Vorwort zur Ahnenliste der Familie Reuffurth

Anregung zur Erstellung dieser Ahnenliste bekam ich durch ein kleines Heftchen, das mir nach dem Tod meines Vaters, beim Ordnen dessen Nachlasses, in die Hände fiel.

Es waren die Beiträge zur Geschichte der  Familie Horst - Range aus dem Jahre 1929, welche Lic theol. Hans v. d. Au aus Darmstadt und Alexander Horst aus Santiago de Chile herausgegeben hatten. In diesen Beiträgen war auch meine Mutter erwähnt, so daß ich einen kleinen Grundstock zur Verfügung hatte, der bis ins 17. Jahrhundert zurückreichte.

Durch eigene Nachforschungen konnte ich noch einen guten Teil zur vorhandenen Liste beitragen. Neugierig geworden, woher der eigene Name kommt, nachdem mir auch ein Ahnenpaß meines Vaters in die Hände gefallen war, fing ich in Eschwege an nachzuforschen.

Nachdem mir Herr Dekan Fritz Delius (+) aus Eschwege hierzu guten Mut gemacht hatte und mich auch tatkräftig unterstützt hat, konnte ich meinen Grundstock gut erweitern.

Nebenbei besuchte ich auch die Murhardsche Bibliothek in Kassel und konnte anhand der dort ausgestellten Bände der Hessischen Familienkunde sehr viele Ahnen aus bereits vorhandenen Ahnenlisten übernehmen (Grimmel, Bundespräsident Heinemann, Kersting, Bartholomäus, Ritter, Weber-Krauser/ Lich, Mühlhausen usw). Weitere Literatur, die die Stadt Eschwege in früheren Zeiten behandelt, kam mir zuhilfe. Auch leisteten mir die Sippenbücher von Sontra  und die Abschrift der Kirchenbücher von Ulfen von Wilm Sippel große Dienste. Im Stadtarchiv von Eschwege konnte ich durch die Abschrift der Kirchenbücher von Eschwege durch H. Dr. Kollmann, der mich auch während meiner Sitzungen dort betreute und durch die Aufstellungen der Einwohnerschaft von Eschwege durch H. Holtzapfel meine Ahnenliste weiter vervollständigen.

Allen denen, die mir geholfen haben, diese umfangreiche Aufstellung zusammenzutragen sage ich hiermit Danke.

Besonders meiner Frau und meinen beiden Kindern gilt ein großer Dank, da sie doch des öfteren auf mich verzichten mußten.

 

Daten in denen kein vollständiges Datum angegeben werden konnte, sind errechnete Daten.

Die Ahnenreihe Reuffurth und Bomberg ist soweit abgeschlossen.

Interessant ist vielleicht noch anzumerken, daß meine Frau aus Sontra kommt, meine Vorfahren zum großen Teil aus dem Eschweger Raum (Sontra und Umland, Eschwege und Umland und Allendorf) stammen. Der Zweig meiner mütterlichen Vorfahren stammt aus den ehemaligen Umlandgemeinden von Kassel, wie Wolfsanger, Sandershausen, Hofgeismar und Bereich Fritzlar.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kassel, im Juli 1994.

Überarbeitet und z.T. berichtigt und ergänzt.

Aljezur/Portugal im Mai 2010

 

2000 Jahre Ahnenforschung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quellenverzeichnis im Anhang

 


Ahnenliste Reuffurth

 

1a. Reuffurth, Markus Werner, * Kassel 07.10.1977, ~ 11.12.1977 Kassel

besuchte die Private Sonderschule auf anthroposophischer Grundlage (Jean-Paul- Schule) in der Schanzenstraße in Kassel, dann in der Lebensgemeinschaft Persephone in Oberellenbach bei Rotenburg an der Fulda. Am 3.1.1993 fast bei einem Zimmerbrand erstickt, wo sein zu Weihnachten geschenktes Radio brannte. Seit Ende 1996 in einer Behinderteneirichtung in Fulda. Wohnt im betreuten Wohnen.

oo Simone Onat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1b. Reuffurth, Thomas Martin, Psychotherapeut, Webdesigner, Computertechniker, * Kassel 24.03.1984, ~ 21.10.1984 Kaufungen

besuchte ab 1990 die Grundschule in Kassel Wolfsanger (Fuldatalschule), danach die Geasmtschule in Ihringshausen, ab 1998 die Sekundarstufe in Aljezur und  ab 2002 das Gymnasium in Lagos in Portugal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Ahnenreihe

 

2. Reuffurth, Karl Heinz, Rentner, * Kassel 15.08.1948

Ersteller dieser Ahnenliste, Realschule, Lehre, Fachschule, Tätigkeit als Konstrukteur, ab 1980 Gruppenleiter in der Konstruktion, stellv. Projektleiter bei THYSSEN - HENSCHEL, in Kassel, frühzeitig (1985) Herzinfarkt. Dilatationen 1992 und 93, Herzoperationen 1993 und 1994, seitdem erwerbsunfähig.

oo Sontra 28.04.1973 Brigitte Bomberg

Quellen: Ersteller dieser Tafel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Bomberg, Brigitte Else, Industriekauffrau, * Sontra 01.09.1952

Realschule, Lehre als Industriekauffrau bei der Fa. Rollmann & Rose in Hoheneiche, kurze Zeit noch in ihrem Beruf tätig, dann Heirat. Betrieb von 1990 - 94 mit ihrer Cousine Hannelore Herr, der Nichte ihres Vaters, in Westhausen/Gotha ein kleines Geschäft.

oo Sontra 28.04.1973 Karl Heinz Reuffurth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       Gitti mit 18 Jahren

 

2. Ahnenreihe

 

4. Reuffurth, Dr. Franz Christoph Rudolf, Dipl. Agrar Ingenieur, * Eschwege 24.01.1903, ~ Eschwege, + Kassel 01.07.1987, [] Kassel

nach Abitur in Eschwege Studium der Landwirtschaft in Göttingen, Verwalter,Landwirtschaftslehrer, Leiter der Schulabteilung und stellv. Kammerdirektor an der ehemaligen Land- und Forstwirtschaftskammer für Kurhessen und Waldeck in Kassel, zuletzt Ltd. Landwirtschaftsdirektor, ausgezeichnet mit der silbernen Ehrenplakette des Landes Hessen für besondere Verdienste.

oo Wolfsanger 12.09.1934 Katharina Ullrich

Quellen: Vater des Erstellers dieser Tafel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Ullrich, Katharina, Hausfrau, * Wolfsanger 29.07.1910, + Kassel 02.07.1971, [] Kassel

Mädchenrealschule in Kassel.

oo Wolfsanger 12.09.1934 Dr. Franz Christoph Rudolf Reuffurth

Quellen: Mutter des Erstellers dieser Tafel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                        Haus Reuffurth nach dem Wiederaufbau  

 

6. Bomberg, Friedrich Albert Günther, Metzger, später Metallfacharbeiter, * Kammerforst 15.05.1917, + Sontra 17.05.1997

nach langem Zuckerleiden (Amputationen der Zehen, dann des Fußes und dann des halben Beines) in Sontra, Volksschule, Metzgerlehre in Gotha, im 2.Weltkrieg Feldwebel, Gefangenschaft in Rußland, Spätheimkehrer, nach Rückkehr Hauer im Kupferschieferbergwerk bei Sontra, Metallfacharbeiter in einem Eloxalwerk bei Sontra.

oo Sontra 01.04.1950 Johanna Elisabeth Bloß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Bloß, Johanna Elisabeth, Einzelhandelskauffrau, * Sontra 25.11.1923, + Aljezur / Portugal 21.04.2004, [] Aljezur,  Portugal 29.04.2004

Volksschule, Lehre und anschließende Arbeit als Verkäuferin. Im Februar 2003 erkrankte sie an Alzheimer und im Januar 2004 zog sie sich aufgrund dieser Krankheit einen Oberschenkelhalsbruch zu, der zwar gut verheilte, von dem sie sich aber nicht mehr erholt hat.

oo Sontra 01.04.1950 Friedrich Albert Günther Bomberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Ahnenreihe

 

8. Reuffurth, Ernst Christoph, Kreisobersekretär, * Eschwege 17.12.1869, + Eschwege 25.12.1949

zuletzt Kreisobersekretär beim Landratsamt in Eschwege, wo er auch als Bürogehilfe gelernt hatte, viele handschriftliche Schreiben, Urkunden und Ehrenzeichen, die noch vorhanden und  im Familienbesitz sind.

oo Eschwege 16.06.1900 Anna Trippstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Trippstein, Anna Luise Margarethe, Hausfrau, * Eschwege 15.01.1870, ~ Eschwege, + Eschwege 18.06.1944

oo Eschwege 16.06.1900 Ernst Reuffurth

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Ullrich, Johann Heinrich, Kaufmann, * Weißenhasel 27.03.1872, + Kassel 30.01.1936

kam nach Kassel, um Soldat zu werden, war zuletzt beim Trainbataillon Kompaniefeldwebel, dann Bürohilfsarbeiter bei der Stadtverwaltung, 1906 Assistent, 1913 Magistratssekretär, 1920 Inspektor über die Kleingartenverwaltung, Dienstauszeichnung III..Klasse, Verdienstkreuz für Kriegshilfe, schrieb ausführlichen Lebenslauf, der noch vorhanden ist.

oo Wolfsanger 20.09.1901 Martha Hilke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11. Hilke, Martha Charlotte, * Wolfsanger 18.05.1879, + Kassel 09.02.1940

stammt von einem Bauernhof, das Grundstück auf dem sie ihr Haus bauten und das bis zum Umzug nach Portugal noch im Besitz des Verfassers war, wurde ihr zur Hochzeit von ihrem Vater als Mitgift gegeben.

oo Wolfsanger 20.09.1901 Johann Ullrich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Haus Ullrich-Reuffurth nach und vor dem Krieg

 

12. Bomberg, Friedrich, Landwirt & Metzger, * Westhausen/Gotha, + Westhausen/Gotha

oo Kammerforst Anna Stoll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Stoll, Anna Ottilie, * Kammerforst, + Westhausen/Gotha

oo Kammerforst Friedrich Bomberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14. Bloß, Martin, Postsekretär, * Sontra 26.06.1891, + Sontra 21.05.1969

Postsekretär, hat selbst noch die Postkutsche gefahren

oo Sontra 24.01.1920 Anna Kessler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                        Mit Postkutsche                                                In Felduniform

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15. Kessler, Anna Elisabeth, Hausfrau, * Sontra 30.07.1896, + Sontra 02.07.1975, [] Sontra

oo Sontra 24.01.1920 Martin Bloß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4. Ahnenreihe

 

16. Reuffurth, Friedrich Wilhelm, Zigarrenmacher, * Eschwege 28.03.1842, + Eschwege 09.12.1876

oo Eschwege 10.02.1867 Luise Götting

17. Götting, Luise Auguste, Hausfrau, * Eschwege 25.10.1840, + Eschwege 25.07.1927

oo Eschwege 10.02.1867 Friedrich Reuffurth

18. Trübstein, Franz Christoph, Schuhmachermeister, * Eschwege 22.01.1838, + Eschwege 19.04.1914

oo Eschwege 21.05.1865 Anna Oberthür

19. Oberthür, Anna Maria, * Eschwege 17.09.1839, + Eschwege 29.08.1890

oo Eschwege 21.05.1865 Franz Trübstein

20. Ullrich, Wilhelm, Landwirt, * Stadthosbach 26.01.1839, + Weißenhasel 15.10.1892

oo Weißenhasel 06.08.1865 Elisabeth Bachmann

21. Bachmann, Elisabeth Katharina, * Weißenhasel 15.04.1843, + Weißenhasel 06.08.1910

oo Weißenhasel 06.08.1865 Wilhelm Ullrich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22. Hilke, Gustav Otto, Schmied und Landwirt, * Wolfsanger 22.01.1847, + Wolfsanger 07.03.1916, [] Wolfsanger

Er erlernte das Schmiedehandwerk, war lange Zeit in der Fremde (auf Walfisch - Jagden bis Grönland, zu Fuß bis Moskau), diente bei der Train, machte sich nach seiner Verheiratung selbstständig, erbaute sich neben dem elterlichen Haus eine Schmiede mit Wohnung, übernahm dann nach dem Tode seines Vaters die Gast- und Landwirtschaft und verkaufte die Schmiede an den Schmiedemeister H.Kumpe. In 1883 brannte Stall und Scheune ab, wurden aber in verbesserter

Form wiederaufgebaut. Später baute er noch an und verlegte in diesen Anbau die Gastwirtschaft. Er war ein strebsamer Geschäftsmann, welcher durch seine reiche Erfahrung sich zu helfen wußte, so daß er seinen Besitz vermehren konnte. Er erbaute sich einen neuen Hof auf der Fuhrmannsbreite, verkaufte sein altes  Hausgrundstück und konnte seiner Familie ein anschauliches Vermögen  hinterlassen. Er war mit seiner Frau in  herzlicher Liebe verbunden und seinen Kindern ein fürsorglicher Vater.

oo Wolfsanger 23.09.1873 Sabine Range

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23. Range, Sabine Elise, * Wolfsanger 20.09.1852, + Wolfsanger 09.06.1929

oo Wolfsanger 23.09.1873 Gustav Hilke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24. Bomberg, Friedrich Wilhelm, Landwirt, * Westhausen/Gotha 08.06.1855, + Westhausen/Gotha 02.04.1929

oo Westhausen/Gotha 19.04.1885 Ida Wettstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25. Wettstein, Ida Lina, Hausfrau, * Pfullendorf/Gotha 08.03.1862, + Westhausen/Gotha

oo Westhausen/Gotha 19.04.1885 Friedrich Bomberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. Stoll, Christoph, * Kammerforst 14.11.1862, + Kammerforst 06.1934

oo Rosalie Wüstemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27. Wüstemann, Rosalie, * Weberstedt 07.11.1862, + Kammerforst

oo Christoph Stoll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. Bloß, Heinrich, Dienstknecht, * Ulfen 20.08.1860, + Sontra

wohnte in der Kirchgasse 124

oo Weißenhasel 13.11.1886 Katharina Schäfer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29. Schäfer, Katharina, * Weißenhasel 10.09.1864, + Sontra

wurde im Haus Nr. 91 geboren

oo Weißenhasel 13.11.1886 Heinrich Bloß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30. Kessler, Heinrich, Tagelöhner, * Datterode 30.09.1859, + Sontra 05.12.1934

wohnte im Lurloch 205.

oo Sontra Katharina Siebert

31. Siebert, Katharina, * Sontra 17.06.1861, + Sontra 22.08.1944

oo Sontra Heinrich Kessler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Ahnenreihe

 

32. Reuffurth, Johann Friedrich, Tuchmachermeister, * Eschwege 12.09.1809, + Eschwege 23.10.1876

oo Eschwege 23.10.1833 Anna Mensing

33. Mensing, Anna Margaretha, Hausfrau, * Eschwege 02.10.1809, + Eschwege 15.05.1884

oo Eschwege 23.10.1833 Johann Friedrich Reuffurth

34. Götting, Martin, Baumwollweber, * Eschwege 28.04.1815, + Eschwege 29.11.1890

oo Hann. Münden Luise Paul

35. Paul, Luise Auguste, Hausfrau, * Hann. Münden 02.10.1821, + Eschwege 07.04.1867

oo Hann. Münden Martin Götting

36. Trübstein, Jakob, Schuhmachermeister, * Eschwege 15.11.1809, + Eschwege 15.11.1888

oo Eschwege 08.05.1836 Katharina Kühn

37. Kühn, Katharina Elisabeth, Hausfrau, * Eschwege 01.02.1814, + Eschwege 17.10.1850

oo Eschwege 08.05.1836 Jakob Trübstein

38. Oberthür, Balthasar Phillip, Bäckermeister, * Eschwege 24.04.1802, + Eschwege 20.06.1864

oo Eschwege 01.07.1827 Maria Liese

39. Liese, Maria Christina, * Eschwege 11.09.1800, + Eschwege 07.05.1842

oo Eschwege 01.07.1827 Balthasar Oberthür

40. Ullrich, Nikolaus, Landwirt, * Stadthosbach 19.02.1789, + Stadthosbach 31.01.1857

oo Stadthosbach Anna Bode

41. Bode, Anna Martha, * Stadthosbach 04.01.1794, + Stadthosbach 09.03.1866

oo Stadthosbach Nikolaus Ullrich

42. Bachmann, Heinrich, Tagelöhner, * Weißenhasel 14.12.1816, + Weißenhasel 18.10.1856

oo Weißenhasel 28.03.1842 Anna Gleim

43. Gleim, Anna Elisabeth, * Weißenhasel 08.09.1821, + Weißenhasel 23.10.1900

oo Weißenhasel 28.03.1842 Heinrich Bachmann

44. Hilke, Wilhelm, Land- u. Gastwirt, * Wolfsanger 10.12.1820, + Wolfsanger 08.02.1880

er übte die Gast- und Landwirtschaft in dem am Dorfeingang gelegenen Hausgrundstück aus. In diesem alten Gebäude befand sich links zu ebener Erde die Gaststube und rechts Küche und ein Nebenzimmer, daran rechts anschließend die Wohnung und die Scheune. Neben der Stallung befand sich der Saal, das Podium für die Musikanten war in der Scheune eingebaut. Die Wohnung befand sich über der  Schänke und im Erker. Da die Wirtschaft an der sehr verkehrsreichen Straße lag, hatte sie einen einträglichen Betrieb. Hier machten die Fuhrwerke, welche im letzten Jahrhundert den Kies und Sand, die Ziegelsteine und die Kohlen nach Kassel fuhren halt, spannten aus und kehrten ein. Es kam hinzu, daß ein schöner   Wirtshausgarten mit Kegelbahn zur Verfügung stand.

oo Wolfsanger 25.04.1846 Martha Lange

45. Lange, Martha Elisabeth, * Oberkaufungen 15.12.1819, + Wolfsanger 06.06.1874

oo Wolfsanger 25.04.1846 Wilhelm Hilke

46. Range, Johann Georg, Bürgermeister von 1869-1884 in Wolfsanger, * Wolfsanger 07.01.1815, + Wolfsanger 05.08.1884

Sein Vater Johannes Range war Landwirt und Leineweber in dessen Betrieb er nach  der Konfirmation tätig war, wurde auch Hausmetzger. Das von seiner  Schwiegermutter Anna Katharina Münch geb. Hyner, verwitwete Attendorn hinterlassene Haus, Grundstück Nr. 27 nebst Waldanteil und einige Acker Land und Wiese haben dann beide in 1840 durch Erbteilung übernommen. Die Leineweberei hat er nur kurze Zeit betrieben. Im Winter betätigte er sich als Hausmetzger, machte eine gute Wurst, wurde daher sehr in Anspruch genommen. Nachdem sein Vater in  1848 gestorben, übernahm er das von  demselben geführte Amt des Kastenmeisters, wurde später Kirchenältester  und schließlich in 1869 zum Bürgermeister gewählt, sowie in 1874 zum  Standesbeamten ernannt. Diese Ämter hat er bis zu seinem Tode inne gehabt. Ferner war er langjähriger Vorsitzen  der des Männergesangvereines. Er  repräsentierte so recht den "Bürgermeister", machte wenig Worte, liebte den Frieden und hatte sich durch seine Treue und Aufrichtigkeit allseitige Achtung erworben. Während seiner Amtszeit ist die Hälfte des Gemeindewaldes, welcher dem Staat  gehörte, von demselben erworben worden und zum Interessentenwald umgebildet. Ferner wurde die Wasserleitung vom Osterbach neu gefaßt und in Tonröhren hergestellt. Dieselbe ist dann später in 1897 ganz neu angelegt. Im Frühjahr 1884 wurde ihm die Arbeit beschwerlich, seine Füße schwollen an, Atemnot stellte sich ein, die Krankheit verschlimmerte sich immer mehr, lag  dann ganz zu Bett und bedurfte der  fürsorglichen Pflege.

oo Wolfsanger 30.09.1838 Katharina Münch

47. Münch, Katharina Charlotte, * Wolfsanger 23.10.1815, + Wolfsanger 22.08.1893

Als sie ein Jahr alt war ist ihre Mutter gestorben und ist dann von ihrer Stiefschwester und später von ihrer Stiefmutter erzogen worden. Sie war eine fleißige und unauffällige Hausfrau und ihrem Mann, ihrem " Johannjörg " ein lieber unverdrossener   Lebenskamerad. Ihre kleine Landwirtschaft hatte sie auf Gemüsebau  eingestellt und besuchte den Markt auf  dem Brink in Kassel. Auf diese Weise hatte sie eine ständige Einnahme. Sie war eine Frühaufsteherin und eine besorgte Großmutter ihren Enkel gegenüber.

oo Wolfsanger 30.09.1838 Johann Range

48. Bomberg, Johann Friedrich Bernhard, Bäcker, * Westhausen/Gotha 30.09.1824, + Westhausen/Gotha 28.05.1879

oo Warza/Gotha 25.07.1852 Karolina Treysse

49. Treysse, Karolina Louise, * Remstädt/Gotha 17.03.1830, + Assmannstadt

oo Warza/Gotha 25.07.1852 Johann Friedrich Bernhard Bomberg

50. Wettstein, Johann Karl, Fleischer & Handarbeiter, * Pfullendorf/Gotha 16.06.1828, + Pfullendorf/Gotha 24.11.1911

oo Pfullendorf/Gotha 29.04.1860 Maria Weidemüller

51. Weidemüller, Maria Amalie, * Pfullendorf Gotha 26.03.1836, + Pfullendorf/Gotha 20.04.1915

oo Pfullendorf/Gotha 29.04.1860 Johann Wettstein

56. Bloß, Konrad, Dienstknecht, * Ulfen/Sontra 14.01.1830, + Ulfen ?

oo Wölfterode 06.02.1859 Martha Koch

57. Koch, Martha Elisabeth, * Ulfen 30.10.1832

oo Wölfterode 06.02.1859 Konrad Bloß

58. Schäfer, Nikolaus Daniel, Zimmermann, * Weißenhasel 29.01.1834, + Weißenhasel 20.01.1895

oo Weißenhasel 16.09.1860 Anna Dach

59. Dach, Anna Katharina Elisabeth, * Weißenhasel 10.03.1840, + Weißenhasel 02.03.1915

oo Weißenhasel 16.09.1860 Nikolaus Schäfer

60. Kessler, Johannes, Dienstknecht, * Wölfterode, + Datterode ?

oo Anna Trube

61. Trube, Anna Elisabeth, * Sontra ?, + Sontra ?

oo Johannes Kessler

62. unehelich, ...

oo Maria Siebert

63. Siebert, Maria, * Sontra 13.10.1832, + Sontra

oo ... unehelich

 

6. Ahnenreihe

 

64. Reuffurth, Johann Jacob, Wolltuchmachermeister, * Eschwege 11.06.1768, + Eschwege 11.12.1813

oo Eschwege 04.10.1807 Anna Witzel

65. Witzel, Anna Margarethe, * Völkershausen 17.09.1769, + Eschwege 05.12.1837

oo Eschwege 04.10.1807 Johann Jacob Reuffurth

66. Mensing, Georg Christoph, Schiffer, * Eschwege 24.09.1783, + Eschwege 08.07.1817

oo Eschwege 15.11.1808 Katharina Lieberknecht

67. Lieberknecht, Katharina Sophie, * Eschwege 13.01.1781, + Eschwege 15.01.1847

oo Eschwege 15.11.1808 Georg Mensing

68. Götting, Johann Simon, Weissbinder, * Eschwege 03.05.1783, + Eschwege 05.03.1831

oo Eschwege 31.08.1806 Anna Heukeroth

69. Heukeroth, Anna Gertrude, * Eschwege 24.06.1787, + Eschwege 10.04.1829

oo Eschwege 31.08.1806 Johann Götting

70. Paul, Johann Christian, Brunnenmeister, * Hann. Münden 17.07.1786, + Hann. Münden 14.05.1840

oo Hann. Münden 15.08.1811 Cathrine Krafft

71. Krafft, Cathrine Louise, * Hann. Münden 25.04.1783, + Hann. Münden 08.09.1855

oo Hann. Münden 15.08.1811 Johann Paul

72. Trübstein, Heinrich, Schuhmachermeister, * Sontra 25.02.1765, + Eschwege 10.02.1810

oo Eschwege 20.07.1800 Katharina Schlegel

73. Schlegel, Katharina Elisabeth, * Eschwege 15.08.1778, + Eschwege 02.10.1848

oo Eschwege 20.07.1800 Heinrich Trübstein

74. Kühne, Franz Christoph, Schuhmachermeister, * Eschwege 04.08.1792, + Eschwege 29.06.1857

oo Eschwege 12.09.1813 Martha Linhose

75. Linhose, Martha Elisabeth, * Sontra 26.01.1790, + Eschwege 10.06.1816

oo Eschwege 12.09.1813 Franz Kühne

76. Oberthür, Oberthier, Johann Christoph, Mühlarzt, * Eschwege 23.05.1757, + Eschwege 16.12.1828

oo Eschwege 17.02.1785 Anna Heinemann

77. Heinemann, Anna Katharina, * Eschwege 03.03.1764, + Eschwege 11.01.1816

oo Eschwege 17.02.1785 Johann Oberthür, Oberthier

78. Liese, Johann Christoph, Schuhmachermeister, * Eschwege 1762, + Eschwege 08.05.1838

oo Eschwege 24.01.1790 Elisabeth Wagner

79. Wagner, (Margarethe)Elisabeth, * Eschwege 20.10.1760, + Eschwege 10.02.1803

oo Eschwege 24.01.1790 Johann Liese

80. Ulrich, Johann Conrad, Landwirt, * Stadthosbach 27.01.1750, + Stadthosbach 05.08.1796

oo Stadthosbach Anna Dilchert

81. Dilchert, Anna Katharina, * Kirchhosbach 01.03.1770, + Stadthosbach 23.02.1814

oo Stadthosbach Johann Ulrich

82. Bode, Johann Jakob, Landwirt & Schultheißs, * Stadthosbach, + Stadthosbach 30.03.1820

oo Stadthosbach 04.07.1791 Anna Kersten

83. Kersten, Anna Margarethe, * Mettlar Ksp.Berneburg 15.03.1767, + Stadthosbach 21.07.1825

oo Stadthosbach 04.07.1791 Johann Bode

84. Bachmann, Friedrich, Leineweber & Scharfschütze, * Weißenhasel 27.06.1780, + Weißenhasel 26.01.1851

oo Weißenhasel 08.06.1806 Kunigunde Bachmann

85. Bachmann, Kunigunde, * Weißenhasel 29.08.1776, + Weißenhasel 05.03.1837

oo Weißenhasel 08.06.1806 Friedrich Bachmann

86. Gleim, Johannes, Soldat & Tagelöhner, * Weißenhasel 17.01.1793, + Weißenhasel 12.03.1856

oo Weißenhasel 15.08.1819 Elisabeth Wetterau

87. Wetterau, Elisabeth, * Weißenhasel 31.12.1789, + Weißenhasel 14.03.1840

oo Weißenhasel 15.08.1819 Johannes Gleim

88. Hilke, Johann Heinrich, Ackermannvorsteher, Meyer, Gastwirt, * Hofgeismar 30.05.1780, + Wolfsanger 07.01.1828

oo I. 1803 Margarethe Elisabeth Schade, II. Wolfsanger 28.06.1812 Anna Attendorn

89. Attendorn, Anna Katharina, * Wolfsanger 06.09.1794, ~ Wolfsanger 11.9.1794, Taufpaten: Anna Cath., Otto Himmelmann Witwe, + Wolfsanger 06.01.1867

oo Wolfsanger 28.06.1812 Johann Hilke

90. Lange, Anton, Landwirt & Vorsteher, * Oberkaufungen 25.03.1784, + Oberkaufungen 25.07.1826

oo Oberkaufungen 23.06.1816 Anna Hering

91. Hering, Anna Elisabeth, * Oberkaufungen 29.03.1795, + Oberkaufungen 26.02.1844

oo Oberkaufungen 23.06.1816 Anton Lange

92. Range, Johannes, Leineweber- und Kastenmeister, * Wolfsanger 07.09.1768, + Wolfsanger 06.02.1848

oo Wolfsanger 12.11.1797 Anna Bachmann

93. Bachmann, Anna Marie, * Wolfsanger 22.01.1778, + Wolfsanger 13.05.1850

oo Wolfsanger 12.11.1797 Johannes Range

94. Münch, Johann Conrad, Kramer & Essigbrauer, * Sondheim 31.05.1783, + Wolfsanger 17.02.1860

oo I. Kirchspiel Wernswig/Sondheim 20.10.1811 Anna Catharina Hyner, II. NN NN, III. Wolfsanger Anna Gertrud Bettenhausen

95. Hyner, Anna Catharina, * Konnefeld 23.09.1773, Taufpaten: Pate Anna Cath. Himmelmann geb. Obermann, ihre Schwester., + Wolfsanger 10.09.1816

oo I. vor 1794 Justus Henrich Attendorn, II. Kirchspiel Wernswig/Sondheim 20.10.1811 Johann Conrad Münch

96. Bomberg, Johann Bernhard, * Westhausen/Gotha 09.11.1796, + Westhausen/Gotha 21.01.1839

oo Westhausen 25.12.1820 Anna Göring

97. Göring, Anna Maria, * Brüheim/Gotha 25.05.1799, + Westhausen/Gotha 23.07.1841

oo Westhausen 25.12.1820 Johann Bomberg

98. Treyse, Johann Heinrich, Anspänner, * Remstädt 11.12.1782, + Remstädt 25.03.1835

oo Remstädt 28.06.1818 Eva Timpel

99. Timpel, Eva Elisabeth, * Tröchtelborn, + Remstädt 22.09.1865

oo Remstädt 28.06.1818 Johann Treyse

100. Wettstein, Johann Esaias, Anspänner, * Pfullendorf/Gotha 24.07.1796, + Pfullendorf/Gotha 16.05.1851

oo Tüttleben/Gotha 29.02.1824 Anna Rudolph

101. Rudolph, Anna Margarethe Juliane, * Tüttleben/Gotha 16.01.1804, + Pfullendorf/Gotha 28.12.1887

den 16tenJanuary 1804 abends um 6 Uhr wurde dem hiesigen Mitnachbar und Schaafhüter Heinrich August Rudolph von seinem Weibe Fr. Susanna Margaretha geb. Zerbst ein Töchterlein zur Welt gebracht und Tags darauf getauft. Pathe war Jungfr. Anna Margaretha Alckenbrecher, Nicolaus Alckenbrechers, Inwohners und Mitnachbars allhier eheleibliche jüngste Tochter, welche das Kind Anna Margaretha Juliana nennen ließ.

oo Tüttleben/Gotha 29.02.1824 Johann Wettstein

102. Weidemüller, Johann Michael, Tagelöhner, * Grabsleben/Gotha 02.02.1799, + Pfullendorf/Gotha 17.05.1876

oo Pfullendorf/Gotha 07.11.1830 Martha Böhm

103. Böhm, Martha Louise, * Pfullendorf/Gotha 06.11.1807, + Pfullendorf/Gotha 25.01.1873

oo Pfullendorf/Gotha 07.11.1830 Johann Weidemüller

112. unehelich, ...

oo Anna Elisabeth Bloß

113. Bloß, Anna Elisabeth, * Ulfen/Sontra 31.01.1788, + Ulfen/Sontra

oo ... unehelich

114. Koch, Konrad, Tagelöhner, * Ulfen ?, + Ulfen ?

oo Martha Fuhrmann

115. Fuhrmann, Martha Elisabeth, * Ulfen ?, + Ulfen ?

oo Konrad Koch

116. Schäfer, Johann Daniel, Leineweber & Hirte, * Weißenhasel 13.12.1795, + Weißenhasel 03.10.1839

oo Weißenhasel 17.04.1830 Katharina Rabe

117. Rabe, Katharina, * Ulfen 17.05.1800, + Weißenhasel 27.05.1836

oo Weißenhasel 17.04.1830 Johann Schäfer

118. Dach, Johann Ernst, Ackermann, * Weißenhasel 07.03.1810, + Weißenhasel 21.03.1877

oo Weißenhasel 10.04.1842 Anna Selig

119. Selig, Anna Gertrude, * Weißenhasel 15.08.1819, + Weißenhasel 12.11.1876

oo Weißenhasel 10.04.1842 Johann Dach

126. Siebert, Johann Heinrich, Mützenmacher & Rentereidiener, * Sontra, + Sontra

oo Sontra Anna Koepping

127. Koepping, Anna Katharina, * Tann 23.02.1807, + Sontra 07.12.1866

oo Sontra Johann Siebert

 

7. Ahnenreihe

 

128. Reuffurth, Johann Friedrich, Tuchmachermeister & Kaufmann, * Eschwege 26.05.1732, + Eschwege 10.09.1785

oo Eschwege 11.06.1766 Anna Deckert

129. Deckert, Anna Elisabeth, * Eschwege 28.01.1746, + Eschwege 07.04.1819

oo Eschwege 11.06.1766 Johann Reuffurth

130. Witzel, Andreas

oo Maria Gerlach

131. Gerlach, Maria Magdalene

oo Andreas Witzel

132. Mensing, Jakob Wilhelm, Drechsler, * Eschwege 07.01.1738, + Eschwege 09.06.1807

oo Eschwege 14.05.1767 Anna Grosse

133. Grosse, Anna Christina, * Eschwege 26.10.1744, + Eschwege 05.09.1791

oo Eschwege 14.05.1767 Jakob Mensing

134. Lieberknecht, Johann Christoph, Schiffer, * Eschwege 29.05.1755, + Eschwege 24.04.1829

oo Eschwege Anna Catharina Same

135. Same, Anna Catharina, * Eschwege 17.11.1753, + Eschwege 21.02.1784

oo Eschwege Johann Lieberknecht

136. Götting, Johann Georg, Wagnermeister, * Eschwege 17.03.1747, + Eschwege 02.05.1831

oo Eschwege 09.06.1782 Anna Strauch

137. Strauch, Anna Maria, * Eschwege 18.11.1751, + Eschwege 18.08.1828

oo Eschwege 09.06.1782 Johann Götting

138. Heukeroth, Johann Heinrich, Schneidermeister, * Eschwege 19.01.1764, + Eschwege 05.03.1845

oo Grebendorf ? Anna Munk

139. Munk, Anna Margarethe, * Grebendorf ? 1762, + Eschwege 02.10.1802

oo Grebendorf ? Johann Heukeroth

140. Paul, Johannes, Kupferschmiedemeister, * Heiligenrode 25.03.1756, + Hann. Münden ?

oo Marie Beier

141. Beier, Marie Gertrud, * Hann. Münden 12.04.1752, + Hann. Münden ?

oo Johannes Paul

142. Krafft, Johann Justus, Schafmeister, * Hann. Münden 1739, + Hann. Münden 15.03.1812

oo Hann. Münden 13.06.1778 Marie Voy

143. Voy, Marie Catharine, * Hann. Münden 18.10.1747, + Hann. Münden 27.11.1785

oo Hann. Münden 13.06.1778 Johann Krafft

144. Trübstein, Johannes, Leineweber, * Berneburg 19.03.1710, + Sontra 02.08.1766

oo Sontra 19.08.1758 Katharina Deist

145. Deist, Katharina Elisabeth, * Sontra 1727, + Sontra 01.09.1793

oo Sontra 19.08.1758 Johannes Trübstein

146. Schlegel, Johann Konrad, * Eschwege? 1749, + Eschwege 29.11.1803

oo Elisabeth Bräutigam

147. Bräutigam, Elisabeth, * Eschwege 22.07.1748, + Eschwege 06.11.1832

oo Johann Schlegel

148. Kühne, Johann Anton, * Eschwege 08.10.1745, + Eschwege 02.03.1819

oo Dorothea Holzapfel

149. Holzapfel, Dorothea Elisabeth, * Eschwege 29.05.1745, + Eschwege 24.05.1817

oo Johann Kühne

150. Linnhose, Martin, * Wölfterode 1747, + Sontra 06.06.1803

oo Sontra 17.07.1772 Martha Röhrig

151. Röhrig, Martha Elisabeth, * Sontra 28.04.1745, + Sontra 18.01.1810

oo Sontra 17.07.1772 Martin Linnhose

152. Oberthür, Johannes, Mühlarzt, * Eschwege 25.09.1717, + Eschwege 12.05.1758

oo Eschwege 10.06.1756 Dorothea Beck

153. Beck, Dorothea Elisabetha, * Eschwege 15.07.1723, + Eschwege 30.10.1761

oo Eschwege 10.06.1756 Johannes Oberthür

154. Heinemann, Johannes, * Eschwege 05.01.1728, + Eschwege

oo Eschwege 14.02.1760 Magarethe Humpf

155. Humpf, Magarethe Elisabeth, * Eschwege 14.02.1737, + Eschwege

oo Eschwege 14.02.1760 Johannes Heinemann

156. Liese, Johann George, Schuhmachermeister, * Eschwege 11.01.1725, + Eschwege 19.05.1786

oo Eschwege 28.05.1760 Anna Hose

157. Hose, Anna Katharina, * Eschwege 06.12.1738, + Eschwege 26.01.1784

oo Eschwege 28.05.1760 Johann Liese

158. Wagner, Johann Franz, Weissbinder & Braumeister, * Eschwege 20.12.1724, + Eschwege 16.04.1812

oo Eschwege 29.01.1754 Margaretha Hüther

159. Hüther, Margaretha Elisabeth, * Eschwege 25.07.1725, + Eschwege 26.12.1769

oo Eschwege 29.01.1754 Johann Wagner

160. Ulrich, Johannes, * Diemerode 1691, + Stadthosbach 08.02.1773

oo Catharina Knierim

161. Knierim, Catharina Elisabeth, * Stadthosbach 09.02.1725, + Stadthosbach 10.09.1782

oo Johannes Ulrich

162. Dilchert, Hartung, * Kirchhosbach 19.02.1759, + nach 1776 Kirchhosbach

oo Anna N.N.

163. N.N., Anna Gertrud, * Kirchhosbach ?

oo Hartung Dilchert

164. Bode, Christoffel, * Nentershausen?, + Stadthosbach

oo Stadthosbach 14.07.1743 Anna Küch

165. Küch, Anna Maria, * Stadthosbach 24.12.1724, + Stadthosbach 07.01.1754

oo Stadthosbach 14.07.1743 Christoffel Bode

166. Kersten, Johann Heinrich, Erbmeier, * Berneburg ?, + Berneburg ?

oo Sontra ? 1766 Katharina Rehm

167. Rehm, Katharina Elisabeth, * Sontra 16.02.1746, + Berneburg ?

oo Sontra ? 1766 Johann Kersten

168. Bachmann, Berthold, Tagelöhner, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Anna Gobert

169. Gobert, Anna Katharina, * Bosserode, + Weißenhasel

oo Berthold Bachmann

170. Bachmann, Johann Adam, Tagelöhner, * Weißenhasel 18.09.1735, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 22.07.1764 Anna Schmidt

171. Schmidt, Anna Katharina, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 22.07.1764 Johann Bachmann

172. Gleim, Berthold, Tagelöhner, * Weißenhasel 19.12.1760, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 15.01.1786 Anna Strauss

173. Strauss, Anna Martha, * Breitau, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 15.01.1786 Berthold Gleim

174. Wetterau, Heinrich, Tagelöhner, * Weißenhasel 25.10.1755, + Weißenhasel 15.03.1824

oo Weißenhasel 04.01.1789 Anna Helwig

175. Helwig, Anna Katharina, * Weißenhasel 20.10.1769, + Weißenhasel 16.01.1822

oo Weißenhasel 04.01.1789 Heinrich Wetterau

176. Hilke, Johannes Heinrich, Schäfer, Meyer, Gutsbesitzer, * Hofgeismar 02.03.1745, + Wolfsanger 1822

kam als Meyer auf das große von Rhoden`sche Gut (400 ha) in Wolfsanger, welches die Eheleute 1796 käuflich erwarben. Dieser Hof ist der alte Teichhof. Der alte ehemals freie Hof der Familie v. Cöln, nach den beiden in seinem Garten befindlichen Teichen, deren Wasser heute dem v. Eschwegschen Hof und der Gemeindewasserleitung zugeführt wird, früher der Teichhof genannt wurde. (Der von Eschwegsche Hof wurde 1956 abgerisssen und der Wolfsgraben über dieses Grundstück bis zur neuen Fuldatalstraße durchgeführt) Schon 1300 hatte Heinrich von Cöln den Hof von seinem Vater ererbt. Er besaß damals mit seiner Frau Alheydis von Altendorf (muß eigentlich Tzenzes von Altendorf gewesen sein, da diese mit  ihrem Mann die Höfe verschenkte und Alheydis im Kloster Ahnaberg war, siehe unten), an deren Geschlecht heute noch die Flurbezeichnung im Walde, das Altendörfsche Gehege erinnert, 2 freie Höfe in Wolfsanger. Der andere Hof in jener Zeit außerhalb des Dorfes, beim "Mettzel" auch "Meyzilstein" genannt an der Fulda. Dies Steinmal war ein aus der vorchristlichen Zeit stammender alter heidnischer Opferstein, der noch an die ehemalige Gerichts- und Opferstätte erinnert. Er war im Besitz der Freiherrn von Mengersen. Heute befindet sich auf dem Hof die höhere Lehranstalt für praktische Landwirte. (Die höhere Lehranstalt für praktische Landwirte wurde im 2. Weltkrieg zerstört. In den 80.er Jahren wurde hier am Hang zur Fulda eine Terassenwohnanlage gebaut)

1351 verschenkten Heinrich von Cöln und seine Frau auf ihren Todesfall die beiden Edelhöfe dem Augustiner Nonnenkloster Ahnaberg in Cassel, zwischen der Vogtschen Mühle, die auch dem Kloster gehörte und dem Zeughaus gelegen, in welchem die Schwestern der Frau von Cöln, Alheydis und Christine Kunigundis   sich als Nonnen befanden, unter der Bedingung, daß alljährlich auf ewige Zeit an am Mittwoch vor Maria Reinigung vom gesamten Konvente des Klosters, die Gedächtnisfeier für  die Frau von Cöln, Tzenzes gehalten wird.

Ob der alte Edelsitz am Steinbrunnen, derTeichhof dann wirklich in den Besitz des Klosters übergegangen ist und wie lange derselbe dem Kloster gehört hat, ist nicht bekannt. Jedenfalls aber war Hans von Cöln noch nach 1556 einer der größten Grundbesitzer in Wolfsanger.

1600 ist der Hof an einen Herrn Ebert Steinmann gekommen, sein Sohn ist später Stadtchirurg in Cassel.

Nach dem 30 jährigen Krieg kommt der Hof an den Rittmeister Michael Seip. Eine verstorbene Tochter desselben  wird in der alten St. Johanneskirche in dem dort  befindlichen Erbbegräbnis beigesetzt. Als Dank dafür schenkt Seip der Kirche den heute noch gebrauchten großen goldenen Kelch zum heiligen Abendmahl (im 2. Weltkrieg verloren gegangen), der kleinere stammt noch aus der katholischen Zeit.  Auch stiftete er der Kirche ein Kapital, dessen Zinsen für Ortsarme bestimmt waren. Das Kapital war auf ein 2 1/2  Acker gr0ße Wiese in der Aue, heute Konrad Bettenhausen, eingetragen. Es wurde erst 1834 aufgehoben durch Ablösung.

1680-1700 ist der Hof im Besitz eines Herrn Moritz Becker.

Von 1700 ist der Hof an den Kammerherrn Vultejus gekommen, einem Sohn des geheimen Rates und Vizekanzlers Vultejus in Cassel, dem  der Bornhof, auch der Hof der Frau  Canzetarin genannt, der heute Kirchhofsche Gutshof, gehörte.

Dann ist der Hof durch Erbgang an die  Familie von Rohden gekommen.

Die beiden von Cölnschen freien Höfe waren die ältesten Edelsitze in Wolfsanger und stammten, wie der  Mettzelstein bezeugt, noch aus der Zeit vor Karl dem Großen. Es waren Reste des Besitzes der Ritterfamilie, welche sich nach Wolfsanger   benannte und um 1200 noch existierte.

Ritter Meinwerk von Wolfsanger war um diese Zeit Ministeriale der Äbtissin  Luidgardis von Kaufungen. Die Schäferei des Hofes hatte die Gerechtsame des freien Weideganges in der Feldmark Wolfsanger für ihren eigenen Haufen Schafe. Für dieses Recht zinste sie alljährlich dem Kloster Kaufungen einen Trifthammel.  Auch war mit der Landwirtschaft eine bedeutende Schnapsbrennerei verbunden.

Nach den Kirchenbüchern wird der Hof  seit alter Zeit durch Meyer, später Conductor genannt verwaltet, während die Besitzer meist in Cassel wohnten. Bis 1784 war Heinrich  Lotheisen, mit einer geb. Herbort aus Wolfsanger verheiratet, Meyer  bzw. Conductor des Gutes und 1784 wurde es die Familie Hilke.

oo Hofgeismar 30.11.1767 Anna Catharina Elisabeth Alandt

177. Alandt, Anna Catharina Elisabeth, Hugenottin, * Hofgeismar 29.11.1747, + Wolfsanger 15.10.1830

gestorben mittellos, da der große Gutshof verkauft werden  mußte, stammt aus einer Hugenottenfamilie. Auch Aillaud geschrieben

oo Hofgeismar 30.11.1767 Johannes Heinrich Hilke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der alte Teichhof ganz im Hintergrund

 

178. Attendorn, Justus Henrich, Organist, * Wolfsanger 10.05.1764, + Wolfsanger Nr.26 13.05.1810

Organist bey der Kirche der Freyheiter Gemeinde zu Calden, Canton Obervellmar (11.10.1808 Organist zu Cassel), 1796 am 12.4. Pate bei Justus Henrich, Sohn des Bruders Nicolaus Attendorn

1810 Zeuge

oo vor 1794 Anna Catharina Hyner

179. = 95. Hyner, Anna Catharina

180. Lange, Anton, Landwirt, * Oberkaufungen 06.11.1744, + Oberkaufungen 14.04.1804

oo Oberkaufungen 04.03.1767 Anna Leutheusser

181. Leutheusser, Anna Katharina, * Oberkaufungen 05.1745, + Oberkaufungen 12.04.1831

oo Oberkaufungen 04.03.1767 Anton Lange

182. Hering, Christoph, Obergrebe & Fassbinder, * Oberkaufungen 18.05.1765, + Oberkaufungen 26.03.1843

oo 05.03.1794 Anna Schäfer

183. Schäfer, Anna Christina, * Oberkaufungen 29.11.1774, + Oberkaufungen ?

oo 05.03.1794 Christoph Hering

184. Range, Christoph, Kirchenältester, Leineweber, * Sandershausen 30.01.1731, + Wolfsanger

1768 Leineweber 43 J. mit Frau u. 1 Tochter im Einwohnerverz. gnt.

oo Wolfsanger 15.07.1757 Anna Böttner

185. Böttner, Anna Katharina, * Wolfsanger 26.09.1731, + Wolfsanger 27.08.1794

oo Wolfsanger 15.07.1757 Christoph Range

186. Bachmann, Johann Heinrich, Leineweber, * Wolfsanger 01.02.1739, + Wolfsanger 03.06.1810

oo Wolfsanger 16.02.1772 Anna Götz

187. Götz, Anna Elisabeth, * Wolfsanger 24.08.1753, + Wolfsanger 16.03.1830

oo Wolfsanger 16.02.1772 Johann Bachmann

188. Münch, Johann Georg, Landwirt & Grebe, * Sondheim 16.01.1747, + Sondheim 24.04.1818

oo Sondheim 31.07.1774 Anna Kayser

189. Kayser, Anna Katharine, * Sondheim 31.10.1748, + Sondheim 24.02.1820

oo Sondheim 31.07.1774 Johann Münch

190. Hyner, Georg Wilhelm, Schulmeister in Connefeld 1771-1807, * Dörnhagen 19.10.1749, + Connefeld, Morschen 24.12.1807

1771-1807 Schulmeister in Konnefeld

oo I. Wolfsanger 22.11.1771 Anna Obermann, II. Konnefeld 02.02.1794 Catharina Elisabeth Kersten, III. NN N.N

191. Obermann, Anna Martha, * Wolfsanger 08.03.1751, ~ Wolfsanger 14.03.1751, Taufpaten: Anna Martha, Wilhelm Arnsberg Ehefrau, + Connefeld, Morschen 24.03.1793

oo Wolfsanger 22.11.1771 Georg Hyner

196. Treyse, Johann Andreas, * Remstädt 18.10.1749, + Remstädt 21.05.1814

oo Remstedt 11.04.1780 Anna Lips

197. Lips, Anna Elisabetha, * Bollstedt, + Remstedt 06.11.1816

oo Remstedt 11.04.1780 Johann Treyse

198. Timpel, Georg Heinrich, * Tröchtelborn

200. Wettstein, Johann Caspar, Leineweber & Choradjudant, * Pfullendorf 05.06.1762, + Pfullendorf ?

oo Pfullendorf 22.11.1788 Eva Schaedel

201. Schaedel, Eva Dorothea, * Burgtonna/Gotha, + Pfullendorf 09.04.1824

oo Pfullendorf 22.11.1788 Johann Wettstein

202. Rudolph, Heinrich August, Schäfer, * Tüttleben 28.10.1770, Taufpaten: Heinrich Philipp Alkenbrecher, + Tüttleben 28.09.1816

als am XXten Sonntag nach Trinitatis, wurde nach gehaltener Hochzeitspredigt nachmittags copuliert der Junggesell Heinrich August Rudolph, christlicher Mitnachbar und Inwohner allhier, des weiland Heinrich Gottfried Rudolphs, gewesenen Mitnachbars und Schäfers allhier hinterlassener eheleiblicher jüngster Sohn mit Jungfer Susanna Margaretha Zerbst, des weiland Hieronymus Zerbstens, gewesenen Mitnachbars und Hutmanns in Eschenberga nachgelassene eheleibliche zweyte Tochter.

Gestorben an Brustwassersucht.

oo Tüttleben 21.10.1798 Susanna Zerbst

203. Zerbst, Susanna Margarethe, * Eschenbergen, + Pfullendorf ?

oo Tüttleben 21.10.1798 Heinrich Rudolph

204. Weidemüller, Jonas, Maurermeister, * 1757, + Grabsleben 21.09.1809

oo Grabsleben ? Catharina Wagner

205. Wagner, Catharina Elisabeth, * Grabsleben 18.12.1762, + Grabsleben 01.04.1832

oo Grabsleben ? Jonas Weidemüller

206. Boehm, Johann Georg, * Pfullendorf, + Pfullendorf 29.10.1843

oo Pfullendorf 25.03.1799 Barbara Backhaus

207. Backhaus, Barbara Christiane, * Goldbach, + Pfullendorf 28.12.1842

oo Pfullendorf 25.03.1799 Johann Boehm

226. Bloß, Johann Stephan, * Grandenborn, + Ulfen?

oo Ulfen 03.10.1784 Anna Crausse

227. Crausse, Anna Elisabeth, * Grandenborn ?, + Ulfen?

oo Ulfen 03.10.1784 Johann Stephan Bloß

232. Schäfer, Valentin, * Weißenhasel 09.12.1765, + Weißenhasel

oo unehelich Anna Luckhard

233. Luckhard, Anna Catharina, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo unehelich Valentin Schäfer

234. Rabe, Johannes, * Ulfen, + Ulfen

oo Anna Fey

235. Fey, Anna Maria, * Ulfen, + Ulfen

oo Johannes Rabe

236. Dach, Johannes Ernst, Schneider, * Kunstadt, + Weißenhasel

oo Weißenhasel Martha Ehmer

237. Ehmer, Martha Juliane, * Weißenhasel 13.12.1776, + Weißenhasel

oo Weißenhasel Johannes Dach

238. Selig, Johann Heinrich, Ackermann, * Weißenhasel 20.03.1778, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 29.06.1813 Anna Vaupel

239. Vaupel, Anna Katharina, * Weißenhasel 13.01.1782, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 29.06.1813 Johann Selig

254. Koepping, David, * Tann, + Tann ?

oo Margarethe Boerner

255. Boerner, Margarethe Elisabeth, * Tann ?, + Tann ?

oo David Koepping

 

8. Ahnenreihe

 

256. Reuffurth, Johann Friedrich, Kaufmann, * Eschwege 27.04.1698, + Eschwege 25.02.1760

konfirmiert 1713

oo Eschwege 27.11.1726 Dorothea Heinemann

257. Heinemann, Dorothea Catharina, * Eschwege 17.07.1707, + Eschwege 04.03.1784

oo Eschwege 27.11.1726 Johann Reuffurth

258. Deckert, George Christoph, Stadtvormund, * Eschwege 26.02.1711, + Eschwege 14.11.1785

als Stadtvormund hatte er die Aufsicht über den stadtischen Weinkeller, den An- und  Verkauf von Weinen im Monopol, das Brauwesen, wie auch über die Wirtshäüser und Schenken. Er gehöhrte zu den angesehendsten Bürgern der Stadt, so daß wie beim Bürgermeister auch der Titel " Herr " im Sterbeeintrag verzeichnet ist.

oo Eschwege 15.02.1736 Anna Brill

259. Brill, Anna Margaretha, * Eschwege 29.07.1712, + Eschwege 08.05.1775

oo Eschwege 15.02.1736 George Deckert

264. Mensing, Johann Phillip, Ratsverwandter, * Eschwege 30.06.1706, + Eschwege 13.09.1775

er war Ratsverwandter, d.h.er führte Aufsicht über die städt.  Alkoholika. Im unterstand der städt. Weinkeller im Hochzeitshaus, das heute noch existiert, eine Monopoleinrichtung der Stadt, sowie die städt. Trinkstube. Auch war er für die Herstellung und Verteilung des von der Stadt zu brauenden Bieres verantwortlich. Nr. 110 aus AL Bartholomäus.

oo Eschwege 01.11.1734 Anna Lasch

265. Lasch, Anna Margaretha, * Eschwege 14.03.1711, + Eschwege 27.08.1742

oo Eschwege 01.11.1734 Johann Mensing

266. Grosse, Johann Christoph, Stadtvormund, * Eschwege 18.04.1701, + Eschwege 06.03.1783

oo Eschwege 01.11.1736 Anna Bartholomäus

267. Bartholomäus, Anna Maria, * Eschwege 20.09.1717, + Eschwege 23.08.1784

heiratet den Vater ihrer Schwägerin, ist  Schwester von Eobanus Bartholomäus, Nr. 16 aus Al Bartholomäus.

oo Eschwege 01.11.1736 Johann Grosse

268. Lieberknecht, Johann Christoph, * Eschwege 21.12.1727, + Eschwege 26.11.1805

oo Eschwege 05.09.1754 Catharina Holzapfel

269. Holzapfel, Catharina Elisabeth, * Eschwege 09.12.1728, + Eschwege 03.06.1799

oo Eschwege 05.09.1754 Johann Lieberknecht

270. Saame, Johann Jacob, Schuhmachermeister, * Eschwege 21.01.1724, + Eschwege 09.04.1773

271. Gebhardt, Anna Barbara, * Eschwege 15.05.1726, + Eschwege

272. Götting, Egidius, Zimmermeister, * Eschwege 10.08.1716, + Eschwege 02.1791

oo Eschwege 20.06.1743 Sabina Meinung

273. Meinung, Sabina, * Eschwege 17.03.1720, + Eschwege 23.02.1796

oo Eschwege 20.06.1743 Egidius Götting

274. Strauch, Johann Balthasar, Leinewebermeister, * Eschwege 07.12.1715, + Eschwege 03.01.1786

oo Eschwege 08.09.1743 Susanna Schäffer

275. Schäffer, Susanna, * Eschwege 10.03.1714, + Eschwege 29.11.1796

oo Eschwege 08.09.1743 Johann Strauch

280. Paul, Johann Conrad, Leineweber, * Heiligenrode 22.01.1709, + Heiligenrode 11.09.1770

oo Heiligenrode 06.07.1741 Anna Semmelroth

281. Semmelroth, Anna Gertrud, * Heiligenrode 27.11.1726

oo Heiligenrode 06.07.1741 Johann Paul

282. Beier, Tobias Andreas, Kupferschmied & Gastwirt, * Hann. Münden ? 1713, + Hann. Münden 21.03.1787

oo Hann. Münden 26.04.1740 Anna Lotze

283. Lotze, Anna Catharina, * Hann. Münden 21.10.1712, + Hann. Münden 08.04.1772

oo Hann. Münden 26.04.1740 Tobias Beier

284. Krafft, Christoff, Schäfer, * Hann. Münden, + Hann. Münden

286. Voy, Henrich Martin, Pfeiffenmacher, * Hann. Münden, + Hann. Münden

oo Hann. Münden 15.01.1742 Justine Netz

287. Netz, Justine Margarete, * Hann. Münden 24.05.1722, + Hann. Münden 05.09.1757

oo Hann. Münden 15.01.1742 Henrich Voy

288. Trübstein, Johannes, * Berneburg 22.04.1676, + Sontra 1724

oo Sontra 1696 Anna N.N.

289. N.N., Anna Margarethe, * Sontra 1671, + Sontra 23.09.1713

oo Sontra 1696 Johannes Trübstein

290. Deust, Hans Heinrich, Soldat, * Heyerode 14.08.1696

konfirmiert 1710, um 1724 Soldat, um 1728/29 hatte er laut Bußeintrag uneheliche Kinder mit Anna Martha Sippel und Katharina Elisabeth Knieriem aus Diemerode.

oo nicht verheiratet Anna Sippel

291. Sippel, Anna Martha, * Heyerode, + Sontra

oo nicht verheiratet Hans Deust

294. Bräutigam, Daniel, * Eschwege ? 1722, + Eschwege 27.03.1773

oo Eschwege 14.10.1746 Catharina Schilling

295. Schilling, Catharina Elisabeth, * Eschwege 04.06.1719, + Eschwege 19.05.1800

oo Eschwege 14.10.1746 Daniel Bräutigam

296. Kühne, Johann Conrad, * Eschwege 27.11.1699, + Eschwege 19.03.1761

oo Eschwege 08.10.1745 Elisabetha Gille

297. Gille, Elisabetha, * Eschwege 29.02.1716, + Eschwege 08.12.1758

oo Eschwege 08.10.1745 Johann Kühne

298. Holzapfel, Frantz Christoph, * Eschwege 28.12.1718, Taufpaten: Johann Christoph Holtzapfels Sohn, + Eschwege 02.04.1797

oo Eschwege 30.07.1747 Barbara Hopffe

299. Hopffe, Barbara Elisabeth, * Eschwege 06.01.1724, + Eschwege 13.08.1791

oo Eschwege 30.07.1747 Frantz Holzapfel

302. Röhrich, Johann Martin, Leineweber, * Sontra 18.02.1724, + Sontra 13.09.1793

oo Sontra 18.06.1744 Martha Stange

303. Stange, Martha Elisabeth, * Berneburg 10.02.1726, + Sontra 21.06.1773

oo Sontra 18.06.1744 Johann Röhrich

306. Beck, Johann Hermann, * Eschwege 12.03.1691, + Eschwege 16.08.1751

oo Eschwege 02.09.1717 Anna Völcke

307. Völcke, Anna Katharina, * Eschwege 16.06.1690, + Eschwege 22.11.1753

oo Eschwege 02.09.1717 Johann Beck

308. Heinemann, Bernhardt, * Eschwege 15.05.1696, + Eschwege

oo Eschwege 03.11.1724 Ottilia Hillebrandt

309. Hillebrandt, Ottilia, * Eschwege 28.07.1701, + Eschwege

oo Eschwege 03.11.1724 Bernhardt Heinemann

310. Humpff, Cyriakus, * Eschwege 27.05.1709, + Eschwege 21.04.1740

oo Eschwege 12.05.1735 Christina Heysing

311. Heysing, Christina, * Eschwege 30.06.1716, + Eschwege

oo Eschwege 12.05.1735 Cyriakus Humpff

312. Liese, Johannes, * Eschwege 26.05.1686, + Eschwege 09.05.1754

oo Eschwege 26.11.1716 Margaretha Scheelhase

313. Scheelhase, Margaretha, * Eschwege, + Eschwege 03.10.1765

oo Eschwege 26.11.1716 Johannes Liese

314. Hose, Johann Henrich, * Eschwege 15.11.1705, + Eschwege 05.09.1791

oo Eschwege 31.10.1737 Anna Krug

315. Krug, Anna Maria, * Eschwege 02.10.1709, + Eschwege 03.06.1778

oo Eschwege 31.10.1737 Johann Hose

316. Wagner, Franz Christoph, Braumeister, * Eschwege 28.04.1683, + Eschwege ?

oo Eschwege Margaretha Klermundt

317. Klermundt, Margaretha, * Eschwege 02.06.1685, + Eschwege 27.08.1766

oo Eschwege Franz Wagner

318. Hüther, Jacob, * Eschwege 26.07.1693, + Eschwege 23.11.1772

oo Eschwege 19.11.1722 Catharina Methe

319. Methe, Catharina Elisabeth, * Eschwege 12.11.1695, + Eschwege 05.04.1766

oo Eschwege 19.11.1722 Jacob Hüther

322. Knierim, Johannes, * Stadthosbach, + Stadthosbach 04.04.1738

324. Dilchert, Caspar, * Kirchhosbach 07.03.1720, + Kirchhosbach 10.12.1771

oo Kirchhosbach 28.11.1741 Margaretha Schellhase

325. Schellhase, Margaretha, * Kirchhosbach 10.05.1716, + vor 1765

oo Kirchhosbach 28.11.1741 Caspar Dilchert

330. Küch, Johannes, * Stadthosbach, + Stadthosbach

oo Stadthosbach 04.01.1722 Anna Bornscheur

331. Bornscheur, Anna Barbara, * Rotenburg/Fulda, + Stadthosbach

oo Stadthosbach 04.01.1722 Johannes Küch

332. Kersten, Johann Heinrich, Erbmeier, * Berneburg 04.05.1707, + Berneburg

von baumbachscher Meier in Sontra, 1748 Erbmeier auf Metzlar, 1767 von  biedenfeldscher Meier in Berneburg, Leineweber, im  Lehnbrief von 1648 wird bestimmt, daß der Hof Metzlar zur Hälfte an M.Trill und zur anderen Hälfte an den Schwiegersohn seines Bruders Christoph Trill, Johann Heinrich Kersten fallen sollen.

oo Berneburg 03.02.1735 Martha Triller

333. Triller, Martha Elisabeth, * Metzlar Ksp.Berneburg 03.02.1717, + Berneburg ?

oo Berneburg 03.02.1735 Johann Kersten

334. Rehm, Johann Philipp, Pulvermacher, * Hübenthal 13.10.1706, + Sontra 10.02.1758

1727 Jägersoldat, 1730 Reiter im Leibregiment, Knecht, Leineweber,  Pulvermacher, konfirmiert in Sontra 1719, Mannschaftsregister 1724, gehänselt 1726 bei Heirat Joh.  Reinhard Schreiber mit Juliane, geb. Zülch.

oo Sontra 21.06.1736 Anna Storch

335. Storch, Anna Katharina, * Sontra 25.06.1718, + Sontra 26.05.1777

oo Sontra 21.06.1736 Johann Rehm

340. Bachmann, Johannes, * Weißenhasel 13.11.1703, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 20.11.1727 Veronica Wittich

341. Wittich, Veronica, * Weißenhasel 12.12.1706, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 20.11.1727 Johannes Bachmann

344. Gleim, Barthold, * Weißenhasel 01.01.1730, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 05.03.1752 Orthia Weißgerber

345. Weißgerber, Orthia Elisabeth, * Weißenhasel 26.02.1735, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 05.03.1752 Barthold Gleim

346. Strauss, Peter, * Breitau, + Breitau

348. Wetterau, Lorentz, Tagelöhner, * Dens 14.07.1731, + Weißenhasel 22.02.1800

oo Dens 19.01.1755 Jacobine Treffurth

349. Treffurth, Jacobine, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Dens 19.01.1755 Lorentz Wetterau

350. Vogelsang, Reinhard Ludwig, Verwalter in Aue bei Eschwege, * Nentershausen 21.01.1735, + Nentershausen ?

oo Elisabeth Hellwig

351. Hellwig, Elisabeth, * Weißenhasel 11.09.1742, + Weißenhasel 20.07.1797

oo Reinhard Ludwig Vogelsang

352. Hilke, Johannes, Bürger und Schäfer, * Hofgeismar 08.01.1700, + Hofgeismar 30.06.1764

Pächter des von Spiegelschen Rittergutes in Übelngönne bei Warburg

oo I. Hofgeismar 22.10.1736 Anna Margaretha Aland, II. Hofgeismar 29.03.1748 Anna Gertrude Hirtes, III. Anna Margareta Lox, IV. Hofgeismar NN NN

353. Lox, Anna Margareta, * Hofgeismar 05.09.1710, + Hofgeismar 06.10.1747

oo Johannes Hilke

354. Ahland, Johann Georg, Hugenotte, Bürger, Ackermann und Schuhmacher, * Hofgeismar 04.04.1718, + Hofgeismar 15.06.1761

oo Hofgeismar 12.07.1744 Elisabetha Bering

355. Bering, Elisabetha, * Hofgeismar 16.03.1725, + Hofgeismar 18.11.1791

oo Hofgeismar 12.07.1744 Johann Georg Ahland

356. Attendorn, Johannes, Gutsbesitzer in Wehlheiden

358. = 190. Hyner, Georg Wilhelm

359. = 191. Obermann, Anna Martha

360. Lange, Jost Henrich, * Oberkaufungen 24.02.1715, + Oberkaufungen 12.02.1786

oo Oberkaufungen 1738 Ann Kollmann

361. Kollmann, Ann Martha, * Haussen/Meissner 1709, + Oberkaufungen 19.09.1765

oo Oberkaufungen 1738 Jost Lange

362. Leidheusser, Hans Jakob, * Oberkaufungen 01.04.1704, + Oberkaufungen 17.11.1775

oo Oberkaufungen 17.06.1730 Anna Schäfer

363. Schäfer, Anna Catharina, * Oberkaufungen 12.1708, + Oberkaufungen ?

oo Oberkaufungen 17.06.1730 Hans Leidheusser

364. Hering, Johann Henrich, * Oberkaufungen 28.12.1733, + Oberkaufungen 31.08.1792

oo Oberkaufungen 27.06.1764 Gertruth Schreiber

365. Schreiber, Gertruth Elisabeth, * Oberkaufungen 02.05.1743, + Oberkaufungen 23.05.1799

oo Oberkaufungen 27.06.1764 Johann Hering

366. Schäfer, Johann Peter, * Oberkaufungen 11.11.1740, + Oberkaufungen 11.11.1809

oo Oberkaufungen 20.06.1770 Anna Kessler

367. Kessler, Anna Maria, * Oberkaufungen 25.04.1739, + Oberkaufungen

oo Oberkaufungen 20.06.1770 Johann Schäfer

368. Range, Caspar, Landwirt, * Sandershausen 16.11.1695, + Sandershausen 18.01.1760

oo Sandershausen 16.04.1723 Anna Engelhard

369. Engelhard, Anna Gertrud, * Sandershausen 05.08.1705, + Sandershausen 24.04.1757

oo Sandershausen 16.04.1723 Caspar Range

370. Böttner, Engelhard, Leinewebermeister, * Wolfsanger 03.05.1691, + Wolfsanger 16.03.1736

oo 07.08.1729 Anna Jakob

371. Jakob, Anna Martha, * Wolfsanger 29.04.1703, konfirmiert Wolfsanger 1716, + Wolfsanger 04.12.1770

1748 war Anna Martha Böttner, Leineweberin, im Einwohnerverz. gnt. ca. 1748 mit 1 Sohn und 1 Tochter im Einwohnerverz. gnt. 1768: die relicta, Auszüger, 74 J. im Einwohnerverz. gnt.

oo 07.08.1729 Engelhard Böttner

372. Bachmann, Johann Georg, Leineweber, * Wolfsanger 25.04.1706, + Wolfsanger 17.10.1783

1748: Leineweber 42 J. mit Frau u. 4 Kinder im Einwohnverz. gnt. ca. 1748 mit Frau 1 Sohn und 1 Tochter im Einwohnerverz. gnt. 1768: Leineweber 60 J. mit 2 weibl. Personen, 2 Söhnen und 1 Tochter im Einwohnerverz. gnt.

oo Wolfsanger 30.11.1736 Anna Müller

373. Müller, Anna Gertrud, * Wolfsanger 04.04.1713, + Wolfsanger 31.10.1774

oo Wolfsanger 30.11.1736 Johann Bachmann

374. Götz, Johann Konrad, Leinewebermeister, * Wolfsanger 29.09.1720, + Wolfsanger 08.07.1783

oo Wolfsanger 30.06.1740 Anna Attendorn

375. Attendorn, Anna Christine, * Wolfsanger 12.03.1711, + Wolfsanger

oo Wolfsanger 30.06.1740 Johann Götz

376. Münch, Johann Georg, * Spieskappel/Frielendorf 02.08.1717, + Sondheim/Homberg 09.09.1749

oo Sondheim 27.07.1741 Anna Banse

377. Banse, Anna Martha, * Sondheim/Homberg 10.08.1720, + Sondheim/Homberg 29.03.1792

oo Sondheim 27.07.1741 Johann Münch

378. Kayser, Johann Henrich, Gastwirt, * Sondheim/Homberg 25.08.1708, + Sondheim/Homberg 12.09.1781

oo Wernswig 05.03.1745 Elisabeth Glintzer

379. Glintzer, Elisabeth, * Loshausen, Willingsh. 1722, + Loshausen 1754

oo Wernswig 05.03.1745 Johann Kayser

380. Hyner, Johann Henrich, Pfarrer in Dörnhagen, * Vockerode/Spangenberg 11.12.1700, + Waldau / Cassel 03.03.1752

oo Dörnhagen 1748 Anna Guthberlet

381. Guthberlet, Anna Katharina, * Iba/Bebra 07.08.1717, + Iba/Bebra 03.10.1760

oo Dörnhagen 1748 Johann Hyner

382. Obermann, Johannes, Ackermann, Leineweber, * Ostheim/Trendelburg 23.08.1716, konfirmiert Ostheim 1729, + Wolfsanger 02.05.1767

er erwarb ein Restgrundstück der alten Kirche in Wolfsanger. 1739: Eheprotok. v. 30.10.1739 Wolfsanger 1748 Leineweber, 36 J mit Frau und 2 Kinder im Einwohnerverz. Genannt 1767: „dieser war unglücklich, als er das Holz zu denen Röhren zur Wasserleitung des Vultejischen Hof holen sollte, da ihn der Wagen, welcher den Berg herunter geschossen, mit dem Rad gepacket und ihm notwendig an der Blasen Schaden gethan, daß er den 2. Tag darauf hat sterben müssen“ (KB Woa).

1768: die relicta, Ackermann, 52 J, mit 1 Tochter im Einwohnerverz. genannt.

oo Wolfsanger 27.02.1739 Anna Maria Jakob

383. Jakob, Anna Maria, * Wolfsanger 22.01.1719, Taufpaten: Anna Maria, Henrich Dippel Ehefrau, konfirmiert Wolfsanger 1733, + Wolfsanger 30.04.1791

oo Wolfsanger 27.02.1739 Johannes Obermann

392. Treyse, Quirin, * Remstädt 02.04.1716, + Remstädt 02.02.1750

oo Remstädt 02.05.1747 Anna Röde

393. Röde, Anna Regine, * Remstädt 24.11.1729, + Remstädt 09.11.1799

oo Remstädt 02.05.1747 Quirin Treyse

400. Wetzstein, Johann Heinrich, * Sundhausen, + Pfullendorf 22.05.1789

oo Pfullendorf 27.01.1761 Anne Herr

401. Herr, Anne Margarethe, * Pfullendorf 22.01.1741, + Pfullendorf ?

oo Pfullendorf 27.01.1761 Johann Wetzstein

402. Schaedel, Johann Christoph, * Burgtonna, + Burgtonna ?

404. Rudolph, Heinrich Gottfried, Hutmann, * Möbisburg 1750, + Tüttleben 23.12.1813

Ein Hutmann, auch Huther genannt, war im frühen Bergbau ein Bergmann, der als Grubenaufseher für das Bergwerk tätig war. Die Bezeichnung Hutmann wurde abgeleitet von seiner Tätigkeit, denn der Hutmann hatte die Aufgabe, den ordnungsgemäßen Betrieb des Bergwerks zu überwachen oder, wie man es damals bezeichnete, zu behüten.

Die Aufgaben des Hutmannes waren sehr umfangreich. Er führte die Aufsicht über die gesamte Grubenbelegschaft und musste darauf achten, dass die Bergleute die Arbeitszeiten einhielten. Fernerhin musste er darauf achten, dass der Vortrieb so schnell wie möglich verlief. Der Hutmann hatte auch die Aufgabe, über alles Gezähe, alle Sachmittel und Materialien zu wachen.[2] Defektes Gezähe liess er in der Bergschmiede vom Bergschmied reparieren. Während der Ein- und Ausfahrt ging er den Bergleuten zur Hand.[3] Er führte Aufzeichnungen über die geleistete Arbeit der Bergleute. Diese Aufzeichnungen waren in den Gewerken die Grundlage für die Lohnverrechnung der Bergleute. Verstöße der Bergleute musste der Taghutmann bei den Gewerken anzeigen, der Nachthutmann meldete Verstöße entweder dem Taghutmann oder den Gewerken. Bestanden in der Grube erhebliche Mängel, so konnte der Hutmann vom Bergrichter verlangen, dass dieser in die Grube einfuhr und die Mängel besichtigte.

Die Hierarchie der Hutleute war abhängig von der Größe des jeweiligen BergwerKaiser Bei kleineren Gruben hatte der Hutmann die Stelle eines Betriebsführers inne. In größeren Bergwerken war er als Aufsichtsperson dem Schichtmeister unterstellt und hatte oftmals noch ein oder zwei Hutleute als Helfer. Dem Hutmann unterstellt waren der Knechthutmann und der Bubenhutmann. Wurde in Bergwerken auch des Nachts gearbeitet, gab es für die Tagschicht einen Taghutmann, auf der Nachtschicht hatte der Nachthutmann die Aufsicht.

Als Taghutmann wurde ein erfahrener Bergmann bestellt, dieser musste einen Eid über seine Pflichten ablegen. Der Taghutmann konnte bei entsprechender Betriebsgröße einen Arbeiter als Gehilfen auswählen. Dieser Knechtshutmann war dem Taghutmann unterstellt und unterstützte ihn bei seinen Aufgaben. Da im Bergbau auch früher Kinder als Säuberjungen tätig waren, wurde aus ihren Reihen der größte und tauglichste als Bubenhutmann herangezogen. Seine Aufgabe war es, die anderen Buben zu beaufsichtigen

Der Hutmann hatte meist im Obergeschoss des Huthauses seine Wohnung. Er brauchte keine körperlich schwere Arbeit verrichten, sondern war als verantwortliche Person des Bergwerks tätig. Auch wurde er aufgrund seiner Verantwortung und je nach Aufgabengebiet besser entlohnt als die anderen Bergleute.

oo Anna Maria ...

405. Anna Maria

oo Heinrich Gottfried Rudolph

406. Zerbst, Hironimus, Hutmann, * Eschenbergen, + Eschenbergen

Ein Hutmann, auch Huther genannt, war im frühen Bergbau ein Bergmann, der als Grubenaufseher für das Bergwerk tätig war. Die Bezeichnung Hutmann wurde abgeleitet von seiner Tätigkeit, denn der Hutmann hatte die Aufgabe, den ordnungsgemäßen Betrieb des Bergwerks zu überwachen oder, wie man es damals bezeichnete, zu behüten.

Die Aufgaben des Hutmannes waren sehr umfangreich. Er führte die Aufsicht über die gesamte Grubenbelegschaft und musste darauf achten, dass die Bergleute die Arbeitszeiten einhielten. Fernerhin musste er darauf achten, dass der Vortrieb so schnell wie möglich verlief. Der Hutmann hatte auch die Aufgabe, über alles Gezähe, alle Sachmittel und Materialien zu wachen.[2] Defektes Gezähe liess er in der Bergschmiede vom Bergschmied reparieren. Während der Ein- und Ausfahrt ging er den Bergleuten zur Hand.[3] Er führte Aufzeichnungen über die geleistete Arbeit der Bergleute. Diese Aufzeichnungen waren in den Gewerken die Grundlage für die Lohnverrechnung der Bergleute. Verstöße der Bergleute musste der Taghutmann bei den Gewerken anzeigen, der Nachthutmann meldete Verstöße entweder dem Taghutmann oder den Gewerken. Bestanden in der Grube erhebliche Mängel, so konnte der Hutmann vom Bergrichter verlangen, dass dieser in die Grube einfuhr und die Mängel besichtigte.

Die Hierarchie der Hutleute war abhängig von der Größe des jeweiligen BergwerKaiser Bei kleineren Gruben hatte der Hutmann die Stelle eines Betriebsführers inne. In größeren Bergwerken war er als Aufsichtsperson dem Schichtmeister unterstellt und hatte oftmals noch ein oder zwei Hutleute als Helfer. Dem Hutmann unterstellt waren der Knechthutmann und der Bubenhutmann. Wurde in Bergwerken auch des Nachts gearbeitet, gab es für die Tagschicht einen Taghutmann, auf der Nachtschicht hatte der Nachthutmann die Aufsicht.

Als Taghutmann wurde ein erfahrener Bergmann bestellt, dieser musste einen Eid über seine Pflichten ablegen. Der Taghutmann konnte bei entsprechender Betriebsgröße einen Arbeiter als Gehilfen auswählen. Dieser Knechtshutmann war dem Taghutmann unterstellt und unterstützte ihn bei seinen Aufgaben. Da im Bergbau auch früher Kinder als Säuberjungen tätig waren, wurde aus ihren Reihen der größte und tauglichste als Bubenhutmann herangezogen. Seine Aufgabe war es, die anderen Buben zu beaufsichtigen

Der Hutmann hatte meist im Obergeschoss des Huthauses seine Wohnung. Er brauchte keine körperlich schwere Arbeit verrichten, sondern war als verantwortliche Person des Bergwerks tätig. Auch wurde er aufgrund seiner Verantwortung und je nach Aufgabengebiet besser entlohnt als die anderen Bergleute.

410. Wagner, Hans Georg jun., * Grabsleben ?

412. Boehm, Heinrich Joachim, + Pfullendorf 15.05.1778

oo Pfullendorf 25.02.1755 Blandina Messerschmidt

413. Messerschmidt, Blandina, * Pfullendorf 08.08.1713, + Pfullendorf 11.08.1767

oo Pfullendorf 25.02.1755 Heinrich Boehm

452. Bloß, Cyriakus, * Grandenborn, + Ulfen ?

454. Crausse, Johannes, * Grandenborn, + Grandenborn

464. Schäfer, Valten, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Weißenhasel Elisabeth Bachmann

465. Bachmann, Elisabeth, * Weißenhasel 09.04.1735, + Weißenhasel

oo Weißenhasel Valten Schäfer

472. Dach, Johann Christoph, * Kunstadt, + Kunstadt

474. Ehmer, Heinrich, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Anna Schmidt

475. Schmidt, Anna Elisabeth, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Heinrich Ehmer

476. Selig, Valentin, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Martha Schmidt

477. Schmidt, Martha Juliane, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Valentin Selig

478. Vaupel, Paulus, * Weißenhasel, + Weißenhasel

 

9. Ahnenreihe

 

512. Reuffurth, Balzer, Tuchmachermeister, * Eschwege 19.10.1667, + Eschwege 27.03.1724

konfirmiert 1680 in Eschwege

oo I. Eschwege 31.10.1695 Anna Eysenträger, II. Eschwege 07.11.1707 Anna Burhenne

513. Eysenträger, Anna Gertruth, * Eschwege-A 23.10.1675, + Eschwege 05.03.1706

oo Eschwege 31.10.1695 Balzer Reuffurth

514. Heinemann, Christophel, Metzgermeister, * Eschwege 13.02.1659, + Eschwege

oo Eschwege 19.04.1683 Margaretha Hitzerodt

515. Hitzerodt, Margaretha, * Eschwege 11.08.1661, + Eschwege 13.07.1741

oo Eschwege 19.04.1683 Christophel Heinemann

516. Decker, Johann Jacob, Lohgerbermeister, * Eschwege 05.07.1670, + Eschwege 27.05.1740

oo Eschwege 27.04.1699 Dorothea Werner

517. Werner, Dorothea, * Eschwege 14.02.1678, + Eschwege 04.08.1722

oo Eschwege 27.04.1699 Johann Jacob Decker

518. Brill, Lorenz, * Eschwege 07.10.1678, + Eschwege 17.10.1750

oo Eschwege 02.05.1709 Katharina Brill

519. Brill, Katharina Elisabeth, * Eschwege 17.03.1682, + Eschwege

oo Eschwege 02.05.1709 Lorenz Brill

528. Mensing, Johann Friedrich, Drechsler, * Eschwege 22.01.1671, + Eschwege 22.02.1724

oo Eschwege 05.11.1696 Anna Kerste

529. Kerste, Anna Christina, * Eschwege 14.02.1678, Taufpaten: Joh. Bastian Horchens Braut., + Eschwege 28.10.1739

oo Eschwege 05.11.1696 Johann Mensing

530. Lasch, Nikolaus, Leineweber, * Eschwege 1653, + Eschwege 09.11.1734

oo Eschwege 17.02.1698 Maria Göbell

531. Göbell, Maria, * Eschwege 07.05.1676

oo Eschwege 17.02.1698 Nikolaus Lasch

532. Grosse, Johann George, * Eschwege 05.09.1664, + Eschwege 17.06.1732

oo Eschwege 27.08.1688 Catharina Heinemann

533. Heinemann, Catharina Elisabeth, * Eschwege 12.05.1670, + Eschwege 15.09.1728

oo Eschwege 27.08.1688 Johann Grosse

534. Bartholomäus, Baltzer Philipp, Wollentuchmachermeister, * Eschwege 23.08.1682, + Eschwege 20.04.1724

oo Eschwege 16.04.1711 Elisabeth Heinemann

535. Heinemann, Elisabeth, * Eschwege 01.05.1684, + Eschwege 12.02.1763

oo Eschwege 16.04.1711 Baltzer Philipp Bartholomäus

536. Lieberknecht, Johann Andreas, * Eschwege 12.12.1684, + Eschwege 1740

oo Eschwege Barbara Heinemann

537. Heinemann, Barbara Elisabeth, * Eschwege 03.08.1702, + Eschwege 21.08.1743

oo Eschwege Johann Lieberknecht

538. Holzapfel, Cyriacus, * Eschwege, + Eschwege 31.10.1760

oo Eschwege 25.10.1725 Elisabetha Rose

539. Rose, Elisabetha, * Eschwege 20.10.1698, + Eschwege

oo Eschwege 25.10.1725 Cyriacus Holzapfel

540. Saame, Christoffel, * Eschwege 30.08.1693, + Eschwege 31.10.1750

oo Eschwege 19.06.1721 Dorothea Horche

541. Horche, Dorothea Elisabeth, * Eschwege 28.02.1702, + Eschwege

oo Eschwege 19.06.1721 Christoffel Saame

542. Gebhardt, Eobanus, * Eschwege 04.02.1702, + Eschwege 31.01.1730

oo Anna Jordan

543. Jordan, Anna Elisabeth, * Eschwege ?, + Eschwege 31.07.1761

oo Eobanus Gebhardt

544. Götting, Christoph, Zimmermeister, * Riebelsdorf/Schwalmstadt, + Eschwege 12.11.1754

oo Eschwege 19.06.1710 Maria Lieberknecht

545. Lieberknecht, Maria Katharina, * Eschwege 14.09.1692, + Eschwege 14.04.1752

oo Eschwege 19.06.1710 Christoph Götting

546. Meinung, Christoph, * Eschwege 17.07.1680, + Eschwege 02.02.1740

oo Eschwege 11.02.1717 Anna Knierim

547. Knierim, Anna Katharina, * Eschwege 29.08.1695, + Eschwege 04.04.1758

oo Eschwege 11.02.1717 Christoph Meinung

548. Strauch, Johann Siemon, * Eschwege ?, + Eschwege ?

oo Eschwege 09.05.1714 Anna Degenhardt

549. Degenhardt, Anna Maria, * Eschwege 15.10.1682, + Eschwege ?

oo Eschwege 09.05.1714 Johann Strauch

550. Schäffer, Christian, Bäcker, * Eschwege 23.08.1678, + Eschwege 12.11.1733

oo Eschwege 25.07.1709 Catharina Grüthe

551. Grüthe, Catharina Magdalena, * Eschwege 15.08.1679, + Eschwege 14.01.1754

oo Eschwege 25.07.1709 Christian Schäffer

560. Paul, Hans Georg, * Heiligenrode 1684, + Heiligenrode 23.05.1737

oo Heiligenrode 20.06.1702 Elisabeth Müller

561. Müller, Elisabeth, * Heiligenrode 1680, + Heiligenrode 04.1740

oo Heiligenrode 20.06.1702 Hans Paul

562. Semmelroth, Hans Michael, * Heiligenrode ?

oo Anna Bode

563. Bode, Anna Martha, * Kirchdiebmar ?

oo Hans Semmelroth

564. Beijer, Johann Christoph, Kupferschmied, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden 18.04.1731

566. Lotze, Joachim, Metzgermeister, * Hann. Münden 23.06.1677, + Hann. Münden 18.06.1715

oo Hann. Münden 01.12.1698 Catharine Kegel

567. Kegel, Catharine Juliane, * Hann. Münden 15.09.1680, + Hann. Münden 16.12.1712

oo Hann. Münden 01.12.1698 Joachim Lotze

572. Voy, Henricus, Yobacks Pfeifen Brenner, * Hann. Münden 13.09.1679, + Hann. Münden 10.07.1749

oo Hann. Münden 27.04.1704 Catharina Eckhart

573. Eckhart, Catharina Margaretha, * Hann. Münden 24.04.1677, + Hann. Münden 05.01.1745

oo Hann. Münden 27.04.1704 Henricus Voy

574. Netz, Johann Christoff, * Hann. Münden 15.07.1689, + Hann. Münden

oo Hann. Münden 13.10.1716 Catharine Fischer

575. Fischer, Catharine Margaretha, * Hann. Münden 05.08.1682, + Hann. Münden ?

oo Hann. Münden 13.10.1716 Johann Netz

576. Trübstein, Klaus, * Berneburg ?, + Berneburg 25.05.1692

oo Berneburg 1660 ... N.N.

577. N.N., ..., * Berneburg ?, + Berneburg 22.04.1676

oo Berneburg 1660 Klaus Trübstein

580. Deust, Johannes, Leineweber, * Heyerode, + Heyerode

oo Heyerode 26.11.1694 Martha Wagenrath

581. Wagenrath, Martha, * Heyerode, + Heyerode

oo Heyerode 26.11.1694 Johannes Deust

582. Sippel, Johannes, * Heyerode, + Sontra 1732

oo Sontra Elisabeth Möller

583. Möller, Elisabeth, * Sontra 03.01.1692, + Sontra

oo Sontra Johannes Sippel

590. Schilling, Herman, * Eschwege 10.05.1689, + Eschwege 02.10.1730

oo Eschwege 19.05.1718 Elisabeth Göbel

591. Göbel, Elisabeth, * Eschwege 13.02.1699, + Eschwege ?

oo Eschwege 19.05.1718 Herman Schilling

592. Kühne, Johann Hieronymus, * Eschwege 02.02.1672, + Eschwege 29.11.1703

oo Eschwege 24.11.1698 Anna Klercke

593. Klercke, Anna Katharina (Maria), * Eschwege 15.02.1672, + Eschwege ?

oo Eschwege 24.11.1698 Johann Kühne

594. Gille, Martin, * Allendorf/Werra, + Eschwege 27.11.1752

596. Holtzapfel, Johann Bernhardt, Lohgerbermeister, * Eschwege 05.12.1665, Taufpaten: Berndt Tudenbergk, konfirmiert Eschwege 1670, + Eschwege 24.10.1748

oo I. Eschwege 26.10.1691 Anna Christina Gleim, II. Dens 15/23.10.1709 Martha Elisabeth Stang, III. Eschwege 14.07.1711 Anna Christina Schmitt

597. Schmitt, Anna Christina, * Mannsbach 1676, konfirmiert Eschwege 1690, + Eschwege 17.02.1748

oo Eschwege 14.07.1711 Johann Bernhardt Holtzapfel

598. Hopffe, Johannes, * Eschwege 20.10.1671, + Eschwege ?

oo Eschwege 07.05.1716 Palmoney Fischer

599. Fischer, Palmoney, * Eschwege 13.09.1686, + Eschwege

oo Eschwege 07.05.1716 Johannes Hopffe

604. Röhrich, Johann Jakob, * Sontra 06.12.1695, + Sontra 16.06.1772

oo Breitau 06.01.1718 Anna Zülch

605. Zülch, Anna Katharina, * Sontra 25.05.1694, + Sontra 17.05.1768

oo Breitau 06.01.1718 Johann Röhrich

606. Stange, Johannes, * Berneburg 13.09.1683, + Berneburg

Hausinschrift in Berneburg: Johannes Stang bauet mich, Johannes Möller zimmert mich. Den 2. Tag Majus bin ich aufgericht. Anno Domoni Christi 1732. Heute Unterdorf 8 in Berneburg. Jetzige Bewohner: Familie Koch, auch direkte Nachfahren von Johannes Stange.

oo Berneburg 07.03.1720 Martha Koch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                    Haus Stange von 1732

 

607. Koch, Martha Christina, * Berneburg 01.04.1704, + Berneburg 01.04.1765

konfirmiert 1716

oo Berneburg 07.03.1720 Johannes Stange

612. Beck, Johannes, Wollweber & Tuchmachermeister, * Eschwege 20.03.1656, + Eschwege 22.09.1710

oo I. Eschwege 20.02.1680 Anna Martha Reifurth, II. Eschwege 18.07.1709 Dorothea Herwig

613. Reifurth, Anna Martha, * Eschwege 29.06.1661, + Eschwege 11.06.1708

konfirmiert 1674 in Eschwege

oo Eschwege 20.02.1680 Johannes Beck

614. Völcke, Jacob, * Eschwege 14.03.1657, + Eschwege 25.09.1699

oo Eschwege 12.04.1683 Katharina Seelheim

615. Seelheim, Katharina Elisabeth, * Eschwege 05.11.1662, + Eschwege 16.01.1738

oo Eschwege 12.04.1683 Jacob Völcke

616. Heinemann, Bernhardt, Kirchensenior, * Eschwege 19.12.1659, + Eschwege 27.12.1723

oo Eschwege 07.11.1681 Barbara Holtzapfel

617. Holtzapfel, Barbara, * Eschwege 23.07.1662, Taufpaten: Hanß Godefahrts Frau, konfirmiert Eschwege 1674, + Eschwege

oo Eschwege 07.11.1681 Bernhardt Heinemann

618. Hillebrandt, (Johann)Valtin, Schneider, * Eschwege 28.04.1667, + Eschwege 18.11.1712

konfirmiert 1680

oo Eschwege 26.08.1697 Anna Meyer

619. Meyer, Anna Margaretha, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 26.08.1697 Valtin Hillebrandt

620. Humpff, Balthasar, * Eschwege 15.09.1673, + Eschwege 09.04.1737

oo Eschwege 04.06.1696 Margaretha Wurstschmidt

621. Wurstschmidt, Margaretha, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 04.06.1696 Balthasar Humpff

622. Heysing, Jacob, * Eschwege 08.1665, + Eschwege

oo Eschwege 03.12.1694 Anna Riem

623. Riem, Anna Martha, * Sooden/W, + Eschwege

oo Eschwege 03.12.1694 Jacob Heysing

624. Liese, Christoffel, * Eschwege 04.12.1645, + Eschwege 04.01.1693

oo Eschwege 04.09.1671 Anna Wagner

625. Wagner, Anna, * Eschwege 16.05.1650, + Eschwege ?

oo Eschwege 04.09.1671 Christoffel Liese

626. Scheelhase, Conrad, * Eschwege 12.02.1676, + Eschwege 16.08.1756

oo Eschwege 25.11.1700 Anna Grosche

627. Grosche, Anna Maria, * Eschwege 18.04.1678, + Eschwege 08.02.1716

oo Eschwege 25.11.1700 Conrad Scheelhase

628. Hose, Salomon, * Kochheimbach, + Eschwege 11.09.1733

oo Eschwege 10.11.1690 Anna Klercke

629. Klercke, Anna Maria, * Eschwege 31.03.1667, + Eschwege 13.02.1738

oo Eschwege 10.11.1690 Salomon Hose

630. Krug, Jacob, Zimmermann, * Eschwege 01.02.1673, + Eschwege 03.02.1730

oo Eschwege 19.10.1699 Maria Seelheim

631. Seelheim, Maria, * Eschwege 24.10.1674, + Eschwege 28.04.1747

oo Eschwege 19.10.1699 Jacob Krug

632. Wagener, Tobias, Braumeister, * Eschwege 07.07.1650, + Eschwege 10.01.1724

oo Eschwege 05.10.1674 Catharina Ludwig

633. Ludwig, Catharina Elisabeth, * Eschwege 07.04.1650, + Eschwege 10.03.1694

oo Eschwege 05.10.1674 Tobias Wagener

634. Klermundt, George, * Eschwege 16.11.1651, + Eschwege 31.01.1720

oo Eschwege 07.04.1681 Anna Riemann

635. Riemann, Anna Maria, * Eschwege 14.05.1661, + Eschwege 13.08.1714

oo Eschwege 07.04.1681 George Klermundt

636. Hüther, Christoffel, Lohgerbermeister, * Eschwege 28.03.1649, + Eschwege 16.04.1729

oo Eschwege 04.09.1678 Anna Clercke

637. Clercke, Anna, * Eschwege 13.09.1659, + Eschwege

oo Eschwege 04.09.1678 Christoffel Hüther

638. Methe, Cyriacus, Schuster, * Eschwege 28.02.1660, + Eschwege

oo Göttingen N.N. Braun

639. Braun, N.N., * Göttingen, + Eschwege

oo Göttingen Cyriacus Methe

648. Dilcher, Hans Caspar, * Kirchhosbach 1686, + Kirchhosbach 12.03.1736

oo Kirchhosbach 03.02.1707 Sabina Isbrandt

649. Isbrandt, Sabina, * Kirchhosbach 02.11.1677, + Kirchhosbach 17.02.1736

oo Kirchhosbach 03.02.1707 Hans Dilcher

650. Schellhase, Jacob, * Kirchhosbach 1686, + Kirchhosbach 15.04.1746

oo Kirchhosbach 29.01.1711 Barbara Schellhase

651. Schellhase, Barbara, * Kirchhosbach 1692, + Kirchhosbach 09.05.1723

oo Kirchhosbach 29.01.1711 Jacob Schellhase

660. Küch, Johannes, * Stadthosbach 1680, + Stadthosbach 08.03.1755

662. Bornscheur, Johann Adam, * Rotenburg/Fulda 30.11.1659, + vor 1714 Rotenburg

oo Rotenburg/Fulda 18.07.1690 Anna Sachs

663. Sachs, Anna Catharina, * Rotenburg/Fulda 20.08.1668

oo Rotenburg/Fulda 18.07.1690 Johann Bornscheur

664. Kersten, Georg, Landwirt, * Cornberg 1675, + Berneburg ?

konfirmiert 1687 in Cornberg, besaß um 1698  einen Hof in Dens, 1702 weitershau  senscher Meier in Berneburg, Burgmeier ebenda, 1724 adliger Meier  ebenda.

oo Berneburg 11.01.1703 Katharina Hoffmeister

665. Hoffmeister, Katharina, * Dens 02.1686, + Berneburg 20.05.1725

oo Berneburg 11.01.1703 Georg Kersten

666. Trill, Christoph, * Metzlar Ksp.Berneburg 1682, + Berneburg 08.12.1734

oo Berneburg 04.12.1715 Martha Atterodt

667. Atterodt, Martha Elisabeth, * Sontra 27.11.1694, + Berneburg

oo Berneburg 04.12.1715 Christoph Trill

668. Rehm, Johannes, Leineweber & Erbmeier, * Hübenthal 1646, + Berneburg 24.09.1726

Mannschaftsregister 1724, Leineweber und Erbmeier auf Hübenthal mit den Söhnen, Leineweber und Knechte, Johann Hermann, 26 Jahre und Johann Philipp, 17 Jahre alt, genannt  Bomhans.

oo Berneburg 09.06.1692 Anna Sippel

669. Sippel, Anna Gertrud, * Sontra 19.09.1669, + Berneburg ?

oo Berneburg 09.06.1692 Johannes Rehm

670. Storch, Matthias, Bürgermeister, Bäcker, * Sontra 27.11.1686, + Sontra 27.02.1756

1700 konfirmiert, 1697 gehänselt bei Heirat Johann Martin Storch mit Ann Katharina, geb. Müller, Kirchenbank, 1724 Bäcker, 1731 Herr und Bäcker mit Frau und 5 Töchtern, 1 Knecht, 1 Magd, 3 Kühen, 60 Schafen und 3 Schweinen

oo Sontra 1709 Anna Atterodt

671. Atterodt, Anna Barbara, * Sontra 07.09.1691, + Sontra 24.09.1744

oo Sontra 1709 Matthias Storch

680. Bachmann, Johann Konrad, * Weißenhasel um 1666, + Weißenhasel 15.05.1720

oo Weißenhasel 02.12.1686 Anna Gertrud Schäfer (Scheffer)

681. Schäfer (Scheffer), Anna Gertrud, * Weißenhasel 05.1667, + Weißenhasel 26.05.1729

oo Weißenhasel 02.12.1686 Johann Konrad Bachmann

682. Wittich, Georg, * Weißenhasel 30.01.1676, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 18.02.1706 Katharina Kund

683. Kund, Katharina, * Weißenhasel 07.03.1683, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 18.02.1706 Georg Wittich

688. Gleim, Conrad, * Weißenhasel 1697, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 16.04.1722 Elisabetha Bingmann

689. Bingmann, Elisabetha, * Weißenhasel 24.11.1701, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 16.04.1722 Conrad Gleim

690. Weißgerber, Peter, * Weißenhasel 07.02.1689, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 27.12.1730 Catharina Bingmann

691. Bingmann, Catharina Elisabeth, * Weißenhasel 1701, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 27.12.1730 Peter Weißgerber

696. N.N., ...

Ein unbekannter SOLDAT hat sie zwischen Dens und Sontra geschwängert, ohne sie dazu gezwungen zu haben, scheint aber den Umständen nach nicht war zu sein und keiner hat ihr geglaubt. (Kirchenbuch von Weißenhasel)

oo Anna Wetterau

697. Wetterau, Anna Catharina, * Dens, + Dens ?

oo ... N.N.

704. Hilke, Philipp, evangelisch, Schäfer, * Hofgeismar 07.1662, konfirmiert Hofgeismar 19.04.1674, + Hofgeismar 28.09.1744

oo I. Hofgeismar 22.09.1694 Dorothea Anna Catharina Wilcke, II. Hofgeismar 19.07.1719 Gertrud Bering

705. Wilcke, Dorothea Anna Catharina, * Hofgeismar 02.03.1673, + Hofgeismar 16.06.1714

oo Hofgeismar 22.09.1694 Philipp Hilke

706. Lox, Johann (Hans) Georg, * Hofgeismar 16.10.1674

oo Hofgeismar 25.01.1703 Anna Catharina Neumann

707. Neumann, Anna Catharina

oo Hofgeismar 25.01.1703 Johann (Hans) Georg Lox

708. Alandt, Christophill, Hugenotte, Bürger, Ackermann und Schuhmacher, * Hofgeismar 17.11.1672, ~ Hofgeismar 08.12.1672, + Hofgeismar 16.06.1728

oo Catharina Elisabeth Bering

709. Bering, Catharina Elisabeth, Hausfrau, * Hofgeismar 22.02.1680, + Hofgeismar 1750 +70 Jahr 6 Wochen

oo Christophill Alandt

710. Bering, Quicus Johannes, Ackermann, * Hofgeismar 15.04.1695, + Hofgeismar 14.05.1771

oo Anna Margaretha Runge

711. Runge, Anna Margaretha, * Hofgeismar 15.09.1692, + Hofgeismar 30.06.1765

oo Quicus Johannes Bering

716. = 380. Hyner, Johann Henrich

717. = 381. Guthberlet, Anna Katharina

718. = 382. Obermann, Johannes

719. = 383. Jakob, Anna Maria

720. Lange, Anton, * Oberkaufungen ?, + Oberkaufungen ?

oo Oberkaufungen 03.09.1698 Anna Spangenberg

721. Spangenberg, Anna, * Oberkaufungen ?, + Oberkaufungen ?

oo Oberkaufungen 03.09.1698 Anton Lange

722. Kollmann, ..., * Hausen ?, + Hausen ?

724. Leidtheusser, Valtin, * Oberkaufungen ?, + Oberkaufungen ?

726. Schäfer, Johannes, * Oberkaufungen ?, + Oberkaufungen ?

oo Oberkaufungen 16.09.1699 Catharina Kersten

727. Kersten, Catharina, * Oberkaufungen ?, + Oberkaufungen ?

oo Oberkaufungen 16.09.1699 Johannes Schäfer

728. Hering, Christopfel, * Oberkaufungen 1711, + Oberkaufungen 10.08.1769

oo Anna Rode

729. Rode, Anna Margaretha, * Oberkaufungen 09.1711, + Oberkaufungen 22.04.1775

oo Christopfel Hering

730. Schreiber, Augustin Jakob, Grebe & Schöffe, * Oberkaufungen 1696, + Oberkaufungen 21.09.1779

oo Elisabeth Kördel

731. Kördel, Elisabeth, * Oberkaufungen, + Oberkaufungen

oo Augustin Schreiber

732. Schäfer, Valentin, * Oberkaufungen ? 1718, + Oberkaufungen 14.04.1772

oo Magdalena Oest

733. Oest, Magdalena Anna Christina, * Oberkaufungen ? 1718, + Oberkaufungen 28.09.1792

oo Valentin Schäfer

734. Kessler, Christian, * Oberkaufungen 1714, + Oberkaufungen

oo Elisabetha Kreuer

735. Kreuer, Elisabetha, * Oberkaufungen ? 1714, + Oberkaufungen ?

oo Christian Kessler

736. Range, Johannes, * Sandershausen 10.01.1658, + Sandershausen 24.11.1722

oo Sandershausen 27.09.1688 Anna Menkel

737. Menkel, Anna Gertrud, * Sandershausen 27.02.1670, + Sandershausen 28.01.1739

oo Sandershausen 27.09.1688 Johannes Range

738. Engelhard, Christoph, * Sandershausen 11.08.1682, + Sandershausen 15.07.1714

oo Sandershausen 29.06.1702 Barbara Gerdum

739. Gerdum, Barbara, * Landwehrhagen 1673, + Sandershausen 15.04.1722

oo Sandershausen 29.06.1702 Christoph Engelhard

740. Böttner, Julius Claus, * Weißenhasel 1655, + Wolfsanger 18.04.1698

oo Katharine N.N.

741. N.N., Katharine, * Wolfsanger 1654, + Wolfsanger 14.02.1737

oo Julius Claus Böttner

742. Jakob, Henrich, Leineweber, * Wolfsanger 1662, konfirmiert Wolfsanger 1676, + Wolfsanger 09.03.1724

1684 am 1.4. Pate in Woa bei Henrich Krüger

1684 am 31.12. Pate bei Henrich Trumpf

1689 am 31.3. Pate bei Johann Henrich Schwartz

1692 am 20.3. seine Frau Pate in Ochshausen bei Johannes Jacobs Tochter

1693 Mietmann, im Katasterverz. gnt.

1705/1706 hat kein Haus und Hof, hat Erbland, im Katasterverz. gnt.

1724 mit 1 Sohn im Einwohnerverz. gnt

oo Wolfsanger 08.09.1687 Anna Loth

743. Loth, Anna Martha, * Wolfsanger 11.11.1669, konfirmiert Wolfsanger 1682, + Wolfsanger 20.03.1740

oo Wolfsanger 08.09.1687 Henrich Jakob

744. Bachmann, Johann Valten, * Wolfsanger 1682, + Wolfsanger 14.07.1747

1705/1706 im Katasterverz. gnt., 1724 mit 1 Sohn über 12 J. im Einwohnerverz. gnt.,

 ca. 1748 relicta, Beisitzer, im Einwohnerverz. gnt.

oo Wolfsanger 04.09.1701 Anna Herbordt

745. Herbordt, Anna Gertrud, * Wolfsanger 02.02.1673, + Wolfsanger

oo Wolfsanger 04.09.1701 Johann Valten Bachmann

746. Müller, Andreas, * Wolfsanger 28.08.1687, + Wolfsanger 05.04.1760

oo Wolfsanger Anna Schmagold

747. Schmagold, Anna Katharina, * Wolfsanger 1682, + Wolfsanger 11.08.1754

oo Wolfsanger Andreas Müller

748. Götz, Johann Henrich, Landwirt, * Wolfsanger 11.05.1690, + Wolfsanger 18.02.1731

oo Wolfsanger Anna Kleinschmidt

749. Kleinschmidt, Anna Katharine, * Wolfsanger 26.11.1693, + Wolfsanger 08.05.1727

1693 im Katasterverz. gnt. 1705/1706 die Erben haben Haus und Ködersitz im Katasterverz. gnt

oo Wolfsanger Johann Götz

750. Attendorn, Nikolaus, Ackermann, * Wehlheiden 1655, + Wolfsanger 18.06.1723

1689 am 17.3. Pate in Kirchditmold bei Jacob Attendorn Sohn, 1693 und 1705/1706 im Katasterverz. gnt. 1724 die relicta mit 1 Sohn über 12 J im Einwohnerverz. gnt.

oo Wolfsanger 18.02.1685 Anna Loth

751. Loth, Anna Marie, * Wolfsanger 1661, konfirmiert Wolfsanger 1674, + Wolfsanger

oo Wolfsanger 18.02.1685 Nikolaus Attendorn

752. Münch, Georg, * Spieskappel/Frielendorf 05.04.1672, + Spieskappel/Frielendof 08.06.1746

oo Spiesskappel 05.01.1706 Elisabeth N.N

753. N.N, Elisabeth, + Allendorf 07.11.1762

oo Spiesskappel 05.01.1706 Georg Münch

754. Banse, Johann Heinrich, * Sondheim/Homberg 17.07.1696, + Sondheim/Homberg 1720

oo Sondheim 23.04.1719 Anna Kayser

755. Kayser, Anna Katharine, * Sondheim/Homberg 07.05.1693, + Wassmuthshausen/Homberg

oo Sondheim 23.04.1719 Johann Banse

756. Kayser, Johann George, Schäfer, * Sondheim/Homberg, + Sondheim/Homberg 25.04.1741

oo Sondheim 02.05.1703 Eva Schröder

757. Schröder, Eva, * Lenderscheid/Frielend. 01.1673, + Sondheim/Homberg 21.08.1736

oo Sondheim 02.05.1703 Johann Kayser

758. Glintzer, Nicolaus, Bauer und Kirchenältester, * Ransbach/Loshausen 25.08.1692, + Loshausen 17.07.1771

oo Loshausen 04.04.1720 Maria Dörrbecker

759. Dörrbecker, Maria Elisabeth, * Loshausen 25.07.1696, + Loshausen 21.05.1743

oo Loshausen 04.04.1720 Nicolaus Glintzer

760. Hyner, Johann Moritz, Schulmeister in Züschen

oo Anna Elisabeth Albrecht

761. Albrecht, Anna Elisabeth, + nach 1743

war Pate bei Anna Elisabeth Hyner, des Johann Hyner und Anna Rosina Peine Tochter getauft 25.1.1743 in Woa

oo Johann Moritz Hyner

762. Guthberlet, Johann Georg, Pfarrer, * Hersfeld 27.11.1688, + Iba 02.02.1762

oo Iba 08.11.1712 Anna Obermann

763. Obermann, Anna Katharine, * Pferdsdorf(Rhön) 02.10.1684, + Iba/Bebra 20.01.1719

oo Iba 08.11.1712 Johann Guthberlet

764. Obermann, Johann Burkhardt, Ackermann und Leineweber, * Ostheim/Liebenau 28.09.1690, konfirmiert Ostheim/Liebenau 1703, + Ostheim/Liebenau 28.03.1765

im Steuerstock von Wolfsanger zweimal genannt 26.07.1706, er hat mit Johannes Krüger dort einen Acker gemeinschaftlich.

oo Ostheim 10.12.1715 Anna Thöne

765. Thöne, Anna Katharine, * Ostheim/Liebenau 09.08.1691, + Ostheim/Liebenau 24.10.1729

oo Ostheim 10.12.1715 Johann Obermann

766. Jakob, Jost Henrich, Leineweber, * Wolfsanger 24.05.1688, + Wolfsanger 09.03.1724

oo Wolfsanger 21.01.1706 Anna Catharina Schade

767. Schade, Anna Catharina, * Wolfsanger 12.03.1691, + Wolfsanger 26.05.1731

oo Wolfsanger 21.01.1706 Jost Jakob

784. Treyse, Zacharias, * Remstädt 15.07.1669, + Remstädt 25.01.1743

oo Remstädt 29.10.1695 Martha Schmidt

785. Schmidt, Martha Elisabeth, * Emleben, + Remstädt

oo Remstädt 29.10.1695 Zacharias Treyse

800. Wetzstein, Johann Georg, * Sundhausen 28.12.1742, + Sundhausen

802. Herr, Hans, * Pfullendorf 06.01.1707, + Pfullendorf 22.05.1753

oo Pfullendorf 09.02.1740 Anne Koethe

803. Koethe, Anne Christine, * Pfullendorf 12.09.1713, + Pfullendorf 16.03.1741

oo Pfullendorf 09.02.1740 Hans Herr

824. Boehm, Stephan

826. Messerschmidt, Hans Caspar

oo Ballst„dt 05.07.1698 Elisabetha Schiel

827. Schiel, Elisabetha, * Friemar

oo Ballstädt 05.07.1698 Hans Messerschmidt

930. Bachmann, Baltzer, * Weißenhasel, + Weißenhasel

 

 

10. Ahnenreihe

 

1024. Reifurth, Friedrich, Tuchmachermeister, * Eschwege 1633, + Eschwege 17.03.1694

konfirmiert 1647

oo Eschwege 20.10.1662 Anna Spilner

1025. Spilner, Anna, * Eschwege 09.04.1640, + Eschwege 18.09.1713

oo Eschwege 20.10.1662 Friedrich Reifurth

1026. Eysenträger, Adam, * Eschwege 08.1655, + Eschwege 20.12.1712

oo Eschwege 25.11.1672 Margaretha Brill

1027. Brill, Margaretha, * Eschwege 28.11.1657, + Eschwege 16.02.1711

oo Eschwege 25.11.1672 Adam Eysenträger

1028. Heinemann, Johann Christoph, * Eschwege, + Eschwege

1030. Hützerodt, Jakob, Kürschnermeister, * Eschwege 1627, + Eschwege 10.12.1691

konfirmiert 1641, Nr. 134 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 22.10.1655 Elisabeth Kersten

1031. Kersten, Elisabeth, * Eschwege ? 1630, + Eschwege ?

konfirmiert 1644 in Eschwege, Nr. 135 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 22.10.1655 Jakob Hützerodt

1032. Decker, Johannes, Lohgerbermeister, * Eschwege 03.07.1645, konfirmiert Eschwege 1660, + Eschwege 26.08.1676

oo Eschwege 26.08.1676 Catharina Tudenberg (Daudenberg)

1033. Tudenberg (Daudenberg), Catharina, * Eschwege 17.06.1650, + Eschwege 08.03.1688

oo Eschwege 26.08.1676 Johannes Decker

1034. Werner, Johann Melchior, Tuchmachermeister, * Eschwege 20.01.1653, + Eschwege

oo Eschwege 30.08.1677 Elisabeth Wagner

1035. Wagner, Elisabeth, * Eschwege 1641, + Eschwege

oo Eschwege 30.08.1677 Johann Werner

1036. Brill, Johann George, * Eschwege 25.01.1655, + Eschwege

oo Eschwege 19.11.1677 Elisabeth Spilner

1037. Spilner, Elisabeth, * Eschwege 19.08.1658, + Eschwege 25.04.1732

oo Eschwege 19.11.1677 Johann Brill

1038. Brill, Johannes, Lohgerbermeister, * Eschwege 06.07.1657, + Eschwege 17.06.1721

oo Eschwege 11.10.1677 Katharina Osius

1039. Osius, Katharina, * Waldkappel 22.06.1661, + Eschwege 30.04.1722

oo Eschwege 11.10.1677 Johannes Brill

1056. Mensing, Johann Georg, Balbierer, * Oldendorf/Schaumburg 09.07.1633, + Eschwege 10.03.1714

oo Eschwege 12.07.1658 Elisabeth Armbruster

1057. Armbruster, Elisabeth, * Eschwege 03.04.1637, + Eschwege 23.08.1721

oo Eschwege 12.07.1658 Johann Mensing

1058. Kerste, Jacob, * Eschwege um 1633, konfirmiert Eschwege 1650, + Eschwege 22.06.1712

Nr. 442 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 29.03.1665 Dorothea Horche

1059. Horche, Dorothea, * Eschwege 08.02.1642, Taufpaten: H. Balth. Sengers Frau, konfirmiert Eschwege 1655, + Eschwege 30.10.1699

oo Eschwege 29.03.1665 Jacob Kerste

1060. Lasch, Caspar, * Eschwege ?, + Eschwege 01.12.1690

oo Maria Wagner

1061. Wagner, Maria, * Eschwege, + Eschwege 21.03.1692

oo Caspar Lasch

1062. Göbel, Jacob, Tuchmachermeister, * Eschwege 1634, + Eschwege 05.03.1690

oo Eschwege 25.08.1656 Anna Klercke

1063. Klercke, Anna Katharina, * Eschwege 1636, + Eschwege ?

oo Eschwege 25.08.1656 Jacob Göbel

1064. Grosse, Johannes, * Eschwege 03.07.1621, + Eschwege 05.10.1680

Nr. 136 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 02.07.1655 Katharina Heinemann

1065. Heinemann, Katharina, * Eschwege 1628, + Eschwege 08.05.1708

konfirmiert 1642 in Eschwege, Nr. 137 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 02.07.1655 Johannes Grosse

1066. Heinemann, Johann Reinhard, * Eschwege 05.01.1645, + Eschwege 12.07.1715

konfirmiert 1658 in Eschwege, Nr. 138 aus AL Bartholomäus, Bruder von Nr. 272 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Eschwege 22.04.1667 Sarah Senger

1067. Senger, Sarah Margaretha, * Eschwege 03.01.1647, + Eschwege 11.12.1674

Nr. 139 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 22.04.1667 Johann Heinemann

1068. Bartholomäus, Christoffel, Wollentuchmachermeister, * Eschwege 01.02.1647, konfirmiert Eschwege 1660, + Eschwege 01.06.1720

1685 gehänselt ; wurde 1679 als Zunftfremder in die Zunft aufgenommen.

wohnte hinter der Kirche Nr, 537

oo Eschwege 22.09.1679 Catharina Paul

1069. Paul, Catharina Elisabeth, * Eschwege 29.01.1657, + Eschwege 10.04.1716

oo Eschwege 22.09.1679 Christoffel Bartholomäus

1070. = 514. Heinemann, Christophel

1071. = 515. Hitzerodt, Margaretha

1072. Lieberknecht, Reinhardt, * Eschwege 02.06.1641, + Eschwege 09.03.1707

oo Eschwege 18.02.1667 Maria Holtzapfel

1073. Holtzapfel, Maria, * Eschwege 21.05.1647, + Eschwege 23.06.1723

konfirmiert 1660

oo Eschwege 18.02.1667 Reinhardt Lieberknecht

1074. Heinemann, Johann Christoffel, * Eschwege 11.05.1670, + Eschwege

konfirmiert 1683 in Eschwege

oo Eschwege 20.10.1699 Dorothea Ihring

1075. Ihring, Dorothea Elisabeth, * Eschwege 10.10.1679, + Eschwege

oo Eschwege 20.10.1699 Johann Heinemann

1076. Holtzapfel, Johann Christoph, * Eschwege 06.08.1674, + Eschwege 29.12.1718

oo Eschwege 27.11.1694 Catharina Döhle

1077. Döhle, Catharina Elisabeth, * Eschwege 17.02.1676, Taufpaten: Egidii Rosen rel., konfirmiert Eschwege 1687, + Eschwege 29.12.1718

oo Eschwege 27.11.1694 Johann Holtzapfel

1078. Roose, Justus, * Eschwege 02.11.1668, + Eschwege

oo Eschwege 25.06.1691 Dorothea Truppel

1079. Truppel, Dorothea, * Eschwege 16.12.1665, + Eschwege

oo Eschwege 25.06.1691 Justus Roose

1080. Saahm, Valentin, * Eschwege 1647

oo 25.10.1675 Maria Trutvetter

1081. Trutvetter, Maria

oo 25.10.1675 Valentin Saahm

1082. Horche, Johann Friedrich, * Eschwege 27.07.1672, + Eschwege 04.07.1715

oo Eschwege 18.01.1700 Anna Scheibendt

1083. Scheibendt, Anna Gerdrutha, * Eschwege 22.01.1669

oo Eschwege 18.01.1700 Johann Horche

1084. Gebhardt, Eobanus, Lohgerbermeister, * Eschwege 06.09.1657, + Eschwege

oo Katharina Logmann

1085. Logmann, Katharina Elisabeth

oo Eobanus Gebhardt

1090. Lieberknecht, Egidius, Wehrmeister, * Eschwege 14.03.1648, + Eschwege 27.11.1724

oo Eschwege 26.05.1679 Anna Schmauch

1091. Schmauch, Anna Maria, * Allendorf, + Eschwege 27.05.1695

oo Eschwege 26.05.1679 Egidius Lieberknecht

1092. Meinunger, Christoffel, * Eschwege 14.04.1657

oo Eschwege 07.05.1683 Margaretha Öhlhanss

1093. Öhlhanss, Margaretha, * Cassel

oo Eschwege 07.05.1683 Christoffel Meinunger

1094. Cnieriem, Justus Henrich, Wollentuchmachermeister, * Eschwege 27.07.1654, + Eschwege 19.01.1702

oo Eschwege 13.09.1694 Elisabeth Wursteschmidt

1095. Wursteschmidt, Elisabeth Catharina, * Eschwege 10.11.1667, + Eschwege 07.12.1696

oo Eschwege 13.09.1694 Justus Cnieriem

1098. Degenhardt, Christoffel, Tuchmachermeister, * Eschwege 03.02.1653, + Eschwege 16.08.1706

oo Eschwege 22.09.1679 Catter Schilling

1099. Schilling, Catter Elisabeth, * Eschwege 30.06.1657, + Eschwege

oo Eschwege 22.09.1679 Christoffel Degenhardt

1100. Scheffer, Michael, Tuchmachermeister, * Eschwege, + Eschwege 12.06.1709

oo Eschwege 13.06.1660 Barbara Rode

1101. Rode, Barbara, * Eschwege 1635, + Eschwege 14.02.1707

oo Eschwege 13.06.1660 Michael Scheffer

1102. Griethe, Johannes, * Eschwege 01.09.1642, + Eschwege 08.05.1702

konfirmiert 1658

oo Eschwege 22.08.1678 Anna Kerste

1103. Kerste, Anna Elisabeth, * Eschwege 04.09.1643, + Eschwege

oo Eschwege 22.08.1678 Johannes Griethe

1132. Lotze, Hans, Metzger, * Hann. Münden 19.02.1651, + Blume/HMÜ 22.04.1691

1134. Kegel, Johannes, Weinschenk, * Hann. Münden 20.11.1654, + Hann. Münden 1698

oo Hann. Münden 19.10.1675 Marie Hildebrand

1135. Hildebrand, Marie, * Hann. Münden 20.04.1651, + Hann. Münden 16.08.1698

oo Hann. Münden 19.10.1675 Johannes Kegel

1144. Voy, Hans Jürgen, * Hann. Münden, + Hann. Münden 05.06.1696

oo Hann. Münden 08.10.1679 Anna Grosskopf

1145. Grosskopf, Anna Catharina, * Ferligshausen, + Hann. Münden ?

oo Hann. Münden 08.10.1679 Hans Voy

1146. Eccard, Hans Michael, Stadtförster, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden 02.06.1719

oo Hann. Münden 01.10.1667 Margarethe Rosenberg

1147. Rosenberg, Margarethe, * Hann. Münden 17.02.1644, + Hann. Münden 30.11.1680

oo Hann. Münden 01.10.1667 Hans Eccard

1148. Netz, Peter, * Bördel, + Hann. Münden 03.11.1726

oo Ilsabe Rosenthal

1149. Rosenthal, Ilsabe, * Bodenfelde, + Hann. Münden 12.06.1721

oo Peter Netz

1150. Fischer, Hans, Schiffsknecht, * Hann. Münden 12.07.1638, + Hann. Münden 12.06.1687

oo Hann. Münden 20.08.1667 Anna Rinken

1151. Rinken, Anna, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden 14.12.1711

oo Hann. Münden 20.08.1667 Hans Fischer

1160. Deust, Leopold, * Heyerode 1637, + Heyerode 22.01.1712

oo Heyerode 06.02.1664 Katharina Kerste

1161. Kerste, Katharina, * Heyerode 1643, + Heyerode 29.08.1711

oo Heyerode 06.02.1664 Leopold Deust

1162. Wagenrad, Johannes, * Heyerode 1632, + Heyerode 02.10.1713

Kirchensenior " mit der einen Hand "

oo Heyerode 20.10.1667 Katharina Hopfe

1163. Hopfe, Katharina, * Heyerode 1646, + Heyerode 29.09.1709

oo Heyerode 20.10.1667 Johannes Wagenrad

1166. Möller, Johannes, * Sontra, + Sontra

1180. Schilling, Bernhard, * Eschwege 26.09.1659, + Eschwege

oo Eschwege 26.04.1688 Catharina Gebhardt

1181. Gebhardt, Catharina, * Eschwege 06.01.1665, + Eschwege 18.04.1743

oo Eschwege 26.04.1688 Bernhard Schilling

1182. Göbel, Johannes, * Eschwege 08.02.1659, + Eschwege 21.07.1724

oo Eschwege 18.10.1687 Margarete Simon

1183. Simon, Margarete, * Eschwege 1667, + Eschwege 14.09.1717

oo Eschwege 18.10.1687 Johannes Göbel

1184. Kühn, Valtin, * Eschwege 12.09.1639, + Eschwege 04.06.1689

oo Eschwege 13.09.1666 Anna Ulrich

1185. Ulrich, Anna Maria, * Eschwege 09.01.1649, + Eschwege

oo Eschwege 13.09.1666 Valtin Kühn

1186. Klercke, Burckhardt, * Eschwege 1634, + Eschwege 25.01.1710

oo Eschwege 28.05.1656 Anna Schuchardt

1187. Schuchardt, Anna Maria, * Eschwege 1636, + Eschwege 08.02.1718

oo Eschwege 28.05.1656 Burckhardt Klercke

1188. Gille, Johann Christian, Kauf- u. Handelsmann, * Allendorf/Werra 18.01.1683, + Allendorf/Werra 26.10.1741

oo Anna Storm

1189. Storm, Anna Gertrud, * Allendorf/Werra 17.01.1700, + Allendorf/Werra 11.09.1759

oo Johann Gille

1192. Holtzapfel, Conrad, Lohgerbermeister & Baumeister, * Eschwege 1635, + Eschwege 04.01.1701

Eschweger Einwohnerverzeichnis V 55

oo Eschwege 05.06.1661 Palmoney Tudenberg

1193. Tudenberg, Palmoney, * Eschwege 11.09.1642, Taufpaten: Palmoney Göbel, konfirmiert Eschwege 1655, + Eschwege 01.10.1701

oo Eschwege 05.06.1661 Conrad Holtzapfel

1194. Schmitt, Paul

oo Gertrutha Günther

1195. Günther, Gertrutha, * um 1651, + Eschwege 08.11.1708

oo I. Eschwege 14.05.1688 Jeremias Bräutigam, II. Paul Schmitt

1196. Hopffe, Johannes, * Eschwege 22.06.1641, + Eschwege

oo Eschwege 15.05.1671 Barbara Sachse

1197. Sachse, Barbara, * Eschwege 1649, + Eschwege

oo Eschwege 15.05.1671 Johannes Hopffe

1198. Fischer, George, * Eschwege 30.06.1656, + Eschwege 09.08.1715

oo Eschwege 24.04.1683 Anna Heuckeroth

1199. Heuckeroth, Anna, * Eschwege-A 06.04.1652, Taufpaten: Jacob Quentels Frau, + Eschwege-A

konfirmiert 1668

oo Eschwege 24.04.1683 George Fischer

1208. Röhrich, Johannes, * Treysa, + Sontra

oo vor 1695 Vor 1695 Agnetha N.N.

1209. N.N., Agnetha

oo vor 1695 Vor 1695 Johannes Röhrich

1210. Zülch, Sebastian, Löbermeister, * Sontra 21.12.1659, + Breitau 16.01.1732

oo Breitau 26.02.1690 Barbara Mench

1211. Mench, Barbara, * Breitau 18.12.1657, + Breitau 30.12.1729

oo Breitau 26.02.1690 Sebastian Zülch

1212. Stange, Johannes, Untermüller, * Berneburg 1653, + Berneburg 05.01.1738

1724 Senior und Beisaß, hat alles übergeben

oo Berneburg 13.01.1681 Katharina N.N.

1213. N.N., Katharina Elisabeth, * Berneburg 07.1662, + Berneburg 04.01.1723

oo Berneburg 13.01.1681 Johannes Stange

1214. Koch, Hans Georg, * Sontra 12.09.1675, + Berneburg 27.04.1724

konfirmiert 1689, gehänselt 1690 bei Heirat Andreas Koch mit Anna Martha geb. Zülch

oo Berneburg 29.06.1702 Elisabeth Wassermann

1215. Wassermann, Elisabeth, * Berneburg 30.12.1683, + Berneburg

konfirmirt 1695

oo Berneburg 29.06.1702 Hans Koch

1224. Beck, Hermann, Förster, * Eschwege, + Eschwege 05.06.1685

oo Eschwege ... NN.

1225. NN., ..., * Eschwege ?, + Eschwege 02.10.1676

oo Eschwege Hermann Beck

1226. Reifurth, Johannes, Tuchmachermeister, * Eschwege 1636, + Eschwege 22.01.1700

konfirmiert 1650 in Eschwege

oo Eschwege 27.09.1660 Anna Catharina Heuckenrodt

1227. Heuckenrodt, Anna Catharina, * Eschwege 1632, + Eschwege 18.12.1702

oo Eschwege 27.09.1660 Johannes Reifurth

1228. Völcke, Antonius, + Eschwege 30.04.1675

oo Palmonia Hoffmeyer

1229. Hoffmeyer, Palmonia, + Eschwege 16.02.1685

oo Antonius Völcke

1230. Seelheim, Jacob, * Eschwege 07.11.1630, + Eschwege 10.03.1698

oo Eschwege 31.10.1659 Ottilia Döhne

1231. Döhne, Ottilia, * Eschwege 1636, + Eschwege 14.12.1699

oo Eschwege 31.10.1659 Jacob Seelheim

1232. Heinemann, Christoffel, Metzger, * Eschwege 1615, + Eschwege 30.12.1686

Kirchensenior, Pate 1639 bei Kind Ihringk, Nr. 544 aus AL Bundespräsident Heinemann, Nr. 276 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 30.11.1641 Elisabeth Reimann

1233. Reimann, Elisabeth, * Eschwege, + Eschwege 19.12.1688

Nr. 545 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Eschwege 30.11.1641 Christoffel Heinemann

1234. Holtzapfel, Johannes, Lohgerbermeister & Bürgermeister, * Eschwege 1628, konfirmiert Eschwege 1641, + Eschwege 06.02.1688

Eschweger Einwohnerverzeichnis 19 Lohgerbermeister und Bürgermeister, 1659 Baumeister, 1664 Obermeister

oo Eschwege 08.11.1653 Elisabeth Kompenhans

1235. Kompenhans, Elisabeth, * Eschwege 1635, konfirmiert Eschwege 1649, + Eschwege 11.08.1676

Als Pate 1652 bei Michael Batholomäus

oo Eschwege 08.11.1653 Johannes Holtzapfel

1236. Hillebrandt, Johann, * Grebendorf, + Eschwege

1238. Meyer, Christianus, Sattler, * Eschwege ?, + Eschwege 29.09.1681

oo Eschwege 06.05.1661 Orthey Meyninger

1239. Meyninger, Orthey Maria, * Eschwege 21.03.1641

oo Eschwege 06.05.1661 Christianus Meyer

1240. Humpff, Hanß, * Eschwege 23.03.1644, + Eschwege 20.04.1677

oo Eschwege 27.12.1671 Martha Becker

1241. Becker, Martha, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 27.12.1671 Hanß Humpff

1244. Heysing, Johannes, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Anna Heinemann

1245. Heinemann, Anna, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Johannes Heysing

1248. Liese, Balthasar, * Eschwege, + Eschwege 21.04.1671

oo Eschwege 28.12.1640 Elsa Heyse

1249. Heyse, Elsa, * Eschwege ?, + Eschwege 19.12.1668

oo Eschwege 28.12.1640 Balthasar Liese

1250. Wagner, Philipp, Tuchmachermeister, * Eschwege 1622, + Eschwege 16.02.1670

1643 Bürger in Cassel

oo Eschwege Martha Landtman

1251. Landtman, Martha, * Eschwege, + Eschwege 21.03.1653

Nr. 631 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege Philipp Wagner

1252. Scheelhase, Georg Hermann, * Eschwege 14.12.1647, + Eschwege 27.03.1717

oo Eschwege 18.11.1672 Susanna Kyrchner

1253. Kyrchner, Susanna, * Eschwege 23.05.1651, + Eschwege

oo Eschwege 18.11.1672 Georg Scheelhase

1254. Gröschel / Grosche, Johannes, * Eschwege 13.01.1630, + Eschwege 23.11.1713

1673 Grosche

oo Eschwege 21.08.1675 Margaretha Gebhardt

1255. Gebhardt, Margaretha, * Eschwege, + Eschwege 19.04.1704

oo Eschwege 21.08.1675 Johannes Gröschel / Grosche

1256. Hose, Johann Wilhelm, * Eschwege ? 1690

1258. = 1186. Klercke, Burckhardt

1259. = 1187. Schuchardt, Anna Maria

1260. Krug, Johannes, Zimmermann, * Albungen 1641, + Eschwege 20.01.1722

oo Albungen 23.01.1666 Catharina Schulbe

1261. Schulbe, Catharina, * Albungen, + Eschwege 28.02.1708

oo Albungen 23.01.1666 Johannes Krug

1262. = 1230. Seelheim, Jacob

1263. = 1231. Döhne, Ottilia

1264. Wagener, Johannes, Bäcker, * Eschwege 27.01.1620, + Eschwege 06.06.1682

oo Eschwege 07.11.1642 Otilia Andreas

1265. Andreas, Otilia, * Eschwege ?, + Eschwege 18.08.1674

oo Eschwege 07.11.1642 Johannes Wagener

1266. Ludwig, Johannes, Buchbinder, Schulmeister, * Eschwege 14.01.1610, + Eschwege 12.03.1694

1645 Bürger zu Cassel

oo Eschwege 08.03.1643 Elisabeth Peter

1267. Peter, Elisabeth, * Breitau, + Eschwege 29.10.1669

oo Eschwege 08.03.1643 Johannes Ludwig

1268. Klehrmundt, Balthasar, Tuchmachermeister, * Eschwege 1630, + Eschwege 22.12.1680

konfirmiert 1643

oo Eschwege 21.11.1650 Margaretha Cnieriem

1269. Cnieriem, Margaretha, * Eschwege 1627, + Eschwege 09.03.1692

oo Eschwege 21.11.1650 Balthasar Klehrmundt

1270. Reimann, Jacob, Tuchmachermeister, * Eschwege, + Eschwege 20.05.1682

1675 als Herr

oo Eschwege 25.01.1655 Gerdrut Gödigke

1271. Gödigke, Gerdrut, * Eschwege 27.10.1628, + Eschwege 15.04.1707

oo Eschwege 25.01.1655 Jacob Reimann

1272. Hüter, Cyriakus, * Eschwege 04.05.1603, + Eschwege 13.05.1669

oo Eschwege 13.07.1647 Catharina Schilling

1273. Schilling, Catharina, * Eschwege 13.11.1611, + Eschwege 05.1680

oo Eschwege 13.07.1647 Cyriakus Hüter

1274. Klercke, Henrich, * Eschwege 22.06.1627, + Eschwege 11.03.1661

oo Eschwege 18.05.1654 Maria Gliem

1275. Gliem, Maria, * Eschwege 07.03.1627, + Eschwege 19.09.1659

oo Eschwege 18.05.1654 Henrich Klercke

1276. Methe, Herman, * Eschwege 27.07.1624, + Eschwege 06.05.1673

oo Eschwege 26.06.1655 Judith Beysel

1277. Beysel, Judith, * Mühlhausen, + Eschwege 07.03.1670

oo Eschwege 26.06.1655 Herman Methe

1298. Isbrand, Rudolph, Schulmeister, * Kirchhosbach, + Kirchhosbach ?

oo Kirchhosbach 02.12.1663 Eulalia Schellhase

1299. Schellhase, Eulalia, * Kirchhosbach, + Kirchhosbach 29.10.1694

oo Kirchhosbach 02.12.1663 Rudolph Isbrand

1300. Schellhase, Christoffel, * Kirchhosbach 21.11.1652, + Kirchhosbach 1686

oo Kirchhosbach 02.12.1685 Veronica Schellhase

1301. Schellhase, Veronica, * Kirchhosbach 30.04.1654, + Kirchhosbach 16.12.1719

oo Kirchhosbach 02.12.1685 Christoffel Schellhase

1302. Schellhase, Hans Wilhelm, Jäger, * Kirchhosbach 03.03.1646, + Kirchhosbach 29.08.1713

oo Kirchhosbach 27.11.1678 Martha Grosscurt

1303. Grosscurt, Martha

oo Kirchhosbach 27.11.1678 Hans Schellhase

1324. Bornscheur, George

oo Rotenburg/Fulda 07.05.1643 Margarethe Müller

1325. Müller, Margarethe

oo Rotenburg/Fulda 07.05.1643 George Bornscheur

1326. Sachs, Wilhelm, * 1620

oo Rotenburg/Fulda 19.08.1652 Augusta Engelhard

1327. Engelhard, Augusta, * 1633, + Rotenburg/Fulda 09.10.1716

oo Rotenburg/Fulda 19.08.1652 Wilhelm Sachs

1328. Kersten, Martin, Gesamtmeier, * Cornberg, + Cornberg

1330. Hoffmeister, Johannes, * Dens, + Dens

1332. Trill, Kaspar, Landwirt, * Berneburg 1646, + Berneburg 06.09.1712

am 15.09.1692 mit Hof Metzlar belehnt

oo Netra 19.02.1674 Katharina Feige

1333. Feige, Katharina, * Netra 1639, + Berneburg 22.10.1708

oo Netra 19.02.1674 Kaspar Trill

1334. Atterodt, Justus, Schneidermeister, * Sontra 16.05.1667, + Sontra 15.06.1717

oo Sontra 02.12.1691 Anna Eberhardt

1335. Eberhardt, Anna Barbara, * Sontra 24.01.1668, + Sontra 30.04.1729

konfirmirt 1681

oo Sontra 02.12.1691 Justus Atterodt

1336. Rehm, Curt, * Hübenthal, + Hübenthal 1683

Bauer zu Hübenthal, Kriegsrechnung 1681, zahlt Monatsgelder, 1683-87 seine

Erben, 1688 Hans Rehm, 1689 seine Erben

oo Sontra 1640 Elisabeth NN.

1337. NN., Elisabeth, * Hübenthal ?, + Hübenthal ?

oo Sontra 1640 Curt Rehm

1338. Sippel, Christoph, Bürgermeister, * Sontra 24.08.1626, + Sontra 27.09.1711

Ratsverwandter, Bürgermeister, zahlt 1681 Monatsgeld und wegen Beate Sippel,

zahlt 1689 Grabenzins wegen Vitt Hoffmanns Erben

oo Sontra 01.12.1658 Ottilia NN.

1339. NN., Ottilia, * Sontra 1629, + Sontra 23.03.1683

oo Sontra 01.12.1658 Christoph Sippel

1340. Storch, Hans Heinrich, * Sontra 30.06.1661, + Sontra 03.03.1696

oo Sontra 18.02.1686 Elisabeth Sangmeister

1341. Sangmeister, Elisabeth, * Sontra 08.02.1661, + Sontra

oo Sontra 18.02.1686 Hans Storch

1360. Bachmann, Georg

oo Weißenhasel vor 1666 Rosina ...

1361. Rosina, * Weißenhasel um 1642, + Weißenhasel 05.11.1681

oo Weißenhasel vor 1666 Georg Bachmann

1364. Wittich, Martin, * Weißenhasel, + Weißenhasel

1366. Kund, Martin, * Weißenhasel, + Weißenhasel

1376. Gleim, Johannes, * Weißenhasel, + Weißenhasel

1378. Bingmann, Henrich, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 20.01.1701 Anna Schwabe

1379. Schwabe, Anna Elisabeth, * Weißenhasel 26.02.1684, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 20.01.1701 Henrich Bingmann

1380. Weißgerber, Conrad, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 25.01.1677 Barbara Pippert

1381. Pippert, Barbara, * Ulfen 31.01.147, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 25.01.1677 Conrad Weißgerber

1382. Bingmann, Martin, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 03.01.1698 Catharina Schäfer

1383. Schäfer, Catharina, * Weißenhasel, + Weißenhasel

oo Weißenhasel 03.01.1698 Martin Bingmann

1408. Hilke, Stoffell, Schäfer, * Hofgeismar um 1611, + Hofgeismar 29.01.1697

oo Catharina Elisabeth Alandt

1409. Alandt, Catharina Elisabeth, Hugenottin, * um 1612, + Hofgeismar 19.04.1701

oo Stoffell Hilke

1412. Lox, Arnoldt, Ratsverwandter aus Trendelburg, * 12.1648, + Hofgeismar 26.01.1688

oo 15.05.1678 Margarete Runge

1413. Runge, Margarete, * Hofgeismar 23.08.1654

oo 15.05.1678 Arnoldt Lox

1416. Alandt gen. Kortmann, Christoffel Johannes, Hugenotte, * um 1650

oo Margarethe Schlürberg

1417. Schlürberg, Margarethe, * um 1654, + Hofgeismar 25.12.1742

oo Christoffel Johannes Alandt gen. Kortmann

1422. Runge, Conrad, Bäckermeister und Ratsherr, * um 1660, + Hofgeismar 29.11.1729

oo Hofgeismar 04.06.1683 Gertrud Fülhun

1423. Fülhun, Gertrud, * Hofgeismar 25.02.1666, + Hofgeismar 09.04.1731

oo Hofgeismar 04.06.1683 Conrad Runge

1432. = 760. Hyner, Johann Moritz

1433. = 761. Albrecht, Anna Elisabeth

1434. = 762. Guthberlet, Johann Georg

1435. = 763. Obermann, Anna Katharine

1436. = 764. Obermann, Johann Burkhardt

1437. = 765. Thöne, Anna Katharine

1438. = 766. Jakob, Jost Henrich

1439. = 767. Schade, Anna Catharina

1472. Range, Christoffel, * Heckershausen 1620, + Sandershausen 21.10.1695

oo Sandershausen 25.11.1652 Elisabeth Reinick

Quellen: Kirchenbuch Sandershausen

1473. Reinick, Elisabeth, * Sandershausen ? 1632, + Sandershausen ?

oo Sandershausen 25.11.1652 Christoffel Range

Quellen: Kirchenbuch Sandershausen

1474. Menckel, Henrich, * Sandershausen 15.03.1640, + Sandershausen 18.04.1692

oo Sandershausen 26.11.1663 Catharina Möller

1475. Möller, Catharina, * Sandershausen 11.07.1641, + Sandershausen 04.03.1698

oo Sandershausen 26.11.1663 Henrich Menckel

1476. Engelhart, Andreas, * Sandershausen 1653, + Sandershausen 06.05.1700

oo Sandershausen 06.11.1679 Elisabeth Möller

1477. Möller, Elisabeth, * Sandershausen 13.04.1656, + Sandershausen 05.01.1700

oo Sandershausen 06.11.1679 Andreas Engelhart

1484. Jakob, Burckhard, Schäfer, * Wolfsanger um 1623, + Wolfsanger 02.06.1693

1668 am 23.5. Pate bei Hans Burckhard, evtl. Sohn des Johs. Bergmann, 1671 Schäfer huldigt, 1679 Schäfer, 1693 zinst in Ihringshausen, 1705 hat Haus und Ködersitz

oo Elisabeth NN

1485. NN, Elisabeth, * um 1619, + Wolfsanger 26.01.1701

oo Burckhard Jakob

1486. Loth, Nicolaus, Ackermann, Grebe, * 1601, + Wolfsanger 24.07.1677

1626 in Kassel einquartiert

1638 Soldat unter Rittmeister Hans Wenderoth

1644 hat 20 Schafe

1671 huldigt

oo Wolfsanger 1645 Elisabeth Vollmar

1487. Vollmar, Elisabeth

oo Wolfsanger 1645 Nicolaus Loth

1498. Kleinschmidt, Johannes

1512. Keyser, George, * Sondheim 20.02.1648, + Sondheim 19.07.1713

Nr. 440 aus AL Mali TL Sepp

oo Sondheim 20.04.1674 Martha Banse

1513. Banse, Martha, * Sondheim 22.03.1653, + Sondheim 25.02.1729

Nr. 441 aus AL Mali TL Sepp

oo Sondheim 20.04.1674 George Keyser

1514. Schröder, Curt, * Lenderscheid 1640, + Lenderscheid 03.1716

Kirchenältester und Gerichtsschöffe, Nr. 442 aus AL Mali TL Sepp

oo Lenderscheid 19.11.1663 Margaretha Rabe

1515. Rabe, Margaretha, * Lenderscheid ? 1643

Nr. 443 aus AL Mali TL Sepp

oo Lenderscheid 19.11.1663 Curt Schröder

1516. Glintzer, Johannes d.Ä., Landwirt, * Ransbach 10.08.1654, + Ransbach 29.04.1715

oo Ransbach Elisabeth Hooß

1517. Hooß, Elisabeth, * Ascherode/Treysa 26.03.1658, + Ransbach 18.03.1732

oo Ransbach Johannes Glintzer

1518. Dörrbecker, Adam, Bauer, * Loshausen ?, + Loshausen ?

Nr. 446 aus AL Mali TL Sepp

oo Catherina George

1519. George, Catherina Elisabeth

Nr. 447 aus AL Mali TL Sepp.

oo Adam Dörrbecker

1524. Guthberlet, Henrich

oo Barbara Elisabeth Münscher

1525. Münscher, Barbara Elisabeth

oo Henrich Guthberlet

1526. Obermann, Johann, Pfarrer, * Ostheim/Liebenau um 1644, konfirmiert Ostheim/Liebenau 1658, + Pferdsdorf(Rhön) 20.04.1713

oo Obervellmar 16.12.1679 Anna Catharina Axt

1527. Axt, Anna Catharina, * Obervellmar 08.1654, konfirmiert Obervellmar 1668, + Renda 16.11.1727

oo Obervellmar 16.12.1679 Johann Obermann

1528. Obermann, Georg, * Ostheim/Liebenau 07.02.1658, + Ostheim/Liebenau 11.02.1732

oo Ostheim/Liebenau 24.11.1684 Gertraud Kersting

1529. Kersting, Gertraud, * Ostheim/Liebenau 25.11.1667, + Ostheim/Liebenau 28.07.1746

oo Ostheim/Liebenau 24.11.1684 Georg Obermann

1530. Thöne, Barthold, * Ostheim/Liebenau 20.11.1665, + Ostheim/Liebenau 10.11.1690

oo Ostheim/Liebenau 10.11.1690 Margareta Fülling

1531. Fülling, Margareta, * Ostheim/Liebenau 09.09.1668, + Ostheim/Liebenau

oo Ostheim/Liebenau 10.11.1690 Barthold Thöne

1532. = 742. Jakob, Henrich

1533. = 743. Loth, Anna Martha

1534. Schade, Caspar, * Ihringshausen ?

1568. Treysse, Zacharias, * Remstädt 10.07.1638, + Remstädt 26.03.1704

oo Remstädt 16.06.1663 Anna Beutler

1569. Beutler, Anna, * Remstädt 30.08.1645, + Remstädt 14.04.1695

oo Remstädt 16.06.1663 Zacharias Treysse

1604. Herr, Georg, * Gamstädt 12.09.1668, + Pfullendorf 21.09.1730

oo Pfullendorf 21.06.1700 Regina Schneegass

1605. Schneegass, Regina, * Pfullendorf 25.03.1683, + Pfullendorf 26.10.1748

oo Pfullendorf 21.06.1700 Georg Herr

1606. Koethe, Hans Heinrich, * Pfullendorf 30.09.1677, + Pfullendorf 24.08.1739

oo Pfullendorf 13.11.1703 Martha Giehse

1607. Giehse, Martha Elisabeth, * Wangenheim 22.06.1676, + Pfullendorf 15.10.1742

oo Pfullendorf 13.11.1703 Hans Koethe

1654. Schiel, Caspar, * Friemar

 

11. Ahnenreihe

 

2048. Reiffurth, Johannes, Wolltuchmachermeister, * Eschwege 05.07.1602, + Eschwege 05.06.1686

Aus dem Kirchentagebuch in Eschwege:

Am 17.1.1651 habe ich den Schultheißen gebeten, die Tuchmacherzunft anzuhalten, wie die anderen Zünfte ihr Wachs in den Gotteskasten zu entrichten. Hierzu hat sich ein Brieflein von Antonius Reinmanns Hand gefunden, das ich (den Zunftmeistern) durch den Schulmeister Christoph Baum habe zeigen lassen. Hierauf sind die 2 Obermeister Hans Baum und Hans Reuffart erschienen und haben mir mitgeteilt, von diesem Wachs wüßte kein Mensch etwas. Da sie nicht annehmen, daß ich eine "Neuerung" machen wolle, wollten sie jetzt einen neuen Anfang machen, wenn sie wegen des Rückstandes ungeschoren blieben. Obwohl sie in den letzten 15 Jahren kein Wachs gegeben haben, haben wir uns auf die Lieferung von 15 Pfund für die rückliegenden Jahre und je 2 Pfund für die kommenden Jahre geeinigt

oo Eschwege 1633 Catharina Decker

2049. Decker, Catharina, * Eschwege 08.05.1609, + Eschwege 26.06.1677

oo Eschwege 1633 Johannes Reiffurth

2050. Spilner, Cyriakus, Lohgerbermeister, * Eschwege 1620, + Eschwege 05.09.1676

oo Eschwege Margarethe NN.

2051. NN., Margarethe, * Eschwege, + Eschwege 28.02.1650

oo Eschwege Cyriakus Spilner

2052. Eysenträger, Matthäus, * Röhrda

2054. Brill, Reinhart, Lohgerbermeister, * Eschwege 1627, + Eschwege

oo Eschwege 17.01.1653 Elisabeth Corrumpf

2055. Corrumpf, Elisabeth, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 17.01.1653 Reinhart Brill

2056. Heinemann, Baltzer, * Eschwege, + Eschwege

2060. Hützerodt, Gercke, Gastwirt, * Eschwege 1580, + Eschwege 08.09.1669

Nr. 268 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 13.05.1616 Katharina Emmerich

2061. Emmerich, Katharina, * Eschwege 31.03.1596, + Eschwege 01.06.1657

oo Eschwege 13.05.1616 Gercke Hützerodt

2062. Kersten, Christoffel, * Eschwege 1596, + Eschwege 19.03.1681

Nr. 271 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege Catharina Schmerfeld

2063. Schmerfeld, Catharina, * Eschwege 01.04.1610, + Eschwege 16.08.1658

Nr. 271 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege Christoffel Kersten

2064. Decker, Martin, Lohgerber, * Eschwege, + Eschwege 25.05.1689

versteuerte 1652 in der I. Gebaurschaft Haus und Ländereien, unterzeichnete 1655 die Erbhuldigung

oo Eschwege Elsa Kannenberg

2065. Kannenberg, Elsa, * Eschwege, + Eschwege 04.09.1675

oo Eschwege Martin Decker

2066. Tudenbergk, Hans, Lohgerbermeister / Kirchensenior, * Eschwege, + Eschwege 20.03.1686

oo Eschwege 03.11.1641 Margaretha Ludwigk

2067. Ludwigk, Margaretha, * Eschwege 09.01.1622, + Eschwege 05.04.1680

oo Eschwege 03.11.1641 Hans Tudenbergk

2068. Werner, Johann Georg, * Eschwege 1627, + Eschwege 05.03.1688

Nr. 628 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 05.11.1650 Anna Scheffer

2069. Scheffer, Anna Katharina, * Eschwege 24.02.1629, + Eschwege

Nr. 629 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 05.11.1650 Johann Werner

2070. = 1250. Wagner, Philipp

2071. = 1251. Landtman, Martha

2072. Brill, Berndt, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 04.02.1641 Margarethe Truttvetter

2073. Truttvetter, Margarethe, * Eschwege, + Eschwege 02.01.1657

oo Eschwege 04.02.1641 Berndt Brill

2074. Spilner, Dietrich, Lohgerbermeister, * Eschwege 10.07.1628, + Eschwege 27.08.1670

oo Eschwege 11.09.1649 Barbara Lobedantz

2075. Lobedantz, Barbara, * Eschwege 1627, + Eschwege 04.04.1689

oo Eschwege 11.09.1649 Dietrich Spilner

2076. Brill, Georg, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege 11.07.1690

oo Eschwege 02.06.1651 Dorothea Stude

2077. Stude, Dorothea, * Eschwege 1635, + Eschwege 28.10.1676

oo Eschwege 02.06.1651 Georg Brill

2078. Osius, Andreas Hermann, * Reichenbach/Waldkappel 19.10.1616, ~ Reichenbach/Waldkappel, + 26.10.1676

adeliger Boineburgischer Schultheiß; seine Vaterschaft ist nicht dringend erwiesen, der Vorname seiner Frau läßt aber darauf schließen

oo Waldkappel 1650 Catharina Breul

2079. Breul, Catharina, * Reichenbach/Waldkappel 10.06.1622, + Waldkappel 10.10.1676

oo Waldkappel 1650 Andreas Osius

2112. Mensing, Georg, Schwedischer Leutnant & Komma

oo Agneta Blum

2113. Blum, Agneta

oo Georg Mensing

2114. Armbruster, Hans, + vor 1652 Eschwege

Nr. 418 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 11.11.1633 Elisabeth Manegolt

2115. Manegolt, Elisabeth, * Eschwege 18.02.1608, + Eschwege

oo Eschwege 11.11.1633 Hans Armbruster

2116. = 2062. Kersten, Christoffel

2117. = 2063. Schmerfeld, Catharina

2118. Horche, Georg, Bäckermeister, * Eschwege 22.01.1615, + Eschwege 18.04.1672

Eschweger Einwohnerverzeichnis Nr. 323

oo Eschwege 25.01.1641 Anna Baum

2119. Baum, Anna, * Eschwege 05.12.1622, Taufpaten: Anna Kirchner, T. von Lips K., + Eschwege 11.10.1697

oo Eschwege 25.01.1641 Georg Horche

2124. Göbel, David, Wollentuchmacher, * Eschwege, + Eschwege 30.06.1691

oo Eschwege 16.07.1630 Elsa Dommernicht

2125. Dommernicht, Elsa, * Eschwege 31.08.1610, + Eschwege 20.07.1657

Nr. 893 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 16.07.1630 David Göbel

2126. Klercke, Anton, * Eschwege, + Eschwege 19.02.1683

Nr. 894 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege Catharina Becker

2127. Becker, Catharina, * Eschwege, + Eschwege 24.07.1671

oo Eschwege Anton Klercke

2128. Grosse, Hans, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 04.09.1609 Anna Diedeloff

2129. Diedeloff, Anna, * Eschwege 21.07.1588, + Eschwege 11.06.1667

oo Eschwege 04.09.1609 Hans Grosse

2130. Heinemann, Simon, * Eschwege, + Eschwege 24.12.1642

Nr. 274 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 13.09.1627 Anna Lobedanz

2131. Lobedanz, Anna Catharina, * Eschwege, + Eschwege 1637

Nr. 175 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 13.09.1627 Simon Heinemann

2132. = 1232. Heinemann, Christoffel

2133. = 1233. Reimann, Elisabeth

2134. Senger, Simon, Weißgerber, * Eschwege 1620, + Eschwege 03.01.1676

Nr. 278 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 27.06.1644 Sabina Laubinger

2135. Laubinger, Sabina, * Eschwege, + Eschwege 04.03.1686

Nr. 279 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 27.06.1644 Simon Senger

2136. Bartholomäus, Balzer, * Eschwege ?, + Eschwege 17.10.1690

oo Anna Sachse

2137. Sachse, Anna Maria, * Eschwege ?, + Eschwege 28.04.1684

oo Balzer Bartholomäus

2138. Paul, Hans, * Eschwege 1626, konfirmiert Eschwege 1640, + Eschwege 11.12.1676

konfirmiert 1640, Nr. 130 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 16.02.1652 Anna Sack

2139. Sack, Anna Martha, * Eschwege 1630, ~ Eschwege 1643, + Eschwege 09.06.1692

Nr. 131 aus AL Bartholomäus, erhält als Margaretha Sack, nunmehr Hans Pauls Hausfrau, 1652 also zu ihrer Vermählung Pfännerteile von Allendorf-Sooden.

oo Eschwege 16.02.1652 Hans Paul

2140. = 1028. Heinemann, Johann Christoph

2142. = 1030. Hützerodt, Jakob

2143. = 1031. Kersten, Elisabeth

2144. Lieberknecht, Clauss, Wehrmeister an der Werra, * Eschwege, + Eschwege 29.01.1676

oo Eschwege 1630 ... NN.

2145. NN., ..., + Eschwege 25.03.1654

oo Eschwege 1630 Clauss Lieberknecht

2146. Holtzapfel, Hans, Lohgerber, * Eschwege, + Eschwege 17.04.1671

oo Anna Witzel

2147. Witzel, Anna

oo Hans Holtzapfel

2148. Heinemann, Ludwig, * Eschwege 1637, + Eschwege 07.04.1676

konfirmiert 1650

oo Eschwege Katharina Zimmermann

2149. Zimmermann, Katharina, * Niederhone, + Eschwege 11.02.1695

oo Eschwege Ludwig Heinemann

2150. Ihringk, Johann Conrad, * Eschwege 20.03.1645, + Eschwege 27.05.1690

konfirmiert 1659

oo Eschwege 18.04.1670 Maria Müller

2151. Müller, Maria, * Waldkappel 03.1645, + Eschwege 02.04.1723

oo Eschwege 18.04.1670 Johann Ihringk

2152. = 1234. Holtzapfel, Johannes

2153. = 1235. Kompenhans, Elisabeth

2154. Döhle, Cyriakus, Lohgerbermeister, * Eschwege 03.02.1648, + Eschwege 20.12.1698

oo Eschwege 08.04.1675 Margarethe Rose

2155. Rose, Margarethe, * Eschwege, + Eschwege 13.01.1699

oo Eschwege 08.04.1675 Cyriakus Döhle

2156. Roose, Johannes, * Eschwege, + Eschwege 17.12.1683

oo Eschwege 28.10.1657 Anna Rudeloff

2157. Rudeloff, Anna, * Eschwege 1628, + Eschwege 03.12.1683

konfirmiert 1642

oo Eschwege 28.10.1657 Johannes Roose

2158. Truppel, Michael, fürstlicher Koch, * Eschwege 1629, + Eschwege 23.07.1696

oo Eschwege 22.01.1650 Elisabeth Baum

2159. Baum, Elisabeth, * Eschwege, + Eschwege 14.10.1689

oo Eschwege 22.01.1650 Michael Truppel

2164. Horche, Jacob, Bäckermeister, * Eschwege um 1634, konfirmiert Eschwege 1649, + Eschwege 30.04.1717

1669 in Sontra gehänselt

oo I. Eschwege 20.10.1659 Elisabeth Reuffurth, II. Eschwege 09.11.1685 Anna Kühne

2165. Reuffurth, Elisabeth, * Eschwege 23.11.1628, konfirmiert Eschwege 1644, + Eschwege 28.01.1685

oo I. Eschwege 18.09.1649 Christoph Diedeloff, II. Eschwege 20.10.1659 Jacob Horche

2166. Scheibehen, Johann Melchior, Goldschmied, * Eschwege 1627, + Eschwege 17.04.1700

Die Familie wohnte Marktplatz 19

oo Eschwege 24.04.1656 Dorothea Hütterodt

2167. Hütterodt, Dorothea Maria, * Eschwege 1630, konfirmiert Eschwege 1644, + Eschwege 11.11.1711

oo Eschwege 24.04.1656 Johann Melchior Scheibehen

2168. Gebhardt, Wilhelm, Lohgerbermeister, * Eschwege 1626, + Eschwege 01.07.1682

oo Eschwege 30.09.1650 Katharina Schuchardt

2169. Schuchardt, Katharina, * Eschwege 1630, + Eschwege 13.11.1671

oo Eschwege 30.09.1650 Wilhelm Gebhardt

2180. Lieberknecht, Baltzer, * Eschwege 1616, + Eschwege 29.12.1674

wohnt 1658 bei Baltzer senior

oo Eschwege 08.06.1640 Barbara Baldewin

2181. Baldewin, Barbara, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 08.06.1640 Baltzer Lieberknecht

2184. Meininger, Hanss Wilhelm, * Eschwege, + Eschwege

oo 28.12.1647 Elisabeth Hugo

2185. Hugo, Elisabeth, * Eschwege, + Eschwege

oo 28.12.1647 Hanss Meininger

2188. Knierim, Johannes, Lehrer, Rektor, Kaplan, * Eschwege 03.03.1608, + Eschwege 03.11.1665

immatrikuliert 1625, 1630 - 1634 3. Lehrer in Eschwege, 1634 - 1639  Rektor, 1641 Kaplan 1639 - 1656 Diakonus in Eschwege - Altstadt, gleichzeitig (eingeführt 25.08.1639) auch Pfarrer in Schwebda, wo er anscheinend auch wohnte, 1649  vergeblich als reformierter Diakonus in  Schmalkalden präsentiert, der  Superintendent Johannes Hütterodt in Eschwege nannte ihn mehrfach "Gevatter", 1656 - 1665 Pfarrer in Eschwege - Neustadt,

oo Eschwege Ottilia NN.

2189. NN., Ottilia, * Eschwege, + Eschwege 13.04.1669

oo Eschwege Johannes Knierim

2190. Wursteschmidt, Caspar, Tuchmachermeister, * Eschwege, + Eschwege 07.07.1703

oo Eschwege 06.09.1658 Martha Schille

2191. Schille, Martha, * Eschwege 1633, + Eschwege 07.02.1711

konfirmiert 1647

oo Eschwege 06.09.1658 Caspar Wursteschmidt

2196. Degenhardt, Hans, * Keberhausen/Dingelstädt, + Eschwege 17.01.1682

oo Eschwege 06.11.1649 Anna Scheffer

2197. Scheffer, Anna Orthey, * Eschwege, + Eschwege 27.06.1687

oo Eschwege 06.11.1649 Hans Degenhardt

2198. Schillingk, Conrad, Tuchmachermeister, * Eschwege 26.09.1630, + Eschwege 03.08.1692

konfirmiert 1646

oo Eschwege 29.01.1655 Maria Cnieriem

2199. Cnieriem, Maria, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 29.01.1655 Conrad Schillingk

2200. Scheffer, Helfrich, * Eschwege 1660, + Eschwege 03.01.1674

konfirmiert 1674

oo Eschwege Catharina Holtzapfel

2201. Holtzapfel, Catharina, * Eschwege, + Eschwege 04.03.1679

oo Eschwege Helfrich Scheffer

2202. Rode, Georg, Bäcker, * Eschwege, + Eschwege 29.12.1677

oo Eschwege Elisabeth Gebhard

2203. Gebhard, Elisabeth, * Eschwege, + Eschwege 22.11.1689

oo Eschwege Georg Rode

2204. Gruthe, Hans, * Eschwege 23.10.1604, + Eschwege 13.10.1688

oo Eschwege Elsa Jitte

2205. Jitte, Elsa, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Hans Gruthe

2206. = 2062. Kersten, Christoffel

2207. = 2063. Schmerfeld, Catharina

2264. Lotze, Conrad, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden 31.01.1673

oo Anna N.N.

2265. N.N., Anna

oo Conrad Lotze

2268. Kegel, Philipp, Töpfer, * Heidenheim, + Hann. Münden 12.12.1665

oo Hann. Münden 25.08.1646 Gertrud Bensen

2269. Bensen, Gertrud, * Hann. Münden, + Hann. Münden 08.02.1698

oo Hann. Münden 25.08.1646 Philipp Kegel

2270. Hildebrand, Jürgen, * Hann. Münden, + Hann. Münden

2290. Grosskopf, Jost, * Ferligshausen/Uslar, + Ferligshausen/Uslar

2294. Rosenberg, Ebert, Fuhrmann, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden 29.11.1663

oo Maria N.N.

2295. N.N., Maria, * Hann. Münden, + Hann. Münden

oo Ebert Rosenberg

2296. Netz, Gabriel, * Bördel, + Bördel vor 1648 1648

oo Bördel ... N.N.

2297. N.N., ..., Bademutter, * Bördel, + Bördel

oo Bördel Gabriel Netz

2300. Fischer, Ricus, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden ?

2322. Kerste, Facius, * Heyerode, + Heyerode

2360. Schilling, Jacob, * Eschwege 01.10.1622, + Eschwege 18.04.1701

oo Eschwege 02.06.1645 Elsa Göbel

2361. Göbel, Elsa, * Eschwege, + Eschwege 06.04.1663

oo Eschwege 02.06.1645 Jacob Schilling

2362. Gebhardt, Hermann, * Eschwege ?, + Eschwege ?

2364. Göbel, Johannes, Schreiner, * Abterode 1628, + Eschwege 22.02.1695

oo Eschwege 02.01.1655 Gertrud Heinemann

2365. Heinemann, Gertrud, * Eschwege, + Eschwege 25.06.1696

oo Eschwege 02.01.1655 Johannes Göbel

2368. Kühne, Hans, * Eschwege, + Eschwege 28.07.1687

2370. Ulrich, Hans, Leineweber, * Eschwege 21.03.1611, + Eschwege 19.11.1656

oo Eschwege Martha NN.

2371. NN., Martha, * Eschwege ?, + Eschwege ?

Pate 1652

oo Eschwege Hans Ulrich

2372. Klercke, Antonius, * Eschwege ?, + Eschwege ?

2376. Gille, Georg Christian, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 25.04.1648, + Allendorf/Werra 07.04.1688

oo Allendorf/Werra 25.04.1677 Juliane Ihring

2377. Ihring, Juliane, * Allendorf/Werra 23.09.1660, + Allendorf/Werra 11.05.1688

oo Allendorf/Werra 25.04.1677 Georg Gille

2378. Storm, Johann Christoph, Apotheker, * Allendorf/Werra 24.09.1644, + Allendorf/Werra 17.01.1700

oo Anna Lappe

2379. Lappe, Anna Maria, * Allendorf/Werra 23.01.1674, + Allendorf/Werra 03.02.1718

oo Johann Storm

2384. Holtzapfel, Jacob, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege 07.08.1641

erschlagen

oo vor 1628 Anna Kannenberg

2385. Kannenberg, Anna, * Eschwege, + Eschwege 22.09.1648

Die Ehefrau war Pate am 14.04.1618 Eschwege-Neustadt bei ~ von Reiffart, Anna, T. von Baltzar R. als Johann Kannenbergks T.

oo vor 1628 Jacob Holtzapfel

2386. = 2066. Tudenbergk, Hans

2387. = 2067. Ludwigk, Margaretha

2392. Hopffe, Hans, Soldat, * Eschwege ?, + Eschwege 04.01.1658

oo Elsa Holtzapfel

2393. Holtzapfel, Elsa, * Eschwege, + Eschwege 01.03.1683

oo Hans Hopffe

2394. Sachse, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege

2396. Fischer, Conrad, Lohgerbermeister, * Eschwege ?, + Eschwege 07.05.1680

oo Eschwege 23.10.1649 Martha Spilner

2397. Spilner, Martha, * Eschwege, + Eschwege 23.10.1693

oo Eschwege 23.10.1649 Conrad Fischer

2398. Heuckerodt, Conrad, Schneider, * Eschwege, + Eschwege 23.07.1680

oo Eschwege 1640 ? Otilia Baum

2399. Baum, Otilia, * Eschwege, + Eschwege 19.08.1676

oo Eschwege 1640 ? Conrad Heuckerodt

2420. Zülch, Martin, * Sontra 31.12.1626, + Sontra 11.02.1704

Pfarrerbzinsen um 1690, zinst für ein Darlehen über 15 Gulden modo Joh.Philipp Soldan modo Hr. Dr. Cotta, Kirchenbänke in Sontra. Bürgermeister Val. Zülch zahlt Bräugeld  wegen einer Hochzeit, zahlt Erbzins wegen Walter Pforrs Haus und  wegen Reitz Schreibers Lohhaus.

oo Sontra 03.11.1656 Catharina Koch

2421. Koch, Catharina, * Sontra 1624, + Sontra 13.01.1689

oo Sontra 03.11.1656 Martin Zülch

2422. Mench, Cyriakus, * Breitau, + Breitau

oo Breitau 1660 Elisabeth N.N.

2423. N.N., Elisabeth, * Breitau ?, + Breitau ?

oo Breitau 1660 Cyriakus Mench

2424. Stange, Heimbrod, Niedermüller, * Berneburg 1610, + Berneburg

wird in einem Verfahren gegen die von Biedenfeld am 03.10.1672 " über 60 Jahre alt " genannt

oo Berneburg 1635 Gela N.N.

2425. N.N., Gela, * Berneburg ?, + Berneburg 04.11.1688

begraben als die alte Untermüllersche Gela Stange

oo Berneburg 1635 Heimbrod Stange

2428. Koch, Baltzer, Leinewebermeister, * Sontra 1632, + Sontra 26.01.1683

gehänselt 1653 bei Heirat Johs. Hasel mit Catharina geb. Koch, zahlt 1689 Questelzins wegen Hans Koch und Marx Sippel

oo Sontra 18.02.1667 Elisabeth Jacob

2429. Jacob, Elisabeth, * Berneburg 1643, + Sontra 06.12.1718

oo Sontra 18.02.1667 Baltzer Koch

2430. Wassermann, Heimbroth, * Berneburg, + Berneburg

2452. = 2048. Reiffurth, Johannes

2453. = 2049. Decker, Catharina

2454. Heuckerodt, M. Philipp, * Eschwege, + Eschwege 1640

oo Catharina Gemeling

2455. Gemeling, Catharina, * Eschwege 19.12.1611, + Eschwege 04.01.1665

oo M. Heuckerodt

2456. Völcke, Jacoff, Schmied, * Eschwege ?, + Eschwege ?

in Sontra gehänselt

oo Eschwege 05.11.1599 Martha Heimbrodt

2457. Heimbrodt, Martha, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 05.11.1599 Jacoff Völcke

2458. Hoffmeyer, Jacob, * Eschwege ?, + Eschwege ?

2460. Selheim, Sebastian, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 09.02.1630 Anna Hosbach

2461. Hosbach, Anna, * Eschwege 01.02.1607, + Eschwege

oo Eschwege 09.02.1630 Sebastian Selheim

2462. Döhne, Phillip, * Eschwege 1597, + Eschwege 11.05.1685

oo Gerdrut Heuckenrodt

2463. Heuckenrodt, Gerdrut, * Eschwege, + Eschwege 25.01.1682

oo Phillip Döhne

2464. Heinemann, Jakob, Metzgermeister, * Eschwege, + Eschwege 16.07.1655

oo Eschwege ... Ludwig

2465. Ludwig, ..., * Eschwege, + Eschwege 28.02.1657

oo Eschwege Jakob Heinemann

2466. Reimann, Jacob, Wollweber, Tuchmacher, * Eschwege 10.12.1583, + Eschwege 1630

Nr. 554/1282 aus AL Bartholomäus, Nr. 1090 aus AL Bundespräsident Heinemann

2467. Guntherodt, Barbara, * Eschwege 1585, + Eschwege 01.09.1664

2468. = 2384. Holtzapfel, Jacob

2469. = 2385. Kannenberg, Anna

2470. Kompenhans, Baltzer, Braumeister, * Eschwege 10.08.1612, + Eschwege 26.09.1670

Senior der Altstädter Kirche

oo Eschwege Ottilia Hütterodt

2471. Hütterodt, Ottilia, * Eschwege, + Eschwege 24.03.1684

oo Eschwege Baltzer Kompenhans

2478. = 2184. Meininger, Hanss Wilhelm

2479. = 2185. Hugo, Elisabeth

2480. Humpff, Hermann, * Eschwege, + Eschwege 07.11.1672

oo Eschwege Katharina Müller

2481. Müller, Katharina, * Eschwege, + Eschwege 06.06.1688

oo Eschwege Hermann Humpff

2482. Becker, Heinrich, * Eschwege 27.08.1627, + Eschwege 25.11.1707

oo Eschwege 22.11.1652 Margaretha Hochapffel

2483. Hochapffel, Margaretha, * Eschwege 29.07.1630, + Eschwege 01.09.1696

oo Eschwege 22.11.1652 Heinrich Becker

2500. Wagener, Baltzer, * Eschwege, + Eschwege

oo Orthey NN.

2501. NN., Orthey, * Eschwege, + Eschwege

erwähnt 1591,1600

oo Baltzer Wagener

2504. Scheelhase, Georg, Metzger, * Eschwege ?, + Eschwege 23.12.1674

oo Elisabeth Heinemann

2505. Heinemann, Elisabeth, * Eschwege 1611, + Eschwege 07.09.1693

oo Georg Scheelhase

2506. Kyrchner, Eobanus, * Eschwege, + Eschwege 17.11.1696

oo Eschwege 28.10.1645 Martha Lappe

2507. Lappe, Martha, * Bischhausen, + Eschwege 03.12.1666

oo Eschwege 28.10.1645 Eobanus Kyrchner

2508. Gröschel, Curdt, * Eschwege ?, + Eschwege 07.08.1641

oo Eschwege 16.10.1615 Martha Reiffartt

2509. Reiffartt, Martha, * Eschwege, + Eschwege 13.05.1672

oo Eschwege 16.10.1615 Curdt Gröschel

2510. Gebhard, Wilhelm, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Palmonia Fedeler

2511. Fedeler, Palmonia, * Eschwege, + Eschwege 15.07.1668

Nr. 613 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege Wilhelm Gebhard

2516. = 2372. Klercke, Antonius

2524. = 2460. Selheim, Sebastian

2525. = 2461. Hosbach, Anna

2526. = 2462. Döhne, Phillip

2527. = 2463. Heuckenrodt, Gerdrut

2528. Wagener, Heinrich, Bäcker, * Eschwege 29.12.1595, + Eschwege 1638

oo Eschwege 27.11.1617 Martha Grosse

2529. Grosse, Martha, * Eschwege 07.09.1600, + Eschwege 16.08.1671

oo Eschwege 27.11.1617 Heinrich Wagener

2532. Ludwig, Josias, * Eschwege, + Eschwege 17.02.1651

oo Eschwege 19.11.1606 Maria Bang

2533. Bang, Maria, * Eschwege ?, + Eschwege 16.11.1649

oo Eschwege 19.11.1606 Josias Ludwig

2536. Klehrmundt, Heinrich, Tuchmachermeister, * Eschwege 1591, + Eschwege 27.02.1641

oo Eschwege N.N. Reichwein

2537. Reichwein, N.N., * Eschwege, + Eschwege 26.03.1655

oo Eschwege Heinrich Klehrmundt

2538. Knieriem, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege ?

2540. = 2466. Reimann, Jacob

2541. = 2467. Guntherodt, Barbara

2542. Gödicke, Burckhard, * Spangenberg, + Eschwege 15.08.1673

konfirmiert 1641

oo Eschwege 12.02.1624 Anna Cnieriem

2543. Cnieriem, Anna, * Eschwege 21.03.1593, + Eschwege

oo Eschwege 12.02.1624 Burckhard Gödicke

2544. Hutter, Celiax, Lohgerbermeister, * Eschwege um 1555, + Eschwege nach 1608

oo Eschwege vor 1582 ... Freund

2545. Freund, ..., * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege vor 1582 Celiax Hutter

2546. Schilling, Hans, Wollenwebermeister, * Eschwege, + Eschwege vor 1626

oo Eschwege 25.11.1594 Gerdrutt Scheffer

2547. Scheffer, Gerdrutt, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 25.11.1594 Hans Schilling

2548. Klercke, Egidius, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 27.08.1621 Maria Seelheim

2549. Seelheim, Maria, * Eschwege 08.02.1601, + Eschwege

oo Eschwege 27.08.1621 Egidius Klercke

2550. Gliem, Hans, Lohgerber, * Eschwege, + Eschwege vor 1640

Er war Pate 1615 bei Hans Hohmann.

Hans Gliem wohnte in der Flemmingsgasse (heute nicht mehr vorhanden, war in der Nähe des heutigen „Brühldurchbruchs“)

oo Anna Spilner

Quellen: Horst Gleim, Mannheim

2551. Spilner, Anna, * Eschwege, + Eschwege

aus der Viehgasse. Teil der heutigen Marktstraße

oo Hans Gliem

Quellen: Horst Gleim, Mannheim

2552. Methe, Hans, Schweineschneider, * Eschwege, + Eschwege 28.09.1672

oo Eschwege 12.10.1622 Otilia Hüter

2553. Hüter, Otilia, * Eschwege 26.08.1597, + Eschwege

oo Eschwege 12.10.1622 Hans Methe

2598. Schellhase, Hans, * Kirchhosbach ?, + Kirchhosbach ?

2654. Engelhard, Hinrich

oo Rotenburg/Fulda 30.07.1632 Barbara Burgling

2655. Burgling, Barbara, * Rotenburg/Fulda

oo Rotenburg/Fulda 30.07.1632 Hinrich Engelhard

2668. Atterodt, Christoph, Schneider, * Sontra 28.08.1625, + Sontra 12.01.1706

konfirmiert 1638

oo Sontra 12.11.1649 Anna Hoffmann

2669. Hoffmann, Anna, * Sontra 02.09.1628, + Sontra 17.12.1696

oo Sontra 12.11.1649 Christoph Atterodt

2670. Eberhardt, Conrad, Mittelmüller, * Sontra 1638, + Sontra 06.05.1712

gehänselt 1653 bei Heirat Johs. Hoffmann mit Margarethe geb. Heckmann, Steuerregister 1689: Conr.Ebert(!) zahlt Monatsgeld

oo Sontra 1667 Gertrud NN.

2671. NN., Gertrud, * Sontra 1648, + Sontra 24.06.1712

oo Sontra 1667 Conrad Eberhardt

2672. Rehm, Lucas, * Hübenthal, + Hübenthal

wohnt außerhalb und hat Güter in Sontra, kann 1624 4alb. Zins für Schweitzers Güter nicht zahlen

oo Sontra 1620 Barbara NN.

2673. NN., Barbara

oo Sontra 1620 Lucas Rehm

2676. Sippel, Heinrich, Kornmeister, * Sontra, + Sontra 24.08.1657

hat 1617 von Christ Brombeer ein Haus für 500 fl. gekauft, zahlt 1617 Pf. für Haus und Hof am Markt an Melch. Richard gelegen, 1634 abgebrannt, Erben zahlen 1656 Grabenzins wegen Veit Walberg

oo Sontra 16.05.1614 Elisabeth Ludolph

2677. Ludolph, Elisabeth, * Sontra, + Sontra 09.12.1664

oo Sontra 16.05.1614 Heinrich Sippel

2680. Storch, Wiegand, Tischlermeister, * Sontra 12.01.1631, + Sontra 04.11.1703

Ratsverwandter, gehänselt 1650 bei Heirat Mathias Sangmeister mit Cath. geb. Richard

oo Sontra 06.10.1656 Anna Corrumpf

2681. Corrumpf, Anna, * Sontra 06.03.1632, + Sontra 09.10.1706

oo Sontra 06.10.1656 Wiegand Storch

2682. Sangmeister, Mathias, Kirchensenior, * Sontra 1620, + Sontra 07.10.1696

gehänselt 1649 bei Heirat Conrad Herich mit Anna geb. Hartung, zahlt 1683 Monatsgeld wegen Richardin, M.S. und Johannes Weitzel zinsen je 1/2 am Rodenberg

oo Sontra 25.02.1650 Catharina Richard

2683. Richard, Catharina, * Sontra 01.01.1632, + Sontra 31.12.1682

oo Sontra 25.02.1650 Mathias Sangmeister

2762. Pipart, Andreas, * Ulfen um 1609, + Ulfen 12.04.1681

     oo Ulfen 29.01.1645 Elisabeth Spörer

2763. Spörer, Elisabeth, * Wölfterode ?

2868. = 1524. Guthberlet, Henrich

2869. = 1525. Münscher, Barbara Elisabeth

2870. = 1526. Obermann, Johann

2871. = 1527. Axt, Anna Catharina

2872. = 1528. Obermann, Georg

2873. = 1529. Kersting, Gertraud

2874. = 1530. Thöne, Barthold

2875. = 1531. Fülling, Margareta

2876. = 742. Jakob, Henrich

2877. = 743. Loth, Anna Martha

2878. = 1534. Schade, Caspar

2944. Range, Hans, * Heckershausen ? 1593, + Sandershausen 08.03.1667

2946. Reinick, Johannes

oo Catharina N.N.

2947. N.N., Catharina, * Sandershausen ? 1599, + Sandershausen 12.03.1661

oo Johannes Reinick

2948. Menckel, Caspar, * Sandershausen 1606, + Sandershausen 19.06.1676

oo Sandershausen 05.1634 Catharina N.N.

2949. N.N., Catharina, * Sandershausen 1608, + Sandershausen 27.02.1672

oo Sandershausen 05.1634 Caspar Menckel

2950. Möller, Israel, * Sandershausen 1612, + Sandershausen 02.12.1663

oo Sandershausen 23.05.1639 Catharina Döll

2951. Döll, Catharina

oo Sandershausen 23.05.1639 Israel Möller

2954. = 2950. Möller, Israel

2955. = 2951. Döll, Catharina

2972. Lotze, Claus, Ackermann, * Wolfsanger ? um 1575

Grebe: 1605 verst. 80 Gulden, 1644 als Ackermann in Wolfsanger gnt.

2974. Vollmar, Christoph, Ackermann, Grebe

1639 60 Thaler Schulden, hat Vieh

1644 hat 20 Schafe

1661 hat den Hof unter den Eiche

1671 Grebe, huldigt

3024. Keyser, Johannes, * Sondheim 1606, + Sondheim 28.02.1682

Nr. 880 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 548 aus AL Noell, Nr. 434 aus AL

Seibert-Schröder

oo Sondheim 18.09.1645 Katharina Seibert

3025. Seibert, Katharina, * Rodemann/Wassmuthshausen 1623, + Sondheim 04.05.1699

Nr. 881 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 549 aus AL Noell, Nr. 435 aus AL Seibert-Schröder

oo Sondheim 18.09.1645 Johannes Keyser

3026. Banse, Salomon, * Sondheim ? 1609, + Sondheim 13.01.1658

Nr. 882 aus AL Mali TL Sepp

3028. Schröder, Johann, * Lenderscheid ? 1610, + Lenderscheid 30.10.1683

Nr. 884 aus AL Mali TL Sepp

oo Lenderscheid ? 1635 Barbara NN.

3029. NN., Barbara, * Lenderscheid ? 1615, + Lenderscheid 28.05.1691

Nr. 885 aus AL Mali TL Sepp

oo Lenderscheid ? 1635 Johann Schröder

3030. Rabe, Johann, Kirchensenior, * Lenderscheid ? 1610, + Lenderscheid 05.08.1690

Nr. 886 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 874 aus AL Rhode

oo Lenderscheid 1635 Katharina NN.

3031. NN., Katharina, * Lenderscheid ? 1610, + Lenderscheid 09.03.1701

Nr. 887 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 875 aus AL Rhode

oo Lenderscheid 1635 Johann Rabe

3032. Glüntzer, Jost, Landwirt & Schöffe, * Gungelshausen/Zella 31.08.1610, + Ransbach 23.10.1688

oo Ransbach 06.12.1647 Catharina Thiel

3033. Thiel, Catharina, * Wasenberg 1630, + Ransbach 01.03.1675

oo Ransbach 06.12.1647 Jost Glüntzer

3034. Hooß, Johannes, Hofbesitzer, * Ascherode/Treysa 1615, + Ascherode/Treysa 29.06.1670

Nr. 890 aus AL Mali TL Sepp

oo Ascherode/Treysa 09.06.1642 Elisabeth Lotz

3035. Lotz, Elisabeth, * Ascherode ?, + Ransbach 04.11.1688

2. Ehe mit Jost Glüntzer Nr. 3032 aus dieser AL, Nr. 891 aus AL Mali TL Sepp, DGB Bd. 176

oo Ascherode/Treysa 09.06.1642 Johannes Hooß

3052. Obermann, Kurt, + Ostheim/Liebenau 10.03.1687

Curt Oberman ist Pate bei Kleinkind Conrad Keßler, Sohn von Fransz Keßler und Anna Oberman (23.11.1684)

oo Margarethe N.N.

3053. N.N., Margarethe, + Ostheim/Liebenau 17.12.1684

Pate bei Cathrina Trampedach (16.03.1660), Tochter von Joh: Trampedach

oo Kurt Obermann

3054. Axt, Johannes, * Obervellmar um 1613, + Pferdsdorf(Rhön) 21.05.1703

3056. = 3052. Obermann, Kurt

3057. = 3053. N.N., Margarethe

3058. Kersting, Georg, Schmiedemeister & Bürgermeist, * Ostheim/Liebenau, + Ostheim/Liebenau 18.05.1682

oo Elisabeth Höster

3059. Höster, Elisabeth, * Ostheim/Liebenau 1641, + Ostheim/Liebenau 20.10.1712

oo Georg Kersting

3062. Fülling, Conrad (Curt), Bauer, * Ostheim/Liebenau um 1637, + Ostheim/Liebenau 08.05.1716

oo Westuffeln 07.11.1667 Anna Catharina Zuschlag

Quellen: Alexander Fülling

3063. Zuschlag, Anna Catharina

oo Westuffeln 07.11.1667 Conrad (Curt) Fülling

Quellen: Alexander Fülling

3064. = 1484. Jakob, Burckhard

3065. = 1485. NN, Elisabeth

3066. = 1486. Loth, Nicolaus

3067. = 1487. Vollmar, Elisabeth

3136. Treysse, Balthasar, * Bollstedt 17.07.1604, + Bollstedt 03.05.1685

oo Martha Führ

3137. Führ, Martha, * Westhausen, + Remstädt 03.05.1683

oo Balthasar Treysse

3210. Schneegass, Hans, * Pfullendorf 01.03.1648, + Pfullendorf 23.03.1734

oo Pfullendorf 1682 Martha Mittelberg

3211. Mittelberg, Martha, * Siebleben 21.10.1659, + Pfullendorf 21.01.1718

oo Pfullendorf 1682 Hans Schneegass

3212. Köth, Hans Ernst, * Pfullendorf ? 1643, + Pfullendorf 06.03.1699

oo Angelica NN.

3213. NN., Angelica, * Pfullendorf 23.10.1647, + Pfullendorf 30.04.1727

oo Hans Köth

 

12. Ahnenreihe

 

4096. Reiffurth, Christoph jun., * Eschwege um 1580

oo Eschwege um 1601 Martha Knabenschuh

4097. Knabenschuh, Martha

oo Eschwege um 1601 Christoph jun. Reiffurth

4100. Spilner, Hans, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Katharina NN.

4101. NN., Katharina, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Hans Spilner

4108. Brill, Hans, Siechenhausvorsteher, * Eschwege, + Eschwege 10.06.1659

„Hanse Brill ...Garten aufm Stadtgraben vorm Dünzebacher Tor neben dem Pfarrhof von B. Hans Hohmann vererbt.“ 1661 rel.  und 1673 George B. gen.

oo Eschwege 1610 Margarethe Hohmann

4109. Hohmann, Margarethe, * Eschwege 1590, + Eschwege 17.06.1667

oo Eschwege 1610 Hans Brill

4120. Hützerodt, Melchior, * Eschwege, + Abterode

Nr. 536 aus AL Bartholomäus, um 1652 nach Abterode verzogen

4122. Emmerich, Peter, * Eschwege vor 1606, + Eschwege ?

Nr. 538 aus AL Bartholomäus

4124. Kersten, Heinrich, * Eschwege ?, + Eschwege vor 1640

Er zahlte 1606 in der VI. Gebaurschaft Türkensteuer für 350 fl. Vermögen als Henrich Karstin.

Die Ehefrau wurde 1620 ? erwähnt. Sie war da 54 Jahre alt.

oo Anna Knieriem

4125. Knieriem, Anna, * um 1566

oo Heinrich Kersten

4126. Schmerfeld, Christoffel, Fuhrmann, * Eschwege, + Eschwege

Nr. 542 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 12.10.1607 Martha Zipprecht

4127. Zipprecht, Martha, * Eschwege, + Eschwege

Nr. 543 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 12.10.1607 Christoffel Schmerfeld

4128. Decker, Cyriakus, Tuchmachermeister, * Eschwege 14.02.1664, + Eschwege

oo Eschwege 23.02.1688 Catharina Scheffer

4129. Scheffer, Catharina, * Eschwege 02.01.1658, + Eschwege

oo Eschwege 23.02.1688 Cyriakus Decker

4130. Kannenberg, Johannes, Apotheker, * Eschwege 1620, + Eschwege 29.04.1670

Eschweger Einwohnerverzeichnis von 1657 Nr. 121

oo Eschwege 18.04.1653 Anna Diede

4131. Diede, Anna, * Eschwege 1635, konfirmiert Eschwege 1648, + Eschwege ?

oo Eschwege 18.04.1653 Johannes Kannenberg

4132. Tudenberg, Claus, * Eschwege, + Eschwege

Nr.1252 aus AL Bartholomäus, Bürger zu Eschwege

4134. Ludwigk, Christophorus, * Eschwege, + Eschwege vor 1627

oo Eschwege 24.10.1620 Catharina Faupel

4135. Faupel, Catharina, * Eschwege 11.05.1591, + Eschwege 05.03.1652

oo I. Eschwege 24.10.1620 Christophorus Ludwigk, II. Eschwege 11.10.1627 Sebastian Spilner

4136. Werner, Johannes, * Eschwege, + Eschwege

4138. Scheffer, Georg, * Eschwege 01.12.1597, + Eschwege

oo Eschwege 24.10.1614 Girdrutt Borngreber

4139. Borngreber, Girdrutt, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 24.10.1614 Georg Scheffer

4140. = 2500. Wagener, Baltzer

4141. = 2501. NN., Orthey

4144. Brill, Martin, * Eschwege ?, + Eschwege

oo Eschwege Martha Vogeley

4145. Vogeley, Martha, * Eschwege, + Eschwege 15.12.1642

oo Eschwege Martin Brill

4146. Trautvetter, Nicolaus, Lohgerber, * Eschwege

4148. Spilner, Sebastian, * Eschwege, + Eschwege 06.08.1666

oo Eschwege 11.10.1627 Catharina Faupel

4149. = 4135. Faupel, Catharina

4152. = 4108. Brill, Hans

4153. = 4109. Hohmann, Margarethe

4154. Staude, Nicolaus, Seiler, * Eschwege, + Eschwege 08.08.1667

erwähnt 1642

oo ... NN

4155. NN, ..., + Eschwege 15.03.1655

oo Nicolaus Staude

4156. Osius, Andreas, Pfarrer, * 1580 oder 1586 in Reichenbach, + Cassel ? 16.06.1637

imatrikuliert Marburg, als Nachfolger seines Vaters Pfarrer in Reichenbach; floh infolge der Kriegswirren nach Cassel

oo um 1612/15 Waldkappel Elisabeth Rüdiger

4157. Rüdiger, Elisabeth, * Waldkappel ?, + Cassel 02.09.1636

gestorben " auf der Flucht im Kindbett "

oo um 1612/15 Waldkappel Andreas Osius

4228. Armbruster, Curt, * Eschwege ?, + Eschwege

Nr. 836 aus AL Bartholomäus, Bürger zu Eschwege

4230. Manegold, Christoph, * Eschwege ?, + Eschwege

Nr. 838 aus AL Bartholomäus, Bürger zu Eschwege

4232. = 4124. Kersten, Heinrich

4233. = 4125. Knieriem, Anna

4234. = 4126. Schmerfeld, Christoffel

4235. = 4127. Zipprecht, Martha

4236. Horche, Georg, * Eschwege, + Eschwege

Nr. 1772 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 26.10.1609 Barbara Hüther

4237. Hüther, Barbara, * Eschwege 09.06.1586, Taufpaten: Barbara Scheuwehens, Frau von Hans Sch. jun., + Eschwege

oo Eschwege 26.10.1609 Georg Horche

4238. Baum, Melchior, * Eschwege, + Eschwege 02.12.1665

oo Eschwege 12.11.1618 Ottilia Wagener

4239. Wagener, Ottilia, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 12.11.1618 Melchior Baum

4248. Göbel, Claus, * Eschwege ?, + Eschwege ?

Nr. 1784 aus AL Bartholomäus

4250. Dommernicht, Claus, * Eschwege ?, + Eschwege ?

4252. Klercke, Curt, Schuster, Löber, * Eschwege 1568, + Eschwege

oo Elisabeth Vilmander

4253. Vilmander, Elisabeth

oo Curt Klercke

4254. Becker, Jonas, * Eschwege, + Eschwege

4256. Grosse, Hans, * Eschwege, + Eschwege 13.10.1588

4258. Diedeloff, Martin, * Eschwege, + Eschwege

4260. Heinemann, Hans, Metzger, Ratsherr, * Eschwege 1590, + Eschwege 12.07.1669

oo Eschwege Catharina Brill

4261. Brill, Catharina, * Eschwege, + Eschwege 12.12.1662

oo Eschwege Hans Heinemann

4264. = 2464. Heinemann, Jakob

4265. = 2465. Ludwig, ...

4266. = 2466. Reimann, Jacob

4267. = 2467. Guntherodt, Barbara

4268. Senger, Hans, Weißgerber, * Eschwege, + Eschwege 18.06.1667

Nr. 556 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege ... N.N.

4269. N.N., ..., * Eschwege, + Eschwege 06.03.1648

oo Eschwege Hans Senger

4270. Laubinger, Georg, Mühlschreiber, * Hirschau/Oberpfalz 1577, + Eschwege 28.06.1650

Nr. 1624 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Eschwege 1603 Katharina Treffurt

4271. Treffurt, Katharina, * Eschwege, + Eschwege 08.06.1652

Nr. 1625 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Eschwege 1603 Georg Laubinger

4274. Sachse, Christoffel, * Eschwege ?, + Eschwege 1652

wohnte in der I. Gebaurschaft

oo Elisabeth N.N.

4275. N.N., Elisabeth, * Eschwege ?, + Eschwege 28.12.1657

versteuerte 1652 als Witwe Haus und Ländereien

oo Christoffel Sachse

4276. Pauell, Georg, * Eschwege ?, + Eschwege 21.08.1679

Nr. 260 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 14.08.1611 Orthey Senger

4277. Senger, Orthey, * Eschwege 15.11.1587, + Eschwege 26.07.1661

Nr. 261 aus AL Bartholomäus, zahlte 1606 in der III. Gebaurschaft zu Eschwege Türkensteuer von 75 fl Vermögen

oo Eschwege 14.08.1611 Georg Pauell

4278. Sack, Jakob, Landwirt, Ratsherr, * Eschwege ?, + Eschwege 1637

Nr. 262 aus AL Bartholomäus.

Er zahlte 1606 bei den Einspännern Türkensteuer für 300 fl. Vermögen.

1636 bestellte er Kirchenland

Er zahlte 1599  4 Heller Erbzins vom hofe vor der brucken jegen dem Siechenhause und zusammen mit Hans Scheibhenne 4 Heller für 7 acker landt vffen Heyberge.

1620 zahlte er 4 Heller Erbzins vom hofe vor der brucken jegen dem siechenhauß und zusammen mit den Erben von Hanß Scheibehanß für 7 ar „landt ufm hewberge“ 4 Heller Erbzins

„Einmane stendige Erbzinse des Closters Ciriaci zu Eschwege de oa. 1599“  „1620“

oo Eschwege Katharina Grau

4279. Grau, Katharina, * Eschwege 1582, + Cassel 09.08.1637

Nr. 263 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege Jakob Sack

4280. = 2056. Heinemann, Baltzer

4284. = 2060. Hützerodt, Gercke

4285. = 2061. Emmerich, Katharina

4286. = 2062. Kersten, Christoffel

4287. = 2063. Schmerfeld, Catharina

4288. Lieberknecht, Baltzer, Fischer, * Eschwege, + Eschwege 18.11.1667

1608 Fischer,wohnt Fischerhaus 1622, Eschweger Einwohnerverzeichnis Vorstadt 111

oo I. Eschwege 30.10.1645 Sophia ..., II. Eschwege ... Nickel oder Hopfe

4289. Nickel oder Hopfe, ...

oo Eschwege Baltzer Lieberknecht

4296. Heinemann, Ludwig, Metzger, Hospitalvorsteher, * Eschwege, + Eschwege 01.05.1649

mit Schiff untergegangen, Nr. 264 aus AL Bartholomäus

oo I. Eschwege Elisabeth Wiskemann, II. Eschwege Margritha Lobedantz, III. ... NN.

4297. Lobedantz, Margritha, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Ludwig Heinemann

4300. Ihring, Johannes, Metzgermeister, * Eschwege, + Eschwege 17.02.1669

oo Eschwege 19.11.1638 Barbara Heinemann

4301. Heinemann, Barbara, * Eschwege, + Eschwege

Patin 23.01.1626

oo Eschwege 19.11.1638 Johannes Ihring

4304. = 2384. Holtzapfel, Jacob

4305. = 2385. Kannenberg, Anna

4306. = 2470. Kompenhans, Baltzer

4307. = 2471. Hütterodt, Ottilia

4308. Döhle, Conrad, Lohgerbermeister, * Eschwege 13.01.1613, + Eschwege 29.08.1698

oo Eschwege 1641 Anna Gebhardt

4309. Gebhardt, Anna, * Eschwege 1613, + Eschwege 22.09.1696

oo Eschwege 1641 Conrad Döhle

4310. Rose, Hans, * Eschwege, + Eschwege 29.06.1680

oo Eschwege Elsa Lappe

4311. Lappe, Elsa, + Eschwege 18.08.1668

oo Eschwege Hans Rose

4312. = 4310. Rose, Hans

4313. = 4311. Lappe, Elsa

4314. Rudeloff, Jacob, * Eschwege, + Eschwege 19.03.1675

4316. Truppel, Caspar, * Steinen am Rhein/Schweiz, + Eschwege 22.08.1664

4328. Horche, Jacob, Bäckermeister, * Eschwege um 1610, + Eschwege 29.06.1671

kauft 1639 Jacob Hüters Hütte am Steinweg. 1652 Obermeister der Bäcker. Eschweger Einwohnerverzeichnis von 1657 Nr. 226

oo Catharina Gröschel

4329. Gröschel, Catharina, + Eschwege 29.07.1671

oo Jacob Horche

4330. Reifurth, Baltzer, * um 1590

Eschweger Einwohnerverzeichnis Nr. 14

oo Eschwege um 1620 Anna N.N.

4331. N.N., Anna

oo Eschwege um 1620 Baltzer Reifurth

4332. Scheibehen, Melchior, Goldschmied, * Eschwege 1601, + Eschwege 1672

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4334. Hütterodt, Johannes, Superintendent, * Eschwege 09.07.1599, + Eschwege 20.09.1672

1617 immatrikuliert in Frankfurt/Oder

oo Eschwege-A 1623 Ottilia Schuchardt

4335. Schuchardt, Ottilia, * Eschwege 09.08.1601, + Eschwege 05.04.1661

oo Eschwege-A 1623 Johannes Hütterodt

4336. = 2510. Gebhard, Wilhelm

4337. = 2511. Fedeler, Palmonia

4338. Schuchardt, Phillip, * Eschwege, + Eschwege

4360. = 4288. Lieberknecht, Baltzer

4361. = 4289. Nickel oder Hopfe, ...

4376. Knieriem, Valentin, Mühlenmeister, Bäckermeister, * Eschwege 1585, + Eschwege

oo Eschwege 27.10.1616 Anna Grosse

4377. Grosse, Anna, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 27.10.1616 Valentin Knieriem

4382. Schille, Osswalt, Schreiner, * Eltmannshausen, + Eschwege 18.02.1675

oo Eschwege 26.04.1631 Orthey Gebhart

4383. Gebhart, Orthey, * Eschwege, + Eschwege 03.12.1681

oo Eschwege 26.04.1631 Osswalt Schille

4394. Scheffer, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege ?

4396. Schillingk, Heinrich, * Eschwege 28.06.1598, + Eschwege nach 1637

oo Eschwege 22.06.1619 Martha Schillingk

4397. Schillingk, Martha, * Eschwege, + Eschwege 01.04.1687

verst. laut Hospitalrechnung

oo Eschwege 22.06.1619 Heinrich Schillingk

4404. Rode, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege ?

4408. Grette, Egidius, * Eschwege, + Eschwege

4410. Jutte, Christoph, * Eschwege, + Eschwege

4412. = 4124. Kersten, Heinrich

4413. = 4125. Knieriem, Anna

4414. = 4126. Schmerfeld, Christoffel

4415. = 4127. Zipprecht, Martha

4538. Bensen, Dietrich, Schneidermeister, * Hann. Münden, + Hann. Münden

4720. = 4396. Schillingk, Heinrich

4721. = 4397. Schillingk, Martha

4722. Göbel, Peter, * Eschwege ?, + Eschwege ?

4728. = 4722. Göbel, Peter

4740. Ulrich, Jeremias, * Eschwege 1581, + Eschwege

konfirmiert 1595

oo Eschwege 19.09.1604 Thilge Möller

4741. Möller, Thilge, * Eschwege, + Eschwege 04.12.1646

oo Eschwege 19.09.1604 Jeremias Ulrich

4752. Gille, Christian, Metzgermeister, * Allendorf/Werra 1602, + Allendorf/Werra 06.01.1666

oo Allendorf/Werra 1643 Elisabeth Gundlach

4753. Gundlach, Elisabeth, * Allendorf/Werra 1625, + Allendorf/Werra 18.12.1705

oo Allendorf/Werra 1643 Christian Gille

4754. Ihring, Georg Christian, Salzinspektor, * Allendorf/Werra 16.09.1629, + Allendorf/Werra 27.12.1666

oo Allendorf/Werra 1659 Barbara Wagner

4755. Wagner, Barbara Catharina, * Allendorf/Werra 03.01.1637, + Allendorf/Werra 08.10.1676

oo Allendorf/Werra 1659 Georg Ihring

4756. Storm, Berthold, Kramer, * Allendorf/Werra 1600, + Allendorf/Werra 21.05.1663

1638 Bürgermeister

oo Allendorf/Werra 1635 Margarethe Gille

4757. Gille, Margarethe, * Allendorf/Werra 1604, + Allendorf/Werra 15.03.1669

oo Allendorf/Werra 1635 Berthold Storm

4758. Lappe, Tobias, Kaufmann, * Allendorf/Werra 1624, + Allendorf/Werra 21.03.1676

oo Allendorf/Werra 1670 Gertrud Dietzemann

4759. Dietzemann, Gertrud, * Allendorf/Werra 24.08.1646, + Allendorf/Werra 03.02.1708

oo Allendorf/Werra 1670 Tobias Lappe

4768. Holtzapfel, Jacob, Lohgerbermeister, * Eschwege 1573, + Eschwege 17.12.1637

oo Eschwege Martha Grau

4769. Grau, Martha, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Jacob Holtzapfel

4770. Kannenberg, Johannes, * Kassel ?, + Kassel ?

Immatrikuliert in Marburg 1593, Nr. 2500 aus AL Bartholomäus

oo Elisabeth ...

4771. Elisabeth

Die Ehefrau war Pate am 04.02.1606 Eschwege-Neustadt bei ~ von Elisabeth Gemeling, T. von  Zeliax G.

oo Johannes Kannenberg

4772. = 4132. Tudenberg, Claus

4774. = 4134. Ludwigk, Christophorus

4775. = 4135. Faupel, Catharina

4792. Fischer, Antonius, * Eschwege ?, + Eschwege 04.12.1642

oo Eschwege ? Anna NN.

4793. NN., Anna, * Eschwege ?, + Eschwege 15.01.1677

oo Eschwege ? Antonius Fischer

4796. Heuckenrodt, Hans, * Eschwege, + Eschwege

4798. Baum, Christoph, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Catharina Kompenhans

4799. Kompenhans, Catharina, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Christoph Baum

4840. Zülch, Valentin, Bürgermeister, * Sontra 1590, + Sontra 21.11.1675

Bürgermeister und Kirchensenior, hat von Christ Stotzmann ein Haus für 500 fl. gekauft, zahlt R.,1634 nicht abgebrannt, Henrich Gude und V.Z. geben 6 Pfd. Unschlitt (tierisches Fett zur gewerblichen Verwendung) wegen ihrer Häuser, hat von Jacob Stotzmann ein Land am Sterzenbühl für 50 fl. gekauft, zahlt 18 1/2 alb., weil die Hilfe über ihn ergangen ist wegen dem tauben Hans über  18 ½ fl.

oo Sontra 26.10.1618 Catharina Brückmann

4841. Brückmann, Catharina, * Nentershausen, + Sontra 02.04.1638

oo Sontra 26.10.1618 Valentin Zülch

4856. Koch, Andreas, Ratsverwandter, * Sontra 1583, + Sontra 19.02.1643

Bürgermeister, Kirchensenior, 1656-80: die Witwe zahlt Grabenzins wegen Veit Walberg,1681- 88 die Erben, 1689 aber Paul Eschstruth

oo Sontra 26.10.1618 Gertrud Sippel

4857. Sippel, Gertrud, * Sontra 1602, + Sontra 01.07.1680

oo Sontra 26.10.1618 Andreas Koch

4858. Jacob, Hans, * Berneburg, + Berneburg

4904. = 4096. Reiffurth, Christoph jun.

4905. = 4097. Knabenschuh, Martha

4908. Heuckerodt, Hans, Ratsherr, * Eschwege um 1570, + Eschwege um 1640

oo Eschwege 16.10.1595 Orthey Knierim

4909. Knierim, Orthey, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 16.10.1595 Hans Heuckerodt

4910. Gemeling, Zeliax, Ackermann, * Eschwege 1572, + Eschwege 27.09.1640

boyneburgischer Meyer zu Eschwege

4922. Hosbach, Lorentz, * Eschwege ?, + Eschwege ?

oo Eschwege 23.06.1603 Thilge Vogeley

4923. Vogeley, Thilge, * Eschwege ?, + Eschwege ?

oo Eschwege 23.06.1603 Lorentz Hosbach

4926. Heuckenrodt, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege ?

4928. Heinemann, Curt, Metzger, * Eschwege, + Eschwege

Türkensteuer 1606 mit 150 fl., 5.Gebaurschaft (Stadtbezirk), Nr. 1096/656 aus AL Bartholomäus, Nr. 2176 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Eschwege 1560 Catharina Werner

4929. Werner, Catharina, * Eschwege, + Eschwege

Nr. 2177 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Eschwege 1560 Curt Heinemann

4930. Ludwig, (Jo)Hanss, + vor 1606 Eschwege

Bürger in Eschwege, Nr. 2178 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo XX N.N.

4931. N.N., XX

zahlt 246 fl. Türkensteuer, Nr. 2179 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Hanss Ludwig

4932. Reimann, Jacob, Wollweber, * Waldkappel 1558, + Eschwege

konfirmiert 1570, 1608 Wollweber in Eschwege, 1606 im Türkensteuerregister mit einem Vermögen von 651 Gulden, Nr. 2564 aus AL Bartholomäus, Nr. 2180 aus AL Bundespräsident Heinemann, war ein Stiefbruder des aus Waldkappel stammenden Superintendenten Georg Reimann in Eschwege, zusammen mit Joh. Bange gaben sie 1598 die Eschweger Ausgabe des reformierten Bekenntnistextes heraus.

oo Eschwege Catharina N.N.

4933. N.N., Catharina, * Eschwege ?, + Eschwege ?

Nr. 2181 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Eschwege Jacob Reimann

4936. = 4768. Holtzapfel, Jacob

4937. = 4769. Grau, Martha

4938. = 4770. Kannenberg, Johannes

4939. = 4771. Elisabeth

4940. Kompenhans, Claus, Lohgerber

Er zahlte 1606 in der IV. Gebaurschaft Türkensteuer für 100 fl Vermögen

4942. Hütterodt, Simon, Weißgerbermeister, * Eschwege 1578, + Eschwege 24.01.1651

Wollhändler, Landwirt und brauberechtigter Ratsherr

oo Eschwege 1614 Ottilia NN.

4943. NN., Ottilia, * Eschwege 1590, + Eschwege 23.08.1652

oo Eschwege 1614 Simon Hütterodt

4964. Becker, Hans, * Eschwege 01.08.1588, + Eschwege 08.11.1665

4966. Hochapffel, Jacob, Leineweber, * Eschwege 03.02.1601, + Eschwege 11.09.1669

oo Eschwege 28.03.1627 Martha Seelheim

4967. Seelheim, Martha, * Eschwege 23.12.1604, + Eschwege vor 1638

oo Eschwege 28.03.1627 Jacob Hochapffel

5012. Kyrchner, Georg, * Eschwege, + Eschwege vor 1628

1622 als Lohgerber in Sontra gehänselt

oo Eschwege 18.07.1615 Orthia Wagner

5013. Wagner, Orthia, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 18.07.1615 Georg Kyrchner

5014. Lappe, Henrich, * Waldkappel 1595, + Waldkappel 16.05.1673

Nr. 1264 aus AL Heller

oo Anna NN.

5015. NN., Anna Katharina

Nr. 1265 aus AL Heller

oo Henrich Lappe

5050. = 4922. Hosbach, Lorentz

5051. = 4923. Vogeley, Thilge

5054. = 4926. Heuckenrodt, Hans

5056. Wagener, Hieronimus, Bäcker, * Eschwege, + Eschwege

5058. Grosse, Caspar, * Eschwege ?, + Eschwege

oo 23.11.1598 Catharina Beck

5059. Beck, Catharina, * Eschwege, + Eschwege

oo 23.11.1598 Caspar Grosse

5066. Bang, Johannes, Magister, * Hallenberg 1550, + Eschwege ?

wahrscheinlich bei Jacob Reimann erwähnte Person. * 1550 in Hallenberg, + nach 8.3.1621, Magister, besuchte das Pädagogium in Marburg seit 1572; 1576-79 Schulmeister in Allendorf / Lumda, eigenhändiger lateinischer Brief vom 19.8.1577 noch vorhanden; 1579-90 Pfarrer in Allendorf/Lumda; 1590-98 Pfarrer in Rengershausen, hat hier Streit wegen Viehhüten am 3.9.1598; 1598 bis Juli 1606 Pfarrer in Vöhl, hier Juli 1606 abgesetzt wegen Nichtannahme der Verbesserungspunkte.

oo Allendorf/Lumda Um 1580 Elisabeth Kornmann

5067. Kornmann, Elisabeth, * Allendorf/Lumda

oo Allendorf/Lumda Um 1580 Johannes Bang

5080. = 4932. Reimann, Jacob

5081. = 4933. N.N., Catharina

5086. Cnieriem, Claus, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege

1643 erwähnt

oo Eschwege 25.10.1585 Elsa Landman

5087. Landman, Elsa, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 25.10.1585 Claus Cnieriem

5088. Hutter, Zacharias, * Eschwege um 1520, + Eschwege um 1607

oo ... Scheffer

5089. Scheffer, ...

oo Zacharias Hutter

5090. Freund, Johannes, Bürgermeister, + Eschwege 22.12.1588

oo Maria ...

5091. Maria

oo Johannes Freund

5096. = 4252. Klercke, Curt

5097. = 4253. Vilmander, Elisabeth

5098. Selheim, Hans III, Wollweber, * Eschwege 1570, + Eschwege

konfirmiert 1583, 1608 Wollweber

oo Eschwege 16.01.1598 Girdrutt Hober

5099. Hober, Girdrutt, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 16.01.1598 Hans Selheim

5100. Gliem, Kurt, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege

oo Anna ...

Quellen: Horst Gleim, Mannheim

5101. Anna

oo Kurt Gliem

Quellen: Horst Gleim, Mannheim

5104. Methe, Peter, Schweineschneider, * Eschwege, + Eschwege

oo Dorothea Thölda

5105. Thölda, Dorothea, * Röhrda, + Eschwege

oo Peter Methe

5336. Atterodt, Hans, Schneider, * Sontra, + Sontra

zahlt R., 1634 abgebrannt, H.A. und Hans Dreydorf zinsen für ihren Haus und Hof zwischen Jacob Schalles Erben und Lorenz Schmalz Witwe gelegen, 1652: der Zins kann nicht erhoben werden, weil man nicht weiß, wer die Erben sind

oo Sontra 17.02.1609 Christina Rohrbach

5337. Rohrbach, Christina, * Sontra, + Sontra 21.01.1644

oo Sontra 17.02.1609 Hans Atterodt

5338. Hoffmann, Martin, * Sontra, + Oberkaufungen 01.04.1633

1630-42: M.H. zahlt R., 1634 abgebrannt, 1637 die Erben, 1642 Hans Gg. Leinhose, 1638-39: M.H. zahlt Pf. von einem Land auf dem Rechtebach, 1639 Val. H., 1626: gibt Unschlitt (tierisches Fett zur gewerblichen Verwendung) für die Fleischhütte.

oo Sontra 01.10.1627 Anna Soldan

5339. Soldan, Anna, * Sontra 1597, + Sontra 16.07.1637

1. Ehe mit Melchior Ewalt

oo Sontra 01.10.1627 Martin Hoffmann

5352. Sippel, Marcus, Schultheißs, * Heinebach 1541, + Sontra 11.05.1634

1582 Schultheiß in Heinebach, von Ratzebergischer Hofmann, 1590: der neue Hofmann in der Ratzenbergerin Hause erlegt das ganze Bürgergeld, zahlt 1594 Buße, weil er vor Sontra einige Acker gerodet hat. Folgende Urkunde im Familienbesitz der Familie Sippel.

Marx Seipell von Heinebach, ampt Hans Knueppell zue Merßhausen im Amp Spangenbergk, beclagt aich aber sond´s gedachter Marx Seippell uber etzliche nahmhffte auß Spangenbergk undt Heinebach, wegen Ihres an seinem zu Melsungen gekaufften biers, undt anders geübten frevels undt muttwillens, Bitt derowegen erstattung deßen undt nachlaß 5 Rth. bueß, so Ihme der Renthmeister zu Spangenberg abfordern thuett.

Caßel, den 17. July Ao 1582

Durchleuchtiger, Hochgeporner Furst, gnediger Herr, e.f.gn., kan ich in Unterthenigkeit Clagende nicht vorhalten, wie das ich kurtz verruhrten Tagen e.f.gn. zu Dienst, etzlich  bauholtz alhier gen Cassel geführt, wie  ich nun wieder Heimwertz gefahren und gen Milsungen kommen, Habe ich daselbst 4 Zöber bier kaufft, damit ich mein Arbeitsvolk dieße ernten uber mit drinken halten möcht, auch dieselbigen alsbaldt mitgeführt. Kurz hernach begibt sichs, das der burggraff zu Spangenbergk mihr entbeut, etzliche man in dienst uff e.f.gn. Schloß daselbst hinzubescheiden. Als aber derselben etzliche verbliben, hat gedachter Burggraff mich des andern Tage, ist heut 8 Tage, selbst hinein gefordert.

Wie ich nun ufm Weg gewesen, sindt etzliche burger aus Spangenbergk mihr ufm walde begegnet und zu mir der nechste angefangen, sie hetten bevelch vom Rhentschreiber daselbst, das sie mir das bier, so ich zu Melsungen kaufft, nemen und nach Spangenberg fhüren sollen.

Ob ich mich nun wohl in dem widersetzt und vor (gewalt gepetten?), weil ich mich nicht zu (berichten?) wußt, das mihr oder anderen verbotten, ob ich gleich im Ampt Spangenberg gesessen, kein Bier zu Milsungen vor mich und mein gesindt zu kauffen, hatt doch solches alles nit helfen wollen, sondern sie seindt in ihrem Vorhaben furt gefahren und nach Heinebach gangen, deswegen sovil an mihr vor gewalt zu (bitten?), ich Ihnen wieder zuruck gevolget.

Wie sie nun in mein Haus kommen, haben sie das bier stracks hinwegk den furmuendern im Dorff zu fhuren bevolen, als aber dieselbigen solchs  nit thun wollen, sindt sie in Keller gangen, erstlich den han oder Zapfen aus dem (Standen?) gezogen und etzlich (dunn?)bier oder drinken, davon mein Hausgesinde gedrunken, in Dreck muttwillig  gelassen. Danach sind sie zugefahren und sich  an das bier, so ich zu Melsungen kaufft, gemacht, alle meine Krugke und eimer genommen, dieselbige mit bier gefullet, sich niedergestzt und gesoffen.

Wie ich nun solchen muttwillen und thedlichen frevel lenger mit ahnsehen mogen, bin ich nach Spangenberg zum burgkgraven des Tags noch gangen, anzuhoren, was mihr derselbige wegen der zum dienst verbottenen aber ungehorsamlich verbliebenen bauern halber anzeigen wurde.

Sindt under des etzliche meiner Nachbaren, sunderlich aber die, so aus dem dienst bliben waren, zu den Spangenbergischen frevelern gesessen, mit ihnen weidlich herumbgesoffen, etzliche haben das bier mit Krugin heimgetragen und dem (geleich?) kaes und broidt zu brechen, damit sie ihr dem Drunck stark genug sein und das faß ufm boden endlich setzen mochten, wie den auch (Beschehen?).

Bey solchem frevel haben sie es nicht  (entwinden, ertrinden?) lauffen, sondern als mein fraw ein fewer ahngemacht, den arbeits leuten jegen Abendt essen zu bereiten, sindt die  Spangenbergische freweler zu gefahren, ih das fewer ausgegossen,  das also mein Hausfraw ein anders holen mussen, und wie sie nun dasselbige wider (ahngesteckt?), haben sie abermaln darein gegossen, damit sie ihr mit ihrem mutwillen das bier aussauffen mochten.

Darnach sindt sie herausgangen uf die  Misten und wie sie wohl besoffen, ihre buchsen gespannt, dieselbigen loisgeschossen, ohnerecht umb viel Stroedecher, so niderig sindt weil es ohne derozeit ein groiße Hitze und durre gewesen, nicht ein geringer brandt zu befahren.

Haben auch endlich das faß, als noch ein etzlich darin von bier gewesen, uf die misten geweltzet, uberige und wenige heraus zu unrecht fliesen lassen und darnach den Kardener von  Münden zwingen wollen, das leer faß nach Spangenberg zu Fhuren, Als aber derselbige solches nicht gemacht, ist der Rhendschreiber zu  Spangenbergk hernach zugefharen und mihr 5 Rth. zur streiff abgefordert.

Itzt meißen(Weise?) haben die Spangenbergischen mit mihr armen man umbgangen, und ist solchs in warheit wohl und liderlich (im fal?) verneinens zu beweisen. Es ist aber solcher gewaltsamer frevel ihnen nicht new, den sie es bey Regierung e.f.gn.  Herrn Vaters(Vetters?) christ sel. gedechtnus, wie ich berichtet, auch gethan und derwegen hart gestrafft worden, aber dem zuwider und vor  ungefer zweien Jharen zu  Merßhausen in mein Hansen  Knuppels Haus auch (geubt?) das sie gleicher gestaldt das bier ausgesoffen, mein weib, so noch in Sechs Wochen, und mit ihrem Kind vorm faß gestanden und vor gewaldt gepetten, mit gewaldt davon gestoissen, das sie aus dem Hause gangen, darnach das faß nach Spangenberg, da es den noch gefhuret. Ingleichen zu Connefeldt in Jorg Ackerhans Haus, deme sie ebener maßen etzlich  bier, so er uf sein ehren zum Kindtbet kauft, mit gewalt nemen wollen und sein weib dermeisen geschrocken, das sie noch heutigen Tagks und nicht recht voriger gesundheit worden. Ebenmesigs ist alhier zu Heinebach vor 2 Jahren Ludwig Webern, welchir auch zue sein Kindtauf dem Dechen(Dekan?) zu Rodenbergk etzlich bier abkaufft bescheen.Sindt also dieß unbilliche und hochstrefliche  frewenliche Thadhandlungen, darin e.f.gn. billich als ein handhaber der gerechttigkeit und gemeinen friedens unsers einsehens zu thuen.

Derowegen dan ich armer man in underthenigkeit nicht wil hoiffen, e.f.gn. solchen frevel billichen werden. Den da gleich ihrem vorgeben nach, sie ein Indult von e.f.gn. haben sollten, das das Ampt Spangenbergk das bier aus der stadt sol kauffen, (fuiren?) und (versellen?).

Ist doch das bier, so mehrentheile brawn, so ein jemerlicher Sodt, das sie es selbst nit sauffen mögen, wie denn einer vor ein Jhar einer sein bier das maß erstlich für 2 pfennig, darnach vor 1 pfennig, darvor man es doch im gantzen Niderfurstenthumb nit bekomen kan, verkauffen wollen. Und als es Niemander haben wollen, hat er es endlich hingießen mussen. So ist einer uf den heutigen Tagk noch zu Spangenbergk. So an ein bier seidt ostern geschenkt hatt und kan es noch  nit loiß werden. Und das noch mehr, das ihrer etzliche in der stadt, bier zu Milsungen kauffen.

Darum ich nit wil hoffen, e.f.gn., mich oder andere zwingen werden, bier, so nichts werdt ist, zu kauffen. Sondern vilmehr in dißem Fall frey stellen, anders wohl in e.f.gn. Furstenthump, da guit bier ist, solchs zu kaufen, in sunderheit, weil ich in meinem Haus vir mich und mein viles  gesindt, die Ernten uber habe verbrauchen wollen, den ich e.f.gn. Jharlich ohne den Zehenden in die 30 Viertel und mehr frucht zu Zins  endrichte.

So gelange nun an e.f.gn. mein ganz underthenige bitt, die wollen nicht in gnediger betrachtung vor (erzhelten?)  (rethen?) geschieht, so gnedig erscheinen.

Nachbeschrieben Personen aus Spangenberg und Heinebach, so mihr mein bier ausgesoffen und heimgetragen. Solchs auch an unserem pfarherrn, ohne...sein weib in Kindtsnoten gelegen, zu uben und dahin anhalten, das sie es mihr wider bezhalen  mussen, und darbeneben gnedige bevelch ahn den Rhendschreiber zu Spangenberg mittheilen, das er mich mit der zur ungepuir abgeforderten bues der 5Rth. unbeschwert loiße. In dem halten e.f.gn. Mihr armen underthanen gnedige Handt bey, damit ich  nit von sothanen mutwilligen frevlern zu ungepuer beschwerdt werden möge und bin jegen e.f.gn. In aller Underthenigkeit zu beschulden willig.

E.f. Gnaden undertheniger und gehorsamer Marx Seipel von Heinebach und beneben Hans Knuppel zu Mershausen

oo Heinebach 1570 Els NN.

5353. NN., Els

oo Heinebach 1570 Marcus Sippel

5354. Ludolph, Martin

5360. Storch, Henrich, Weinschenk, * Sontra, + Sontra 10.11.1637

hat 1630 von Phil. Soldan die Behausung am Markt für 100 fl. gekauft, gibt 24

pfd. Unschlitt (tierisches Fett zur gewerblichen Verwendung) zum Haus, so vormals Junghans Rodes gewesen, 1636 die Witwe, 1639 aber Ditr.Schreiber.

oo Sontra 29.01.1627 Elisabeth Möller

5361. Möller, Elisabeth, * Sontra, + Sontra 10.10.1670

oo Sontra 29.01.1627 Henrich Storch

5362. Corrumpf, Martin, Schuhmacher- Löbermeister, * Sontra 1598, + Sontra 27.12.1688

M.C. und Andreas Koch zahlen Pf. für ihren Haus und Hof zwischen der Braugasse und David Corrumpf gelegen, 1639 Claus Schaumbergs Witwe und Andreas Koch, M.C. und Ditr. Schmidts Witwe zahlen Pf. für ihre Häuser zwischen Christ Schreibers Witwe und Claus Schaumbergs Witwe gelegen.

oo Sontra 10.05.1627 Maria Formicarius

5363. Formicarius, Maria, * Sontra, + Sontra 02.03.1669

oo Sontra 10.05.1627 Martin Corrumpf

5366. Richard, Engelhard, * Sontra, + Sontra 26.06.1666

oo Sontra Elisabeth NN.

5367. NN., Elisabeth, * Sontra, + Sontra 16.04.1669

oo Sontra Engelhard Richard

5526. Spörer, Henrich, * Wölfterode

5740. = 3052. Obermann, Kurt

5741. = 3053. N.N., Margarethe

5742. = 3054. Axt, Johannes

5744. = 3052. Obermann, Kurt

5745. = 3053. N.N., Margarethe

5746. = 3058. Kersting, Georg

5747. = 3059. Höster, Elisabeth

5750. = 3062. Fülling, Conrad (Curt)

5751. = 3063. Zuschlag, Anna Catharina

5752. = 1484. Jakob, Burckhard

5753. = 1485. NN, Elisabeth

5754. = 1486. Loth, Nicolaus

5755. = 1487. Vollmar, Elisabeth

6048. Kaiser, Hermann, Gutsbesitzer, * Sondheim ?, + Sondheim 1639

1619/23 mit 300 fl Steuerkapital veranlagt, 1625 im Besitz des 1. Hufengutes des Klosters St. Georg (Homberg), 1639 seine Erben erwähnt. Nr. 1760 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 1096 aus AL Noell, Nr. 868 aus AL Seibert-Schröder

6050. Seibert, Adam, * Rodemann ?, + Rodemann 09.01.1636

an der Pest gestorben in Rodemann, Nr. 1762 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 1098 aus

AL Noell, Nr. 870 aus AL Seibert-Schröder

oo Rodemann 1615 Gela NN.

6051. NN., Gela, + Rodemann 30.12.1635

oo Rodemann 1615 Adam Seibert

6064. Gluntzer, Curt, * Gungelshausen 1570, + Gungelshausen 01.03.1624

oo Gungelshausen 14.05.1601 Anna Kaufmann

6065. Kaufmann, Anna, * Gungelshausen 1575, + Gungelshausen 02.02.1623

Nr. 1777 aus AL Mali TL Sepp, DGB Bd. 159

oo Gungelshausen 14.05.1601 Curt Gluntzer

6066. Thiel, Johannes, + Wasenberg 1630

6068. Hooß, Georg, Bauer, * Leimbach/Zella 1589, + Ascherode 02.05.1673

Bauer und Hofbesitzer, 169 mit 800 Gulden Besitz veranlagt, 1638 Kastenmeister,

Nr. 1780 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 122 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea

Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm

oo Leimbach 06.06.1610 Elisabeth Corell

6069. Corell, Elisabeth, * Leimbach 1590, + Leimbach 1620

Nr. 1781 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 123 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm

oo Leimbach 06.06.1610 Georg Hooß

6116. Kersting, Johann, Schmied & Bürgermeister, * Niedermeiser 1590, + Ostheim/Liebenau 09.03.1662

oo Ostheim/Liebenau 1620 ... Fredicken

6117. Fredicken, ..., * Grebenstein 1602, + Ostheim/Liebenau 18.04.1673

oo Ostheim/Liebenau 1620 Johann Kersting

6118. Höster, Georg, Bürgermeister, * Ostheim/Liebenau, + Ostheim/Liebenau

oo Ostheim/Liebenau 17.08.1662 Barbara N.N.

6119. N.N., Barbara, * Ostheim/Liebenau, + Ostheim/Liebenau

oo Ostheim/Liebenau 17.08.1662 Georg Höster

6124. Fülling, Johannes (Hans), Bauer u. Richter in Ostheim, * Ostheim/Liebenau um 1600, + Ostheim/Liebenau 1668

wird 1639 im "Hessischen Mannschaftsregister" als der wohlhabendste Mann im Ort genannt

oo Margaretha (Grete) ...

Quellen: Alexander Fülling

6125. Margaretha (Grete)

oo Johannes (Hans) Fülling

Quellen: Alexander Fülling

6132. = 2972. Lotze, Claus

6134. = 2974. Vollmar, Christoph

6272. Treysse, Georg, * Bollstedt, + Bollstedt ?

6420. Schneegass, Christian, * Pfullendorf ?, + Pfullendorf ?

oo Maria NN.

6421. NN., Maria

oo Christian Schneegass

 

13. Ahnenreihe

 

8192. Reiffurth, Christophel, * Eschwege um 1550, + Eschwege

oo 1575 NN Freund

8193. Freund, NN, * Eschwege, + Eschwege

oo 1575 Christophel Reiffurth

8200. Spilner, Caspar, Brauer, * Eschwege, + Eschwege

8218. Hohmann, Hans, * Eschwege, + Eschwege

8240. Hützrodt, Jacob, * Eschwege, + Eschwege

Nr. 1072 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege Lena N.N.

8241. N.N., Lena, * Eschwege ?, + Eschwege ?

Nr. 1073 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege Jacob Hützrodt

8254. Zipprecht, Hans, * Röhrda ?, + Eschwege

8256. Decker, Martin, Tuchmachermeister, * Eschwege 1631, + Eschwege

oo Eschwege 10.09.1660 Gertrud Wursteschmidt

8257. Wursteschmidt, Gertrud, * Eschwege, + Eschwege 23.12.1689

oo Eschwege 10.09.1660 Martin Decker

8258. Scheffer, Valtin, * Weidenhausen, + Eschwege 08.04.1687

oo Eschwege 04.01.1653 Dorothea Lobedantz

8259. Lobedantz, Dorothea, * Eschwege, + Eschwege 11.06.1677

oo Eschwege 04.01.1653 Valtin Scheffer

8262. Diede, Philipp, Hausgrebe, * Eschwege, + Eschwege 24.09.1667

bis 1630 Hausgrebe, Ratsherr und Handelsmann zu Eschwege, Nr. 1628 aus ALWeber- Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Catharina Heinemann

8263. Heinemann, Catharina, * Eschwege, + Eschwege 20.05.1676

oo Philipp Diede

8264. Tudenberg, Andreas, * Eschwege ?, + Eschwege

8268. Ludwigk, Cyriakus, * Eschwege ?, + Eschwege ?

8270. Faubel, Wolff

oo Eschwege 19.03.1584 Orthey Gemeling

8271. Gemeling, Orthey

oo Eschwege 19.03.1584 Wolff Faubel

8276. Scheffer, Jost, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Ottilia Schnabel

8277. Schnabel, Ottilia, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Jost Scheffer

8288. Brill, Reichwein

Reichwein Brills Frau  zahlte 1606 in der II.. Gebaurschaft Türkensteuer für 270 fl  Besitz.

oo ... Eckhard

8289. Eckhard, ...

oo Reichwein Brill

8292. Trautvetter, Hans, * Eschwege

8308. Staude, Balthasar, * Eschwege, + Eschwege

8312. Osius, Joachim, Pfarrer, * Reichenbach/Waldkappel 1555, + Reichenbach/Waldkappel 25.01.1617

Pfarrer in Reichenbach; imtr. 3.6.1573 als "Hassus"; imtr. 1575 Frankfurt a.d.Oder ebenfalls als "Hassus", hatte die Pfarrei Reichenbach vom Deutschen Orden zu Lehen, bei der Bestallung wird er als aus Datterode bezeichnet; war schon vor 1580-ab 1578 als Adjunkt in R.; er war wahrscheinlich nicht nur bis 1612, sondern bis zu seinem Tode Pfarrer in R., weil sein Sohn und Nachfolger erst am 25.1.1617 vom Deutschen Orden als Pfarrer in R. präsentiert wird, ein eigenhändiges Schreiben von ihm.

oo Elisabeth Reinmann

8313. Reinmann, Elisabeth, * Reichenbach/Waldkappel, ~ Reichenbach/Waldkappel, + Reichenbach/Waldkappel

oo Joachim Osius

8472. Horche, Cyriax, Bürger zu Eschwege, * Eschwege ?, + Eschwege

Nr. 3544 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege 22.04.1585 Catharina Möller

8473. Möller, Catharina

oo Eschwege 22.04.1585 Cyriax Horche

8474. Hüther, Urban, Bäcker, * Eschwege, + Eschwege

Er zahlte 1606 in der V. Gebaurschaft Türkensteuer für 210 fl. Vermögen.

Die Ehefrau sagte als Witwe zu den Verbeserungspunkten vor einer Kommission aus.

oo Barbara ...

8475. Barbara, + nach 1616

oo Urban Hüther

8478. Wagener, Antonius

oo Elisabeth Gebhardt

8479. Gebhardt, Elisabeth

oo Antonius Wagener

8504. Klercke, Caspar, * Eschwege, + Eschwege

Nr. 3096 aus AL Bartholomäus

oo NNNN NNNN

8505. NNNN, NNNN

Die Frau von Caspar Klehrkam (bzw. Klehrkenn) zahlte 1606 in der III. Gebaurschaft Türkensteuer für 451 fl Besitz.

Die Ehefrau war Pate am 19.01.1589 Eschwege-Neustadt bei ~ der Tochter von Adolarius Heuckenroth ohne Angabe von Vornamen.

oo Caspar Klercke

8540. Laubinger, Hans, Müller, * Hirschau/Oberpfalz 1538, + 1587-1598 in Hirschau

oo Nürnberg 02.08.1563 Anna Schober

8541. Schober, Anna, * Nürnberg, + 1576-1580 in Hirschau

Nr. 3249 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Nürnberg 02.08.1563 Hans Laubinger

8542. Treffurt, Gotthard

oo N.N. Hüther

8543. Hüther, N.N.

oo Gotthard Treffurt

8548. Sachse, Conrad, * Grebendorf, + Eschwege

zahlte 1606 Türkensteuer von 360 fl Vermögen in der I. Gebaurschaft

8554. Senger, Heinrich, * Eschwege ?, + Eschwege

Bürger zu Eschwege

8556. Sack, Jakob, Ratsverwandter, * Eschwege, + Eschwege vor 1606

Die Ehefrau von Jacob Sack zahlte 1606 in der I. Gebaurschaft Türkensteuer für 4452 fl. Besitz und war damit die am höchsten besteuerte Person in Eschwege.

8558. Grau, Christoph, Pfarrer, * Allendorf/Werra 1560, + Allendorf/Werra

immatrikuliert in Marburg 14.12.1576, seit 1584 Pfarrer, ab 1595 Magister Metropolitan zu Allendorf an der Werra, Nr. 526 aus AL Bartholomäus

oo Allendorf/Werra 03.09.1581 Maria Gercke

8559. Gercke, Maria, * Allendorf/Werra 1560, + Allendorf/Werra 04.11.1617, [] in der Kirche Allendorf/Werra

Nr. 527 aus AL Bartholomäus

oo Allendorf/Werra 03.09.1581 Christoph Grau

8576. Lieberknecht, Hans, Stadtknecht, * Eschwege 1560, + Melsungen 09.01.1641

oo Eschwege 11.01.1585 Elsa Schornstein

8577. Schornstein, Elsa, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 11.01.1585 Hans Lieberknecht

8592. Heinemann, Caspar, * Eschwege, + Eschwege

1606 Bürger zu Eschwege, Nr. 528 aus AL Bartholomäus

8600. Ihringk, Christoph, Metzgermeister, * Allendorf/Werra, + Eschwege

1595 Bürger und Metzger zu Allendorf, 1606 Bürger und Metzgermeister zu Eschwege, wo er mit einem Vermögen von 300 fl. zur Türkensteuer veranlagt wurde, siehe Nr. 15048 aus AL Salzmann

oo Martha Goedicke

8601. Goedicke, Martha, * Spangenberg, + Eschwege

oo Christoph Ihringk

8602. = 4296. Heinemann, Ludwig

8603. NN., ..., + Eschwege 15.08.1674

oo Ludwig Heinemann

8616. Döhle, Hans, * Eschwege, + Eschwege

8618. Gebhard, Richwin, Lohgerbermeister, + Eschwege 22.12.1668

oo vor 1615 in Eschwege ... NN.

8619. NN., ..., + Eschwege 02.03.1657

oo vor 1615 in Eschwege Richwin Gebhard

8620. Rose, Georg, * Eschwege 10.02.1614, + Eschwege

8668. Hütterodt, Hans, Weissgerbermeister, * Eschwege um 1565, + Cassel 13.06.1637

4. Bauerschaft, 260 Gulden Vermögen, floh 1637 von Eschwege nach Cassel, als die Kroaten die Stadt in Brand steckten. Er war zweimal verheiratet 1598 mit Beata Gebhard alias Wagner, 1619 mit Martha Becker alias Throm.

oo I. Eschwege 1598 Beata Gebhard alias Wagner, II. Eschwege 1619 Martha Becker alias Throm

8669. Gebhard alias Wagner, Beata

oo Eschwege 1598 Hans Hütterodt

8670. Schuchardt, Christoph, Lohgerber

2. Bauerschaft, 1606 Türkensteuer mit 160 Gulden

oo Eschwege Magdalena Spilner

8671. Spilner, Magdalena

1634 Am Stad Nr. 29

oo Eschwege Christoph Schuchardt

8752. Knierim, Christoffel, Bäcker, * Eschwege, + Eschwege

1584 minor

oo Eschwege Martha NN.

8753. NN., Martha, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege Christoffel Knierim

8754. Grosse, Hans, Fuhrmann, * Eschwege, + Eschwege

8792. Schillingk, Sebastian, * Eschwege ?, + Eschwege

1621 in Sontra gehänselt

oo Eschwege 31.10.1594 Orthey Becker

8793. Becker, Orthey, * Eschwege ?, + Eschwege ?

oo Eschwege 31.10.1594 Sebastian Schillingk

8816. Grette, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege ?

8820. Jütte, Adolarius, * Eschwege ?, + Eschwege ?

9480. Ulrich, Claus, * Eschwege ?, + Eschwege?

9504. Gille, Wedekind, Metzger, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 1563, + Allendorf/Werra 23.07.1637

oo Allendorf/Werra 1595 Walpurg Rotfux(Rotfuchs)

9505. Rotfux(Rotfuchs), Walpurg, * Allendorf/Werra 1572, + Allendorf/Werra 23.06.1654

oo Allendorf/Werra 1595 Wedekind Gille

9506. Gundlach, Werner, Pfännersalzgrebe, * Allendorf/Werra 1591, + Allendorf/Werra 29.11.1646

1641 Bürgermeister, Nr. 802 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Allendorf/Werra 1620 Margarethe Grau

9507. Grau, Margarethe, * Allendorf/Werra 1596, + Allendorf/Werra 09.08.1684

Nr. 803 aus AL Weber- Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Allendorf/Werra 1620 Werner Gundlach

9508. Ihring, Henrich, Ratschöffe, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 1596, + Allendorf/Werra 16.02.1637

oo Allendorf/Werra 1625 Elisabeth Gercke

9509. Gercke, Elisabeth, * Allendorf/Werra 1594, + Allendorf/Werra 09.03.1646

Nr. 805 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Allendorf/Werra 1625 Henrich Ihring

9510. Wagner, Johannes, Stadtschreiber, * Allendorf/Werra 16.05.1607, + Allendorf/Werra 16.03.1653

1624 immatrikuliert in Helmstedt, seit 1639 Stadtschreiber in Allendorf, Nr. 806 aus AL Weber- Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Allendorf/Werra 1632 Maria Münscher

9511. Münscher, Maria, * Rotenburg/Fulda 1610, + Allendorf/Werra 11.02.1671

Nr. 807 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Allendorf/Werra 1632 Johannes Wagner

9512. Storm, Henrich, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1605

9516. Lappe, Hans, Leineweber, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1641

oo Margarethe NN.

9517. NN., Margarethe

oo Hans Lappe

9518. Dietzemann, Jacob, Schwarzfärber, * Eschwege 1610, + Allendorf/Werra 01.01.1677

oo Allendorf/Werra 1640 Magdalena Laubinger

9519. Laubinger, Magdalena, + Allendorf/Werra 23.05.1659

oo Allendorf/Werra 1640 Jacob Dietzemann

9536. Holtzapfel, Hanß, * Eschwege, + Eschwege nach 1626

Er zahlte 1606 in der I. Gebaurschaft Türkensteuer für 700 fl Vermögen

oo um 1570 ... Reyer

9537. Reyer, ..., + vor 1630

oo um 1570 Hanß Holtzapfel

9540. Kannenberg, Jost, * Cassel 1553, konfirmiert Cassel ? 1566, + Cassel ? 1594

konfirmiert 1566, Nr. 5000 aus AL Bartholomäus

oo N.N. Mentzerich

9541. Mentzerich, N.N., * Eschwege, + Eschwege

oo Jost Kannenberg

9680. Zülch, Martin, * Sontra 1545, + Sontra 09.08.1618

oo Sontra 1570 Catharina N.N.

9681. N.N., Catharina, * Sontra ?, + Sontra 18.04.1624

oo Sontra 1570 Martin Zülch

9682. Brückmann, Hans, * Nentershausen, + Nentershausen

kauft lt. Amtsregister von 1602 von Heinrich Homeister in Dens die Hälfte des

Mühlhansgütleins für 400 fl

oo Nentershausen 1590 Ottilia N.N.

9683. N.N., Ottilia, * Nentershausen ?, + Nentershausen ?

oo Nentershausen 1590 Hans Brückmann

9712. Koch, Andreas, * Sontra, + Sontra 13.08.1626

oo Sontra 1580 ... NN.

9713. NN., ..., + Sontra 18.03.1625

oo Sontra 1580 Andreas Koch

9846. Vogeley, Jacoff, Bäcker, Weißgerber

Pate bei Jacob Rudeloff ist am 19.7.1584 "Jacob Vogeley (? Tillgen (Ottilie) Sohn. Lt Türken steuer Register von 1606 von Eschwege leben zu dieser Zeit 2 verschiedene Jacob Vogeley - im 16. Jahrhundert auch Fauley geschrieben in Eschwege. Wer der Vater der Thilge war, ist nicht auszumachen. Dipl.Ing. Holzapfel, der beste Kenner der Eschweger Familen, schreibt dazu: Es leben damals in Eschwege 2 Jacob V.: a) Jacob V., Bäcker und Weißgerber zu E., oo Eschwege 22.4.1588 mit Catharina Schreiber

oo Eschwege 22.04.1588 Catharina Schreiber

9847. Schreiber, Catharina, + Eschwege 02.12.1640

oo Eschwege 22.04.1588 Jacoff Vogeley

9856. Heinemann, Claus, * Eschwege, + Eschwege

9858. Werner, Henrich, * Eschwege, + Eschwege 1606

Bürger zu Eschwege, seine Erben zahlen 50 fl. als Enspennige, Nr. 1314 aus AL Bartholomäus, Nr. 4354 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Catharina Dietzemann

9859. Dietzemann, Catharina, * Allendorf, + Eschwege

oo Henrich Werner

9864. Reinmann, Nicolaus, Bürgermeister, * Waldkappel 1515, + Waldkappel

Nr. 4360 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Waldkappel 1558 N.N. Riebel

9865. Riebel, N.N., * Waldkappel 1530, + Waldkappel

Nr. 4361 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Waldkappel 1558 Nicolaus Reinmann

9880. Kompenhans, Melchior

9884. Hütterodt, Valentin, Lohgerber

Türkensteuer mit 850 Gulden

oo Catharina ...

9885. Catharina, + Eschwege 22.12.1658

oo Valentin Hütterodt

9928. Becker, Hans, + Eschwege 01.12.1592

oo Orthey N.N.

9929. N.N., Orthey

oo Hans Becker

9932. Hochapffel, Caspar, Töpfer, * Eschwege 1569, + Eschwege

Er zahlte 1606 bei den Einspännern Türkensteuer für 415 fl Vermögen

oo Eschwege 17.02.1591 Anna Reyger

9933. Reyger, Anna, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 17.02.1591 Caspar Hochapffel

10 024. Kirchner, Phillip, * Eschwege ?, + Eschwege ?

10 026. Wagner, Antonius, * Eschwege ?, + Eschwege ?

10 028. Lappe, Conrad, Pfarrer, * Harmuthssachsen ? 1560, + Harmuthssachsen 1623

Nr. 2528 aus AL Heller

10 112. Wagener, Simon, * Eschwege ?, + Eschwege ?

oo Anna NN.

10 113. NN., Anna, * Eschwege, + Eschwege

oo Simon Wagener

10 132. Bang, Hans, * Hallenberg ?

Bürger in Hallenberg, zahlt 1553 als Schoß 14 Albus und schwört 24.1.1564 dem Grafen Walrabe von Waldeck Urfehde, nachdem er mit seinem Bruder Johann am 22.1.1564 einen waldeckschen Jäger auf der Landstraße zwischen Korbach und Lengefeld zu Boden geschlagen und mit Spießen gestochen hatte und dafür 2 Nächte auf Schloß Eisenberg in Haft gehalten war

10 134. Kornemann, Georg, * Allendorf/Lumda, + Allendorf/Lumda Vor 24.09.1599

Gerichtsschreiber in Allendorf/Lumda; seit 1554 Student in Marburg; 1595 versteuerte er 469 fl.

oo Catharina N.N.

10 135. N.N., Catharina

die 1599 die 469 fl. versteuert II. oo 24.9.1599 mit Adam Weigel, Magister, 1588 Pädagogium Marburg, 1599-1604 Pfarrer in Bottendorf, 1604-1606 Diakonus inWetter, 1607-1614 Diakonus in Lauterbach, 1614-24 Pfarrer in Engelrod, 1624-25 Pfarrer in Praunheim, dort + 28.1.1625

oo Georg Kornemann

10 176. Hüter, Cyriakus

Bürger zu Eschwege 1540

10 178. Scheffer, Jacob

Bürger zu Eschwege

10 180. Freund, Jorge, Rentmeister, * Eschwege, + Eschwege 1550

Rentmeister in Eschwege, 1433-48 Ratsmeister, 1518-24 Bürgermeister, Pfänner in Allendorf an der Werra 1533-37

oo Eschwege 1520 Margarethe Ihring

10 181. Ihring, Margarethe, * Allendorf/Werra um 1502, + Eschwege 1555

oo Eschwege 1520 Jorge Freund

10 200. Glime, Jacob, Lohgerbermeister, * Eschwege um 1530

oo Anna ...

Quellen: Horst Gleim, Mannheim

10 201. Anna

oo Jacob Glime

Quellen: Horst Gleim, Mannheim

10 672. Atterodt, Christian, * Sontra, + Sontra 1595

1584-1608: Chr. A. zahlt R., 1595 die Witwe, 1608 Hans A., 1544: Conr.Stotzmann

hat von Chr. und Milcher A. Äcker auf dem Dingstuhl gekauft

10 674. Rohrbach, Christian, Schmied, * Sontra, + Sontra 1591

1576 Ratsverwandter, 1579 Bürgermeister, lehnt dem Landgrafen und dem B. Scharf für das Fischbachsgut, gibt 1 Mich.hahn von 1/2 Acker an der Giershütte, lehnt dem H. Herold für 1 Garten beim Siechenhaus, hat am 23.12.1572 das älteste Hänselbuch mit unterschrieben, wurde bei einer Schlägerei im Weinhaus, die er als Bürgermeister Schlichten wollte auf den Tod verwundet.

oo Sontra 1570 Catharina NN.

10 675. NN., Catharina, * Sontra, + Sontra 13.09.1625

oo Sontra 1570 Christian Rohrbach

10 676. Hoffmann, Valtin, Metzgermeister, * Sontra, + Sontra 1634

hat für 125 fl. ein Haus in der Herrengasse gekauft, zahlt 5 alb. Pf. für sein Haus, zahlt 4 alb. Pf. von einem Land an dem Rechtebach, liegt 1652 wüst, 1634 abgebrannt, 1618-34: zahlt Unschlitt (tierisches Fett zur gewerblichen Verwendung) von der Fleischhütte

oo Sontra 1600 Catharina NN.

10 677. NN., Catharina, * Sontra, + Sontra

oo Sontra 1600 Valtin Hoffmann

10 678. Soldan, Ditrich, Krämer, Bürgermeister, * Sontra, + Sontra 09.1626

zahlt 1598-1630 Pf. für Haus und Hof am Markt, zwischen Hans Brombeer und Marx Sippel gelegen, Bürgermeister Andr.Bornhausen zahlt 5 fl. Lehngeld, weil er D.S. Sohn seines Pflegebedürftigen Haus am Markt für 600 fl. an einen Krämer aus Süß (Gg. Sch) verkauft hat, hat 1610 seines Bruders Haus für 400 fl. in Besitz genommen, J.H. und M.R. haben Ditrich Sodans Anteil von Rittershain gekauft

oo Sontra 1595 Kunigunde NN.

10 679. NN., Kunigunde, + Sontra 08.09.1626

oo Sontra 1595 Ditrich Soldan

10 720. Storch, Melchior, Bäckermeister, * Sontra, + Sontra 09.1626

1588 in Bäckerzunft als Meister Storch, vielleicht Weiterführung des Mutternamens, P.Rüppel aus Rockensüß hat M.Rs Tochter geheiratet, Kirchenbuch aber M. Storchs Tochter, Pfarrgefälle 1634: zinst von der Breitwiese, 1634 abgebrannt, zahlt mit R. Brombeers Witwe Pf. für ihre Häuser und Höfe zwischen H. Landefeld und B. Siel gelegen.

oo Sontra 1587 Gertrud NN.

10 721. NN., Gertrud, * Sontra, + Sontra 15.09.1626

oo Sontra 1587 Melchior Storch

10 722. Möller, Hans, Bader, * Sontra, + Sontra

1601-: H.Möller zahlt R. (zwischen Hans Spilner jun. und Hans Atterodt), 1634 nicht abgebrannt

oo Sontra 1606 Ursula NN.

10 723. NN., Ursula, * Sontra, + Sontra

oo Sontra 1606 Hans Möller

10 724. Corrumpf, David, * Sontra 1564, + Sontra 11.10.1633

oo Sontra 1580 Catharina NN.

10 725. NN., Catharina

oo Sontra 1580 David Corrumpf

10 726. Formicarius, Michael, Metropolitan, * Schmalkalden 1554, + Sontra 29.10.1621

von geringen Eltern in Schmalkalden geboren, ein Bruder Christoph ist bekannt, der 1605 als Pfarrer in Rotenburg/F starb. M.F. hat wahrscheinlich die Schule in Vacha, wie sein Bruder besucht und war 1592-1602 Pfarrer in Hundsbach in der Pfalz und 1602-03 als Pfarrer in Mitteldexbach in der Pfalz, 1603-05 vertrieben. Als sein Bruder 1605 starb, kam er als Pfarrer nach Rotenburg/F, da ihm das Klima aber nicht zuträglich war, tauschte er die Stelle mit dem Pfarrer Johs. Steinius von Sontra.

oo Lahr 1580 Sara Theisbeck

10 727. Theisbeck, Sara, * Lahr, + Sontra 01.06.1626

oo Lahr 1580 Michael Formicarius

10 732. Richard, Joachim, Fruchtstürzer, * Sontra, + Sontra 07.08.1623

Zollpächter, Ratsherr, Bürgermeister, 1588: Elias Hasels Haus "an schulch" angenommen und 150 fl. gezahlt, zahlt Zinsen 1620 für Darlehen über 20 fl., 25 fl., 1672: Erben zinsen wegen J.Rs. Graben

oo Sontra 1585 Dorothea NN.

10 733. NN., Dorothea, * Sontra, + Sontra 01.11.1626

oo Sontra 1585 Joachim Richard

12 128. Gluntzer, Heintz, Landwirt, * Gungelshausen 1538, + Gungelshausen 17.12.1610

12 130. Kauffman, Clas, + Gungelshausen 1601

12 136. Hooß, Johannes, Bauer, * Leimbach um 1565, + Leimbach 15.07.1616

Inhaber des väterlichen Hofes (ein Viertel des Unterhofs, heute Nr. 4), Inhaber des Mittelleimbachschen Zehnten lt. Revers vom 26.10.1635, 1584 Zeuge, klagt 1608 wegen Beleidi gung seiner Frau gegen Curt Corells Knecht, erscheint 1685-92 im Forstregister, war der reichste Bauer in Leimbach, dessen Gut auf 2000 Gulden geschätzt wird. Nr. 3560 aus AL Mali TL Sepp, Nr 244 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm.

oo Leimbach 1584 Elisabeth (Leisa) Dickhaut

12 137. Dickhaut, Elisabeth (Leisa), * Ransbach 1565, + Leimbach 18.10.1616

Nr. 3561 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 245 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea

Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm, AL Grimmell 2628/29, AL Weber 620/21, AL Mardorf 3936/37

oo Leimbach 1584 Johannes Hooß

12 138. Corell, Menges, Bauer, * Leimbach, + Leimbach 07.08.1626

Nr. 3562 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 246 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm

oo ... NN.

12 139. NN., ..., + Leimbach 22.05.1616

Nr. 3563 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 247 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm, AL Grimmell 2630/31, AL Weber 622/23

oo Menges Corell

12 232. Kersting, Barthold, Pfarrer, * Grebenstein 1552, + Westuffeln 12.06.1618

Pfarreradjunkt zu Westuffeln 1611-1618, Pfarrer in Niedermeiser 1573-1611, Student in Rostock 1571 [1600 als "Anwöhner" [nicht ansässig] Grundbesitzer in Grebenstein, ererbt von Johann Kersting Grundstücke

oo Gertrud N.N.

12 233. N.N., Gertrud, + Grebenstein 26.03.1638

oo Barthold Kersting

12 234. Fredicken, Steffan, * Grebenstein, + Grebenstein

12 840. Schneegass, David(Veit), * Pfullendorf 1605, + Pfullendorf 28.10.1672

oo Catharina NN.

12 841. NN., Catharina

oo David(Veit) Schneegass

 

14. Ahnenreihe

 

16 384. Reiffurth, Hans, Bierschenk, * Eschwege, + Eschwege

16 386. Freund, Wigand, * Eschwege, + Eschwege

16 400. Spilner, Lorentz, * Eschwege, + Eschwege

16 524. Diede, Friedrich, * Niederhone, + Eschwege 24.04.1612

Bürger zu Eschwege, Nr. 5004 aus AL Bartholomäus, Nr. 3256 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

16 542. Gemeling, Ciliax

16 624. Osius, Hans, Bauer, + 1676-81 Datterode

im Mannschaftsregister Datterode von 1575 genannt; besitzt das "Schneiderhenngut" und andere Ländereien und zinst daraus der Kirche; er zahlt 1576 Zinsen

oo Orthia N.N.

16 625. N.N., Orthia

1581 zahlt sie Zinsen, anstelle ihres + Ehemannes

oo Hans Osius

16 626. Reinmann, Johannes, Kapitän

oo Elisabeth Trommenschläger

16 627. Trommenschläger, Elisabeth

Die althessischen Pfarrer der Reformationszeit, von O. Hütteroth, 2. Teil, S.255

oo Johannes Reinmann

17 008. Klercke, Wilhelm, * Eschwege ?, + Eschwege

17 080. Laubinger, Jürgen, * Vilseck/Oberpfalz 1506, + Hirschau/Oberpfalz

immatrikuliert in Leipzig 1524, Nr. 2336 aus AL Bartholomäus, Nr. 5240 aus AL Grimmell

oo Hirschau/Oberpfalz 1530 Anna Rott

17 081. Rott, Anna, * Hirschau/Oberpfalz 1508, + Hirschau vor 1548

oo Hirschau/Oberpfalz 1530 Jürgen Laubinger

17 084. Treffurt, Valentin, * Eschwege, + Eschwege

17 112. Sag, Claus

Claus Sag ist 1553 als Brauer notiert

17 116. Grau, Christian, Pfarrer, * Spangenberg 1523, + Allendorf/Werra 15.03.1600

1546 Pfarrer in Spangenberg, seit 1560 in Allendorf an der Wera, Superintendent im Bezirk Werra, Nr. 1052 aus AL Bartholomäus, Nr. 3213 aus AL Weber -Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Allendorf/Werra 1551 Barbara Corper

17 117. Corper, Barbara, * Allendorf/Werra 1530, + Allendorf/Werra 1568

Nr. 1053 aus AL Bartholomäus, Nr. 3213 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo I. Allendorf/Werra 1551 Christian Grau, II. Henrich Ihringk

17 118. Gercke, Georg, Rentmeister, Mühlenbesitzer, Holzgrebe, * Kassel, + Allendorf/Werra 31.05.1588

Nr. 1054 aus AL Bartholomäus, Nr. 3220 aus AL Weber -Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Engelrod bei Ullrichstein 1550 Elisabeth Müller

17 119. Müller, Elisabeth, * Engelrod bei Ullrichstein, + Allendorf/Werra 30.05.1588

oo Engelrod bei Ullrichstein 1550 Georg Gercke

17 152. Lieberknecht, Hans, Stadtknecht, * Eschwege 1538, + Eschwege

17 200. Ihring, Berthold, Bürgermeister, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 04.01.1593

1576 Bürgermeister, siehe Nr. 15048 aus AL Salzmann.

Nach F.W. Strieder gibt im Mellander in der "Jacosa" Teil 2, S. 311, erschienen Frankfurt am Main 1626 das Lob eines kluge, leutseligen und verdienten Mannes. Dagegen wird er in Urkunden über eine Erbauseinandersetzung 1580 ein "unruhiger mutwilliger Zanker" genannt.

Schwerlich war seine Gattin eine Corper, wie Strieder angibt, zumal sie dann namens- wenn nicht gar personengleich mit der Frau seines Bruders Heinrich wäre.

Dagegen ist urkundlich belegt, dass er eine leibliche Schwester der Gattin Superintendenten Christian Grau zur Frau hatte. Sie muss also eine geborene Goedecke (Goddecke) gewesen sein; vgl  Band 54 S. 294

oo Barbara Goedecke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17 201. Goedecke, Barbara

oo Berthold Ihring

17 232. Döhle, Berlt

17 504. Knierim, Hans, Brauer, * Eschwege, + Eschwege vor 1606

wohnte am Stad in Eschwege, erw. im Malzregister 1558/9

19 008. Gille, Christoph, Schulmeister, Pfarrer, + Allendorf/Werra 09.10.1578

19 010. Rotfux, Martin, Metzger, + Allendorf/Werra 03.04.1593

Obervogt der Metzgerzunft um 1580, Nr. 1602 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Martha NN.

19 011. NN., Martha

noch 1603 als Witwe erwähnt, Nr. 1603 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Martin Rotfux

19 012. Gundlach, Hans, Bürgermeister, * Allendorf/W ?, + Allendorf/Werra 01.11.1607

1597 Ratsschöffe, 1601 Bürgermeister, Nr. 1604 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Elisabeth Dietz

19 013. Dietz, Elisabeth, + Allendorf/Werra 04.1619

Nr. 1605 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Hans Gundlach

19 014. Grau, Adam, Pfarrer, * Allendorf/Werra 1565, + Allendorf/Werra 06.04.1637

1583 immatrikuliert in Marburg, 09.03.1584 in Helmstedt, 13.02.1587 in Wittenberg, Mag. Rektor zu Allendorf 1593, Pfarrer zu Kleinvach 1596-1637, Nr. 1606 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Allendorf/Werra 1592 Ottilie Strecker

19 015. Strecker, Ottilie, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 20.03.1637

Nr. 1607 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Allendorf/Werra 1592 Adam Grau

19 016. Ihring(k), Cornelius, Pfännersalzgrebe, + Allendorf/Werra 16.01.1620

mit seinen Brüdern Christian und Bertold genannt; auch 1596 mit seinen Brüdern in einem Verzeichnis zu einem Bericht der "gemeinen Pfänner" verzeichnet; ebenso in den Lehensreversen von 1593 und 1607 "über das Gehölze in der Tolßbach zwischen der Heyligen Holtze zu Hützerode und dem Gehöltz, so der Gauler ist, gelegen, mit aaler seyner Zubehörungen, zu rechtem Lehen, auf Söhne und ob sie deren nicht hatten, alsdann auf die Töchter;" auch mit Curt, Hans, Hermann und Christoph Iring, + Bertholds

oo N.N. Gille

19 017. Gille, N.N., * Allendorf, + Allendorf

oo Cornelius Ihring(k)

19 018. Gercke, Christian, Holzvogt, * Allendorf/Werra 1564, + Allendorf/Werra 07.08.1623

immatrikuliert in Marburg 1582, in Helmstedt 1583/84, seit 20.01.1608 Rentmeister zu Sooden, Holzvogt zu Sooden, stiftete, um die tillyschen Truppen vom Plündern abzuhalten, eine Goldkette und 14 vergoldete Trinkbecher, Nr. 1610 aus AL Weber - Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Allendorf/Werra 1590 Elisabeth Heinemann

19 019. Heinemann, Elisabeth, * Fritzlar, + Allendorf/Werra 03.07.1608

Nr. 1611 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Allendorf/Werra 1590 Christian Gercke

19 020. Wagner, Gabriel, Pfarrer, * Allendorf/Werra 1582, + Jestädt 12.11.1639

1599 immatrikuliert in Leipzig, seit 22.08.1607 Pfarrer zu Albungen bis 1635,

dann Jestädt.

oo Allendorf/Werra 1606 Ottilia Zahn

19 021. Zahn, Ottilia, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

oo Allendorf/Werra 1606 Gabriel Wagner

19 022. Münscher, Hans, * Rotenburg/F, + Allendorf/Werra

oo Katharina NN.

19 023. NN., Katharina, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 29.09.1639

oo Hans Münscher

19 024. Storm, Heinrich, Land- u. Gespannbesitzer, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

19 036. Tietzemann, Assmann, * Eschwege, + Eschwege

19 072. Holtzapfel, Ties, * um 1525, + nach 1595

19 080. Kannenberg, Johannes, Bürgermeister, * Lauterbach, + Kassel 24.03.1573

Hansegrebe ,Hansegrebe, Bürger zu Kassel seit 1532 ( ist vielleicht ein Enkel des Vogts Conrad Kannenberg aus Lauterbach), Nr. 10000 aus AL Bartholomäus

oo Kassel ... N.N.

19 081. N.N., ..., * Kassel, + Kassel 31.07.1572

oo Kassel Johannes Kannenberg

19 082. Mentzerich, Lazarus, * Eschwege, + Eschwege vor 1585

Nr. 10002 aus AL Bartholomäus

19 360. Zülch, Peter, * Sontra 1500, + Sontra 1582

oo Sontra 1530 NN Stutzmann

19 361. Stutzmann, NN, * Hersfeld

oo Sontra 1530 Peter Zülch

19 692. Vogeley, N.N.

alte Eschweger Familie, seit 1485 im Rat

19 694. Schreiber, Hans, + vor 1586 in Eschwege

oo N.N. Werner

19 695. Werner, N.N., * Eschwege, + Eschwege

oo Hans Schreiber

19 712. Heinemann, Conrad

Lt. Stammtafel von Kurt Holzapfel war Conrad Heinemann „1514 am Markt“

19 716. Werner, Otto, Rentmeister, * Eschwege, + Eschwege ?

als Vater wahrscheinlich, da das 4. Kind Heinrich war, 1533 immatrikuliert in Marburg,28.02.1549 Rentmeister in Eschwege, 1553 Bürgermeister in Eschwege, Siegel im StA.M. von 1553 ist Unterschrift vorhanden, Nr. 14566 aus AL Salzmann

oo Margarethe Rückersfeld

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19 717. Rückersfeld, Margarethe, * Homberg/Efze

1581-93 genannt, Nr. 14567 aus AL Salzmann

oo Otto Werner

19 728. Reinmann, Hans, Hauptmann, * Waldkappel 1515, + Waldkappel

Bürger in Waldkappel, hat Anteil am Sansenschen Beneficium, Hauptmann Reinmann gründete am 08.03.1553 in Paris eine Familienstiftung. Noch heute besteht diese Stiftung, Nr. 10256 aus AL Bartholomäus, Nr. 8720 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Waldkappel 1515 Elsbeth Müller

19 729. Müller, Elsbeth, * Waldkappel 1490, + Waldkappel

Nr. 8721 Aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Waldkappel 1515 Hans Reinmann

19 730. Riebel, Claus, * Waldkappel, + Waldkappel

Nr. 8722 aus AL Bundespräsident Heinemann

19 768. Hutteroth, Hans, Lohgerber, * Eschwege 1500, + Eschwege 31.03.1579

oo Eschwege 1530 Anna NN.

19 769. NN., Anna, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 1530 Hans Hutteroth

19 856. Becker, Hans, Brauer

1553 erwähnt

20 056. Lappe, Caspar, * Waldkappel ?, + Waldkappel ?

20 264. Bang, Gerlach

wird belehnt 1543 gleich seinem Bruder Guntram mit der Hälfte des Gutes Hilbringhausen, dessen andere Hälfte beider Vater Guntram inne hatte

20 268. Kornmann, Severin, Ratsherr in Kirchhain, + vor 1555

Goethe Ahn Nr. 484

oo Catharina Langwasser

20 269. Langwasser, Catharina

oo Severin Kornmann

20 352. Hüther, Jacob

1506 Student in Erfurt

1527 urkundlich in Eschwege erwähnt

20 356. Scheffer, Jacob

20 360. Freund, Wiegand, Ratsmeister, * Eschwege, + Eschwege

1492 Schöffe in Eschwege, 1500 Ratsmeister

20 362. Ihring, Berthold, Schöffe, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 1467, + Allendorf/Werra 1532

immatrikuliert in Erfurt 1487, 1502 Schöffe, 1521 ff Bürgermeister in Allendorf, Ehevertrag vom 30.01.1508, am 20.01.1516 wurde von ihm der Rode`sche Anteil des Gehölzes am Dolzbach erworben, welches bis heute Iringsberg heißt.

oo I. Allendorf/Werra 1500 Catharina Hüter, II. Allendorf/Werra 30.01.1508 Anna Fischer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20 363. Hüter, Catharina, * Eschwege, + Allendorf/Werra 1508

oo Allendorf/Werra 1500 Berthold Ihring

20 400. Glim, Jacob

Milton Rubincam 1953 in „The familily of Balthasar Gleim, of Eschwege“ in Nachlaß Kurt Holzapfel, Stadtarchiv Eschwege

Quellen: Horst Gleim, Mannheim

21 348. Rohrbach, Heinz, * Sontra, + Sontra 1564

lehnt dem Hans Herold für 1 Garten an der Weidengasse und für 1Garten am Siechenhaus, der E. Bach für 1 Acker am Rodenberg, dem Dr. Georg und H. Fleischhauer für 1 Acker vor der Burg Welda, dem E. Hasel für 1 Acker bei der Wichtelgrube, dem Landgrafen und denen von Diede für das Fischbachsgut, 1 Acker beim Klingenberg, 1 Wiese hinter der Stadt, 2 Äcker beim alten Schacht, usw.

oo Sontra 1520 ... NN.

21 349. NN., ...

oo Sontra 1520 Heinz Rohrbach

21 356. Soldan, Paul, Krämer, * Sontra, + Sontra 1604

1576 Hänselmeister, 1564-95 zahlt er Pf. für Haus und Hof am Markt über Jörge Schüßler gelegen, hat von Hans Storch 1 Haus für 120 fl. gekauft, Martin Rohrbach hat 1588 von P.S. ein Haus für 150 fl. gekauft, usw.

oo Sontra 1560 ... NN.

21 357. NN., ...

oo Sontra 1560 Paul Soldan

24 256. Glüntzer, Heintz, Lanwirt, * Gungelshausen 1510, + Gungelshausen 1574

24 272. Hoße, Henn, Bauer, * Leimbach 1520, + Leimbach 1583

Inhaber eines Viertels vom Unterhof (Vätteshof) der noch 1557 in nur 2 Teile geteilt ist, aber im Dorfbuch von 1570 schon 3 Haushaltungen zählt, erw. 1552-82, 1576 Zeuge, Nr. 7120 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 5256 aus AL Grimmell

24 274. Dickhaut, Heinz

24 276. Korel, Heintze, Bauer, * Leimbach 1520, + Leimbach 1556

Bauer auf Hof Nr. 1, erw. 1542-56, Sommer-Kurts Stiefsohn, Nr. 7124 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 5660 aus AL Grimmell

24 464. Kersting, Johann, Bürger zu Grebenstein 1569, * Grebenstein 1525, + Grebenstein 1595

in den Salbüchern von 1554 und 1571 gen., 1543 in der hess. Musterungsliste gen. mit seinem Bruder Jurgen Kersting eine Pike, 1569 als Einwohner erwähnt

oo Ilsa ...

24 465. Ilsa, + Grebenstein nach 1600

1600 als Witwe genannt

oo Johann Kersting

 

15. Ahnenreihe

 

32 768. Reyffart, Lodewicus, * Eschwege, + Eschwege

wird 1503 und 1516 in den Abrechnungen der Eschweger Schultheißen 1449 -1520 erwähnt, 1507 urkundlich erwähnt.

 

Eschwege 1507 Sept. 24.

    

Elyzabeth de Holtdorff, Aebtissin, Lysa de Blomensat, Priorin (priorissa), Scholastica Dergoloe, >>sacristana<<, Margarita Luningen, >>cantrix<<, und der ganze Konvent des Klosters St. Cyriaxberg (monasteriimontis s.Ciriaci) zu Eschwege, vom Orden s. Benedicti, Mainzer Diözese, erklären, daß vor ihnen erschienen sind der Prior Pater Petrus de Grunberg, P. Johannes de Wolffhagen, >>sacre theologielector<< und Subprior, P. Henricus de Hombergk, >>sacristanus<<, P. Adam de Dreffort, >>procurator<< der Augustiner zu Eschwege, und zwei Briefe mit dem anhängenden großen Siegel des Cyriaxstiftes vorgelegt haben, von denen der eine handelt über 32 ß, welche die Augustiner jährlich dem Stift zu geben pflegten, der andere über 2 Aecker bei Swebeda, beides hatten die Augustiner einst von dem Cyriaxstift gekauft. Diese Briefe haben die Augustiner jetzt zurückgegeben mit der Bitte, ihnen ihre Auslagen und die dafür gezahlten 30 rhein. Fl. nach ihrer oder redlicher Leute Schätzung zurückzugeben. Bei den darauf von dem ganzen Konvent des Stifts mit seinen Familiaren und Freunden gepflogenen Beratungen ist man mit Rücksicht auf die Mühen, Kosten und Beschwerden, welche die Augustiner zur Zeit der Reformation des Cyriaxstifts und auch nachher freiwillig und gefälligerweise (favorabiliter) getragen haben, dahin übereingekommen, daß das Cyriaxstift auf alle Rechte aus den beiden Urkunden verzichtet, so daß die darin genannten Güter für immer an die Augustiner übergehen. Diese haben dagegen 32 ß Erbzinsen an das Cyriaxstift übertragen, nämlich: 2 ß von dem Hause des Claus Schincz, gelegen an der Straße (platea) >>An dem Stade<<, zwischer der >>Setlersgassen<< (vicus sellatorum) und dem Hause der Margrethe Groß; 2 ß von dem Hause des Curd Grunczenbach am Kohlenmarkt (in foro carbonum) zwischen den Häusern von Johannes Bebendorff und Henricus Meler;3 ß von dem Hause des Heincze Thomesbruck am Steinweg (in strata lapidea) zwischen den Häusern von Tolde Rosdorff und der Judengasse (vicus iudaicus); 2 ß von dem Haus des Langenhans Glyme >>in dem brule<< zwischen den Häusern des Curd Grunczenbach und Herman Teysting;3 ß von dem Haus des Henckel Herwyg in der >>Netergasse<< zwischen den Häusern von Rebeß und Dickehut; 3 ß von dem Hause des Claus Kobolt in der Brüderstraße (platea fratrum) zwischen Curdt Scheybehenne und Hans Ostertagk; 10 ß von dem Hause der Anna Konemund in der Töpfergasse (in vico erariorum, der toppergassen) zwischen Hanso Manegolt und Lodewicus Reyffart; 10 ß von dem Hause des Herman Roubeß in der Neustadt (nova civita) zwischen Curdt Hobeman und Hanß Lup.Zeugen bei der Abmachung (pactum): Die >>domina reformatrix<< von St. Cyriaxberg Benedicta de Glane, Aebtissin des Klosters Osen, Henricus Gruben, Beichtvater (confessor) und >>reformator<< in Osen, Gotfridus Gruben, >>prefectus<< daselbst.

Zeugen bei diesem schriftlichen Vertrage (tractatus< <: Ciriacus Huter, Ratsherr und Bürgermeister von  Eschwege, als landgräflicher >>procurator<<, >>provisor<< und  >>conservator<< des Stifts >>in secularibus negociis<< eingesetzt von Conradus Waldensteyn, hessischem Obersthofmeister (magister curie principalis).

Siegler: Die Aussteller mit dem Aebtissinnen- und dem Kapitelsiegel und Benedicta de Glane, die der ganzen Verhandlung von Anfang bis zu Ende beiwohnte, mit dem Offiziatssiegel.

Datum: In Eschwegen aput nostrum monasterium montis s.Ciric feria sexta post Mathei apostoli.

Ausgefert. auf Pergament mit 3 anh. Siegeln (1 teilweise, 2 und 3 wenig beschädigt). Rückw. gleichzeitiges Regest und die Signatur  D 18.

 

Die Familie Reuffurth, auch Reffert, Reyffert, Ryfforth, Reyffart, Reyford, Reyfert, Reyfirt, Reynfart kommen nach Hochhuth, "Alte Eschweger Familien" in "das Werratal" 1929 S. 21 ff und Schminke-Stenell, "Geschichte der Stadt Eschwege" schon 1472-1500 in Eschwege vor, Henne 1491-1507, Hans 1490-1510, Niederhone 1502, Curt 1502, Kirstan (Niederhone) 1502. Hieraus kann geschlossen werden, daß diese Familie schon lange vorher in Eschwege ansässig war. Eine weitere Verfolgung ist aufgrund fehlender Daten nicht mehr möglich.

Herkunft:

Die Vorfahren sollen aus Hessen stammen und zum Teil auch mit dem Namen Reiffurth auftauchen. Das ist ein Hinweis auf eine sogenannte entrundete Sprechweise, die vor allem in Hessen in ostmitteldeutschen Dialekten vorkommt. Aus dem "eu" wird durch einen "spitzen Mund" "ei".

Bedeutung: Zoder hat eine Erklärung zu dem Namen, den er unter Reiffart oder Reufert behandelt. Demnach ist Reiffard oder Raiferd die Grundform des Namens. Sie geht zurück auf den alten Vornamen Riegfried. Das Rieg in dem Namen wird zu Reich. Alles zusammen ist im Laufe der Zeit zu Reichfried und daraus später dann Reifard geworden. Der Name stammt also von einem alten Vornamen aus dem germanischen Rieg, das später zu "reich-" und "-fried" wird.

Aus Riegfried wird im hochdeutschen Raum also Reichfried, im hessischen Dialekt aber wird daraus Riechfried. Das ist die Vorlage zu Riffarth, Reifferd, Reufferd und Reuffurth als Weiterentwicklungen des Namens.

 

Nach Hans Balow, "Deutsches Namenslexikon" sind mehrere Namensdeutungen  möglich: Reifert, ein Ortsname im Rheinland Reifert (alt Riferode), oder Reinefarth, bzw. Renfert oder Refardt von dem altem Vornamen Reinfried (Reginfrid).

So läßt die Namensdeutung doch noch einige Rätsel offen.

Noch heute existiert der Name in folgenden Schreibweisen weiter:

Reuffurth, Reuforth, Reufarth, Reifart, Reifarth, Reifert, Reiferth, Reiffarth, Reiffert, Reiffurth, Raifarth, Rayford, Riffart, Riffarth, Riffort etc.

oo Horche NN.

32 769. NN., Horche, * Eschwege, + Eschwege

oo Lodewicus Reyffart

33 048. Diede, Quirin, * Niederhone 1500, + vor 15.12.1587 Kassel

+ vor 15.12.1587 in Cassel, 1520 in Niederhone mit 2 Hufen belehnt, die zuvor sein Vater zu Lehen hatte, seit 1535 Diener an der landgräflichen Kellerei in Cassel, Schreiber des Hermann Sinolt, Nr. 6512 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Kassel ? Katharina Sinolt

33 049. Sinolt, Katharina, * Kassel ?, + nach 1.11.1596 Kassel

nach 01.11.1596 in Cassel, Nr. 10009 aus AL Bartholomäus, Nr. 6513 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke inLich

oo Kassel ? Quirin Diede

34 160. Laubinger, Christoph, * Vilseck/Oberpfalz 1466, + Vilseck/Oberpfalz 1524

belehnt vom Bischof von Bamberg 1506-24, Nr. 4672 aus AL Bartholomäus, Nr. 10480 aus AL Grimmell

34 162. Rott, Hans, Richter, Pflegeamtsverwalter, * Hirschau/Oberpfalz 1480, + Hirschau/Oberpfalz 1552

34 168. Treffurt, N.N., * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 1490 Engel Heukeroth

34 169. Heukeroth, Engel, * Eschwege, + Eschwege

oo Eschwege 1490 N.N. Treffurt

34 232. Grau, Johannes, Rentmeister, * Braach/Rotenburg/F 1488, + Spangenberg 09.08.1560

Nr. 5144 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Spangenberg 1522 ... N.N.

34 233. N.N., ..., * Spangenberg, + Spangenberg 1524

Nr. 2105 aus AL Bartholomäus

oo Spangenberg 1522 Johannes Grau

34 234. Corper, Martin, Ratsherr, * Allendorf/Werra, + Allendorf vor 1585

berechnet 1572-77 die Hospitalrechnungen in Allendorf, Nr. 2106 aus AL Bartholomäus, Nr. 5146 aus AL Grimmell, Ahnenliste Ritter, Az. 10042

34 236. Gercke, Vollmer, Fuhrunternehmer, * Alsfeld, + Cassel

Besitzer der Schützmühle in Alsfeld, Nr. 2108 aus AL Bartholomäus, Nr. 6160 aus AL Grimmell

oo Kassel 1520 Katharina Fürstenwalde

34 237. Fürstenwalde, Katharina, * Kassel, + Kassel

oo Kassel 1520 Vollmer Gercke

34 238. Möller, Johannes, * Orb, + Engelrod bei Ullrichstein 01.08.1563

Riedeselscher Schreiber zu Eisenach, seit 1531 Frühmesser zu Engelrod, zuletzt

Schultheiß, Nr. 2120 aus AL Bartholomäus, Nr. 5162 aus AL Grimmell, wird 1531 mit dem Frühmeßgut zu Engelrod (Kr. Lauterbach) belehnt, zuletzt Riedeselscher Amtsschultheiß ebd

oo Orb 1520 Margarete N.N.

34 239. N.N., Margarete, + Engelrod bei Ullrichstein

erwähnt 1531

oo Orb 1520 Johannes Möller

34 304. Liberknecht, Hans

35 008. Knierim, Ernst, * Eschwege, + Eschwege

38 016. Gille, Hermann, Gemeindevormundt, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

im Pfännerausschuss 1539

38 020. Rotfux, Barthold, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

besitzt 1527 am Rotenstein 3 Gärten in Allendorf, schon 1477 ist der Name

Rotfux in Sooden Allendorf belegt

38 024. Gundlach, Christian, Ratsschöffe, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

1574 als Ratsschöffe erwähnt

oo Anna Waldis

38 025. Waldis, Anna, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

oo Christian Gundlach

38 026. Dietz, Christian, Pfänner, * Allendorf/W ?, + Allendorf/Werra

38 030. Strecker, Henrich, Pfänner, * Heiligenstadt, + Allendorf/Werra 1604

Bürger 1586 in Heiligenstadt, später Pfänner in Allendorf an der Werra

oo Margaretha Waldis

38 031. Waldis, Margaretha, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

Schwester des Pfarrers Ädidius Waldis in Gronau

oo Henrich Strecker

38 032. Ihringk, Henrich, Schöffe, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 1520, + Allendorf/Werra 1575

immatrikuliert in Erfurt 1537, 1579 Bürgermeister in Allendorf, 1553 Schöffe in Allendorf, am 10.04.1561 geht das Lehen seines Vaters auf ihn und seinen Bruder Bertold über, Siegel in Samthofgerichtsakte am 01.09.1563 im Marburger Staatsarchiv, Nr. 7524 aus AL Salzmann

oo Barbara Corper

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

38 033. = 17 117. Corper, Barbara

38 036. Gercke, Georg, Salzgrebe

oo Elisabeth Möller

38 037. Möller, Elisabeth, + 31.05.1588

oo Georg Gercke

38 038. Heinemann, Hermann, Wollhändler, * Willingen um 1560, + Allendorf/Werra 1616

verfügte über ein für die damalige Zeit beträchtliches Vermögen.

1616 Bürgermeister in Fritzlar, erklärt vor dem Mainzer Bischöflichen Gericht, daß er bei der Augsburger Konfession bleiben wolle und bekam Ausweisungsbefehl, Nr. 3734 aus AL Salzmann

oo Elisabeth Reinemann

38 039. Reinemann, Elisabeth, * Wildungen um 1565, + Wildungen 08.10.1627

zieht als Witwe wieder nach Wildungen zurück.

ihre noch gut erhaltene Grabplatte liegt auf dem alten Friedhof in Wildungen.

"ANNO 1627 DEN 8. OCTOBR. IST ELISABETH WEIL: DES EHRENVEST:: WOLVORNEHMEN HERMANN HEINEMANN BURGERMEISTER ZU FRITZLAR WITTIB GOTT ...H... VERSCHIEDEN ALTERS IM 63 ..."

1627  Sie vermachte der Stadt ein Kapital, aus dessen Zinsen studierende Wildunger unterstützt werden sollten.

oo Hermann Heinemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

38 040. Wagner, N.N., * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

wohl ein Bruder des Holzvogts Johann Wagner in Allendorf an der Werra

38 042. Zahn, Paul, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1607

Bürger zu Allendorf

oo Katharina NN.

38 043. NN., Katharina, + Allendorf/Werra 1620

oo Paul Zahn

38 044. Muntscher, Hen der Alte, * Hersfeld, + Hersfeld

1578 Bürger in Hersfeld

38 144. Holzapfel, Hans, * um 1500, + nach 1569

Er war Besitzer von Wald im Schlierbach

„Stammtafel der Familien Holzapfel aus Eschwege“ im Nachlaß Holzapfel im Stadtarchiv Eschwege

38 164. Mentzerich, Hans, Brauer, * Eschwege, + Eschwege

1553 brauberechtigt zu Eschwege, Nr. 20004 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege N.N. Freund

38 165. Freund, N.N., * Eschwege, + Eschwege

Nr. 20005 aus AL Bartholomäus

oo Eschwege Hans Mentzerich

38 720. Zülch, Johannes, * Sontra 1470, + Sontra 1564

oo Sontra 1500 NN. Heygenrodt

38 721. Heygenrodt, NN., * Sontra, + Sontra

oo Sontra 1500 Johannes Zülch

39 390. Werner, Simon

1562 Bürger zu Eschwege

oo Catharina Ihring

39 391. Ihring, Catharina, + vor 1567

oo Simon Werner

39 424. Heinemann, Claus

Eine Verbindung von Claus H. zu Conrad ist nicht dokumentiert.

Lt. Stammtafel von Kurt Holzapfel war Claus Heinemann „1503 ‚Diedemann’  und Besitzer von Land bei Jestädt“.

39 434. Rückersfeld, Baltzer, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze

genannt 1516-68, 1529 ff, 1534 ebda. Bürgermeister, wohl noch 1571 im Leben, 1533 wurde ihm als Bürgermeister und Bürgermeister Johann Fischbach "Herr Wendel sein Bürger Gerechtigkeit ausgericht"; 1534 desgl. Johannes Kortrock Bürgerson bei ihm und Johann Lantzen, Nr. 29134 aus AL Salzmann

oo Catharina Meyer

39 435. Meyer, Catharina, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze

1568 genannt, 02.01.1571 Patin von Catharina Thaurer, Nr. 29135 aus AL Salzmann

oo Baltzer Rückersfeld

39 456. Reinmann, Martin, * Waldkappel 1460, + Waldkappel

Bürger zu Waldkappel um 1460, Nr. 17440 aus AL Bundespräsident Heinemann

39 458. Müller, Kurt, * Waldkappel, + Waldkappel

Bürger zu Waldkappel bei Eschwege, er und seine Frau wohnen im 14. Jahrhundert in der Obermühle zu Waldkappel, Sohn Dr. Hartung (Müller) war Domherr zu Erfurt. Stifter der Hartungschen Stipendien, Nr. 20514 aus AL Bartholomäus, Nr. 17442 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Waldkappel 1480 Katharine Sansen

39 459. Sansen, Katharine, * Waldkappel 1460, + Waldkappel

Nr. 17443 aus AL Bundespräsident Heinemann

oo Waldkappel 1480 Kurt Müller

39 536. Heydenrod, ..., * Eisenach, + Eschwege

40 528. Bang, Guntram

ist 1527 Schöffe in Hallenberg, wird belehnt 29.8.1543 durch Jost Gaugrebe den Älteren zu Goddelsheim mjit dem halben Gut in Hilbringhausen, das vordem Dippel BANG besaß

40 536. Kornmann, Reitz Heinritze, Bürgermeister, * Amöneburg vor 1472, + Kirchhain 28.12.1542

ist 1526 Schöffe und 1511- 20 Bürgermeister in Kirchhain, er ist GOETHE -Ahn Nr. 968

oo 1500 Gela Menchen

40 537. Menchen, Gela, * Amöneburg um 1478

Goethe Ahn Nr. 969

oo 1500 Reitz Heinritze Kornmann

40 704. Hüther, Cyriakus, Bürgermeister

1473 – 1517 Sachverwalter der St. Zyriacus-Kirche.

 

Eschwege 1507 Sept. 24.

    

Elyzabeth de Holtdorff, Aebtissin, Lysa de Blomensat, Priorin (priorissa), Scholastica Dergoloe, >>sacristana<<, Margarita Luningen, >>cantrix<<, und der ganze Konvent des Klosters St. Cyriaxberg (monasteriimontis s.Ciriaci) zu Eschwege, vom Orden s. Benedicti, Mainzer Diözese, erklären, daß vor ihnen erschienen sind der Prior Pater Petrus de Grunberg, P. Johannes de Wolffhagen, >>sacre theologielector<< und Subprior, P. Henricus de Hombergk, >>sacristanus<<, P. Adam de Dreffort, >>procurator<< der Augustiner zu Eschwege, und zwei Briefe mit dem anhängenden großen Siegel des Cyriaxstiftes vorgelegt haben, von denen der eine handelt über 32 ß, welche die Augustiner jährlich dem Stift zu geben pflegten, der andere über 2 Aecker bei Swebeda, beides hatten die Augustiner einst von dem Cyriaxstift gekauft. Diese Briefe haben die Augustiner jetzt zurückgegeben mit der Bitte, ihnen ihre Auslagen und die dafür gezahlten 30 rhein. Fl. nach ihrer oder redlicher Leute Schätzung zurückzugeben. Bei den darauf von dem ganzen Konvent des Stifts mit seinen Familiaren und Freunden gepflogenen Beratungen ist man mit Rücksicht auf die Mühen, Kosten und Beschwerden, welche die Augustiner zur Zeit der Reformation des Cyriaxstifts und auch nachher freiwillig und gefälligerweise (favorabiliter) getragen haben, dahin übereingekommen, daß das Cyriaxstift auf alle Rechte aus den beiden Urkunden verzichtet, so daß die darin genannten Güter für immer an die Augustiner übergehen. Diese haben dagegen 32 ß Erbzinsen an das Cyriaxstift übertragen, nämlich: 2 ß von dem Hause des Claus Schincz, gelegen an der Straße (platea) >>An dem Stade<<, zwischer der >>Setlersgassen<< (vicus sellatorum) und dem Hause der Margrethe Groß; 2 ß von dem Hause des Curd Grunczenbach am Kohlenmarkt (in foro carbonum) zwischen den Häusern von Johannes Bebendorff und Henricus Meler;3 ß von dem Hause des Heincze Thomesbruck am Steinweg (in strata lapidea) zwischen den Häusern von Tolde Rosdorff und der Judengasse (vicus iudaicus); 2 ß von dem Haus des Langenhans Glyme >>in dem brule<< zwischen den Häusern des Curd Grunczenbach und Herman Teysting;3 ß von dem Haus des Henckel Herwyg in der >>Netergasse<< zwischen den Häusern von Rebeß und Dickehut; 3 ß von dem Hause des Claus Kobolt in der Brüderstraße (platea fratrum) zwischen Curdt Scheybehenne und Hans Ostertagk; 10 ß von dem Hause der Anna Konemund in der Töpfergasse (in vico erariorum, der toppergassen) zwischen Hanso Manegolt und Lodewicus Reyffart; 10 ß von dem Hause des Herman Roubeß in der Neustadt (nova civita) zwischen Curdt Hobeman und Hanß Lup.Zeugen bei der Abmachung (pactum): Die >>domina reformatrix<< von St. Cyriaxberg Benedicta de Glane, Aebtissin des Klosters Osen, Henricus Gruben, Beichtvater (confessor) und >>reformator<< in Osen, Gotfridus Gruben, >>prefectus<< daselbst.

Zeugen bei diesem schriftlichen Vertrage (tractatus< <: Ciriacus Huter, Ratsherr und Bürgermeister von  Eschwege, als landgräflicher >>procurator<<, >>provisor<< und  >>conservator<< des Stifts >>in secularibus negociis<< eingesetzt von Conradus Waldensteyn, hessischem Obersthofmeister (magister curie principalis).

Siegler: Die Aussteller mit dem Aebtissinnen- und dem Kapitelsiegel und Benedicta de Glane, die der ganzen Verhandlung von Anfang bis zu Ende beiwohnte, mit dem Offiziatssiegel.

Datum: In Eschwegen aput nostrum monasterium montis s.Ciric feria sexta post Mathei apostoli.

Ausgefert. auf Pergament mit 3 anh. Siegeln (1 teilweise, 2 und 3 wenig beschädigt). Rückw. gleichzeitiges Regest und die Signatur  D 18.

oo Konne Ruland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

40 705. Ruland, Konne

aus Homberg an der Efze

oo Cyriakus Hüther

40 724. Ihring, Hans, Pfännersalzgrebe, * Allendorf/Werra 1425, + Allendorf/Werra 1493

40 726. Hüter, Kurt, Ratsmeister, * Eschwege, + Eschwege

erwähnt 1465-1485

oo Eyle NN.

40 727. NN., Eyle, * Eschwege, + Eschwege

lebt noch am 09.06.1508 als Witwe in Eschwege

oo Kurt Hüter

40 800. Glyme, Hans, * Eschwege, + Eschwege vor 1529

erwähnt 1507

„Nach einer weiteren Urkunde des Augustinerklosters ruhen auf dem Haus des Langenhans Glym „ in dem brule“ 2 Pfg. Erbzinsen, die 1529 von `der Glimschen`, vermutlich der Witwe des langen Hans, gezahlt werden. Sie begegnet uns noch als `die Gliemen` in einem Verzeichnis der Eschweger, die Gehölz im Schlierbach besitzen, und vererbt diesen Besitz vermutlich ihrem Sohn Jacob, der 1536 an der gleichen Stelle erscheint.“

# Kurt Holzapfel, in „ Die Eschweger Vorfahren des Dichters Johann Wilhelm Ludwig Gleim.” in „Werraland“

 

Eschwege 1507 Sept. 24.

    

Elyzabeth de Holtdorff, Aebtissin, Lysa de Blomensat, Priorin (priorissa), Scholastica Dergoloe, >>sacristana<<, Margarita Luningen, >>cantrix<<, und der ganze Konvent des Klosters St. Cyriaxberg (monasteriimontis s.Ciriaci) zu Eschwege, vom Orden s. Benedicti, Mainzer Diözese, erklären, daß vor ihnen erschienen sind der Prior Pater Petrus de Grunberg, P. Johannes de Wolffhagen, >>sacre theologielector<< und Subprior, P. Henricus de Hombergk, >>sacristanus<<, P. Adam de Dreffort, >>procurator<< der Augustiner zu Eschwege, und zwei Briefe mit dem anhängenden großen Siegel des Cyriaxstiftes vorgelegt haben, von denen der eine handelt über 32 ß, welche die Augustiner jährlich dem Stift zu geben pflegten, der andere über 2 Aecker bei Swebeda, beides hatten die Augustiner einst von dem Cyriaxstift gekauft. Diese Briefe haben die Augustiner jetzt zurückgegeben mit der Bitte, ihnen ihre Auslagen und die dafür gezahlten 30 rhein. Fl. nach ihrer oder redlicher Leute Schätzung zurückzugeben. Bei den darauf von dem ganzen Konvent des Stifts mit seinen Familiaren und Freunden gepflogenen Beratungen ist man mit Rücksicht auf die Mühen, Kosten und Beschwerden, welche die Augustiner zur Zeit der Reformation des Cyriaxstifts und auch nachher freiwillig und gefälligerweise (favorabiliter) getragen haben, dahin übereingekommen, daß das Cyriaxstift auf alle Rechte aus den beiden Urkunden verzichtet, so daß die darin genannten Güter für immer an die Augustiner übergehen. Diese haben dagegen 32 ß Erbzinsen an das Cyriaxstift übertragen, nämlich: 2 ß von dem Hause des Claus Schincz, gelegen an der Straße (platea) >>An dem Stade<<, zwischer der >>Setlersgassen<< (vicus sellatorum) und dem Hause der Margrethe Groß; 2 ß von dem Hause des Curd Grunczenbach am Kohlenmarkt (in foro carbonum) zwischen den Häusern von Johannes Bebendorff und Henricus Meler;3 ß von dem Hause des Heincze Thomesbruck am Steinweg (in strata lapidea) zwischen den Häusern von Tolde Rosdorff und der Judengasse (vicus iudaicus); 2 ß von dem Haus des Langenhans Glyme >>in dem brule<< zwischen den Häusern des Curd Grunczenbach und Herman Teysting;3 ß von dem Haus des Henckel Herwyg in der >>Netergasse<< zwischen den Häusern von Rebeß und Dickehut; 3 ß von dem Hause des Claus Kobolt in der Brüderstraße (platea fratrum) zwischen Curdt Scheybehenne und Hans Ostertagk; 10 ß von dem Hause der Anna Konemund in der Töpfergasse (in vico erariorum, der toppergassen) zwischen Hanso Manegolt und Lodewicus Reyffart; 10 ß von dem Hause des Herman Roubeß in der Neustadt (nova civita) zwischen Curdt Hobeman und Hanß Lup.Zeugen bei der Abmachung (pactum): Die >>domina reformatrix<< von St. Cyriaxberg Benedicta de Glane, Aebtissin des Klosters Osen, Henricus Gruben, Beichtvater (confessor) und >>reformator<< in Osen, Gotfridus Gruben, >>prefectus<< daselbst.

Zeugen bei diesem schriftlichen Vertrage (tractatus< <: Ciriacus Huter, Ratsherr und Bürgermeister von  Eschwege, als landgräflicher >>procurator<<, >>provisor<< und  >>conservator<< des Stifts >>in secularibus negociis<< eingesetzt von Conradus Waldensteyn, hessischem Obersthofmeister (magister curie principalis).

Siegler: Die Aussteller mit dem Aebtissinnen- und dem Kapitelsiegel und Benedicta de Glane, die der ganzen Verhandlung von Anfang bis zu Ende beiwohnte, mit dem Offiziatssiegel.

Datum: In Eschwegen aput nostrum monasterium montis s.Ciric feria sexta post Mathei apostoli.

Ausgefert. auf Pergament mit 3 anh. Siegeln (1 teilweise, 2 und 3 wenig beschädigt). Rückw. gleichzeitiges Regest und die Signatur D 18.

Quellen: Horst Gleim, Mannheim mit Urkunde von Heinz Reuffurth

42 712. Soldan, Conrad, + Sontra 1564

H.O. und C.S. zahlen Zins für einen Garten an der Lohmühle, 1544 lehnt der Obermüller dem C.S. für 1 Hof bei St. Hülfen, Johs. Zülch und C.S. zahlen Kornzins om Steubergut, H. Kuhn lehnt dem C.S. für 1 1/2 Acker am Röhrichsweg, Orthia Trümper lehnt dem C.S. für 2 Äcker auf der Langhelde, Henne Weber lehnt dem C.S. für 1 Acker am Holnbach usw.

oo Sontra 1530 ... NN.

42 713. NN., ...

oo Sontra 1530 Conrad Soldan

48 512. Gluntzer, Henne, Landwirt, * Willingshausen 1484, + Gungelshausen 1555

zur Türkensteuer 1542 veranlagt als Besitzer eines halben Gutes ebd., 1555 genannt im Salbuch Ziegenhain, 1554 Zeuge als Hen glenntzer zu gondelshußen, ein Mann von 70 Jahren ungefehr, (im Ziegenhainer Gerichtsprotokoll, alles im Staatsarchiv Marburg); zinst 1548 in Willingshausen 15 Heller von einem Acker vff dem Eichholtz als " gluntzer Zue Gungeltzhaussen" (Kirchenrechnung Willingshausen), 1554 Bruder des Wigant Gl. (Ziegenhainer Gerichtsprotokoll).

oo Gungelshausen 1510 ... NN

48 513. NN, ...

oo Gungelshausen 1510 Henne Gluntzer

48 544. Hoeß, Althenn, Bauer, * Leimbach 1485, + Leimbach 1555

Inhaber des halben Unterhofes, Nutznießer des Mittel- und Niederleimbachschen Zehnten, 1535 Zeuge als " Ald Henn von Leymbach ein Mann von 50 Jahren", 1542 im Türkensteuerregister (Viehbestand 12 Kühe und 8 Pferde) zusammen mit dem Bruder Syfridt erwähnt, Nr. 14240 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 10512 aus AL Grimmell

oo Leimbach 1520 YY N.N.

48 545. N.N., YY

oo Leimbach 1520 Althenn Hoeß

48 552. Korell, Kunz d.Ä., Bauer, * Leimbach 1470, + Leimbach 1542

Nr. 14248 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 10520 aus AL Grimmell

oo ... NN.

48 553. NN., ..., * 1500

oo Kunz Korell

48 928. Kerstian, ..., * Grebenstein, + Grebenstein

 

 

 

16. Ahnenreihe

 

65 538. Horche, Hermann, * Eschwege, + Eschwege

66 096. Diede zum Fürstenstein, Ernst, Amtmann, * Friedewald ?, + vor 12.6.1526

+ vor 12.06.1526 in Eschwege, Junker Diede zum Fürstenstein war 1515 Amtmann

des Abtes zu Hersfeld, erwähnt ab 1464, von der hessischen Landgräfin Anna mit

2 Hufen vor Niederhone belehnt

oo Gela Wonberger

66 097. Wonberger, Gela, * Hersfeld ?, + Hersfeld ?

weiters siehe Festschrift Eckhardt Perst. 1960, sie hatte 7 uneheliche, aber später anerkannte Kinder mit Ernst Diede, Ahnenliste in DGB Bd. 124, Nr. 20017 aus AL Bartholomäus, Nr. 13025 aus AL Weber - Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Ernst Diede zum Fürstenstein

66 098. Sinolt, Hermann, * Biedenkopf ?, + vor 1551

urkdl. 1509-44, " geringen Vermögens und ein beschreiter Straßenräuber", 1509 von den Grafen von Waldeck genannt und mit diesen 1509 -11 in erbitterter Fehde, 1514 Fehde mit Itel von Löwenstein, seit 1517 als Hauptmann der Einspännigen in Hessischen Kriegsdiensten, 1518 in der Sickingþ schen Fehde, 1525 am Bauernkrieg beteiligt, 1521-28 Rentmeister zum Ullrichstein, 1528-44

desgleichen in Grünberg, 1537 als hessischer Gesandter in Dänemark, Nr. 13026 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke

oo Else von Lüder

66 099. von Lüder, Else, * Grossen-Lüder ?, + Grünberg ?

oo Hermann Sinolt

68 324. Rott, Kaspar, Bürgermeister, * Hirschau/Oberpfalz 1450, + Hirschau/Oberpfalz 1522

68 464. Grau, Barthold, Mundschenk, * Braach/Rotenburg/F 1459, + Kassel

1459 landgräflich hessischer Mundschenk bei Landgraf Wilhelm von Hessen in Cassel, Nr. 10288 aus AL Grimmell, Nr. 12716 aus AL Ritter, Deutsches Geschlechterbuch Bd. 124

oo Catharina Klein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

68 465. Klein, Catharina

Nr. 4209 aus AL Bartholomäus, Nr. 10289 aus AL Grimmell

oo Barthold Grau

68 468. Corper, Hans, * Allendorf/Werra um 1490, + Allendorf/Werra 14.01.1555

1509 immatrikuliert in Erfurt, am 01.05.1515 verkaufte er mit seiner Frau aus dem Achtel im 16 Kot für 50 Gulden ein ganzes Werk, Nr. 4212 aus AL Bartholomäus, Nr. 10292 aus AL Grimmell, Nr. 20084 aus AL Ritter DGB Bd.124, Nr. 30100 aus AL Salzmann

oo Allendorf/Werra 01.05.1515 Ursula Koch

68 469. Koch, Ursula, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

erw. 14.01.1555 als Witwe

oo Allendorf/Werra 01.05.1515 Hans Corper

68 474. Fürstenwalde, Jacob, Fuhrunternehmer, * Cassel

erwähnt 1490 ff, 1543 in Cassel, Fuhrunternehmer, Nr. 4218 aus AL Bartholomäus, Nr. 10322 aus AL Grimmell, Nr. 7722 aus AL Ritter DGB Bd. 124

76 050. Waldis, Hans, Landbesitzer, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

Bürgermeister von Allendorf 1554-59, 1548 Landbesitzer, 1539 Mitglied der Pfännerschaft, wohl identisch mit Hans Wallis dem Alten, Nr. 3475 aus AL Brede, Nr. 13532 aus AL Majer-Leonhard

oo Allendorf/Werra 1530 NN. Walter

76 051. Walter, NN., * Allendorf/W ?, + Allendorf/W ?

Nr. 3475 aus AL Brede

oo Allendorf/Werra 1530 Hans Waldis

76 060. Strecker, Marcus, Bürgermeister, * Heiligenstadt, + Heiligenstadt 1580

immatrikuliert in Marburg 1545, Bürger meister in Heiligenstadt

76 065. Fischer, Anna, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1553

eine Nichte des Dr. Heinrich Ruland, Nr. 15049 aus AL Salzmann

oo Allendorf/Werra 30.01.1508 Berthold Ihring

76 076. Heinemann, Siegfried, Ratsverwandter, * Fritzlar um 1536, + Fritzlar 09.01.1609

Grabstein befindet sich bei der Stadtkirche in Fritzlar

oo Fritzlar Anna Lindemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

76 077. Lindemann, Anna

das Wappen Lindemann befindet sich auf der Grabplatte von

oo Fritzlar Siegfried Heinemann

76 078. Reinemann, Martin, Brauer zu Wildungen, * Wildungen um 1517, + Wildungen um 1595

sein Vermögen wurde 1582 auf 2.400 Gulden geschätzt

oo Fritzlar um 1563 Eyla Goesel

76 079. Goesel, Eyla, * Bergfreiheit um 1535, + Fritzlar 05.05.1585

oo Fritzlar um 1563 Martin Reinemann

76 088. Müncer, Heinz, * Hersfeld, + Hersfeld

76 288. Holzapfel, Baltzer

Er war Besitzer von Wald im Schlierbach 

„Stammtafel der Familien Holzapfel aus Eschwege“ im Nachlaß Holzapfel im Stadtarchiv Eschwege

78 848. Heinemann, Heinrich

„1444 Besitzer von Land bei Jestädt“

78 868. Rückersfeld, Johannes, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze

1474 Homberger Bürger, Nr. 58268 aus AL Salzmann

oo Barbara Hartleib

78 869. Hartleib, Barbara, * Alsfeld ?, + Homberg/Efze

vielleicht Enkelin des Henne Hartleib, 1422 Bürger zu Alsfeld, Nr. 58269 aus AL Salzmann

oo Johannes Rückersfeld

78 870. Meyer, Gottfried(Gotthard), * Homberg/Efze, + Homberg/Efze Vor 1537

Bürger und Schöffe zu Homberg an der Efze, ebda. urkundlich 1487-1531, 1516 Schultheiß, 1524-1531 Altschultheiß ebda., Nr. 58270 aus AL Salzmann

oo Adelheid Ruland

78 871. Ruland, Adelheid, * Homberg/Efze 1477, + Homberg/Efze

oo Gottfried(Gotthard) Meyer

81 056. Bang, Ditmar, + Hallenberg ? 1543

Bürger in Hallenberg und Lehnsmann der adligen GAUGREBEN auf dem Gut Hilbringhausen

81 072. Kornmann (Hobemeister), Conrad (Contze), Bürgermeister, * vor 1440, + Amöneburg 1484

seit 1466 Bürger, auch Bürgermeister in Amöneburg. Goethe-Ahn  Nr. 1936

oo Catharina Elbracht

81 073. Elbracht, Catharina, + nach 1504

erwähnt 1466 bis 1504 in Amöneburg, Goethe-Ahn Nr. 1937

oo Conrad (Contze) Kornmann (Hobemeister)

81 074. Menchen, Claus, Kaufmann, * Kirchhain 1445, + Kirchhain Vor 21.04.1497

Ratsherr, Bedeherr, Ungelter, Schöffe und 1480-97 Bürgermeister in Kirchhain, urkundlich seit 1477

oo Kirchhain Um 1470 Hedwig Kiddel

81 075. Kiddel, Hedwig, * Kirchhain um 1450, + Kirchhain Nach 1519

urkundlich seit 1466

oo Kirchhain Um 1470 Claus Menchen

81 448. Ihring, Hans, Ratsherr, * Allendorf/Werra 1400, + Allendorf/Werra 1457

immatrikuliert in Erfurt 1418, in Leipzig  Ostern 1419, 1428 und 1431 Ratsherr zu Allendorf, wurde Montag vor Martinstag mit Hermann Rode Lehensträger betr. Gehölze in der Tolßbach, gegeben vom Landgrafen Ludwig von Hessen; damit kam das von ihren Eltern erstorbene Lehen an ihn, Nr. 60192 aus AL Salzmann.

81 452. Hüter, Hermann

Bürger in Eschwege, erwähnt 1425-35

oo Jutta NN

81 453. NN, Jutta

oo Hermann Hüter

97 024. Glüntzer, Claus, Landwirt, * Willingshausen 1460

97 088. Hose, Henne, Bauer, * Leimbach 1460, + Leimbach 1535

* um 1460 in Leimbach, + vor 1535 in Leimbach, oo vor 1485 in Leimbach, Inhaber des halben Unterhofes, 1502 als Hofmann der Jungfrauen zum Hein (Kloster Immichenhain) genannt, Nr. 28480 aus AL Mali TL Sepp

97 856. Kerstian, Hanns, * Grebenstein, + Grebenstein

 

17. Ahnenreihe

 

132 192. Diede zum Fürstenstein, Hans, Beamter

erwähnt 1423 -1471                                                            

1436 Juli 16

Landgraf Ludwig von Hessen weist die Beamten zu Bilstein an, es mit der Erhebung von Dienstgeld zu Niddawitzhausen künftig so zu halten wie seither unter seinem Vater

132 196. Sinold (gen. Schütz), Hermann, + vor 1498

1472 landgräflich hessischer Schultheiß in Biedenkopf und Deckenbach noch 1497, erwähnt 1472-97, nahm 1474 -76 mit seinem Bruder Heinrich an der Neußer Fehde teil, aus AL Ritter DGB Bd. 124, Nr. 26552 aus AL Majer-Leonhard, Nr. 26936 aus AL Müller AK Schmidt, Nr. 30648 aus AL Habicht. Goethe Ahn Nr. 3562

132 198. von Lüder, Wigand, fuldischer Zentgraf, * Grossen-Lüder

urkdl. 1498 -1506 in Großen-Lüder, seit 1509 in hessischen Diensten, Nr. 13630 aus AL Weber -Krausser aus der Hofapotheke in Lich, Nr. 4646 aus AL Ritter DGB Bd. 124, Nr. 26554 aus AL Majer-Leonhard, Nr. 26938 aus AL Müller AK Schmidt, Nr. 30650 aus AL Habicht

oo Margarethe NN.

132 199. NN., Margarethe, + Nach 1498

oo Wigand von Lüder

136 648. Rott, Hans, * Hirschau 1425, + Hirschau 1506

136 928. Grau, Werner, Fuhr- und Ackermann, * Braach/Rotenburg/F

136 936. Korper, Eckhard, * Allendorf/Werra 1460, + Allendorf/Werra 1515

immatrikuliert in Erfurt 1480, Salzwart der Pfännerschaft in Allendorf 1489,lebte noch um 1510, Nr. 40168 aus AL Ritter DGB Bd. 124, Nr. 60200 aus AL Salzmann

oo Lucia Lober

136 937. Lober, Lucia, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

Nr. 8425 aus AL Bartholomäus, Nr. 40169 aus AL Ritter DGB Bd. 124, Nr. 60201 aus AL Salzmann

oo Eckhard Korper

136 938. Koch, Hermann, Schultheiß, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

Nr. 25706 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich, Nr. 60202 aus ALSalzmann, Nr. 40170 aus AL Ritter, gen. 1482 – 1513 Allendorf

oo Allendorf/Werra Else N.N.

136 939. N.N., Else, * Allendorf/W ?, + Allendorf/W ?

oo Allendorf/Werra Hermann Koch

136 948. Fürstenwalde, Henrich, * Cassel, + Cassel

1472 erwähnt in Cassel, Nr. 8436 aus AL Bartholomäus, Nr. 15444 aus AL Ritter DGB Bd. 124

152 100. Waldis, Hermann, * Allendorf/Werra 1440, + Allendorf/Werra 1480

152 102. Walther, Andreas, Pfänner, * Allendorf/Werra 1470

Nr.  6950 aus AL Brede

152 120. Strecker, Heinrich, Bürgermeister, + Allendorf/Werra 1564

152 130. Fischer, Kurt, Pfänner, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

Bürger zu Allendorf, Pfänner 1489, aus alter Allendorfer Ratsfamilie, am 30.01.1508 noch am Leben, Nr. 30098 aus AL Salzmann

oo Eschwege 1490 Anna Ruland

152 131. Ruland, Anna

Nr. 30099 aus AL Salzmann

oo Eschwege 1490 Kurt Fischer

152 152. Heinemann, Henrich, * Fritzlar um 1480

oo NN Bilstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

152 153. Bilstein, NN

oo Henrich Heinemann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

152 156. Reinemann, Siebert, Bader in Niederwildungen 1530, * Niederwildungen um 1466/76, + Niederwildungen um 1558

oo Niederwildungen um 1504 NN NN

152 157. NN, NN

oo Niederwildungen um 1504 Siebert Reinemann

152 158. Goesel, ...

lebte vermutlich in Fritzlar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

152 576. Holzapfel, Thies, Stadtvormund, * um 1450, + nach 1512

„Stammtafel der Familien Holzapfel aus Eschwege“ im Nachlaß Holzapfel im Stadtarchiv Eschwege

157 736. Rückersfeld, Johannes, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze

Bürger zu Homberg an der Efze, urkundlich ebda. 1463-93, Nr. 116536 aus AL Salzmann

oo Gertrud Walther

157 737. Walther, Gertrud

Nr. 116537 aus AL Salzmann

oo Johannes Rückersfeld

157 740. Meyer, Hermann, Schultheiß, + Vor 1486

urkundlich 1422-25, Waldeckscher Schultheiß zu Niederwildungen, 1469, 1472 und 1475

Bürgermeister zu Wetter bei Marburg

oo Else Vachmann

157 741. Vachmann, Else, * Um 1438, + Vor 1487

+ als Witwe vor 1487, oo um 1457-1461 genannt, Nr. 116541 aus AL Salzmann

oo Hermann Meyer

157 742. Ruland, Burghard, * Allendorf/Werra, + Homberg/Efze

1454-77 Schöffe zu Homberg an der Efze, 1450 fiel an ihn als Bürger von Allendorf an der Werra das Fuldaische Lehen, das 1423-50 sein Vater besessen, Nr. 116542/ 114986 aus AL Salzmann, Nr 60162 aus AL Mühlhausen

oo Allendorf/Werra 1476 Else Rotzmul

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

157 743. Rotzmul, Else, * Treysa 1430, + Allendorf/Werra 1516

urkundlich seit 1452, hatte schon vor ihrer Verheiratung Besitz in Allendorf an der Werra, zuletzt Bürgerin ebda., 1457 dort genannt, Nr. 116543 aus AL Salzmann

oo Allendorf/Werra 1476 Burghard Ruland

162 112. Bang, N.N.

erwähnt um 1500, wohl Bürger in Hallenberg

162 144. Hobemeister, Johann, Hofbesitzer, Bürger in Kirchhain, * Rauschenberg ? vor 1383, + Kirchhain ? vor 1440

er verkauft 1383 mit Zustimmung seiner Mutter den von seinem Vater ererbten Hof in Niederwald bei Kirchhain an Hermann HOLZSPEER, die Stadt Rauschenberg siegelt. Goethe-Ahn Nr. 3872

162 145. Kornmann, ...

vermutlich tragen Nachkommen nach ihr den Familiennamen KORNMANN zuerst als

Beinamen

162 146. Elbracht, Hermann, Bürger in Amöneburg, * vor 1420, + Amöneburg 1463

seit 1446 in Amöneburg, GOETHE Ahn Nr. 3874

oo NN NN

162 147. NN, NN, + Amöneburg nach 1464

oo Hermann Elbracht

162 148. Menchen, Conrad, * Kirchhain Um 1420, + Kirchhain Um 1482

Bürger in Kirchhain und erw. 1442-1480.

oo Kirchhain 1443 Gele Lynte

162 149. Lynte, Gele, * Kirchhain Um 1423, + Kirchhain nach 1464

oo Kirchhain 1443 Conrad Menchen

162 150. Kiddel, Menges, * Kirchhain Um 1415, + Um 1470

oo ... NN

162 151. NN, ...

lebt als Witwe 1475 in Kirchhain

oo Menges Kiddel

162 896. Ihring, Kurt, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

am 21.03.1365 genannt als Zeuge in einer Germeröder Urkunde, Nr. 240768 aus AL Salzmann

oo Allendorf/Werra 1379 Hanne von Wychardessa

162 897. von Wychardessa, Hanne, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1440

lebte 1379, 1412 in Allendorf, 1414 mit ihrer Schwester Lutze mit dem Dolsbach-Gehölz vom Landgrafen belehnt, Nr. 120385 aus AL Salzmann

oo Allendorf/Werra 1379 Kurt Ihring

162 904. Hüter, Conrad

Ratsmann zu Eschwege, erw. 1336 - 44

194 048. Glüntzer, Heintze, Landwirt, * Willingshausen 1430, + Willingshausen 1480

erwähnt in der Landsteuerrechnung von 1467 (im Staatsarchiv Marburg): "Ausgabe:

Item Heintze Glüntzel zu Willingshusen vff 4 Albus"; und unter den Einwohnern:

" Willingehhusen (3.) Heintze Grüntzer, (7.) Henne grüntzer", vielleicht 1480

Pate zum Enkel.

Prof. Dr. Ernst Glinzer aus Hamburg hat zu Anfang dieses Jahrhunderts zusammen mit seiner Tochter Hanna (+ 1961), Oberstudienrätin in Hamburg, die Forschung nach dem Ursprung ihrer Familien begonnen  und die Ergebnisse in einigen großen Tafeln vorgelegt. Sie fanden als Heimat aller heutigen Glintzer zwei große Bauernhöfe in Ransbach bei Ziegenhain, auf denen der Name bis in die Gegenwart erhalten blieb.  Ursprünglich kamen die Glintzer, oder Glüntzer, wie sie früher hießen, aus Gungelshausen, wo sie aber  schon 1667 ausgestorben sind. In Ransbach, Loshausen, Ascherode, Florshain, Niedergrenzebach, Zella, Röllshausen saßen die Glintzer auf großen Höfen und gehörten dort zu den echten Schwälmer Großbauern. In Loshausen erwarben sie später die Klinkenmühle und ergriffen in der Folgezeit immer mehr den Müllerberuf.  Einer der  Enkel des ersten Klinkenmüllers Glintzer, der die Obermühle in Röllshausen übernahm, hatte sogar 7 Söhne, alle mit Nachkommenschaft gesegnet. In Loshausen, wo heute die aus Ransbach kommenden Glintzer alle ausgestorben sind, zog 1831 ein Gastwirt Justus Glintzer aus Schönborn zu, dessen Nachkommen sich zum Unterschied zu den anderen  " Glänzer" nannten und heute noch dort und an manchen anderen Orten blühen. Auch ein Konrad Gläntzer aus Wincherode hat 1816 hierher geheiratet.

Mit einigen neuen Quellen konnte die Stammfolge der Glintzer auch über  Gungelshausen noch weiter zurück verfolgt werden, nach Willingshausen. Kirchenrechnungen im dortigen Pfarrarchiv zeigen den Zusammenhang der Glintzer an beiden Orten und lassen die Abstammung von dem ältesten Namensträger aus der "Landsteuerrechnung" von 1467 erkennen. Dieser wird einmal Heintze "grüntzer", und dann in einer Ausgabenotiz Heintze "Glüntzel" geschrieben. Ein "Register und Receß des Castenguts zu Willingshausen" von 1548 schreibt den Namen aber schon "Glüntzer". Der Henne Glüntzer zu Gungelshausen, 1484 geboren, zinst neben Heintz Gl. damals an den  Kirchenkasten in Willingshausen, dazu  noch Claus Glüntzers Erben. Dieser Claus könnte der Vater jener beiden und der Sohn des Heintze von 1467 gewesen sein. Ein genauerer Abstammungsnachweis ist nicht mehr möglich.

Der Name Glintzer scheint älter als der mehrfach anderwärts auftretende Name Glänzer zu sein. Denn in Schönborn, Nausis und Gebersdorf heißen die Glänzer im ältesten Kirchenbuch Glintzer. Der "Sprachbrockhaus" (1940 Seite 230) nennt als  gleichbedeutende Worte: glinstern, glinzern, glistern, glänzen. In Merians  Topographie Hessens von 1655 (Kassel 1959, S.92) heißt es, daß man in einem  Brunnen im Homberger Schloß das Wasser "glintzern" sehen kann. Kluge-Götze (Etymologisches Wörterbuch, 1951) kennt eine Sprachwurzel "glent", aus der folgende  verwandte Worte stammen sollen: Glanz, Glast, Glatze, gleißen, gleiten,  gimmern, glitzern. Von da aus wird in den genannten Werken der Name Glintzer als der eines Schmieds oder anderen Mannes erklärt, der mit glimmendem Feuer und Funken zu tun hat, oder als der eines glänzend berühmten Mannes.

Da die älteste Schreibweise aber nicht  gerade Glintzer, sondern Gluntzer und  Glüntzer und sogar Grüntzer und Glüntzel gewesen ist, erscheint die  Namendeutung doch noch schwieriger. Vielleicht ist sie im Zusammenhang mit dem Namen des Dorfes Grenzebach zu suchen, das natürlich nach einem alten Bachlauf heißt, aber nichts mit einer Grenze zu tun hat. Das Dorf hat  auch in alter Zeit oft den Namen  "Grintzebach". Der bekannte Germanist und Grimmforscher Oberstudiendirektor Dr. Wilhelm Schoof in Willingshausen leitet den Namen Glinzer von alten Flurnamen, von weit ausgedehnter Weidefläche ab. Vom Namen Inge ist auszugehen, der in Ingelheim und Ingolstadt wiederkehrt. Die Vorsilbe "G" bedeutet den weiten Raum. So entwickelte sich aus Gelinge, Gelinde, Gelinne der Name schließlich zu Glinzer,  ähnlich wie mit dem vorgesetzten "r" aus Gerenge, Grende, Grenze und Grinze wird. Jedenfalls gibt der Name Glintzer noch immer viele Rätsel auf.

oo Willingshausen 1460 ... NN

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

194 049. NN, ...

oo Willingshausen 1460 Heintze Glüntzer

194 176. Hose, Hennichen, * Leimbach 1430, + Leimbach 1502

Inhaber des halben Unterhofes (Landsteuerrechnung im Staatsarchiv in Marburg), empfängt 1462 Geld für Butter (Geldregister des Amtes Ziegenhain) vielleicht Nachkomme von Konrad Hose zu Niedergrenzebach, der 1356 und 1371 Rodegeld zahlt (Ziegenhainer Urbar), und Verwandter von Johan genannt Hose, Probst des  Klosters Immichenhain und Pfarrer in Niedergrenzebach (5.10.1360, ebda.), der einen Neffen nach Leimbach gebracht haben könnte, da es bis zur Reformation zum Kloster Immichenhain gehörte.

195 712. Kerstian, Luttike, * Grebenstein um 1400, + Grebenstein nach 1430

 

18. Ahnenreihe

 

264 384. Diede zum Fürstenstein, Hermann, Burgmann

Burgmann zu Fürstenstein und Witzenhausen, erwähnt 1355-1387 (Vertrag vom

05.11.1355), Nr. 37120 aus AL Ritter DGB Bd. 124

 

1361 März 5.

Die Gebrüder Herman, Johan und Deynhard, des + Ritters Lodewig Dythe Söhne, verkaufen der Aebtissin und dem Konvent von St. Cyriaxberg (sente Cyriacibergis) zu Esschinwege auf Wiederkauf für 5 M. Eschw.   W. eine jährlich halb an Walpurgis und halb an Michaelis fällige Rente aus ihren 5 Aeckern Ackerlandes im Felde von Gestede, die dem + Heinrich  von Ubeche gehörten. --

Siegler: Die beiden erstgenannten Aussteller, zugleich für den dritten. --   

Datum: Sexta seria ante dominicam, qua  cantatur: Letare Jerusalem

Ausfertigung Pergament 2 abh. gut erh. Siegel

 

Allendorf 1387 Juli 28

Wernher von Hansteyn,> amptman an  der Werra <, bekundet, daß vor ihm >  her Tileman <, Probst zu Germerode, im Namen seines Konventes einerseits und Heymbrat zu Reynde anderseits ihre schon lange dauernden Streitigkeiten um das Gut zu Bruerstorf, von dem Heymbrat behauptet, daß er es von > hern Johan Sodin < rechtlich erworben habe, während der Probst und sein Konvent auf ihre auf das Gut  lautenden Briefe pochten, vor ihn zu rechtlicher Entscheidung gebracht haben, die er, wie folgt, trifft: Sollte Heymbrat urkundlich (mit linder orkunde) oder mündlich (mit lebendiger kuntschaff) vor dem Lehn- oder dem Erbherrn beweisen, daß er das Gut  rechtmäßig erworben habe, dann soll er das Gut besitzen, tut er das aber nicht, dann sollen Probst und Konvent auf Grund ihrer Briefe  des Gutes genießen. -

Zeugen des Spruchs: Die gestrengen Reynhart von Netir, Henrich von  Crutzeborg, Herman Dythe, Burgmann  zu Forstinsteyn und Wiczenhusen, und die ´weisen Leute` Borghart Rolandez und Curt Funke, Bürgermeister, und Berlt Helle, Schöffe zu Aldindorf, und andere. -

Datum der Handlung und Besiegelung:

An dem suntage nach sente Jacobiz allir neest, im Hause Spanginbergs, es Schultheißen zu  Aldindorf. -  Siegler: Der Aussteller

oo Jutta von Hornsberg

264 385. von Hornsberg, Jutta

erwähnt 1355

oo Hermann Diede zum Fürstenstein

264 396. von Lüder, Wigand der Jüngere, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder

erwähnt 1454 -58 in Müß und Großen-Lüder bei Fulda, Nr. 27260 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich, Nr. 9292 aus AL Ritter DGB Bd.124

oo Lisa Döring von Lüder

264 397. Döring von Lüder, Lisa, * Grossen-Lüder

Nr. 27261 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich

oo Wigand von Lüder

273 872. Korper, Hans

aus Allendorf immatr. 1458 Erfurt

 AL Kroeschell

273 874. Lober, Heinrich, * Allendorf, + Allendorf

gen. 1434 – 1489 Allendorf

273 896. von Fürstenwald, Tiele, * Grebenstein ?, + Grebenstein ?

Bürger in Grebenstein, 1416 als Sohn von Albrecht genannt, vor 1460 Träger des

sog. Eckemannschen Lehens

304 240. Strecker, Nicolaus, * Heiligenstadt, + Heiligenstadt

304 262. Ruland, Dr. Heinrich, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 03.03.1485

immatrikuliert 1417 in Erfurt, 18.10.1449 Lehensmann der Wagmühle, Nr. 60198 aus AL Salzmann

oo Eyla Geylfuß

304 263. Geylfuß, Eyla, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

Nr. 60199 aus AL Salzmann

oo Dr. Heinrich Ruland

304 312. Reinemann, Berthold, Bader und Bürger zu Niederwildungen, * Niederwildungen um 1430, + Niederwildungen um 1503/1505

erster bekannter Betreuer der städtischen Badestube in Wildungen geworden am 25. April 1463.

Auf Anordnung des Landesherrn mußte die Stadt Wildungen einen Arzt oder heilkundigen Bader einstellen, der für mehrere Jahre Steuerfreiheit erhielt. Der erste Betreuer der städtischen Badestube war Berthold Reinemann (etwa 1430 – 1505), der 1463 Bürger wurde. Ihm folgten seine Söhne Hans und Sibert (etwa 1476 –1558). Sibert hatte drei Söhne: Henrich I, Kurt und Martin. Martin (1517 – etwa 1595) wurde 1541 Bürger, heiratete in diesem Jahr Anna Krämer und nach deren Tod Eyla Goesel aus Bergfreiheit. Er war einer der reichsten Bürger Wildungens, der 1582 ein Vermögen von 2400 Gulden versteuerte und ist der Vater der Elisabeth (*1564), die den Fritzlarer Bürgermeister Hermann Heinemann heiratete. Der Neffe Henrich (1531 – 1608/09) war seit 1555 mehrmals im Rat und 1567 bis 1606 zehnmal regierender Bürgermeister. Er benutzte 1605 das Wappen als Siegel. Die Familie lebte bis Ende des 18. Jh. In Wildungen und hat noch Nachkommen.

 

Wappen: In (Silber) auf (blauem) Grund zum Knoten verschlungene Badetücher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

315 472. Rückersfeld, Henrich, Schöffe, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze

1398-1437 urkundlich, Ahnengemeinschaft mit dem Theologen Fr. Schleiermacher siehe auch H.b.D.1. S. 24, Nr. 233072/114984 aus AL Salzmann, Nr. 61160 aus AL Mühlhausen

oo Metze Bischoff

315 473. Bischoff, Metze

erw. 1423, Ahnengemeinschaft mit dem Theologen Fr. Schleiermacher, Nr. 233073/

114985 aus AL Salzmann, Nr. 61161 aus AL Mühlhausen

oo Henrich Rückersfeld

315 480. Meiger, Henne, Kaufmann, * Niederwildungen Um 1375, + Niederwildungen Um 1441 Ratsherr, sowie 1431 und 1433 Bürgermeister zu Niederwildungen, zahlt 1424-1441 Geschoß im 1. Viertel, Nr. 233080 aus AL Salzmann

oo Niederwildungen Um 1410 Catharina N.N.

315 481. N.N., Catharina, * Niederwildungen Um 1390, + Niederwildungen Nach 1461

1422 genannt, 1. Ehe mit Volpert Schaumber (Schonenberg), Nr. 233081 aus AL Salzmann

oo Niederwildungen Um 1410 Henne Meiger

315 482. Vachmann, Johann, * Niederwildungen ?, + Niederwildungen ?

315 486. Rotzmul, Claus, * Treysa ?, + Treysa ?

am 08.04.1400 als noch lediger Sohn erstmals erwähnt zu Treysa, 1402 und 1423 als Schöffe, + vor 28.12.1452, verheiratet wohl mit einer Allendorferin, da seine Tochter Elsa schon vor ihrer Verheiratung dort Güter hatte., Nr. 233086 aus AL Salzmann

324 224. Bang, Johannes

324 288. Hobemeister, Konz, Hofbesitzer, * Rauschenberg vor 1355, + Rauschenberg ? 1383

Besitzer eines Hofes in Niederwald bei Kirchhain. Goethe-Ahn Nr. 7744

oo Metze (Mechthild) N.N.

324 289. N.N., Metze (Mechthild), + Rauschenberg nach 1383

lebt als Witwe "Hobemeisterin" 1383 in Rauschenberg. Goethe-Ahn Nr. 7745

oo Konz Hobemeister

324 290. Kornmann, Heinrich, + Kirchhain ? Vor 1400

vermutlich Bürger in Kirchhain

324 296. Menchin, Hermann, * Kirchhain ?, + Kirchhain 1443

Bürger in Kirchhain und erw. 1431-42, seine Witwe erw. 1443

324 298. Lynte, Claus, + Kirchhain 1442

Bürger in Kirchhain und erw. 1431-42.

325 792. Ihring, Hans, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra vor 1457

Schon 1365 wird in Urkunden des Klosters Germerode am Meißner ein Hans Iring als Zeuge erwähnt. 1398 erscheint in Allendorf an der Werra ein Curt Iring als Pfänner, d.h. als Besitzer eines Salzpfannenanteils am Soodener Salzwerk. Das Geschlecht Ihring muß also schon damals in Allendorf eine angesehene Stellung gehabt haben, denn nur die vornehmsten Geschlechter der Stadt waren Pfannenbesitzer. So ist es  verständlich, daß im 15. Jahrhundert mehrfach Verschwägerungen mit dem  hessischen Landadel festzustellen sind. Möglicherweise handelt es sich bei den obengenannten Hans und Curt Iring um Vater und Sohn. Jedenfalls begegnen uns die Vornamen Hans und Curt im 15. Jahrhundert immer wieder. Sicheres ließ sich allerdings bisher nicht ermitteln. Dagegen war eine klare Abstammung ab etwa 1400  festzustellen, da aus dem 15. Jahrhundert Lehnsbriefe erhalten geblieben sind. Es handelt sich vor allem  1379  beginnende Lehnsbriefe über das Dolsbachgehölz  (Staatsarchiv Marburg, Hofgerichtsakten J 23).

Der älteste Lehnsbrief meldet, daß Henrich von Wychardessa, Bürger zu Allendorf, und die Töchter seines verstorbenen Bruders Konrad, Lutze und Hane von Wychardessa, vom Landgrafen von Hessen mit dem Dolsbachgehölz belehnt werden. 1414 waren nur noch die beiden Schwestern Lutze und Hane von  Wychardessa belehnt. 1440 war das Lehen "erstorben" und ging von ihren Eltern an  Hermann Rode und Hans Iring, beide Bürger zu Allendorf über, anscheinend ihre Söhne. Daraus wäre zu folgern, daß die eine Schwester mit einem Allendorfer Bürger  namens Rode, die andere mit einem Allendorfer Bürger namens Iring verheiratet gewesen wäre. Leider sind die Vornamen der bei den Männer nicht überliefert. Der Zeit nach könnte aber sehr wohl der oben erwähnte Curt Iring von 1398 der Mann der einen von Wychardessa sein, zumal einer seiner Söhne ebenfalls den Vornamen Curt trug. Die Frage, ob Hane oder Lutze von Wychardessa die Mutter der Brüder Curt und Hans Iring war, ließ sich bisher nicht sicher beantworten. Wahrscheinlich war es Hane, denn im alten Iringschen Stammbaum von 1575 wird ein Hans Iring genannt, der mit Anne von Wickersee verheiratet gewesen sein soll. Da diese Anne von  Wickersee sonst nicht urkundlich belegt ist, handelt es sich vermutlich um eine Verwechslung mit der Stammmutter Hane von Wychardessa. Jedenfalls läßt sich  von den Besitzern  des Dolsbachgehölzes ab auf Grund der Akten die Stammfolge ununterbrochen bis zur Gegenwart durchführen.

Die meisten Zweige des Geschlechts starben um 1800 aus, so die Kasseler  Zweige, die eine Anzahl bedeutender Pfarrer und Verwaltungsbeamter  hervorgebracht haben. In Allendorf selbst erlosch das Geschlecht schon um 1700, erhielt sich aber in Kassel und Wickenrode bis um 1800, in Eschwege und Schmalkalden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.

Allein der Licher Zweig blüht bis zur Gegenwart. Sein Begründer war der aus Waldau bei Kassel stammende Andreas Christoph Ihring 1669-1716, der sich in Lich als Bäckermeister niederließ. Dem Bäckerhandwerk ist ein Teil seiner Nachkommen bis heute treu geblieben. Johann Heinrich Ihring 1832-1911 gründete in Lich im Jahre 1854 die bekannte Großbrauerei.

Fraglos hat so ein altes und angesehenes Geschlecht wie das der Ihring schon vor 1515 ein  Wappen geführt. Es findet sich zuerst 1515 auf dem Grabstein des Fritzlarer Kanonikus Hans Ihring. Siegelabdrucke sind aus dem Jahre 1553 erhalten  geblieben. Sie zeigen einen springenden Hund.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

325 794. von Wichardessa, Konrad, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1379

Bürger zu Allendorf; das Schöffengeschlecht, bereits 1301 im Rat von Allendorf  genannt, ist vermutlich eine Nebenlinie  des in der Nachbarschaft ansässigen,  ursprünglich bilsteinschen Ministerialengeschlechts; in ihrem Hause fanden 1363 während der Mainzer Fehde die Dörnbergs  Aufnahme, sie  besaßen mit H. von Wichardessa den Altenstein.

325 808. Hüter, Henrich

 

19. Ahnenreihe

 

528 768. Dythe, Lodewig, Ritter, + 1361

erwähnt 1335 - 1356

 

1355 Nov. 15

Herman von Boymmenneborg der alde  verschreibt der Aebtissin und dem  Frauenkonvente von St. Cyriaxberg (sente Cyriacygerges) zu Esschinwege auf Wiederkauf für 20 M. - > vier  phund gudir hellere vor di marg odder achczin hellere vor eyn tornoz < einen jählich auf Michaelis fälligen Zins von 2 M. aus all seinem Gut zu Wychmanshusen, das von der Aebtissin zu Lehen geht. Als Bürgen für Zins und Hauptgeld setzt er den Ritter Lodewyg Dythe, seinen Bruder Heymbrad von  Boymmenburg, Heinrich von Valken und seinen Vetter Hermann von  Boymmenburg den jungen und ver  pflichtet sich, wenn einer vor diesen stürbe, ihn in Monatsfrist durch einen anderen ebenso guten Bürgen zu ersetzen. Die Bürgen hingegen sollen  auf Mahnung einen Monat lang in einer  Herberge zu Eschwege Einlager halten und dann, falls noch nicht bezahlt ist, entweder Zins und Hauptgeld zahlen oder Bürgen stellen.

Siegler. Der gen. sachwalde (Herm. V.  Boymmenneborg d.alde) und die Bürgen. - Datum: An deme suntage allernest noch sente Martinis tage des heilgin bischoffes

Ausf. auf Pergament, durch Feuchtigkeit  stark beschädigt,  unterklebt, 5 anh. runde Siegel.

 

1349 März 1

Das Stift Petersberg vor Hersfeld verkauft den Dieden Gefälle zu Niddawitzhausen. Nach einer durch Bürgermeister und Rat zu Allendorf beglaubigten Abschrift,   1431 Juli 24

oo Else N.N.

528 769. N.N., Else

erwähnt 1378

oo Lodewig Dythe

528 770. von Hornsberg, Volke

528 792. von Lüder, Wiegand, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder

1430 als Ritter erwähnt, Nr. 18684 aus AL Ritter DGB Bd. 124

547 744. Korber, Hans

Hat in Allendorf 1436 und 1468 vom Deutschen Orden Land # AL Kroeschell

547 792. von Fürstenwald, Albrecht, + Nach 1424

Bürger in Grebenstein, wird 1416 zusammen mit seinem Sohn Tiele belehnt mit 1 Hof vor Immenhausen und 3 Huben Land Schönberger Herkunft in Burguffeln, dem späteren Eckemannschen Lehen

608 480. Strecker, Hans, Bürgermeister, * Heiligenstadt 1450, + Heiligenstadt

608 524. Ruland, Heinrich, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 1377, + Allendorf/Werra 1450

studierte 1398 in Erfurt, 1423, 1436, 1450 in Allendorf erw., 1431 Bürgermeister ebda.; am 14.10.1423 fiel mit dem Tode seines anscheinend kinderlosen Bruders Ruland Rulant das fuldisch Lehen, das seit 1396 in dessen Besitz gewesen ist, an ihn, besaß es bis 1450; 1436 erhielt er Land vom Deutschen Orden, war mit seinem Bruder gleich- oder wechselseitig Schöffe, Nr.120324 aus AL Mühlhausen

oo Katharina N.N.

608 525. N.N., Katharina

oo Heinrich Ruland

630 944. Rückersfeld, Sifrid, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze 1371

urkundlich zu Homberg an der Efze 1371, 1398, 1412, Nr. 229968 aus AL Salz mann, Nr.

122320 aus AL Mühlhausen

oo Else N.N.

630 945. N.N., Else

1398 genannt, NR. 229969 aus AL Salzmann, Nr. 122321 aus AL Mühlhausen

oo Sifrid Rückersfeld

630 946. Bischoff, Hermann, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze Vor 21.09.1413

urkundlich 1379-1403 in Homberg an der Efze, Schöffe zu Homberg an der Efze, Nr. 229970 aus AL Salzmann Nr. 122322 aus AL Mühlhausen

630 960. Meiger, Henrich, Ratsherr, * Niederwildungen 1350, + Niederwildungen Vor 1422

1402 Bürger und Ratsherr zu Nieder-Wildungen, Nr. 466160 aus AL Salzmann

oo Kunigunde N.N.

630 961. N.N., Kunigunde, * Niederwildungen 1355, + Niederwildungen vor 1422

oo Henrich Meiger

630 972. Rotzmul, Claus, * Alsfeld ?, + Treysa ?

1366 Bürger zu Alsfeld, 1397 Bürger zu Treysa, Schöffe zu Treysa am 08.11.1400,

1. Ehe mit Metze.... 1366 zu Alsfeld, 2. Ehe mit Benedikte NN. 1400 zu Treysa

oo Metze ...

630 973. Metze

oo Claus Rotzmul

648 576. von Rauschenberg (Hobemeister), Heinrich, Hofbesitzer, * um 1299, + Rauschenberg ? nach 1369

"ehrbarer Knecht", Bruder des Grafen Johannes I. VON ZIEGENHAIN, kauft am 21.6.1330 ein Gut "auf dem Graben" zu Willingshausen. Er ist Bürge am 13.7.1337 als dessen "hobemeister" für den Grafen, augenscheinlich als Meier auf dem Fronhof in Rauschenberg, wird genannt an letzter Stelle hinter mehreren Adeligen und dem Schultheiß zu Treysa; hat kein eigenes Siegel. Er ist vielleicht als Konverse des Klosters Haina Leiter des Haupthofes Ransbach und vielleicht Heinrich VON RAUSCHENBERG, der am 24.2.1369 im Alter von 70 Jahren von Agnes, Gräfin von Ziegenhain, bestellt wird. Goethe-Ahn Nr. 15488

648 580. Kornmann, N.N.

um 1360

 

 

20. Ahnenreihe

 

1 057 536. Dedonis, Hermann, Ritter

erwähnt 1291 - 1342, Ratmann Landgraf Heinrichs d.E.

 

Didi planities quatuor sub  

casside ponunt

Pileolum et christas   

splendida cassis habet.

 

 Mit  diesen  Worten  beschrieb 1697 Johann Just Winkelmann das von  silber und schwarz geviertete Wappen  der Diede zum Fürstenstein, die er gewiß mit Recht -  als ein sehr altes  Geschlecht der Werralandschaft bezeichnet. Wir  wissen recht wenig über die Anfänge der  Familie. Sie begegnet uns zuerst gegen Ende des 13. Jahrhunderts;  gegenüber der von Kneschke wegen der Wappengleichheit behaupteten Stammverwandtschaft mit den von Boyneburg haben schon Stendell  und - ihm folgend - Bruchmann - auf den Zusammenhang  mit den von Ubach  hingewiesen. In der Tat sind die Diede mit ihnen nicht nur durch das  gleiche Wappen  verbunden, sondern die Diede haben auch in + Ubach Besitz gehabt, und  zwar bis ins ausgehende 18. Jahrhundert; 1361 bereits verkauften sie Güter, die vordem Heinrich von Ubach besessen hatte. Schließlich erscheinen bei ihnen auch die gleichen  Vornamen Ludwig und Hermann; der eigenartige Name Diede scheint sogar geradezu  vom  Vornamen eines von Ubach zum Stammnamen eines ganzen Geschlechtes geworden zu sein,  ist  1291 von Hermann und anderen Söhnen Didonis de Ubeche  die Rede, so begegnet künftig  dieser Hermann als Hermann Dedonis oder Dythonis, sein Sohn Ludwig als Lodewicus Dythonis beziehungsweise  dann deutsch als Hermann Dyete und  Ludwig Dythe, und fortan  liegt der Name Diede fest. Die Bezeichnung  "zum Fürstenstein"  setzt sich noch später durch;  ganz selbstverständlich wird sie erst in der Zeit, in der das Geschlecht die Burg Fürstenstein, über  der Werra bei Albungen  gelegen, ganz  in seine Hand  gebracht hat. Von  ihr hören wir zum ersten Mal 1307; es  erscheint ziemlich sicher, dass  Johann Rothe irrt, wenn  er  -  um 1420  -  meint, Fürstenstein habe sich unter den festen Plätzen befunden, die  Braunschweig 1264 an Thüringen abtrat und die dann an Hessen kamen.  Man wird  mit K.G.Bruchmann anzunehmen  haben, dass die Burg  zur Sicherung  einer bilsteinischen Zollstätte an der Werra angelegt  worden ist  -  ob noch von den  Bilsteinern selbst, mag die Benennung zweifelhaft  erscheinen  lassen; er zeigt auch, wie die Diede sich durch  das Gestrüpp zahlreicher Verpflichdungen des Fürstensteins seitens der hessischen Landgrafen allmählich den Weg zum Alleinbesitz der Burg  zu bahnen vermochten und wie sie darauf ausgingen, sich ein kleines  Herrschaftsgebiet  aufzubauen,  freilich wohl weniger mit dem Ziel, ein Terri  torium zu schaffen,als um die ihnen lästigen und ihre Nutzung  beeinträchtigenden  Befugnisse der  Beamten des Gerichts Bilstein auszuschalten. Es mag  bezeichnend sein, daß ihre Anstrengungen stets in der Gestalt eines Streites mit den bilsteinschen  Beamten  erscheinen, den der Landgraf entscheiden soll. Dem entspricht   es, daß die Familie beständig zur landsässigen Ritterschaft gezählt und diese Rechtstellung nie in Zweifel gezogen hat; wir finden denn auch später Diedes in Stellungen, die dem landständigen Adel zukamen: Obervorsteher, Hofrichter, ritterschaftlicher Oberein  nehmer. 

Älter als die Rechte der Diede am Fürstenstein ist ihr Besitz zu Niddawitzhausen; dort haben  sie offen sichtlich die Vogtei über eine Villikation des Klosters Petersberg vor Hersfeld erwerben und ausbauen können. Der Ort erscheint bereits 1073. Sein  heutiger Name ist kaum anders denn als kuriose Verschönerung  des alten  Nidiwizzeshusun zu bezeichnen; er hatte sich über Nadewitzhausen zu  Nautzhausen entwickelt, so dass man  den Grund nicht recht sieht, aus dem die heutige Form zustande gekommen ist.

Die Diede bezeichneten selbst ihren Besthauptanspruch im ganzen Dorf   Niddawitzhausen als Lehen von Kloster Petersberg, trugen aber die  Niedergerichtsbarkeit und die Vogttümer  von Hessen zu Lehen: vielleicht sind es zunächst, wie die 1301 erwähnten, nicht näher erläuterten   bona, bilsteinische Lehen gewesen  und die Gerichsrechte der Diede wurzeln in einer Funktion als bilsteinische Untervögte über hersfeldisches Gut.

1444  erscheint der Pfarrer Konrad Steinmetz zu  Niddawitzhausen als formunde in dem gebyde daselbis des Klosters Petersberg, und dem entspricht es, daß er - wenn audi ohne diese Bezeichnung - 1436 das Weistum über das Besthauptrecht der  Diede zu Niddawitzhausen siegelt . Die genannten Gericbtsrechte haben später zu langwierigen Rechtsstreitigkeiten mit den Beamten des Gerichts Bilstein geführt, die in ganzer Ausführlichkeit in dem hier in Rede stehenden Kopialbuch ihren Niederschlag gefunden haben; sie waren durch einen Bescheid am 28. Januar 1688 zwar endschieden, doch  war damit noch nicht unmittelbar eine Befriedung des Verhältnisses zwischen den Dieden und den Beamten zu Abterode erreicht. Auch das  Diedesche Fischrecht in der  Wehre bei Niddawitzhausen, die Merian als sehr fischreich bezeichnete, ist zeitweilig streitig gewesen, konnte aber gehalten werden.

Um den Fürstenstein und um Niddawitzhausen lag erheblicher weiterer Besitz der Diede, teilweise Allod, überwiegend aber wohl Lehengut verschiedener Herren: außer  den Landgrafen von Hessen und dem Kloster Peterberg vor Hersfeld  erscheinen, soweit ersichtlich, noch das Kloster  Fulda, das Cyriacusstift zu Eschwege und die Grafen von Ziegenhain als  Lehenherren. Die Diede scheinen im ganzen eine recht   glückliche Hand in wirtschaftlichen Dingen bewiesen zu haben; wie sie ihre Position auf dem Fürsenstein zielbewußt ausbauten, so waren sie offenbar auch sonst um die Wertsteigerung ihres Besitzes bemüht, sei es \durch Zukäufe, sei es durch Tilgung  von Belastungen; freilich sind auch Verkäufe festzustellen. Hinzu kommen  Neubelehnungen, die sie im 15.Jahrhundert erwerben  konnten; die Tätigkeit Hermann Diedes d.Ä als Rat  und Amtmann Landgraf  Ludwigs I. dürfte dem förderlich gewesen sein.

Über den so gezogenen Bereich ging erst Kurt Diede hinaus, dem die Familie wohl den  bemerkenswertesten  Besitzzuwachs verdankte: er brachte ihr die beträchtlichen Güterkomplexe Immichenhain und Ziegenberg  zu. Kurt Diede, der vom Edelknaben bei Hofe zum landgräflichen Rat und Kämmerer aufstieg und zeitweilig auch Beisitzer am Hofgericht  war,  ist zwar nicht der erste seines Geschlechtes  gewesen,  der  seinem  Landesherrn in dessen unmittelbarer Umgebung diente; aber er tat es  wohl als erster sein ganzes Leben lang und vollzog damit für seine Familie endgültig den Übertritt in den Hofadel. Landgraf Philipp d. Gr. verlieh ihm 1538 das Klostergut Immichenhain das zwar um 4000 fl. zu lösen  stehen sollte, tatsächlich aber der Familie bis zu ihrem Erlöschen  erhalten  blieb; zeitweilig scheint es der Mittelpunkt  der Diedeschen Verwaltung  gewesen zu sein. Die mittelalterliche Burg Ziegenberg war aus dem falkensteinischen Erbe gemäß dem Butzbacher Vertrag vom 24. Mai 1419 an die Herren von Eppstein gefallen und hatte von 1433 an den Sitz  einer  besonderen Linie dieses  Geschlechtes  gebildet; die  Brüder Gottfried und   Johann von Eppstein-Münzenberg hatten sie zusammen mit einigen umliegenden Orten und einem Viertel an Butzbach 1478 dem Grafen Philipp von Katzenelnbogen verkauft, von dem sie im Jahr darauf an Hessen kam. Nachdem Ziegenberg  zunächst amtsweise vergeben worden war,  gab  Landgraf  Wilhelm d.M.1506 seinem  Amtmann zu Eppstein Jost von Drachsdorf Schloß und Tal  Ziegenberg mit dem Mühlenbann und sonstigen  Zubehörungen, ferner Gefälle zu  Wernborn, Pfaffenwiesbach, Langenhain  und Fauerbach zu Lehen, und zwar in männlicher,  eventualiter auch weiblicher Erbfolge; der Landgraf, dem Jost von Drachsdorf dafür Vecker  hagen und die Zusage über  ein Manngeld  zurückgegeben  hatte, behielt  sich  bestimmte Rechte vor,  ferner das Recht, das Lehen mit 2500  fl. zu lösen. Auch hier ist von dem Lösungsrecht niemals Gebrauch gemacht worden.

Jost  von  Drachsdorf  entstammte einem alten meißnischen Geschlecht, das sich nach Dragsdorf bei Zeitz nannte, mit Seitenlinien in Bayern und im Elsaß ansässig war und 1678 in den Reichsfreiherrenstand erhoben wurde. Er erscheint 1502 im hessischen Hofgesinde,  wurde Amtmann zu Eppstein, dann Oberamtmann der  Niedergrafschaft Katzenelnbogen 1514-19, schließlich hessischer Hofmeister und Rat unter Landgraf Philipp d.Gr.Durch seine Ehe mit  Margarethe, Tochter des Johann Mohr von Leun, hatte er allerlei Lehengüter und wohl auch Allodialbesilz erworben,  darunter Anteile am Zehnten zu Krofdorf  und den gleichfalls von den  Herren von Runkel zu Lehen rühren den Kirchsatz zu Rodheim-Bieber noch bis in unser Jahrhundert stand der Patronat der Pfarrkirche zu Rodheim dem Besitzer von Ziegenberg zu. Mit  Ziegenberg hatte Jost von Drachsdorf einen Platz erworben, der sich als Sitz eines adligen Herren wohl sehen lassen konnte: der Stich in Merians  Topographia Hassiae zeigt eine stattliche Burg. Wir hören auch, daß  Jost von Drachsdorf noch Grundbesitz dazu erworben hat.Sein Schwiegersohn Kurt Diede setzte den Ausbau  des Ziegenberger Besitzes zielstrebig fort. Er hatte 1540 Ottilia, die Tochter des bereits 1529 verstorbenen Jost von Drachsdorf, geheiratet und sich  mit seinen Schwägern Philipp und Marsilius von Reifenberg nach dem Tode der Söhne des Jost von Drachs  dorf in der Weise geeinigt, daß Ziegenberg ihm künftig allein gehörte.

Da wenige Jahre nach seinem Tode die ältere Linie der Diede mit Balthasar Diede zu  Wellingerode erlosch und da  aus der Ehe seines Bruders Philipp mit Balthasar Diedes Tochter Margarethe keine Kinder hervorgegangen waren, wurde Kurt Diede zum Stammvater aller späteren Diede zum Fürstenstein. Mit großer Sorgfalt haben  Balthasar Diede und seine  Vettern Vorkehrungen zum Übergang der Lehengüter der älteren Linie auf die jüngere Linie getroffen; diese Vorkehrungen beginnen bereits 1557 und finden mit dem Vertrag zwischen Maria von Herda und den Erben des Kurt Diede 1577 und seiner Ausführung 1579 erst ihren Abschluß. Landgraf Wilhelm IV. vollzog freilich den Übergang der Lehen nicht, ohne seinen Vorteil dabei zu wahren - was  ja sein gutes Recht war. Bei dieser Gelegenheit erfahren wir zugleich auch zum ersten Mal etwas über das Diedesche Archiv: eine Liste der Archivalien, die damals Maria von Herda an die Vettern von der jüngeren Linie abgab, gewährt uns eine  unge  fähre Kenntnis von dem, was Balthasar Diede in Wellingerode verwahrt hatte. Die abgegebenen Archivalien sind offenbar damals nach Immichenhain gebracht worden. Denn als  1711 auf Begehren des hessischen Obristen Karl Meisenbug und seiner  Ehefrau Magdalene Sophie geb. Diede  der Notar Karl Christian Götz  ein Inventar der in dem Diedischen  sogenannten sambtkasten zu Immichen hain befindlichen briefschafften auf nahm, verzeichnete er einiges mit, was schon in der Liste der Maria von Herda gestanden hatte. Nach Immichenhain sind nach diesem Inventar auch die auf Ziegenberg bezüglichen Stücke gekommen, also nicht bloß Ehepakten, sondern auch Kaufbriefe und anderes mehr; vielleicht hat man in der Tat  nur das notwendigste in Ziegenberg gelassen, das als Außenbesitzung betrachtet worden zu sein scheint. Immerhin hatte allerdings der Besitz der Diede in der Wetterau die Basis dafür geboten,  daß sie in die Friedberger Reichsburgmannschaft eintreten und zweimal den Burggrafen stellen konnten. Und obwohl die Familie inzwischen durch die Ehe des Jost Diede mit der Erbtochter Anna Katharina des Hofmarschalls und  Kammerrates Kraft Melchior von Madelungen dessen  recht wertvolles Gut Madelungen bei Eisenach und ein Geldlehen  von  2000  fl,  erworben hatte, so scheint doch der Burggraf Hans Eitel Diede d.J. damit begonnen zu haben, Ziegenberg zum Mittelpunkt zu machen. Nach seinem frühen Tode hat sein Sohn Wilhelm Christoph  Diede diese Absicht verwirklicht: in Ziegenberg entstand anstelle der mittelalterlichen Burg ein Schloß  im Stile des frühen Klassizismus, Im Zuge dessen scheinen auch  erhebliche Teile des Immichenhainer Archivs nach Ziegenberg überführt worden zu  sein; wir finden - durch die Sorgfalt Heinrich Reimers aufgezeichnet - in  Ziegenberg  etliche Stücke wieder, die 1711 in Immichenhain gelegen hatten. Aber was sich  speziell auf die  Immichenhainer Güter  bezog, scheint  nebst wenigem anderen dort geblieben zu sein. Bescheidene Reste davon bewahrt heute das Staatsarchiv in Marburg.

Wilhelm Christoph Diede zum Fürstenstein, Erb- und Gerichtsherr zu Fürstenstein, Ziegenberg, Madelungen, Wellingerode, Niddawitzhausen und  Immichenhain - so nennt er sich am 1. Januar 1800 - der letzte seines Geschlechtes und im Besitz der  reichen Lehengüter, war nach  Studien  in Göttingen und Marburg und einer  Praktikantenzeit am Reichskammergericht in Wetzlar in dänische Dienste getreten; er war Gesandter in  Berlin und London und vertrat schließlich das Herzogtum Holstein-Glückstadt als Reichstagsgesandter in Regensburg. Seine Ehe mit Margaretha  Konstantine Louise Gräfin von Callenberg scheint ihm allerlei Besitz in Schlesien  zugebracht zu haben; außerdem hatte sein Vater noch die  Spete´schen  Lehengüter zu Frielingen erworben, mit denen Wilhelm Christoph Diede 1787  belehnt wurde. Aber der Lebensstil eines Herrn von Welt, große Reisen  und wohl auch der   Ausbau  Ziegenbergs scheinen mehr  Geld erfordert zu haben, als zu Gebote stand, so daß schließlich  Wilhelm Christoph Diede anscheinend recht erheblich verschuldet war.

Auf die Ausgestaltung Ziegenbergs hat  er offenbar große Sorgfalt verwandt: man weiß, daß er über die Entwürfe für den Park mit Goethe korrespondiert hat und daß Goethe in den Januartagen des  Jahres 1780  zusammen mit Herzog Karl August Gast in Ziegenberg gewesen ist; der Herzog  hat sich 1785 noch einmal ohne Goethe in Ziegenberg aufgehalten - wir dürfen wohl annehmen, daß Diedes recht häufig bemerkenswerte Gäste bei sich sahen. Die Verbindung mit Goethe ist auch in der folgenden Zeit nie ganz abgerissen; nodi 1829 besuchte Wilhelm Christoph Diedes Enkel Frhr. Löw von und zu Steinfurth den Dichter in Weimar. Mit Wilhelm Christoph Diede ist  die Familie am 1.Dezember 1807 erloschen. Ein  nichtadliger Zweig, der aus der Verbindung des Ernst Diede zum Fürstenstein mit Gela Wonberges   hervorgegangen ist, erlosch wenig später am 16, Mai 1840 mit Dr. Philipp Wilhelm Diede in Kassel; dieser Zweig war selbstverständlich nicht  erbberechtigt. Fürstenstein kam am 24. Dezember 1807 an den königlich westfälischen Staatsrat Peter Alexander le Camus, der mit  dem Titel  eines Grafen von Fürstenstein geehrt  wurde; Napoleon I. hat am 17.April 1812 seine Bestätigung dazu erteilt. Sobald der Kurfürst von Hessen zurückgekehrt war, zog er  allerdings  Fürstenstein als erledigtes Lehen ein; es wurde Domäne, Ziegenberg fiel als  Fideikommiß an die Töchter des  letzten Diede und ihre Erben, von denen es schließich 1897 Richard  v. Passavant erwarb, der dort wohnte und es pfleglich wiederherstellte.

Unter dem  nationalsozialistischen Regime wurde das Schloß enteignet; die Bibliothek wurde verschleppt, die Archivalien sind  in Frankfurt zerstört worden. Das Schloß fiel ebenfalls dem Bombenkrieg zum Opfer; allein der mittelalterliche Bergfried ist noch gut erhalten. Eines der kärglichen Bruchstücke des Diedeschen Archivs ist daher ein Band. der, -offenbar aus Ziegenberg, doch auf unbekannten Wegen - in die Bibliothek des alten  Wetzlarer Geschichtsvereins (1834-1852) gelangt ist und mit dieser  Bibliothek heute im Stadtarchiv Wetzlar verwahrt wird. Auf dem Deckel nennt  er sich COPIALBuch aller zu dem Rittergute  Nadewitzhaußen, denen (Güte)ren vor Eschwege und Grebendorff  befindlichen Original Nachrichten und waß für Strittigkeiten ... Demselbigen vorgefallen von Anno 1349 bis 1706; der Innentitel lautet ein wenig anders: COPIALBuch aller zue dem Ritterguth  Nadewitzhaußen, denen Gütthern vor Eschweg und Grebendorf  befindlichen Originalien,  Nachrichten undt briefflichen Uhrkunden. Ahngefangen den 22.ten Februarii anno 1684. Ein  freundlicher Zufall hat uns die Kenntnis  des Schreibers bewahrt, der den größten Teil des  Bandes (bis S.452)  geschrieben hat; es ist Philip Korngibel, der zeith diedischer diener, der wenige Tage, nachdem er mit dem Kopialbuch begonnen hatte, am 25.  Februar 1684 ein  Mühleninventar auf der Berffmühle bei  Immichenhain aufnahm.Wir dürfen annehmen, daß er den Band in Immichenhain geschrieben hat, denn zumindest einige der darin enthaltenen Stücke befanden sich bei der notariellen Inventarisierung 1711 in Immichen.

 Der Band, dessen Deckel mit einem beschädigten Schweinslederüberzug ohne allen Zierat versehen sind, besteht aus 518 Blättern, die bis S, 684 von alter Hand paginiert sind (S. 628 ist überzählt). Bis S. 568 ist das Wasserzeichen  ein Doppeladler,  belegt mit dem Schild der von Schlitz gen. Görtz, der zwei zinnenbesetzte  Schrägbalken zeigt; ab S.569 zeigt das Papier auf einer Seite des Bogens einen Kopf mit einer Schellenkappe, auf der anderen den Schild mit zwei zinnenbesetzten Schrägbalken. Der  Band ist bis S. 704 (die eigentlich S. 705 ist) beschrieben, wobei die Seiten 318-325 leer geblieben sind. Nur unscharf zeichnen sich dabei Sachkom  plexe ab; auch eine chronologische Ordnung ist nicht streng beobachtet. Die Auswahl der Stücke nach dem Betreff "Niddawitzhausen  und Güter  vor Eschwege und Grebendorf" ist dabei recht großzügig  geschehen; zwar erscheinen die Akten des  jahrhundertealten Streites  um die Rechte der Diede in Niddawitzhausen dementsprechend sehr ausführlich, aber wir  finden unter den abgeschriebenen Stücken auch eine  große Zahl von Auseinandersetzungsverträgen, die nicht speziell mit dem  Dorf Niddawitzhausen etwas zu tun haben. Doch das ist um so willkomme  ner, als  -  wie  bereits  bemerkt  -  vom Archiv der Diede zum Fürstenstein nur mehr geringe Bruchstücke erhalten sind. In diesem Sinne soll mit den  wenigen Betrachtungen, die einer gründlichen Bearbeitung der Diedeschen Familiengeschichte nicht voll greifen können und  wollen, auf das Kopialbuch als  -  heute  -  abgelegene  Quelle aufmerksam  gemacht werden;  die Erforschung der Diede zum Fürstenstein  -  denen  Landau  gewiß zu Unrecht nachgesagt hat, sie seien "zu unbedeutend" gewesen - dürfte noch immer recht bemerkenswerte Aufschlüsse über den geschichtlichen Weg einer landsässigen Adelsfamilie versprechen. Die hier zusammengetragene Stammtafel kann daher auch nur als  eine Zusammenstellung  von Ergebnissen verstanden werden, die bei der Beschäftigung mit dem Kopialbuch und seiner Bedeutung  gesammelt wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                      Burg Fürstenstein

 

1 057 584. von Lutere, Witzel, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder

erwähnt 1345-1394, Nr. 37168 aus AL Ritter DGB Bd. 124

oo Grossen-Lüder 1345 Jutta N.N.

1 057 585. N.N., Jutta, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder

Nr. 37169 aus AL Ritter DGB Bd.124

oo Grossen-Lüder 1345 Witzel von Lutere

1 095 584. von Fürstenwald, Albert

1 216 960. Strecker, Hans, Lehnsträger, * Heiligenstadt, + Heiligenstadt

1 217 048. Ru(h)lant, Burch(gh)hart, * Allendorf/Werra 1340, + Allend.vor 16.10.1396

Schöffe zu Allendorf, Bürgermeister 1379, 1370 hatte er Herboldshausen dem Landgrafen aufgelassen und dafür ein Vorwerk erhalten (vorher von Welden) gegen 100 lötige Mark, 1370 erhielt er Karmannshausen (Wüstung bei Witzenhausen) und Elkenrode (Wüstung bei Hilgershausen) vom Landgrafen zum Lehen, daher auch Junker genannt, von von Wichersa (Schwäger) kaufte er 1380 fuldisches Gut in den Sooden gelegen, 1382 gab er Osberngut (Schwebda) auf, Nr. 240648 aus AL Mühlhausen

oo Allendorf/Werra 1375 Catharina von Bischoffshausen

1 217 049. von Bischoffshausen, Catharina, * Allendorf/Werra um 1340, + Allendorf/Werra 1396

urkundete 1375, Nr. 459945 aus AL Salzmann, Nr. 240649 aus AL Mühlhausen

oo Allendorf/Werra 1375 Burch(gh)hart Ru(h)lant

1 261 888. Rückersfeld, Albert, Bürgermeister, + Homberg/Efze 1371

Schöffe zu Homberg an der Efze 01.12.1322, Bürgermeister ebda. 1342 und 43, das Geschlecht trägt seinen Namen von der Wüstung, jetzt Hof Rückersfeld, Nr. 459936 aus AL Salzmann, Nr. 244640 aus AL Mühlhausen

oo Metze Bischoff

1 261 889. Bischoff, Metze

oo Albert Rückersfeld

1 261 892. Bischoff, Johannes, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze

Bürger zu Homberg an der Efze, + nach 1356, urkundlich 1343-56, Nr. 459940 aus AL Salzmann, Nr. 244644 aus AL Mühlhausen

oo Trude N.N.

1 261 893. N.N., Trude

urkundlich 1330-56, Nr. 459941 aus AL Salzmann, Nr. 244645 aus AL Mühlhausen

oo Johannes Bischoff

1 261 944. Rotzmul, Conrad

erw. 1356-72, Schöffe in Alsfeld 1360, + nach 15.6.1372

Goethe Ahn Nr. 16056

oo Emelude im Hobe (gen. Rode)

1 261 945. im Hobe (gen. Rode), Emelude, * um 1340, + Alsfeld nach 1370

erw. 1359- 70, + nach 8.1.1370. Goethe Ahn Nr 16057

oo Conrad Rotzmul

1 297 152. von Ziegenhain, Gottfried VI., Graf, * um 1259, + 30.11.1304

1271 bis 1304, Vogt von Fulda, er hatte eine politische Vernunftehe mit Mechthild, Tochter Landgraf Heinrichs I. VON HESSEN geschlossen. Aus unebenbürtigem Liebesverhältnis stammt der Sohn Heinrich Hofmeister von Rauschenberg. Goethe-Ahn Nr. 30976

oo I. ... von Rauschenberg, II. Mechthild von Hessen

1 297 153. von Rauschenberg, ...

Goethe-Ahn Nr. 30977

oo Gottfried VI. von Ziegenhain

1 297 160. Kornmann, Conrad, Ratsherr, * Rauschenberg ?, + Rauschenberg ? 1346

vielleicht geb. in Rauschenberg, ist als Ratsherr in Schwarzenborn Zeuge am 22.7.1329 bei einem Güterverkauf an das Kloster Immichenhain

oo Gertrud N.N.

1 297 161. N.N., Gertrud

"opidana" in Schwarzenborn; sie ver kauft als "KORNMANNEN" am 23.10.1346, anscheinend als Witwe, mit Willen ihrer Erben ihre Güter in Demersbach an die Nonne N. VON ESCHWEGE im Kloster Immichenhain

oo Conrad Kornmann

 

21. Ahnenreihe

 

2 115 072. von Ubach, Dido

erwähnt 1291, wohl Dietrich VON UBACH, Vogt von Sontra, erwähnt 1260, 1269, 1272

2 115 168. von Luder, Eckard, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder

2 433 920. Strecker, Hans, * Heiligenstadt, + Heiligenstadt 1433

2 434 096. Rulant(Roland), N.N., * Allendorf/Werra, + Allend.vor 29.5.1370

1368 verkaufte er seinem Bruder Kurt die Rulandswiese in Tiemelsbach (wüst) bei der Stubenmühle zwischen Dietzenrode und Fretterode, mit dem Kloster zu Allendorf traf er Abkommen bezüglich seines Kote (Saline), der er alljährlich am Margarethentag 3 Ofen Salz entrichten solle, also 3 von 100, die alljährlich gemacht wurden Nr. 919888 aus AL Salzmann, Nr. 481296 aus AL Mühlhausen

2 434 098. von Bischoffshausen, Wilkin IV., Knappe, * Bischoffshausen um 1320, + Bischoffshausen 1373

urkundlich 1363-72 Knappe, 1363 Bürge von Thile von Rusteberg, 1372 Zeuge und Siegler, Nr. 919890 aus AL Salzmann, Nr. 481298 aus AL Mühlhausen

oo Hille von Adensen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 434 099. von Adensen, Hille, * um 1300, + nach 1350

Nr. 481299 aus AL Mühlhausen. urkundlich1350; Nach L420 Nr.319 lebt sie um 1350, ist aber nicht eine Angehörige des Edelherr von Adenoys, da sie dazu zu jung ist (?). Außerdem hätte sie als letzte Angehörige dieser Edelherrenfamilie erben müssen. Weitere Vorfahren also zweifelhaft. Nach L508 um 1353-1372. Heirat vor 1330 Note: AL Staudinger.

oo Wilkin IV. von Bischoffshausen

2 523 784. Bischoff, Hermann

urkundlich 1337, 48 zu Homberg an der Efze, Nr. 919880 aus AL Salzmann, Nr. 489288 aus AL Mühlhausen

oo Jutta N.N.

2 523 785. N.N., Jutta

oo Hermann Bischoff

2 523 888. Rotzmul, Konrad

Schöffe in Fulda 1320, 1330, vor 1326 vertrieben, 5.6.1326 wieder zum Bürger genommen, 1339 wieder flüchtig "von krieges und misselung wegen", Schöffe in Alsfeld 1335 ff., 1356, + vor 19.11.1358 Goethe Ahn Nr. 32112

oo Vor 1344 Hildegund Schaufuss

2 523 889. Schaufuss, Hildegund, * Alsfeld vor 1320, + Alsfeld nach 1356

Goethe Ahn Nr. 32113

oo Vor 1344 Konrad Rotzmul

2 523 890. im Hobe (gen. Rode), Ludwig, Bürgermeister, * vor 1305, + Marburg vor 24.07.1369

Schöffe in Marburg 1327 ff., 1352, Bürgermeister 1332, 1334,37-39 Goethe Ahn Nr. 31810

oo I. Catharina Bruning, II. ... Musser

2 523 891. Musser, ..., + um 1356

oo Ludwig im Hobe (gen. Rode)

2 594 304. von Ziegenhain, Gottfried V., Graf, * um 1240, + Ziegenhain ? 25.05.1270

sein Grabstein im Kloster Haina erhalten, erw. 1246 bis 1270, Vogt von Fulda, wird 1262 Blutsverwandter des Landgrafen Heinrich I. VON HESSEN

oo Hedwig von Castell

2 594 305. von Castell, Hedwig, + 1291

genannt "von Rauschenberg" 12.02.1270 nach ihrem Witwensitz

oo Gottfried V. von Ziegenhain

2 594 320. Kurmann, Heinrich

 

 

22. Ahnenreihe

 

4 230 336. von Lutere, Wigand, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder

oo Jutta von Eberstein

4 230 337. von Eberstein, Jutta, * Schloss Eberstein/Rhön, + Grossen-Lüder/Fulda

Altbuchisches, urkundlich bis 1116 zurückreichendes, zur vormaligen fränkischen reichsunmittelbaren Ritterschaft der Cantone Rhön Werra und Baunach gehöriges Adelsgeschlecht, dessen Stammhaus, die auf der Rhön liegende Burg Eberstein, im  Jahre 1282 vom Bischof Berthold von Würzburg und dem Abte Berthold II. von Fulda zerstört wurde (vergl. Vertragsbrief des Bischofs und des Abts die die Fuchstadt 1282 an dem Dinstage nach Seute Petristage ime lentzen, Schannat, hist. Fuld. Prob. 97 pag. 209)

oo Wigand von Lutere

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 867 840. Strecker, Claus, * Heiligenstadt, + Heiligenstadt

1508 Aug. 24.

Clawes Strecker, Bürger zu Heiligenstadt, und Katherina, seine Frau, verkaufen dem Augustinerkloster zu Esschweyge um 24 fl. >>kurfursten muncze<< ihre von aller Pflicht freien 3 Acker Ackerlandes im Felde zu Swebede (Swede) zwischen dem Lande der Augustiner und wilhelm Clerike, Bürger zu Esschewege.

Siegler: Der Rat zu Heiligenstadt und der Aussteller.

Datum: In die s.Bartholomei apostoli.

Ausfertigung auf Pergament mit 3 anhängenden Siegeln, 1 wenig beschädigt, 2 gut erhalten.

Rückwärtig gleichzeitig Rubrum: Littera uber drie agker landes in deme Swebisschen felde bi deme Jonsgraben.

Streckers Signatur F 20

oo Katherina ...

4 867 841. Katherina

oo Claus Strecker

4 868 192. Ruland, N.N., Pfänner, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra

1295 Bürger und Pfannenbesitzer zu Allendorf an der Werra, 1304 Pfänner und Bürger zu Heiligenstadt, Kurt Rulands Bruder, Nr. 1839776 aus AL Salzmann, Nr. 962592 aus AL Mühlhausen

4 868 196. von Biscopeshusen, Hermannus I., * um 1295, + vor 1350

von Schloß Bischoffshausen bei Witzenhausen an der Werra, urkundlich 1300, 1312, zu Woldendorp (Wohlendorf an der Aller), ab 1300 genannt Hermanus de Biscopeshusen, 1334 Zeuge, Er verkauft 1312 seine Güter an der Aller, Weser und Leine an das Kloster Loccum. Er empfing Lehen vom Grafen von Hoya in Metel und Schermel und vom Grafen von Schaumburg solche in Thieselune.Nr. 962596 aus AL Mühlhausen, Nr. 1839780 aus AL Salzmann

oo Sophie von Lülfshausen

4 868 197. von Lülfshausen, Sophie, * um 1270, + nach 1320

Nr. 18839781 aus AL Salzmann, Nr. 962597 aus AL Mühlhausen

oo Hermannus I. von Biscopeshusen

4 868 198. von Adensen, Johann IV., + nach 1320

5 047 776. Rotzmul, Berthold

Schöffe in Fulda 1296 ff., 1310. Goethe Ahn Nr. 64224

oo Elisabeth N.N.

5 047 777. N.N., Elisabeth

erwähnt 1302. Goethe Ahn Nr. 64225

oo Berthold Rotzmul

5 047 778. Schaufuss, Nikolaus, * Alsfeld vor 1270, + Alsfeld Vor 17.03.1351

Schöffe in Alsfeld 1291 ff., 1349 Goethe Ahn Nr. 63618

oo N.N. Castellan

5 047 779. Castellan, N.N.

oo Nikolaus Schaufuss

5 047 780. im Hobe, Elbracht, * vor 1265, + Marburg nach 1329

(ex oder in curia) Schöffe in Marburg 1312 ff. bis 12.7. 1352, Bürgermeister 1321, 24, 25, 28, 29, 38,40,41

oo Rode

5 047 781. Rode, ..., * um 1265, + vor 1310

oo Elbracht im Hobe

5 188 608. von Ziegenhain, Bertold I., * vor 1222, + um 1258

genannt 1222-57

oo Eilika von Tecklenburg

5 188 609. von Tecklenburg, Eilika, * um 1220, + 1286

oo Bertold I. von Ziegenhain

5 188 610. von Castell, Friedrich I., + um 1251

oo Berta von Henneberg

5 188 611. von Henneberg, Berta, + um 1257

oo Friedrich I. von Castell

 

23. Ahnenreihe

 

9 736 384. Roland, N.N., + Vor 12.10.1295

9 736 392. von Wohlendorf, Segeband I., * vor 1271, + 1303

auch de Woldendorpe, commorans in Bischopshusen, urkundlich erw. 1291-97, sein Bruder von Wohlendorf Hans 1297, Segebandus de Woldendorpe (Wohlendorf a.d.Aller); commorans (Mitbewohner) in Bischopshusen, 1291-1297; empfing 1297 von Hermann Edelherrn von Treffurt die Kirche von Bischoffshausen bei Witzenhausen. Um 1330 belehnt vom Grafen von Hoya. Nr. 3679560 aus AL Salzmann, Nr. 1925192 aus AL Mühlhausen

oo N.N. von Uslar

9 736 393. von Uslar, N.N., + nach 1314

* 1250/60 wahrscheinlich auf Burg Gleichen bei Göttingen, Schwester des Hermann VI von Uslar (urkundlich1295-1314, + vor 1318) und des Knappen Ernst VI von Uslar (urkundlich1295), Nr. 3679561 aus AL Salzmann, Nr. 1925193 aus AL Mühlhausen.

Als Mutter von Hermann v.B. urkundlich bezeugt; erw. 1295, Schwester des Ritters Hermann VI von Uslar und von Ernst von Uslar, urkundlich1312-1314.

urkl.1312, 1314 als Schwester des Ritters Hermann und des Knappen Ernst v.Uslar erschließbar (v.Uslar-Gleichen Reg.Nr.170/173, S.388ff). Nach Edmund Frh.v.Uslar-Gleichen, Hannover 1888, Seiten 124 u.389 zu ersetzen durch NN v.Bodenstein, deren Schwester die Mutter der oben genannten Brüder Hermann und Ernst v.Uslar war(Sept.1996)

oo Segeband I. von Wohlendorf

9 736 394. von Ludolfshausen, Johann, * um 1235, + nach 1306

9 736 396. von Adensen, Johann III., * um 1245, + um 1324

erwähnt 1266-1322

oo Mechthild ...

9 736 397. Mechthild

oo Johann von Adensen

10 095 552. Rotzmul, Sibold

Bürger in Fulda 1263. Goethe Ahn Nr. 128448

10 095 556. Schaufuss, Sifrid, Schöffe, * Alsfeld vor 1235, + Alsfeld nach 1279

zu Alsfeld 1239. Goethe Ahn Nr. 254468

10 095 560. in Curia, Henricus, Bürgermeister, * Marburg ? vor 1230, + Marburg ? nach 1313

1268-1313, Schöffe und Bürgermeister in Marburg, Patronatsherr in Goßfelden Goethe Ahn Nr. 127240

oo Hildeburgis Süsskirsche

10 095 561. Süsskirsche, Hildeburgis, * Marburg ? vor 1250, + Marburg ? nach 1313

1286-1313, sie ist die Nichte der Hilla Süßkirsche d.Ä., erw. 1271, Ehefrau des Schöffen Hermann Zahn d.Ä. in Marburg Goethe Ahn Nr. 127241

oo Henricus in Curia

10 095 562. Rode, Ludwig, Burgmann, + Marburg ? vor 11.10.1304

10 377 216. von Ziegenhain, Ludwig I., * um 1165, + nach 17.01.1229

genannt 1194/1226

oo nach 1222 Gertrud ...

10 377 217. Gertrud

genannt 1222

oo nach 1222 Ludwig I. von Ziegenhain

10 377 218. von Tecklenburg, Otto I., Graf, * um 1185, + 11.09.1263

Gf. v. Tecklenburg 1202-1263, 1202 unmündig

oo Mechtilde von Holstein-Schauenburg

10 377 219. von Holstein-Schauenburg, Mechtilde, * um 1190, + um 1264

oo Otto I. von Tecklenburg

10 377 220. von Castell, Rupert VI., Graf, + 1236

oo Hedwig von Andechs

10 377 221. von Andechs, Hedwig, + nach 1240

oo Rupert VI. von Castell

10 377 222. von Henneberg, Poppo VII., Graf, + Kl. Vessra 21.08.1245

Graf von Henneberg 1191/1245; Burggraf von Würzburg 1212/40; Vogt von Kl.Bildhausen

oo 1223 Jutta von Thüringen

10 377 223. von Thüringen, Jutta, * 1183, + Schleusingen 06.08.1235

Sie wurde vor 1197 mit dem Markgrafen Dietrich dem Bedrängten von Meißen verheiratet. Nach dem Tod ihres Gemahls 1221 bemühte sie sich gemeinsam mit ihrem Bruder Landgraf Ludwig IV. von Thüringen eifrig um die vormundschaftliche Verwaltung Meißens für ihren erst dreijährigen Sohn Heinrich den Erlauchten. 1223 heiratete sie den Grafen Poppo VII. von Henneberg.

oo 1223 Poppo VII. von Henneberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24. Ahnenreihe

 

19 472 784. von Alhusen, Willekin II., * um 1235, + 1303

Aus dem Geschlecht von Alhusen b. Hoya a.d.Weser. 1248 erstm.urkundlicherw., Sieger über den Erzbischof Gerhard I von Mainz bei Bollstedt 16 Jan 1256. 16 Feb 1285 urkundlich noch als lebend erwähnt, Braunschw. Vogt und Rat;; hess. Schultheiß; 1273 scultetus des Landgrafen von Hessen in Weissensee. Verkauft 1265 seinen Besitz in Ahlhusen und Hassel bei Hoya.16 Feb 1285 urkundlich noch als lebend erwähnt. Siegelt 1262 u. 1263 mit Adlerkopf im Schild. Vielleicht identisch mit Willekinus advocatus de Aldenhusen, der 1279 als Zeuge bei der Bestätigung der Rechte der Stadt Göttingen durch die Herzöge Heinrich, Albrecht u. Wilhelm v. Braunschweig anwesend ist (UB Stadt Göttingen I Nr. 22).Nr. 7700769 aus AL Mühlhausen

oo ... von Wohlendorf

19 472 785. von Wohlendorf, ..., * um 1190

aus dem Hause Nienburg

oo Willekin II. von Alhusen

19 472 786. von Uslar, Hermann IV., Ritter, * um 1240, + nach 1281

Ritter auf Burg Gleichen bei Göttingen, urkundlich 1257- 1281, urkundlicherw. 1257, 1281.

Ludolf v.Plesse nennt ihn 1258 seinen cognatus (Uslar-Gleichen S.114, Reg.93 S.373) Nr. 7359122 aus AL Salzmann, Nr. 3850386 aus AL Mühlhausen

oo Benedicta (Gisela) von Plesse

19 472 787. von Plesse, Benedicta (Gisela), * um 1255

urkundlich 1269, Nr. 7359123 aus AL Salzmann, Nr. 3850387 aus AL Mühlhausen

Ursprünglich edelfreies Geschlecht mit gleichnamigem Stammhause bei Göttingen. Erstes urkundliches auftreten mit Helmhold von Höckelheim 1144; seine Söhne Bernhard 1150-90 und Gottschalk 1167-90 nennen sich seit 1170 bzw. 1167 von Plesse Bernhard Sohn Helmoldus de Plesse, nobilis vir 1191-1231, praefectus militaris Heinrichs des Löwen und Kaiser Ottos IV., Befehlshaber des Kreuzheeres in Livland 1211, Standbild in der Kirche zu Hoehenviecheln, Mecklenburg und wird als  Begründer des Mecklenb.-Holstein. Zweiges angesehen; mit seinem  Sohne Helmoldus de Plesse, miles 1244-83, Regentschaftsrat für die Söhne Fürst Heinrichs des Pilgers von Mecklenburg beginnt die urkundlich nachweisbare Stammfolge.

urkl.1269,. Ursprünglich Mechthild. Nach v.Damm Bd.6 (1999) zu ersetzen durch Benedicta oder  Gisela v.Plesse. Benedicta hatte ich anfangs als Tochter eines Ludolf v.Plesse notiert.  Den gibt es aber nicht. Vielleicht Verwechslung mit Ludolf v.Dassel.

Benedicta ist Tochter von Gottschalk d.J. v.Plesse

oo Hermann von Uslar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19 472 788. von Ludolfshausen, Henricus, Ritter, * um 1210, + nach 1266

genannt 1245-1266

19 472 792. von Adensen, Johann II., * Adensen um 1220, + nach 1303

erwähnt 1243-1304; verkauft 1266 einen von Friedrich von Grimmenberg geerbten Lehnszehnten.

oo um 1244 Gertrud von Grimmenberg

19 472 793. von Grimmenberg, Gertrud, * um 1222, + nach 1264

Erbtochter, 1266-1282

oo um 1244 Johann von Adensen

20 191 120. von Alsfeld, Ludwig, * Alsfeld vor 1205, + nach 1233

Schöffe zu Marburg 1233. Goethe Ahn Nr. 254480

20 191 122. Süsskirsche, Rüdiger, Schöffe, * vor 1230, + nach 1291

20 754 432. von Ziegenhain, Rudolf II., Graf, * vor 1140, + um 1188

1188 tot, 1165-1178 Graf von Ziegenhain, Domvogt von Fulda 1165-1188

oo Mechtild von Nidda

20 754 433. von Nidda, Mechtild, * um 1145

Schwester des Bertold II Graf v.Nidda, wohl identisch mit Mechthild v.Ziegenhain, die 1190/1200 Güter verkauft. Sie ist Erbin der Grafschaft Nidda, Tochter von Gf Bertold I v.Nidda

oo Rudolf II. von Ziegenhain

20 754 436. von Tecklenburg, Simon I., Graf, * um 1140, + 08.08.1202

Domvogt von Münster bis 1173, 1182 Vogt von Osnabrück, 1196 Erbschenk des Erzbistums Mainz, 1158 Graf von Tecklenburg, gefallen

Simon wurde als Sohn von Heinrich I. von Tecklenburg und Eilike (Heilwig) von Oldenburg (* 1126; † nach 1189) geboren. Er folgte seinem Vater als Graf von Tecklenburg, erwarb unter anderem Ibbenbüren und war ein berühmter Kriegsheld seiner Zeit.

1173 verzichtete er auf die bedeutende Stiftsvogtei Münster. Er war jahrelang eine treue Stütze der Staufer, war 1174 mit Barbarossa in Italien. Er kämpfte als kurkölnischer Hauptmann in Sachsen, Holstein, Italien und beim 3. Kreuzzug in Palästina mit und markierte den Höhepunkt seines Hauses. Er stand gegen Heinrich den Löwen von Sachsen-Bayern wegen dessen brutalen Herrschaftsbestrebungen und stützte treu Erzbischof Philipp von Köln, dessen Vasall er wurde.

Er wurde am 1. August 1179 in der Schlacht bei Halerfeld gefangen und musste sich Heinrich dem Löwen unterwerfen. 1182 bekam er die Stiftsvogtei Osnabrück. Er gründete das Hauskloster Essen, wurde dort Vogt und auch Vogt von Metelen und Malgarten. Er musste zeitweise Tecklenburg dem Erzbischof von Köln verpfänden und wurde 1196 Erbschenk des Erzbischofs von Mainz. Es war eine Zeit verheerender Fehden gegen die Bischöfe von Osnabrück und Münster und die Grafen von Ravensburg. Er verzichtete unter anderem auf Iburg an Osnabrück und schuf schon die Grundlagen einer ordentlichen Verwaltung, erste tecklenburgische Notarii tauchten unter ihm auf. Er stand gegen Kaiser Heinrichs VI. Erbreichpläne, unterstützte 1198 Otto IV. im Thronkrieg und wurde 1201 dessen Hofkanzler. Daran entzündete sich eine große Fehde gegen die staufischen Grafen von Ravensberg, gegen die er siegreich fiel. Er gewann die Ravensburger Lehen der Erzbischöfe von Köln und Bremen und die der Bischöfe von Paderborn.

oo Oda von Altena

20 754 437. von Altena, Oda, * vor 1180, + nach 1209

oo Simon I. von Tecklenburg

20 754 438. von Holstein, Adolf III., Graf, * um 1160, + 03.01.1225

Graf Adolf III. war zunächst eine Stütze Heinrichs des Löwen. Er begleitete Heinrich auf dessen Feldzug gegen Philipp I. von Heinsberg, den Erzbischof von Köln, machte die Schlacht bei Halerfeld am 1. August 1180 (nordwestlich von Osnabrück) an der Seite von Graf Bernhard I. von Ratzeburg mit, und bekam damals die entscheidenden Rechte im Mittelwesergebiet von Heinrich dem Löwen, die zur Basis der Grafschaft Schauenburg wurden.

1180 fiel Adolf von Heinrich dem Löwen ab, woraufhin ihn dieser aus Holstein vertrieb. Adolf schlug sich auf die Seite Friedrichs I. Barbarossa, mit dessen Hilfe er nach dem Sturz des Löwen seine Herrschaft 1181 wiederherstellte. Mit dem Barbarossa-Privileg 1188 beschnitt Friedrich I. jedoch den Anspruch Adolfs auf die Stadt Lübeck. Adolf begleitete Barbarossa beim Dritten Kreuzzug. Im August 1190 erreichte er so Tyrus, von wo er das Kreuzzugsheer verließ und auf dem Seeweg nach Holstein zurückkehrte, um seine Lande erneut gegen den aus dem Exil zurückgekehrten Heinrich den Löwen zu verteidigen.

In die Regierungszeit Adolfs III. fällt der Versuch der Expansion Dänemarks unter König Knut VI. und dessen Bruder und Nachfolger Waldemar II.. Diese Expansion war, nachdem Adolf III. 1201 die Schlacht bei Stellau verloren hatte und später in Hamburg von Waldemar II. gefangen genommen worden war, für einige Jahrzehnte erfolgreich. Nach seiner Gefangennahme verzichtete Adolf III. 1203 auf die Grafschaft Holstein und zog sich in die Grafschaft Schauenburg zurück, um die Befreiung aus seiner Gefangenschaft zu erlangen. Erst seinem Sohn Adolf IV. gelang die Rückeroberung Holsteins.

Ca. im Jahr 1224 verzichtet Graf Adolf III. auf Ansuchen des Bischofs von Minden Konrad I. von Rüdenberg auf seine vogteilichen Rechte an den Kirchengütern des Klosters Wennigsen. Diese Urkunde ist gleichzeitig die erste schriftliche Urkunde dieses Klosters sowie eine der ersten schriftlichen Urkunden des Ortes Wennigsen (Deister).

Er ist ein Cousin von Adolf I. von Dassel. Graf Adolf III. war seit 1182 mit Adelheid von Assel († 25. Dezember 1185) und danach mit Adelheid von Querfurt verheiratet.

1164 Graf, verzichtete 1203, dann wieder Graf 1224-1232, Ehe1 1183 Adelheid v.Assel, Ehe2 s.oben, Ehe3 vor 1224 Sophie (v.Oldenburg?). Nach Thiele ist er Stütze Heinrichs des Löwen, begleitet ihn auf dessen Feldzug gegen den Ezbf.v.Köln in der Schlacht bei Halerfeld. Damals bekommt er wohl die entscheidenden Rechte im Mittelwesergebiet von Heinrich, die zur Basis des Territorialstaates Schauenburg werden. 1180 fällt er von Heinrich ab, wird von diesem aus Holstein usw. vertrieben, kommt aber durch den erfolgreichen Reichskrieg Barbarossas 1181 zurück und schlägt den hzgl.Parteigänger Graf Konrad v.Rhoden zurück. 1188 gründet er Neu-Hamburg. Er führt ständig Krieg gege die Slawen und die Hzge.v.Schleswig, gegen Dänemark und die Erzbfe.v. Bremen. In Dithmarschen gewinnt er Grafenrechte dazu. 1189-91 wird er vom widerrechtlich zurückgekehrten Heinrich dem Löwen erneut verdrängt, zumal sich Adolf auf dem 3.Kreuzzug befand. 1191 bekommt er Lübeck als Lehen dazu ist 1196/98 erneut in Palästina. 1199 verhindert er die Eroberungsversuche KönigKnuts VI in Hamburg, verliert Dithmarschen und Rendsburg. 1201 gewinnt er Ratzeburg nach Erlöschen des hauses Badwide, dazu auch Lauenburg. Er unterstützt jahrelang den dänisch.Prinzen Waldemar und erhält von ihm Dithmarschen zugesprochen. Durch sein prunksüchtiges Wesen macht er sich den einfachen Bauernadel zum Gegner,der sich an Dänemark wendet, worauf es zur Schlacht bei Stellau kommt (1201) und wo er gefangen wird. 1203 verzichtet er, um frei zu kommen, auf Holstein und Wagrien zugunsten von Graf Albrecht v.Weimar-Orlamünde und zieht sich nach Schauenburg zurück. Hier baut er die Territorialherrschaft  konsequent aus, gewinnt u.a.Stadthagen und Rhoden. Besonders steht er gegen die Bfe.v.Paderborn und Minden wegen deren Lehensrechten in Schauenburg. Welzliche Gegner sind Schwalenberg, Ravensberg und besonders Lippe. Zeitweise ist er am ksl.Hof um Hilfe gegen Dänemark. Dort wird er 1223 wieder gefangen, was erneut zum Verzicht führt.

oo vor 05.1189 Adelheid von Querfurt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20 754 439. von Querfurt, Adelheid, * um 1170, + 1224

oo vor 05.1189 Adolf III. von Holstein

20 754 440. von Castell, Rupert V., Graf, + um 1223

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20 754 442. von Andechs, Berthold V., Graf, * um 1122, + 14.12.1188

MGraf von Istrien

oo I. um 1150 Hedwig von Dachau, II. Hedwig von Bayern

20 754 443. von Dachau, Hedwig, * um 1135, + 16.07.1174

oo um 1150 Berthold V. von Andechs

20 754 444. von Henneberg, Poppo VI., Graf, + 1190

oo Sophie von Andechs

20 754 445. von Andechs, Sophie, + 02.01.1218

oo Poppo VI. von Henneberg

20 754 446. von Thüringen, Hermann I., Landgraf, * 1155, + Gotha 25.04.1217

Hermann I., LGraf von Thüringen (1190-1217) und PfGraf von Sachsen (ab 1181)

Hermann I. war LGraf von Thüringen und Kunstmäzen zu Zeiten des "Sängerkrieges" auf der Wartburg um 1206.

1190 wird Hermann I. nach dem Tod seines Bruders Ludwig III. zum LGrafen von Thüringen, nachdem er schon 1181 PfGraf von Sachsen geworden war. Er verlegte den Hauptsitz der Ludowinger auf die Wartburg, die er zur landgräflichen Pfalzburg ausbauen ließ. Hermann I. förderte als Mäzen der Minnesänger und Dichter die Kunst des Adels und der Ritter, was in der Überlieferung vom Sängerkrieg auf der Wartburg erhalten ist. Am Hofe Hermanns hielten sich berühmte Dichter der Zeit wie Walther von der Vogelweide, Wolfram von Eschenbach und Heinrich von Veldeke auf. In den Auseinandersetzungen zwischen dem Staufer Philipp von Schwaben, dem jüngsten Sohn Friedrich Barbarossas, und dem Welfen Otto IV. von Braunschweig, dem Sohn Heinrich des Löwen, nahm Hermann ständig wechselnde Positionen ein. Zwischen Staufern und Welfen wechselte er in zwölf Jahren siebenmal die Partei. Hermann I. war zweimal verheiratet: seit 1182 mit Sophia, der Tochter des Pfalzgrafen von Sommereschenburg und Witwe des Grafen Heinrich von Wettin; ab 1196 mit Sophie, Tochter des Herzogs Otto I. von Bayern. Aus der ersten Ehe gingen die Töchter Jutta und Hedwig hervor, aus der zweiten Ludwig, Hermann, Heinrich Raspe IV., Konrad sowie Irmgard und Agnes.

Sein Sohn und Nachfolger als LGraf von Thüringen, Ludwig IV., war der Mann der Heiligen Elisabeth. Die Tochter des Königs von Ungarn kam schon 1211 als Kind an den thüringischen Hof. Der Sohn Hermanns und Schwager der Heiligen Elisabeth, Heinrich Raspe IV., wiederum war der einzige Ludowinger, dem es gelang, ernsthaft in das Ringen um die deutsche Königskrone einzugreifen - wenn auch nur zwischen Mai 1246 und seinem Tod im Februar 1247 als Gegenkönig zu den Staufern Kaiser Friedrich II. und dessen Sohn Konrad. Jutta, die älteste Tochter Hermanns, war mit dem Wettiner Dietrich dem Bedrängten, MGraf von Meißen, verheiratet. Hermann I. unterstützte Dietrich bei der Verteidigung der Mark Meißen gegen Angriffe auf den wettinischen Besitz. Der Sohn Juttas und Dietrichs, Heinrich der Erlauchte, vereinte später das ludowingische Erbe in Thüringen mit der Mark Meißen, dem Land der Wettiner. LGraf Hermann I. starb am 25. April 1217 in Gotha, seine Beisetzung erfolgte im Eisenacher Katharinenkloster.

Quelle: http://www.ritterbund-thr.de/

oo Sophia von Sommerschenburg

20 754 447. von Sommerschenburg, Sophia, + um 1190

Im Brandenburg nicht erwähnt.

oo Hermann I. von Thüringen

 

25. Ahnenreihe

 

38 945 568. von Alhusen, Wilhelm, Ritter, * um 1235

Nr. 7359120 aus AL Salzmann, Nr. 3850384 aus AL Mühlhausen auch von Bischoffshusen, Willekinus miles de Aldehusen, Ritter, Vogt Herzog Albrechts von Braunschweig zu Göttingen, 1248- 1288, Vogt in Hannover im 1. Amtsjahr 1266 und 1267, wieder Vogt in Göttingen als Zeuge in Duderstadt 05.04.1267, Vogt Landgraf  Heinrichs I. von Hessen in Weißensee in Thüringen um 12.12.1271, desgleichen Vogt in Gudensberg bei Wolfhagen in Hessen 01.02. und 14.08.1279, wieder braunschweigischer Vogt in Göttingen 25.05. und 02.07.1281, ehemaliger Vogt  05.06.1284, nochmals schlechthin Vogt genannt  als Zeuge in Duderstadt 1288, in  Bischhausen seit 1258, siegelt 1262 und 1263 mit Adlerkopf im Schild, nimmt im Hof Bollstädt  (östlich von Mühlhausen in Thüringen)  den Wildgrafen Gerhard von Kirburg  (Erzbischof Gerhard I. von Mainz (16.01,1256) und dessen Neffen, den Grafen Konrad von Everstein, mainzischen Burggrafen zu Rusteberg (von Herzog Albrecht am  eigenen Schwertgurt bei den Füßen aufgehängt), mit unterlegener Mannschaft durch Überfall gefangen und wird darauf im Lied besungen, angesessen zu Alhausen bei  Cassel (bei Hoya an der Weser)

oo ... von dem Berge

38 945 569. von dem Berge, ...

oo Wilhelm von Alhusen

38 945 572. von Uslar, Hermann III., herzoglicher Burgmann, * um 1210, + 1265

urkundlich 1232-1265, Herzoglicher Burgmann auf den Gleichen (Gelighen), Vogt des Abtes von Corvey in Bodenfelde an der Weser und Hemeln bei Hann.Münden,

Inhaber der corveyischen Vogtei in Bodenfelde und Hemeln (mit seinem Bruder Ernst), (Uslar-Gleichen S.105ff).   1240 Ritter, 1243 Senior.   Seit 1129 sind die v.Uslar im Besitz Uslar im Solling, seit Mitte des 13. Jhdts. im Besitz der von Gleichen bei Göttingen (Alten-Gleichen und Neuen-Gleichen). Nr. 7700772 aus AL Mühlhausen

38 945 574. von Plesse, Gottschalk III., * um 1215

gen.1238-1301

oo Gisela von Ziegenberg

38 945 575. von Ziegenberg, Gisela, + 1299

gen.1266 u. 1290

oo Gottschalk III. von Plesse

38 945 576. von Ludolfshausen, Friedrich, * um 1185, + um 1236

1236 genannt

38 945 584. von Adensen, Johann I., * um 1195, + 1253

erwähnt 1220-1253

oo Margarethe von Holstein-Schauenburg

38 945 585. von Holstein-Schauenburg, Margarethe, * um 1200

oo Johann von Adensen

38 945 586. von Grimmenberg, Friedrich, * um 1200, + um 1260

1220-1259, 22.8.1266 tot, auf Grimmenberg bei Neuenkirchen, unweit Bruchausen, Zeuge 1253,1259, siegelt mit dem Bruchhausener Kreuz, stiftet die Kirche zu Schmalförden und dann zu Neuenkirchen.

41 508 864. von Ziegenhain, Gottfried I., Graf, * um 1118, + um 1168

Graf v.Reichenbach, Wegebach u. Ziegenhain, bei WW-Person sind keine weiteren Vorfahren angegeben.

aus dem Geschlecht der Grafen von Reichenbach war 1141-1168 Graf von Wegebach-Ziegenhain und der erste seines Hauses, der sich Graf von Ziegenhain nannte. Er war wohl ein Sohn des Grafen Gozmar II. von Reichenbach; allerdings ist dies nicht eindeutig geklärt, und er mag auch ein Sohn von dessen Bruder Rudolf I. von Reichenbach gewesen sein.

Gottfrieds Vorfahren, die Grafen von Reichenbach (bei Hessisch Lichtenau in Nordhessen), waren zumindest seit Mitte des 11. Jahrhunderts Vögte der Abtei Fulda und hatten in dieser Funktion ausgedehnten Vogtei- und Allodialbesitz im Raum Ziegenhain und Wegebach erworben, den sie zielstrebig auszubauen verstanden. Während Rudolf I. von Reichenbach (* um 1070; † nach 1123) nach dem Tode von Gozmar I. die Stammlande der Familie an Werra und Meißner erbte und in Reichenbach residierte, erhielt Gozmar II. († 1141) den väterlichen Besitz im Raum Ziegenhain und verlegte seine Residenz daher von der Burg Reichenberg nach Wegebach bei Ziegenhain.

Nach dem Tod Gozmars II. im Jahre 1141 beerbte ihn Gottfried I. Er residierte zunächst in Wegebach, baute sich jedoch 1144 zwischen einem bereits seit 950 bestehenden Bergfried und einer alten Rundburg im nur einen Kilometer entfernten Ziegenhain eine neue Residenz. Er und seine Nachfahren nannten sich seitdem Grafen von Ziegenhain („Cigenhagen“), gelegentlich bis 1220 auch „Grafen von Wegebach“ oder „Grafen von Ziegenhain und Wegebach“. Von 1141 bis zumindest 1158, wahrscheinlich jedoch bis 1162 (als sein Vetter Heinrich I. "Albus" von Reichenbach als Domvogt von Fulda beurkundet wird), hatte er auch die einflussreiche und einträgliche Stellung des Domvogts von Fulda inne.

Gottfrieds Bruder Poppo II. beerbte beider Onkel Poppo I. († 1156), der als Nachfolger des ältesten Bruders, des 1123 verstorbenen Rudolf I., den Reichenbacher Teil des Familienbesitzes geerbt und dazu die Burg Hollende bei Wetter nördlich von Marburg als Mainzer Lehen erhalten hatte. Poppo II. residierte, wie schon sein Onkel, als Lehnsmann des Erzbistums Mainz auf der Hollende, der ehemaligen Stammburg der Gisonen, und nannte sich von 1166 bis 1170 auch Graf von Hollende. Gleichzeitig war er, wie schon Poppo I., Burggraf der Mainzer Burg Amöneburg.

Gottfrieds Nachfolger als Graf von Ziegenhain wurde sein Sohn Gozmar III. (* um 1130; † 1184), der am 26. Juli 1184 beim Erfurter Latrinensturz ums Leben kam.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

41 508 866. von Nidda, Bertold I., Graf, * um 1110, + nach 1162

1130-1162 Graf von Nidda, 1146 und 1150 Gf. v.Nidda, 1155 auf der Malsburg, vor 1127 adoleszent, 1144-1162

41 508 872. von Tecklenburg, Heinrich I., Graf, * um 1115, + 22.11.1156

Graf von Tecklenburg 1147, Domvogt von Münster

Heinrich I. von Tecklenburg wurde um 1115 als ältester Sohn von Ekbert I. von Tecklenburg und seiner zweiten Ehefrau Adelheid von Zutphen-Geldern geboren. Er heiratete Eilika von Oldenburg (* um 1120), Tochter des Grafen Egilmar II. im Lerigau.

Um 1150 folgte er seinem Vater als Graf von Tecklenburg und wurde Vasall der Bischöfe von Münster und Osnabrück, woraus auch die vielen Streitigkeiten entstanden. Er hatte viel Streubesitz in ganz Westfalen/Friesland, baute die Hausmacht konsequent aus und war 1154/55 mit Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) in Italien. Er starb am 22. November 1156.

oo Eilika von Oldenburg

41 508 873. von Oldenburg, Eilika, * um 1126, + nach 1189

urk. 1175-1189 Wwe

oo Heinrich I. von Tecklenburg

41 508 874. von Berg, Eberhard IV., Graf, * um 1144, + 23.01.1180

oo Adelheid von Arnsberg

41 508 875. von Arnsberg, Adelheid, * um 1131, + nach 1200

urk. 1175-1200 Äbtissin von Meschede und Oedingen

oo Eberhard IV. von Berg

41 508 876. von Holstein, Adolf II., Graf, * 1128, + Demmin 06.07.1164

Nach dem Tod von Kaiser Lothar III. im Jahre 1137 verlieh der neue König Konrad III. das Herzogtum Sachsen 1138 an den Askanier Albrecht den Bären. Damit verlor Adolf II., als Lehnsmann des von Kaiser Konrad geächteten Welfen-Herzogs Heinrich des Stolzen, die Grafschaften Holstein und Stormarn, die Albrecht der Bär an Heinrich von Badewide gab. Adolf erhielt sie erst 1142 zurück, nachdem König Konrad das Herzogtum Sachsen an Heinrich den Löwen, den Sohn Heinrichs des Stolzen, gegeben hatte und letzterer ihn wieder mit Holstein und Stormarn sowie Wagrien belehnte. Heinrich von Badewide erhielt als Ersatz die neugeschaffene Grafschaft Ratzeburg im Gau Polabien. Begraben in Minden.

Danach war Adolf II. bemüht, in seinem Herrschaftsbereich die christliche Missionierung zu fördern, worin er durch den Missionar Vizelin unterstützt wurde. Zudem siedelte Adolf Kolonisten aus seinem Herrschaftsbereich sowie aus Westfalen und den Niederlanden in den Slawengebieten an.

1143 oder 1144 gründete er Lübeck, wo er eine erste Wallburg, eine Holz-Erde-Konstruktion, anlegen ließ, die 1147 von dem Chronisten Helmold von Bosau erwähnt wurde. Diese musste er 1158 an Heinrich den Löwen abtreten, als er durch seine Einmischung in die dänischen Thronstreitigkeiten dessen Unzufriedenheit erregt hatte.

Im Jahre 1159 begleitete er Kaiser Friedrich Barbarossa nach Italien. 1164 beteiligte er sich am Feldzug Heinrichs des Löwen gegen die Abodriten, wobei er am 6. Juli 1164 in der Schlacht bei Verchen in der Nähe von Demmin fiel. Er wurde in Minden beigesetzt.

Adolf II. war verheiratet mit Mechthild von Schwarzburg-Käfernburg, einer Tochter des Grafen Sizzo III. von Schwarzburg-Käfernburg. Die beiden hatten nur einen Sohn, Adolf III., der seinem Vater als Graf von Holstein und Wagrien folgte.

gefallen bei Verchem 6.7.1164, Graf von Schauenburg und Holstein um 1130, gründete 1143 Lübeck. Nach Thiele folgt er dem Vater in Schauenburg und Holstein-Wagrien usw. Er vernachlässigt die Stammgebiete zugunsten von Holstein. Er verliert jahrelang Wagrien an Pribislaw v.Mecklenburg. Im Thronkrieg steht er auf welfischer Seite, wird 1138-1142 v. Hzg.Albrecht d.Bären (Sachsen-Brandenburg) zugunsten d.Graf Heinrich v.Badwide-Ratzeburg verjagt. Er fördert die deutsche Kolonisation entscheidend, gründet u.a.1143 Alt-Lübeck mit Westfalen und fördert auch die Slawenmissionierung mit Hilfe von Bf. Vincelin v.Oldenburg (1125 Gründer von Kloster Neumünster). Er greift bis 1157 immer wieder in die verheerenden dän.Thronkriege ein. 1132 unterliegt er in der Schlacht bei Jagel dem König Magnus, unterstützt später dessen Sohn König Knut gegen Swen III, der Holstein mehrmals plündert. 1147 zerstört Fürst Niklot v. Mecklenburg Alt-Lübeck. Er überläßt diesen Raum nach jahrelangen Querelen letztlich Hzg.Heinrich d. Löwen, wo dieser 1158 das neue Lübeck gründet. Er deutscht Wagrien mehr und mehr ein, gründet 1134 Segeberg.  Jahrelang streitet er sich mit Heinrich d. Löwen auch wegen d. Salzbergbaues in Bad Oldesloe, wo Heinrich 1153 aus Konkurrenzneid die Saline zerstören läßt. Er gewinnt Hoheitsrechte in Dithmarschen und ist 1159-1162 mit Kaiser Friedrich Barbarossa in Italien. Er nahm schon 1147 am Wendenkreuzzug Heinrichs d. Löwen teil. Er fällt in der Schlacht bei Demmin gegen MecklenburgPommern.

oo vor 1158 Mechthild von Schwarzburg-Käfernburg

41 508 877. von Schwarzburg-Käfernburg, Mechthild, * um 1130, + 1193

ab 1164 ist sie Regentin und streitet jahrelang mit den Grafen v.Badwide Ratzeburg um die Nachfolge in Hilstein-Wagrien und um Rechte bei den Slawen kann sich aber behaupten, bestattet in Minden. Dom

oo vor 1158 Adolf II. von Holstein

41 508 878. von Mansfeld-Querfurt, Burchard II. (III.), * um 1130, + 04.10.1177

1155-1178 Burggraf von Magdeburg, 1161-1179, +1179. Seine Schwester ist NN v.Querfurt, die Otto v.Lobdeburg geheiratet hat (1166-84).

oo um 1165 Mathilde von Gleichen-Tonna

41 508 879. von Gleichen-Tonna, Mathilde, * um 1148, + 1200

oo um 1165 Burchard II. (III.) von Mansfeld-Querfurt

41 508 884. von Andechs, Berthold IV., Graf, * um 1075, + 27.06.1151

Berthold II. (Berthold IV., Berchtold, Bertholf) (* um 1105; † 27. Juni 1151) aus dem Hause der Grafen von Andechs war Graf von Dießen-Andechs-Plassenburg-Kulmbach in Bayern und Vogt von Benediktbeuern.

Er war wohl ein Sohn des Grafen Arnold von Dießen († 1098) und der Gisela von Schweinfurt, Tochter Herzog Ottos III.

Berthold erbte von seinem Vater die um den Ammersee und den Starnberger See gelegenen Güter und offenbar auch den oberfränkischen Besitz. Er konnte, spätestens 1120, die Nachfolge der gräflichen Sigimare, Vögte von Benediktbeuern, antreten und dadurch seinen Einfluss wesentlich verstärken. Er kümmerte sich auch um sein Hauskloster Dießen, das er mitbegründet hatte (Vogtei 1130 belegt), und hatte Beziehungen zu Admont, wohin er anlässlich des Eintritts seiner Tochter Kunigunde 15 Hufen in Moosburg/Kärnten übergab.

Graf Berthold dürfte auch gleich nach 1100 auf dem Andechser Berg den neuen Stammsitz der Familie geschaffen haben. Die Plassenburg (nördlich von Bayreuth) wiederum dürfte spätestens zu Beginn der 1130er Jahre errichtet worden sein („Grafen von Plassenburg“ ab 1137). In diese Zeit dürfte auch die Gründung von Kulmbach gefallen sein, das am Fuße des Berges liegt und ab 1174 in den Quellen auftaucht.

Die Heirat mit Sophie († 1132), Tochter des Markgrafen Poppo II. von Istrien († 1103) aus dem Hause Weimar-Orlamünde, brachte erstmals Besitz südöstlich der Alpen und weiteres Ansehen ein. Sophie war königlichen Geblüts: Ihre Großmutter väterlicherseits war Sophia, Tochter König Belas von Ungarn aus dem Hause der Arpaden. Der Tod von Sophies Bruder, Markgraf Poppos III. von Istrien, nach 1141, erlaubte Berthold, sich neben den Spanheimern und Bogenern den Großteil seines Erbes zu sichern; damit wurde die Basis für die Besitzungen in Krain, der Untersteiermark und Kärnten gelegt (1143/47 Graf von Stein/Kamnik).

Ab 1140 hielt sich Berthold quasi als Stammgast am Hofe König Konrads III. auf; vermutlich ging es um die Konflikte der Andechser mit den Bamberger Bischöfen, die sich in ihrer weltlichen Herrschaft in Oberfranken bedroht sahen.

oo um 1110 Sophia von Krain-Istrien

41 508 885. von Krain-Istrien, Sophia, Gräfin, + 06.09.1132

Sophie war die Tochter Markgraf Poppos II. von Istrien-Krain aus dem Hause Weimar-Orlamünde († 1095/1103/1107) und der Richgardis/Richardis von Spanheim († 1112/1130). Ihre Großeltern väterlicherseits waren Ulrich I. von Weimar-Orlamünde († 1070), Markgraf von Istrien, und die Arpadin Sophia von Ungarn († 1095); die Großeltern mütterlicherseits waren Engelbert I. von Spanheim († 1096), Markgraf von Istrien, und Hedwig von Sachsen (oder Hedwig von Eppenstein?).

In ihre Ehe mit Graf Berthold II. von Andechs brachte sie als Mitgift Güter südöstlich der Alpen ein. Und nach dem Tod ihres Bruders, Markgraf Poppos III. von Istrien, nach 1141, konnte Berthold für sein Haus den Großteil dessen Erbes in Krain, Kärnten und der Untersteiermark sichern.

Sophie starb 1132 und ist in Dießen begraben.

oo um 1110 Berthold IV. von Andechs

41 508 886. von Dachau, Konrad II., Herzog von Meranien, * um 1110, + 18.02.1159

Die Zerstückelung Bayerns wurde auch zur Geburtsstunde des Herzogtums Meranien. Im Zusammenhang mit der Verkleinerung des bayerischen Ducatus wurde ein Wittelsbacher, Graf Konrad II. von Scheyern-Dachau, um 1153 von Friedrich Barbarossa zum ersten Herzog von Meranien erhoben. Er war somit dem welfischen Löwen in Bayern ebenfalls nicht mehr zum Vasallendienst verpflichtet. Ein innerer Zusammenhang zwischen jenem privilegium minus für Österreich von 1156 und dem Barbarossa-Privileg für Würzburg von 1168 scheint hierbei bereits hervor.

Gleichzeitig mit der Erhebung Konrads II. († 1159) zum Herzog von Meranien wurde er als Dux für Dalmatien und Kroatien genannt. Dieser Wittelsbacher Konrad, aus der Grafschaft Scheyern-Dachau, war somit der erste dieser Dynastie, der vom Grafen in den höchsten Reichsadelsstand aufstieg.

Der Ducat Meranien aber war nun ebenfalls nicht mehr Baiern und nicht mehr Teil dieses Ducats. Das (Rest-)Herzogtum Baiern, welches der Welfe Heinrich der Löwe im Jahr 1156 (zurück) erhielt, war wesentlich kleiner als jenes, das seinem „stolzen“ Vater Heinrich 1139 entzogen worden war.

Die Herkunft des Namens Meranien aber ist noch immer ein Objekt der Spekulation. Eine terra Marani in Friaul benennt E. Herrmann als Namengeber, doch meist wird dabei ein Badeplatz an der dalmatinischen Adriaküste (Gebiet „am Meer“) favorisiert. Auch die Frage, ob das Herzogtum Meranien bei seiner Gründung lediglich ein ideelles Titularfürstentum oder ein Fahnenlehen repräsentierte, welches mit realen und dinglichen Rechten, Gütern und Lehen ausgestattet war, wird von der Historik unterschiedlich bewertet.

Nun war bereits Konrad I. (+ nach 1135) als Graf von Scheyern-Dachau ein begüterter und einflussreicher Regionalfürst im Westen Bayerns gewesen. Nachdem die Welfen durch ihre Ächtung auch alle Lehen und Vogteien am Lechrain verloren hatten, zogen dort die Grafen von Dießen und Andechs als auch die Scheyern-Wittelsbacher und ihre „Dachauer“ Linie den größten Nutzen aus dem Niedergang der Welfen. So ist Graf Konrad von Dachau u. a. als Vogt des rechtslechischen Reichsklosters St. Ulrich und Afra in Augsburg sowie von St. Andrä in Freising dokumentiert. Die Einfluss- und damit Machtzone der Wittelsbacher aus Dachau hatte somit den Lech erreicht - der Lechrain insgesamt und die dort liegenden Güter, Lehen und Rechte der Augsburger waren dabei jedoch zum Rivalitätsobjekt zwischen Dießen-Andechs und Scheyern-Dachau wie auch Scheyern-Wittelsbach geworden. Mit seiner Erhebung zum Herzog und damit in den Hohen Adel des Reiches hatte Konrad II. von Dachau-„Meranien“ nun einen Platzvorteil erreicht.

Der erste Herzog von Meranien, Konrad II. von Dachau, war durch Besitz, Vogteirechte und Lehen zwischen Lech und Isar ein durchaus potenter Territorialfürst, dessen neuer Ducat mit realer Macht und Besitz ausgestattet war, zumal wenn man in Betracht zieht, dass sein Vetter Otto von Scheyern bereits Pfalzgraf des Königs für Bayern war. Somit war das Haus Wittelsbach nun insgesamt der (Vor-)Herrschaft des Bayernherzogs entzogen.

Nach dem Tod des ersten Meraniers, 1159, wird sein Sohn Konrad III. Erbe und Nachfolger. Dabei fällt auf, dass er nur noch als Herzog von Meranien genannt wird, Kroatien und Dalmatien sind ihm offensichtlich abhanden gekommen. Im Buch der Geschichte wird dieser letzte Herzog von Dachau-Meranien jedoch kaum noch beachtet, seine Tage verbrachte er meist in Dachau, nannte sich selbst nur mehr Herzog von Dachau. Er starb im Jahr 1182 ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen. Seinen Familienbesitz erwarb Vetter Otto von Wittelsbach, der im Jahr 1180 zum Herzog des nun sehr geschrumpften Baiern geworden war. Die Grafschaft Dachau zog der neue bayerische Dux Otto ebenfalls ein.

Die Schwester des verstorbenen Dachau-Meraniers Konrad III., Hedwig, aber war zuvor Ehefrau jenes dritten Berthold von Andechs geworden – der seinerseits über seine markgräfliche Mutter Sophie aus Istrien von König Rotbart 1173 die istrische Markgrafen-Würde erhalten hatte. Nun brachte Hedwig von Dachau-Meranien als einzige Erbtochter den geblütsrechtlichen Anspruch auf das noch junge Herzogtum Meranien an die Andechser. Eine neue Epoche Meraniens begann.

oo um 1130 Adelheid von Limburg

41 508 887. von Limburg, Adelheid, * um 1095, + 08.02.1143

oo I. um 1130 Konrad II. von Dachau, II. Friedrich I. von Arnsberg

41 508 888. von Henneberg, Berthold I., Graf

oo Bertha von Putelendorf

41 508 889. von Putelendorf, Bertha, * 1100, + 1190

oo Berthold I. von Henneberg

41 508 890. = 20 754 442. von Andechs, Berthold V.

41 508 891. von Bayern, Hedwig, * um 1135, + 16.07.1174

oo Berthold V. von Andechs

41 508 892. von Thüringen, Ludwig II. der Eiserne, Landgraf, * 1128, + Naumburg 14.10.1172

Ludwig II. ,LGraf von Thüringen (1128-1172)

Ludwig II. kam als Sohn des ersten ludowingischen Landgrafen Ludwig I. 1128 auf die Welt. Vier Wochen nach dem Tod des Vaters im Januar 1140 belehnte König Konrad III. den erst zwölfjährigen Ludwig in Worms mit der Landgrafschaft Thüringen. Zwischen dem Stauferkönig und den Ludowingern bestanden gute Verbindungen seit der Vater des jungen Ludwig den Staufer bei seiner Wahl zum König 1138 unterstützt hatte. Weitere Festigung erfuhren die Beziehungen durch die Verlobung Ludwigs II. mit Jutta, einer Nichte König Konrads. Die jugendliche Unerfahrenheit und die häufige Abwesenheit des Landgrafen von Thüringen führten offenbar dazu, dass die thüringischen Adligen und Ritter die Bevolkerung übermäßig bedrückten, drangsalierten und den Landfrieden damit gefährdeten. Als Ludwig das erkannt hatte, griff er energisch durch, um seine landgräfliche Autorität und geordnete Zustände wiederherzustellen. Diese Ereignisse sind in den Sagen vom Ruhlaer Schmied und vom Edelacker - die später Ludwig Bechstein in sein Thüringer Sagenbuch aufnahm - überliefert. Dem Ruhlaer Schmied begegnet der junge LGraf in der Sage eines Abends als er auf einem Jagdritt von der Dunkelheit überrascht wird und ein Nachtlager sucht. Ludwig gibt sich nicht als LGraf zu erkennen und übernachtet in der Schmiede. Der Schmied flucht auf seinen Landesherrn und verlangt von diesem Härte und Strenge, um dem Treiben der kleinen Adligen Einhalt zu gebieten: "Werde hart, Landgraf, werde eisern!" Ludwig nahm sich die Flüche des Schmiedes zu Herzen und wurde der Eiserne LGraf: Er verfolgte die Missetäter, setzte sie gefangen und ließ sie, vor einen Pflug gespannt, einen Acker umpflügen. So berichtet es jedenfalls die Sage vom Edelacker. 1150 heiratete Ludwig II. seine Verlobte, die Stauferin Jutta von Schwaben, Nichte König Konrads und Halbschwester des späteren Kaisers Friedrich I. Barbarossa. Um 1151 kam der Sohn und Nachfolger als LGraf, der spätere Ludwig III., der Fromme, zur Welt. Ludwig II. war nach dem Tod König Konrads III., dem Friedrich I. Barbarossa auf dem Thron folgte, Schwager des deutschen Königs und ab 1155 des Kaisers. Mit diesem verbanden den jungen Landgrafen nicht nur familiäre Bindungen, sondern auch gleiche machtpolitische und militärische Interessen und ein enges Vertrauensverhältnis bis zum Tod. Die gemeinsame Gegnerschaft zu den papsttreuen, stauferfeindlichen Erzbischöfen von Mainz, die als Erfurter Herren Konkurrenten der Ludowinger in Thüringen waren und den Welfen, die durch Heinrich den Löwen die ludowingischen Besitzungen in Hessen und Thüringen bedrohten, machten den ludowingischen Landgrafen und den Stauferkaiser auch zu politischen Verbündeten. Bei vielen militärischen und diplomatischen Unternehmungen sowie auf Reichstagen stand Ludwig II. seinem königlichen Schwager zur Seite. Durch die ererbten Besitzungen der Ludowinger in Hessen und den erzbischöflich-mainzischen Besitz von Erfurt und Umland in Thüringen war das Verhältnis zwischen Ludowingern und Mainzer Erzbischöfen immer gespannt. Auch mit dem Welfen-Fürsten Heinrich dem Löwen, der seine Besitzungen als Hzg. von Bayern und Sachsen auch nach Thüringen in den ludowingischen Herrschaftsbereich hinein ausdehnen wollte, kam es zu Konflikten, die militärisch ausgetragen werden mussten. Durch den zielgerichteten Ausbau des thüringischen Burgennetzes sicherten die Ludowinger ihren Herrschaftsbereich systematisch ab. Um 1160 begann auf der Wartburg der Bau des Palas in seiner bis heute erhaltenen Grundform: Untersuchungen haben ergeben, dass etwa zu dieser Zeit die Eichen für die Deckenbalken des Baus gefällt wurden. Auch die Begründung der Runneburg in Weißensee durch die Ludowinger fand in diesen Jahren statt. Sie wird in den Reinhardsbrunner Jahrbüchern auf das Jahr 1168 datiert und Ludwigs Gemahlin Jutta zugeschrieben. Zwei Jahre darauf erwarb der LGraf die Creuzburg und begann dort mit dem Bau einer nördlichen Schwesterburg der Wartburg. Von einem gemeinsamen Polenfeldzug mit dem Kaiser zurückgekehrt, erkrankte Ludwig der Eiserne 1170 schwer. Am 14. Oktober 1172 ist LGraf Ludwig II. 44jährig auf der Neuenburg gestorben. Im Kloster Reinhardsbrunn, der ludowingischen Familiengrablege, setzte man ihn bei.

Allerdings wurde das Kloster in der Reformationszeit zerstört und verfiel in den folgenden Jahrhunderten.

Quelle: http://www.ritterbund-thr.de/

oo um 1150 Jutta von Schwaben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

41 508 893. von Schwaben, Jutta, * 1133, + 07.07.1191

war eine Tochter von Friedrich II., Herzog von Schwaben und Halbschwester von Kaiser Friedrich Barbarossa. Der Taufname Judith wurde später zu Jutta, teilweise auch zu Guta oder der lateinischen Form Clementia. Von manchen wurde sie auch Claritia oder Claricia genannt.

Jutta wurde 1150 mit Ludwig II., dem Eisernen, Landgraf von Thüringen vermählt. Dadurch wurden die Ludowinger politisch enger an die Staufer gebunden, was diesen unter Kaiser Barbarossa eine Stärkung in der Auseinandersetzung mit den Welfen unter Herzog Heinrich dem Löwen eintrug.

Jutta begann 1168 mit dem Bau der Runneburg zu Weißensee. Die Beschwerde des benachbarten Grafen von Beichlingen darüber wurde von Barbarossa zu Gunsten seiner Schwester abgewiesen. Auf halbem Weg zwischen den Grenzfesten Wartburg und Neuenburg gelegen, wurde die Runneburg zur Residenz der Thüringer Landgrafen und später wegen ihrer strategisch günstigen Lage zeitweise zu einer der bedeutendsten Burgen Deutschlands bei den kriegerischen Auseinandersetzungen mächtiger Herrscherhäuser.

Landgräfin Jutta überlebte ihren Gatten und auch ihren ältesten Sohn Ludwig III. Sie starb am 7. Juli 1191 und ist neben ihrem Mann im Kloster Reinhardsbrunn beigesetzt.

Ihr Name ist noch heute allgegenwärtig in Weißensee, was das hohe Ansehen dokumentiert, das sie zu Lebzeiten genoss.

oo um 1150 Ludwig II. der Eiserne von Thüringen

41 508 894. von Sommerschenburg, Friedrich II., Pfalzgraf von Sachsen, * um 1100, + 19.02.1162

begraben in Klosterkirche Mariental) folgte seinem Ende 1120 verstorbenen Vater, dem Pfalzgrafen Friedrich I. von Sachsen, und übernahm dessen politische Ausrichtung auf Seiten der sächsischen Fürstenopposition gegen die Salierkaiser.

Die Familie, die sich nach der Bergfeste Sommerschenburg oberhalb Sommersdorfs (südöstlich von Helmstedt) nannte, war den älteren Pfalzgrafen von Sachsen aus dem Hause Goseck und Bottendorf (Putelendorf) nahe verwandt (Oda, Großmutter Friedrichs, war die Tochter Friedrichs von Goseck). Ob die Sommerschenburger Agnaten der Supplinburger oder der Walbecker Grafen waren, ist strittig.

Friedrichs Ehe mit Liutgard von Stade wurde 1144 geschieden. Aus ihr stammten Friedrichs Sohn und Nachfolger Adalbert und seine Tochter Adelheid, die 1184 gestorbene Äbtissin von Quedlinburg, Gandersheim (und vielleicht Bassum).

Unter Kaiser Lothar III. galt Friedrich als einer der „Getreuen am Kaiserhof“ und hielt sich später auf Seiten Heinrichs des Löwen. Friedrich war einer der bedeutendsten sächsischen Reichsfürsten seiner Zeit. Er bekleidete das Vogtsamt der Stifte und Klöster Quedlinburg, Gandersheim, Schöningen, Walbeck, Helmstedt, Huysburg, Hamersleben und Ringelheim und nahm bis 1152 wahrscheinlich die Hochvogtei des Erzstifts Hamburg-Bremen wahr. Als Vogteiliche Münzen ließ Friedrich in Quedlinburg, Gandersheim und Helmstedt schlagen, die z.T. zu den frühesten niedersächsischen Brakteaten gehören. Am Hofe Konrads III. dürfte Friedrich wie andere Reichsfürsten unter dem Eindruck der Predigt Bernhards von Clairvaux gestanden haben. Dennoch nahm er nicht am Zweiten Kreuzzug, sondern am Wendenkreuzzug von 1147 teil.

Während Friedrich als Territorialherr (u.a. als Graf im Hassegau) keine Rücksicht auf die Rechte der benachbarten Stifte und Klöster nahm, hatte er ein besonders enges Verhältnis zu den Zisterziensern: Bereits 1127/29 gründete Adelheid, die Frau des Edelherren Volkmar de Thuringia, die Abtei Walkenried. Es ist vermutet worden, daß die Stifterin entweder eine Pfalzgräfin von Sachsen aus dem Hause Bottendorf oder eine Landgräfin von Thüringen gewesen sei. Friedrich folgte 1136/38 mit der Gründung der Zisterzienserabtei Mariental am Lappwald, deren Kirche er als seine Grablege vorsah. Außerdem war er nach Rückkunft vom Kreuzzug 1148 an der Gründung der Zisterze Michaelstein am Harz durch die Quedlinburger Äbtissin Beatrix II. von Winzenburg beteiligt.

Friedrichs nicht mehr erhaltenes Grabmal im Marientaler Klosterchor beschrieb der Helmstedter Professor Heinrich Meibom: „Dem Grabstein ist sein Bildnis eingemeißelt, bartlos und gepanzert“ – außerdem teilte Meibom die Inschrift, nicht aber das Wappen mit. Dieses bestand nach jüngerer Überlieferung (Hermen Bote) aus einem neunmal von Silber und rot geteilten Schild bzw. als Amtswappen für die Pfalz Sachsen einem goldenen Adler auf Blau.

oo um 1130 Liutgard von Stade

41 508 895. von Stade, Liutgard, * um 1112, + Winzenburg, ermordet 30.01.1152

wegen Verwandschaft geschieden 1142

oo um 1130 Friedrich II. von Sommerschenburg

 

26. Ahnenreihe

 

77 891 136. von Alhusen, Wilhelm, Marschall, * um 1180

1206-1239 braunschweigischer Marschall bei Herzog Otto (seit 1208 König Otto IV. ,+ 1218) 1206-1217, bei Pfalzgraf Heinrich 1225- 1226, bei Herzog Otto dem Kind 1231- 1238, zuletzt Zeuge in Heiligenstadt 16.06.1239, nimmt vermutlich als Diener König Ottos, obwohl kein eigentlicher Reichsmarschall den schwarzen Adlerkopf in Gold als Wappen an, Nr. 7700768 aus AL Mühlhausen

oo N.N von Wohlendorf

77 891 137. von Wohlendorf, N.N, * um 1190

oo Wilhelm von Alhusen

77 891 138. N.N., Segebandus

Braunschweigischer Vogt in Lüneburg, Nr. 7359121 aus AL Salzmann, Nr. 3850385 aus AL Mühlhausen.

77 891 144. von Uslar, Ernst III., * 1180, + Burg Gleichen bei Göttingen ? Vor 02.06.1240

urkundlich 1220 -1239 als dominus, nobilis vir und als miles(Ritter) 1234, lebte in Uslar, nach 1234 wohl in Hildesheim, stirbt vor 2.6.1240 (Uslar-Gleichen S.102ff). Nach v.Uslar-Gleichen erster beglaubigter Stammvater des Geschlechts. Nach E.M.Schwarzmaier eine Lutthridis (von Scharzfeld-Lauterberg ?), "matrona nobilis in Huslare nomine Lutthridis", genannt in undatierter Urkunde um1210-1230,  +um1231. Nr. 15401544 aus AL Mühlhausen

oo ... Lutthridis

77 891 145. Lutthridis, ...

matrona nobilis in Huslare nomine Lutthridis, erw. in undatierten Urkunden um 1210 -1230

oo Ernst von Uslar

77 891 148. von Plesse, Gottschalk II., * um 1185

gen.1200-1247, Herr v. Plesse

oo Benedicte von Everstein

77 891 149. von Everstein, Benedicte, + nach 1244

gen.1235-1283

oo Gottschalk II. von Plesse

77 891 150. von Ziegenberg, Hermann III., * vor 1263

genannt der "Schwarze", auch der "Ältere". Vogt von Ziegenberg 1262. Burgmann zu Gieselwerder, 13.12.1262 tot. Im Gefolge Herzogs Otto v.Braunschweig, besitzt ja die Hälfte von Vogtei Bursfelde und Braunwald, die er 1245 an Mainz verkauft; heiratet Hildegund v.Lutterberg (v.Scharzfeld)

oo Hildegard von Lutterberg

77 891 151. von Lutterberg, Hildegard, + nach 1266

oo Hermann III. von Ziegenberg

77 891 152. von Ludolfshausen, Adrian, * um 1160, + nach 1195

1195 genannt

77 891 168. von Adensen, Dietrich II., * um 1175, + nach 1236

1204-1236 Herr von Adensen, 1242 tot, begr.Kloster Loccum

oo Hedwig ...

77 891 169. Hedwig

oo Dietrich von Adensen

77 891 172. von Grimmenberg, Hermann, * um 1170, + nach 1248

1229, Bruder von Meynricus und Ludolfus 1198, Vater Friedrichs, 1229 und 1242, 1213 erwähnt in einer Bassumer Urkunde als Hermannus Grimme

oo Hildegund von Buxtehude

77 891 173. von Buxtehude, Hildegund

oo Hermann von Grimmenberg

83 017 728. von Reichenbach, Rudolf I., * um 1094

1101, 1107,1123 Graf von Reichenbach, Vogt von Fulda, Bruder des Gosmar II v.Reichenbach und des Poppo I, Graf von Reichenbach

83 017 732. von Nidda, Volkold II., Graf, * um 1080, + um 1127

1097-1124 Graf von Nidda, 1092,  Gf. v. d. Malsburg, 1104-1120, +1127

oo Luitgard von Nüringen

83 017 733. von Nüringen, Luitgard, * um 1090

oo Volkold II. von Nidda

83 017 744. von Tecklenburg, Ekbert, Graf, * um 1100, + 04.02.1150

Ekbert I. von Tecklenburg wurde als Sohn eines Grafen aus dem Hause Saarbrücken und Gisela von Lothringen, Tochter des Dietrich II., genannt. Eine andere Quelle [1] nennt Ekberts I. Vater als Heinrich I. von Tecklenburg (* 1065), der 1118 als Graf mit Gütern in Oesede auftritt. Der Quelle nach ist Gisela später mit Friedrich I. von Saarbrücken verheiratet und hat mit ihm drei weitere Kinder.

Ekbert war sächsischer Vasall und ab 1127 Graf. 1139 fiel ihm ein Teil des Erbes Graf Heinrichs von Zutphen († um 1122, vor 1127) zu und nannte sich seither nach der Burg Tecklenburg. Er rückte an die Position der alten Grafen von Zutphen.

Der Streit, zum einen um dieses Erbe mit den Grafen von Ravensberg und Oldenburg, und zum anderen mit den Bischöfen von Osnabrück und Münster war bestimmend für sein Haus. Neben den wichtigsten Rechtstiteln für die Errichtung der Territorialherrschaft, Vogt von Münster, Vizevogt im Osnabrücker Nordland und in Corvey besaß er auch etliche Freistühle, wie Friesoythe, Addrup (Ortsteil von Essen (Oldenburg)) und auf dem Hümmling.

oo Adelheid von Limburg

83 017 745. von Limburg, Adelheid, + nach 1150

Der Brandenburg ist sich bei dem Vornamen nicht sicher.

oo Ekbert von Tecklenburg

83 017 746. von Oldenburg, Egilmar II., Graf, * um 1090, + 1143

Aus einer Stiftungsurkunde für das Kloster Iburg bei Osnabrück von 1108 sind wir über die Familienangehörigen Egilmars II. gut unterrichtet. Sein gleichnamiger Vater war mit Richenza, einer Tochter der Ida von Elsdorf, verheiratet. Ida von Elsdorf wird von Albert von Stade als Verwandte eines Kaisers und eines Papstes vornehmster Herkunft und großen Reichtums gerühmt. Ihre genaue Zuordnung ist seit über 100 Jahren ein ungelöstes Rätsel. Da Ida von Elsdorf dreimal verheiratet war, ist auch der Vater der Richenza nicht gesichert. Vermutlich war es der sächsische Pfalzgraf Dedo von Goseck, welcher 1056 ermordet wurde. Sein Bruder und damit der mutmaßliche Onkel von Richenza war Erzbischof Adalbert von Hamburg-Bremen. Aus der Urkunde von 1108 ergibt sich, daß Graf Egilmar I. einen Bruder Giselbert hatte, welcher Kleriker war - vielleicht Domherr in Osnabrück. Der weltliche Spitzenzeuge, der Edelherr Giselbert, dürfte ein älterer Verwandter der beiden Brüder Graf Egilmar I. und Giselbert gewesen sein. 1108 hatte Egilmar II. einen wohl älteren Bruder Christian sowie eine Schwester Gertrud.

Egilmar II. war verheiratet mit Eilika von Werl-Rietberg, Tochter des Grafen Heinrich von Rietberg und der Gräfin Beatrix von Schweinfurt.Literatur:

Nach Albert von Stade verlangte Egilmar II. 1112 das Erbe seiner Großmutter Ida von Elsdorf von dem Verwalter der Grafschaft Stade, dem aus der Ministerialität der Udonen stammenden Vizegrafen Friedrich von Stade, und erhielt eine reiche Abfindung. Vermutlich versuchte Friedrich von Stade damit Egilmars Stimme im sächsischen Fürstengericht für sich zu gewinnen, da er zu dieser Zeit versuchte, dort seine freie Herkunft und damit Lehnsfähigkeit durch Zeugen zu erweisen.

Nach Albert von Stade verlangte Egilmar II. 1112 das Erbe seiner Großmutter Ida von Elsdorf von dem Verwalter der Grafschaft Stade, dem aus der Ministerialität der Udonen stammenden Vizegrafen Friedrich von Stade, und erhielt eine reiche Abfindung. Vermutlich versuchte Friedrich von Stade damit Egilmars Stimme im sächsischen Fürstengericht für sich zu gewinnen, da er zu dieser Zeit versuchte, dort seine freie Herkunft und damit Lehnsfähigkeit durch Zeugen zu erweisen.

Ob Graf Egilmar II. schon in Oldenburg residierte, ist unbekannt.

Eventuell war sein Vater Graf der Burg Jadele(he) (heutzutage nur noch eine Sandbank im Jadebusen)gewesen, um von dort aus die friesischen Grafschaften des Erzstifts Hamburg-Bremen zu kontrollieren.

Nach der Chronik des Oldenburger Hausklosters Rastede wurden mehrere Edelleute von den Friesen vertrieben, die sich auf zwei Burgen in Zwischenahn und Elmendorf am Zwischenahner Meer zurückziehen mussten. Die St.-Johannes-Kirche zu Bad Zwischenahn, die zweitälteste Kirche im Landkreis Ammerland, wurde nach dem Wortlaut eines sich im Archiv der Kirchengemeinde befindlichen Schriftstückes („Inventarium der Kirche“) aus dem Jahr 1774 vom Grafen Egilmar I. („Elimaro dem ersten“) Anno 1124 erbaut. Da Egilmar I. vermutlich vor 1112 gestorben ist, müßte es sich um Egilmar II. gehandelt haben. Literatur:3,4 Auch der Chronist des Klosters Rastede verwechselte Vater und Sohn. Nach der Eintragung der Stifter im Buch des Lebens scheint man nicht einmal mehr gewußt zu haben, daß es zwei Grafen Egilmar gab. Aus der Klosterchronik ergibt sich, daß Egilmars II. Tochter Beatrix und deren Mann, der Edelherr Friedrich von Ampfurt, sich oft in der Burg Elmendorf aufhielten.

Als Vormund seiner Frau besaß Egilmar II. auch die Burg Rietberg, nach der er zu 1141 auch in der Kölner Königschronik benannt wird.

Die Burg Jadele(he) könnte von Egilmar II. in das dort bezeugte St. Vitus-Kloster umgewandelt worden zu sein, als sie gegen die Friesen nicht mehr gehalten werden konnte. Dies war die übliche Methode, sich über die Klostervogtei die Pertinenzen der ehemaligen Burg zu sichern. Die Vogtei für Jadele kann aber nur erschlossen werden.

Egilmar II. ist hingegen als Vogt des Alexanderstifts in Wildeshausen belegt. Diese Stellung verdankte er vermutlich seine Stellung als Nachfahre der Stifterfamilie Herzogs Widukinds - die sogenannten Immedinger - über seine Mutter Richenza. Deren mutmaßlicher Vater Pfalzgraf Dedo von Goseck gehörte mit Sicherheit zu den Immedingern, da sein Bruder Erzbischof Adalbert als ranghöchster geistlicher Würdenträger der Sippe das Rektorat über Wildeshausen ausüben konnte. Auch Egilmars Frau Eilika hatte immedingische Vorfahren, so daß eine doppelte Anwartschaft bestand.

Schließlich war Egilmar II. Vogt des 1091 geweihten Klosters Rastede, welches auf eine 1059 von Graf Huno und seiner Frau Willa gestiften Kirche zurückging. Nach der Überlieferung folgte er in diesem Amt einem Grafen Friedrich, der als einziger Sohn von Huno und Willa überliefert war. Vermutlich war sein Vorgänger in der Klostervogtei aber der 1124 gestorbene Graf Friedrich der Streitbare von Werl-Arnsberg, der Onkel väterlicherseits seiner Frau Eilika von Werl-Rietberg.

oo Eilika von Rietberg

83 017 747. von Rietberg, Eilika, * um 1107

bestattet in Jadele, St. Veit

oo Egilmar II. von Oldenburg

83 017 748. von Berg, Adolf IV., Graf, * um 1100, + 12.10.1161

oo Irmgard von Schwarzenburg-Sponheim

83 017 749. von Schwarzenburg-Sponheim, Irmgard, * um 1103

oo Adolf IV. von Berg

83 017 750. von Arnsberg, Heinrich I., Graf, * 1110, + Arnsberg 04.06.1200

Heinrich war der Sohn des Grafen Gottfried I. von Cuyk und der Ida von Werl-Arnsberg, der Erbtochter von Graf Friedrich I. Mit dieser hatte er vier Kinder. Die Tochter Adelheid war Äbtissin des Damenstifts Meschede. Eine zweite Tochter mit unbekanntem Namen heiratete Thiemo II. Graf von Soest-Hoenrode (anderswo wird ein Otto von Bentheim genannt). Hinzu kam der erstgeborene Sohn Heinrich II. genannt. Dieser wurde auch verschiedentlich als Graf von Arnsberg bezeichnet. Das eigentliche Erbe als regierender Graf trat allerdings der zweite Sohn der spätere Gottfried II. an.

Noch zu Lebzeiten seines Vaters führte Heinrich 1145 eine Fehde mit dem Grafen Volkwin von Schwalenberg-Waldeck. Der Hintergrund war, dass sich die Ansässigen um das Kloster Obermarsberg gegen den dortigen Abt aufgelehnt hatten. Während dieser mit dem Waldecker ein Bündnis abschloss, wurden die Einwohner von Heinrich unterstützt, den sie mit seinen Truppen die Tore öffneten. Das Ziel Heinrichs war es, die strategisch wichtige Siedlung an der Stelle der alten Eresburg in seinen Besitz zu bringen. Die Pläne zerschlugen sich, nachdem die Gegner die Befestigungen gestürmt hatten und Heinrich zum Abzug zwangen.

In den nächsten Jahren weilte Heinrich wie schon sein Vater an der Seite der Kaiser. Als im April 1152 Friedrich Barbarossa in Soest war, befand sich in seiner Umgebung Henricus comes de Arnesberg, im selben Jahr war sein Bruder Friedrich im kaiserlichen Hoflager in Köln. Daneben war der Graf auch in der Umgebung von Erzbischof Rainald von Dassel und seines Verwandten Heinrich des Löwen anzutreffen.

Bei den Fürsten fiel er jedoch durch den Mord an seinem Bruder in Ungnade. Der Bruder, ebenfalls mit Namen Heinrich, hatte möglicherweise Erbansprüche auf die Grafschaft Rietberg als einer selbstständigen Herrschaft erhoben. Sein Bruder ließ ihn gefangen nehmen und bis zu dessen Tod im Jahr 1165 einkerkern.

Der Erzbischof von Köln und Heinrich der Löwe (in seiner Eigenschaft als Herzog von Sachsen) traten als Rächer auf. Ihnen schlossen sich weitere Bischöfe Westfalens an. Zusammen belagerten sie 1166 die Burg Arnsberg. Diese wurde erobert und zerstört.

Der Graf konnte entkommen und schaffte es seine Herrschaft durch Selbstdemütigung vor dem Kölner Erzbischof zu behaupten. Graf Heinrich musste dem Erzbischof erhebliche Zugeständnisse machen und war, wenn auch nicht de jure, so doch de facto ein Vasall des Kirchenfürsten. Eine für die Region positive Folge des Mordes war um 1170 das zur Sühne gegründete Prämonstratenserstift Wedinghausen .

An der gewalttätigen Politik Heinrichs änderte dies zunächst wenig. Im Jahr 1172 ließ er seinen Schwiegersohn gefangen nehmen, der ebenfalls gewisse Ansprüche stellte. Erst nachdem dieser versprochen hatte, außer der Mitgift nichts mehr zu fordern, wurde er freigelassen. Für den übersteigerten Machtanspruch spricht auch, dass sich Heinrich in einer Urkunde von 1175 als „von Gottes Gnaden Graf zu Arnsberg“ bezeichnete.

Allerdings fielen in die Zeit Heinrichs für die zukünftige Entwicklung der Grafschaft nachteilige Entwicklungen. Als Folge des Konflikts mit Friedrich I. verlor Heinrich der Löwe das Herzogtum Sachsen. Als Herzogtum Westfalen fielen Teile davon an den Kurfürsten von Köln. Anders als die Sachsenherzöge, die sich in die Herrschaft der Grafen und anderen Adeligen kaum eingemischt hatten, begannen die Erzbischöfe in Westfalen eine eigene Territorialherrschaft zu etablieren. Damit nahm mittelfristig der Druck des Erzbistums auf die Grafschaft Arnsberg weiter zu, zumal die Bischöfe an den Grenzen befestigte Burgen und Städte errichten ließen. Auch wenn die Grafschaft Arnsberg sich behaupten konnte, gab der Herzogstitel den Kölner Bischöfen doch erhebliche Rechte auch innerhalb des Arnsberger Territoriums. So konnten sie zur Wahrung des Landfriedens die Neuanlage von Burgen und Stadtgründungen untersagen. Den Vertrag von Gelnhausen, in dem Heinrich der Löwe auf seine herzoglichen Rechte verzichtete, wurde auch von Graf Heinrich besiegelt. Er hat sogar in der Folgezeit den Kölner Erzbischof unterstützt, als sich Heinrich der Löwe weigerte, die Bedingungen anzuerkennen.

Im Jahr 1185 schenkte Graf Heinrich dem Stift Wedinghausen beträchtlichen Besitz wie das Eichholz, das unmittelbar an Kloster angrenzte, den Hof Evenho, den Hof Rumbeck und andere Ländereien. Gleichzeitig übertrug er die Herrschaft an seinen Sohn Gottfried. Im Jahr 1187 war Heinrich bei dem Reichstag in Worms anwesend und diente Kaiser Friedrich I. als Zeuge bei der Ausstellung von Urkunden. In seinem 88. Lebensjahr trat Heinrich als Laienbruder in das von ihm gestiftete Kloster ein und starb dort am 4. Juni 1200.

oo Ermengarde von Frensburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

83 017 751. von Frensburg, Ermengarde, + nach 1203

oo Heinrich I. von Arnsberg

83 017 752. von Schauenburg, Adolf I., * um 1080, + 13.11.1130

wurde wahrscheinlich 1106 Graf von Schauenburg (heute Schaumburg (Burg) bei Rinteln an der Weser) und erhielt etwa 1111 vom sächsischen Herzog Lothar von Süpplingenburg die Grafschaften Holstein und Stormarn, zu denen auch Hamburg gehörte, als Lehen. Die erste Burg, die in Bad Segeberg durch Knud Lavard erbaut worden war, ließ er 1130 niederreißen.

Mit ihm kamen die Schauenburger (heute Schaumburg) nach Holstein, wo sie einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Kolonisation des Gebietes nördlich der Elbe leisteten.

Mit Hildewa hatte er mindestens zwei Söhne

* Hartung († ca. 1126, evtl. getötet bei der Schlacht bei Chlumec)

* Adolf II. († 1164), Graf von Schauenburg und Holstein (* 1128)

* Mechthild (* 1126) ∞ Ludolf I. von Dassel (ca. 1115 - 1166) Graf von Dassel

* Adelheid (* 1130)

Die Herrschaft Adolfs I. stand während seiner gesamten Regierungszeit auf äußerst schwachen Füßen, da ihm einerseits keine umfangreiche Lehnsmannschaft zur Verfügung stand und ihm andererseits der mächtige und selbstbewusste Volksadel der Gaue Holstein und Stormarn, aus dem die Overboden beider Gaue herausragten, als autochthoner Konkurrent gegenüberstand.

oo Hildewa ...

83 017 753. Hildewa, + nach 1131

oo Adolf I. von Schauenburg

83 017 754. von Schwarzburg, Sizzo III., Graf, * um 1093, + 19.06.1160

nach v.Damm Graf von Schwarzburg 1137 und von Kefernburg 1141. Nach Thiele ist er wohl der Erbauer beider namengebender Burgen. Er ist treue Stauferstütze, zieht 1157 mit gegen Polen. Erwirbt u.a. Blankenburg als weiteren wichtigen Machtstützpunkt hinzu. Stiftet 1143 Kloster Georgenthal und wird dessen Vogt. Er wird teils Graf v.Thüringen, teils Graf v.Kevernburg und teils Graf v.Schwarzburg genannt.

oo um 1120 Gisela von Berg

83 017 755. von Berg, Gisela, * um 1105, + nach 1142

Schwester von Adolf V v.Berg, Stifter von Kloster Altenberg (Altenberger Dom im Bergischen Land)

oo um 1120 Sizzo III. von Schwarzburg

83 017 756. von Querfurt, Burchard I. (II.), Graf, * um 1100, + 20.11.1161

war der älteste Sohn des Grafen Gebhard II. von Querfurt und dessen Frau Oda von Ammensleben, ein Mitglied der fünften Generation der Edelherren bzw. Grafen von Querfurt. Er beerbte seinen Vater, der am 18. Februar 1126 in der Schlacht bei Kulm in Nordböhmen fiel, als Herzog Soběslav I. das Heer Kaiser Lothars III. und des Herzogs Otto II. von Mähren-Olmütz besiegte. Sein jüngster Bruder Gebhard III. von Querfurt fiel in der selben Schlacht.

Sein Bruder Konrad wurde 1134 von Magdeburger Domkapitel zum Erzbischof gewählt. Nachdem am 31. Dezember 1135 der Burggraf von Magdeburg, Heinrich von Groitzsch, gestorben war, ernannte Erzbischof Konrad 1136 seinen Bruder Burchard zum Burggrafen von Magdeburg und Hochvogt des Erzbistums. Burchard ist daher auch als Burggraf „Burchard I.“ von Magdeburg bekannt.

Burchard war zunächst ein Parteigänger der Welfen (Heinrich des Stolzen und Heinrich des Löwen), wechselte aber 1142/43, nachdem Heinrich der Löwe das Herzogtum Sachsen zurückerhalten hatte, die Seite und unterstützte fortan Kaiser Konrad III. und dessen Nachfolger Friedrich Barbarossa. Jedoch ist über seine Tätigkeiten im Dienste von Kaiser und Reich nicht viel bekannt.

1146 kaufte Burchard die Vogtei über das Kloster Lutisburg (Ludesburg) bei Querfurt, das sich nicht recht entwickelt hatte, und verlegte es an einen günstigeren Ort im nahen Ilversdorf (Eilwardesdorf) in unmittelbarer Nähe der Burg Querfurt, wo er es als Kloster Marienzell neu begründete und mit Gütern aus dem Besitz der Querfurter Burgkirche ausstattete. Die Vogtei über das Kloster verband er erblich mit dem Besitz der Burg Querfurt.

Sein Sohn Burchard II. folgte ihm als Burggraf von Magdeburg. Ein zweiter Sohn, Udo, war von 1161 bis zu seinem Tode 1186 Bischof von Naumburg.

oo ... von Thüringen

83 017 757. von Thüringen, ..., * um 1110

oo Burchard I. (II.) von Querfurt

83 017 758. von Gleichen, Lambert I., * um 1100, + Erfurt 03.10.1149

Graf von Tonna 1132, Kreuzfahrer 1147

oo Mathilde von der Aare

83 017 759. von der Aare, Mathilde, * um 1115

oo Lambert I. von Gleichen

83 017 768. von Andechs, Berchtold III., Graf von Andechs, * um 1035, + Benediktbeuren 08.12.1098

Vogt v. Benediktbeuren, urkundlich 1095

oo Gisela von Schweinfurt

83 017 769. von Schweinfurt, Gisela, * um 1047, + um 1100

oo Berchtold III. von Andechs

83 017 770. von Krain-Istrien, Poppo II. Starkhand, Markgraf, * um 1065, + 03.01.1100

Poppos Vater war Ulrich I. von Weimar-Orlamünde († 1070), seine Mutter Sophia von Ungarn, die Tochter König Bélas I. Er heiratete Richgard († um 1130), Tochter von Engelbert I. von Spanheim († 1096). Er war Salier-Stütze und starb 1098 ohne männliche Nachkommen.

oo Richardis (Richgard) von Spanheim

83 017 771. von Spanheim, Richardis (Richgard), * um 1063, + 10.04.1130

oo Poppo II. Starkhand von Krain-Istrien

83 017 772. von Dachau, Konrad I., Graf, + 1135

oo Willibirg von Grögling

83 017 773. von Grögling, Willibirg

oo Konrad I. von Dachau

83 017 774. von Limburg, Heinrich I., Graf, + 1119

ca. 1070 Graf von Limburg, 1095 PfGraf von Lothringen, 1101 Hzg. von Niederlothringen, 1106 abgesetzt

Heinrich von Limburg wurde von 1101 von Kaiser Heinrich IV. zum Herzog von Niederlothringen ernannt. Im Machtkampf zwischen dem Kaiser und dessen Sohn (Heinrich V.) blieb er dem alten Kaiser treu, wodurch er 1106 die Herzogswürde an Graf Gottfried I., Graf von Löwen, verlor. In der Folgezeit kam es zwischen den Häusern Limburg-Arlon und Löwen-Brabant zu fortwährenden Kämpfen um den Titel und das Amt des Herzogs von Niederlothringen. 1128 erhielt Heinrichs I. Sohn, Walram III. von Limburg (1119–1139), den Titel von Kaiser Lothar III., im Jahr 1139 verlieh Konrad III. ihn wieder den Brabantern. Die Situation wurde dann dadurch geklärt, dass Walrams Sohn Heinrich II. im Jahr darauf (1140) zum Herzog von Limburg ernannt wurde.

oo Adelheid von Pottenstein

83 017 775. von Pottenstein, Adelheid, * 1061, + 1106

oo Heinrich I. von Limburg

83 017 776. von Henneberg, Godebold II., Graf, * um 1065, + 06.02.1144

Graf v. Hennberg u. Burggf v. Würzburg 1094 in Stellvertretung seines kinderlosen Onkels Godebold I., den er nach 1104 beerbt, erbt 1115 vom Stiefbruder Gebhard Nordeck, gründet das Hauskloster Veßra

oo Liutgart von Hohenberg

83 017 777. von Hohenberg, Liutgart, + 31.03.1144

oo Godebold II. von Henneberg

83 017 778. von Putelendorf, Friedrich III., * 1085, + 26.06.1125

war Graf von Putelendorf (Bottendorf (Roßleben)) (und Pfalzgraf von Sachsen ?).

Er war der einzige Sohn des kurz vor seiner Geburt ermordeten sächsischen Pfalzgrafen Friedrich III. und der Adelheid von Stade.

Er verlor den Großteil seiner Allodien in Thüringen mit Fryburg, Lauchstädt, Bad Sulza bei Erfurt (an Ludwig II. von Thüringen ?).

Als er sich um sein Erbe betrogen sah, beschuldigte er seinen Stiefvater Ludwig der Springer des Mordes an seinem Vater. Das Verfahren wurde aber von Heinrich V. niedergeschlagen.

Er zählte im Erbkrieg Weimar-Orlamünde zu den Gegnern Kaiser Heinrichs V., dessen Feldherr Hoyer von Mansfeld ihn zusammen mit seinem Stiefbruder Hermann am 6. Juni 1112 in Teuchern bei Weißenfels zur Aufgabe zwang. Beide kamen auf Burg Hammerstein am Rhein in kaiserliche Haft. Friedrich kam 1114 durch Lösegeld wieder frei, während sein Stiefbruder Hermann in der Haft gestorben war.

1117/18 verteidigte er den Kyffhäuser gegen Pfalzgraf Friedrich I. von Sommerschenburg, musste jedoch nach längerer Belagerung kapitulieren.

oo 1116 Agnes von Limburg

83 017 779. von Limburg, Agnes, * 1100, + um 1129

oo 1116 Friedrich III. von Putelendorf

83 017 782. von Wittelsbach, Otto IV., * um 1095, + 04.08.1155

Ältester Sohn des Grafen Otto II. von Scheyern und der Richgard von Weimar-Istrien, Tochter von MGraf Ulrich II. Nach Prinz Isenburg Sohn des Pfalzgrafen Otto I. von Bayern (+ 4.3.1123) und einer namentlich unbekannten Tochter Eberhards von Ratzenhofen; er setzt Otto I. als Otto II. an.

1116 Graf von Wittelsbach, begraben in dem von ihm und seinem Schwieg.vater gegründeten Kloster Ensdorf im bayrischen Nordgau, 1120 als Otto I Pfalzgraf in Bayern, Gründer des Klosters Indersdorf, Hauptvogt von Freising, Stöber nennt als Vater Ekkehard I v.Scheyern (ooRichardis v.Weimar-Istrien) (was nach Damm schon bei Winkhaus falsch ist - nach Damm hat Richardis den Otto I v.Scheyern geheiratet) und geht weiter über Otto II v.Scheyern (oo Haziga v.Sulzbach) zu Otto I v.Scheyern, den er ohne Ehefrau nennt, um dann über Otto v.Scheyern zu Rapoto III (v.Scheyern) und zu Rapoto II v.Scheyern zu kommen, womit die Reihe abbricht

oo Heilica von Lengenfeld

83 017 783. von Lengenfeld, Heilica, * um 1100, + 14.09.1170

Ältere Tochter und Erbin des Herrn Friedrich III. von Hopfenhohe-Pettendorf-Lengenfeld und der Heilika von Staufen, Tochter von Hzg. Friedrich I. von Schwaben; Urenkelin des Kaisers Heinrich IV.

war eine der beiden Töchter des Edelfreien (oder Grafen) Friedrich III. von Pettendorf-Lengenfeld-Hopfenohe, der 1112/1119 ohne männlichen Erben starb. Heilika heirate den Grafen Otto IV. von Scheyern († 1156), der Pfalzgraf von Bayern war und 1124 die Residenz der Pfalzgrafen von der Burg Scheyern auf die Burg Wittelsbach bei Aichach verlegte.

Ihr gemeinsamer Sohn Otto „der Rotkopf“ (* um 1117 wohl in Kelheim; † 11. Juli 1183 in Pfullendorf) folgte seinem Vater als Graf Otto VIII. von Scheyern, als Graf Otto V. von Wittelsbach, und als Otto VI. Pfalzgraf von Bayern. Nach dem Sturz Heinrich des Löwen 1180 erhielt er von Kaiser Friedrich I. Barbarossa das Herzogtum Bayern zu Lehen und nannte such daraufhin Herzog Otto I. von Bayern. Mit ihm begann die Herrschaft der Wittelsbacher in Bayern, die bis zum Jahre 1918 dauerte. Ihre Tochter Hedwig (* um 1117; + 16. Juli 1174) ehelichte um 1135 den späteren Herzog von Meranien und Markgrafen von Istrien-Krain, Berthold V. von Meran (* um 1112, + 14. Dezember 1188); seit 1151 Graf von Andechs, seit 1157 auch Graf von Diessen-Wolfratshausen. Dessen Sohn, Berthold VI. folgte ihm als Graf von Andechs.

Heilikas Schwester Heilwig war mit dem Grafen Gebhard I. von Leuchtenberg († 1146) vermählt, der durch diese Heirat die Herrschaft Waldeck erbte.

oo Otto IV. von Wittelsbach

83 017 784. von Thüringen, Ludwig I., Landgraf, * um 1090, + 12.01.1140

Ludwig I. regierte von 1130/31 - 1140. Er war der Sohn Ludwig des Springers und dessen Gemahlin Adelheid. Nach der Familienfolge wäre er eigentlich Ludwig III. gewesen, doch gewann er für sein Geschlecht die Landgrafschaft Thüringen und bei solchen territorialen Zugewinnen ist es allgemein üblich, wieder von vorn zu zählen. Ludwig heiratete in das Grafengeschlecht der Gisonen ein, die umfangreiche Güter in Hessen besaßen. Der Einfluss der Ludowinger in Hessen war damit begründet, und bis zu seinem Lebensende konnte Ludwig den gisonischen Besitz in seiner Hand vereinigen. Die Nähe zum König, Lothar III. (von Supplinburg) förderte Ludwigs Erhebung zum Landgrafen und damit den Aufstieg in den Fürstenstand. Nachdem Lothar 1137 das zeitliche segnete, trat Ludwig auf die Seite der staufischen Partei. Die Zeit des Machtkampfes zwischen den Staufern und den Welfen um die Vormachtsstellung im Reich war ausgebrochenr erste ludowingische LGraf und wurde im Hauskloster Reinhardsbrunn bestattet.

Quelle: http://www.ritterbund-thr.de/

oo um 1121 Hedwig von Gudensberg

83 017 785. von Gudensberg, Hedwig, * 1098, + Reinhardsbrunn 1148

aus dem Geschlecht der Gisonen war die Erbtochter von Giso IV. (* um 1070; † 12. März 1122), Graf in Hessen bzw. Graf von Gudensberg, und seiner Frau Kunigunde von Bilstein, Gräfin von Gudensberg († 1138/40).

Hedwig war seit 1110 mit dem späteren Landgrafen Ludwig I. von Thüringen, dem Sohn des Grafen Ludwig des Springers, verheiratet, und nach dem Tode ihres Bruders Giso V. 1137 kamen die Gaugrafschaft Hessen und die anderen weitläufigen Besitzungen der Gisonen durch diese Heirat an die thüringischen Ludowinger. (Hedwigs Mutter, Kunigunde von Bilstein, heiratete nach dem Tod Gisos IV. noch 1122 den Bruder Ludwigs, Heinrich Raspe I., und wurde damit zur Schwägerin ihrer Tochter.)

Durch die Heirat Hedwigs, den frühen Tod ihres Bruders Giso V., und die zweite Ehe ihrer Mutter Kunigunde erwarben die Thüringer Grafen somit ein dreifaches und ausgedehntes Erbe: den gisonischen Besitz nördlich von Marburg mit der Stiftsvogtei Wetter, den bilsteinischen Erbteil Kunigundes südlich von Marburg und die Vogtei über Hersfeld, und den gesamten hessischen Besitz der 1121 ausgestorbenen und von Giso IV. und Kunigunde beerbten Grafen Werner, insbesondere die Grafschaft Maden-Gudensberg mit den Vogteien Fritzlar, Hasungen und Breitenau.

1128 gebar Hedwig ihren Sohn Ludwig II., der nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1140 im Alter von zwölf Jahren von Konrad III. das Lehen über Thüringen erhielt. Hedwig war bis zu seiner Volljährigkeit Regentin.

Hedwig stiftete 1148, während ihr zweiter Sohn Heinrich Raspe II. als Graf von Gudensberg die hessischen Landesteile der Landgrafschaft Thüringen verwaltete, das Chorfrauenstift Ahnaberg. Aus der Ansiedlung, die sich zwischen diesem Stift und dem ehemals fränkischen Königshof "Chasalla" (von lat. Castellum = Burg) am Fuldaufer, entwickelte, entstand sehr bald die befestigte Stadt Cassel, die schon im nächsten Jahrhundert Residenz der Landgrafen von Hessen wurde.

oo um 1121 Ludwig I. von Thüringen

83 017 786. von Schwaben, Friedrich II. der Einäugige, Herzog, * 1090, + Alzey 06.04.1147

1105 Hzg. von Schwaben

Nach dem Tod des Vaters 1105 folgte ihm Friedrich als Herzog von Schwaben nach. Gemeinsam mit Konrad baute Friedrich II. das Territorium der Staufer weiter aus. Damit setzten sie die Politik ihres Vaters fort. Während Konrad vor allem Gebiete im ehemaligen Herzogtum Franken erwarb, konzentrierte Friedrich sich auf den Mittelrhein und das Elsass, wo er zahlreiche Burgen bauen ließ.

1108 nahm Friedrich am Feldzug gegen Koloman von Ungarn teil. 1110/1111 begleitete er Kaiser Heinrich V. nach Rom zu einer Audienz bei Papst Paschalis II. Nachdem Friedrich dem Kaiser während der oppositionellen Bewegung in Deutschland die Treue gehalten hat, erklärte dieser ihn und Konrad im Jahr 1116 für die Dauer seiner Italienfahrt zu seinen Stellvertretern (Reichsverwesern). Diese Machtposition nutzten die Brüder, um den staufischen Besitz vor allem in Rheinfranken weiter auszudehnen.

1120 heiratete Friedrich Judith, die Tochter des Welfen Heinrich des Schwarzen. 1122 wurde ihr Sohn Friedrich geboren.

Nach dem Tod Heinrichs V. und dem damit verbundenen Aussterben der Salier versammelten sich am 24. August 1125 die Großen des Reiches in Mainz zur Wahl des Nachfolgers, wobei Friedrich II. einer der Kandidaten war. Die frühere Annahme, dass Heinrich Friedrich vor seinem Tod zum Erben der Königskrone bestimmt hatte, wird in der heutigen Forschung meist bestritten. Vielmehr geht man davon aus, dass Friedrich lediglich die Ordnung im Reich aufrecht erhalten sollte, bis ein Nachfolger gefunden worden sei. Andererseits waren Friedrich und sein Bruder Konrad über ihre Mutter Agnes die Erben der salischen Territorien. Der Ablauf der Königswahl in Mainz lässt sich heute nicht mehr genau rekonstruieren. Es kam jedenfalls zu Tumulten, in deren Verlauf Herzog Lothar von Sachsen als Lothar III. zum neuen König gewählt wurde. Friedrich II. akzeptierte diese Wahl zunächst und huldigte Lothar, verweigerte aber den Lehnseid. Bald schon kam es zu Auseinandersetzungen um die Unterscheidung zwischen Königsgut und dem salischen Hausgut. Friedrich und Konrad hatten das Hausgut von Heinrich V. geerbt und entlang des Rheins aufgeteilt: linksrheinisch an Friedrich, rechtsrheinisch an Konrad. Die Abgrenzung zum Königsgut, das sie an Lothar hätten zurückgeben müssen, war jedoch umstritten.

Auf einem Hoftag in Regensburg forderte Lothar im November 1125 die Staufer auf, das Königsgut vom salischen Hausgut zu trennen und an ihn zu übergeben. Als Friedrich und Konrad nicht reagierten, verhängte Lothar im Dezember die Reichsacht über sie. Im Januar 1126 beschlossen mehrere Fürsten in Goslar, die Acht gegen die Staufer militärisch durchzusetzen. Der König und seine Verbündeten besetzten weitgehend ohne Kämpfe Gebiete in Oberlothringen, im Elsass und in Rheinfranken; einen Angriff auf Schwaben, wohin die Staufer sich zurückgezogen hatten, wagte er aber nicht. Ein Angriff der Welfen auf das staufische Kernland scheiterte. 1127 musste Lothar die Belagerung des staufischen Nürnberg abbrechen. Diese Niederlagen Lothars und seiner Verbündeten führten dazu, dass ihm mehrere Machthaber Niederlothringens und Frankens ihre Unterstützung entzogen. Während eines Kampfes im Rahmen dieser Feldzüge verlor Friedrich ein Auge und kam damit als Königskandidat nicht mehr in Frage, fehlte ihm doch nun die körperliche Unversehrtheit als eine Grundvoraussetzung. Allerdings ist nicht geklärt, wann genau sich dies ereignete.

1127 kehrte sein Bruder Konrad von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land zurück und wurde damit zur treibenden Kraft auf staufischer Seite. Im Dezember ließ er sich zum König ausrufen und nahm Friedrich damit die Führung ab. Friedrich betätigte sich allerdings weiter als Heerführer und nahm 1128 Speyer ein, während Konrad weitgehend erfolglos in Italien Einfluss zu gewinnen versuchte. 1130 wendete sich das Kriegsglück: Lothar eroberte Speyer zurück, kurz darauf starb Friedrichs Gattin Judith. Im gleichen Jahr fiel auch Nürnberg mit seinem Umland an Lothar. 1131 verloren die Staufer das gesamte Elsass und waren damit auf Schwaben und Ostfranken zurückgedrängt. Lothar verzichtete darauf, die Staufer weiter anzugreifen, und konzentrierte sich auf den Ausbau der inneren Reichsstruktur und auf die Italienpolitik.

Um 1132 heiratete Friedrich II. in zweiter Ehe Agnes von Saarbrücken und stellte so eine Verbindung zu einem weiteren in Opposition zu Lothar stehenden Haus her. Nach seiner Rückkehr aus Italien nahm Lothar 1134 die Offensive gegen die Staufer jedoch wieder auf. Gegen den gleichzeitigen Angriff Lothars von Norden und Heinrichs des Stolzen von Süden konnte sich Friedrich nicht halten. Im Frühjahr 1135 unterwarf er sich Lothar in Bamberg im Büßergewand, Konrad wiederholte diese Geste im Herbst. Gegen ein Treueversprechen und die Zusage der Unterstützung einer Italienfahrt wurden die Staufer wieder in die königliche Huld aufgenommen. Konrad heiratete Gertrud, eine Schwägerin Heinrichs des Schwarzen.

1147 starb Herzog Friedrich II. in Alzey. Seine letzte Ruhestätte fand er im Kloster Walburg im Unterelsass. Sein Sohn Friedrich folgte ihm als Herzog von Schwaben nach und bestieg 1152 als König Friedrich I., genannt Barbarossa, den deutschen Thron.

oo 1132 Agnes von Saarbrücken

83 017 787. von Saarbrücken, Agnes, * um 1110, + nach 1147

bestattet in Abtei Walburg

oo 1132 Friedrich II. der Einäugige von Schwaben

83 017 788. von Sommerschenburg, Friedrich I., Graf von Sommerschenburg, * um 1055, + 1120

Pfgf. v. Sachsen 1088

oo Adelheid von Lauffen

83 017 789. von Lauffen, Adelheid, * um 1060, + nach 1092

Erbin von Hoevel

oo I. Friedrich I. von Sommerschenburg, II. um 1077 Adolf II. von Berg

83 017 790. von Stade, Rudolf I., Graf, * um 1060, + 06.12.1124

oo Richardis von Sponheim

83 017 791. von Sponheim, Richardis, + 1152

oo Rudolf I. von Stade

 

27. Ahnenreihe

 

155 782 272. von Volkmarode, Friedrich, * Alhusen ca. 1155, + nach 1215

1196-1215 erwähnt. Herzoglich sächsischer Marschall. 1199 "von Volkmarode"

155 782 274. von Wohlendorf, Ulrich, * ca. 1170

1226 vermittelt er für den Vogt Willekin de Aldenhusen den Verkauf eines Hauses in Hassel.

155 782 288. von Uslar, Hermann I., * um 1155

urkl. 1202-1219 als homo ecclesiae (Lehnsmann) des Klosters Corvey (mit den Plessern u. Schönebergern nach den Ministerialen), in der Urkunde von 1219 (Uslar-Gl. Reg.17) steht er vor den sonst als nobilis und gelegentlich als comites erwähnten Herren v.Ziegenberg (Uslar-Gl. S.97), nach Dr.Bindewald gibt es noch einen Vater Ernst I v.Uslar. Nach E.M.Schwarzmaier ist er ein Bruder Hildebrands II und Blutsverwandter von Ernst II, höchstwahrscheinlich Vater von Hermann II und Ernst III (und Ludwig, oo Adelheid v.Höxter)

155 782 296. von Plesse, Gottschalk I., * vor 1150, + nach 1190

lebte ungefähr um 1167 - 1190, nennt sich seit 1167 von Plesse.

1162-1190, 1181 genannt v.Höckelheim.  Zuerst genannt als jüngerer Bruder Bernhards v.Höckelheim (urkundlichHeinrich des Löwen Nr.83), der sich aber 1170 und 1183 Bernhardus de Plesse nennt, 1183 Bernhardus de Plesse, Gotscalcus frater suus, als Zeugen in einer urkundlich Ludwigs v.Thüringen und des Klosters Lippoldsberg (Dobenecker II/656), zu seiner Zeit wird 1192 die Burg Plesse vom Hochstift Paderborn an Kaiser Heinrich VI vertauscht, der Tausch wird aber 1195 rückgängig gemacht (Scherwatzky S.311), vermutlich war dies ein letzter Versuch Paderborns, seine Herrschaft zu behaupten, vielleicht hängt der Namenswechsel der Höckelheimer mit einer welfischen Belehnung mit der Plesse(burg?) zusammen, der dann 1180 die auf die Verwandtschaft mit den Immendingern gestützte Usurpation der Burg folgte (Scherwatzky S.313)

oo ... von Dassel

155 782 297. von Dassel, ..., * um 1160

oo Gottschalk I. von Plesse

155 782 298. von Everstein, Albrecht III., * 1170, + 1214

gen.1197-1215

aus Ehe1;  geboren um1160-1165, 1217 tot, 1197 - 1214 Graf von Everstein,  heiratet um 1199 Agnes v.Wittelsbach.  Nachfolgende Information stammt von Matthias "zimmermann-keune@arcor.de".

Albrecht Graf v. EVERSTEIN (c.1160-19.9.(v.1217)); Graf v. Everstein (1197-1214); urkundlich 1197-1214; seit 1210 fast ständiger Begleiter seines Neffen, König Friedrich II von Hohenstaufen;     Prof. Meyer :   Nachdem dieser Stammvater aller späteren Grafen 1197 (Sp. 22.23) neben seinem Vater Albert II. bezeugt ist, kommt er zuletzt 1214  (Dahlmann, Gesch. Dänemarks I 362) als Siegelzeuge Kaiser Friedrichs II. vor und war tot 1217 (Sp. 33), wo Graf Konrad III. mit Zustimmung seiner Mutter und seiner Brüder eine Schenkung machte. War er um 1170 geboren, so ist er etwa 45 Jahre alt geworden. Alberich gibt von ihm an: Albertus duxit neptem archiepiscopi (nämlich Konrads von Mainz)  quae erat comitissa sylvestris, sororem scilicet illius comitis Ottonis de Wittelsbach, qui  interfecit Philippum de Suevia, de qua ipse Albertus septem genuit filios, quorum maior natu Otto ipse estb praepositus Aquensis.

Nehmen wir hinzu, dass 1202 (Sp. 23a) uxor eius A. comitissa bezeugt ist und er 1207 (Sp.29) presente dilectissima contectali nostra domina Agna comitissa (wobei Agna Ablativform sein wird) urkundet, so ergibt sich (s. auch Trotter in v. Dungerns Geneal. Handb. 31.36), daß Agnes v. WITTELSBACH, Tochter des Pfalzgrafen Otto IX. (+ 1189) und der Benedikta

v. Wörth, nacheinander den Wildgraf Gerhard 1172 - 98 und unsern Albert III. heiratete. Die Richtigkeit dieser beiden Ehen wird dadurch bestätigt, daß Wildgraf Gerhards I. Enkel, der Mainzer Erzbischof Gerhard, 1252 (Sp. 94) der Gründer des Klosters Wormeln als patruorum nostrorum comitum de Everstein gedenkt - das waren nach der Gründungsurkunde dieses Klosters von 1246 (Sp. 79) die Grafen Konrad III., Otto II., Ludwig I. und Hermann I. -, dass ausserdem 1252 (Sp. 93) Graf Ludwig I. und 1253 (WU IV 538) Graf Otto II. von ihm als sein patruus genannt wird; ebenso, dass des Wildgrafen Gerhards I. Tochtersohn Erzbischof Engelbert v. Köln 1264 (WU VII 1152) die Grafen Ludwig I,. und Hermann I. als avunculi bezeichnet. Endlich muss der 1202 (Sp. 23a) in einer Urkunde Alberts III. neben dessen uxor A. genannte "filius eius comes C" der Sohn aus der ersten Ehe der Agnes, Wildgraf Konrad I., gewesen sein. Aus der zweiten Ehe der Agnes konnte er teils aus Zeitgründen, teils wegen seines damaligen Titels comes, nicht stammen. Kinder aus ihrer zweiten Ehe sind zuerst 1206 (WU IV 23) noch ohne Benennung erwähnt. Agnes v. Wittelsbach, die noch 1217 (Sp. 34) ein Abkommen ihrer Söhne vermittelte ("mediante matre nostra"), ist also 1202 - 17 als Gräfin von Everstein bezeugt. Die stattliche Anzahl von Kindern Alberts III. und die im Verhältnis dazu kurze Dauer seiner

Ehe mit Agnes von Wittelsbach lässt die Frage aufkommen, ob alle seine Kinder aus dieser Ehe stammen, oder ob sie teilweise von einer unbekannten früheren Gemahlin geboren sind. Dazu seien zunächst die Daten seiner Kinder kurz zusammengestellt: 1206 (WU IV 23) erwähnt er Frau und Söhne, ohne der letzteren Zahl und Namen anzugeben. Mit Namen

sind seine Kinder erst nach seinem Tode beurkundet. Eine auf 1225 (Sp. 41) datierte Urkunde, in welcher Alberts III. jüngerer Sohn Otto II. seine Gemahlin Ermengard und seinen Sohn Albert (V.) nennt, scheint entweder falsch datiert zu sein (statt 1235?) oder diese Erwähnung erst in einem späterern Nachtrage enthalten zu haben. Die wahrscheinliche Reihenfolge von Alberts III. Söhnen ist: ...

Schwieriger ist die Zusammenstellung von Alberts III. Töchtern:

Dass Benedikta, oo Gottschalk II. zur PLESSE, eine Eversteinerin war, belegt Schüßler durch folgendes: Ihr Gemahl 1234-55 gehörte 1235 (Asseb. UB I) mit seinen Söhnen zu den Bürgen der Grafen Konrads III. und Ottos II. in deren Freundschaftsvertrag mit dem Herzog zu Braunschweig. Ferner beschenkt 1283 (Sp. 107) Graf Konrad IV. v. Everstein, Sohn Konrads III., nebst seinem Sohne Engelbert seine cognata Benedikta, die Gemahlin Gottschalkks zur Plesse. Endlich trug Benedikta den Namen von Graf Alberts III. Schwiegermutter Benedikta von Wörth. Die Bezeichnung als cognata 1283 statt amita darf nicht auffallen; man war nicht immer genau in den Verwandtschaftsbezeichnungen. Sie muss recht alt geworden sein, wenn sie 1235 schon als Bürgen mit eingesetzte Söhne hatte, die dann doch mindestens 12jährig sein mussten. Sie kann daher nicht, wie Schüßler erwägt, eine Enkelin Alberts III. und der Agnes v. Wittelsbach gewesen sein, sondern nur deren Tochter, die den Namen ihrer mütterlichen Großmutter trug. Spätestens 1220 wird sie geheiratet haben. Man kann sich gegenüber dieser Ansetzung der Frau zur Plesse nicht auf v. Hodenberg berufen, der des Grafen Ludolfs III. von Dassel Gemahlin Benedikta als Tochter Alberts III. und der Agnes v. Wittelsbach vermutet. Denn er scheint sich nur auf Albrecht Graf v. Everstein (c.1160-19.9.(v.1217)) den Namen Benedikta zu stützen. Bedenkt man jedoch, dass diese Benedikta 1220 schon tot war und Graf Ludolf III. von Dassel 1210-20 bezeugt ist, so liegt die Annahme näher, dass diese Benedikta aus der ersten Ehe der Agnes von Wittelsbach mit dem Wildgrafen Gerhard I. stammte, mit ihrer Mutter zum Everstein kam und von da aus den Grafen Ludolf III. von Dassel heiratete. Dann hätte Agnes von Wittelsbach aus jeder ihrer beiden Ehen eine Tochter nach ihrer Mutter Benedikta benannt. ...    Sicher war Agnes v. Wittelsbach die Mutter Ottos I., Ottos II., Friedrichs I., Ludwigs I., Hermanns I. und der Benedikta, sowie der Sophie, falls diese zu Alberts III. Kindern gehört ...

oo um 1195 Agnes von Wittelsbach

155 782 299. von Wittelsbach, Agnes, * 1172, + 1219

"soror...illius comitis Ottonis de Witthelzbach qui interfecit Philippum de Suevia" (Spilcker,Everstein S.228), Ehe1 Gerhard v.Kirburg, Ehe2 um1199 Albert III v.Everstein

oo I. um 1195 Albrecht III. von Everstein, II. Gerhard I. von Kyrburg

155 782 300. von Ziegenberg, Hermann II. Albus

1236-1245 Vogt von Ziegenberg,  1228-1245. Er heiratet in Ehe1  Margareta NN und in Ehe2  Alheidis NN.

155 782 302. von Lutterberg, Burchard der Weiße, Graf, + nach 1268

genannt "der Weiße",  seit 1230 Graf von Lutterberg,  genannt 1228-1257,  stirbt nach 1268,  heiratet Oda von Hadmersleben

oo Oda von Hadmersleben

155 782 303. von Hadmersleben, Oda, + nach 1268

oo Burchard der Weiße von Lutterberg

155 782 304. von Ludolfshausen, Hans, * um 1130, + 1160

urkundlicherw. 1155 bei Heinrich dem Löwen

1155 Hofjunker bei Heinrich dem Löwen.   Es gibt nach Schwarzmaier einen Curdt v.Lülfshausen (Ludolfshausen), der 1107 erstochen worden sein soll, der aber wohl als Vater des Hans nicht in Frage kommen kann. Doch nach Curdt wird noch ein Magnus (1082 zu Radolfs-/Rudolfshausen) und danach noch ein Curdt und noch ein Rudolf  (urkl.1009)  genannt.

155 782 336. von Adensen, Dietrich I., * um 1110

Herr von Adenoys 1120-1163

oo ... von Hallermund

155 782 337. von Hallermund, ..., * um 1150

oo Dietrich von Adensen

155 782 344. von Bruchusen, Heinricus, Ritter, * um 1220, + nach 1270

155 782 346. von Buxtehude, Gerlach, + nach 1160

166 035 456. von Reichenbach, Gozmar I., Graf, * vor 1062, + 1117

Domvogt von Fulda

oo ... von Henneberg

166 035 457. von Henneberg, ...

oo Gozmar I. von Reichenbach

166 035 464. von der Malsburg, Volkold I.

oo Friederuna von Bilstein

166 035 465. von Bilstein, Friederuna

oo Volkold I. von der Malsburg

166 035 466. von Nüringen, Berthold II., Graf, * um 1055, + nach 1112

Gf. v. Nüringen, Gf. im Niddagau, urk. 1081-1112

oo Luitgart von Friaul

166 035 467. von Friaul, Luitgart, + nach 1094

oo Berthold II. von Nüringen

166 035 488. von Tecklenburg, Heinrich, + nach 1118

oo um 1100 Gisela von Lothringen

166 035 489. von Lothringen, Gisela, * um 1082, + nach 1152

oo I. Friedrich I. von Saarbrücken, II. um 1100 Heinrich von Tecklenburg

166 035 490. von Limburg, Walram III. Paganus, Graf, * um 1085, + 16.07.1139

"der Heide", 1119 Graf von Limburg, 1128 Hzg. von Niederlothringen

Walram Paganus war dauerhaft mit dem Herzog von Brabant und dem Bischof von Lüttich im Kriegszustand. 1128 wurde er durch Kaiser Lothar III. zum Herzog von Niederlothringen ernannt. Dieses machte die Zersplitterung Niederlothringens endgültig. Selbst sein Sieg über den Konkurrenten Brabant in der „Grimbergh'schen Fehde“ (1130) vermochte die Machtverhältnisse nicht zu ändern.

Sein Sohn Heinrich II. wurde sein Nachfolger als [[Graf von Limburg}}, nicht aber als Herzog von Niederlothringen, dieser Titel ging 1139 an den Herzog von Brabant. Heinrich II. wurde 1140 mit dem Titel eines Herzogs von Limburg entschädigt.

Er war verheiratet mit Jutta von Wassenberg, Tochter des Gerhard III. von Wassenberg, Graf von Geldern aus dem Hause Wassenberg, die auch Erbin von Wassenberg war. Ihre Kinder waren:

oo Jutta von Geldern

166 035 491. von Geldern, Jutta, * 1087, + 24.06.1151

oo Walram III. Paganus von Limburg

166 035 492. von Oldenburg, Egilmar I, * um 1040, + 1108

Erstmalig wird Graf Egilmar I. als Zeuge in einer Urkunde des Erzbischofs Liemar von Hamburg-Bremen erwähnt, welche auf 1091 datiert ist. Da Erzbischof Liemar 1091 sich vermutlich in Italien aufhielt, ein anderen Zeuge als "damals noch heranwachsend" bezeichnet wird und die Urkunde mehrere Vorgänge zusammenfasst, wird die Gerichtsverhandlung, an der Graf Egilmar I. teilnahm, einige Jahre früher stattgefunden haben.

1108 ließ Graf Egilmar I. sich gegen eine Rente in die Gebetsbrüderschaft des Klosters Iburg aufnehmen. Abzuholen war diese Rente (90 Bund Aale) "apud Aldenburch". Dies ist die erste Erwähnung von Oldenburg, dem späteren Stammsitz des Geschlechts. Egilmar I. wird in dieser Urkunde, die vermutlich seiner eigener Bruder verfaßte, als "comes in confinio Saxonie et Frisie potens et manens" tituliert, also als an der Grenze zwischen Sachsen und Friesland wohnender mächtiger Graf. Es ist nicht belegt, dass Egilmar I. schon eine Burg in Oldenburg besaß

Aus der Urkunde von 1108 ergeben sich zahlreiche Familienangehörige des Grafen Egilmars I. Zugegen waren seine Ehefrau Riche(n)za, seine Söhne Christian und Egilmar, seine Tochter Gertrud sowie sein Bruder, der Kleriker Giselbert.

Als weltlicher Zeuge ist der Edelherr Giselbert genannt. Wegen der Namensgleichheit ist zu vermuten, dass es sich bei ihm ebenfalls um einen Verwandten handelt. Da - soweit bekannt - der Name Giselbert bei den möglichen Verwandten der Richenza nicht vorkommt, müßte er zur Sippe Egilmars gehören. Vielleicht war er ein Onkel des Grafen.

Bei seiner Frau Richenza ist gesichert, daß deren Mutter Ida von Elsdorf war. Nach Albert von Stade war Ida von Elsdorf die Nichte eines Kaisers und eines Papstes. Die genaue Zuordnung stellt jedoch ein Rätsel dar, welches seit mehr als 100 Jahren die Genealogen beschäftigt. Gleiches gilt für den Vater des Richenza, da ihre Mutter dreimal verheiratet war. Wahrscheinlich war ihr Vater Dedi oder Dedo nicht Graf von Dithmarschen, sondern der sächsische Pfalzgraf Dedi von Goseck, welcher 1056 ermordet wurde. Richenza wäre dann eine Nichte seines Bruders Erzb. Adalbert von Bremen (1043-1072) gewesen, was den Aufstieg ihres Mannes und ihren Nachkommen begünstigte.

Die weiteren Nachrichten der Rasteder Chronik sprechen dafür, daß nach dem Tode Egilmars I. seine beiden Söhne Egilmar II. und Christian von den Friesen aus Jadelehe vergedrängt wurden und sich auf zwei Burgen am Zwischenahner Meer in Zwischenahn und Elmendorf zurückziehen mussten. Um 1134 erschlug ein Bruder den anderen, nach derzeitigem Forschungsstand Christian den Egilmar II. Falls es nicht ein gleichnamiger Sohn oder Neffe war, fiel Graf Christian 1153 in Östringsfelde gegen die Friesen.

oo Richeza von Goseck

166 035 493. von Goseck, Richeza, * um 1055, + nach 1108

als Vater wird entweder Pfgf. Dedo v. Sachsen vermutet, oder ein um 1056 verstorbener Gf. "Dedo v. Dithmarschen", Bruder von Etheler v. Dithmarschen, dem dritten Mann ihrer Mutter

oo Egilmar I von Oldenburg

166 035 494. von Rietberg, Heinrich I., Graf, * um 1074, + Welfesholz, gefallen 11.02.1115

1110 Gf. v. Rietberg, 1100-1102 Vogt des Hochstiftes Paderborn, urk. 1100-1115

oo Beatrix von Hildrizhausen

166 035 495. von Hildrizhausen, Beatrix, * um 1073, + um 1120

oo Heinrich I. von Rietberg

166 035 496. von Berg, Adolf III., Graf, * um 1080, + Altenberg 12.10.1152

nach v.Damm stirbt er als Mönch im Kloster Altenberg, welches er 1133 gestiftet hatte, 1093 Knabe, 1098-1150 Graf von Berg, Vogt von Siegburg. Nach Thiele folgt er als Kind seinem Vater, unterstützt später Kaiser Heinrich IV im Thronkrieg. Nach Thiele stirbt er 1106 und erst sein Sohn ist der Gründer von Altenberg und er heiratet Irmgard (v.Wasserburg), wohl T.d.Grafen Engelbert v.Attel und Reichenhall

oo vor 1100 Adelheid von Kleve

166 035 497. von Kleve, Adelheid, * um 1080

Schwester des Arnold II v.Cleve (oo Ida v.Brabant)

oo vor 1100 Adolf III. von Berg

166 035 498. von Schwarzenburg-Sponheim, Engelbert, Hallgraf, * um 1080, + nach 1125

Gf. v. Schwartzenwöhrberg, urk. 1108-1125

oo Hedwig von Formbach

166 035 499. von Formbach, Hedwig, + 04.02.1170

oo Engelbert von Schwarzenburg-Sponheim

166 035 500. von Cuyk, Gottfried I., Graf, + um 1154

Gottfried war Sohn des Grafen Heinrich I. von Cuyk und dessen Frau Alveradis von Hostaden. Er selbst heiratete Ida von Werl-Arnsberg, diese war die Tochter Graf Friedrichs I.

Als Nachfolger seines Vaters stiftete er zusammen mit seiner Mutter 1129 das Kloster Marienweerd. Er wurde Burggraf von Utrecht und war in diesem Amt Feldherr des Bischofs von Utrecht im Kampf gegen die Dietrich IV. Graf von Holland. Außerdem kämpfte er gegen den friesischen Rebellen Florenz der Schwarze. Für diese Tat wurde Gottfried zeitweise gebannt. Im Jahr 1133 war er wahrscheinlich der eigentliche Stifter von Stift Clarholz.[1] Nach dem Tod von Graf Friedrich von Werl-Arnsberg, der ohne männlichen Nachkommen war, ging die Grafschaft Werl-Arnsberg an Graf Gottfried als Ehemann der Erbin Ida über. In Arnsberg hat Gottfried wegen seiner holländischen Aufgaben und Besitzungen nur selten residiert. Für die für ihn geringe Bedeutung der Grafschaft Werl-Arnsberg spricht, dass Gottfried sich erst 1142 in Urkunden als Graf von Arnsberg titulierte. In seiner Amtszeit verlor die Grafschaft Rietberg, die Stiftvogtei über das Bistum Paderborn und den Alme- und Diemelgau.

In der Reichspolitik spielte Gottfried als Gefolgsmann der Staufer eine nicht unbedeutende Rolle und wird in kaiserlichen Urkunden mehrfach als Zeuge genannt. Gottfried nahm teilweise zusammen mit seinem Bruder Heinrich an kaiserlichen Hoflagern 1141 in Köln, 1145 in Aachen und Utrecht, 1147 in Aachen und Nimwegen teil. Konrad III. hat ihn als „geliebten und getreuen Gottfried, Graf von Arnsberg und Cuyk“ die Erlaubnis erteilt, auf seinen Gütern eine feste Burg zu bauen. Möglicherweise war damit eine erste Anlage der Burg Altena gemeint. Friedrich I. veranlasste den Bischof von Paderborn dem Grafen ehemaligen Besitz zurück zu erstatten.

Das Todesjahr Gottfrieds ist unbekannt. Zuletzt urkundlich erwähnt wurde er 1154. Sein Sohn Heinrich wurde sein Nachfolger nachdem er bereits zu Lebzeiten Gottfrieds Mitregent gewesen war.

Weiter Nachkommen waren Adelheid die Erbin von Altena, verheiratet mit Eberhard I. Graf von Berg, Jutta Äbtissin des Stift Herford. Eine namentlich nicht bekannte Tochter war mit Hermann II. Graf von Virneburg verheiratet. Die Tochter Alverada war die Erbin des holländischen Besitzes Malsen und war mit Otto I. Graf von Bentheim-Holland verheiratet. Hinzu kam ein weiterer Sohn mit Namen Friedrich.

oo Ida (Sophie) von Arnsberg

166 035 501. von Arnsberg, Ida (Sophie), * um 1110

oo Gottfried I. von Cuyk

166 035 504. von Santersleben, Adolf, Graf, * um 1060, + nach 1100

wohl aus alter sächsischer Edelingsfamilie, Billunger Vasall. Er hat evtl. eine Schwester Adelheid (unsicher), die Graf Siegfried III v. Northeim heiratet und 1107 stirbt.

166 035 508. von Schwarzburg, Günther III. (I.), Graf, * um 1065, + um 1114

um 1100 Graf in Thüringen. Thiele bezeichnet ihn als wohl Sohn des Grafen Sizzo II und verwandt (evtl.Großvater oder Großonkel) mit dem berühmten Eremiten Günther v.Schwarzburg, "dem Seligen" in Böhmen und Ungarn (+1045 und als Neffe des Königs Stephan I v.Ungarn bezeichnet). Wohl Nachkomme eines uralten hier ansässigen Grafenhauses, das schon zur Zeit Karls des Großen mit einem Grafen Günther auftaucht. Günther I ist Graf im Langwitzgau unter den salischen Kaisern. Er baut die Herrschaft aus und ist Vogt d. Familienabtei Paulinzella. Prof.Dr.Joh.Bühring in "Geschichte der Stadt Arnstadt 704 bis 1904" (Arnstadt 1904) nennt als Vater des Sizzo (oo Gisela v.Berg) einen Sizzo III anstelle dieses Günther I, allerdings als urkundlich nicht belegt, doch gibt er in einer Zusatzinformation im Stammbaum nach der Käfernburger Familientradition auch diesen Günther an.

oo nach 1087 Mechthild Jaropolkowna von Wladimir

166 035 509. von Wladimir, Mechthild Jaropolkowna, * um 1076

Erbin der Herrschaft Beichlingen, Enkelin von Isjäslaw I v.Turow, Großfürst von Kiew

oo nach 1087 Günther III. (I.) von Schwarzburg

166 035 512. von Querfurt, Gebhard II., * um 1050, + Kulm 18.02.1126

Er fiel als Gefolgsmann Kaiser Lothars III. am 18. Februar 1126 in der Schlacht bei Kulm in Nordböhmen. Im Erbfolgekrieg um Böhmen besiegte dort Herzog Soběslav I. von Böhmen das vereinte Heer des Herzogs Otto II., den Schwarzen von Mähren-Olmütz und des von Otto zu Hilfe gerufenen Lothar III.

Gebhards Ehe mit Oda von Ammensleben entstammten drei Söhne. Burchard II. beerbte seinen Vater als Herr von Querfurt und Burggraf von Magdeburg. Der zweite Sohn, Konrad, war 1134 bis 1142 Erzbischof von Magdeburg. Der jüngste, Gebhard III., fiel wie der Vater in der Schlacht bei Kulm.

1070-1120 Herr von Querfurt und Süpplinburg

oo 1076 Oda von Ammensleben

166 035 513. von Ammensleben, Oda

oo 1076 Gebhard II. von Querfurt

166 035 516. von Gleichen, Erwin I., Graf, * 1040, + 1116

Alten Schriften ist zu entnehmen, dass die Grafen Gleichen ursprünglich in Sachsen beheimatet waren, von dort jedoch nach Thüringen vertrieben wurden. In Thüringen sollen sie um 720 in Mühlberg und Wachsenburg Bergschlösser gebaut haben und benannten beide Gleichen. Später wird von einem Gleichen mit Beinamen "der Schwarze" gesprochen, der in sächsischem Dienst bei einer Schlacht in Buchholz 779 gegen die Franken gefangen genommen wurde. Er soll später in gutem Ansehen bei Karl dem Großen gestanden haben und ließ sich fünf Jahre nach der Schlacht auf mehrmalige Bitten Karls des Großen zum Christentum bekehren. Verheiratet mit Agnete von Winsenburg zeugte er seine zwei Söhne Witikindus und Walprechtum. Auch die beiden Brüder standen hoch in der kaiserlichen Gunst und sie erhielten in Thüringen einen Landstrich von zehn Meilen Breite und 20 Meilen Länge zum Geschenk, den sie sich teilten. Der Enkel von Walprechtum (oder Walperti) soll der Stammvater der Grafen von Gleichen sein, sein Bruder Witikintus der Stammvater der hochgräflichen Familie von Schwarzenberg.

Nach ihrem Stammsitz Tonna bei Gotha nannten sie sich zunächst Grafen von Tonna (1099 erstmals erwähnt-Graf Erwin I., † 1116). Im Dienste der Erzbischöfe von Mainz erwarben sie im Jahre 1120 die Vogtei über die Stadt Erfurt. Sie verfügten über umfangreichen Grund- und Lehnsbesitz vor allem in der Umgebung von Erfurt und im Eichsfeld, darunter mehrere Burgen.

1130 belehnte das Erzbistum Mainz Graf Erwin II. († um 1193) mit der Burg Gleichen bei Gotha, an welches sie von den Askaniern gelangte, nach der sich das Geschlecht seit 1162 im Anschluss nunmehr Grafen von Gleichen nannte. Die Burg selbst wurde bis 1455 ihr neuer Stammsitz, bevor dieser wieder nach Tonna zurückverlegt wurde. Unter Lambert von Gleichen erreichten sie im 13. Jahrhundert einen Höhepunkt ihrer Machtentfaltung, gerieten aber wegen ihrer Lehnsbindung an Mainz in zunehmende Gegnerschaft zum Thüringer Landgrafenhaus.

1290 verkauften die Grafen ihre Vogteirechte in Erfurt an die Stadt und mussten 1294 ihre eichsfeldischen Besitzungen samt Burgen an das Erzstift Mainz verkaufen. Zum Ausgleich begannen die Gleichengrafen Mitte des 14. Jahrhunderts sich ein kleines, in sich geschlossenes Territorium zwischen Ohrdruf (1342 erworben, Vogtei seit 1170) und Wandersleben zu schaffen und erwarben dazu die hersfeldische Vogtei Ohrdruf. Zur selben Zeit wurden die Grafen Lehnsleute der Markgrafen von Meißen, doch erschienen sie bis 1521 in der Reichsmatrikel. Eine Nebenlinie besaß die Herrschaften Blankenhain, Niederkranichfeld und Remda.

1550 begann der Bau des Renaissanceschlosses Ehrenstein in Ohrdruf, so dass 1590 die Hofhaltung von Tonna nach Ohrdruf verlegt werden konnte. Burg Gleichen wurde unterdessen als Wohnsitz aufgegeben. Durch Erbschaft gingen 1583 die Grafschaften Pyrmont und Spiegelberg an das Haus Gleichen über, bevor 1631 die gräfliche Linie mit Hans Ludwig von Gleichen erlosch.

Von den verbliebenen Gütern gelangte die Obergrafschaft (Ohrdruf, Emleben, Schwabhausen, Petriroda, Wechmar, Pferdingsleben, Werningshausen) an die Grafen von Hohenlohe-Langenburg, die 2,5 Quadratmeilen umfassende Untergrafschaft (Gleichen, Wandersleben, Günthersleben, Sülzenbrücken, Ingersleben, Stedten) an die Grafen von Schwarzburg-Sondershausen (Schwarzburg-Arnstadt), die Herrschaft Tonna an die Schenken von Tautenburg (eine Nebenlinie der Schenken von Vargula).

Nach blühte aber noch ein niederadliger Ast der Familie von Gleichen im Gothaischen Fürstenthum, welche die Güter Tannrode und Ingersleben besaßen. Diese Stamm wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts begonnen mit Curten von Gleichen zu Tannrode und Ingersleben. Dieser niederadlige Zweig der von Gleichen verschwägerte sich später mit den von Rußwurm und nannte sich von Gleichen gen. von Rußwurm. Auch führten sie Allianzwappen mit Wappenelementen beider Familien. Die Familie von Gleichen gen. von Rußwurm blüht bis heute.

Auch die Grafen von Schwarzenburg sollen mit den Grafen von Gleichen in sehr früher Zeit gemeinsame Vorfahren gehabt haben. Eine Verbindung zu der noch blühenden Familie von Uslar-Gleichen scheint nicht zu bestehen.

oo Helinburg von Lohra

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

166 035 517. von Lohra, Helinburg, * um 1080, + nach 1133

Gründerin des Klosters Volkenrode, begraben ebenda, Vorname Helinburg oder Helmburg

oo Erwin I. von Gleichen

166 035 518. von Are, Theoderich (Dietrich) I., Graf, * um 1085, + nach 01.08.1126

1132 tot, 1105-1126 Graf von Are, Vogt von Münstereifel und von Steinfeld, heiratet um 1094 Hedwig NN, nach Stöber soll es Heilwig, Witwe eines Grafen v.Sponheim sein.  Nach v.Damm/neu geht es in Ehe1 um NN und in Ehe2 um NN von Sponheim

oo ... von Sponheim

166 035 519. von Sponheim, ..., * um 1089, + nach 1120

oo Theoderich (Dietrich) I. von Are

166 035 536. von Diessen, Berchtold II., Graf von Diessen, * um 1000, + nach 1060

oo ... von Hohenwart

166 035 537. von Hohenwart, ..., * um 1010

oo Berchtold II. von Diessen

166 035 538. von Schweinfurt, Otto III. der Weisse, Markgraf, * um 1000, + Schweinfurt 28.09.1057

Graf v.Schweinfurt, MGraf im bayrischen Nordgau, 1048 Hzg. v.Schwaben

Aufgrund des von seinem Vater hinterlassenen Erbes, vor allem im Radenzgau und im Raum Schweinfurt, war Otto einer der mächtigsten Feudalherren in Ostfranken. Er war 1014 Graf an der unteren Altmühl (Kelsgau), 1024-1031 Markgraf im Nordgau, 1034 Graf an der unteren Naab. Er nahm an den Feldzügen gegen Böhmen (1040 Niederlage bei Cham), Ungarn und Polen teil und wurde 1048, nach dem Tod Herzog Ottos II. von Schwaben 1047, von König Heinrich III. zu dessen Nachfolger gemacht. Allerdings setzte er – als loyaler Gefolgsmann seines Königs – in den neun Jahren seiner Tätigkeit keine spürbaren Akzente.

Otto verlobte sich im Auftrag Heinrichs 1035 mit Mathilde, einer Tochter des polnischen Königs Boleslaw Chrobry. Die Ehe kam aber nicht zustande, da die Verlobung im Jahr darauf wieder gelöst wurde. Statt dessen heiratete er – wieder aus reichspolitischen Gründen – Irmingard, † 1078 vor 29. April, eine Tochter des Markgrafen Ulrich Manfred von Turin (Manfred von Susa) aus der Familie der Arduine und der Berta degli Obertenghi, womit die Verbindungen der nördlichen und südlichen Reichsteile gestärkt werden sollte.

Otto von Schweinfurt wurde in Schweinfurt beerdigt. Irmingard heiratete in zweiter Ehe 1058 Graf Ekbert I. von Braunschweig, Markgraf von Meißen († 11. Januar 1068) (Brunonen). Mit dem Tod Ottos begann der politische Aufstieg des Rudolf von Rheinfelden als nachfolgendem Herzog von Schwaben, dem späteren Gegenkönig zu Heinrich IV.

oo 1036 Irmgard von Turin

166 035 539. von Turin, Irmgard, * um 1020, + um 1078

oo 1036 Otto III. der Weisse von Schweinfurt

166 035 540. von Weimar, Ulrich I., Graf, * um 1020, + 06.03.1070

aus dem Hause Weimar-Orlamünde war Markgraf von Krain (1050/58–1070), Markgraf von Istrien (1045/60–1070) und Graf von Weimar (1067–1070). Manche Quellen bezeichnen ihn auch als „Markgrafen von (Unter-)Kärnten“.

Ulrichs Vater war Poppo I. von Weimar, seine Mutter Hadamut von Istrien († nach 1040), die Tochter des Grafen Werigand von Istrien-Friaul und der Willibirg, Tochter des Sieghardinger Grafen Ulrich von Ebersberg († 1029).

Im Kampf um das Erbe der Grafen von Ebersberg, die 1045 mit Adalbero II. von Ebersberg ausgestorben waren, konnte Ulrich sich nicht gravierend durchsetzen (12. Juli 1045 Erbverhandlungen unter Anwesenheit von König Heinrich III. auf der Burg Persenbeug, mit Einsturzunglück). Auch in Thüringen sollte sich erst sein Sohn Ulrich II. nach 1090 wieder etablieren können.

Sein Vatersbruder Wilhelm IV. war mit Sophia von Ungarn († 1095) verlobt, der Tochter des Ungarnkönigs Béla I., starb aber 1062, als er seine Braut heimholen wollte; Ulrich trat an seine Stelle und heiratete die Arpadentochter (Sophia ... cuidam de Carinthia copulata).

Ulrich, der Salier-Stütze war und ein gutes Verhältnis zu Ungarn hatte, vergrößerte sein istrisches Herrschaftsgebiet 1063 bis Fiume/Rijeka („Meranien“); seine Gegner waren Aquileia und Venedig.

1064 verlieh König Heinrich IV. Ulrich zusätzlich 20 Königshufen in Istrien (Štih).

1067 starb sein Onkel Otto I. und Ulrich beerbte ihn nominell als Graf von Weimar.

Nach Ulrichs Tod 1070 dürfte Graf Markwart IV. von Eppenstein - als mit den Ebersbergern verwandt - die Vormundschaft über Ulrichs Kinder geführt und auch die Markgrafschaften geleitet haben.

oo 1062 Sophia von Ungarn

166 035 541. von Ungarn, Sophia, * um 1049, + 18.06.1095

Sophia war die Tochter des ungarischen Königs Béla I. aus dem Hause der Arpaden und der Ryksa von Polen, Tochter von Herzog Mieszko II..

Markgraf Wilhelm IV. von Meißen war mit Sophia verlobt; als er sie heimholen wollte, starb er 1062. Sein Neffe Markgraf Ulrich I. von Weimar-Istrien-Krain sprang für ihn ein und ehelichte die Königstochter.

Nach Ulrichs Tod 1070 heiratete sie den Billunger Herzog Magnus von Sachsen († 1106).

oo 1062 Ulrich I. von Weimar

166 035 542. von Spanheim, Engelbert I., Markgraf, + Sankt Paul im Lavanttal 01.04.1096

Graf von Spanheim, Graf in Kärnten und im Pustertal.

aus dem Geschlecht der Spanheimer war Markgraf von Istrien (1090-1096), Graf von Spanheim und im Kraichgau sowie Vogt von Salzburg.

Er war der älteste Sohn des Grafen Siegfried I. von Spanheim und der Richardis von Lavant, Erbtochter des Sieghardinger Grafen Engelbert IV. Er gehörte im Investiturstreit mit seinen Brüdern zur Partei der süddeutschen Gregorianer und bekämpfte als Anhänger des Salzburger Erzbischofs Gebhard in den Jahren 1085 und 1086 den von König Heinrich IV. eingesetzten Gegenbischof Berthold. 1086 gelang es ihm, Erzbischof Gebhard aus der Verbannung nach Salzburg zurückzuführen. Als Folge seiner Einstellung im Investiturstreit wurde Engelbert durch Kaiser Heinrich IV. der Gaugrafschaft Pustertal im Jahre 1091 enthoben, welche der Kaiser anschließend dem Bischof Burkhard von Brixen überantwortete.

Als Anhänger Papst Gregors VII. entschied sich Engelbert I. dessen Reformbestrebungen weiter zu verstärken und in der Kirche St. Paul auf der mütterlichen Burg im Lavanttal, wo seine Eltern beerdigt sind, das Stift St. Paul zu gründen. Aus diesem Grund sandte Engelbert im Jahre 1085 seinen ältesten Sohn, Engelbert II., zu Abt Wilhelm nach Hirsau in Schwaben. Engelbert II. sollte dort mit Wilhelm verhandeln und ihn für diese Idee gewinnen. Dieser sandte zwölf Mönche mit dem Ostfranken Wezilo an der Spitze ins Lavanttal. Am 1. Mai 1091 übergab Engelbert I. den Mönchen die Kirche und das Kloster St. Paul. Des Weiteren beschenkte er das neue Kloster mit reichen Gütern. Wezilo wurde erster Abt des Stiftes. Dieses Kloster sollte das Hauskloster der Spanheimer werden, welche es auch weiterhin reich beschenkten. Ebenso bemerkenswert ist, dass sich dort die ältesten Begräbnisstätten des Hauses Spanheim und ihrer Seitenzweige finden.

Im April 1095 trat Engelbert selbst in seine Stiftung als Mönch ein. Dort verstarb er am 1. April 1096.

oo Hedwig von Kärnten

166 035 543. von Kärnten, Hedwig

oo Engelbert I. von Spanheim

166 035 548. von Arlon, Walram II. (Udo), Graf, * um 1030, + 1081

Grote bezeichnet ihn als Erbauer der Burg Limburg (in Limbourg, um 1064)

oo um 1060 Jutta von Luxemburg

166 035 549. von Luxemburg, Jutta, Gräfin, * um 1040

Goethe-Ahn Nr. 7929981

oo um 1060 Walram II. (Udo) von Arlon

166 035 550. von Pottenstein, Botho, Graf, * um 1026, + 01.03.1104

1074 Graf von Pottenstein, Mitbegründer von Millstatt

oo Judith von Schweinfurt

166 035 551. von Schweinfurt, Judith, * 1037, + um 1100

oo Botho von Pottenstein

166 035 552. von Henneberg, Poppo I., Graf, + Mellrichstädt, gefallen 07.08.1078

Poppo I. war ein Nachkomme der alten BABENBERGER, ohne dass bis zu ihm eine genaue Filiation möglich wäre. Er ist seit der Mitte des 11. Jahrhunderts zusammen mit seinem Bruder Graf Godebold I. (+ um 1100) im alten Machtbereich der BABENBERGER (Grab- und Tullefeld) zu greifen. Er war mit Godebold engster Parteigänger der salischen Kaiser und wurde dafür Burggraf von Würzburg, womit der jahrhundertelange Gegensatz zu den Bischöfen von Würzburg begründet wurde. Er begründete den Wiederaufstieg der Familie.

oo Hildegard von Thüringen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

166 035 553. von Thüringen, Hildegard, * um 1040, + 1104

bestattet in Goseck

oo Poppo I. von Henneberg

166 035 554. von Hohenberg, Berthold I., + 1112

oo Liutgart von Zähringen

166 035 555. von Zähringen, Liutgart, * um 1060

Luitgard von Breisgau war Markgräfin von Baden.

Luitgard ist die Tochter des seligen Markgrafen Hermann I. von Verona († 1074) und Judit von Backnang-Sulichgau († 1091).

Ihr Bruder ist der später regierende Markgraf Hermann II. von Baden († 1130), er nannte sich als erster Zähringer Markgraf von Baden.

oo Berthold I. von Hohenberg

166 035 556. von Putelendorf, Friedrich II., * um 1065, + ermordet bei Scheiplitz, Ortsteil von Görschen 05.02.1087

Friedrich I. v.Putelendorf, Friedrich III. Graf v.Putelendorf, v.Goseck

Er war der einzige Sohn des Pfalzgrafen Friedrich II. von Sachsen aus dem Hause Goseck und der Hedwig aus Bayern.

Etwa 1081 heiratete er Adelheid, die Tochter des Grafen Lothar Udo II. von Stade (Markgraf der Nordmark).

Die Hintergründe seiner Ermordung im Jahre 1085 liegen im Dunkeln. Möglicherweise gab es nachbarliche Streitigkeiten mit "Theoddericus et Udalricus de Deidenlibe" sowie "Reinhardus de Rynenstide" aus dem dem nördlichen Harzvorland, wo die Gosecker ebenfalls Besitz hatten.

Im gleichen Jahr wurde sein Sohn Friedrich IV. nachgeboren. Dieser bezichtigte später seinen Stiefvater Ludwig der Springer, den Adelheid nach Friedrichs Tod geheiratet hatte, der Mörder zu sein.

oo Adelheid von Stade

166 035 557. von Stade, Adelheid, * um 1060, + 17.11.1110

oo I. Friedrich II. von Putelendorf, II. Ludwig II. der Springer von Thüringen

166 035 564. von Scheyern, Otto II., Graf von Wittelsbach, * um 1060, + um 1110

1110-20 Pfalzgraf von Bayern.

1078-1107, nach seines Halbbruders Bernhard Tod um 1102 dessen Nachfolger als Vogt des Bistums Freising, Graf an der Paar und im Kelsgau, aus Ehe2.   Nach Winkhaus ist Ekkehard v.Scheyern (oo die gleiche Richardis v.Krain) Vater des Otto V v.Wittelsbach, Damm:"wohl Fehler bei Winkhaus, muß sicherlich heißen:Otto II v.Scheyern", dadurch fährt auch Stöber nach der Reihe Winkhaus fort, Damm führt als Quellen zu den Wittelsbachern an: Stromeyer "Merian-Ahnen", H.C.Stuhlmann, H.J.Mannhardt, G.A.Mülverstedt "Codex Diplomaticus Alvenslebianus" 1879, AL Rübel-Blass, Winkhaus, Isenburg "Europäische Stammtafeln, J.P.J.Gewin, F.Tyroller "Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter".

oo Richkart von Krain

166 035 565. von Krain, Richkart, * um 1070, + 16.05.1120

oo Otto II. von Scheyern

166 035 566. von Hopfenoe-Pettendorf-Lengenfeld, Friedrich III., * Burglengenfeld b. Schwandorf um 1075, + 02.04.1119, [] Kloster Ensdorf

Herr von Hopfenoe, Pettendorf und Lengenfeld

oo 1101 Heilica von Staufen

166 035 567. von Staufen, Heilica, * um 1087, + nach 1110

oo 1101 Friedrich III. von Hopfenoe-Pettendorf-Lengenfeld

166 035 568. von Thüringen, Ludwig II. der Springer, Graf, * 1046, + Reinhardsbrunn 07.05.1123

Ludwig war ein Angehöriger des aus Franken stammenden Adelsgeschlechts der Ludowinger. Er wurde in der Pfarrkirche von Altenbergen getauft. Um 1080 gründete er zusammen mit seinem Bruder Beringer das Kloster Schönrain am Main. In einer Urkunde von 1100 nennen sich beide Brüder nach der von ihrem Vater Ludwig dem Bärtigen errichteten (heute verfallenen) Schauenburg bei Friedrichroda. Ludwig der Springer gilt auch als Erbauer der Wartburg, die zur Keimzelle der Landgrafschaft Thüringen wurde. Seine Nachkommen, beginnend mit seinem Sohn Ludwig I., stellten von 1130 bis 1247 die Landgrafen von Thüringen.

Seinen Beinamen erhielt Ludwig der Sage nach durch einen kühnen Sprung in die Saale. Er soll versucht haben, die Pfalzgrafschaft Sachsen (das Gebiet um Sangerhausen) zu erlangen, und erstach daher den Pfalzgrafen Friedrich III.. Daraufhin wurde er auf der Burg Giebichenstein bei Halle eingekerkert. Im dritten Jahr seiner Gefangenschaft drohte die Hinrichtung, daraufhin nutzte er einen Aufenthalt auf dem Burgturm zu seinem Sprung in die darunter fließende Saale. Dort erwartete ihn bereits ein Diener mit einem Boot und seinem schneeweißen Lieblingspferd "Schwan". Als Sühne für diese Tat ließ er in Sangerhausen die Ulrichkirche erbauen und später gründete er das Kloster Reinhardsbrunn, das sich zum Familienkloster der Ludowinger entwickelte.

Eine Sage rankt sich auch um die Gründung der Wartburg. Im Jahre 1067 soll Ludwig auf einer Jagd ihren späteren Standort entdeckt und ausgerufen haben: "Wart', Berg, du sollst mir eine Burg tragen!" Da der Burgberg nicht zu seinem Territorium gehörte, ließ er von dort Erde auf den Berg schaffen, auf der dann die Wartburg erbaut wurde. Um vor dem Kaiser seine Rechte auf die Wartburg zu bekräftigen, musste er mit 12 seiner getreuesten Ritter "Schwurschwerter" in die Erde stecken und bei seiner Ehre schwören, dass dies sein rechtmäßiger Grund und Boden sei.

Ludwig der Springer zählte in der Epoche des Investiturstreites zu den herausragenden Gegnern der salischen Kaiser Heinrich IV. und Heinrichs V.. Auf der ausgeprägt kaiserfeindlichen Haltung des Ludowingers, seiner herausragenden politischen Stellung und auf weiteren Fakten basiert die neuerdings von Wolfgang Hartmann (siehe unter Literatur) vertretene These, dass sich unter den berühmten Stifterfiguren im Naumburger Dom auch die Statuen des Wartburg-Erbauers Ludwig und seiner Gattin Adelheid befinden. (Quelle: wikipetia.de)

oo Adelheid von Stade

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

166 035 569. = 166 035 557. von Stade, Adelheid

166 035 570. von Gudensberg, Giso IV., Graf, * um 1070, + 12.03.1122

* um 1070; † 12. März 1122) war Graf im Oberlahngau und ab 1122 Graf von Gudensberg in Niederhessen und Reichsbannerträger. Mit ihm erreichte das Grafengeschlecht der Gisonen den Höhepunkt seiner Territorialbesitzungen und Vogteirechte.

Giso IV. ist erstmals 1099 urkundlich bezeugt, als Sohn der Gräfin Mathilde, die in erster Ehe entweder mit Giso II. oder mit Giso III. verheiratet war. (Sie war in zweiter Ehe mit Graf Adalbert von Saffenberg an der Ahr verheiratet, lebte nach dessen Tod 1109 auf der Gisonenburg Hollende bei Wetter nördlich von Marburg und starb 1110.

Durch seine Heirat mit Kunigunde von Bilstein, Tochter des Grafen Rugger II. von Bilstein und (vermutlich, aber nicht bewiesen) einer namentlich unbekannten Tochter des Grafen Werner III. von Gudensberg, erwarb Giso zusätzlich zu seinen vom Vater ererbten Rechten und Besitzungen erheblichen Besitz sowie Vogteirechte im Werragebiet, im Oberlahngau und am Rhein – so u.A. die Vogteien über die Abtei Hersfeld und das Stift St. Florin in Koblenz.

Wie auch Werner IV. „von Grüningen“, Graf von Gudensberg, mit dem er häufig in Urkunden gemeinsam erwähnt wird, gehörte Giso IV. zu den engeren Gefolgsleuten und Vertrauten von Kaiser Heinrich IV. Auch nach dessen durch seinen Sohn Heinrich V. erzwungener Abdankung Ende 1105 blieb Giso zunächst kaisertreu. So zog er 1114 gegen Erzbischof Friedrich I. von Köln, der im Investiturstreit auf der päpstlichen Seite stand, und fügte dabei dem Kloster Grafschaft im Sauerland beträchtlichen Schaden zu. Danach wechselte er, wie auch Werner IV. von Grüningen, die Seite. Zwischen 1115 und 1118 trugen die beiden Grafen nach und nach alle in ihrem Besitz befindlichen Reichsgüter in Ober- und Niederhessen, einschließlich der Gisonenstammburg Hollende, dem Erzbischof Adalbert von Mainz, einem erklärten Kaisergegner im Investiturstreit, als Lehen an. Damit kam Mainz dem Ziel, in Hessen ein großes und möglichst geschlossenes Territorium zu beherrschen, erheblich näher.

Als Werner IV. von Grüningen am 22. Februar 1121 ohne Erben starb, trat Giso IV., vermutlich auf Grund seiner Ehe mit Kunigunde von Bilstein, sein Erbe an: schon im gleichen Jahre wurde er als Giso IV. „comes de Udenesberc“ (Graf von Gudensberg) urkundlich erwähnt.

Gisos Ehe mit Kunigunde von Bilstein entstammten zwei Kinder: Hedwig, die im Jahre 1110 mit Graf (später Landgraf) Ludwig I. von Thüringen vermählt wurde, und Giso V., der seinen Vater beerbte. Giso IV., Graf von Gudensberg, starb am 12. März 1122.

Ungeklärt ist, ob seine Frau Kunigunde durch die Bilsteiner Ansprüche die Grafen Werner beerbte und dadurch die Grafschaft Maden-Gudensberg sowie das Amt des Reichsbannerträgers an Giso IV. brachte. Dies ist jedoch zu vermuten, denn nach dem Tode Gisos IV. und bis zur Volljährigkeit seines Sohnes Giso V. hatte dessen Stiefvater Heinrich Raspe I., der Kunigunde 1223 geheiratet hatte, das Amt des Reichsbannerträgers inne.

oo Kunigunde von Bilstein

166 035 571. von Bilstein, Kunigunde, * um 1080, + um 1139

Kunigunde war eine Tochter des Grafen Rugger (oder Rucker) II. von Bilstein und (vermutlich, aber nicht bewiesen) einer namentlich unbekannten Tochter des Grafen Werner III. von Gudensberg. Sie heiratete zunächst den Grafen Giso IV. von Gudensberg, mit dem sie zwei überlebende Kinder hatte: Hedwig (* 1098/1000, † 1148) und Giso V. (* um 1110, † 1137). Nach dem Tod Gisos IV. (12. März 1123) heiratete sie 1123 den Grafen Heinrich Raspe I., den jüngeren Bruder des Grafen und späteren Landgrafen Ludwig I. von Thüringen. Da Ludwig zuvor, im Jahre 1110, ihre Tochter Hedwig geheiratet hatte, wurde sie nunmehr zur Schwägerin ihrer Tochter.

Heinrich Raspe I., Bannerträger Kaiser Lothars III. (von Supplinburg), der 1130 erstmals dokumentarisch als Graf von Gudensberg genannt wird, wurde 1130 ermordet. Da Kunigundes Ehe mit ihm kinderlos geblieben war und ihr Sohn Giso V. schon vor ihr starb, gingen das gesamte gisonische und ein erheblicher Teil des bilsteinischen Erbes mit der Heirat Hedwigs und dem Tod Kunigundes an Ludwig I. von Thüringen, der 1131 zum Landgrafen erhoben worden war.

oo Giso IV. von Gudensberg

166 035 572. von Schwaben, Friedrich I., Herzog, * 1050, + 06.04.1105

Graf v. Hohenstaufen, 1079 Hzg. v. Schwaben und Franken

Vermutlich hatte Friedrich vor der Herzogserhebung die Grafenwürde inne. Bereits als Graf begann Friedrich I. mit dem Ausbau der staufischen Macht. Er ließ auf der Kuppe des Berges Hohenstaufen eine Burg errichten, die zum Stammsitz und zur Namensgeberin für die Familie wurde. Eine bei Lorch (Württemberg) anzunehmende Burg wurde um 1100 in ein Benediktinerkloster (Kloster Lorch) umgewandelt, das ab diesem Zeitpunkt als Hauskloster der Staufer diente.

Allerdings scheint das Hausgut der Familie zu diesem Zeitpunkt noch gering gewesen zu sein. Vermutlich beschränkte es sich auf das Stauferland um den Hohenstaufen sowie auf die von Hildegard erlangten Besitzungen im Elsass: in und um Sélestat mit der Hohkönigsburg) sowie bei Hagenau.

Das entscheidende Ereignis in Friedrichs Lebenszeit war aber die Übertragung der Herzogswürde in Schwaben in Regensburg Ostern 1079. Während eines Adelsaufstands des gegen Heinrich IV. abtrünnigen Rudolf von Rheinfelden gehörten die Staufer zur königstreuen Minderheit. Anfang 1079 war Rudolfs Sohn Berthold von Rheinfelden von der Adelsopposition zum Herzog von Schwaben gewählt worden. Im Gegenzug vergab Heinrich den Titel zu Ostern an Friedrich I. und verlobte am 24. März ebenfalls in Regensburg seine noch nicht siebenjährige Tochter Agnes (* zwischen Sommer 1072 und Anfang 1073, † 24. September 1143) mit ihm (die Ehe wurde 1086 oder 1087 geschlossen). In den folgenden Jahren konnte sich keiner von beiden Herzögen durchsetzen. Nachdem sich Heinrich 1097 mit Berthold von Zähringen, dem Nachfolger Rudolfs von Rheinfelden, ausgesöhnt hatten, bestand die Spaltung Schwabens fort. Friedrich konnte sein Amt nur im Norden Schwabens tatsächlich ausüben.

Die Ausweitung der staufischen Hausmacht betrieb er vor allem in Richtung Norden. In der Pfalz wurde er in seinen letzten Herrschaftsjahren durch die Obervogtei des Klosters Weißenburg und des Hochstifts Speyer zu einem wichtigen regionalen Machtfaktor. Damit näherte sich das staufische Territorium den salischen Gütern in Rheinfranken an. Im Süden brachte Friedrich nur um Ulm nennenswerten Besitz unter seine Kontrolle, jenseits der Donau lediglich vereinzelten Streubesitz.

oo 1089 Agnes von Franken

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                            Umbettung Friedrichs

 

166 035 573. von Franken, Agnes, * um 1074, + Klosterneuburg 24.09.1143

Sie war in erster Ehe mit dem Staufer Friedrich I. verheiratet. Dieser Ehe entstammten zwei Söhne: Hzg. Friedrich von Schwaben und der spätere König Konrad III. Nach dem Tod ihres Mannes heiratete sie 1106 den Babenbergerherzog Leopold III. Der Legende nach hat MGraf Leopold das Stift Klosterneuburg an der Stelle errichtet, an der er den während eines Jagdausflugs verlorenen Schleier seiner Gattin wiedergefunden hatte. Nach dem Tod ihres Mannes griff Agnes tatkräftig in die Regierungsgeschäfte ein.

oo I. 1089 Friedrich I. von Schwaben, II. 1106 Leopold III. der Heilige von Österreich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

166 035 574. von Saarbrücken, Friedrich I., Graf, * um 1070, + 1135

Friedrich war der erste nominelle Graf von Saarbrücken. Er erbte die Herrschaft im Jahr 1105 von seinem Vater Siegbert dem örtlichen Gaugrafen. Verheiratet war er mit Gisela, die ihre Besitztümer rund um das Kloster Hornbach mit einbrachte. Friedrich wird 1118 erstmals als Graf von Saarbrücken genannt. Die Grafen von Saarbrücken waren Vasallen der Bischöfe von Metz.

oo Gisela von Lothringen

166 035 575. = 166 035 489. von Lothringen, Gisela

166 035 576. von Sommerschenburg, Adalbert, Graf, * um 1020, + vor 1088

Gf. i. Nordthüringgau u. Derlingau

oo Oda von Goseck

166 035 577. von Goseck, Oda, + Zorbau 1088

oo Adalbert von Sommerschenburg

166 035 578. von Lauffen, Heinrich II., Graf, * um 1030, + nach 1070

oo Ida von Werl-Hoevel

166 035 579. von Werl-Hoevel, Ida, * um 1030, + um 1065

oo Heinrich II. von Lauffen

166 035 580. von Stade, Lothar Udo II., Graf, * um 1025, + 04.05.1082

Graf v.Stade, 1057 MGraf der Nordmark, schlägt Rudolf v.Rh ins Gesicht, erschlägt cognatus Ekbert in Wistedt.

Lothar Udo war der vermutlich einzige Sohn des Grafen Lothar Udo I. von Stade, Markgraf der Nordmark aus dem Hause der Udonen und der Adelheid von Rheinfelden, Schwester des Grafen Kuno. Der ursprüngliche Herrschaftsbereich der Grafen von Stade lag an der unteren Elbe um Harsefeld und Stade. Sie besaßen aber infolge einer Eheverbindung, die im 1. Drittel des 11. Jahrhunderts geschlossen wurde, auch im östlichen Sachsen Güter und Rechte. Im Jahr 1044 wurde Wilhelm, Sohn des Grafen Bernhard II. von Haldensleben, neuer Markgraf der Nordmark. 1056, in der Schlacht bei Pritzlawa (bei Werben (Elbe)), wurde das sächsische Heer von den slawischen Liutizen vernichtend geschlagen. Dabei starb auch Wilhelm und Kaiser Heinrich III. belehnte Lothar Udo I., Sohn des Grafen Siegfried II. von Stade, mit der Nordmark. Dieses Reichslehen in der sächsischen Nordmark stärkte die Stellung der Udonen in diesem Raum. Nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1057 wurde Lothar Udo II. neuer Markgraf der Nordmark.

Er stellte sich gegen die mit ihm verwandten Billunger und gegen den Erzbischof Adalbert von Bremen. Adalbert hatte großen Einfluss auf den noch unmündigen König Heinrich IV. gewonnen und wollte das Territorium des Erzbistums Bremen zu Lasten kleinerer Grafschaften erweitern. 1063 erwirkte er die Übertragung der Grafschaft Stade im Gebiet zwischen Unterelbe und Unterweser an das Erzbistum Bremen, so dass Udo II. in diesem wichtigen Bestandteil des stadischen Besitzes erzbischöflicher Lehnsträger wurde. Zunächst hatte Erzbischof Adalbert die Grafen von Stade als Gegengewicht zur starken Stellung der Billunger gefördert. Das Verhältnis der Grafen von Stade zu dieser herzoglichen Familie verschlechterte sich bald danach und es brachen kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Udonen und den Billungern aus. Im Jahr 1065 wurde Heinrich IV. volljährig.

Lothar Udo II. war 1066 deshalb mit den Billungern am Sturz Adalberts beteiligt und gewann alle verlorenen Rechte und Gebiete zurück. Auch Udo nutzte Adalberts Schwäche zu Besitzerweiterungen aus. Im Jahr 1068 bekam Udo II. die Mark Zeitz dazu. Im gleichen Jahr marschiert er mit König Heinrich IV. gegen die slawischen Liutizen an der Elbe. 1069 wird der Kriegszug erfolglos beendet. Im Jahr 1071 beteiligt er sich an einer Verschwörung der Fürsten in Bardowiek. Zum aufständischen Adel zählten 1073 auch die Grafen von Stade. Von der königstreuen Politik ihrer erzbischöflichen Lehnsherren, Adalbert und Liemar, dürften sie sich schon vorher abgewandt haben. Der Herzog von Bayern, Otto II. von Northeim, war 1075 der Anführer der aufständischen Sachsen im Sachsenkrieg gegen Heinrich IV. Udo kämpfte in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut auf sächsischer Seite. Sie wurden jedoch geschlagen.

Während sich die Mehrzahl der sächsischen Fürsten erst nach langen Verhandlungen zur Unterwerfung bereit fand, verständigte sich Udo bald nach der Niederlage mit dem König, der gegen Auslieferung eines seiner Söhne als Geisel darauf verzichtete, ihn in Haft zu nehmen. Gemeinsam mit Erzbischof Liemar ist Udo wenig später als Vermittler zwischen Heinrich IV. und den aufständischen Fürsten tätig geworden. Nach seinem Tod 1082 folgte ihm in der Markgrafschaft sein Sohn Heinrich I. der Lange.

oo um 1065 Oda von Werl

166 035 581. von Werl, Oda, * um 1050, + 13.01.1110

Ihre Mutter ist Richenza von Schwaben. Ihr Vater war Graf Hermann III. von Werl. Ihr Stiefvater war Otto II. von Northeim. Sie heiratete Lothar Udo II., Graf von Stade († 4. Mai 1082) und Markgraf der Nordmark. Ihre Söhne Heinrich, Udo III. und Rudolf wurden nacheinander Markgrafen der Nordmark. Ihre Tochter Adelheid von Stade (* um 1060; † 1110) wurde Gräfin von Goseck und Gräfin in Thüringen. Zusammen mit ihrem Mann und Söhnen gründete sie Kloster Harsefeld.

oo um 1065 Lothar Udo II. von Stade

166 035 582. von Magdeburg, Hermann, Burggraf, + 1118

 

28. Ahnenreihe

 

311 564 544. von Volkmarode, Heinrich, * ca. 1125, + vor 1196

1154-1181 erwähnt. 1154 als Sohn des Anno erwähnt, herzogl. Marschall, 1181 als

Wohltäter erwähnt.

oo ca. 1150 Gertrud von Blankenburg

311 564 545. von Blankenburg, Gertrud, * ca. 1130, + nach 1196

oo ca. 1150 Heinrich von Volkmarode

311 564 576. von Uslar, Ernst I., * um 1125

1141 Ministeriale Siegfrieds IV v.Boyneburg und Northeim, vermutlich zwischen 1155-1170, heiratet um 1130-1345.

311 564 592. von Höckelheim, Helmold II., * 1087, + 1144

lebte 1144.

1097-1144, Edelherr der Brug Höckelheim bei Northeim. Die Burg Höckelheim wird später Plesseburg genannt.

oo Agneta von Plesse

311 564 593. von Plesse, Agneta

oo Helmold II. von Höckelheim

311 564 594. von Dassel, Ludolf I., * um 1115, + nach 1166

Er war mindestens zweimal bei Kaiser Friedrich Barbarossa in Goslar. Vermutlich starb auch er, wie sein Bruder Rainald, auf dem Feldzug von Friedrich Barbarossa 1167 in Italien an Malaria (Sumpffieber) oder an Ruhr.

oo Mechtild von Schauenburg und Holstein

311 564 595. von Schauenburg und Holstein, Mechtild

diese Ehe Holstein/Dassel kommt von Stöber. Stöber ist aber ziemlich unzuverlässig.   Nach v.Damm hat eine NN v.Schauenburg Rainald I v.Dassel, den Vater des Ludolf, geheiratet,  eine Schwester von Adolf II oder Adolf I v.Schauenburg.   WENN sie Schwester des Adolf II ist, dann ist die NN auch Schwester von Mechthild, denn Stöber gibt Adolf I (ooHildewa) als Vater an. Dann hätte Ludolf v.Dassel d.Schwester seiner Mutter geheiratet, was nicht geht.  Wenn die NN v.Schauenburg aber Schwester von Adolf I v.Schauenburg ist, hätte Ludolf v.Dassel seine Cousine 1.Grades geheiratet, was eher möglich ist, als die Schwester der Mutter zu heiraten.    Nach Thiele ist Mechthild nicht Tochter, sond.Schwester von Adolf I (+wohl 1130), auch heiratet sie Rainald v.Dassel d.Ä und nicht (nach Stöber) Ludolf v.Dassel. Beide (Mechthild ind Rainals I) sind damit Eltern des Erzbischofs und Kanzlers Rainald v.Dassel. Damit wird v.Damm bestätigt. Vater könnte nach Thiele ein  NN (Adolf?) wohl aus sächsischer Edelingsfamilie sein, der Vasall der Billunger ist. Großvater dann evtl. ein Edler in Westfalen. Die Version von Thiele wird hier übernommen, womit Mechthild Schwester des Adolf I v.Schauenburg ist (+wohl 1130).     Konsequenz :   Mechthild ist an dieser Stelle als Ehefrau des Ludolf v.Dassel ersatzlos zu streichen.

oo Ludolf I. von Dassel

311 564 596. von Everstein, Albrecht II., * 1135, + 1202

Albrecht war ein Parteigänger Barbarossas im Streit mit den Welfen. Er war der Sohn von Albrecht I. von Everstein und Judith von Schwalenberg sowie der Enkel von Konrad Everstein). Sie hatten einen Sohn Albert (oder Albrecht) III. (* 1170).

oo 1167 Richza von Schlesien

311 564 597. von Schlesien, Richza, * Breslau um 1135, + 16.06.1185

war die Tochter von Wladyslaw II. von Polen und Agnes, Tochter von Markgraf Leopold III von Österreich; Cousine von Kaiser Friedrich Barbarossa.

Richeza heiratete:

    * 1152 Alfons VII. von Kastilien († 21. August 1157). Ihr Sohn Ferdinand starb vor 1157, ihre Tochter Sancha von Kastilien heiratete Alfons II. von Aragonien.

Nach dem Tod ihres Mannes verließ Richeza um 1159 Kastilien und ging an den Hof von Raimund Berengar IV., dem Vater von Alfons II. von Aragonien.

    * 1161 Raimund Berengar III., Graf der Provence († 1166). Sie hatten eine Tochter Dulcia II. (* 1165; † 1172).

    * _??_ Raimund V., Graf von Toulouse (* 1134; † 1194)?

    * 1167 Albrecht II. von Everstein (1135-1197/1202). Albrecht war ein Parteigänger Barbarossas im Streit mit den Welfen. Er war der Sohn von Albrecht I. von Everstein und Judith von Schwalenberg sowie der Enkel von Konrad Everstein). Sie hatten einen Sohn Albert (oder Albrecht) III. (* 1170).

oo 1167 Albrecht II. von Everstein

311 564 598. von Wittelsbach, Otto VI., * Indersdorf 1147, + 18.08.1189

stirbt als Otto III Pfalzgraf von Bayern, 1158 neben seinem Bruder Otto II (Otto VIII, Otto I Herzog von Bayern), heiratet nach Damm Benedicta v.Wörth nach Isenburg/Europ.Stammtafeln und nach G.Heinrich/Die Grafen v.Arnstein heiratet er Benedicta v.Moosburg (siehe dort)

oo Benedikte von Wörth (von Moosburg)

311 564 599. von Wörth (von Moosburg), Benedikte, * um 1150

oo Otto VI. von Wittelsbach

311 564 600. von Ziegenberg, Sigebodo II.

?  Sigebodo v.Ziegenberg, 1163

311 564 604. von Lutterberg-Scharzfeld, Burchard II., * um 1150, + nach 26.02.1226

1194 - 1226,  Graf v.Scharzfeld,  heiratet Adelheid v.Ziegenhain

oo Adelheid von Ziegenhain

311 564 605. von Ziegenhain, Adelheid, * um 1167, + nach 26.02.1226

stirbt nach 26.2.1226, Ehe1 Burchard I v.Lutterberg (Gf v.Scharzfeld), 1194-1222, 1224 tot, Bruder ist Ludwig I v.Ziegenhain. Nach HFK 28/81-98 heiratet sie vor 19.10.1224 in Ehe2 Ulrich v.Münzenberg.

oo Burchard II. von Lutterberg-Scharzfeld

311 564 606. von Hadmersleben, Baldorf der Jüngere

Herr von Hadmersleben, 1222 der Ältere,  1194 - 1222

oo Adelheid ...

311 564 607. Adelheid

genannt 1222

oo Baldorf der Jüngere von Hadmersleben

311 564 608. von Ludolfshausen, ...

311 564 674. von Loccum, Burchard I., Graf, * um 1097, + ermordet 1130

war Graf von Loccum, Graf im südlichen Ambergau, Vogt von Gandersheim und Clus.

Seine Mutter war Akarina (auch: Aliarina), deren Mutter war Oda von Elsdorf, die Großmutter war Ida von Elsdorf.

Burchard war enger Freund von Lothar III. von Süpplingenburg und mit ihm verschwägert.

Burchard, ein Lehnsmann von Hermann II. von Winzenburg, war durch kaiserliche Gunst hoch emporgestiegen und zu einer Grafschaft in Friesland gelangt. Wegen eines Burgbaus war er darauf mit Hermann in einen erbitterten Streit geraten, und dieser ließ endlich 1130 seinen widerspenstigen Vasallen auf einem Kirchhofe überfallen und erschlagen. Aus Sühne für diese Tat übertrug er 1143 seinen Hof in Derneburg dem Bischof Bernward von Hildesheim.

Burchards Sohn ist Wilbrand I. von Loccum-Hallermund .

332 070 912. von Reichenbach, Gozmar, Graf, * um 1040, + nach 1062

1062 Zeuge als Fuldaischer Vogt

332 070 930. von Bilstein, Theodger, Graf

332 070 932. von Nüringen, Siegfried, Graf, * um 1030, + nach 1081

Gf. im Niddagau, urk. 1071-1081.

332 070 934. von Friaul, Werigand, Graf, * um 970, + um 1035

Werigand war wahrscheinlich ein Sohn von Azzo (Adalbert), der 965 Vogt des Patriarchen Rodoald von Aquileia in Istrien war. Er verwaltete wichtige Kirchenlehen Aquileias.

1001 schenkte König Otto III. dem Grafen die Hälfte des Schlosses Silikano und des Hofes Gorizia sowie des dazu gehörigen Landes zwischen Isonzo und Wippach samt Gebirgen. Der Empfänger der anderen Hälfte, Patriarch Johann, bekämpfte die Schenkung, wurde aber beim Gerichtstag zu Verona im selben Jahr abgewiesen; die Urkunde bezeichnet Werigand als "Graf der Grafschaft Friaul".

Beim Gerichtstag am 19. Mai 1027 zu Verona, welchen König Konrad II. zur Entscheidung des Streites zwischen Patriarch Poppo von Aquileia und Herzog Adalbero von Kärnten abhielt, erscheint Graf Werigand unter dem Namen Wezzelin als Vogt des Herzogs und als Gewaltbote.[1]

In einer Urkunde einer Wildbann-Verleihung an Patriarch Poppo 1028 scheint Werigand als Graf Warientus im Gau Friaul auf.[2]

Um 1051 sind mehrere Schenkungen Gräfin Willibirgs, seiner Witwe, zu Gunsten Geisenfelds zum Gedächtnis ihres Gatten Werigand beurkundet.

Ein Ludwig, den man 1056 und 1060 als Grafen von Friaul findet, könnte Werigands Sohn oder Enkel gewesen sein.

oo Willibirg von Ebersberg

332 070 935. von Ebersberg, Willibirg, + nach 1056

oo Werigand von Friaul

332 070 978. von Oberlothringen, Dietrich II., Herzog, * 1065, + 30.12.1115

folgt 1070 dem Vater als 3. Hzg. seines Hauses in Ober-Lothringen, Graf im Elsaßgau, Vogt von Remiremont usw.; er ist vom Besitz nur ein "Primus inter pares" in Lothringen; streitet ständig mit den anderen weltlichen Großen und den Bischöfen des Landes, muß sogar das Prinzip einer Nachwahl durch diese akzeptieren, obwohl Lothringen ein Reichslehen ist; wehrt jahrelang die Ansprüche des Ludwig von Mömpelgard-Pfirt und Bar ab, der über seine Frau Lothringen fordert; wird dabei von Kaiser Heinrich IV. gestützt; muß bedeutende Privilegien zugestehen, u.a. bei der Rechtssprechung, treue Stütze der salischen Kaiser, setzt sich im dt.-frz. Grenzraum entschieden für die Reichsidee ein; während seiner Zeit bürgert sich für Ober-Lothringen die Bezeichnung Lothringen ein, da eine Unterscheidung zu Nieder-Lothringen, das völlig auseinander gebrochen war (u.a. Limburg, Flandern, Brabant), nicht weiter nötig

aus dem Haus Châtenois war seit 1070 Herzog von Oberlothringen, Graf im Elsassgau und Vogt von Remiremont. Er war der älteste Sohn des Herzogs Gerhard von Oberlothringen und der Hedwig von Namur.

Dietrichs Bruder Gerhard erhob ebenfalls Anspruch auf den Herzogstitel. Die Auseinandersetzungen zwischen den Brüdern endeten 1073 durch einen Friedensschluss, in dem Gerhard bereits den Titel eines Grafen von Vaudémont trägt.

Dietrich stand auf Seiten König Heinrichs IV., für den er gegen die Sachsen kämpfte, vor allem 1075 in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut.

1078 eroberte er mit Heinrich gemeinsam die Festung Metz, deren Bischof Hermann sich auf die Seite des Papstes Gregor VII. gestellt hatte. In der Folgezeit griff Dietrich mehrmals in Belange des vertriebenen Bischofs ein, der ihn daraufhin exkommunizierte, was der Papst Anfang 1079 dann auch bestätigte. Als der Bischof 1082 nach Metz zurückkehrte, konnte Dietrich dies nicht verhindern; erst zwei Jahre später, 1084, gelang Heinrich IV. selbst die erneute Unterwerfung der Stadt, die aber auch nicht von Dauer war.

Er heiratete in erster Ehe Hedwig von Formbach, Tochter des Friedrich von Formbach und der Gertrud von Hadmersleben, wohl Witwe eines Grafen Heinrich, Witwe des Gebhard von Süpplingenburg († 1075 in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut), Graf im Harzgau.

oo 1079 Hedwig von Formbach

332 070 979. von Formbach, Hedwig, * 1050, + um 1090

oo 1079 Dietrich II. von Oberlothringen

332 070 982. von Wassenberg und Geldern, Gerhard III. Flaminus, Graf, * 1063, + um 1125

Graf von Wassenberg 1085, 1096 Graf von Geldern

Gerhard wurde 1085 als Graf von Wassenberg, 1096 erstmals als „Graf von Geldern“ erwähnt. Der Titel „Landgraf“ erscheint ebenfalls 1096. Er gilt als Stammvater der Grafen von Geldern aus dem Hause Wassenberg, (der Flamenses,) das 1371 im Mannesstamm erlosch.

Gerhard benannte sich abwechselnd nach Wassenberg (Gerhard III. von Wassenberg) und nach Geldern (Gerhard I. von Geldern), bis sich 1118 Geldern bei der Benennung durchsetzte. Als Inhaber der kaiserlichen Vogtei, als Kirchenvogt und als allodialer Grundeigentümer hat sich Gerhard veranlasst gesehen, den Schwerpunkt seines Machtbereiches zu verlagern und sich Graf von Geldern (1096) zu nennen. Infolge dieser Schwerpunktverlagerung ist vermutlich in dieser Zeit die erst 1237 nachweisbare Burg Geldern erbaut worden.

Gerhard I. von Geldern war neben dem Herzog von Brabant und dem Grafen von Luxemburg-Namur größter weltlicher Territorialherr in Niederlothringen. Er blieb als einziger Landesherr dieser Region strikt kaiserlich.

Der Zeitpunkt des Todes Gerhards I. ist unbekannt (nach 1129), und es ist nicht geklärt, ab wann ihm ein mündiger Nachfolger zur Verfügung stand. Nach Euler und Renn ist er 1117/1118 verstorben. Von Raumer findet 1129 nur noch den Grafen Gerhard von Geldern, Regesta Imperii (25. Dezember 1128) kennt ebenfalls nur den Grafen von Geldern, sodass ein früherer Tod des Gerhard I. von Geldern vorauszusetzen ist.

    * Seine erste Ehefrau ist unbekannt. Dass Gerhard zweimal verheiratet gewesen sei, geht auf die lange Diskussion darüber zurück, ob es sowohl eine Clementia von Gleiberg wie auch eine Clementia von Poitou gegeben habe. Da aber diese mittlerweile als eine einzige Person gesichert sind, gibt es keinen Grund mehr zur Annahme, dass Gerhard von Geldern zweimal geheiratet hätte.

    * Jolante (* um 1090); heiratete 1.) circa 1107 den Grafen Balduin III. (Hennegau); und 2.) etwa 1122 Gottfried de Bouchain, Burggraf von Valenciennes (vgl. Ostervant, Gottfried II.). Da Jolante (* um 1090) und die Ehe mit Clementia von Poitou bereits um 1086, ist auch Jolantes Tochter aus dieser, wohl einzigen Ehe Gerhards von Gelderns.

    * Nach 1086 heiratete er Clementia von Poitou gt. von Gleiberg (* 1046/59, † nach 1129), Tochter des Grafen Wilhelm Aigret von Poitou (1023-1058), Herzog von Aquitanien, und der Ermesinde von Longwy († nach 1058). Witwe des Grafen Konrad von Luxemburg (* 1086)

          o Jutta/Judith (* um 1090, † 24. Juni 1151), Erbin von Wassenberg; ∞ 1110 Walram III. (Limburg)

    * Er hatte ferner einen Sohn, den Grafen Gerhard II. (Geldern), der Lange.

    * (Adelheid? ∞ Ekbert Graf von Tecklenburg; vgl. Tochter von Walram III. (Limburg))

oo Clémence von Poitou

332 070 983. von Poitou, Clémence, * um 1058, + nach 1129

oo I. Gerhard III. Flaminus von Wassenberg und Geldern, II. Konrad I. von Luxemburg

332 070 984. Giselbert, Edelherr, * um 1020, + vor 1108

urk. (1037-52) Zeuge eines Lehnsauftrages des Freien Werinbrecht und dessen Neffe Herigisus in Rüsfort bei Bersenbrück an Osnabrück

oo Rixa von Rüstringen

332 070 985. von Rüstringen, Rixa, * um 1020

oo Giselbert ...

332 070 986. von Goseck, Dedo, Pfalzgraf, * um 1000, + Pöhlde, ermordet 05.05.1056

bestattet in Goslar. Gf. v. Goseck u. im Hassegau, Pfgf. v. Sachsen 1043

oo Ida von Elsdorf

332 070 987. von Elsdorf, Ida, * um 1020, + nach 1085

reist nach dem gewaltsamen Tode ihres Sohnes Ekbert zu ihrem Verwandten Papst Leo IX. der ihr rät, dem Mörder Udo von Stade zu verzeihen und ihn als Erben einzusetzten. 1071 Mitschenkerin des Schluchseegebietes an das Kloster St. Blasien, schenkt 1085 dem Allerheiligenkloster in Schaffhausen Besitz in Grafenhausen und der Birkendorfer Kirche selbst Land in Mettingen/Wurach

oo Dedo von Goseck

332 070 988. von Werl-Arnsberg, Konrad II., Graf, * um 1040, + gefallen Nordfriesland 19.07.1092

Konrad war der Sohn des Grafen Bernhard II. Er selbst heiratete Mechthild (verschiedentlich auch Mathilde genannt), eine Tochter des Bayernherzogs Otto von Northeim. Trotz dieser engen Verwandtschaft stand Konrad auch während der von Otto von Nordheim angeführten sächsischen Adelserhebung auf Seiten Kaiser Heinrich IV. Er hat möglicherweise 1075 auch an der Schlacht an der Unstrut teilgenommen. Auch während des Investiturstreits blieb auf Seiten des Kaisers. Konrad nahm dann auch 1081-1084 an Heinrichs IV. Italienzug teil.

In seinem eigenen Machtbereich begann unter ihm der Bau der Grafenburg in Arnsberg. Von seinem Bruder Heinrich von Werl kaufte Konrad dessen Erbteil, damit der Bruder mit dem Geld vom Kaiser das Bischofsamt von Paderborn erwerben konnte. Konrad selbst hat sich für den Bruder während der Belagerung von Rom beim Kaiser für Heinrich eingesetzt. Von Heinrich IV. als Bischof schließlich anerkannt, unterstützte Konrad seinen Bruder bei der gewaltsamen Vertreibung eines konkurrierenden Bischofsanwärters. Außerdem stand Konrad in Auseinandersetzungen mit den Erzbischöfen von Bremen um von diesen die ehemals gräflichen Besitzungen in Friesland wieder zu erhalten.

Auf einem Feldzug nach Friesland zur Behauptung von Resten des norddeutschen Besitzes wurde Konrad nach Angaben der Annalista Saxo: „mit seinem Sohne Hermann und vielen anderen Edlen von den Friesen, welche Morseten genannt werden, erschlagen.“

oo Mechthild von Northeim

332 070 989. von Northeim, Mechthild, * um 1053

oo Konrad II. von Werl-Arnsberg

332 070 990. von Hildrizhausen, Heinrich II., Graf, * um 1040, + um 1085

MarkGraf v. Hildrizhausen 1078

oo Beatrix von Schweinfurt

332 070 991. von Schweinfurt, Beatrix, * um 1040, + 1104

oo Heinrich II. von Hildrizhausen

332 070 992. von Berg, Adolf II., * um 1057, + nach 1090

um 1077 Vogt der Abteien Werden und Deutz, Graf von Hoevel=Huvili, Graf im Auelgau(Avalgau=Siegburg), hat großen Besitz im Wuppergebiet und am Hellweg

oo um 1077 Adelheid von Lauffen

332 070 993. = 83 017 789. von Lauffen, Adelheid

332 070 994. von Kleve, Dietrich II., Graf, * um 1052, + nach 1118

urk. 1085-1114, Gf. v. Kleve

oo Berta von Montjoie

332 070 995. von Montjoie, Berta, * um 1052

dieser Dietrich II v.Cleve ist bei Damm der Sohn des Rütger II v.Cleve, Thiele führt in der Rütger-Linie bis Arnold II keinen Dietrich, Schwennicke führt Rütger I - Rütger II - Dietrich (1092-1118), der mit diesem Dietrich identisch zu sein scheint, Stöber führt dagegen Rütger I - Dietrich I Dietrich II, er kennt keinen Rütger II v.Cleve und schon gar nicht als Vater des Gerhard I v.Hostaden, dem Bruder von Dietrich II, bei ihm beginnt diese Linie mit Adelheid v.Cleve (oo Adolf III v.Berg), T.d.Dietrich II. Siehe Schema in AL Elisabeth (v)Grafschaft.

oo Dietrich II. von Kleve

332 070 996. von Schwarzenburg, Berthold I.

oo ... von Schwarzenburg

332 070 997. von Schwarzenburg, ...

oo Berthold I. von Schwarzenburg

332 070 998. von Formbach, Dietrich II., Graf, + 29.11.1145

oo Adelheid von Österreich

332 070 999. von Österreich, Adelheid

oo Dietrich II. von Formbach

332 071 000. von Cuyk, Heinrich I., Graf, * um 1077, + um 1108

Graf v. Cuyk, BurgGraf v. Ütrecht, urkundlich 1096-1108

oo Alveradis von Hostaden

332 071 001. von Hostaden, Alveradis, * um 1075, + 1131

oo Heinrich I. von Cuyk

332 071 002. von Arnsberg, Friedrich I., * um 1075, + 11.02.1124

Friedrich war der Sohn des Grafen Konrad II. von Werl-Arnsberg und Mathilde von Northeim, einer Tochter des Grafen Otto von Northeim, Herzog von Bayern. Er selbst war verheiratet mit Adelheid von Limburg, einer Tochter des Herzogs Heinrich I. Aus der Ehe ging die Tochter Ida (teilweise auch als Jutta bezeichnet) als Erbin der Grafschaft Werl-Arnsberg hervor. Diese war in erster Ehe mit Gottfried II. Graf von Cappenberg und in zweiter Ehe mit Gottfried I. Graf von Cuyk verheiratet.

Nachdem Graf Konrad II. zusammen mit seinem Sohn Hermann 1092 gegen die Friesen gefallen war, beerbten ihn seine Söhne Friedrich und Heinrich. Friedrich war höchstwahrscheinlich der Ältere von beiden und wurde mit der Grafschaft seines Vaters belehnt. Vermutlich wegen der Erbteilung der Allode mit seinem Bruder verlegte Friedrich den Schwerpunkt seiner Herrschaft nach Arnsberg, während sein Bruder Heinrich sich nach der Burg Rietberg benannte.

Friedrichs Beiname gibt den Charakter seiner Herrschaft wieder. Der sächsische Annalist berichtete, dass Friedrich durch seine Gewalt, fast das ganze „Land Westfalen in Knechtschaft gebracht worden war. (...) Eben jener war ein zweiter Cäsar; seine Hand war gegen alle und aller Hand war gegen ihn. (...)“ Daher erhielt er den Namen der "Streitbare." Harm Klueting urteilt, dass Friedrich in seiner Regentschaftszeit zum „mächtigsten Mann Westfalens aufstieg.“ Nach dem Tode seines Bruders Heinrich setzte er einige Jahre seine Nichte gefangen, um sicherzustellen, dass nicht durch eine Heirat ihr Erbgut seiner Verwaltung entzogen werden konnte.

Über den engeren Bereich seiner Grafschaft hinaus war Friedrich von Bedeutung, weil er in der Politik des Reiches eine beachtliche Rolle spielte und Einfluss auf die zeitgenössischen Kaiser ausübte. Wie sein Vater stand er im anhaltenden Streit mit dem Reformpapsttum auf Seiten der Kaiser (was zu seiner negativen Beurteilung durch geistliche Chronisten beigetragen haben mag.) Seine anfangs kaisertreue Position stand dabei im auffälligen Gegensatz zu den meisten anderen sächsischen Adeligen, die den Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden unterstützten. Als Anhänger Kaiser Heinrich IV. fiel Friedrich 1102 in das Gebiet des Erzbischofs von Köln Friedrich I. von Schwarzenburg ein. Daraufhin griff der Erzbischof die Grafschaft an und zerstörte die Arnsberger Burg. Die Truppen des Bischofs wurden anschließend allerdings von Friedrich besiegt und teilweise gefangen genommen. Allerdings erfolgte die Einigung zwischen den streitenden Parteien zu Lasten Friedrichs. Dieser musste die Hälfte der seinem Haus noch verbliebenen Grafenrechte an das Erzbistum Köln abtreten. Diese Gebiete wurden von den Kölnern an Gefolgsleute wie die Herren von Ardey und die Herren von Volmarstein als Lehen weitergegeben. Im Konflikt zwischen dem späteren Kaiser Heinrich V. und dessen Vater Heinrich IV. stand Friedrich im Gegensatz zu großen Teilen des Adels auf Seiten des Vaters. In diesem Zusammenhang griff er den auf Seiten des Sohnes stehenden Bischofs Burchard von Münster an, nahm diesen 1106 gefangen und lieferte ihn an den Kaiser aus.

Aus diesem Grund war nach dem Tod Heinrichs IV. das Verhältnis zum neuen Herrscher nicht ungetrübt. Daher begleitete nicht der Graf, sondern dessen Bruder Heinrich Kaiser Heinrich V. auf seinem Kaiserzug nach Italien. Heinrich gehörte 1111 während der Verhandlungen mit Papst Paschalis II. zu den von den Deutschen gestellten Geiseln.

Im Jahr 1112 besuchte Friedrich das Hoflager des Kaisers in Münster und hat diesem seine Gefolgschaft geschworen. Freilich dauerte dieses Einvernehmen nicht lange. Friedrich und sein Bruder Heinrich gehörten 1114 zu den sächsischen Adeligen, die sich unter Führung des neuen Sachsenherzogs Lothar von Supplinburg gegen den Kaiser empörten. Zu den Unterstützern gehörten auch die Erzbischöfe von Köln und Mainz. Als er während der Schlacht bei Jülich mit seinen Truppen den kaiserlichen Einheiten in den Rücken fiel, trug er entscheidend zu dessen Niederlage bei. Die kaiserlichen Truppen fielen daraufhin plündernd in die Grafschaft ein. Sie konnten Friedrich aber nicht entscheidend schwächen, der weiterhin eine wichtige Rolle in der Empörung des Adels spielte. Im Frühjahr 1115 begann Heinrich V. einen Feldzug. Er eroberte Braunschweig und verwüstete Halberstadt. Unter Führung von Friedrich, seinem Bruder Heinrich, den Grafen von Ravensberg und Heinrich von Limburg kamen westfälische Adelige den Antikaiserlichen zur Hilfe. Diese gingen daraufhin ebenfalls in die Offensive und griffen den kaiserlichen Feldherrn Hoyer von Mansfeld an. Daraufhin vereinigten sich auch Mansfeld und Heinrich V. und beide Seiten trafen am 11. Februar 1115 in der Schlacht am Welfesholz aufeinander. Lothar von Supplinburg und seine Verbündeten haben diesen Kampf gewonnen. Der Kaiser zog sich nach Mainz zurück und die Aufständischen zerstörten in Dortmund die kaiserliche Pfalz und wandten sich anschließend nach Münster, das auf der Gegenseite stand und aus Furcht vor den Grafen von Arnsberg und Tecklenburg befestigt worden war. Die Verbündeten eroberten die Stadt und ersetzten Bischof Burchardt durch Theoderich von Weizenburg. Friedrich war anschließend auch an der Zerstörung der Burgen Falkenhagen und Waldshausen beteiligt. Im Kloster Corvey erreichten Abgesandte des Kaisers unter ihnen Herzog Welf von Bayern, dass die Aufständischen auf einer Reichsversammlung in Mainz am 1. November 1115 mit dem Kaiser in Verhandlungen eintreten würden.

Während des Aufenthalts in Corvey schloss Friedrich Freundschaft mit Abt Erckenbert und ließ sich sogar in die dortige Gebetsbruderschaft aufnehmen. Diese Freundschaft nutzte der Abt um Friedrich zu einem Angriff auf Obermarsberg zu veranlassen. Seit Ludwig dem Frommen gehörte die dortige ehemalige Reichsfeste Eresburg dem Kloster Corvey, das dort ein Konvent unterhielt. Die Einwohner der dazugehörigen Siedlung hatten sich gegen die Herrschaft des Klosters erhoben. Friedrich führte den Wunsch des Abtes aus und zerstörte die Befestigungen in Obermarsberg. Dies war nicht nur eine Freundschaftsgeste gegenüber dem Abt, sondern auch eine willkommene Gelegenheit eine befestigte Stelle an der Grenze des eigenen Gebietes auszuschalten.

m Gegensatz zu den hochadeligen Führern der Adelsempörung war Friedrich offenbar tatsächlich nach Mainz gereist, hatte die Fronten gewechselt und sich dort mit dem Kaiser Heinrich V. ausgesöhnt. Die Ursache dafür sieht Klueting in der wachsenden Macht Lothar von Supplinburg. Der Aufbau einer starken Herzogsgewalt hätte die relativ unabhängige Stellung der westfälischen Grafen bedroht. In der Folge tauchte er dann als Zeuge bei kaiserlichen Amtshandlungen auf. Von nun an war Friedrich in kaiserlichen Diensten tätig. Im Jahr 1120 führte der Wechsel der Fronten, zum Angriff von Lothar von Supplinburg auf das Territorium des Grafen Friedrich und zur Zerstörung der Rüdenburg bei Arnsberg. Im selben Jahr war Friedrich dann einer der Vermittler zwischen dem Kaiser und den aufständischen Fürsten sowie dem Erzbischof von Köln.

War Friedrich in den vorangegangen Jahren vor allem in die Konflikte des Reiches verwickelt, musste er sich nunmehr um den Bereich seiner Herrschaft selbst kümmern. So hat er vergeblich versucht, die Gründung der Burg Altena durch den Grafen von Berg zu verhindern.

Auch in der eigenen Familie hatte Friedrich Probleme. Da er ohne männlichen Erben blieb, war seine Tochter Ida Erbin der Grafschaft. Eine Vereinigung mit dem Besitz von deren Ehemann Gottfried von Cappenberg hätte die Basis für eine neue starke Grafenlinie geboten. Dieser wie auch sein Bruder Otto entschlossen sich allerdings 1121 zur Buße für die Gewalttaten während des Aufstands des Lothar von Supplinburg, ihren Besitz aufzugeben, und gründeten mit dem Kloster Cappenberg das erste westfälische Prämonstratenserkloster. Nachdem ihr Mann in das von ihm gegründete Kloster eingetreten war, heiratete Ida in zweiter Ehe den holländischen Grafen Gottfried von Cuyk.

Mit dem Tod Friedrichs erlosch das Haus der Grafen von Werl-Arnsberg. Das Erbe trat der zweite Ehemann der Tochter Ida, Gottfried von Cuyk, an, der zum Stammvater der jüngeren Linie der Grafen von Arnsberg wurde

oo Adelheid von Limburg

332 071 003. = 41 508 887. von Limburg, Adelheid

332 071 008. von Santersleben, ..., * um 1040

Vater des NN (Adolf ? ) könnte nach Thiele NN sein, ein Edler aus Westfalen

332 071 016. von Schwarzburg, Sizzo IV. (II.), Graf, * um 1035, + um 1075

v.Damm nennt als Vater von Günther I diesen "Sizzo IV" mit den Jahreszahlen 1095-1123 (sehr unwahrscheinlich). Thiele gibt nur indirekt als Vater des Günther I einen Sizzo II an. Prof.Dr.Bühring nennt als Vater des im Stammbaum der Käfernburger Familientradition geführten Günther den Siczo = Sygahart mit dem Zusatz "Beschenker des Naumburger Doms, wo er begraben liegt". Damit stimmt er überein mit seinem von ihm selbst aufgestellten Stammbaum, wo er ihn - wie Thiele - Sizzo II nennt *). Da bei v.Damm erst der Vater des an dieser Stelle von ihm so genannten Sizzo IV als Sizzo III und als Gründer des Domes zu Naumburg bezeichnet wird, sollte hier der durch v.Damm genannte Sizzo IV eher gestrichen werden, da auch die Jahreszahlen 1095-1123 sehr unwahrscheinlich sind. *)Der von Bühring aufgestellte Stammbaum beruht auf den Urkunden, die Dobenecker in seinen "Regesta historiae Thuringiae" Bd.I u.II nennt. Apfelstedt nennt als Vater des Günther I (oo Mechthild v.Turow) einen Sizzo II, der sich 1075 bei Spiraha dem Kaiser Heinrich IV unterwirft. Er sagt aber dazu, daß auch dessen Bruder Günther der Vater sein könnte, der 1036-1042 als Freund von Ludwig dem Bärtigen genannt wird.

332 071 018. von Wladimir, Jaropolk Pjotr Isjaslawitsch, Grossfürst, * vor 1050, + ermordet 22.11.1086

(* vor 1050; † 22. November 1087 oder 1086) aus der Familie der Rurikiden war der älteste Sohn des Großfürsten Isjaslaw I. von Kiew und der Gertrud von Polen, Tochter von König Mieszko II. Lambert.

Während der Herrschaft seines Vaters als Großfürst war Jaropolk zeitweise Mitregent. In dieser Funktion verhandelte er um 1073, nachdem die Kiewer sowie seine Onkel seinen Vater aus dem Fürstentum vertrieben hatten, auch mit Papst Gregor VII., übergab ihm Kiew und erhielt es als apostolisches Lehen zurück. Diesen Rechtsanspruch konnte er jedoch nie durchsetzen.

Als Jaropolks Vater 1078 fiel, ging der Titel des Großfürsten von Kiew an dessen Bruder Wsewolod I.. Jaropolk bekam die Teilfürstentümer Wolhynien (Wladimir) und Turow. Als er 1087 ermordet wurde, lebte sein Onkel noch, so dass dessen Nachfolge an Jaropolks jüngeren Halbbruder Swjatopolk ging, den späteren Großfürsten von Kiew.

Jaropolk Pjotr Isjaslawitsch heiratete um 1073 Kunigunde von Weimar, † 8. Juni 1140, eine Tochter des Grafen Otto I.; mit ihr hatte er (mindestens) fünf Kinder:

    * Anastasija Jaropolkowna, * 1074, † 8. Januar 1159; ∞ Gleb Wseslawitsch, Fürst von Minsk, † November 1119, wohl am 19., ebenfalls aus der Familie der Rurikiden

    * Tochter, * wohl 1076 ∞ nach 1087 Günther von Schwarzburg, † 1109

    * Jaroslaw Jaropolkowitsch, † 11. August 1103

    * Wjatscheslaw Jaropolkowitsch, † 13. Dezember 1104

    * Wasilko Jaropolkowitsch

Nach Jaropolks Tod heiratete Kunigunde in zweiter Ehe den Grafen Kuno von Beichlingen († 1103), mit dessen Tod sie Beichlingen erbte, in dritter Ehe Wiprecht von Groitzsch († 1124)

oo Kunigunde von Weimar-Orlamünde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

332 071 019. von Weimar-Orlamünde, Kunigunde, * um 1055, + 20.03.1117

oo Jaropolk Pjotr Isjaslawitsch von Wladimir

332 071 024. von Querfurt, Burchard I. der Fromme, * um 1005

um 1040 Herr von Querfurt

332 071 026. von Ammensleben, Dietrich II., Graf, * um 1050, + 1120

Er stammte aus Thüringen und war ab 1108 Graf von Ammensleben; 1120 gründeten sie das Kloster Ammensleben. Herr v. Ammensleben durch Heirat, 1096 Graf

oo um 1070 Amulrada von Ammensleben

332 071 027. von Ammensleben, Amulrada, + nach 1120

oo um 1070 Dietrich II. von Ammensleben

332 071 034. von Lohra, Beringer I., Graf, * um 1060, + nach 1120

urkl.1107-1120, vor 1100 Graf von Lohra

oo ... von Lohra

332 071 035. von Lohra, ...

Erbin v. Lohra

oo Beringer I. von Lohra

332 071 036. von Hostaden, Gerhard I., * um 1050

1074-1096, Bruder des Kölner Erzbischofs Hermann v.Hostaden (1089-1099), nach v.Damm ist Rütger II v.Cleve d.Vater, Stöber führt Gerhard v.Hostaden zweimal, einmal als "Bruder des Erzbischofs von Köln" in Vatereigenschaft und dann in Sohneigenschaft als "oo (Adelheid) v.Wickerode", jedoch ohne jegliche Anbindung. Nach v.Damm ist Gerhard I auch Bruder des Dietrich II v.Cleve, wodurch die v.Hostaden in den Stamm v.Cleve einmünden; in der AL Schleußner (DFA Bd.14) wird der Stamm v.Grafschaft direkt über Gerhard I v.Hostaden (Bruder von Hermann dem Reichen v.Hostaden, 1089-1099 Erzbischof v.Köln) bis Rütger II v.Cleve geführt mit Verweis Fortsetzung siehe v.Cleve

oo um 1074 Adelheid von Wickerode

332 071 037. von Wickerode, Adelheid, * um 1055

oo um 1074 Gerhard I. von Hostaden

332 071 038. von Spanheim, Stephan II., Graf, * um 1050, + um 1095

Gf. v. Spanheim nach 1075

oo Sophie von Formbach

332 071 039. von Formbach, Sophie, * um 1053, + nach 1094

oo Stephan II. von Spanheim

332 071 072. von Andechs, Friedrich I., Graf, * um 980, + um 1030

Graf von Andechs und an der oberen Isar; Graf von Wasserburg; mächtiger Dynast in Bayern, die weitere Abstammung ist bei WW-Person nicht erwähnt

oo Hemma von Schwaben


332 071 073. von Schwaben, Hemma, * um 983, + 1030

oo Friedrich I. von Andechs

332 071 074. von Hohenwart, Konrad, Graf von Ambras, * um 975, + um 1005

332 071 076. von Schweinfurt, Heinrich I., Markgraf, * 950, + 18.09.1017

Heinrich, auch genannt Hezilo, war der Sohn des Markgrafen Berthold, Graf des östlichen Franken, und der Eilika, eine geborene von Walbeck und Gründerin des Benediktinerklosters Schweinfurt. Er wurde 981 Graf an der unteren Naab, 983 Graf an der unteren Altmühl, 994 Markgraf auf dem bayerischen Nordgau und 1002 Graf im Radenzgau.

Im Jahr 1002 unterstützte Heinrich Herzog Heinrich IV. von Bayern bei der Königswahl gegen den Markgrafen Ekkehard I. von Meißen und Herzog Hermann II. von Schwaben unter der Zusage, die Nachfolge Heinrichs in Bayern antreten zu können.

Als der neue König seine Zusage jedoch nicht einlöste, verbündete sich Heinrich von Schweinfurt neben einigen Verwandten in der Schweinfurter Fehde mit Boleslaw Chrobry, dem Herzog von Polen, der sich mit Heinrich II. überworfen hatte, und Brun, dem Bruder des Königs.

Die Grafschaft Schweinfurt gründete sich auf Besitzungen im Nordgau, im Radenzgau und im Volkfeldgau, die durch eine Kette von Burgen gesichert waren. Damit nahm der Markgraf eine wichtige Position im zentralen Reichsgebiet ein.

Die Kampfhandlungen, u. a. überliefert durch den zeitgenössischen Berichterstatter Thietmar von Merseburg, betrafen auch die Burg Creußen. Der Markgraf versuchte vergeblich, sie zu entsetzen. Angesichts des gescheiterten Versuches ergab sich die Burgbesatzung und verhinderte so die völlige Zerstörung der Burg. Im weiteren Verlauf ließ der Markgraf seine eigene Burg Kronach niederbrennen, um deren Einnahme durch die gegnerischen Truppen zu verhindern. Diese nahmen allerdings in Kronach viele Gefangene, darunter auch etliche Polen und auch den Sohn des Grafen Siegfried von Nordheim. Der Markgraf flüchtete zu seinem Verbündeten, dem polnischen Herzog. Zusammen mit Erkanbald, dem Abt von Fulda, sollte der Würzburger Bischof Heinrich den Hauptsitz des Fürsten auf der Burg Schweinfurt in Brand setzen und zerstören. Tatsächlich wurden mit Rücksicht auf die markgräfliche Mutter Eila nur die wehrhaften Bauten der Burg geschleift.

Die verbündeten Adligen wurden im Sommer 1003 geschlagen. Die Herzogswürde in Bayern gab der König an Heinrich von Luxemburg, seinen Schwager, um die Königsmacht in Ostfranken zu stärken. Heinrich von Schweinfurt verlor seine Grafschaften und Reichslehen, wurde nach seiner Gefangenschaft auf Burg Giebichenstein 1004 begnadigt, erhielt aber nur seinen Eigenbesitz zurück. Damit war die Grafschaft Schweinfurt jedoch zerschlagen, und in der Folgezeit entstand in der Region ein Machtvakuum.

1009 und 1011 trat Heinrich von Schweinfurt als Graf an der Pegnitz auf, 1015 als Graf an der oberen Naab. Heinrich starb am 18. September 1017. Er wurde vom Würzburger Bischof Heinrich, dem ersten Bamberger Bischof Eberhard und dem Triester Bischof Richulf (auch Rikulf) an der Nordseite der Kirche der Burg Schweinfurt bestattet.

oo Gerberga von Gleiberg

332 071 077. von Gleiberg, Gerberga, * um 970

oo Heinrich I. von Schweinfurt

332 071 078. von Turin-Albenza, Odalrico Manfredo II., Marchese, * um 982, + Turin 29.10.1035

Odalrich-Maginfred (Odelricus dictus Mainfredus), wohl 1001 Markgraf von Turin, Herr von einem Drittel Valle di Susa, 31. Juli 1001 von Kaiser Otto III. einschließlich Immunität bestätigt, gründet 1028 das Kloster Santa Maria di Caramagna, und 1029 San Gusto di Susa, begraben im Duomo di San Giovanni in Turin; ∞ vor 1014 Gräfin Berta, † nach 4. November 1037, Tochter von Markgraf Oberto (Obertenghi)

oo Bertha von Ivrea

332 071 079. von Ivrea, Bertha, * um 970, + nach 1037

oo Odalrico Manfredo II. von Turin-Albenza

332 071 080. von Weimar, Poppo I., Markgraf, * um 985, + 13.07.1044

aus dem Hause Weimar war Markgraf in Istrien (1012–1044). Von verschiedenen Quellen wird er auch als Markgraf von Krain, ja auch als Markgraf von (Unter-)Kärnten, benannt.

Poppos Vater war Wilhelm III. von Weimar, seine Mutter Oda (vermutlich Tochter des Markgrafen Thietmar II. von der Lausitz). Er heiratete Hadamut (Hadamuot, auch Azzika genannt), die Tochter des Grafen Werigant (Weriant, Wezzelin, † um 1051?) von Istrien-Friaul und der Willibirg, Tochter des Sieghardinger Grafen Ulrich von Ebersberg († 1029), der schon Graf in der Mark Krain war. Hadamut († nach 1040) brachte ihm die Halbinsel Istrien als Mitgift zu.

oo Hadamuth von Istrien

332 071 081. von Istrien, Hadamuth, Gräfin, * um 995, + nach 1044

Erbin v. Istrien

oo Poppo I. von Weimar

332 071 082. von Ungarn, Bela I., König, * 1015, + 1063

Béla I. (* um 1015/20; † 1063) aus dem Geschlecht der Arpaden war ab 1060/61 König von Ungarn. Bela war ein Bruder König Andreas I. Um 1045 herum lebte Béla in Polen, wo er eine Schwester des Fürsten Kasimir heiratete und an der Festigung der innerpolnischen Herrschaft Kasimirs mitarbeitete. 1050 erhielt er als potenzieller Nachfolger Andreas' das Fürstentum Neutra. 1057 ließ Andreas I. seinen Sohn und Bélas Neffen Salomon zum König krönen. Béla sah darin einen Bruch der Erbfolge nach dem Senioratsprinzip und beanspruchte den Thron für sich. Mit Hilfe polnischer Truppen schlug er in zwei Schlachten das ungarische Heer, das durch deutsche Kontingente verstärkt worden war. Da Andreas auf der Flucht starb, übernahm Béla 1060 oder 1061 die ungarische Krone. Salomon blieb aber Gegenkönig und fand Zuflucht im Heiligen Römischen Reich. Béla versuchte nun, seine Herrschaft zu festigen. Dazu berief er einen Landtag ein, dem aus jedem Dorf die beiden Ältesten angehörten. Allerdings blieb diese Versammlung weitgehend einflusslos, weil die Ältesten von Béla die Rückkehr zum Heidentum forderten, was dieser nicht zuerkennen wollte. Dieser Konflikt führte zu Tumulten, so dass Béla den Landtag gewaltsam auflösen ließ. Dieser Vorfall deutet darauf hin, dass die Christianisierung in der ungarischen Adelsschicht bereits weit, im einfachen Volk aber kaum vorangeschritten war. Zudem kam es gleichzeitig zu einem heidnischen Aufstand in der Theiß-Region. Béla starb 1063. Die dynastischen Kämpfe gingen aber weiter, da seine Söhne den Thron Géza und Ladislaus ebenso beanspruchten wie der vertriebene Salomon, der 1063 mit deutscher Hilfe nach Ungarn zurückkehrte und die Krone übernahm. (Quelle: Wikipedia.de)

oo Richeza von Polen

 


332 071 083. von Polen, Richeza, * 1018, + nach 1059

oo Bela I. von Ungarn

332 071 084. von Spanheim, Siegfried, Gaugraf, * um 1010, + 07.02.1065

gilt als Ahnherr des Adelsgeschlechtes der Spanheimer und all ihrer Seitenzweige, der Grafen von Lebenau und der Grafen von Ortenburg. Ursprünglich kam er aus Rheinfranken, wo er auf der Burg Sponheim geboren wurde. Über seine Eltern ist wenig bekannt. Es wird aber angenommen, dass sein Vater Eberhard I. von Spanheim († 1044) war und er somit Brüder namens Friedrich von Spanheim (1022-1058) und Eberhard II. von Spanheim hatte. Ebenso hatte Siegfried wohl ein Vettern-Verwandtschaftsverhältnis ungeklärten Grades mit dem Mitte des 11. Jahrhunderts nachweisbaren Grafen Stefan von Spanheim, welcher als Ahnherr der in der rheinischen Heimat gebliebenen Spanheimer gilt, welche in den heutigen Fürsten von Sayn und Wittgenstein weiterleben.

Im Jahre 1035 zog Kaiser Konrad II. gegen Herzog Adalbero von Eppenstein nach Kärnten. In Konrads Gefolge war Siegfried I. als dessen Vertrauter. So gelangte er aus dem Rheinland in den Südosten des damaligen Reiches. Durch Heirat von Richgard, der Erbtochter des Grafen Engelbert IV. im Pustertal aus dem Geschlecht der Sieghardinger und der Liutgard, erlangte er große Besitzungen in Tirol und Kärnten.

Im Jahre 1044 trat er als regierender Graf zu Sponheim auf. 1045 wurde Siegfried von Kaiser Heinrich III. mit der Markgrafschaft Ungarnmark im östlichen Niederösterreich belehnt. Diese behielt und verwaltete er bis zu seinem Lebensende. Danach fiel diese an die Babenberger.

1048 tritt er als Gaugraf im Pustertal und Graf im Lavanttal auf, Siegfried musste also bereits zuvor seinem verstorbenen Schwiegervater Engelbert IV. als Erbe dieser Besitzungen gefolgt sein. Ebenso übernahm er die Besitzungen seines Schwiegervaters in Oberbayern. Des Weiteren wurde er bald Vogt der Hochstifte Brixen und Salzburg. Siegfried erwarb ebenso Besitzungen in Unterkärnten und im östlichen Oberbayern.

Im Jahre 1064 nahm Siegfried I. an der Pilgerfahrt des Erzbischofs Siegfried von Mainz nach Jerusalem teil. Auf der Rückreise, ein Jahr später, verstarb er in Bulgarien. Dort wurde er auch begraben, ehe seine Witwe Richgard den Leichnam auslöste und ihn in der von ihm geplanten und errichteten Kirche St. Paul im Lavanttal beerdigen ließ.

oo Richardis ...

 


 

332 071 085. Richardis, + 1064

oo Siegfried von Spanheim

332 071 086. von Eppenstein, Markwart IV., Graf, * um 1020, + 1076

Er war der älteste Sohn des Herzogs Adalbero von Kärnten († 1039) aus dem Hause der Eppensteiner und der Beatrix von Schwaben, Tochter von Herzog Hermann II.

1039, nach dem Tode Kaiser Konrads II., bekamen die Eppensteiner von König Heinrich III. alle 1035 konfiszierten Eigengüter zurück und Markwart IV. war als Graf in Kärnten der eigentliche Kärntner Herrscher. Er wurde 1070 Markgraf von Istrien-Krain, zog 1072 mit König Heinrich IV. gegen Ungarn und wurde nach Absetzung des Zähringer Herzogs Berthold Ende 1072 Herzog von Kärnten. 1074 wurde er Vogt von Aquileia, zwischendurch war er auch Vogt von Brixen (1067). Er gründete das Stift St. Lambrecht, übernahm dessen Vogtei und starb 1076.

Markwart und seine Gemahlin Liutbirg sind laut einer im Stifte St. Lambrecht fortbestehenden Überlieferung in der Kirche zu St. Martin im Greut (Greith), östlich von Neumarkt, begraben. Dort hätte Liutbirg ein Frauenkloster gestiftet.

oo Liutberge ...

332 071 087. Liutberge, + vor 1103

oo Markwart IV. von Eppenstein

332 071 096. von Arlon, Walram I., Graf, * um 1010, + nach 1052

Walram war Graf von Arlon. Er wurde im Jahr 1052 genannt und gilt als der Stammvater der späteren Herzöge von Limburg. Sein Sohn Walram II. war vermutlich der erste Graf von Limburg.

1052 schloß er einen Prekarievertrag mit dem Trierer Erzbischof Eberhard von Trier über Besitz in der Eifel und an der unteren Mosel.

oo Adele von Oberlothringen

332 071 097. von Oberlothringen, Adele, * vor 1020

oo Walram I. von Arlon

332 071 098. von Luxemburg, Friedrich II., Herzog von Niederlothringen, * um 1005, + 31.08.1065

1035 Graf und Vogt von Malmedy, Mai 1046 Hzg. von Niederlothringen.

Er war ein Sohn von Friedrich I. von Luxemburg und vom Moselgau und von Irmtrud (od. Irmintrud), Tochter des Grafen Heribert von der Wetterau. Sein Großvater war Siegfried I. Graf von Luxemburg, aber als jüngerer Sohn Friedrichs I. hatte er zunächst wenig Aussichten auf eine herausragende Stellung im Reich. Er und sein jüngerer Bruder Hermann sind als Besitzer und Bewohner der Burg Gleiberg in der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts urkundlich erwähnt.

Über Friedrich ist in zeitgenössischen Quellen wenig überliefert.

Um 1020 baute er die Burg Limburg auf der alten königlichen Grundherrschaft Baelen, die er von seiner Mutter geerbt hatte. Diese war Ursprung der Stadt Limbourg und der Grafschaft bzw. des späteren Herzogtums Limburg.

Als im Jahr 1044 Herzog Gotzelo I. von Ober- und Niederlothringen starb, verlieh Kaiser Heinrich III. das Herzogtum Niederlothringen an dessen jüngeren Sohn Gotzelo II., während Oberlothringen an den älteren Bruder Gottfried III., „den Bärtigen“, ging.

Nach dem frühen Tod Gozelos beanspruchte 1046 Gottfried III. auch Niederlothringen. Doch Kaiser Heinrich verlieh es an Friedrich, der ein Neffe der Kaisermutter Kunigunde war. Die damit verbundenen Herrschaftsrechte waren allerdings gering.

Mit Hilfe des Abtes von Stablo und seines Bruders Adalbero III. von Luxemburg, der 1047 Bischof von Metz wurde, konnte Friedrich sich die Vogteien über Stablo und Malmedy sowie über das Metzer Eigenkloster St. Truiden sichern.

Inzwischen war Heinrich IV. deutscher König geworden. Als Friedrich im Jahr 1065 starb, erhielt Gottfried III. „der Bärtige“ das Herzogtum Niederlothringen.

Friedrich war zweimal verheiratet.

    * Seine erste Gemahlin war Gerberga († um 1049), eine Tochter des Grafen Eustach I. von Boulogne (Haus Boulogne). Mit ihr hatte er eine Tochter namens Judith oder Jutta. Sie war die Erbin von Limburg und brachte es ihrem Gatten, Walram II. (Arlon), Graf von Arlon, mit in die Ehe.

    * Seine zweite Gemahlin war Ida († 31. Juli 1101), eine Tochter des Herzogs Bernhard II. von Sachsen aus der Familie der Billunger. Kinder aus dieser Ehe sind nicht bekannt.

Friedrich starb am 28. August 1065 und wurde in der Abtei Stablo neben seiner ersten Frau bestattet.

Ida ging nach Friedrichs Tod eine neue Ehe mit Graf Albert III. von Namur ein.

Goethe-Ahn Nr. 15859962

oo Gerberga von Boulogne

332 071 099. von Boulogne, Gerberga, + vor 09.1049

Goethe-Ahn Nr. 15859963

oo Friedrich II. von Luxemburg

332 071 100. von Pottenstein, Hartwig II., Pfalzgraf, * um 985, + 24.12.1027

Er war der älteste Sohn von Pfalzgraf Aribo I. und der Adala von Bayern.

 

Um 1020 erlangte er laut Fritz Posch[1] durch königliche Schenkung weite Teile der Oststeiermark. Diese war bis zur Lafnitz den Ungarn abgerungen worden, ging 1030 wieder verloren und wurde erst 1043 endgültig durch Heinrich III. für das Reich wiedergewonnen.

In einem Tauschvertrag zwischen Erzbischof Dietmar II. von Salzburg und Pfalzgraf Hartwig aus der Zeit um 1025 gibt letzterer ein Eigengut an der Laßnitz gegen den Zehnten auf seinen Eigengütern in Straßgang.

Hartwig war ein Gönner des Klosters Seeon und ist dort begraben.

Pfalzgraf Hartwig war verheiratet mit Friderun, der Tochter Graf Retings und der Immedingerin Glismod. Seine Frau war mütterlicherseits eine Nichte des Bischofs Meinwerk von Paderborn. Nach Frutolf-Ekkehard wurde sie nach dem Tod ihres Mannes anscheinend aus erbrechtlichen Gründen in ein Kloster geschickt, als ihr Sohn Aribo noch ein kleines Kind und sie mit ihrem Sohn Boto noch schwanger war.

oo Friederuna ...

332 071 101. Friederuna

oo Hartwig II. von Pottenstein

332 071 104. von Henneberg, Heinrich, + 1049

332 071 106. von Thüringen, Ludwig I. der Bärtige, Graf, * um 1010, + 13.06.1056

ist der Stammvater der Ludowinger, der Landgrafen-Dynastie im mittelalterlichen Thüringen und Hessen.

Ludwig, der einen Bruder Hugo hatte, entstammt einem nicht näher zu bestimmenden Adelsgeschlecht, das in enger Beziehung zum Erzbistum Mainz stand und (auch) am mittleren Main (wo Ludwigs Söhne das Kloster Schönrain gründeten) begütert war. Um 1040 erhielt Ludwig ein Lehen nördlich des Thüringer Waldes und legte die heute verfallene Schauenburg bei Friedrichroda an, aus der heraus er die Straße von Gotha nach Schmalkalden beherrschte.

Ludwig heiratete Cäcilie von Sangershausen, die Erbin unter anderem von Sangerhausen, die zudem eine Enkelin der Kaiserin Gisela, der Ehefrau Kaiser Konrads II., gewesen sein soll.

Ludwig wurde in St. Alban vor Mainz begraben.

Stammvater der Ludowinger, des Stammhauses der Landgrafen v.Thür. Aus einer Seitenlinie des Hauses der Grafen v.Rieneck (am Spessart) stammend und als "ingenuus" bezeichnet, erwarb Ludwig, der ein "consanguineus" der Kaiserin Gisela und d.Erzbischofs Bardo von Mainz genannt wird, in Thüringen den Wald Loiba und erbaute dort die Schauenburg, in ihrer Nähe gründete er mehrere Rodungsdörfer, dort wurde 1085 von seinem Sohn, Ludwig dem Springer, das Kloster Reinhardsbrunn gegründet, in dessen Chronik-Überlieferung Ludwig der Bärtige als Abkömmling "de elegantissima stirpe regum Francorum Karoli et Ludowici" bezeichwird. Vgl.Cramer,die Anfänge der Ludowinger. Heiratet nach v.Damm u. Thiele Caecilia v.Sangerhausen. Stöber kennt keine Ehefrau. Sein Vater soll nach v.Damm ein Verwandter der Gisela v.Schwaben sein, der Gemahlin Kaiser Konrads II. Nach Thiele deuten Name und Traditionen auf Abstammung von den Karolingern hin, evtl. über die welf.Könige v.Burgund. Siehe zu der Filiation auch Genealogisches Jahrbuch Bd.33/34 S.261ff, den Beitrag von Josef Heinzelmann über die frühen Ludowinger.

oo Cäcilie von Sangerhausen

332 071 107. von Sangerhausen, Cäcilie, * um 1022, + 13.06.1080

Erbin am Südharz

oo Ludwig I. der Bärtige von Thüringen

332 071 108. von Stauffenberg, Burkhard, Graf, * um 1020, + nach 1066

1066 Gf. v. Stauffenberg u. Forchheim, Vogt zu Lorsch

332 071 110. von Zähringen, Hermann I., Markgraf, * um 1040, + Cluny 25.04.1074

Begründer der Linie der Markgrafen von Baden. Hermann war der älteste Sohn von Berthold I. von Zähringen. Er erbte den Titel des Markgrafen von Verona und übertrug die Würde auf die zähringischen Grafschaften in der Ortenau und im Breisgau. Von seiner Frau, Judit von Backnang-Sulichgau, Gräfin von Eberstein-Calw, der Gründerin des neuen Klosters Hirsau, erhielt er zahlreiche Rechte um Baden-Baden, die den Kern des späteren badischen Herrschaftsgebiets bilden sollten. Darunter waren das fränkische Albgau und der Ufgau. Markgraf Hermann I. und seine Frau Judith gründeten das Augustiner-Chorherrenstift in Backnang, das jedoch schnell baufällig wurde und von seinem Sohn 1123 erneut errichtet werden musste. Anschließend wurde das Stift für fünf Generationen zum Grabgelege der Markgrafen von Baden. 1073 trennte sich Hermann I. von seiner Frau, legte die Mönchsgelübde ab und wurde Laienbruder in der Abtei Cluny. Die Katholiken gedenken des seligen Markgraf Hermann I. von Baden am 25. April. (Quelle: Wikipedia.de

oo Judith von Backnang

332 071 111. von Backnang, Judith, * um 1040, + Salerno 27.09.1091

Nachdem sich ihr Mann angesichts der Erfahrungen im Bürgerkriegs während des Investiturstreits, der die schwäbischen Stammlande der Zähringer verwüstet hatte, 1073 ins Kloster Cluny zurückgezogen hatte, entsagte sich sie dem weltlichen Leben, schenkte einen großen Teil ihres Erbes dem Kloster Hirsau, führte ein heiligmäßiges Leben und begab sich später nach Salerno zu dem vor der kaiserlichen Partei in Rom zu den Normannen ausgewichenen Papst Urban II., wo sie 1091 starb.

Judith wird in der älteren Literatur mit Judith "von Backnang" gleichgesetzt, was jedoch nach neueren Forschungen nicht stichhaltig ist.

Luitgard von Breisgau war Markgräfin von Baden.

oo Hermann I. von Zähringen

332 071 112. von Goseck, Friedrich II., Graf, + Barby 25.05.1088

Er war der jüngere Sohn des Pfalzgrafen Friedrich I. von Sachsen aus dem Hause Goseck und der Agnes von Weimar. 1056 folgte er seinem ermordeten Bruder Dedi als Pfalzgraf von Sachsen. Die Schwäche der Zentralgewalt nutzte er rigoros aus. 1063 zog er mit nach Ungarn. Seit 1066 geriet er mit Kaiser Heinrich IV. wegen dessen Rekuperationspolitik in Streit, blieb jedoch kaiserlich bis zum Tod seines Bruders Adalbert I. von Goseck, dem Erzbischof von Hamburg-Bremen, im Jahre 1072. Er erhielt unter anderem das Salzregal und Münzregal für Sulza und nahm 1070 an der Absetzung Herzog Ottos von Northeim teil. Auch stritt er mit den Bischöfen von Halberstadt und deren Vasallen, den Grafen von Supplinburg. Er war Mitführer der sächsischen Opposition. Nach der Schlacht bei Homburg an der Unstrut musste er sich unterwerfen und wurde 1075 vom König nach Pavia verbannt, wo er anderthalb Jahre festgehalten wurde. Bei dem ersten größeren bewaffneten Aufeinandertreffen der beiden Könige Heinrich und Rudolf in der Schlacht bei Mellrichstadt am 7. August 1078 war Friedrich ein Befehlshaber der sächsischen Truppen. 1085 unterwarf er sich endgültig und zog sich danach zurück.

oo Hedwig von Bayern

332 071 113. von Bayern, Hedwig

oo Friedrich II. von Goseck

332 071 128. von Scheyern, Otto I., Graf, * vor 1044, + 04.12.1078

1045 Graf an der mittleren Paar, 1047 Hauptvogt des Bistums Freising, um 1070 Graf von Scheyern an der Ilm, gestorben auf der Pilgerfahrt zum Heiligen Grabe, Söhne: Ekkehard und Bernhard aus Ehe1, Otto und Arnold aus Ehe2 (s.oben).

Die Wittelsbacher leiten sich von den Grafen von Scheyern her. Der kometengleiche Aufstieg des Hauses Wittelsbach beginnt mit der Ernennung des Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach 1180 zum bayerischen Herzog. Die Geschichte der Pfalzgrafen von Bayern hatte aber im Hause Wittelsbach bereits Tradition, denn schon Ottos Vater trug den Titel eines Pfalzgrafen. Es gibt auch nicht von der Hand zu weisende Annahmen, wonach die Namen Ekkehard und Bernhard sich von Hartwig herleiten, einem Pfalzgrafen aus dem Hause der Aribonen. Wenn man im Zeitraum von 1110-1156 jedoch nur einen Inhaber dieses Titels zulassen wollte, so hätte Otto IV. von Scheyern 46 Jahre als Pfalzgraf residiert und ein Alter von mindestens 66 Jahren erreicht, was für die damalige Zeit aber gänzlich unwahrscheinlich ist. Dagegen spricht auch, daß das Jahr 1123 als Todesjahr eines Grafen von Scheyern verzeichnet ist, ebenso wie auch das Jahr 1110. Niemand kann heute mit Sicherheit sagen, welches Datum, wenn überhaupt, fehlerhaft ist. Die Überlegung ist aber dennoch zulässig, daß Otto IV. das Pfalzgrafenamt bereits zwei Jahre vor dem Tod seines Vaters übernommen hat, nämlich 1121, und dann wäre derselbe Otto, der von Papst Calixtus II. 1120 dazu aufgefordert wurde, als Sühneleistung für seine Teilnahme am Romzug 1110 ein Augustinerkloster zu Indersdorf zu errichten, nicht Otto IV., sondern noch dessen Vater Otto II. gewesen. Letzterer wurde nach dem Tod seines Bruders Bernhard 1104 Domvogt zu Freising und blieb es bis 1122. Die Gemahlin Ottos war Richardis von Weimar-Istrien, die fälschlicherweise auch als Gemahlin Ekkehards I. gehandelt wird. Die Ursache für diesen Fehler liegt in einer irrigen Überlieferung der Chronica welforum, wobei aber letztlich nicht bewiesen werden kann, wessen Gemahlin Richardis nun wirklich war. Dagegen spricht, daß Richardis Vater Udalrich hieß, ebenso wie ihr Sohn, Ottos Bruder.

oo Hadegunde von Diessen

332 071 129. von Diessen, Hadegunde, Gräfin von Scheyern, * um 1040, + 01.08.1104

Haziga war in erster Ehe mit Graf Hermann von Kastl († 27. Januar 1056) verheiratet. In zweiter Ehe heiratete sie Graf Otto I. von Scheyern († 4. Dezember 1078), der vorher auch schon verheiratet war.

Die Abstammung von Haziga ist nicht eindeutig geklärt. Sie wird meistens als Tochter des Grafen Friedrich II. von Diessen, Domvogt von Regensburg angenommen.

oo Otto I. von Scheyern

332 071 132. von Feldheim, Ruotger, * um 1040

Edler von Feldheim, Herr von Hopfenoe und durch Heirat Herr von Lengenfeld, seine Frau Namensgeberin der Nachkommen, Eltern von Friedrich v.Hopfenoe (*1070 und Ruotger (gnt.1119-1126, Erzbischof von Magdeburg)

oo Heilica von Lengenfeld

332 071 133. von Lengenfeld, Heilica, * um 1050

oo Ruotger von Feldheim

332 071 140. von Hollenden, Giso II., Graf, * um 1025, + 1073

war ein Graf aus dem Geschlecht der Gisonen im Raum Marburg in Hessen. Er ist erstmals 1049 bezeugt und wurde 1073 im Zuge einer Fehde auf seiner Burg Hollende bei Wetter erschlagen. Er war wohl nicht der Sohn, wohl aber ein Nachkomme von Giso I., dem mutmaßlichen Stammvater seines Geschlechts.

Giso II. gehörte zum engeren Kreis der Gefolgsleute um Kaiser Heinrich IV., der als Folge der Lehenspolitik seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, während ihrer Regentschaft für ihren minderjährigen Sohn im Streit mit dem sächsischen Grafen und Bayernherzog Otto von Northeim lag. Nachdem Heinrich 1065 die Amtsgeschäfte selbst übernommen hatte, versuchte er, seinen persönlichen Besitz durch Zugriff auf Besitzungen und Lehen Ottos am Harz zu erweitern. Otto widersetzte sich.

Daraufhin kam es im Jahre 1070 zu einem aufsehenerregenden Vorfall, in dem Giso II. eine unrühmliche Rolle spielte, für die er wenige Jahre später mit seinem Leben zahlen würde. Heinrich IV. verbrachte die Pfingstfeiertage des Jahres 1070 in Fritzlar. Dort erschien Egeno I. von Konradsburg, ein Edelfreier zweifelhaften Rufs vom Nordhang des Harzes. Er behauptete, Otto von Northeim habe ihn angeworben, den König zu ermorden, und präsentierte ein Schwert, das man ihm angeblich dazu übergeben habe. Otto beteuerte seine Unschuld, wurde aber dennoch zum Zweikampf mit Egeno aufgefordert, um sich durch dieses Gottesurteil von dem Vorwurf reinzuwaschen. Dies erregte bei den Reichsfürsten erheblichen Unwillen, da Otto hohes Ansehen genoss und die Aufforderung zu einem Duell mit einem „Strauchdieb“ als unzumutbarer Affront angesehen wurde.

Otto weigerte sich wegen mangelnder Sicherheitsgarantien, zum Duell in Goslar zu erscheinen, und wurde daraufhin von Heinrich in die Reichsacht getan, als Herzog abgesetzt und seiner sächsischen Hausgüter enteignet. Daraufhin verbündete er sich mit Magnus Billung, dem Sohn des Herzogs von Sachsen, und griff zu den Waffen, wurde jedoch schon Anfang 1071 besiegt und von Pfingsten 1071 bis Juli 1072 in Reichshaft genommen. Dann erhielt er seine Eigengüter zurück, nicht aber seine umfangreichen Reichslehen.

Anstifter und Urheber des Komplotts gegen Otto waren Graf Giso II. und Graf Adalbert von Schauenburg. Vermutlich mit Wissen oder gar auf Befehl Heinrichs sollen sie den Plan geschmiedet, die Anklage formuliert, und Egeno bestochen haben, mit der Anklage am Königshof zu erscheinen. Ziel der Verschwörung war die Entmachtung des Bayernherzogs und die Enteignung seines gesamten Besitzes, der damit Heinrich zur persönlichen Besitznahme oder zur Belehnung an treue Gefolgsleute zur Verfügung gestanden hätte.

Giso und Adalbert zahlten einen hohen Preis für ihre Intrige. Im Sommer 1073 stellte sich Otto von Northeim an die Spitze des sächsischen Aufstands gegen das salische Königtum und dessen Königslandpolitik. Ottos Gefolgsleute drangen nach Hessen ein und, wie der Chronist Lampert von Hersfeld berichtet, eroberten die Gisonen-Burg Hollende und töteten Giso, Adalbert und Adalberts vier Söhne.

oo um 1060 Mechthild ...

332 071 141. Mechthild, * um 1040, + Hollenden 04.11.1110

sie ist die Witwe des 1073 erschlagenen Grafen Giso II v.Hollenden, sie soll nach Stöber evtl. eine v.Stade/Katlenburg sein

oo um 1060 Giso II. von Hollenden

332 071 142. von Bilstein, Rugger II., Graf, * um 1037, + vor 1096

Graf v. Bilstein in Hessen, urkundlich 1073-1075, 1095 tot

oo ... von Grüningen

332 071 143. von Grüningen, ..., * um 1060

oo Rugger II. von Bilstein

332 071 144. von Büren, Friedrich, * 1024, + 1094

oo Hildegard von Schwaben

332 071 145. von Schwaben, Hildegard, + 1095

oo Friedrich von Büren

332 071 146. von Franken, Heinrich IV., König, * Goslar 11.11.1050, + Lüttich 07.08.1106

1053 Wahl zum König, 17.7.1054 Königskrönung H.s. in Aachen von Erzbischof Herrmann von Köln. Ksn. Agnes übernahm Regentschaft. Ihr wichtigster Ratgeber war Papst Viktor II. Weltl. und geistl. Fürsten versuchten, ihre Macht auf Kosten des Königtums zu verstärken. Beschluss der Fürsten unter Führung des EB Anno v. Köln, Regentschaft der Ksn. zu beseitigen -> Staatsstreich. Rückzug von Agnes in ein Kloster nach Italien. Erziehung H.s. durch EB Anno v. Köln. EB Anno v. Köln und EB Adalbert v. Bremen übernahmen gemeinsam Regentschaft. Später Verdrängung Annos. Am 29.3.1065 wurde Heinrich für mündig erklärt, doch Adalbert blieb Regent. Auf Reichstag 1066 in Tribur wurde H. gezwungen, Adalbert zu vertreiben und Regierung den Fürsten zu überlassen. 1071 Geburt seines ersten Sohnes Konrad durch Frau Bertha von Susa. H. gelang Befreiung aus Bevormundung durch Fürsten -> Beweis seines politischen Geschickes und seines Machtwillens. Unterstützung durch niederen Adel, Beamtenadel und Bürger der aufstrebenden Städte. Ausschaltung seines mächtigsten Feindes Bayernherzog Otto von Northeim durch Aufdeckung

eines Mordanschlages gegen den König. 1073 Aufstand in Sachsen, Zerstörung der Burgen H.s.

Frieden von Gerstungen'. 09.7.1075 Unterwerfung der Sachsen bei Homburg an der Unstrut.

In Rom Wahl Gregor VII. zum Papst. Dieser war vom Vorrang der geistlichen gegenüber der weltlichen Macht überzeugt. H. erklärte während des Sachsenkrieges dem Papst seine Ergebenheit. Nach Sieg über Sachsen setzte sich H. über sein Versprechen hinweg. Aufforderung zum Gehorsam durch Gregor VII. Weigerung H.s. -> Bannfluch. Propaganda gegen König durch Reformpartei des Papstes. Beschluss eines Reichstages für 1077 durch Fürsten -> Entscheidung über Schicksal H.s. König kam Reichstag zuvor und zog im Winter 1076/1077 über die Alpen. Rückzug des Papstes auf Burg Canossa. H. ging barfuss im Büssergewand nach vor die Burg. 28.1.1077 Beichte H.s. und Versprechen künftigen Gehorsams gegen Papst -> Lösung vom Bannfluch. 15.3.1077 Wahl Rudolfs v. Schwaben zum Gegenkönig. Rückkehr Heinrichs aus Italien und Zusammenzug eines Heeres gegen Rudolf. Sabotage einer Nationalsynode durch H. -> H. verhinderte damit den Beschluss des Verbotes der Laieninvestitur. Anerkennung Rudolfs durch Grgor VII. und Erneuerung des Bannes gegern H.. 1080 erklärte H. Papst für abgesetzt. EB Willibert v. Ravenna wurde als Clemens III. Gegenpapst. 1081 Tod Rufolfs. Feldzug H.s. gegen Italien. 1084 Sieg über Rom. 31.März 1084 Kaiserkrönung Heinrichs und seiner Frau Bertha. Mai 1084 Rückzug des Kaisers nach Norden. Mai 1087 Krönung des Sohnes Konrad von H. zum König. 1090 Neuer Feldzug gegen Italien. 1092 schwere Niederlage H.s. bei Canossa. Heinrich IV. sass 4 Jahre in Nordostitalien fest. 1098 Wahl Heinrich, des 2. Sohn des Kaisers zum König. H. musste schwören, sich nicht in Regierung des Vaters einzumischen, solange dieser lebte. 1100 Tod von Papst Clemens III. Nachfolger Paschalis II. erneuerte 1102 Bannfluch gegen Heinrich IV. 1104 Aufstanmd der Sachsen. Flucht des Sohnes H. nach Bayern. 1105 Lösung des jungen H. vom Bann. Streit zwischen Kaiser und Sohn H.. 31.Dezember 1105 förmliche Abdankung des Kaisers in Ingelheim. Flucht aus Ingelheim und Organisation des Widerstandes. Vor Entscheidungsschlacht plötzlicher Tod am 7.8.1106 in Lüttich. Beisetzung 1111 im Dom zu Speyer.

oo I. Tribor 1066 Bertha von Maurienne, II. Köln 17.08.1089 Eupraxia (Adelheid) von Kiew

 


332 071 147. von Maurienne, Bertha, * 21.09.1051, + Mainz 27.12.1087

bestattet in Speyer, Dom

oo Tribor 1066 Heinrich IV. von Franken

 


                                                            Grab im Dom zu Speyer

 

332 071 148. von Saarbrücken, Siegbert II., Graf vom Saargau, * um 1035, + um 1105

Gf. im Saargau, Gf. v. Frankenberg, urk. 1085-1105, 1118 tot

oo ... von Eppenstein

332 071 149. von Eppenstein, ...

oo Siegbert II. von Saarbrücken

332 071 152. von Walbeck, Lothar IV., Graf, * um 995, + 1033

gefallen gegen die Lutizen bei Werben 1033, Gf. v. Walbeck u. i. d. Nordmark, 1021 Gf. im Harzgau, Derlinggau und Nordthüringgau

oo ... von Haldensleben

332 071 153. von Haldensleben, ..., * um 997

oo Lothar IV. von Walbeck

332 071 154. von Goseck, Friedrich I., Graf, + 1042

Er war der jüngerer Sohn des Pfalzgrafen Burchard I. von Sachsen aus dem Hause Goseck und der Oda von Merseburg, Tochter von Pfalzgraf Siegfried II.

Im Jahre 1041 gründete die Familie das Hauskloster Goseck. Hier beginnt die Gosecker Chronik.

oo I. Adelheid von Lothringen, II. Agnes von Weimar

332 071 155. von Lothringen, Adelheid, + vor 1011

oo Friedrich I. von Goseck

332 071 156. von Lauffen, Arnold, Graf, * um 1010, + nach 1050

Graf v. Lauffen u. Bretten

oo Adelheid von Nellenburg

332 071 157. von Nellenburg, Adelheid, * um 1013

oo Arnold von Lauffen

332 071 158. von Werl, Bernhard II., Graf, * um 1010, + um 1080

Bernhard war der jüngere Sohn des Grafen Hermann II. von Werl aus dessen zweiter Ehe mit Godila von Rothenburg. Er war weitläufig mit dem salischen Kaiserhaus als Stiefneffe der Kaiserin Gisela und Cousin von Kaiser Heinrich III. verwandt. Er selbst war möglicherweise zweimal verheiratet. Die Namen der Frauen sind nicht bekannt.

Als Graf folgte Bernhard seinem Bruder Heinrich I. nach. Zwar hatte das Grafenhaus bereits an Bedeutung eingebüßt, gleichwohl war Bernhard noch mächtig und durch seine Nähe zum Kaiserhaus angesehen. Bernhard konnte die Vogteirechte über Soest, Paderborn, Werden und Liesborn bewahren. Allerdings verlor er die Grafenrechte im Emsland an den Erzbischof Adalbert von Bremen. Territoriale Veränderungen gab es auch im Sauerland. Um die Mitte des 11. Jahrhunderts gaben die Grafen von Werl ihre Rechte im oberen Sauerland an die späteren Herren von Bilstein ab. Dafür bekamen die Werler Herrschaftsrechte im Raum Arnsberg-Hüsten-Menden. Um den neuen Besitz zu sichern ließ Bernhard die alte Burg in Arnsberg erbauen.

Unklar ist ob Bernhard sich nach der weitgehenden Entmachtung Adalberts an einer Adelsfronde gegen den Bischof von Bremen beteiligte, um diesem zum Verzicht auf Rechte und Territorien zu zwingen. Es wird zwar ein Graf Bernhard in einem Brief erwähnt, aber ansonsten ist er nur bis 1066 sicher belegt.

Bernhard hatte drei Söhne. Sein Sohn Hermann wurde wohl fälschlicherweise als Stammvater des Hauses Lippe angesehen. Sein Sohn Heinrich wurde Bischof von Paderborn. Das Grafenamt und die Vogteirechte fielen an Konrad II.

oo Beatrix ...

332 071 159. Beatrix

oo Bernhard II. von Werl

332 071 160. von Stade, Lothar Udo I., Graf, * nach 994, + 07.11.1057

1037 Graf von Stade, 1056 MGraf der Nordmark

Lothar Udo war der einzige Sohn des Grafen Siegfried II. von Stade, aus dem Hause der Udonen und der Adela von Alsleben, Tochter von Graf Gero von Alsleben. Er folgte dem Vater 1037 und wurde Graf von Stade und im Largau, Steiringgau, Schwabengau und Hochseegau und Vogt von Heeslingen und Alsleben. Der ursprüngliche Herrschaftsbereich der Grafen von Stade lag an der unteren Elbe um Harsefeld und Stade. Sie besaßen aber infolge einer Eheverbindung, die im 1. Drittel des 11. Jahrhunderts geschlossen wurde, auch im östlichen Sachsen Güter und Rechte.

Udo stand im Konflikt mit den Bremer Erzbischöfen Adalbrand und Adalbert wegen Vogtei- und Grafenrechten. Er erschlug 1052/53 seinen entfernten Vetter Ekbert von Elsdorf-Stade und beerbte ihn. Im Jahr 1044 wurde Wilhelm, Sohn des Grafen Bernhard II. von Haldensleben, neuer Markgraf der Nordmark. 1056, in der Schlacht bei Pritzlawa (Havelberg), wurde das sächsische Heer von den slawischen Lutizen vernichtend geschlagen. Dabei fiel Wilhelm, und Kaiser Heinrich III. belehnte Lothar Udo I. mit der Nordmark. Zusätzlich erbte er auch die Komitate und Vogteien des Hauses Haldensleben. Dieses Reichslehen in der sächsischen Nordmark stärkte die Stellung der Udonen in diesem Raum. Der sich gegen diese Entscheidung auflehnende Otto, Sohn Bernhards II., wurde von den Brunonen am 26. Juni 1057 bei Haus-Neindorf an der Selke erschlagen. Lothar Udo führte 1057 noch einen Rachefeldzug gegen die Liutizen.

oo Adelheid von Oehningen

332 071 161. von Oehningen, Adelheid

Adelheid v.Rheinfelden

oo Lothar Udo I. von Stade

332 071 162. von Werl, Hermann III., Graf, * um 1005, + um 1052

oo Richeza von Lothringen

332 071 163. von Lothringen, Richeza, * um 1025, + vor 1083

1933 stellte Kimpen die These auf, dass Richenza und Ida von Elsdorf Töchter des Ezzonen Otto, zunächst Pfalzgraf und dann Herzog von Schwaben, gewesen seien. Obwohl Kimpen seine Hypothese später selbst verwarf, wurde sie von den Kommilitonen Lange und Hucke in ihren Dissertationen über die Northeimer und Udonen übernommen. Während die umfangreichen genealogischen Überlegungen zu Ida von Elsdorf diese These nicht bestätigten, wurde die Abstammung ihrer angeblichen Schwester Richenza von Herzog Otto von Schwaben wenig in Frage gestellt. Im Gegenteil diente sie mehrfach als Begründung für den Aufstieg ihres zweiten Ehemanns Otto von Northeim zum Herzog von Bayern. Insbesondere Lewald wies 1979 bei ihrer Untersuchung über die Ezzonen darauf hin, dass Herzog Otto von Schwaben nicht von seiner Schwester beerbt worden sein könnte, wenn er Töchter gehabt hätte. Borchert kam 2005 aufgrund der im Elbe-Weser-Raum liegenden Erbgüter der Richenza zum Ergebnis, dass sie aus einer dortigen Familie stammen müsse. Da Richenza ihren Söhnen drei Haupthöfe entlang des linkens Ufer der Unterelbe mit ca. 150 Hufen hinterließ, die im Gemengelage mit dem Erbgut des Billungers Wichmann II. liegen, dürfte sie eine Nachfahrin seines Bruders Ekberts des Einäugigen gewesen sein.

oo I. Hermann III. von Werl, II. Otto I. von Northeim

 

 

29. Ahnenreihe

 

623 129 088. von Volkmarode, Anno, Kämmerer, * ca. 1100, + nach 1170

1130-1170 erwähnt. Herzogl. sächsischer Kämmerer

623 129 152. von Uslar, Hildebrand oder Hermann, * um 1100

nach Keil jr. als Vater von Ernst I v.Uslar geführt, die beide als "ministeriales" des Bischofs Udo von Hildesheim, Graf von Rainhausen,  fungieren.  Hermann erwähnt 1103-1110,  Hildebrand erwähnt 1129-1134,  +nach1134.

623 129 184. von Höckelheim, Helmold I.

lebte 1097

623 129 188. von Dassel, Reinald I., * um 1095, + nach 1124

1113-24, Graf im Suilber-Gau, 1127 Vogt von Corvey, nicht sicher, ob Dietrich's Sohn, Geschwister sind: Helenburg v.Dassel (oo Dedo v.Ziegenberg), Adolf v.Dassel (oo NN v.Saffenberg).    Nach Thiele heiratet Rainald I die Mechthild v.Schauenburg (Holstein), die nach Stöber mit dem Sohn Ludolf verehiratet sein soll.     v.Damm/neu führt als Ehefrau weiterhin nur NN v.Schauenburg (Holstein). Hier besteht noch Klärungsbedarf.

oo Mechthild von Holstein-Schaumburg

623 129 189. von Holstein-Schaumburg, Mechthild, * um 1115

oo Reinald I. von Dassel

623 129 192. von Everstein, Albrecht (Adalbert) I., * um 1105, + 1147

Kurz vor 1122 stiftete Adalbert von Eberstein im vogtländischen Dobnagau in der Nähe seines Schlosses die Johanniskirche in Plauen.

Als Anhänger und Verwandte der Staufer erlebten sie nach der Entmachtung Heinrichs des Löwen im Jahre 1180 zunächst einen glanzvollen Aufstieg. Im Grenzgebiet zwischen den vier Diözesen Mainz, Paderborn, Hildesheim und Minden baute die Familie ihren Eigenbesitz im Weserbergland zwischen Höxter, Holzminden und Hameln zu einer kleinen Landesherrschaft aus. Hinzu kamen noch Güter an der Diemel bis Marsberg, bei Warburg und Scherfede, im Eichsfeld, Vogtland sowie Pommern. Sie waren verwandt mit den im Vogtland, im Dobnagau bei Plauen, begüterten Ebersteinern oder Eversteinern, deren Besitz später von ihnen zu Lehen ging.

Nach dem Sturz Heinrichs des Löwen im Jahre 1180 wurde Albrecht III. von Everstein Lehnsmann des Kölner Erzbischofs Philipp I. von Heinsberg, der von Kaiser Friedrich Barbarossa zum Herzog von Westfalen und Engern ernannt worden war. Bereits 20 Jahre später unterstanden ihm um Volkmarsen herum die Orte Wettesingen, Breuna, Rhöda, Ehringen und Wormeln.

1283 suchte Konrad von Everstein beim Erzbischof Siegfried von Köln Schutz und übertrug ihm Aerzen. Doch auch der Erzbischof konnte die Einnahme der Burg Everstein, zwischen Bevern und Negenborn, durch die Welfen nicht verhindern. Nach dem Untergang der Staufer erzwangen die Welfen 1284 den Verkauf der Burg Everstein. 1285 übertrug Otto von Everstein dem Kloster Loccum Güter bei Gestorf.

oo Jutta von Schwalenberg

623 129 193. von Schwalenberg, Jutta, * um 1120

1162 genannt. Nicht deutlich, ob Lutrudis v.Itter die Mutter der Judith ist.

oo Albrecht (Adalbert) I. von Everstein

623 129 194. von Schlesien, Wladislaw II. der Vertriebene, König, * Krakau 1105, + Altenburg in Thüringen 30.05.1159

war 1138–1146 Herzog von Schlesien sowie, als Władysław II., Seniorherzog von Polen. Er war der Begründer der schlesischen Linie der Piasten.

Władysław entstammte der polnischen Dynastie der Piasten. Seine Eltern waren Bolesław III. Schiefmund und die ruthenische Prinzessin Sbysława Swjatopolkowna, Tochter des Großfürsten Swjatopolk von Kiew. Nach deren Tod vermählte sich Bolesław mit Salome, Tochter des Grafen Heinrich von Berg-Schelklingen. Aus dieser Ehe entstammten vier Töchter sowie die Söhne:

    * Bolesław IV. „Kraushaar“

    * Mieszko III. „der Alte“

    * Heinrich von Sandomir (starb im Kindesalter)

    * Kasimir II. „der Gerechte“

Um 1126 vermählte sich Władysław mit Agnes (~1110–1157), einer Tochter von Markgraf Leopold von Österreich. Der Ehe entstammten die Tochter

    * Richeza, seit 1152 in erster Ehe verheiratet mit König Alfons von Spanien

sowie die Söhne:

    * Bolesław I. von Schlesien „der Lange“, ab 1163 Herzog von Schlesien

    * Mieszko I. von Oppeln „Kreuzbein“, ab 1163 Herzog von Schlesien, ab 1173 Herzog von Ratibor-Teschen, ab 1202 Herzog von Oppeln, 1210–1211 Seniorherzog von Polen

    * Konrad, ab 1178 Herzog von Schlesien in Glogau

Nach dem Tod von Władysławs Vater Bolesław, 1138, wurde Polen an dessen vier Söhne verteilt. Um die Einheit zu wahren, bestimmte Bolesław im Testament außerdem, dass dem jeweils Ältesten seiner Nachkommen das Krakauer Gebiet mit dem Seniorat zufallen soll. Władysław erhielt Schlesien und, da er der Älteste war, auch das Krakauer Seniorat, damit das Supremat über das übrige Polen sowie die Oberherrschaft über die anderen Herzöge, seine jüngeren Brüder, zu. Obwohl sich Władysław bemühte, die Einheit Polens zu wahren, kämpften bald die anderen Herzöge sowie Teile des Adels gegen ihn. Auf dem Hoftag zu Kaina in Sachsen hatte Władysław im April 1146 ganz Polen vom Reich als Lehen angenommen. Daraufhin wurde er vom Gnesener Erzbischof exkommuniziert und bald danach, zusammen mit seiner Familie, von seinen Halbbrüdern vertrieben. Władysław fand Aufnahme beim deutschen Kaiser Konrad III., einem Halbbruder von Władysławs Ehefrau. Dieser wies ihm die Burg Altenburg als Wohnsitz zu. Sein Nachfolger als Herzog von Schlesien und das Krakauer Seniorat wurde sein nächstälterer Bruder Bolesław IV. Kraushaar.

Nachdem sich die Kurie ohne Erfolg für Władysław eingesetzt hatte, gelang es durch die Vermittlung des brandenburgischen Herzogs Albrecht I. „der Bär“ und Konrad von Wettin, die Kämpfe beizulegen. Bolesław verpflichtete sich, auf dem Merseburger Hoftag 1152 zu erscheinen und das Lehensverhältnis anzuerkennen, hielt das Versprechen jedoch nicht ein. Nachdem er auch nicht bereit war, sich am bevorstehenden Feldzugs Kaiser Friedrichs I. Barbarossa zu beteiligen, unternahm dieser 1157 einen Feldzug gegen Polen. Er drang bis vor Posen, in dessen Nähe sich Bolesław im Lager Krzyszkowo aufhielt. Dort verpflichtete er sich gegenüber dem Kaiser zu einer Beteiligung am Italienzug und leistete den Lehnseid. Gleichzeitig versprach er, zum nächsten Hoftag zu kommen und seinen Bruder Kasimir als Geisel zu stellen.

Nachdem Władysław 1159 in Altenburger Exil verstarb, hielt sich Bolesław nicht an das gegebene Versprechen. Nach einer abermaligen Aufforderung am Hoftag zu erscheinen, gab er 1163 Władysławs Söhnen dessen Land zurück, so dass diese nach Schlesien zurückkehren konnten.

oo Agnes von Österreich

623 129 195. von Österreich, Agnes, * um 1111, + 25.01.1157

oo Wladislaw II. der Vertriebene von Schlesien

623 129 198. von Wörth, Mangold, Graf

623 129 200. von Ziegenberg, Hermann I.

?   Hermann I v.Ziegenberg,  um 1101 bis 1.3.1151.

623 129 208. von Lutterberg, Sigibodo II., + ca. 1190

1155 - 1190,  1170 Vogt von Hilwartshausen,  seit 1157 welfischer Ministeriale,  Graf von Scharzfeld

623 129 212. von Hadmersleben, Bardolf der Ältere

1133 - 1174  Herr von Hadmersleben

623 129 216. von Ludolfshausen, Cord, * um 1070, + erstochen 1107

623 129 348. von Loccum, N.N., Graf, + vor 1127

oo Akarina in Sachsen

623 129 349. in Sachsen, Akarina, * um 1079, + 1130

urkundlich 1127-1130

oo N.N. von Loccum

664 141 864. von Nüringen, Berthold I.

664 141 868. von Friaul, Azzo

664 141 870. von Ebersberg, Ulrich, + 03.11.1029

oo Richgardis von Eppenstein

664 141 871. von Eppenstein, Richgardis, + 23.04.1013

oo Ulrich von Ebersberg

664 141 956. von Metz, Gerhard III., Graf, * um 1030, + Remiremont 14.04.1070

Graf von Metz, im Elsaßgau und Vogt von Remiremont usw.; 1048 Hzg. von Ober-Lothringen; setzt sich gegen Exherzog Gottfried II. durch, der den Bruder ermordet hatte; Stütze seines kaiserlichen Cousins Heinrich III., später des Neffen; auch Vogt zu Metz, wo er ständig mit den Bischöfen aneinander gerät; steht auch gegen die Bischöfe von Toul und Verdun und die weltlichen Großen in Lothringen; baut die herzoglichen Positionen aus.

war Herr von Châtenois und ab 1048 Herzog von Lothringen. In zeitgenössischen Quellen wird er Gerhard von Elsass und Gerhard von Châtenois (nach seinem Besitz in der Nähe von Neufchâteau) genannt. Seine Eltern sind Graf Gerhard und Gisela, die manchmal – allerdings ohne Beleg – als Tochter des Herzogs Dietrich I. von Lothringen († 1026/27) bezeichnet wird.

Sein Bruder Adalbert wurde 1047 von Kaiser Heinrich III. zum Herzog von Lothringen ernannt, nachdem dieser das Herzogtum Gottfried III. abgenommen hatte. Gottfried akzeptierte die Entscheidung nicht, rebellierte und tötete Adalbert. Heinrich III. gab das Herzogtum an Adalberts Bruder Gerhard weiter. Gottfried setzte seinen Kampf und Unterstützung des lothringischen Adels fort, und es gelang ihm bald, Gerhard gefangen zu nehmen. Gerhard hatte jedoch die Unterstützung von Papst Leo IX. (Bruno von Egisheim-Dagsburg und ehemaliger Bischof von Toul), der – auf der Durchreise in Lothringen – 1049 die Freilassung Gerhards erreichte. Je mehr der Kaiser ihn nun mit Soldaten unterstützte, um so stärker wurde Gerhard, bis es ihm gelang, seinen Gegner zu überwinden. Der lothringische Adel jedoch setzte seinen Widerstand fort.

Gerhards Herrschaft wurde somit durch seine Treue zu Heinrich III. und später Heinrich IV. geprägt. Durch seine Zusammenarbeit mit der Kirche wurde er Vogt von Moyenmoutier (Mittelmünster), Saint-Mihiel und Remiremont. Er ließ das Château de Prény bauen sowie eine Stadt im Zentrum des Herzogtums an einer Stelle, die Nancy genannt wurde, und die sich bald zur Metropole Lothringens entwickelte.

Er starb in Remiremont während er eine weitere Revolte des lothringischen Adels bekämpfte, eine Vergiftung ist nicht ausgeschlossen. Er wurde in der Abtei Remiremont bestattet.

oo Hedwig von Namur

664 141 957. von Namur, Hedwig, * vor 1011, + nach 1067

oo Gerhard III. von Metz

664 141 958. von Formbach, Friedrich I., Graf, * 1024, + erschlagen 1059

oo Gertrud von Haldensleben

664 141 959. von Haldensleben, Gertrud, + 21.02.1116

oo Friedrich I. von Formbach

664 141 964. von Wassenberg, Heinrich, Graf, * um 1035, + vor 1085

Graf v. Wassenberg, urkundlich 1085 tot

664 141 966. von Aquitaine et Poitou, Guillaume V. (VII.) d'Aigret, Duc, * um 1023, + 1058

1040 Graf von Poitou

Wilhelm VII. (getauft als Peter) genannt der Adler (Guillaume l’Aigret) oder der Kühne (le Hardi) (* 1023, † Herbst 1058) aus der Familie der Ramnulfiden war Herzog von Aquitanien und (als Wilhelm V.) Graf von Poitou von 1039 bis zu seinem Tod. Er war der Nachfolger seines Halbbruders Odo.

Wilhelm war der dritte Sohn des Herzogs Wilhelm V., der älteste aus seiner dritten Ehe, der mit Agnes von Burgund. Er war der Schwager des Kaisers Heinrich III., der mit seine Schwester Agnes von Poitou verheiratet war. Während seiner Regierungszeit heiratete seine Mutter in zweiter Ehe Gottfried II. Martel, Graf von Anjou.

Da Gottfried von Anjou sich weigerte, ihm nach seiner Scheidung von Agnes vor Burgund (1049/52) die Gebiete zurückzugeben, die ihr als Morgengabe zugestanden waren, griff Wilhelm VII. zu den Waffen. Er belagerte Saumur, wo er an Dysenterie (Ruhr) starb.

Er war mit Ermesinde verheiratet, einer Frau, deren Herkunft in der Forschung umstritten ist (siehe hierzu: Adalbert (Lothringen)). Wilhelm und Ermesinde hatten wohl zwei Töchter: Clementia, die Konrad I., Graf von Luxemburg, heiratete, und vermutlich Agnes, die erst Ramiro I. König von Aragón, später Graf Peter I. von Savoyen heiratete.

oo Ermesinde von Longwy

664 141 967. von Longwy, Ermesinde, * um 1028, + Rom nach 1065

als Nonne. Erbin v. Longwy, Vater umstritten, geht 1065 mit ihrer Schwägerin Kaiserin Agnes nach Rom und wird Nonne

oo Guillaume V. (VII.) d'Aigret von Aquitaine et Poitou

664 141 968. Giselbert, Edelherr, * um 995, + nach 1037

Vorname vermutet.

664 141 970. von Ammensleben, Milo I., Graf, * um 975, + nach 1011

1014 als Mörder des Bruno v. Braunschweig (+1010/11) genannt.

664 141 972. = 332 071 154. von Goseck, Friedrich I.

664 141 973. von Weimar, Agnes, * um 983

oo Friedrich I. von Goseck

664 141 974. von Braunschweig, Liudolf, Graf, * um 1002, + 23.04.1038

um 1030 Gf. im Derlingau, Markgf. in Friesland

oo Gertrud von Egisheim

664 141 975. von Egisheim, Gertrud, + 21.07.1077

oo Liudolf von Braunschweig

664 141 978. von Northeim, Otto I., Herzog von Bayern, * um 1020, + 11.01.1083

Otto wurde um 1020 als einziger Sohn des sächsischen Grafen Bernhard von Northeim und der Gräfin Eilika geboren. Er folgte als Otto I. um 1049 seinem Vater als Graf von Northeim und gehörte damit neben den Billungern und den Grafen von Stade (Udonen) zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im östlichen Sachsen.

Im Jahre 1061 wurde er von Kaiserin Agnes als Otto II. zum Herzog von Bayern ernannt, stand im Jahr darauf aber in Opposition zu ihr als einer der führenden Köpfe des „Staatsstreiches von Kaiserswerth“. Im gleichen Jahr unternahm er im Auftrag der Reichsregierung einen Ungarnfeldzug, um den dort verjagten König Salomon wieder einzusetzen. Außerdem nahm er 1064/1068 an Gesandtschaften nach Italien und 1069 am Wendenfeldzug teil.

oo Richeza von Lothringen

664 141 978. =.332 071 163. von Lothringen, Richeza

664 141 980. von Hildrizhausen, Heinrich I., Markgraf, * um 1020, + Mellrichstadt, gefallen 07.08.1078

Herr v. Hildrizhausen i. Schwarzwald, MarkGraf v. Schweinfurt 1057, abgesetzt 1077

664 141 984. von Berg, Adolf I., * um 1030, + um 1082

1090 tot, 1056-1082, Vogt der Abtei Deutz 1063-1065, 1059 Herr von Berg, 1072-1082 Graf von Huvili, 1059-1064 Vogt der Abtei Werden/Ruhr, Vogt von Gerresheim

oo NN von Cleve

664 141 985. von Cleve, NN, * um 1040

oo Adolf I. von Berg

664 141 988. von Kleve, Rütger II., Graf, * um 1030, + vor 1092

oo Heilwig ...

664 141 989. Heilwig

oo Rütger II. von Kleve

664 141 992. an der Sempt, Friedrich II., Graf, * 1030, + St. Blasien um 1075

Graf v.Diessen?, Domvogt v.Regensburg. Er ist identisch mit Graf Friedrich II. von Dießen und gilt als einer der ältesten nachweisbaren Vertreter seiner Linie. Sein Vater war Graf Friedrich I. († um 1030), der das Gebiet um Dießen und Haching verwaltete, seine Mutter war Hemma, Tochter von Kuno von Öhningen.

Friedrich war dreimal verheiratet; zunächst mit Hadamut (1060), Tochter von Eberhard von Eppenstein, dann in zweiter Ehe mit Irmgard von Gilching und zuletzt mit Tuta, Erbtochter des Domvogtes Hartwig I. von Regensburg.

Im Jahr 1035 wurde er Domvogt von Regensburg und 1055 Graf an der Sempt. Er starb 1075 als Laienmönch in St. Blasien.

oo I. Hadamut von Eppenstein, II. Tuta von Regensburg

664 141 993. von Regensburg, Tuta

oo Friedrich II. an der Sempt

664 141 994. von Schwarzenburg, Heinrich

664 141 996. von Formbach, Heinrich II., Graf

oo Adelheid von Sulzbach

664 141 997. von Sulzbach, Adelheid, * um 1054, + um 1118

oo Heinrich II. von Formbach

664 141 998. von Österreich, Leopold II., Markgraf, * 1050, + 12.10.1095

war Markgraf von Österreich aus dem Geschlecht der Babenberger. Er wurde als Sohn des Markgrafen Ernst des Tapferen und Adelheid († 1071), Tochter von Markgraf Dedo II. (auch Dedo) von Meißen, geboren und sicherte sich 1075 dessen Nachfolge. Im Streit zwischen dem Papsttum und dem Königtum (Investiturstreit) wandte er sich dem gregorianischen Lager zu und wurde daraufhin vom König abgesetzt. Herzog Vratislav II. von Böhmen wurde mit der Markgrafschaft belehnt und besiegte Leopold in der Schlacht bei Mailberg am 12. Mai 1082. Trotzdem konnte sich Leopold als Landesherr halten. 1084 unterwarf er sich König Heinrich IV. und wurde von diesem in seinem Markgrafenamt bestätigt.

Leopold starb vermutlich in Gars am Kamp.

Mit seiner Frau Ida von Cham, die bei einem Kreuzzug umkam, hatte er den Sohn Leopold III. sowie sieben Töchter, die Herzöge und Grafen aus Kärnten, Böhmen und Deutschland heirateten.

oo Ita von Ratelnberg

 


664 141 999. von Ratelnberg, Ita, + nach 1101

oo Leopold II. von Österreich

664 142 000. von Malsen-Cuyk, Hermann, Graf, * um 1045, + um 1080

Graf v. Cuyk, Graf v. Malsen, BurgGraf v. Ütrecht, urkundlich 1057-1080

oo Ida von Boulogne

664 142 001. von Boulogne, Ida, * um 1050, + nach 1090

oo Hermann von Malsen-Cuzk

664 142 032. von Schwarzburg, Sizzo III., * um 1005

v.Damm nennt ihn Sizzo III und Gründer des Domes von Naumburg. Damit identisch mit dem von Thiele und von Bühring so genannten Sizzo II, zu dem Bühring angibt "Beschenker des Naumburger Domes, wo er begraben liegt" (siehe bei Sizzo IV/nächste Generation). Apfelstedt nennt ihn Sizzo I (=Sigehard), der zu den 11 Gründern des Domes von Naumburg zählt (Figur und Grab), * vor 1006-1012. Dieser Sizzo soll nach Apfelstedt aber auch zu ersetzen sein durch dessen Bruder Günther, den Eremiten, um970-1045, begraben im Kloster Braunau. Beide, Sizzo und Günther hatten mehrere Söhne, von denen aber nur ein Sizzo und ein Günther bekannt sind, wobei wieder nicht bekannt ist, wer wessen Sohn ist.

664 142 036. von Kiew, Isjaslaw I. Jaroslawitsch, Großfürst von Kiew, * 1024, + 03.10.1078

Er entstammt dem Geschlecht der Rurikiden und war Sohn Jaroslaws des Weisen und dessen Frau Ingigerd Olafsdottir von Schweden.

Aufgrund einer Übereinkunft seines Vaters mit dem Polenherzog Kasimir I. heiratete er 1043 dessen Schwester Gertrud, während Kasimir mit Jaroslaws Schwester Dobroniega Maria vermählt wurde.

Beim Tod seines Vaters erhielt Isjaslaw als ältester Sohn entsprechend dem Senioratsprinzip das wichtigste Teilfürstentum der Kiewer Rus: die Hauptstadt Kiew und die Handelsstadt Nowgorod. Zunächst regierte er anscheinend einvernehmlich zusammen mit seinen Brüdern Swjatoslaw (Fürst von Tschernigow) und Wsewolod (u.a. Fürst von Perejaslaw). Gemeinsam erwehrten sie sich Wseslaws von Polozk, eines entfernter verwandten Rurikiden, der mehrfach versuchte, Nowgorod unter seine Kontrolle zu bringen. Am 3. März 1067 schlugen sie ihn an der Nemiga vorerst.

1068 wurden die drei Brüder an der Alta von den Polowzern (Kumanen) vernichtend geschlagen. Im gleichen Jahr rief die Kiewer Bevölkerung nach dem Vorbild Nowgorods eine Volksversammlung (Wetsche) ein, die Wseslaw von Polozk zum neuen Großfürsten erhob. Isjaslaw floh nach Polen, wo Herzog Boleslaw II., der Neffe seiner Gemahlin Gertrud, herrschte. Gemeinsam zogen sie 1069 in die Rus, worauf Wseslaw schon vor Beginn der Kämpfe floh. In Kiew ließ Isjaslaw zahlreiche Mitglieder des Patriziats hinrichten oder blenden.

1073 vertrieben die Kiewer, diesmal mit Unterstützung von Swjatoslaw und Wsewolod, ihren Großfürsten erneut und Swjatoslaw übernahm den Thron. Wieder floh Isjaslaw zu Boleslaw II. von Polen, dann zu Kaiser Heinrich IV. Sein Sohn Jaropolk verhandelte gleichzeitig mit Papst Gregor VII., übergab ihm Kiew und erhielt es als apostolisches Lehen zurück. Der Papst beauftragte wiederum Boleslaw II., das nun kirchliche Land für Isjaslaw und seinen Sohn zurückzuerobern. Boleslaw hatte sich aber bereits mit Isjaslaws Brüdern verbündet und zögerte damit, den Auftrag des Papstes auszuführen. Erst als ein päpstlicher Legat die Erhebung Boleslaws vom Herzog zum König Polens veranlasst hatte, brach er zu einem Feldzug nach Kiew auf.

Swjatoslaw war inzwischen (1076) gestorben und Wsewolod ihm als Großfürst nachgefolgt. Wsewolod zog dem Heer entgegen und erreichte eine Verhandlungslösung, die Isjaslaw die Rückkehr auf den Großfürstenstuhl ermöglichte, während Wsewolod Fürst von Tschernigow wurde, das nach Swjatoslaws Tod ursprünglich dessen Sohn Oleg erhalten hatte. Oleg verband sich daraufhin mit seinem Vetter Boris Vyatscheslawitsch von Tmutorokan und kehrte zusammen mit kumanischen Verbündeten zurück, um Tschernigow für sich zu erobern. Isjaslaw und Wsewolod stellten sich am 3. Oktober 1078 Olegs Heer bei Nezhatyna Nyva (heutiges Nischyn). In dieser Schlacht wurde Oleg geschlagen und Isjaslaw und Boris wurden getötet. Den Nutzen aus der Situation zogen Wsewolod, dem dadurch der Großfürstentitel von Kiew zufiel, und sein Sohn Wladimir Monomach, der neuer Fürst von Tschernigow wurde. Durch Isjaslaws Tod scheiterten auch Papst Gregors Pläne, Kiew für die römische Kirche zu gewinnen. In seinem letzten Regierungsjahr schickte Isjaslaw I. erneut einen Feldzug gegen den alten Feind Polozk aus.

aus Ehe2, ältester überlebender Sohn, erhält Nowgorod 1052 zur Verwaltung, 1054 Großfürst von Kiew nach dem vom Vater festgelegten Senioratsprinzip. Wird 1068 von seinem Neffen Wseslaw I verjagt, kehrt 1069 mit polnischer Hilfe zurück, wird 1073-1076 vom Bruder erneut verjagt, kommt wieder zurück suchte vergeblich Hilfe bei Kaiser Heinrich IV und Gregor VII, fällt im Kampf gegen seinen Neffen

oo um 1043 Gertrud von Polen

664 142 037. von Polen, Gertrud, * um 1020, + 04.11.1108

oo um 1043 Isjaslaw I. Jaroslawitsch von Kiew

664 142 038. von Weimar-Orlamünde, Otto I., Graf, * um 1028, + 1067

war Graf von Weimar-Orlamünde und von 1062 bis 1067 Markgraf von Meißen.

Er war der jüngere Sohn des Grafen Wilhelm III. von Weimar († 1039) und der Oda von der Lausitz, Tochter von Markgraf Thietmar II.

Er heiratete in zweiter Ehe Adela von Brabant († 1083), wahrscheinlich eine Tochter von Reginar von Löwen, Sohn Lamberts I. von Löwen. Sie war eine Enkelin Baldwins IV. von Flandern, wahrscheinlich aus seiner zweiten Ehe mit Eleonora von Normandien. Adela heiratete 1070 in zweiter Ehe Dedo I. von Lausitz.

oo Adele von Löwen

664 142 039. von Löwen, Adele, * um 1035, + 1083

oo Otto I. von Weimar-Orlamünde

664 142 048. von Querfurt, Gebhard I., * nach 970, + nach 1017

oo Oda von Goseck

 


664 142 049. von Goseck, Oda, * um 985

oo Gebhard I. von Querfurt

664 142 052. von Hillesleben, Eike, * um 1025

begütert um Merseburg.

oo Hedwig von Luxemburg

664 142 053. von Luxemburg, Hedwig, * um 1036

oo Eike von Hillesleben

664 142 054. von Ammensleben, Dietrich I., Graf, * um 1010

Herr v. Ammensleben, Graf v. Grieben

oo Dignamenta (Margareta) von Morsleben und Horneburg

664 142 055. von Morsleben und Horneburg, Dignamenta (Margareta), * um 1007

Erbin der Herrschaft Moorsleben

oo Dietrich I. von Ammensleben

664 142 068. von Linderbach, Dietrich, Graf, * um 1040

oo Uta von Thüringen

664 142 069. von Thüringen, Uta, * um 1045

oo Dietrich von Linderbach

664 142 070. von Lohra, Ludwig

664 142 076. von Spanheim, Stephan I., Graf, * um 1010, + nach 1075

1075 Gf. v. Spanheim

664 142 078. von Formbach, Meginhard V., Graf, * um 1015, + ermordet 27.02.1066

f. v. Formbach und Windberg, Gf. an Vils u. Isar, Vogt v. Niederaltaich und Formbach um 1060

oo Mathilde von Reinhausen

664 142 079. von Reinhausen, Mathilde, * um 1032, + vor 1122

stiftet mit ihren drei Brüdern vor 1079 das Chorherreenstift Reinhausen

oo Meginhard V. von Formbach

664 142 144. von Reisensburg, Berchtold I., Graf, * um 930, + 28.03.1002

macht 953 ff die Rebellion mit, kämpft 955 auf ungarischer Seite in der Schlacht auf dem Lechfeld; später Graf von Geisenfeld und von Wasserburg und im Raum Andechs, zeitweise PfGraf von Bayern; rebelliert 973 ff. erneut und wird auf geringe Herrschaftsreste beschränkt.

war der einzige bekannte Sohn des bayrischen Pfalzgrafen Arnulf II., der im Juli 954 vor Regensburg im Kampf gegen die Belagerungstruppen des Königs Otto I. fiel. Bertholds Mutter, deren Name nicht überliefert ist, stammte wahrscheinlich aus Schwaben und brachte wohl die Reisensburg bei Günzburg als Mitgift in ihre Ehe mit Arnulf.

Berthold beteiligte sich 953/955 am Aufstand seines Vaters und des Schwabenherzogs Liudolf gegen Otto I. und wurde nach dessen Niederschlagung 955 vom König auf den Allodialbesitz seiner Mutter, die Reisensburg, verbannt. Von dort aus soll er, laut der „Vita Sancti Oudalrici“,[1] die Augsburg belagernden Ungarn vor dem Anmarsch des königlichen Heers gewarnt haben, das dann am 10. August 955 die Schlacht auf dem Lechfeld gewann.

Nach dem Tod Ottos I. unterstützte Berthold seinen Vetter Heinrich den Zänker in dessen Verschwörung gegen Otto II.

oo ... von Oberlothringen

664 142 145. von Oberlothringen, ..., * um 960

nicht im Brandenburg

oo Berchtold I. von Reisensburg

664 142 146. von Schwaben, Konrad (Kuno), Graf, * um 960, + ermordet 24.11.994

Konrad I., der auch als Kuno von Öhningen auftrat, († 20. August 997) aus dem Haus der Konradiner war Herzog von Schwaben von 983 bis 997.

Konrad war vermutlich (zu den Unsicherheiten bei Konrads Genealogie siehe den Abschnitt „Offene Punkte“ weiter unten) mit Reginlint verheiratet, die nach einer vereinzelten Auffassung eine Tochter des Schwabenherzogs Liudolf aus der Familie der Liudolfinger und damit eine Enkelin Kaiser Ottos I. war.

Nachdem der schwäbische Herzog Otto I. 982 auf einem Italienfeldzug unverheiratet, kinderlos und unerwartet starb, besetzte Kaiser Otto II. das Herzogtum Schwaben mit Konrad I., wohl dessen Schwager, und damit erneut mit einem Franken und vermutlich einem entfernten Verwandten des früheren Herzogs Hermann I..

Die Einsetzung des kaisertreuen Konrad wurde 983 auf dem Hoftag in Verona dokumentiert; er und seine Nachfolger wurden „dux Alemannorum et Alsatiorum“ (oder „Herzog der Schwaben und Elsässer“ wie in einer königlichen Urkunde von 988) genannt, Straßburg galt als ihre Hauptstadt („caput ducatus“), der Schwerpunkt des Herrschaftsgebietes verlagerte sich deutlich nach Norden.

Konrad war der erste Schwabenherzog, dem es gelang, den Titel in der Familie zu halten: Hermann II. war sein Sohn, Hermann III. dessen Sohn, Ernst I. der Schwiegersohn Hermanns II., sowie Ernst II. und Hermann IV., den Söhnen von Ernst I., so dass sich nun für mehr als fünfzig Jahre erstmals so etwas wie dynastische Kontinuität ergab – wenn auch nicht vom Amtsinhaber geplant.

oo I. Richilde von Schwaben, II. Liutgard von Bregenz

664 142 147. von Bregenz, Liutgard, * um 949, + nach 994

oo Konrad (Kuno) von Schwaben

664 142 148. von Hohenwart, Rapoto III., * um 945, + nach 1017

664 142 152. von Schweinfurt, Berchtold I., Markgraf, * 915, + 14.01.980

nach 954 Markgraf des bayrischen Nordgaus, des Radensgaus und des Volkfeldes nach Gewin ist Berthold Sohn des Berthold, Herzog in Kärnten, Bruder des Arnulf I ("Der Böse"), nach Stöber ist er Sohn des Arnulf (oo Judith NN), der dann Sohn des Arnulf d.Bösen ist, nach Damm und anderen ist er direkt Sohn von Arnulf d.Bösen (s.unten). Berthold ist kaiserliche Stütze in Bayern, gerät damit gegen den Ottonen Heinrich II, den Zänker, hilft dessen Rebellion niederzuschlagen, kämpft auch gegen Ungarn und Böhmen, wird dafür 976 offiziell Markgraf im bayerischen Nordgau (Cham-Leuchtenberg-Eger).

oo Eilike von Walbeck

664 142 153. von Walbeck, Eilike, * um 933, + 19.08.1015

oo Berchtold I. von Schweinfurt

664 142 154. von Gleiberg, Heribert I., Graf vom Kinziggau, * um 925, + 992

Graf von Gleiberg, das er gründet und Graf im Kinziggau; erscheint als treue Stütze der Ottonen, zieht 982/83 mit nach Süditalien und macht die Schlacht bei Cotrone mit, wo der Bruder fällt; war mächtig in Hessen.

oo Ermentrud Imiza vom Avalgau

664 142 155. vom Avalgau, Ermentrud Imiza, * um 952

oo Heribert I. von Gleiberg

664 142 156. von Turin, Manfredo I., Markgraf, * um 935, + vor 1001

Gf. v. Auriate, Markgf. v. Turin u. von Susa-Piemont 977

oo Pragarda von Canossa

664 142 157. von Canossa, Pragarda, * um 950

oo Manfredo I. von Turin

664 142 158. von Ivrea, Adalbert II., König, * um 936, + Autun 30.04.971

aus dem Haus Burgund-Ivrea war der älteste Sohn des Königs Berengar II. von Italien und der Willa von Tuszien. Er wird zu den Nationalkönigen gezählt.

Er wurde Markgraf von Ivrea und war ab 950 bis zum Sturz seines Vaters 961 Mitkönig in Italien. In dieser Zeit, vor 956, heiratete er Gerberga von Mâcon, † 11. Dezember 986/991, Tochter des Otto (Othon) und Erbin von Mâcon.

oo Gerberga von Mâcon

664 142 159. von Mâcon, Gerberga, * Maçon vor 935, + Château de Pouilly 11.12.992

oo Adalbert II. von Ivrea

664 142 160. von Weimar, Wilhelm III., Graf, + 16.04.1039

war ab 1003 Graf von Weimar und ab 1022 Graf im Eichsfeld.

Er war jüngster Sohn des Weimarer Grafen Wilhelm II.

Nach dessen Tod folgte er in Weimar und gewann noch die Grafenrechte im Eichsfeld hinzu. Damit geriet er in Konflikt mit den Erzbischöfen von Mainz. Mit dem König stand er in bestem Einvernehmen. Von Zeit zu Zeit übernahm er die Wachaufsicht über die Burg Meißen. 1017 lag er mit Gebhard von Querfurt in Streit, den der König zu Allstedt schlichtete. Unter Wilhelm erreichte die Machtstellung des Hauses Weimar innerhalb des thüringischen Raumes ihren Höhepunkt, was auch teilweise durch das Eindringen der Ekkehardiner in das Markgrafengebiet begünstigt wurde.

oo Oda von der Ostmark

664 142 161. von der Ostmark, Oda, * um 1005, + vor 1068

oo I. Dedo II. von Wettin, II. Wilhelm III. von Weimar

664 142 162. von Istrien, Wezzelin, Graf, * um 967, + vor 1040

oo Wilibirg von Ebersberg

664 142 163. von Ebersberg, Wilibirg, * um 970, + 25.11.1064

oo Wezzelin von Istrien

664 142 164. von Ungarn, Vazul, Fürst, * um 976, + 1037

war im 11. Jahrhundert ein ungarischer Fürst, Sohn von Fürsten Mihail, Enkelsohn des Großfürstens Taksony.

Über sein Leben weiß man sehr wenig.

Sein Sohn, Wancel, oder Wancil war Stephans I. Vetter; Als solcher, hatte er Anspruch auf dem ungarischen Thron nach Prinzen Emmerichs Tode. Davor fürchtend, dass der wüstes Leben führende, heidnischer Vazul tatsächlich König von Ungarn wird, ließ ihn Stephan festnehmen, und blenden. Jedoch beschuldigte man später die bayrische Königin, Stephans I. Ehefrau, Gisela mit dieser Tat. Vazuls Söhne vertrieb man vom Lande.

Vazul hatte drei Söhne; Andreas, Béla und Levente, zwei von denen später Könige von Ungarn wurden.

oo Katun von Bulgarien

664 142 165. von Bulgarien, Katun, * um 985

oo Vazul von Ungarn

664 142 166. von Polen, Mieszko II. Lambert, König, * 990, + Posen 25.03.1034

Mieszko II., genannt Lambert bzw. der Faule, (* 990; † 10. Mai 1034) 1025-1033 König von Polen, 1033-1034 Herzog von Polen, aus dem Geschlecht der Piasten. Er wurde im Jahre 990 als der zweite Sohn von König Boleslaw dem Tapferen in dessen dritter Ehe mit Emnilda, der Tochter des Herzogs der Sorben, Dobromir geboren. Mieszko wurde nach der Enterbung des älteren Halbbruders Bezprym als Thronfolger ausersehen. Er nahm an den Kriegen Boleslaws gegen Kaiser Heinrich II. teil und wurde im Jahre 1013 als Vertreter der polnischen Krone zu den Friedensverhandlungen in Merseburg entsandt. Um den Frieden zu festigen, heiratete er Richeza, Tochter des rheinischen Pfalzgrafen Ehrenfried (Ezzo). 1014, nach erneuten Spannungen zwischen dem Kaiser und seinem Vater, wurde Mieszko zunächst gefangengenommen, trat dann als Vermittler auf, konnte aber den Ausbruch neuer Kämpfe 1015 nicht verhindern. An diesem Abschnitt des Krieges beteiligte er sich vor allem mit Plünderungen in Böhmen. 1025, nach dem Tode des Vaters, wurde Mieszko II. zum König von Polen gekrönt. Die ältere polnische Geschichtsschreibung gab ihm den Beinamen „der Faule", da unter seiner Regierung der rapide Zerfallsprozess des polnischen Großreiches einsetzte, das sein Vater aufgebaut hatte. Schon am Anfang von Mieszkos Herrschaft forderte der deutsche König Konrad II. die Herausgabe der polnischen Krönungsinsignien, da seine Krönung ohne die Zustimmung des Kaisers erfolgt sei. Als Mieszko sich weigerte, schlossen sein älterer Halbbruder Bezprym, sein Bruder Otto und die Familie der Stiefmutter seines Vaters, Oda von Haldensleben, sich dem Kaiser an. Konrad führte 1029 einen ersten (erfolglosen) Feldzug gegen Polen, der ihn in die Lausitz führte. Mieszko versuchte dem Zusammenschluss seiner Gegner 1028 und 1030 mit präventiven Schlägen gegen die östliche Teile des Reiches, Sachsen und Thüringen, zuvorzukommen, erzielte jedoch kaum Erfolge. Ein zweiter Angriff Konrads beendete dagegen im September 1031 die polnische Herrschaft in der Lausitz. Den Zusammenbruch der Herrschaft Mieszkos löste aber erst der gleichzeitige Angriff des Kiewer Großfürsten Jaroslaw des Weisen aus, in dessen Gefolge Bezprym zurück ins Land kam. Polen war in die Zange genommen, Mieszko floh zu Herzog Udalrich von Böhmen, der mit dem Kaiserhaus verfeindet war. Im gleichen Jahr konnte der spätere böhmische Thronfolger Bretislav I. die polnische Besatzung aus seinem Herzogtum in Mähren vertreiben, und diese Provinz endgültig mit der Krone Böhmens verbinden. Bezprym wurde indessen im November 1031 zum neuen Herrscher Polens und übergab die Krönungsinsignien an den Kaiser. Nach wenigen Monaten wurde Bezprym im Frühjahr 1032 ermordet und Mieszko II. konnte in die Heimat zurückkehren. Die Rückkehr des geschassten Königs beunruhigte das kaiserliche Umfeld, daraufhin zog Kaiser Konrad erneut im September 1032 (ergebnislos) gegen Polen. Um die Situation im Westen zu entspannen, suchte Mieszko einen Ausgleich mit dem Kaiser. Konrad erkannte ihn als Herrscher in Polen an, verweigerte ihm jedoch im Vertrag von Merseburg (Hoftag zu Merseburg) vom 7. Juli 1033, jegliche königliche Ehren und setzte Mitregenten ein: Dietrich, aus der Familie der Haldenslebener, ein Verwandter der Stiefmutter seines Vaters, und Otto, Mieszkos jüngsten Bruder. Als beide kurz darauf starben (entweder von der Macht entfernt oder ermordet), konnte Mieszko vorübergehend wieder alleine herrschen, bis er am 10. Mai 1034 starb. Richeza und ihr Sohn und Nachfolger des Vaters, Kasimir I., später „der Erneuerer" genannt, konnten sich in der ihnen feindlich gesinnten Umgebung nicht behaupten und mussten 1037 (eventuell bereits 1034) aus dem von religiösen und sozialen Unruhen geschüttelten Land fliehen. Mieszko II. hinterließ nach seinem Tod ein von Aufständen zerrüttetes Land. Mit dem Verzicht auf die Königswürde stand Polen ab 1033 für Jahrzehnte wieder in formeller Abhängigkeit zu römisch-deutschen Kaisern. (Quelle: Wikipedia.de)

oo 1013 Richeza von Lothringen

 


664 142 167. von Lothringen, Richeza, * um 995, + Saalfeld (Thüringen) 21.03.1063

war ab 1025 als Ehefrau Mieszkos II. Königin von Polen, lebte aber nach dem Tode ihres Mannes ab 1036 auf Gütern ihrer väterlichen Familie, der Ezzonen, im Heiligen Römischen Reich. Durch ihre Hochzeit mit Mieszko II. gewann das junge polnische Königtum Anschluss an die Tradition der älteren fränkischen Königreiche. Über ihre Nachkommen wurde Richeza zur Stammmutter der osteuropäischen Dynastien der Piasten, Rurikiden und der Arpaden. Richeza, von der kein zeitgenössisches Bild existiert, betätigte sich nach ihrer Rückkehr aus Polen als fromme Stifterin, sodass sie bis heute als Selige verehrt wird.

Richeza heiratete im Jahr 1013 den polnischen Prinzen Mieszko. Diese Eheverbindung war wohl schon im Jahr 1000 in Gnesen zwischen Mieszkos Vater Bolesław Chrobry und Kaiser Otto III. verabredet worden, um das polnische Herrschergeschlecht, das sich gerade lehnsmännisch an das Reich gebunden hatte, durch verwandtschaftliche Bindungen enger an das Reich zu binden. Aufgrund der Kinderlosigkeit Ottos III. waren die Töchter seiner Schwester Mathilde die am engsten mit dem Kaiser verwandten potentiellen Bräute für Mieszko. Nach dem frühen Tod Ottos III. 1002 und der Umorientierung der Polenpolitik des Reiches durch Heinrich II. zögerte sich die Hochzeit hinaus, bis Boleslaw 1012 die Hochzeit einforderte und Mieszko mit Brautgeschenken in das Reich schickte, wo sich Richezas Familie mit Heinrich II. um die ottonischen Erbgüter stritt. Heinrich nutzte die Gelegenheit, um einen Ausgleich mit den Ezzonen zu erzielen und in Merseburg einen zeitweiligen Frieden mit Polen auszuhandeln. Die Hochzeit zwischen Richeza und Mieszko fand Pfingsten 1013 ebenfalls in Merseburg statt. Anwesend waren sowohl Heinrich II. als auch Boleslaw.

Nach dem endgültigen Frieden zwischen dem Reich und den polnischen Herrschern, der 1018 in Bautzen geschlossen wurde, unterhielten Richeza und Mieszko enge Kontakte zum deutschen Königshof. 1021 nahmen sie an der Weihe des Doms zu Bamberg teil. Nach dem Tod Boleslaws, der sich nach Heinrichs Tod 1024 selbst zu einem dem deutschen König gleichrangigen polnischen König erhoben hatte, wurde Richeza an der Seite Mieszkos Königin von Polen. Über die Zeit der Thronwirren zwischen ihrem Mann und dessen Brüdern Bezprym und Otto fehlen genaue Quellen. Die Brauweiler Chronik gibt an, Richeza habe 1031 die polnische Königskrone an Konrad II. übergeben und eine wichtige Rolle bei der Vermittlung eines Friedens zwischen Polen und dem Reich 1033 gespielt. Beides ist nicht glaubwürdig. Mieszko starb 1034. Richeza floh, möglicherweise nach einem kurzen Versuch, ihren Sohn Kasimir auf dem Thron zu halten, aufgrund der neuheidnischen Opposition in das Reich und kehrte zu ihrer Familie zurück.

Richezas Ankunft machte eine Neuverteilung des Erbes Ezzos notwendig, da bei der Verteilung des Erbes nicht abzusehen gewesen war, dass Richeza eine Existenzgrundlage benötigen würde. Richeza erhielt mit Saalfeld einen Besitz, der nicht zu dem niederrheinischen Gebiet gehörte, in dem die Ezzonen versuchten, ein zusammenhängendes Herrschaftsgebiet aufzubauen. Richeza nannte sich weiterhin Königin von Polen, ein Privileg, das ihr Konrad II. zugestanden hatte. In Saalfeld sammelte Richeza die polnische Opposition, die ihren Sohn Kasimir unterstützte. 1039 konnte dieser mit Hilfe Konrads II. zurück auf den polnischen Thron gelangen.

Richeza förderte die Abtei St. Nikolaus in Brauweiler unter anderem durch den Neubau der Kirche

1047 starben mit Richezas Bruder Otto, dem letzten männlichen Nachfahren Ezzos im Laienstand, die territorialpolitischen Ziele der Ezzonen. Richeza erbte nun große Teile des ezzonischen Besitzes. Ottos Tod scheint Richeza sehr berührt zu haben. Auf seiner Beerdigung in Brauweiler durch Bruno von Toul legte sie ihren weltlichen Schmuck auf den Altar und wurde Sanctimoniale, um ihr restliches Leben der Memoria der Ezzonen zu widmen. Ein weiteres Ziel war vermutlich, die den Ezzonen verbliebenen Rechte zu sichern.

Durch eine Urkunde vom 17. Juli 1051 ist belegt, dass Richeza an der Neuordnung des Ezzonischen Besitzes am Niederrhein mitwirkte. Sie, ihre Schwester Theophanu, Äbtissin in Essen, und ihr Bruder, der Kölner Erzbischof Hermann, übertrugen darin das Kloster Brauweiler an das Erzbistum Köln. Vorangegangen war ein Rechtsstreit vor dem Kaiser, da diese Übertragung bereits unter Ezzo selbst geschehen war. Dieses hatten die drei noch lebenden Kinder Ezzos erfolgreich angefochten. Der Grund für die Übertragung war vermutlich, dass die Zukunft der Ezzonen am Niederrhein nicht mehr gesichert war: Von Ezzos zehn Kindern hatten nur Richeza, Adelheid und Otto Kinder. Keines von diesen war an einer Machtposition am Niederrhein interessiert oder fähig, eine solche auszuüben. Die Übertragung an das Bistum, dem mit Hermann einer der jüngeren Ezzonen vorstand, sicherte den Zusammenhalt des Besitzes. 1054 wurden auch Schenkungen Richezas an das Kloster Brauweiler beurkundet, die mit dem Wunsch verbunden waren, neben ihrer Mutter in der Klosterkirche beigesetzt zu werden. Diese Neuordnung, die anscheinend davon ausging, dass Hermann seine Geschwister überleben würde, scheiterte, als dieser 1056 starb und mit Anno II. ein neuer Erzbischof eingesetzt wurde, der die Macht seines Bistums auf Kosten der Ezzonen zu steigern suchte.

Richeza reagierte auf Annos Erhebung damit, dass sie ihren moselländischen Besitz an das Kloster Brauweiler verschenkte, sich dabei aber das lebenslange Nutzungsrecht vorbehielt. Brauweiler als Zentrum der ezzonischen Memoria sollte unabhängig von der Machtposition der Ezzonen wirtschaftlich gesichert werden. Danach begab sich Richeza nach Saalfeld, wo sie ähnliche Regelungen zugunsten des Bistums Würzburgs traf, dessen Bischof im Gegenzug urkundlich versprechen musste, Richeza nach ihrem Tod selbst oder von sechs unta