
Vorwort zur
Ahnenliste der Familie Reuffurth
Anregung zur Erstellung dieser
Ahnenliste bekam ich durch ein kleines Heftchen, das mir nach dem Tod meines
Vaters, beim Ordnen dessen Nachlasses, in die Hände fiel.
Es
waren die Beiträge zur Geschichte der Familie Horst - Range aus dem Jahre 1929,
welche Lic theol. Hans v. d. Au aus Darmstadt und Alexander Horst aus Santiago
de Chile herausgegeben hatten. In diesen Beiträgen war auch meine Mutter
erwähnt, so daß ich einen kleinen Grundstock zur Verfügung hatte, der bis ins
17. Jahrhundert zurückreichte.
Durch
eigene Nachforschungen konnte ich noch einen guten Teil zur vorhandenen Liste
beitragen. Neugierig geworden, woher der eigene Name kommt, nachdem mir auch
ein Ahnenpaß meines Vaters in die Hände gefallen war, fing ich in Eschwege an
nachzuforschen.
Nachdem
mir Herr Dekan Fritz Delius (+) aus Eschwege hierzu guten Mut gemacht hatte und
mich auch tatkräftig unterstützt hat, konnte ich meinen Grundstock gut
erweitern.
Nebenbei
besuchte ich auch die Murhardsche Bibliothek in Kassel und konnte anhand der
dort ausgestellten Bände der Hessischen Familienkunde sehr viele Ahnen aus
bereits vorhandenen Ahnenlisten übernehmen (Grimmel, Bundespräsident Heinemann,
Kersting, Bartholomäus, Ritter, Weber-Krauser/ Lich, Mühlhausen usw). Weitere
Literatur, die die Stadt Eschwege in früheren Zeiten behandelt, kam mir
zuhilfe. Auch leisteten mir die Sippenbücher von Sontra und die Abschrift der Kirchenbücher von Ulfen
von Wilm Sippel große Dienste. Im Stadtarchiv von Eschwege konnte ich durch die
Abschrift der Kirchenbücher von Eschwege durch H. Dr. Kollmann, der mich auch
während meiner Sitzungen dort betreute und durch die Aufstellungen der
Einwohnerschaft von Eschwege durch H. Holtzapfel meine Ahnenliste weiter
vervollständigen.
Allen
denen, die mir geholfen haben, diese umfangreiche Aufstellung zusammenzutragen
sage ich hiermit Danke.
Besonders
meiner Frau und meinen beiden Kindern gilt ein großer Dank, da sie doch des
öfteren auf mich verzichten mußten.
Daten
in denen kein vollständiges Datum angegeben werden konnte, sind errechnete
Daten.
Die
Ahnenreihe Reuffurth und Bomberg ist soweit abgeschlossen.
Interessant
ist vielleicht noch anzumerken, daß meine Frau aus Sontra kommt, meine
Vorfahren zum großen Teil aus dem Eschweger Raum (Sontra und Umland, Eschwege
und Umland und Allendorf) stammen. Der Zweig meiner mütterlichen Vorfahren
stammt aus den ehemaligen Umlandgemeinden von Kassel, wie Wolfsanger,
Sandershausen, Hofgeismar und Bereich Fritzlar.

Kassel, im Juli
1994.
Überarbeitet
und z.T. berichtigt und ergänzt.
Aljezur/Portugal
im Mai 2010
2000 Jahre
Ahnenforschung
Quellenverzeichnis
im Anhang
Ahnenliste Reuffurth
1a. Reuffurth, Markus Werner, * Kassel 07.10.1977, ~ 11.12.1977 Kassel
besuchte die Private Sonderschule auf anthroposophischer Grundlage (Jean-Paul- Schule) in der Schanzenstraße in Kassel, dann in der Lebensgemeinschaft Persephone in Oberellenbach bei Rotenburg an der Fulda. Am 3.1.1993 fast bei einem Zimmerbrand erstickt, wo sein zu Weihnachten geschenktes Radio brannte. Seit Ende 1996 in einer Behinderteneirichtung in Fulda. Wohnt im betreuten Wohnen.
oo Simone Onat


1b. Reuffurth, Thomas Martin, Psychotherapeut, Webdesigner, Computertechniker, * Kassel 24.03.1984, ~ 21.10.1984 Kaufungen
besuchte ab 1990 die Grundschule in Kassel Wolfsanger (Fuldatalschule), danach die Geasmtschule in Ihringshausen, ab 1998 die Sekundarstufe in Aljezur und ab 2002 das Gymnasium in Lagos in Portugal.

1. Ahnenreihe
2. Reuffurth, Karl Heinz, Rentner, * Kassel 15.08.1948
Ersteller dieser Ahnenliste, Realschule, Lehre, Fachschule, Tätigkeit als Konstrukteur, ab 1980 Gruppenleiter in der Konstruktion, stellv. Projektleiter bei THYSSEN - HENSCHEL, in Kassel, frühzeitig (1985) Herzinfarkt. Dilatationen 1992 und 93, Herzoperationen 1993 und 1994, seitdem erwerbsunfähig.
oo Sontra 28.04.1973 Brigitte Bomberg
Quellen: Ersteller dieser Tafel

3. Bomberg, Brigitte Else, Industriekauffrau, * Sontra 01.09.1952
Realschule, Lehre als Industriekauffrau bei der Fa. Rollmann & Rose in Hoheneiche, kurze Zeit noch in ihrem Beruf tätig, dann Heirat. Betrieb von 1990 - 94 mit ihrer Cousine Hannelore Herr, der Nichte ihres Vaters, in Westhausen/Gotha ein kleines Geschäft.
oo Sontra 28.04.1973 Karl Heinz Reuffurth


Gitti mit 18
Jahren
2. Ahnenreihe
4. Reuffurth, Dr. Franz Christoph Rudolf, Dipl. Agrar Ingenieur, * Eschwege 24.01.1903, ~ Eschwege, + Kassel 01.07.1987, [] Kassel
nach Abitur in Eschwege Studium der Landwirtschaft in Göttingen, Verwalter,Landwirtschaftslehrer, Leiter der Schulabteilung und stellv. Kammerdirektor an der ehemaligen Land- und Forstwirtschaftskammer für Kurhessen und Waldeck in Kassel, zuletzt Ltd. Landwirtschaftsdirektor, ausgezeichnet mit der silbernen Ehrenplakette des Landes Hessen für besondere Verdienste.
oo Wolfsanger 12.09.1934 Katharina Ullrich
Quellen: Vater des Erstellers dieser Tafel

5. Ullrich, Katharina, Hausfrau, * Wolfsanger 29.07.1910, + Kassel 02.07.1971, [] Kassel
Mädchenrealschule in Kassel.
oo Wolfsanger 12.09.1934 Dr. Franz Christoph Rudolf Reuffurth
Quellen: Mutter des Erstellers dieser Tafel


Haus Reuffurth nach dem Wiederaufbau
6. Bomberg, Friedrich Albert Günther, Metzger, später Metallfacharbeiter, * Kammerforst 15.05.1917, + Sontra 17.05.1997
nach langem Zuckerleiden (Amputationen der Zehen, dann des Fußes und dann des halben Beines) in Sontra, Volksschule, Metzgerlehre in Gotha, im 2.Weltkrieg Feldwebel, Gefangenschaft in Rußland, Spätheimkehrer, nach Rückkehr Hauer im Kupferschieferbergwerk bei Sontra, Metallfacharbeiter in einem Eloxalwerk bei Sontra.
oo Sontra 01.04.1950 Johanna Elisabeth Bloß

7. Bloß, Johanna Elisabeth, Einzelhandelskauffrau, * Sontra 25.11.1923, + Aljezur / Portugal 21.04.2004, [] Aljezur, Portugal 29.04.2004
Volksschule, Lehre und anschließende Arbeit als Verkäuferin. Im Februar 2003 erkrankte sie an Alzheimer und im Januar 2004 zog sie sich aufgrund dieser Krankheit einen Oberschenkelhalsbruch zu, der zwar gut verheilte, von dem sie sich aber nicht mehr erholt hat.
oo Sontra 01.04.1950 Friedrich Albert Günther Bomberg

3. Ahnenreihe
8. Reuffurth, Ernst Christoph, Kreisobersekretär, * Eschwege 17.12.1869, + Eschwege 25.12.1949
zuletzt Kreisobersekretär beim Landratsamt in Eschwege, wo er auch als Bürogehilfe gelernt hatte, viele handschriftliche Schreiben, Urkunden und Ehrenzeichen, die noch vorhanden und im Familienbesitz sind.
oo Eschwege 16.06.1900 Anna Trippstein

9. Trippstein, Anna Luise Margarethe, Hausfrau, * Eschwege 15.01.1870, ~ Eschwege, + Eschwege 18.06.1944
oo Eschwege 16.06.1900 Ernst Reuffurth

10. Ullrich, Johann Heinrich, Kaufmann, * Weißenhasel 27.03.1872, + Kassel 30.01.1936
kam nach Kassel, um Soldat zu werden, war zuletzt beim Trainbataillon Kompaniefeldwebel, dann Bürohilfsarbeiter bei der Stadtverwaltung, 1906 Assistent, 1913 Magistratssekretär, 1920 Inspektor über die Kleingartenverwaltung, Dienstauszeichnung III..Klasse, Verdienstkreuz für Kriegshilfe, schrieb ausführlichen Lebenslauf, der noch vorhanden ist.
oo Wolfsanger 20.09.1901 Martha Hilke

11. Hilke, Martha Charlotte, * Wolfsanger 18.05.1879, + Kassel 09.02.1940
stammt von einem Bauernhof, das Grundstück auf dem sie ihr Haus bauten und das bis zum Umzug nach Portugal noch im Besitz des Verfassers war, wurde ihr zur Hochzeit von ihrem Vater als Mitgift gegeben.
oo Wolfsanger 20.09.1901 Johann Ullrich



Haus Ullrich-Reuffurth nach und vor dem Krieg
12. Bomberg, Friedrich, Landwirt & Metzger, * Westhausen/Gotha, + Westhausen/Gotha
oo Kammerforst Anna Stoll

13. Stoll, Anna Ottilie, * Kammerforst, + Westhausen/Gotha
oo Kammerforst Friedrich Bomberg

14. Bloß,
Martin, Postsekretär, * Sontra 26.06.1891, + Sontra 21.05.1969
Postsekretär, hat selbst noch die Postkutsche gefahren
oo Sontra
24.01.1920 Anna Kessler


Mit Postkutsche In Felduniform

15. Kessler,
Anna Elisabeth, Hausfrau, * Sontra 30.07.1896, + Sontra 02.07.1975, [] Sontra
oo Sontra 24.01.1920 Martin Bloß

4. Ahnenreihe
16. Reuffurth, Friedrich Wilhelm, Zigarrenmacher, * Eschwege 28.03.1842, + Eschwege 09.12.1876
oo Eschwege 10.02.1867 Luise Götting
17. Götting, Luise Auguste, Hausfrau, * Eschwege 25.10.1840, + Eschwege 25.07.1927
oo Eschwege 10.02.1867 Friedrich Reuffurth
18. Trübstein, Franz Christoph, Schuhmachermeister, * Eschwege 22.01.1838, + Eschwege 19.04.1914
oo Eschwege 21.05.1865 Anna Oberthür
19. Oberthür, Anna Maria, * Eschwege 17.09.1839, + Eschwege 29.08.1890
oo Eschwege 21.05.1865 Franz Trübstein
20. Ullrich, Wilhelm, Landwirt, * Stadthosbach 26.01.1839, + Weißenhasel 15.10.1892
oo Weißenhasel 06.08.1865 Elisabeth Bachmann
21. Bachmann, Elisabeth Katharina, * Weißenhasel 15.04.1843, + Weißenhasel 06.08.1910
oo Weißenhasel 06.08.1865 Wilhelm Ullrich

22. Hilke, Gustav Otto, Schmied und Landwirt, * Wolfsanger 22.01.1847, + Wolfsanger 07.03.1916, [] Wolfsanger
Er erlernte das Schmiedehandwerk, war lange Zeit in der Fremde (auf Walfisch - Jagden bis Grönland, zu Fuß bis Moskau), diente bei der Train, machte sich nach seiner Verheiratung selbstständig, erbaute sich neben dem elterlichen Haus eine Schmiede mit Wohnung, übernahm dann nach dem Tode seines Vaters die Gast- und Landwirtschaft und verkaufte die Schmiede an den Schmiedemeister H.Kumpe. In 1883 brannte Stall und Scheune ab, wurden aber in verbesserter
Form wiederaufgebaut. Später baute er noch an und verlegte in diesen Anbau die Gastwirtschaft. Er war ein strebsamer Geschäftsmann, welcher durch seine reiche Erfahrung sich zu helfen wußte, so daß er seinen Besitz vermehren konnte. Er erbaute sich einen neuen Hof auf der Fuhrmannsbreite, verkaufte sein altes Hausgrundstück und konnte seiner Familie ein anschauliches Vermögen hinterlassen. Er war mit seiner Frau in herzlicher Liebe verbunden und seinen Kindern ein fürsorglicher Vater.
oo Wolfsanger 23.09.1873 Sabine Range


23. Range, Sabine Elise, * Wolfsanger 20.09.1852, + Wolfsanger 09.06.1929
oo Wolfsanger 23.09.1873 Gustav Hilke

24. Bomberg, Friedrich Wilhelm, Landwirt, * Westhausen/Gotha 08.06.1855, + Westhausen/Gotha 02.04.1929
oo Westhausen/Gotha 19.04.1885 Ida Wettstein

25. Wettstein, Ida Lina, Hausfrau, * Pfullendorf/Gotha 08.03.1862, + Westhausen/Gotha
oo Westhausen/Gotha 19.04.1885 Friedrich Bomberg

26. Stoll, Christoph, * Kammerforst 14.11.1862, + Kammerforst 06.1934
oo Rosalie Wüstemann

27. Wüstemann, Rosalie, * Weberstedt 07.11.1862, + Kammerforst
oo Christoph Stoll

28. Bloß, Heinrich, Dienstknecht, * Ulfen 20.08.1860, + Sontra
wohnte in der Kirchgasse 124
oo Weißenhasel 13.11.1886 Katharina Schäfer

29. Schäfer, Katharina, * Weißenhasel 10.09.1864, + Sontra
wurde im Haus Nr. 91 geboren
oo Weißenhasel 13.11.1886 Heinrich Bloß

30. Kessler, Heinrich, Tagelöhner, * Datterode 30.09.1859, + Sontra 05.12.1934
wohnte im Lurloch 205.
oo Sontra Katharina Siebert
31. Siebert, Katharina, * Sontra 17.06.1861, + Sontra 22.08.1944
oo Sontra Heinrich Kessler

5. Ahnenreihe
32. Reuffurth, Johann Friedrich, Tuchmachermeister, * Eschwege 12.09.1809, + Eschwege 23.10.1876
oo Eschwege 23.10.1833 Anna Mensing
33. Mensing, Anna Margaretha, Hausfrau, * Eschwege 02.10.1809, + Eschwege 15.05.1884
oo Eschwege 23.10.1833 Johann Friedrich Reuffurth
34. Götting, Martin, Baumwollweber, * Eschwege 28.04.1815, + Eschwege 29.11.1890
oo Hann. Münden Luise Paul
35. Paul, Luise Auguste, Hausfrau, * Hann. Münden 02.10.1821, + Eschwege 07.04.1867
oo Hann. Münden Martin Götting
36. Trübstein, Jakob, Schuhmachermeister, * Eschwege 15.11.1809, + Eschwege 15.11.1888
oo Eschwege 08.05.1836 Katharina Kühn
37. Kühn, Katharina Elisabeth, Hausfrau, * Eschwege 01.02.1814, + Eschwege 17.10.1850
oo Eschwege 08.05.1836 Jakob Trübstein
38. Oberthür, Balthasar Phillip, Bäckermeister, * Eschwege 24.04.1802, + Eschwege 20.06.1864
oo Eschwege 01.07.1827 Maria Liese
39. Liese, Maria Christina, * Eschwege 11.09.1800, + Eschwege 07.05.1842
oo Eschwege 01.07.1827 Balthasar Oberthür
40. Ullrich, Nikolaus, Landwirt, * Stadthosbach 19.02.1789, + Stadthosbach 31.01.1857
oo Stadthosbach Anna Bode
41. Bode, Anna Martha, * Stadthosbach 04.01.1794, + Stadthosbach 09.03.1866
oo Stadthosbach Nikolaus Ullrich
42. Bachmann, Heinrich, Tagelöhner, * Weißenhasel 14.12.1816, + Weißenhasel 18.10.1856
oo Weißenhasel 28.03.1842 Anna Gleim
43. Gleim, Anna Elisabeth, * Weißenhasel 08.09.1821, + Weißenhasel 23.10.1900
oo Weißenhasel 28.03.1842 Heinrich Bachmann
44. Hilke, Wilhelm, Land- u. Gastwirt, * Wolfsanger 10.12.1820, + Wolfsanger 08.02.1880
er übte die Gast- und Landwirtschaft in dem am Dorfeingang gelegenen Hausgrundstück aus. In diesem alten Gebäude befand sich links zu ebener Erde die Gaststube und rechts Küche und ein Nebenzimmer, daran rechts anschließend die Wohnung und die Scheune. Neben der Stallung befand sich der Saal, das Podium für die Musikanten war in der Scheune eingebaut. Die Wohnung befand sich über der Schänke und im Erker. Da die Wirtschaft an der sehr verkehrsreichen Straße lag, hatte sie einen einträglichen Betrieb. Hier machten die Fuhrwerke, welche im letzten Jahrhundert den Kies und Sand, die Ziegelsteine und die Kohlen nach Kassel fuhren halt, spannten aus und kehrten ein. Es kam hinzu, daß ein schöner Wirtshausgarten mit Kegelbahn zur Verfügung stand.
oo Wolfsanger 25.04.1846 Martha Lange
45. Lange, Martha Elisabeth, * Oberkaufungen 15.12.1819, + Wolfsanger 06.06.1874
oo Wolfsanger 25.04.1846 Wilhelm Hilke
46. Range, Johann Georg, Bürgermeister von 1869-1884 in Wolfsanger, * Wolfsanger 07.01.1815, + Wolfsanger 05.08.1884
Sein Vater Johannes Range war Landwirt und Leineweber in dessen Betrieb er nach der Konfirmation tätig war, wurde auch Hausmetzger. Das von seiner Schwiegermutter Anna Katharina Münch geb. Hyner, verwitwete Attendorn hinterlassene Haus, Grundstück Nr. 27 nebst Waldanteil und einige Acker Land und Wiese haben dann beide in 1840 durch Erbteilung übernommen. Die Leineweberei hat er nur kurze Zeit betrieben. Im Winter betätigte er sich als Hausmetzger, machte eine gute Wurst, wurde daher sehr in Anspruch genommen. Nachdem sein Vater in 1848 gestorben, übernahm er das von demselben geführte Amt des Kastenmeisters, wurde später Kirchenältester und schließlich in 1869 zum Bürgermeister gewählt, sowie in 1874 zum Standesbeamten ernannt. Diese Ämter hat er bis zu seinem Tode inne gehabt. Ferner war er langjähriger Vorsitzen der des Männergesangvereines. Er repräsentierte so recht den "Bürgermeister", machte wenig Worte, liebte den Frieden und hatte sich durch seine Treue und Aufrichtigkeit allseitige Achtung erworben. Während seiner Amtszeit ist die Hälfte des Gemeindewaldes, welcher dem Staat gehörte, von demselben erworben worden und zum Interessentenwald umgebildet. Ferner wurde die Wasserleitung vom Osterbach neu gefaßt und in Tonröhren hergestellt. Dieselbe ist dann später in 1897 ganz neu angelegt. Im Frühjahr 1884 wurde ihm die Arbeit beschwerlich, seine Füße schwollen an, Atemnot stellte sich ein, die Krankheit verschlimmerte sich immer mehr, lag dann ganz zu Bett und bedurfte der fürsorglichen Pflege.
oo Wolfsanger 30.09.1838 Katharina Münch
47. Münch, Katharina Charlotte, * Wolfsanger 23.10.1815, + Wolfsanger 22.08.1893
Als sie ein Jahr alt war ist ihre Mutter gestorben und ist dann von ihrer Stiefschwester und später von ihrer Stiefmutter erzogen worden. Sie war eine fleißige und unauffällige Hausfrau und ihrem Mann, ihrem " Johannjörg " ein lieber unverdrossener Lebenskamerad. Ihre kleine Landwirtschaft hatte sie auf Gemüsebau eingestellt und besuchte den Markt auf dem Brink in Kassel. Auf diese Weise hatte sie eine ständige Einnahme. Sie war eine Frühaufsteherin und eine besorgte Großmutter ihren Enkel gegenüber.
oo Wolfsanger 30.09.1838 Johann Range
48. Bomberg, Johann Friedrich Bernhard, Bäcker, * Westhausen/Gotha 30.09.1824, + Westhausen/Gotha 28.05.1879
oo Warza/Gotha 25.07.1852 Karolina Treysse
49. Treysse, Karolina Louise, * Remstädt/Gotha 17.03.1830, + Assmannstadt
oo Warza/Gotha 25.07.1852 Johann Friedrich Bernhard Bomberg
50. Wettstein, Johann Karl, Fleischer & Handarbeiter, * Pfullendorf/Gotha 16.06.1828, + Pfullendorf/Gotha 24.11.1911
oo Pfullendorf/Gotha 29.04.1860 Maria Weidemüller
51. Weidemüller, Maria Amalie, * Pfullendorf Gotha 26.03.1836, + Pfullendorf/Gotha 20.04.1915
oo Pfullendorf/Gotha 29.04.1860 Johann Wettstein
56. Bloß, Konrad, Dienstknecht, * Ulfen/Sontra 14.01.1830, + Ulfen ?
oo Wölfterode 06.02.1859 Martha Koch
57. Koch, Martha Elisabeth, * Ulfen 30.10.1832
oo Wölfterode 06.02.1859 Konrad Bloß
58. Schäfer, Nikolaus Daniel, Zimmermann, * Weißenhasel 29.01.1834, + Weißenhasel 20.01.1895
oo Weißenhasel 16.09.1860 Anna Dach
59. Dach, Anna Katharina Elisabeth, * Weißenhasel 10.03.1840, + Weißenhasel 02.03.1915
oo Weißenhasel 16.09.1860 Nikolaus Schäfer
60. Kessler, Johannes, Dienstknecht, * Wölfterode, + Datterode ?
oo Anna Trube
61. Trube,
Anna Elisabeth, * Sontra ?, + Sontra ?
oo Johannes Kessler
62. unehelich, ...
oo Maria Siebert
63. Siebert, Maria, * Sontra 13.10.1832, + Sontra
oo ... unehelich
6. Ahnenreihe
64. Reuffurth, Johann Jacob, Wolltuchmachermeister, * Eschwege 11.06.1768, + Eschwege 11.12.1813
oo Eschwege 04.10.1807 Anna Witzel
65. Witzel, Anna Margarethe, * Völkershausen 17.09.1769, + Eschwege 05.12.1837
oo Eschwege 04.10.1807 Johann Jacob Reuffurth
66. Mensing, Georg Christoph, Schiffer, * Eschwege 24.09.1783, + Eschwege 08.07.1817
oo Eschwege 15.11.1808 Katharina Lieberknecht
67. Lieberknecht, Katharina Sophie, * Eschwege 13.01.1781, + Eschwege 15.01.1847
oo Eschwege 15.11.1808 Georg Mensing
68. Götting, Johann Simon, Weissbinder, * Eschwege 03.05.1783, + Eschwege 05.03.1831
oo Eschwege 31.08.1806 Anna Heukeroth
69. Heukeroth, Anna Gertrude, * Eschwege 24.06.1787, + Eschwege 10.04.1829
oo Eschwege 31.08.1806 Johann Götting
70. Paul, Johann Christian, Brunnenmeister, * Hann. Münden 17.07.1786, + Hann. Münden 14.05.1840
oo Hann. Münden 15.08.1811 Cathrine Krafft
71. Krafft, Cathrine Louise, * Hann. Münden 25.04.1783, + Hann. Münden 08.09.1855
oo Hann. Münden 15.08.1811 Johann Paul
72. Trübstein, Heinrich, Schuhmachermeister, * Sontra 25.02.1765, + Eschwege 10.02.1810
oo Eschwege 20.07.1800 Katharina Schlegel
73. Schlegel, Katharina Elisabeth, * Eschwege 15.08.1778, + Eschwege 02.10.1848
oo Eschwege 20.07.1800 Heinrich Trübstein
74. Kühne, Franz Christoph, Schuhmachermeister, * Eschwege 04.08.1792, + Eschwege 29.06.1857
oo Eschwege
12.09.1813 Martha Linhose
75. Linhose,
Martha Elisabeth, * Sontra 26.01.1790, + Eschwege 10.06.1816
oo Eschwege 12.09.1813 Franz Kühne
76. Oberthür, Oberthier, Johann Christoph, Mühlarzt, * Eschwege 23.05.1757, + Eschwege 16.12.1828
oo Eschwege 17.02.1785 Anna Heinemann
77. Heinemann, Anna Katharina, * Eschwege 03.03.1764, + Eschwege 11.01.1816
oo Eschwege 17.02.1785 Johann Oberthür, Oberthier
78. Liese, Johann Christoph, Schuhmachermeister, * Eschwege 1762, + Eschwege 08.05.1838
oo Eschwege 24.01.1790 Elisabeth Wagner
79. Wagner, (Margarethe)Elisabeth, * Eschwege 20.10.1760, + Eschwege 10.02.1803
oo Eschwege 24.01.1790 Johann Liese
80. Ulrich, Johann Conrad, Landwirt, * Stadthosbach 27.01.1750, + Stadthosbach 05.08.1796
oo Stadthosbach Anna Dilchert
81. Dilchert, Anna Katharina, * Kirchhosbach 01.03.1770, + Stadthosbach 23.02.1814
oo Stadthosbach Johann Ulrich
82. Bode, Johann Jakob, Landwirt & Schultheißs, * Stadthosbach, + Stadthosbach 30.03.1820
oo Stadthosbach 04.07.1791 Anna Kersten
83. Kersten, Anna Margarethe, * Mettlar Ksp.Berneburg 15.03.1767, + Stadthosbach 21.07.1825
oo Stadthosbach 04.07.1791 Johann Bode
84. Bachmann, Friedrich, Leineweber & Scharfschütze, * Weißenhasel 27.06.1780, + Weißenhasel 26.01.1851
oo Weißenhasel 08.06.1806 Kunigunde Bachmann
85. Bachmann, Kunigunde, * Weißenhasel 29.08.1776, + Weißenhasel 05.03.1837
oo Weißenhasel 08.06.1806 Friedrich Bachmann
86. Gleim, Johannes, Soldat & Tagelöhner, * Weißenhasel 17.01.1793, + Weißenhasel 12.03.1856
oo Weißenhasel 15.08.1819 Elisabeth Wetterau
87. Wetterau, Elisabeth, * Weißenhasel 31.12.1789, + Weißenhasel 14.03.1840
oo Weißenhasel 15.08.1819 Johannes Gleim
88. Hilke, Johann Heinrich, Ackermannvorsteher, Meyer, Gastwirt, * Hofgeismar 30.05.1780, + Wolfsanger 07.01.1828
oo I. 1803 Margarethe Elisabeth Schade, II. Wolfsanger 28.06.1812 Anna Attendorn
89. Attendorn, Anna Katharina, * Wolfsanger 06.09.1794, ~ Wolfsanger 11.9.1794, Taufpaten: Anna Cath., Otto Himmelmann Witwe, + Wolfsanger 06.01.1867
oo Wolfsanger 28.06.1812 Johann Hilke
90. Lange, Anton, Landwirt & Vorsteher, * Oberkaufungen 25.03.1784, + Oberkaufungen 25.07.1826
oo Oberkaufungen 23.06.1816 Anna Hering
91. Hering, Anna Elisabeth, * Oberkaufungen 29.03.1795, + Oberkaufungen 26.02.1844
oo Oberkaufungen 23.06.1816 Anton Lange
92. Range, Johannes, Leineweber- und Kastenmeister, * Wolfsanger 07.09.1768, + Wolfsanger 06.02.1848
oo Wolfsanger 12.11.1797 Anna Bachmann
93. Bachmann, Anna Marie, * Wolfsanger 22.01.1778, + Wolfsanger 13.05.1850
oo Wolfsanger 12.11.1797 Johannes Range
94. Münch, Johann Conrad, Kramer & Essigbrauer, * Sondheim 31.05.1783, + Wolfsanger 17.02.1860
oo I. Kirchspiel Wernswig/Sondheim 20.10.1811 Anna Catharina Hyner, II. NN NN, III. Wolfsanger Anna Gertrud Bettenhausen
95. Hyner, Anna Catharina, * Konnefeld 23.09.1773, Taufpaten: Pate Anna Cath. Himmelmann geb. Obermann, ihre Schwester., + Wolfsanger 10.09.1816
oo I. vor 1794 Justus Henrich Attendorn, II. Kirchspiel Wernswig/Sondheim 20.10.1811 Johann Conrad Münch
96. Bomberg, Johann Bernhard, * Westhausen/Gotha 09.11.1796, + Westhausen/Gotha 21.01.1839
oo Westhausen 25.12.1820 Anna Göring
97. Göring, Anna Maria, * Brüheim/Gotha 25.05.1799, + Westhausen/Gotha 23.07.1841
oo Westhausen 25.12.1820 Johann Bomberg
98. Treyse, Johann Heinrich, Anspänner, * Remstädt 11.12.1782, + Remstädt 25.03.1835
oo Remstädt 28.06.1818 Eva Timpel
99. Timpel, Eva Elisabeth, * Tröchtelborn, + Remstädt 22.09.1865
oo Remstädt 28.06.1818 Johann Treyse
100. Wettstein, Johann Esaias, Anspänner, * Pfullendorf/Gotha 24.07.1796, + Pfullendorf/Gotha 16.05.1851
oo Tüttleben/Gotha 29.02.1824 Anna Rudolph
101. Rudolph, Anna Margarethe Juliane, * Tüttleben/Gotha 16.01.1804, + Pfullendorf/Gotha 28.12.1887
den 16tenJanuary 1804 abends um 6 Uhr wurde dem hiesigen Mitnachbar und Schaafhüter Heinrich August Rudolph von seinem Weibe Fr. Susanna Margaretha geb. Zerbst ein Töchterlein zur Welt gebracht und Tags darauf getauft. Pathe war Jungfr. Anna Margaretha Alckenbrecher, Nicolaus Alckenbrechers, Inwohners und Mitnachbars allhier eheleibliche jüngste Tochter, welche das Kind Anna Margaretha Juliana nennen ließ.
oo Tüttleben/Gotha 29.02.1824 Johann Wettstein
102. Weidemüller, Johann Michael, Tagelöhner, * Grabsleben/Gotha 02.02.1799, + Pfullendorf/Gotha 17.05.1876
oo Pfullendorf/Gotha 07.11.1830 Martha Böhm
103. Böhm, Martha Louise, * Pfullendorf/Gotha 06.11.1807, + Pfullendorf/Gotha 25.01.1873
oo Pfullendorf/Gotha 07.11.1830 Johann Weidemüller
112. unehelich, ...
oo Anna
Elisabeth Bloß
113. Bloß,
Anna Elisabeth, * Ulfen/Sontra 31.01.1788, + Ulfen/Sontra
oo ... unehelich
114. Koch, Konrad, Tagelöhner, * Ulfen ?, + Ulfen ?
oo Martha Fuhrmann
115. Fuhrmann, Martha Elisabeth, * Ulfen ?, + Ulfen ?
oo Konrad Koch
116. Schäfer, Johann Daniel, Leineweber & Hirte, * Weißenhasel 13.12.1795, + Weißenhasel 03.10.1839
oo Weißenhasel 17.04.1830 Katharina Rabe
117. Rabe, Katharina, * Ulfen 17.05.1800, + Weißenhasel 27.05.1836
oo Weißenhasel 17.04.1830 Johann Schäfer
118. Dach, Johann Ernst, Ackermann, * Weißenhasel 07.03.1810, + Weißenhasel 21.03.1877
oo Weißenhasel 10.04.1842 Anna Selig
119. Selig, Anna Gertrude, * Weißenhasel 15.08.1819, + Weißenhasel 12.11.1876
oo Weißenhasel 10.04.1842 Johann Dach
126. Siebert, Johann Heinrich, Mützenmacher & Rentereidiener, * Sontra, + Sontra
oo Sontra Anna
Koepping
127. Koepping,
Anna Katharina, * Tann 23.02.1807, + Sontra 07.12.1866
oo Sontra Johann Siebert
7. Ahnenreihe
128. Reuffurth, Johann Friedrich, Tuchmachermeister & Kaufmann, * Eschwege 26.05.1732, + Eschwege 10.09.1785
oo Eschwege 11.06.1766 Anna Deckert
129. Deckert, Anna Elisabeth, * Eschwege 28.01.1746, + Eschwege 07.04.1819
oo
Eschwege 11.06.1766 Johann Reuffurth
130. Witzel,
Andreas
oo Maria
Gerlach
131. Gerlach, Maria Magdalene
oo Andreas Witzel
132. Mensing, Jakob Wilhelm, Drechsler, * Eschwege 07.01.1738, + Eschwege 09.06.1807
oo Eschwege 14.05.1767 Anna Grosse
133. Grosse, Anna Christina, * Eschwege 26.10.1744, + Eschwege 05.09.1791
oo Eschwege 14.05.1767 Jakob Mensing
134. Lieberknecht, Johann Christoph, Schiffer, * Eschwege 29.05.1755, + Eschwege 24.04.1829
oo Eschwege Anna Catharina Same
135. Same, Anna Catharina, * Eschwege 17.11.1753, + Eschwege 21.02.1784
oo Eschwege Johann Lieberknecht
136. Götting, Johann Georg, Wagnermeister, * Eschwege 17.03.1747, + Eschwege 02.05.1831
oo Eschwege 09.06.1782 Anna Strauch
137. Strauch, Anna Maria, * Eschwege 18.11.1751, + Eschwege 18.08.1828
oo Eschwege 09.06.1782 Johann Götting
138. Heukeroth, Johann Heinrich, Schneidermeister, * Eschwege 19.01.1764, + Eschwege 05.03.1845
oo Grebendorf ? Anna Munk
139. Munk, Anna Margarethe, * Grebendorf ? 1762, + Eschwege 02.10.1802
oo Grebendorf ? Johann Heukeroth
140. Paul, Johannes, Kupferschmiedemeister, * Heiligenrode 25.03.1756, + Hann. Münden ?
oo Marie Beier
141. Beier, Marie Gertrud, * Hann. Münden 12.04.1752, + Hann. Münden ?
oo Johannes Paul
142. Krafft, Johann Justus, Schafmeister, * Hann. Münden 1739, + Hann. Münden 15.03.1812
oo Hann. Münden
13.06.1778 Marie Voy
143. Voy, Marie Catharine, * Hann. Münden 18.10.1747, + Hann. Münden 27.11.1785
oo Hann. Münden 13.06.1778 Johann Krafft
144. Trübstein, Johannes, Leineweber, * Berneburg 19.03.1710, + Sontra 02.08.1766
oo Sontra
19.08.1758 Katharina Deist
145. Deist,
Katharina Elisabeth, * Sontra 1727, + Sontra 01.09.1793
oo Sontra 19.08.1758 Johannes Trübstein
146. Schlegel, Johann Konrad, * Eschwege? 1749, + Eschwege 29.11.1803
oo Elisabeth Bräutigam
147. Bräutigam, Elisabeth, * Eschwege 22.07.1748, + Eschwege 06.11.1832
oo Johann Schlegel
148. Kühne, Johann Anton, * Eschwege 08.10.1745, + Eschwege 02.03.1819
oo Dorothea Holzapfel
149. Holzapfel, Dorothea Elisabeth, * Eschwege 29.05.1745, + Eschwege 24.05.1817
oo Johann Kühne
150. Linnhose, Martin, * Wölfterode 1747, + Sontra 06.06.1803
oo Sontra 17.07.1772 Martha Röhrig
151. Röhrig, Martha Elisabeth, * Sontra 28.04.1745, + Sontra 18.01.1810
oo Sontra 17.07.1772 Martin Linnhose
152. Oberthür, Johannes, Mühlarzt, * Eschwege 25.09.1717, + Eschwege 12.05.1758
oo Eschwege 10.06.1756 Dorothea Beck
153. Beck, Dorothea Elisabetha, * Eschwege 15.07.1723, + Eschwege 30.10.1761
oo Eschwege 10.06.1756 Johannes Oberthür
154. Heinemann, Johannes, * Eschwege 05.01.1728, + Eschwege
oo Eschwege 14.02.1760 Magarethe Humpf
155. Humpf, Magarethe Elisabeth, * Eschwege 14.02.1737, + Eschwege
oo Eschwege 14.02.1760 Johannes Heinemann
156. Liese, Johann George, Schuhmachermeister, * Eschwege 11.01.1725, + Eschwege 19.05.1786
oo Eschwege 28.05.1760 Anna Hose
157. Hose, Anna Katharina, * Eschwege 06.12.1738, + Eschwege 26.01.1784
oo Eschwege 28.05.1760 Johann Liese
158. Wagner, Johann Franz, Weissbinder & Braumeister, * Eschwege 20.12.1724, + Eschwege 16.04.1812
oo Eschwege 29.01.1754 Margaretha Hüther
159. Hüther, Margaretha Elisabeth, * Eschwege 25.07.1725, + Eschwege 26.12.1769
oo Eschwege 29.01.1754 Johann Wagner
160. Ulrich, Johannes, * Diemerode 1691, + Stadthosbach 08.02.1773
oo Catharina Knierim
161. Knierim, Catharina Elisabeth, * Stadthosbach 09.02.1725, + Stadthosbach 10.09.1782
oo Johannes Ulrich
162. Dilchert, Hartung, * Kirchhosbach 19.02.1759, + nach 1776 Kirchhosbach
oo Anna N.N.
163. N.N., Anna Gertrud, * Kirchhosbach ?
oo Hartung Dilchert
164. Bode, Christoffel, * Nentershausen?, + Stadthosbach
oo Stadthosbach 14.07.1743 Anna Küch
165. Küch, Anna Maria, * Stadthosbach 24.12.1724, + Stadthosbach 07.01.1754
oo Stadthosbach 14.07.1743 Christoffel Bode
166. Kersten, Johann Heinrich, Erbmeier, * Berneburg ?, + Berneburg ?
oo Sontra ? 1766 Katharina Rehm
167. Rehm, Katharina Elisabeth, * Sontra 16.02.1746, + Berneburg ?
oo Sontra ? 1766 Johann Kersten
168. Bachmann, Berthold, Tagelöhner, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Anna Gobert
169. Gobert, Anna Katharina, * Bosserode, + Weißenhasel
oo Berthold Bachmann
170. Bachmann, Johann Adam, Tagelöhner, * Weißenhasel 18.09.1735, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 22.07.1764 Anna Schmidt
171. Schmidt, Anna Katharina, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 22.07.1764 Johann Bachmann
172. Gleim, Berthold, Tagelöhner, * Weißenhasel 19.12.1760, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 15.01.1786 Anna Strauss
173. Strauss, Anna Martha, * Breitau, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 15.01.1786 Berthold Gleim
174. Wetterau, Heinrich, Tagelöhner, * Weißenhasel 25.10.1755, + Weißenhasel 15.03.1824
oo Weißenhasel 04.01.1789 Anna Helwig
175. Helwig, Anna Katharina, * Weißenhasel 20.10.1769, + Weißenhasel 16.01.1822
oo Weißenhasel 04.01.1789 Heinrich Wetterau
176. Hilke, Johannes Heinrich, Schäfer, Meyer, Gutsbesitzer, * Hofgeismar 02.03.1745, + Wolfsanger 1822
kam als Meyer auf das große von Rhoden`sche Gut (400 ha) in Wolfsanger, welches die Eheleute 1796 käuflich erwarben. Dieser Hof ist der alte Teichhof. Der alte ehemals freie Hof der Familie v. Cöln, nach den beiden in seinem Garten befindlichen Teichen, deren Wasser heute dem v. Eschwegschen Hof und der Gemeindewasserleitung zugeführt wird, früher der Teichhof genannt wurde. (Der von Eschwegsche Hof wurde 1956 abgerisssen und der Wolfsgraben über dieses Grundstück bis zur neuen Fuldatalstraße durchgeführt) Schon 1300 hatte Heinrich von Cöln den Hof von seinem Vater ererbt. Er besaß damals mit seiner Frau Alheydis von Altendorf (muß eigentlich Tzenzes von Altendorf gewesen sein, da diese mit ihrem Mann die Höfe verschenkte und Alheydis im Kloster Ahnaberg war, siehe unten), an deren Geschlecht heute noch die Flurbezeichnung im Walde, das Altendörfsche Gehege erinnert, 2 freie Höfe in Wolfsanger. Der andere Hof in jener Zeit außerhalb des Dorfes, beim "Mettzel" auch "Meyzilstein" genannt an der Fulda. Dies Steinmal war ein aus der vorchristlichen Zeit stammender alter heidnischer Opferstein, der noch an die ehemalige Gerichts- und Opferstätte erinnert. Er war im Besitz der Freiherrn von Mengersen. Heute befindet sich auf dem Hof die höhere Lehranstalt für praktische Landwirte. (Die höhere Lehranstalt für praktische Landwirte wurde im 2. Weltkrieg zerstört. In den 80.er Jahren wurde hier am Hang zur Fulda eine Terassenwohnanlage gebaut)
1351 verschenkten Heinrich von Cöln und seine Frau auf ihren Todesfall die beiden Edelhöfe dem Augustiner Nonnenkloster Ahnaberg in Cassel, zwischen der Vogtschen Mühle, die auch dem Kloster gehörte und dem Zeughaus gelegen, in welchem die Schwestern der Frau von Cöln, Alheydis und Christine Kunigundis sich als Nonnen befanden, unter der Bedingung, daß alljährlich auf ewige Zeit an am Mittwoch vor Maria Reinigung vom gesamten Konvente des Klosters, die Gedächtnisfeier für die Frau von Cöln, Tzenzes gehalten wird.
Ob der alte Edelsitz am Steinbrunnen, derTeichhof dann wirklich in den Besitz des Klosters übergegangen ist und wie lange derselbe dem Kloster gehört hat, ist nicht bekannt. Jedenfalls aber war Hans von Cöln noch nach 1556 einer der größten Grundbesitzer in Wolfsanger.
1600 ist der Hof an einen Herrn Ebert Steinmann gekommen, sein Sohn ist später Stadtchirurg in Cassel.
Nach dem 30 jährigen Krieg kommt der Hof an den Rittmeister Michael Seip. Eine verstorbene Tochter desselben wird in der alten St. Johanneskirche in dem dort befindlichen Erbbegräbnis beigesetzt. Als Dank dafür schenkt Seip der Kirche den heute noch gebrauchten großen goldenen Kelch zum heiligen Abendmahl (im 2. Weltkrieg verloren gegangen), der kleinere stammt noch aus der katholischen Zeit. Auch stiftete er der Kirche ein Kapital, dessen Zinsen für Ortsarme bestimmt waren. Das Kapital war auf ein 2 1/2 Acker gr0ße Wiese in der Aue, heute Konrad Bettenhausen, eingetragen. Es wurde erst 1834 aufgehoben durch Ablösung.
1680-1700 ist der Hof im Besitz eines Herrn Moritz Becker.
Von 1700 ist der Hof an den Kammerherrn Vultejus gekommen, einem Sohn des geheimen Rates und Vizekanzlers Vultejus in Cassel, dem der Bornhof, auch der Hof der Frau Canzetarin genannt, der heute Kirchhofsche Gutshof, gehörte.
Dann ist der Hof durch Erbgang an die Familie von Rohden gekommen.
Die beiden von Cölnschen freien Höfe waren die ältesten Edelsitze in Wolfsanger und stammten, wie der Mettzelstein bezeugt, noch aus der Zeit vor Karl dem Großen. Es waren Reste des Besitzes der Ritterfamilie, welche sich nach Wolfsanger benannte und um 1200 noch existierte.
Ritter Meinwerk von Wolfsanger war um diese Zeit Ministeriale der Äbtissin Luidgardis von Kaufungen. Die Schäferei des Hofes hatte die Gerechtsame des freien Weideganges in der Feldmark Wolfsanger für ihren eigenen Haufen Schafe. Für dieses Recht zinste sie alljährlich dem Kloster Kaufungen einen Trifthammel. Auch war mit der Landwirtschaft eine bedeutende Schnapsbrennerei verbunden.
Nach den Kirchenbüchern wird der Hof seit alter Zeit durch Meyer, später Conductor genannt verwaltet, während die Besitzer meist in Cassel wohnten. Bis 1784 war Heinrich Lotheisen, mit einer geb. Herbort aus Wolfsanger verheiratet, Meyer bzw. Conductor des Gutes und 1784 wurde es die Familie Hilke.
oo Hofgeismar
30.11.1767 Anna Catharina Elisabeth Alandt
177. Alandt,
Anna Catharina Elisabeth, Hugenottin, * Hofgeismar 29.11.1747, + Wolfsanger
15.10.1830
gestorben mittellos, da der große Gutshof verkauft werden mußte, stammt aus einer Hugenottenfamilie. Auch Aillaud geschrieben
oo Hofgeismar 30.11.1767 Johannes Heinrich Hilke

Der alte Teichhof ganz im Hintergrund
178. Attendorn, Justus Henrich, Organist, * Wolfsanger 10.05.1764, + Wolfsanger Nr.26 13.05.1810
Organist bey der Kirche der Freyheiter Gemeinde zu Calden, Canton Obervellmar (11.10.1808 Organist zu Cassel), 1796 am 12.4. Pate bei Justus Henrich, Sohn des Bruders Nicolaus Attendorn
1810 Zeuge
oo vor 1794 Anna Catharina Hyner
179. = 95. Hyner, Anna Catharina
180. Lange, Anton, Landwirt, * Oberkaufungen 06.11.1744, + Oberkaufungen 14.04.1804
oo Oberkaufungen 04.03.1767 Anna Leutheusser
181. Leutheusser, Anna Katharina, * Oberkaufungen 05.1745, + Oberkaufungen 12.04.1831
oo Oberkaufungen 04.03.1767 Anton Lange
182. Hering, Christoph, Obergrebe & Fassbinder, * Oberkaufungen 18.05.1765, + Oberkaufungen 26.03.1843
oo 05.03.1794 Anna Schäfer
183. Schäfer, Anna Christina, * Oberkaufungen 29.11.1774, + Oberkaufungen ?
oo 05.03.1794 Christoph Hering
184. Range, Christoph, Kirchenältester, Leineweber, * Sandershausen 30.01.1731, + Wolfsanger
1768 Leineweber 43 J. mit Frau u. 1 Tochter im Einwohnerverz. gnt.
oo Wolfsanger 15.07.1757 Anna Böttner
185. Böttner, Anna Katharina, * Wolfsanger 26.09.1731, + Wolfsanger 27.08.1794
oo Wolfsanger 15.07.1757 Christoph Range
186. Bachmann, Johann Heinrich, Leineweber, * Wolfsanger 01.02.1739, + Wolfsanger 03.06.1810
oo Wolfsanger 16.02.1772 Anna Götz
187. Götz, Anna Elisabeth, * Wolfsanger 24.08.1753, + Wolfsanger 16.03.1830
oo Wolfsanger 16.02.1772 Johann Bachmann
188. Münch, Johann Georg, Landwirt & Grebe, * Sondheim 16.01.1747, + Sondheim 24.04.1818
oo Sondheim 31.07.1774 Anna Kayser
189. Kayser, Anna Katharine, * Sondheim 31.10.1748, + Sondheim 24.02.1820
oo Sondheim 31.07.1774 Johann Münch
190. Hyner, Georg Wilhelm, Schulmeister in Connefeld 1771-1807, * Dörnhagen 19.10.1749, + Connefeld, Morschen 24.12.1807
1771-1807 Schulmeister in Konnefeld
oo I. Wolfsanger 22.11.1771 Anna Obermann, II. Konnefeld 02.02.1794 Catharina Elisabeth Kersten, III. NN N.N
191. Obermann, Anna Martha, * Wolfsanger 08.03.1751, ~ Wolfsanger 14.03.1751, Taufpaten: Anna Martha, Wilhelm Arnsberg Ehefrau, + Connefeld, Morschen 24.03.1793
oo Wolfsanger 22.11.1771 Georg Hyner
196. Treyse, Johann Andreas, * Remstädt 18.10.1749, + Remstädt 21.05.1814
oo Remstedt 11.04.1780 Anna Lips
197. Lips, Anna Elisabetha, * Bollstedt, + Remstedt 06.11.1816
oo Remstedt 11.04.1780 Johann Treyse
198. Timpel, Georg Heinrich, * Tröchtelborn
200. Wettstein, Johann Caspar, Leineweber & Choradjudant, * Pfullendorf 05.06.1762, + Pfullendorf ?
oo Pfullendorf 22.11.1788 Eva Schaedel
201. Schaedel, Eva Dorothea, * Burgtonna/Gotha, + Pfullendorf 09.04.1824
oo Pfullendorf 22.11.1788 Johann Wettstein
202. Rudolph, Heinrich August, Schäfer, * Tüttleben 28.10.1770, Taufpaten: Heinrich Philipp Alkenbrecher, + Tüttleben 28.09.1816
als am XXten Sonntag nach Trinitatis, wurde nach gehaltener Hochzeitspredigt nachmittags copuliert der Junggesell Heinrich August Rudolph, christlicher Mitnachbar und Inwohner allhier, des weiland Heinrich Gottfried Rudolphs, gewesenen Mitnachbars und Schäfers allhier hinterlassener eheleiblicher jüngster Sohn mit Jungfer Susanna Margaretha Zerbst, des weiland Hieronymus Zerbstens, gewesenen Mitnachbars und Hutmanns in Eschenberga nachgelassene eheleibliche zweyte Tochter.
Gestorben an Brustwassersucht.
oo Tüttleben 21.10.1798 Susanna Zerbst
203. Zerbst, Susanna Margarethe, * Eschenbergen, + Pfullendorf ?
oo Tüttleben 21.10.1798 Heinrich Rudolph
204. Weidemüller, Jonas, Maurermeister, * 1757, + Grabsleben 21.09.1809
oo Grabsleben ? Catharina Wagner
205. Wagner, Catharina Elisabeth, * Grabsleben 18.12.1762, + Grabsleben 01.04.1832
oo Grabsleben ? Jonas Weidemüller
206. Boehm, Johann Georg, * Pfullendorf, + Pfullendorf 29.10.1843
oo Pfullendorf 25.03.1799 Barbara Backhaus
207. Backhaus,
Barbara Christiane, * Goldbach, + Pfullendorf 28.12.1842
oo
Pfullendorf 25.03.1799 Johann Boehm
226. Bloß,
Johann Stephan, * Grandenborn, + Ulfen?
oo Ulfen
03.10.1784 Anna Crausse
227. Crausse,
Anna Elisabeth, * Grandenborn ?, + Ulfen?
oo Ulfen 03.10.1784 Johann Stephan Bloß
232. Schäfer, Valentin, * Weißenhasel 09.12.1765, + Weißenhasel
oo unehelich Anna Luckhard
233. Luckhard, Anna Catharina, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo unehelich Valentin Schäfer
234. Rabe, Johannes, * Ulfen, + Ulfen
oo Anna Fey
235. Fey,
Anna Maria, * Ulfen, + Ulfen
oo Johannes Rabe
236. Dach, Johannes Ernst, Schneider, * Kunstadt, + Weißenhasel
oo Weißenhasel Martha Ehmer
237. Ehmer, Martha Juliane, * Weißenhasel 13.12.1776, + Weißenhasel
oo Weißenhasel Johannes Dach
238. Selig, Johann Heinrich, Ackermann, * Weißenhasel 20.03.1778, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 29.06.1813 Anna Vaupel
239. Vaupel, Anna Katharina, * Weißenhasel 13.01.1782, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 29.06.1813 Johann Selig
254. Koepping, David, * Tann, + Tann ?
oo
Margarethe Boerner
255. Boerner,
Margarethe Elisabeth, * Tann ?, + Tann ?
oo David Koepping
8. Ahnenreihe
256. Reuffurth, Johann Friedrich, Kaufmann, * Eschwege 27.04.1698, + Eschwege 25.02.1760
konfirmiert 1713
oo Eschwege 27.11.1726 Dorothea Heinemann
257. Heinemann, Dorothea Catharina, * Eschwege 17.07.1707, + Eschwege 04.03.1784
oo Eschwege 27.11.1726 Johann Reuffurth
258. Deckert, George Christoph, Stadtvormund, * Eschwege 26.02.1711, + Eschwege 14.11.1785
als Stadtvormund hatte er die Aufsicht über den stadtischen Weinkeller, den An- und Verkauf von Weinen im Monopol, das Brauwesen, wie auch über die Wirtshäüser und Schenken. Er gehöhrte zu den angesehendsten Bürgern der Stadt, so daß wie beim Bürgermeister auch der Titel " Herr " im Sterbeeintrag verzeichnet ist.
oo Eschwege 15.02.1736 Anna Brill
259. Brill, Anna Margaretha, * Eschwege 29.07.1712, + Eschwege 08.05.1775
oo Eschwege 15.02.1736 George Deckert
264. Mensing, Johann Phillip, Ratsverwandter, * Eschwege 30.06.1706, + Eschwege 13.09.1775
er war Ratsverwandter, d.h.er führte Aufsicht über die städt. Alkoholika. Im unterstand der städt. Weinkeller im Hochzeitshaus, das heute noch existiert, eine Monopoleinrichtung der Stadt, sowie die städt. Trinkstube. Auch war er für die Herstellung und Verteilung des von der Stadt zu brauenden Bieres verantwortlich. Nr. 110 aus AL Bartholomäus.
oo Eschwege 01.11.1734 Anna Lasch
265. Lasch, Anna Margaretha, * Eschwege 14.03.1711, + Eschwege 27.08.1742
oo Eschwege 01.11.1734 Johann Mensing
266. Grosse, Johann Christoph, Stadtvormund, * Eschwege 18.04.1701, + Eschwege 06.03.1783
oo Eschwege 01.11.1736 Anna Bartholomäus
267. Bartholomäus, Anna Maria, * Eschwege 20.09.1717, + Eschwege 23.08.1784
heiratet den Vater ihrer Schwägerin, ist Schwester von Eobanus Bartholomäus, Nr. 16 aus Al Bartholomäus.
oo Eschwege 01.11.1736 Johann Grosse
268. Lieberknecht, Johann Christoph, * Eschwege 21.12.1727, + Eschwege 26.11.1805
oo Eschwege 05.09.1754 Catharina Holzapfel
269. Holzapfel, Catharina Elisabeth, * Eschwege 09.12.1728, + Eschwege 03.06.1799
oo Eschwege 05.09.1754 Johann Lieberknecht
270. Saame, Johann Jacob, Schuhmachermeister, * Eschwege 21.01.1724, + Eschwege 09.04.1773
271. Gebhardt, Anna Barbara, * Eschwege 15.05.1726, + Eschwege
272. Götting, Egidius, Zimmermeister, * Eschwege 10.08.1716, + Eschwege 02.1791
oo Eschwege 20.06.1743 Sabina Meinung
273. Meinung, Sabina, * Eschwege 17.03.1720, + Eschwege 23.02.1796
oo Eschwege 20.06.1743 Egidius Götting
274. Strauch, Johann Balthasar, Leinewebermeister, * Eschwege 07.12.1715, + Eschwege 03.01.1786
oo Eschwege 08.09.1743 Susanna Schäffer
275. Schäffer, Susanna, * Eschwege 10.03.1714, + Eschwege 29.11.1796
oo Eschwege 08.09.1743 Johann Strauch
280. Paul, Johann Conrad, Leineweber, * Heiligenrode 22.01.1709, + Heiligenrode 11.09.1770
oo Heiligenrode 06.07.1741 Anna Semmelroth
281. Semmelroth, Anna Gertrud, * Heiligenrode 27.11.1726
oo Heiligenrode 06.07.1741 Johann Paul
282. Beier, Tobias Andreas, Kupferschmied & Gastwirt, * Hann. Münden ? 1713, + Hann. Münden 21.03.1787
oo Hann. Münden
26.04.1740 Anna Lotze
283. Lotze, Anna Catharina, * Hann. Münden 21.10.1712, + Hann. Münden 08.04.1772
oo Hann. Münden 26.04.1740 Tobias Beier
284. Krafft, Christoff, Schäfer, * Hann. Münden, + Hann. Münden
286. Voy, Henrich Martin, Pfeiffenmacher, * Hann. Münden, + Hann. Münden
oo Hann. Münden 15.01.1742 Justine Netz
287. Netz, Justine Margarete, * Hann. Münden 24.05.1722, + Hann. Münden 05.09.1757
oo Hann. Münden 15.01.1742 Henrich Voy
288. Trübstein, Johannes, * Berneburg 22.04.1676, + Sontra 1724
oo Sontra 1696
Anna N.N.
289. N.N.,
Anna Margarethe, * Sontra 1671, + Sontra 23.09.1713
oo Sontra 1696 Johannes Trübstein
290. Deust, Hans Heinrich, Soldat, * Heyerode 14.08.1696
konfirmiert 1710, um 1724 Soldat, um 1728/29 hatte er laut Bußeintrag uneheliche Kinder mit Anna Martha Sippel und Katharina Elisabeth Knieriem aus Diemerode.
oo nicht verheiratet Anna Sippel
291. Sippel, Anna Martha, * Heyerode, + Sontra
oo nicht verheiratet Hans Deust
294. Bräutigam, Daniel, * Eschwege ? 1722, + Eschwege 27.03.1773
oo Eschwege 14.10.1746 Catharina Schilling
295. Schilling, Catharina Elisabeth, * Eschwege 04.06.1719, + Eschwege 19.05.1800
oo Eschwege 14.10.1746 Daniel Bräutigam
296. Kühne, Johann Conrad, * Eschwege 27.11.1699, + Eschwege 19.03.1761
oo Eschwege 08.10.1745 Elisabetha Gille
297. Gille, Elisabetha, * Eschwege 29.02.1716, + Eschwege 08.12.1758
oo Eschwege 08.10.1745 Johann Kühne
298. Holzapfel, Frantz Christoph, * Eschwege 28.12.1718, Taufpaten: Johann Christoph Holtzapfels Sohn, + Eschwege 02.04.1797
oo Eschwege 30.07.1747 Barbara Hopffe
299. Hopffe, Barbara Elisabeth, * Eschwege 06.01.1724, + Eschwege 13.08.1791
oo Eschwege 30.07.1747 Frantz Holzapfel
302. Röhrich, Johann Martin, Leineweber, * Sontra 18.02.1724, + Sontra 13.09.1793
oo Sontra 18.06.1744 Martha Stange
303. Stange, Martha Elisabeth, * Berneburg 10.02.1726, + Sontra 21.06.1773
oo Sontra 18.06.1744 Johann Röhrich
306. Beck, Johann Hermann, * Eschwege 12.03.1691, + Eschwege 16.08.1751
oo Eschwege 02.09.1717 Anna Völcke
307. Völcke, Anna Katharina, * Eschwege 16.06.1690, + Eschwege 22.11.1753
oo Eschwege 02.09.1717 Johann Beck
308. Heinemann, Bernhardt, * Eschwege 15.05.1696, + Eschwege
oo Eschwege 03.11.1724 Ottilia Hillebrandt
309. Hillebrandt, Ottilia, * Eschwege 28.07.1701, + Eschwege
oo Eschwege 03.11.1724 Bernhardt Heinemann
310. Humpff, Cyriakus, * Eschwege 27.05.1709, + Eschwege 21.04.1740
oo
Eschwege 12.05.1735 Christina Heysing
311. Heysing,
Christina, * Eschwege 30.06.1716, + Eschwege
oo Eschwege 12.05.1735 Cyriakus Humpff
312. Liese, Johannes, * Eschwege 26.05.1686, + Eschwege 09.05.1754
oo Eschwege 26.11.1716 Margaretha Scheelhase
313. Scheelhase, Margaretha, * Eschwege, + Eschwege 03.10.1765
oo Eschwege 26.11.1716 Johannes Liese
314. Hose, Johann Henrich, * Eschwege 15.11.1705, + Eschwege 05.09.1791
oo Eschwege 31.10.1737 Anna Krug
315. Krug, Anna Maria, * Eschwege 02.10.1709, + Eschwege 03.06.1778
oo Eschwege 31.10.1737 Johann Hose
316. Wagner, Franz Christoph, Braumeister, * Eschwege 28.04.1683, + Eschwege ?
oo Eschwege Margaretha Klermundt
317. Klermundt, Margaretha, * Eschwege 02.06.1685, + Eschwege 27.08.1766
oo Eschwege Franz Wagner
318. Hüther, Jacob, * Eschwege 26.07.1693, + Eschwege 23.11.1772
oo Eschwege 19.11.1722 Catharina Methe
319. Methe, Catharina Elisabeth, * Eschwege 12.11.1695, + Eschwege 05.04.1766
oo Eschwege 19.11.1722 Jacob Hüther
322. Knierim, Johannes, * Stadthosbach, + Stadthosbach 04.04.1738
324. Dilchert, Caspar, * Kirchhosbach 07.03.1720, + Kirchhosbach 10.12.1771
oo Kirchhosbach 28.11.1741 Margaretha Schellhase
325. Schellhase, Margaretha, * Kirchhosbach 10.05.1716, + vor 1765
oo Kirchhosbach 28.11.1741 Caspar Dilchert
330. Küch, Johannes, * Stadthosbach, + Stadthosbach
oo Stadthosbach 04.01.1722 Anna Bornscheur
331. Bornscheur, Anna Barbara, * Rotenburg/Fulda, + Stadthosbach
oo Stadthosbach 04.01.1722 Johannes Küch
332. Kersten, Johann Heinrich, Erbmeier, * Berneburg 04.05.1707, + Berneburg
von baumbachscher Meier in Sontra, 1748 Erbmeier auf Metzlar, 1767 von biedenfeldscher Meier in Berneburg, Leineweber, im Lehnbrief von 1648 wird bestimmt, daß der Hof Metzlar zur Hälfte an M.Trill und zur anderen Hälfte an den Schwiegersohn seines Bruders Christoph Trill, Johann Heinrich Kersten fallen sollen.
oo Berneburg 03.02.1735 Martha Triller
333. Triller, Martha Elisabeth, * Metzlar Ksp.Berneburg 03.02.1717, + Berneburg ?
oo Berneburg 03.02.1735 Johann Kersten
334. Rehm, Johann Philipp, Pulvermacher, * Hübenthal 13.10.1706, + Sontra 10.02.1758
1727 Jägersoldat, 1730 Reiter im Leibregiment, Knecht, Leineweber, Pulvermacher, konfirmiert in Sontra 1719, Mannschaftsregister 1724, gehänselt 1726 bei Heirat Joh. Reinhard Schreiber mit Juliane, geb. Zülch.
oo Sontra 21.06.1736 Anna Storch
335. Storch, Anna Katharina, * Sontra 25.06.1718, + Sontra 26.05.1777
oo Sontra 21.06.1736 Johann Rehm
340. Bachmann, Johannes, * Weißenhasel 13.11.1703, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 20.11.1727 Veronica Wittich
341. Wittich, Veronica, * Weißenhasel 12.12.1706, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 20.11.1727 Johannes Bachmann
344. Gleim, Barthold, * Weißenhasel 01.01.1730, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 05.03.1752 Orthia Weißgerber
345. Weißgerber, Orthia Elisabeth, * Weißenhasel 26.02.1735, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 05.03.1752 Barthold Gleim
346. Strauss, Peter, * Breitau, + Breitau
348. Wetterau, Lorentz, Tagelöhner, * Dens 14.07.1731, + Weißenhasel 22.02.1800
oo Dens 19.01.1755 Jacobine Treffurth
349. Treffurth, Jacobine, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Dens 19.01.1755 Lorentz Wetterau
350. Vogelsang, Reinhard Ludwig, Verwalter in Aue bei Eschwege, * Nentershausen 21.01.1735, + Nentershausen ?
oo Elisabeth Hellwig
351. Hellwig, Elisabeth, * Weißenhasel 11.09.1742, + Weißenhasel 20.07.1797
oo Reinhard Ludwig Vogelsang
352. Hilke, Johannes, Bürger und Schäfer, * Hofgeismar 08.01.1700, + Hofgeismar 30.06.1764
Pächter des von Spiegelschen Rittergutes in Übelngönne bei Warburg
oo I. Hofgeismar 22.10.1736 Anna Margaretha Aland, II. Hofgeismar 29.03.1748 Anna Gertrude Hirtes, III. Anna Margareta Lox, IV. Hofgeismar NN NN
353. Lox, Anna Margareta, * Hofgeismar 05.09.1710,
+ Hofgeismar 06.10.1747
oo Johannes Hilke
354. Ahland, Johann Georg, Hugenotte, Bürger, Ackermann und Schuhmacher, * Hofgeismar 04.04.1718, + Hofgeismar 15.06.1761
oo Hofgeismar 12.07.1744 Elisabetha Bering
355. Bering, Elisabetha, * Hofgeismar 16.03.1725, + Hofgeismar 18.11.1791
oo Hofgeismar 12.07.1744 Johann Georg Ahland
356. Attendorn, Johannes, Gutsbesitzer in Wehlheiden
358. = 190. Hyner, Georg Wilhelm
359. = 191. Obermann, Anna Martha
360. Lange, Jost Henrich, * Oberkaufungen 24.02.1715, + Oberkaufungen 12.02.1786
oo Oberkaufungen 1738 Ann Kollmann
361. Kollmann, Ann Martha, * Haussen/Meissner 1709, + Oberkaufungen 19.09.1765
oo Oberkaufungen 1738 Jost Lange
362. Leidheusser, Hans Jakob, * Oberkaufungen 01.04.1704, + Oberkaufungen 17.11.1775
oo Oberkaufungen 17.06.1730 Anna Schäfer
363. Schäfer, Anna Catharina, * Oberkaufungen 12.1708, + Oberkaufungen ?
oo Oberkaufungen 17.06.1730 Hans Leidheusser
364. Hering, Johann Henrich, * Oberkaufungen 28.12.1733, + Oberkaufungen 31.08.1792
oo Oberkaufungen 27.06.1764 Gertruth Schreiber
365. Schreiber, Gertruth Elisabeth, * Oberkaufungen 02.05.1743, + Oberkaufungen 23.05.1799
oo Oberkaufungen 27.06.1764 Johann Hering
366. Schäfer, Johann Peter, * Oberkaufungen 11.11.1740, + Oberkaufungen 11.11.1809
oo Oberkaufungen 20.06.1770 Anna Kessler
367. Kessler, Anna Maria, * Oberkaufungen 25.04.1739, + Oberkaufungen
oo Oberkaufungen 20.06.1770 Johann Schäfer
368. Range, Caspar, Landwirt, * Sandershausen 16.11.1695, + Sandershausen 18.01.1760
oo Sandershausen 16.04.1723 Anna Engelhard
369. Engelhard, Anna Gertrud, * Sandershausen 05.08.1705, + Sandershausen 24.04.1757
oo Sandershausen 16.04.1723 Caspar Range
370. Böttner, Engelhard, Leinewebermeister, * Wolfsanger 03.05.1691, + Wolfsanger 16.03.1736
oo 07.08.1729 Anna Jakob
371. Jakob, Anna Martha, * Wolfsanger 29.04.1703, konfirmiert Wolfsanger 1716, + Wolfsanger 04.12.1770
1748 war Anna Martha Böttner, Leineweberin, im Einwohnerverz. gnt. ca. 1748 mit 1 Sohn und 1 Tochter im Einwohnerverz. gnt. 1768: die relicta, Auszüger, 74 J. im Einwohnerverz. gnt.
oo 07.08.1729 Engelhard Böttner
372. Bachmann, Johann Georg, Leineweber, * Wolfsanger 25.04.1706, + Wolfsanger 17.10.1783
1748: Leineweber 42 J. mit Frau u. 4 Kinder im Einwohnverz. gnt. ca. 1748 mit Frau 1 Sohn und 1 Tochter im Einwohnerverz. gnt. 1768: Leineweber 60 J. mit 2 weibl. Personen, 2 Söhnen und 1 Tochter im Einwohnerverz. gnt.
oo Wolfsanger 30.11.1736 Anna Müller
373. Müller, Anna Gertrud, * Wolfsanger 04.04.1713, + Wolfsanger 31.10.1774
oo Wolfsanger 30.11.1736 Johann Bachmann
374. Götz, Johann Konrad, Leinewebermeister, * Wolfsanger 29.09.1720, + Wolfsanger 08.07.1783
oo Wolfsanger 30.06.1740 Anna Attendorn
375. Attendorn, Anna Christine, * Wolfsanger 12.03.1711, + Wolfsanger
oo Wolfsanger 30.06.1740 Johann Götz
376. Münch, Johann Georg, * Spieskappel/Frielendorf 02.08.1717, + Sondheim/Homberg 09.09.1749
oo Sondheim 27.07.1741 Anna Banse
377. Banse, Anna Martha, * Sondheim/Homberg 10.08.1720, + Sondheim/Homberg 29.03.1792
oo Sondheim 27.07.1741 Johann Münch
378. Kayser, Johann Henrich, Gastwirt, * Sondheim/Homberg 25.08.1708, + Sondheim/Homberg 12.09.1781
oo Wernswig 05.03.1745 Elisabeth Glintzer
379. Glintzer, Elisabeth, * Loshausen, Willingsh. 1722, + Loshausen 1754
oo Wernswig 05.03.1745 Johann Kayser
380. Hyner, Johann Henrich, Pfarrer in Dörnhagen, * Vockerode/Spangenberg 11.12.1700, + Waldau / Cassel 03.03.1752
oo Dörnhagen 1748 Anna Guthberlet
381. Guthberlet, Anna Katharina, * Iba/Bebra 07.08.1717, + Iba/Bebra 03.10.1760
oo Dörnhagen 1748 Johann Hyner
382. Obermann, Johannes, Ackermann, Leineweber, * Ostheim/Trendelburg 23.08.1716, konfirmiert Ostheim 1729, + Wolfsanger 02.05.1767
er erwarb ein Restgrundstück der alten Kirche in Wolfsanger. 1739: Eheprotok. v. 30.10.1739 Wolfsanger 1748 Leineweber, 36 J mit Frau und 2 Kinder im Einwohnerverz. Genannt 1767: „dieser war unglücklich, als er das Holz zu denen Röhren zur Wasserleitung des Vultejischen Hof holen sollte, da ihn der Wagen, welcher den Berg herunter geschossen, mit dem Rad gepacket und ihm notwendig an der Blasen Schaden gethan, daß er den 2. Tag darauf hat sterben müssen“ (KB Woa).
1768: die relicta, Ackermann, 52 J, mit 1 Tochter im Einwohnerverz. genannt.
oo Wolfsanger 27.02.1739 Anna Maria Jakob
383. Jakob, Anna Maria, * Wolfsanger 22.01.1719, Taufpaten: Anna Maria, Henrich Dippel Ehefrau, konfirmiert Wolfsanger 1733, + Wolfsanger 30.04.1791
oo Wolfsanger 27.02.1739 Johannes Obermann
392. Treyse, Quirin, * Remstädt 02.04.1716, + Remstädt 02.02.1750
oo Remstädt 02.05.1747 Anna Röde
393. Röde, Anna Regine, * Remstädt 24.11.1729, + Remstädt 09.11.1799
oo Remstädt 02.05.1747 Quirin Treyse
400. Wetzstein, Johann Heinrich, * Sundhausen, + Pfullendorf 22.05.1789
oo Pfullendorf 27.01.1761 Anne Herr
401. Herr, Anne Margarethe, * Pfullendorf 22.01.1741, + Pfullendorf ?
oo Pfullendorf 27.01.1761 Johann Wetzstein
402. Schaedel, Johann Christoph, * Burgtonna, + Burgtonna ?
404. Rudolph, Heinrich Gottfried, Hutmann, * Möbisburg 1750, + Tüttleben 23.12.1813
Ein Hutmann, auch Huther genannt, war im frühen Bergbau ein Bergmann, der als Grubenaufseher für das Bergwerk tätig war. Die Bezeichnung Hutmann wurde abgeleitet von seiner Tätigkeit, denn der Hutmann hatte die Aufgabe, den ordnungsgemäßen Betrieb des Bergwerks zu überwachen oder, wie man es damals bezeichnete, zu behüten.
Die Aufgaben des Hutmannes waren sehr umfangreich. Er führte die Aufsicht über die gesamte Grubenbelegschaft und musste darauf achten, dass die Bergleute die Arbeitszeiten einhielten. Fernerhin musste er darauf achten, dass der Vortrieb so schnell wie möglich verlief. Der Hutmann hatte auch die Aufgabe, über alles Gezähe, alle Sachmittel und Materialien zu wachen.[2] Defektes Gezähe liess er in der Bergschmiede vom Bergschmied reparieren. Während der Ein- und Ausfahrt ging er den Bergleuten zur Hand.[3] Er führte Aufzeichnungen über die geleistete Arbeit der Bergleute. Diese Aufzeichnungen waren in den Gewerken die Grundlage für die Lohnverrechnung der Bergleute. Verstöße der Bergleute musste der Taghutmann bei den Gewerken anzeigen, der Nachthutmann meldete Verstöße entweder dem Taghutmann oder den Gewerken. Bestanden in der Grube erhebliche Mängel, so konnte der Hutmann vom Bergrichter verlangen, dass dieser in die Grube einfuhr und die Mängel besichtigte.
Die Hierarchie der Hutleute war abhängig von der Größe des jeweiligen BergwerKaiser Bei kleineren Gruben hatte der Hutmann die Stelle eines Betriebsführers inne. In größeren Bergwerken war er als Aufsichtsperson dem Schichtmeister unterstellt und hatte oftmals noch ein oder zwei Hutleute als Helfer. Dem Hutmann unterstellt waren der Knechthutmann und der Bubenhutmann. Wurde in Bergwerken auch des Nachts gearbeitet, gab es für die Tagschicht einen Taghutmann, auf der Nachtschicht hatte der Nachthutmann die Aufsicht.
Als Taghutmann wurde ein erfahrener Bergmann bestellt, dieser musste einen Eid über seine Pflichten ablegen. Der Taghutmann konnte bei entsprechender Betriebsgröße einen Arbeiter als Gehilfen auswählen. Dieser Knechtshutmann war dem Taghutmann unterstellt und unterstützte ihn bei seinen Aufgaben. Da im Bergbau auch früher Kinder als Säuberjungen tätig waren, wurde aus ihren Reihen der größte und tauglichste als Bubenhutmann herangezogen. Seine Aufgabe war es, die anderen Buben zu beaufsichtigen
Der Hutmann hatte meist im Obergeschoss des Huthauses seine Wohnung. Er brauchte keine körperlich schwere Arbeit verrichten, sondern war als verantwortliche Person des Bergwerks tätig. Auch wurde er aufgrund seiner Verantwortung und je nach Aufgabengebiet besser entlohnt als die anderen Bergleute.
oo Anna Maria ...
405. Anna Maria
oo Heinrich Gottfried Rudolph
406. Zerbst, Hironimus, Hutmann, * Eschenbergen, + Eschenbergen
Ein Hutmann, auch Huther genannt, war im frühen Bergbau ein Bergmann, der als Grubenaufseher für das Bergwerk tätig war. Die Bezeichnung Hutmann wurde abgeleitet von seiner Tätigkeit, denn der Hutmann hatte die Aufgabe, den ordnungsgemäßen Betrieb des Bergwerks zu überwachen oder, wie man es damals bezeichnete, zu behüten.
Die Aufgaben des Hutmannes waren sehr umfangreich. Er führte die Aufsicht über die gesamte Grubenbelegschaft und musste darauf achten, dass die Bergleute die Arbeitszeiten einhielten. Fernerhin musste er darauf achten, dass der Vortrieb so schnell wie möglich verlief. Der Hutmann hatte auch die Aufgabe, über alles Gezähe, alle Sachmittel und Materialien zu wachen.[2] Defektes Gezähe liess er in der Bergschmiede vom Bergschmied reparieren. Während der Ein- und Ausfahrt ging er den Bergleuten zur Hand.[3] Er führte Aufzeichnungen über die geleistete Arbeit der Bergleute. Diese Aufzeichnungen waren in den Gewerken die Grundlage für die Lohnverrechnung der Bergleute. Verstöße der Bergleute musste der Taghutmann bei den Gewerken anzeigen, der Nachthutmann meldete Verstöße entweder dem Taghutmann oder den Gewerken. Bestanden in der Grube erhebliche Mängel, so konnte der Hutmann vom Bergrichter verlangen, dass dieser in die Grube einfuhr und die Mängel besichtigte.
Die Hierarchie der Hutleute war abhängig von der Größe des jeweiligen BergwerKaiser Bei kleineren Gruben hatte der Hutmann die Stelle eines Betriebsführers inne. In größeren Bergwerken war er als Aufsichtsperson dem Schichtmeister unterstellt und hatte oftmals noch ein oder zwei Hutleute als Helfer. Dem Hutmann unterstellt waren der Knechthutmann und der Bubenhutmann. Wurde in Bergwerken auch des Nachts gearbeitet, gab es für die Tagschicht einen Taghutmann, auf der Nachtschicht hatte der Nachthutmann die Aufsicht.
Als Taghutmann wurde ein erfahrener Bergmann bestellt, dieser musste einen Eid über seine Pflichten ablegen. Der Taghutmann konnte bei entsprechender Betriebsgröße einen Arbeiter als Gehilfen auswählen. Dieser Knechtshutmann war dem Taghutmann unterstellt und unterstützte ihn bei seinen Aufgaben. Da im Bergbau auch früher Kinder als Säuberjungen tätig waren, wurde aus ihren Reihen der größte und tauglichste als Bubenhutmann herangezogen. Seine Aufgabe war es, die anderen Buben zu beaufsichtigen
Der Hutmann hatte meist im Obergeschoss des Huthauses seine Wohnung. Er brauchte keine körperlich schwere Arbeit verrichten, sondern war als verantwortliche Person des Bergwerks tätig. Auch wurde er aufgrund seiner Verantwortung und je nach Aufgabengebiet besser entlohnt als die anderen Bergleute.
410. Wagner, Hans Georg jun., * Grabsleben ?
412. Boehm, Heinrich Joachim, + Pfullendorf 15.05.1778
oo Pfullendorf 25.02.1755 Blandina Messerschmidt
413. Messerschmidt, Blandina, * Pfullendorf 08.08.1713, + Pfullendorf 11.08.1767
oo Pfullendorf 25.02.1755 Heinrich Boehm
452. Bloß, Cyriakus, * Grandenborn, + Ulfen ?
454. Crausse, Johannes, * Grandenborn, + Grandenborn
464. Schäfer, Valten, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Weißenhasel Elisabeth Bachmann
465. Bachmann, Elisabeth, * Weißenhasel 09.04.1735, + Weißenhasel
oo Weißenhasel Valten Schäfer
472. Dach, Johann Christoph, * Kunstadt, + Kunstadt
474. Ehmer, Heinrich, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Anna Schmidt
475. Schmidt, Anna Elisabeth, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Heinrich Ehmer
476. Selig, Valentin, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Martha Schmidt
477. Schmidt, Martha Juliane, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Valentin Selig
478. Vaupel, Paulus, * Weißenhasel, + Weißenhasel
9. Ahnenreihe
512. Reuffurth, Balzer, Tuchmachermeister, * Eschwege 19.10.1667, + Eschwege 27.03.1724
konfirmiert 1680 in Eschwege
oo I. Eschwege 31.10.1695 Anna Eysenträger, II. Eschwege 07.11.1707 Anna Burhenne
513. Eysenträger, Anna Gertruth, * Eschwege-A 23.10.1675, + Eschwege 05.03.1706
oo Eschwege 31.10.1695 Balzer Reuffurth
514. Heinemann, Christophel, Metzgermeister, * Eschwege 13.02.1659, + Eschwege
oo Eschwege 19.04.1683 Margaretha Hitzerodt
515. Hitzerodt, Margaretha, * Eschwege 11.08.1661, + Eschwege 13.07.1741
oo Eschwege 19.04.1683 Christophel Heinemann
516. Decker, Johann Jacob, Lohgerbermeister, * Eschwege 05.07.1670, + Eschwege 27.05.1740
oo Eschwege 27.04.1699 Dorothea Werner
517. Werner, Dorothea, * Eschwege 14.02.1678, + Eschwege 04.08.1722
oo Eschwege 27.04.1699 Johann Jacob Decker
518. Brill, Lorenz, * Eschwege 07.10.1678, + Eschwege 17.10.1750
oo Eschwege 02.05.1709 Katharina Brill
519. Brill, Katharina Elisabeth, * Eschwege 17.03.1682, + Eschwege
oo Eschwege 02.05.1709 Lorenz Brill
528. Mensing, Johann Friedrich, Drechsler, * Eschwege 22.01.1671, + Eschwege 22.02.1724
oo Eschwege 05.11.1696 Anna Kerste
529. Kerste, Anna Christina, * Eschwege 14.02.1678, Taufpaten: Joh. Bastian Horchens Braut., + Eschwege 28.10.1739
oo Eschwege 05.11.1696 Johann Mensing
530. Lasch, Nikolaus, Leineweber, * Eschwege 1653, + Eschwege 09.11.1734
oo Eschwege 17.02.1698 Maria Göbell
531. Göbell, Maria, * Eschwege 07.05.1676
oo Eschwege 17.02.1698 Nikolaus Lasch
532. Grosse, Johann George, * Eschwege 05.09.1664, + Eschwege 17.06.1732
oo Eschwege 27.08.1688 Catharina Heinemann
533. Heinemann, Catharina Elisabeth, * Eschwege 12.05.1670, + Eschwege 15.09.1728
oo Eschwege 27.08.1688 Johann Grosse
534. Bartholomäus, Baltzer Philipp, Wollentuchmachermeister, * Eschwege 23.08.1682, + Eschwege 20.04.1724
oo Eschwege 16.04.1711 Elisabeth Heinemann
535. Heinemann, Elisabeth, * Eschwege 01.05.1684, + Eschwege 12.02.1763
oo Eschwege 16.04.1711 Baltzer Philipp Bartholomäus
536. Lieberknecht, Johann Andreas, * Eschwege 12.12.1684, + Eschwege 1740
oo Eschwege Barbara Heinemann
537. Heinemann, Barbara Elisabeth, * Eschwege 03.08.1702, + Eschwege 21.08.1743
oo Eschwege Johann Lieberknecht
538. Holzapfel, Cyriacus, * Eschwege, + Eschwege 31.10.1760
oo Eschwege 25.10.1725 Elisabetha Rose
539. Rose, Elisabetha, * Eschwege 20.10.1698, + Eschwege
oo Eschwege 25.10.1725 Cyriacus Holzapfel
540. Saame, Christoffel, * Eschwege 30.08.1693, + Eschwege 31.10.1750
oo Eschwege 19.06.1721 Dorothea Horche
541. Horche, Dorothea Elisabeth, * Eschwege 28.02.1702, + Eschwege
oo Eschwege 19.06.1721 Christoffel Saame
542. Gebhardt, Eobanus, * Eschwege 04.02.1702, + Eschwege 31.01.1730
oo Anna Jordan
543. Jordan, Anna Elisabeth, * Eschwege ?, + Eschwege 31.07.1761
oo Eobanus Gebhardt
544. Götting, Christoph, Zimmermeister, * Riebelsdorf/Schwalmstadt, + Eschwege 12.11.1754
oo Eschwege 19.06.1710 Maria Lieberknecht
545. Lieberknecht, Maria Katharina, * Eschwege 14.09.1692, + Eschwege 14.04.1752
oo Eschwege 19.06.1710 Christoph Götting
546. Meinung, Christoph, * Eschwege 17.07.1680, + Eschwege 02.02.1740
oo Eschwege 11.02.1717 Anna Knierim
547. Knierim, Anna Katharina, * Eschwege 29.08.1695, + Eschwege 04.04.1758
oo Eschwege 11.02.1717 Christoph Meinung
548. Strauch, Johann Siemon, * Eschwege ?, + Eschwege ?
oo Eschwege 09.05.1714 Anna Degenhardt
549. Degenhardt, Anna Maria, * Eschwege 15.10.1682, + Eschwege ?
oo Eschwege 09.05.1714 Johann Strauch
550. Schäffer, Christian, Bäcker, * Eschwege 23.08.1678, + Eschwege 12.11.1733
oo Eschwege 25.07.1709 Catharina Grüthe
551. Grüthe, Catharina Magdalena, * Eschwege 15.08.1679, + Eschwege 14.01.1754
oo Eschwege 25.07.1709 Christian Schäffer
560. Paul, Hans Georg, * Heiligenrode 1684, + Heiligenrode 23.05.1737
oo Heiligenrode 20.06.1702 Elisabeth Müller
561. Müller, Elisabeth, * Heiligenrode 1680, + Heiligenrode 04.1740
oo Heiligenrode 20.06.1702 Hans Paul
562. Semmelroth, Hans Michael, * Heiligenrode ?
oo Anna Bode
563. Bode, Anna Martha, * Kirchdiebmar ?
oo Hans Semmelroth
564. Beijer, Johann Christoph, Kupferschmied, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden 18.04.1731
566. Lotze, Joachim, Metzgermeister, * Hann. Münden 23.06.1677, + Hann. Münden 18.06.1715
oo Hann. Münden 01.12.1698 Catharine Kegel
567. Kegel, Catharine Juliane, * Hann. Münden 15.09.1680, + Hann. Münden 16.12.1712
oo Hann. Münden 01.12.1698 Joachim Lotze
572. Voy, Henricus, Yobacks Pfeifen Brenner, * Hann. Münden 13.09.1679, + Hann. Münden 10.07.1749
oo Hann. Münden
27.04.1704 Catharina Eckhart
573. Eckhart, Catharina Margaretha, * Hann. Münden 24.04.1677, + Hann. Münden 05.01.1745
oo Hann. Münden 27.04.1704 Henricus Voy
574. Netz, Johann Christoff, * Hann. Münden 15.07.1689, + Hann. Münden
oo Hann. Münden 13.10.1716 Catharine Fischer
575. Fischer, Catharine Margaretha, * Hann. Münden 05.08.1682, + Hann. Münden ?
oo Hann. Münden 13.10.1716 Johann Netz
576. Trübstein, Klaus, * Berneburg ?, + Berneburg 25.05.1692
oo Berneburg 1660 ... N.N.
577. N.N., ..., * Berneburg ?, + Berneburg 22.04.1676
oo Berneburg 1660 Klaus Trübstein
580. Deust, Johannes, Leineweber, * Heyerode, + Heyerode
oo
Heyerode 26.11.1694 Martha Wagenrath
581. Wagenrath,
Martha, * Heyerode, + Heyerode
oo
Heyerode 26.11.1694 Johannes Deust
582. Sippel,
Johannes, * Heyerode, + Sontra 1732
oo Sontra
Elisabeth Möller
583. Möller,
Elisabeth, * Sontra 03.01.1692, + Sontra
oo Sontra
Johannes Sippel
590. Schilling, Herman, * Eschwege 10.05.1689, + Eschwege 02.10.1730
oo Eschwege 19.05.1718 Elisabeth Göbel
591. Göbel, Elisabeth, * Eschwege 13.02.1699, + Eschwege ?
oo Eschwege 19.05.1718 Herman Schilling
592. Kühne, Johann Hieronymus, * Eschwege 02.02.1672, + Eschwege 29.11.1703
oo Eschwege 24.11.1698 Anna Klercke
593. Klercke, Anna Katharina (Maria), * Eschwege 15.02.1672, + Eschwege ?
oo Eschwege 24.11.1698 Johann Kühne
594. Gille, Martin, * Allendorf/Werra, + Eschwege 27.11.1752
596. Holtzapfel, Johann Bernhardt, Lohgerbermeister, * Eschwege 05.12.1665, Taufpaten: Berndt Tudenbergk, konfirmiert Eschwege 1670, + Eschwege 24.10.1748
oo I. Eschwege 26.10.1691 Anna Christina Gleim, II. Dens 15/23.10.1709 Martha Elisabeth Stang, III. Eschwege 14.07.1711 Anna Christina Schmitt
597. Schmitt, Anna Christina, * Mannsbach 1676, konfirmiert Eschwege 1690, + Eschwege 17.02.1748
oo Eschwege 14.07.1711 Johann Bernhardt Holtzapfel
598. Hopffe, Johannes, * Eschwege 20.10.1671, + Eschwege ?
oo Eschwege 07.05.1716 Palmoney Fischer
599. Fischer, Palmoney, * Eschwege 13.09.1686, + Eschwege
oo Eschwege 07.05.1716 Johannes Hopffe
604. Röhrich, Johann Jakob, * Sontra 06.12.1695, + Sontra 16.06.1772
oo Breitau
06.01.1718 Anna Zülch
605. Zülch,
Anna Katharina, * Sontra 25.05.1694, + Sontra 17.05.1768
oo Breitau 06.01.1718 Johann Röhrich
606. Stange, Johannes, * Berneburg 13.09.1683, + Berneburg
Hausinschrift in Berneburg: Johannes Stang bauet mich, Johannes Möller zimmert mich. Den 2. Tag Majus bin ich aufgericht. Anno Domoni Christi 1732. Heute Unterdorf 8 in Berneburg. Jetzige Bewohner: Familie Koch, auch direkte Nachfahren von Johannes Stange.
oo Berneburg 07.03.1720 Martha Koch

Haus Stange von 1732
607. Koch, Martha Christina, * Berneburg 01.04.1704, + Berneburg 01.04.1765
konfirmiert 1716
oo Berneburg 07.03.1720 Johannes Stange
612. Beck, Johannes, Wollweber & Tuchmachermeister, * Eschwege 20.03.1656, + Eschwege 22.09.1710
oo I. Eschwege 20.02.1680 Anna Martha Reifurth, II. Eschwege 18.07.1709 Dorothea Herwig
613. Reifurth, Anna Martha, * Eschwege 29.06.1661, + Eschwege 11.06.1708
konfirmiert 1674 in Eschwege
oo Eschwege 20.02.1680 Johannes Beck
614. Völcke, Jacob, * Eschwege 14.03.1657, + Eschwege 25.09.1699
oo Eschwege 12.04.1683 Katharina Seelheim
615. Seelheim, Katharina Elisabeth, * Eschwege 05.11.1662, + Eschwege 16.01.1738
oo Eschwege 12.04.1683 Jacob Völcke
616. Heinemann, Bernhardt, Kirchensenior, * Eschwege 19.12.1659, + Eschwege 27.12.1723
oo Eschwege 07.11.1681 Barbara Holtzapfel
617. Holtzapfel, Barbara, * Eschwege 23.07.1662, Taufpaten: Hanß Godefahrts Frau, konfirmiert Eschwege 1674, + Eschwege
oo Eschwege 07.11.1681 Bernhardt Heinemann
618. Hillebrandt, (Johann)Valtin, Schneider, * Eschwege 28.04.1667, + Eschwege 18.11.1712
konfirmiert 1680
oo Eschwege 26.08.1697 Anna Meyer
619. Meyer, Anna Margaretha, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 26.08.1697 Valtin Hillebrandt
620. Humpff, Balthasar, * Eschwege 15.09.1673, + Eschwege 09.04.1737
oo Eschwege 04.06.1696 Margaretha Wurstschmidt
621. Wurstschmidt, Margaretha, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 04.06.1696 Balthasar Humpff
622. Heysing, Jacob, * Eschwege 08.1665, + Eschwege
oo Eschwege 03.12.1694 Anna Riem
623. Riem, Anna Martha, * Sooden/W, + Eschwege
oo Eschwege 03.12.1694 Jacob Heysing
624. Liese, Christoffel, * Eschwege 04.12.1645, + Eschwege 04.01.1693
oo Eschwege 04.09.1671 Anna Wagner
625. Wagner, Anna, * Eschwege 16.05.1650, + Eschwege ?
oo Eschwege 04.09.1671 Christoffel Liese
626. Scheelhase, Conrad, * Eschwege 12.02.1676, + Eschwege 16.08.1756
oo Eschwege
25.11.1700 Anna Grosche
627. Grosche,
Anna Maria, * Eschwege 18.04.1678, + Eschwege 08.02.1716
oo Eschwege 25.11.1700 Conrad Scheelhase
628. Hose, Salomon, * Kochheimbach, + Eschwege 11.09.1733
oo Eschwege 10.11.1690 Anna Klercke
629. Klercke, Anna Maria, * Eschwege 31.03.1667, + Eschwege 13.02.1738
oo Eschwege 10.11.1690 Salomon Hose
630. Krug, Jacob, Zimmermann, * Eschwege 01.02.1673, + Eschwege 03.02.1730
oo Eschwege 19.10.1699 Maria Seelheim
631. Seelheim, Maria, * Eschwege 24.10.1674, + Eschwege 28.04.1747
oo Eschwege 19.10.1699 Jacob Krug
632. Wagener, Tobias, Braumeister, * Eschwege 07.07.1650, + Eschwege 10.01.1724
oo Eschwege 05.10.1674 Catharina Ludwig
633. Ludwig, Catharina Elisabeth, * Eschwege 07.04.1650, + Eschwege 10.03.1694
oo Eschwege 05.10.1674 Tobias Wagener
634. Klermundt, George, * Eschwege 16.11.1651, + Eschwege 31.01.1720
oo Eschwege 07.04.1681 Anna Riemann
635. Riemann, Anna Maria, * Eschwege 14.05.1661, + Eschwege 13.08.1714
oo Eschwege 07.04.1681 George Klermundt
636. Hüther, Christoffel, Lohgerbermeister, * Eschwege 28.03.1649, + Eschwege 16.04.1729
oo Eschwege 04.09.1678 Anna Clercke
637. Clercke, Anna, * Eschwege 13.09.1659, + Eschwege
oo Eschwege 04.09.1678 Christoffel Hüther
638. Methe, Cyriacus, Schuster, * Eschwege 28.02.1660, + Eschwege
oo Göttingen N.N. Braun
639. Braun, N.N., * Göttingen, + Eschwege
oo Göttingen Cyriacus Methe
648. Dilcher, Hans Caspar, * Kirchhosbach 1686, + Kirchhosbach 12.03.1736
oo Kirchhosbach 03.02.1707 Sabina Isbrandt
649. Isbrandt, Sabina, * Kirchhosbach 02.11.1677, + Kirchhosbach 17.02.1736
oo Kirchhosbach 03.02.1707 Hans Dilcher
650. Schellhase, Jacob, * Kirchhosbach 1686, + Kirchhosbach 15.04.1746
oo Kirchhosbach 29.01.1711 Barbara Schellhase
651. Schellhase, Barbara, * Kirchhosbach 1692, + Kirchhosbach 09.05.1723
oo Kirchhosbach 29.01.1711 Jacob Schellhase
660. Küch, Johannes, * Stadthosbach 1680, + Stadthosbach 08.03.1755
662. Bornscheur, Johann Adam, * Rotenburg/Fulda 30.11.1659, + vor 1714 Rotenburg
oo Rotenburg/Fulda 18.07.1690 Anna Sachs
663. Sachs, Anna Catharina, * Rotenburg/Fulda 20.08.1668
oo Rotenburg/Fulda 18.07.1690 Johann Bornscheur
664. Kersten, Georg, Landwirt, * Cornberg 1675, + Berneburg ?
konfirmiert 1687 in Cornberg, besaß um 1698 einen Hof in Dens, 1702 weitershau senscher Meier in Berneburg, Burgmeier ebenda, 1724 adliger Meier ebenda.
oo Berneburg 11.01.1703 Katharina Hoffmeister
665. Hoffmeister, Katharina, * Dens 02.1686, + Berneburg 20.05.1725
oo Berneburg 11.01.1703 Georg Kersten
666. Trill, Christoph, * Metzlar Ksp.Berneburg 1682, + Berneburg 08.12.1734
oo Berneburg 04.12.1715 Martha Atterodt
667. Atterodt, Martha Elisabeth, * Sontra 27.11.1694, + Berneburg
oo Berneburg 04.12.1715 Christoph Trill
668. Rehm, Johannes, Leineweber & Erbmeier, * Hübenthal 1646, + Berneburg 24.09.1726
Mannschaftsregister 1724, Leineweber und Erbmeier auf Hübenthal mit den Söhnen, Leineweber und Knechte, Johann Hermann, 26 Jahre und Johann Philipp, 17 Jahre alt, genannt Bomhans.
oo Berneburg 09.06.1692 Anna Sippel
669. Sippel, Anna Gertrud, * Sontra 19.09.1669, + Berneburg ?
oo Berneburg 09.06.1692 Johannes Rehm
670. Storch, Matthias, Bürgermeister, Bäcker, * Sontra 27.11.1686, + Sontra 27.02.1756
1700 konfirmiert, 1697 gehänselt bei Heirat Johann Martin Storch mit Ann Katharina, geb. Müller, Kirchenbank, 1724 Bäcker, 1731 Herr und Bäcker mit Frau und 5 Töchtern, 1 Knecht, 1 Magd, 3 Kühen, 60 Schafen und 3 Schweinen
oo Sontra 1709
Anna Atterodt
671. Atterodt,
Anna Barbara, * Sontra 07.09.1691, + Sontra 24.09.1744
oo Sontra 1709 Matthias Storch
680. Bachmann, Johann Konrad, * Weißenhasel um 1666, + Weißenhasel 15.05.1720
oo Weißenhasel 02.12.1686 Anna Gertrud Schäfer (Scheffer)
681. Schäfer (Scheffer), Anna Gertrud, * Weißenhasel 05.1667, + Weißenhasel 26.05.1729
oo Weißenhasel 02.12.1686 Johann Konrad Bachmann
682. Wittich, Georg, * Weißenhasel 30.01.1676, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 18.02.1706 Katharina Kund
683. Kund, Katharina, * Weißenhasel 07.03.1683, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 18.02.1706 Georg Wittich
688. Gleim, Conrad, * Weißenhasel 1697, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 16.04.1722 Elisabetha Bingmann
689. Bingmann, Elisabetha, * Weißenhasel 24.11.1701, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 16.04.1722 Conrad Gleim
690. Weißgerber, Peter, * Weißenhasel 07.02.1689, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 27.12.1730 Catharina Bingmann
691. Bingmann, Catharina Elisabeth, * Weißenhasel 1701, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 27.12.1730 Peter Weißgerber
696. N.N., ...
Ein unbekannter SOLDAT hat sie zwischen Dens und Sontra geschwängert, ohne sie dazu gezwungen zu haben, scheint aber den Umständen nach nicht war zu sein und keiner hat ihr geglaubt. (Kirchenbuch von Weißenhasel)
oo Anna Wetterau
697. Wetterau, Anna Catharina, * Dens, + Dens ?
oo ... N.N.
704. Hilke, Philipp, evangelisch, Schäfer, * Hofgeismar 07.1662, konfirmiert Hofgeismar 19.04.1674, + Hofgeismar 28.09.1744
oo I. Hofgeismar 22.09.1694 Dorothea Anna Catharina Wilcke, II. Hofgeismar 19.07.1719 Gertrud Bering
705. Wilcke, Dorothea Anna Catharina, * Hofgeismar 02.03.1673, + Hofgeismar 16.06.1714
oo Hofgeismar 22.09.1694 Philipp Hilke
706. Lox, Johann (Hans) Georg, * Hofgeismar 16.10.1674
oo Hofgeismar
25.01.1703 Anna Catharina Neumann
707. Neumann,
Anna Catharina
oo Hofgeismar 25.01.1703 Johann (Hans) Georg Lox
708. Alandt, Christophill, Hugenotte, Bürger, Ackermann und Schuhmacher, * Hofgeismar 17.11.1672, ~ Hofgeismar 08.12.1672, + Hofgeismar 16.06.1728
oo Catharina Elisabeth Bering
709. Bering, Catharina Elisabeth, Hausfrau, * Hofgeismar 22.02.1680, + Hofgeismar 1750 +70 Jahr 6 Wochen
oo Christophill Alandt
710. Bering, Quicus Johannes, Ackermann, * Hofgeismar 15.04.1695, + Hofgeismar 14.05.1771
oo Anna Margaretha Runge
711. Runge, Anna Margaretha, * Hofgeismar 15.09.1692, + Hofgeismar 30.06.1765
oo Quicus Johannes Bering
716. = 380. Hyner, Johann Henrich
717. = 381. Guthberlet, Anna Katharina
718. = 382. Obermann, Johannes
719. = 383. Jakob, Anna Maria
720. Lange, Anton, * Oberkaufungen ?, + Oberkaufungen ?
oo Oberkaufungen 03.09.1698 Anna Spangenberg
721. Spangenberg, Anna, * Oberkaufungen ?, + Oberkaufungen ?
oo Oberkaufungen 03.09.1698 Anton Lange
722. Kollmann, ..., * Hausen ?, + Hausen ?
724. Leidtheusser, Valtin, * Oberkaufungen ?, + Oberkaufungen ?
726. Schäfer, Johannes, * Oberkaufungen ?, + Oberkaufungen ?
oo Oberkaufungen 16.09.1699 Catharina Kersten
727. Kersten, Catharina, * Oberkaufungen ?, + Oberkaufungen ?
oo Oberkaufungen 16.09.1699 Johannes Schäfer
728. Hering, Christopfel, * Oberkaufungen 1711, + Oberkaufungen 10.08.1769
oo Anna Rode
729. Rode, Anna Margaretha, * Oberkaufungen 09.1711, + Oberkaufungen 22.04.1775
oo Christopfel Hering
730. Schreiber, Augustin Jakob, Grebe & Schöffe, * Oberkaufungen 1696, + Oberkaufungen 21.09.1779
oo Elisabeth Kördel
731. Kördel, Elisabeth, * Oberkaufungen, + Oberkaufungen
oo Augustin Schreiber
732. Schäfer, Valentin, * Oberkaufungen ? 1718, + Oberkaufungen 14.04.1772
oo Magdalena Oest
733. Oest, Magdalena Anna Christina, * Oberkaufungen ? 1718, + Oberkaufungen 28.09.1792
oo Valentin Schäfer
734. Kessler, Christian, * Oberkaufungen 1714, + Oberkaufungen
oo Elisabetha Kreuer
735. Kreuer, Elisabetha, * Oberkaufungen ? 1714, + Oberkaufungen ?
oo Christian Kessler
736. Range, Johannes, * Sandershausen 10.01.1658, + Sandershausen 24.11.1722
oo Sandershausen 27.09.1688 Anna Menkel
737. Menkel, Anna Gertrud, * Sandershausen 27.02.1670, + Sandershausen 28.01.1739
oo Sandershausen 27.09.1688 Johannes Range
738. Engelhard, Christoph, * Sandershausen 11.08.1682, + Sandershausen 15.07.1714
oo Sandershausen 29.06.1702 Barbara Gerdum
739. Gerdum, Barbara, * Landwehrhagen 1673, + Sandershausen 15.04.1722
oo Sandershausen 29.06.1702 Christoph Engelhard
740. Böttner, Julius Claus, * Weißenhasel 1655, + Wolfsanger 18.04.1698
oo Katharine N.N.
741. N.N., Katharine, * Wolfsanger 1654, + Wolfsanger 14.02.1737
oo Julius Claus Böttner
742. Jakob, Henrich, Leineweber, * Wolfsanger 1662, konfirmiert Wolfsanger 1676, + Wolfsanger 09.03.1724
1684 am 1.4. Pate in Woa bei Henrich Krüger
1684 am 31.12. Pate bei Henrich Trumpf
1689 am 31.3. Pate bei Johann Henrich Schwartz
1692 am 20.3. seine Frau Pate in Ochshausen bei Johannes Jacobs Tochter
1693 Mietmann, im Katasterverz. gnt.
1705/1706 hat kein Haus und Hof, hat Erbland, im Katasterverz. gnt.
1724 mit 1 Sohn im Einwohnerverz. gnt
oo Wolfsanger 08.09.1687 Anna Loth
743. Loth, Anna Martha, * Wolfsanger 11.11.1669, konfirmiert Wolfsanger 1682, + Wolfsanger 20.03.1740
oo Wolfsanger 08.09.1687 Henrich Jakob
744. Bachmann, Johann Valten, * Wolfsanger 1682, + Wolfsanger 14.07.1747
1705/1706 im Katasterverz. gnt., 1724 mit 1 Sohn über 12 J. im Einwohnerverz. gnt.,
ca. 1748 relicta, Beisitzer, im Einwohnerverz. gnt.
oo Wolfsanger 04.09.1701 Anna Herbordt
745. Herbordt, Anna Gertrud, * Wolfsanger 02.02.1673, + Wolfsanger
oo Wolfsanger 04.09.1701 Johann Valten Bachmann
746. Müller, Andreas, * Wolfsanger 28.08.1687, + Wolfsanger 05.04.1760
oo Wolfsanger Anna Schmagold
747. Schmagold, Anna Katharina, * Wolfsanger 1682, + Wolfsanger 11.08.1754
oo Wolfsanger Andreas Müller
748. Götz, Johann Henrich, Landwirt, * Wolfsanger 11.05.1690, + Wolfsanger 18.02.1731
oo Wolfsanger Anna Kleinschmidt
749. Kleinschmidt, Anna Katharine, * Wolfsanger 26.11.1693, + Wolfsanger 08.05.1727
1693 im Katasterverz. gnt. 1705/1706 die Erben haben Haus und Ködersitz im Katasterverz. gnt
oo Wolfsanger Johann Götz
750. Attendorn, Nikolaus, Ackermann, * Wehlheiden 1655, + Wolfsanger 18.06.1723
1689 am 17.3. Pate in Kirchditmold bei Jacob Attendorn Sohn, 1693 und 1705/1706 im Katasterverz. gnt. 1724 die relicta mit 1 Sohn über 12 J im Einwohnerverz. gnt.
oo Wolfsanger 18.02.1685 Anna Loth
751. Loth, Anna Marie, * Wolfsanger 1661, konfirmiert Wolfsanger 1674, + Wolfsanger
oo Wolfsanger 18.02.1685 Nikolaus Attendorn
752. Münch, Georg, * Spieskappel/Frielendorf 05.04.1672, + Spieskappel/Frielendof 08.06.1746
oo Spiesskappel 05.01.1706 Elisabeth N.N
753. N.N, Elisabeth, + Allendorf 07.11.1762
oo Spiesskappel 05.01.1706 Georg Münch
754. Banse, Johann Heinrich, * Sondheim/Homberg 17.07.1696, + Sondheim/Homberg 1720
oo Sondheim 23.04.1719 Anna Kayser
755. Kayser, Anna Katharine, * Sondheim/Homberg 07.05.1693, + Wassmuthshausen/Homberg
oo Sondheim 23.04.1719 Johann Banse
756. Kayser, Johann George, Schäfer, * Sondheim/Homberg, + Sondheim/Homberg 25.04.1741
oo Sondheim 02.05.1703 Eva Schröder
757. Schröder, Eva, * Lenderscheid/Frielend. 01.1673, + Sondheim/Homberg 21.08.1736
oo Sondheim 02.05.1703 Johann Kayser
758. Glintzer, Nicolaus, Bauer und Kirchenältester, * Ransbach/Loshausen 25.08.1692, + Loshausen 17.07.1771
oo Loshausen 04.04.1720 Maria Dörrbecker
759. Dörrbecker, Maria Elisabeth, * Loshausen 25.07.1696, + Loshausen 21.05.1743
oo Loshausen 04.04.1720 Nicolaus Glintzer
760. Hyner, Johann Moritz, Schulmeister in Züschen
oo Anna Elisabeth Albrecht
761. Albrecht, Anna Elisabeth, + nach 1743
war Pate bei Anna Elisabeth Hyner, des Johann Hyner und Anna Rosina Peine Tochter getauft 25.1.1743 in Woa
oo Johann Moritz Hyner
762. Guthberlet, Johann Georg, Pfarrer, * Hersfeld 27.11.1688, + Iba 02.02.1762
oo Iba 08.11.1712 Anna Obermann
763. Obermann, Anna Katharine, * Pferdsdorf(Rhön) 02.10.1684, + Iba/Bebra 20.01.1719
oo Iba 08.11.1712 Johann Guthberlet
764. Obermann, Johann Burkhardt, Ackermann und Leineweber, * Ostheim/Liebenau 28.09.1690, konfirmiert Ostheim/Liebenau 1703, + Ostheim/Liebenau 28.03.1765
im Steuerstock von Wolfsanger zweimal genannt 26.07.1706, er hat mit Johannes Krüger dort einen Acker gemeinschaftlich.
oo Ostheim 10.12.1715 Anna Thöne
765. Thöne, Anna Katharine, * Ostheim/Liebenau 09.08.1691, + Ostheim/Liebenau 24.10.1729
oo Ostheim 10.12.1715 Johann Obermann
766. Jakob, Jost Henrich, Leineweber, * Wolfsanger 24.05.1688, + Wolfsanger 09.03.1724
oo Wolfsanger 21.01.1706 Anna Catharina Schade
767. Schade, Anna Catharina, * Wolfsanger 12.03.1691, + Wolfsanger 26.05.1731
oo Wolfsanger 21.01.1706 Jost Jakob
784. Treyse, Zacharias, * Remstädt 15.07.1669, + Remstädt 25.01.1743
oo Remstädt 29.10.1695 Martha Schmidt
785. Schmidt, Martha Elisabeth, * Emleben, + Remstädt
oo Remstädt 29.10.1695 Zacharias Treyse
800. Wetzstein, Johann Georg, * Sundhausen 28.12.1742, + Sundhausen
802. Herr, Hans, * Pfullendorf 06.01.1707, + Pfullendorf 22.05.1753
oo Pfullendorf 09.02.1740 Anne Koethe
803. Koethe, Anne Christine, * Pfullendorf 12.09.1713, + Pfullendorf 16.03.1741
oo Pfullendorf 09.02.1740 Hans Herr
824. Boehm, Stephan
826. Messerschmidt, Hans Caspar
oo Ballst„dt 05.07.1698 Elisabetha Schiel
827. Schiel, Elisabetha, * Friemar
oo Ballstädt 05.07.1698 Hans Messerschmidt
930. Bachmann, Baltzer, * Weißenhasel, + Weißenhasel
10. Ahnenreihe
1024. Reifurth, Friedrich, Tuchmachermeister, * Eschwege 1633, + Eschwege 17.03.1694
konfirmiert 1647
oo Eschwege 20.10.1662 Anna Spilner
1025. Spilner, Anna, * Eschwege 09.04.1640, + Eschwege 18.09.1713
oo Eschwege 20.10.1662 Friedrich Reifurth
1026. Eysenträger, Adam, * Eschwege 08.1655, + Eschwege 20.12.1712
oo Eschwege 25.11.1672 Margaretha Brill
1027. Brill, Margaretha, * Eschwege 28.11.1657, + Eschwege 16.02.1711
oo Eschwege 25.11.1672 Adam Eysenträger
1028. Heinemann, Johann Christoph, * Eschwege, + Eschwege
1030. Hützerodt, Jakob, Kürschnermeister, * Eschwege 1627, + Eschwege 10.12.1691
konfirmiert 1641, Nr. 134 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 22.10.1655 Elisabeth Kersten
1031. Kersten, Elisabeth, * Eschwege ? 1630, + Eschwege ?
konfirmiert 1644 in Eschwege, Nr. 135 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 22.10.1655 Jakob Hützerodt
1032. Decker, Johannes, Lohgerbermeister, * Eschwege 03.07.1645, konfirmiert Eschwege 1660, + Eschwege 26.08.1676
oo Eschwege 26.08.1676 Catharina Tudenberg (Daudenberg)
1033. Tudenberg (Daudenberg), Catharina, * Eschwege 17.06.1650, + Eschwege 08.03.1688
oo Eschwege 26.08.1676 Johannes Decker
1034. Werner, Johann Melchior, Tuchmachermeister, * Eschwege 20.01.1653, + Eschwege
oo Eschwege 30.08.1677 Elisabeth Wagner
1035. Wagner, Elisabeth, * Eschwege 1641, + Eschwege
oo Eschwege 30.08.1677 Johann Werner
1036. Brill, Johann George, * Eschwege 25.01.1655, + Eschwege
oo Eschwege 19.11.1677 Elisabeth Spilner
1037. Spilner, Elisabeth, * Eschwege 19.08.1658, + Eschwege 25.04.1732
oo Eschwege 19.11.1677 Johann Brill
1038. Brill, Johannes, Lohgerbermeister, * Eschwege 06.07.1657, + Eschwege 17.06.1721
oo Eschwege 11.10.1677 Katharina Osius
1039. Osius, Katharina, * Waldkappel 22.06.1661, + Eschwege 30.04.1722
oo Eschwege 11.10.1677 Johannes Brill
1056. Mensing, Johann Georg, Balbierer, * Oldendorf/Schaumburg 09.07.1633, + Eschwege 10.03.1714
oo Eschwege 12.07.1658 Elisabeth Armbruster
1057. Armbruster, Elisabeth, * Eschwege 03.04.1637, + Eschwege 23.08.1721
oo Eschwege 12.07.1658 Johann Mensing
1058. Kerste, Jacob, * Eschwege um 1633, konfirmiert Eschwege 1650, + Eschwege 22.06.1712
Nr. 442 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 29.03.1665 Dorothea Horche
1059. Horche, Dorothea, * Eschwege 08.02.1642, Taufpaten: H. Balth. Sengers Frau, konfirmiert Eschwege 1655, + Eschwege 30.10.1699
oo Eschwege 29.03.1665 Jacob Kerste
1060. Lasch, Caspar, * Eschwege ?, + Eschwege 01.12.1690
oo Maria Wagner
1061. Wagner, Maria, * Eschwege, + Eschwege 21.03.1692
oo Caspar Lasch
1062. Göbel, Jacob, Tuchmachermeister, * Eschwege 1634, + Eschwege 05.03.1690
oo Eschwege 25.08.1656 Anna Klercke
1063. Klercke, Anna Katharina, * Eschwege 1636, + Eschwege ?
oo Eschwege 25.08.1656 Jacob Göbel
1064. Grosse, Johannes, * Eschwege 03.07.1621, + Eschwege 05.10.1680
Nr. 136 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 02.07.1655 Katharina Heinemann
1065. Heinemann, Katharina, * Eschwege 1628, + Eschwege 08.05.1708
konfirmiert 1642 in Eschwege, Nr. 137 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 02.07.1655 Johannes Grosse
1066. Heinemann, Johann Reinhard, * Eschwege 05.01.1645, + Eschwege 12.07.1715
konfirmiert 1658 in Eschwege, Nr. 138 aus AL Bartholomäus, Bruder von Nr. 272 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Eschwege 22.04.1667 Sarah Senger
1067. Senger, Sarah Margaretha, * Eschwege 03.01.1647, + Eschwege 11.12.1674
Nr. 139 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 22.04.1667 Johann Heinemann
1068. Bartholomäus, Christoffel, Wollentuchmachermeister, * Eschwege 01.02.1647, konfirmiert Eschwege 1660, + Eschwege 01.06.1720
1685 gehänselt ; wurde 1679 als Zunftfremder in die Zunft aufgenommen.
wohnte hinter der Kirche Nr, 537
oo Eschwege 22.09.1679 Catharina Paul
1069. Paul, Catharina Elisabeth, * Eschwege 29.01.1657, + Eschwege 10.04.1716
oo Eschwege 22.09.1679 Christoffel Bartholomäus
1070. = 514. Heinemann, Christophel
1071. = 515. Hitzerodt, Margaretha
1072. Lieberknecht, Reinhardt, * Eschwege 02.06.1641, + Eschwege 09.03.1707
oo Eschwege 18.02.1667 Maria Holtzapfel
1073. Holtzapfel, Maria, * Eschwege 21.05.1647, + Eschwege 23.06.1723
konfirmiert 1660
oo Eschwege 18.02.1667 Reinhardt Lieberknecht
1074. Heinemann, Johann Christoffel, * Eschwege 11.05.1670, + Eschwege
konfirmiert 1683 in Eschwege
oo Eschwege 20.10.1699 Dorothea Ihring
1075. Ihring, Dorothea Elisabeth, * Eschwege 10.10.1679, + Eschwege
oo Eschwege 20.10.1699 Johann Heinemann
1076. Holtzapfel, Johann Christoph, * Eschwege 06.08.1674, + Eschwege 29.12.1718
oo Eschwege 27.11.1694 Catharina Döhle
1077. Döhle, Catharina Elisabeth, * Eschwege 17.02.1676, Taufpaten: Egidii Rosen rel., konfirmiert Eschwege 1687, + Eschwege 29.12.1718
oo Eschwege 27.11.1694 Johann Holtzapfel
1078. Roose, Justus, * Eschwege 02.11.1668, + Eschwege
oo Eschwege 25.06.1691 Dorothea Truppel
1079. Truppel, Dorothea, * Eschwege 16.12.1665, + Eschwege
oo Eschwege 25.06.1691 Justus Roose
1080. Saahm, Valentin, * Eschwege 1647
oo 25.10.1675
Maria Trutvetter
1081. Trutvetter,
Maria
oo 25.10.1675
Valentin Saahm
1082. Horche, Johann Friedrich, * Eschwege 27.07.1672, + Eschwege 04.07.1715
oo Eschwege 18.01.1700 Anna Scheibendt
1083. Scheibendt, Anna Gerdrutha, * Eschwege 22.01.1669
oo Eschwege 18.01.1700 Johann Horche
1084. Gebhardt, Eobanus, Lohgerbermeister, * Eschwege 06.09.1657, + Eschwege
oo Katharina Logmann
1085. Logmann, Katharina Elisabeth
oo Eobanus Gebhardt
1090. Lieberknecht, Egidius, Wehrmeister, * Eschwege 14.03.1648, + Eschwege 27.11.1724
oo Eschwege 26.05.1679 Anna Schmauch
1091. Schmauch, Anna Maria, * Allendorf, + Eschwege 27.05.1695
oo Eschwege 26.05.1679 Egidius Lieberknecht
1092. Meinunger, Christoffel, * Eschwege 14.04.1657
oo Eschwege 07.05.1683 Margaretha Öhlhanss
1093. Öhlhanss, Margaretha, * Cassel
oo Eschwege 07.05.1683 Christoffel Meinunger
1094. Cnieriem, Justus Henrich, Wollentuchmachermeister, * Eschwege 27.07.1654, + Eschwege 19.01.1702
oo Eschwege 13.09.1694 Elisabeth Wursteschmidt
1095. Wursteschmidt, Elisabeth Catharina, * Eschwege 10.11.1667, + Eschwege 07.12.1696
oo Eschwege 13.09.1694 Justus Cnieriem
1098. Degenhardt, Christoffel, Tuchmachermeister, * Eschwege 03.02.1653, + Eschwege 16.08.1706
oo Eschwege 22.09.1679 Catter Schilling
1099. Schilling, Catter Elisabeth, * Eschwege 30.06.1657, + Eschwege
oo Eschwege 22.09.1679 Christoffel Degenhardt
1100. Scheffer, Michael, Tuchmachermeister, * Eschwege, + Eschwege 12.06.1709
oo Eschwege 13.06.1660 Barbara Rode
1101. Rode, Barbara, * Eschwege 1635, + Eschwege 14.02.1707
oo Eschwege 13.06.1660 Michael Scheffer
1102. Griethe, Johannes, * Eschwege 01.09.1642, + Eschwege 08.05.1702
konfirmiert 1658
oo Eschwege 22.08.1678 Anna Kerste
1103. Kerste, Anna Elisabeth, * Eschwege 04.09.1643, + Eschwege
oo Eschwege 22.08.1678 Johannes Griethe
1132. Lotze, Hans, Metzger, * Hann. Münden 19.02.1651, + Blume/HMÜ 22.04.1691
1134. Kegel, Johannes, Weinschenk, * Hann. Münden 20.11.1654, + Hann. Münden 1698
oo Hann. Münden 19.10.1675 Marie Hildebrand
1135. Hildebrand, Marie, * Hann. Münden 20.04.1651, + Hann. Münden 16.08.1698
oo Hann. Münden 19.10.1675 Johannes Kegel
1144. Voy, Hans Jürgen, * Hann. Münden, + Hann. Münden 05.06.1696
oo Hann. Münden 08.10.1679 Anna Grosskopf
1145. Grosskopf, Anna Catharina, * Ferligshausen, + Hann. Münden ?
oo Hann. Münden 08.10.1679 Hans Voy
1146. Eccard, Hans Michael, Stadtförster, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden 02.06.1719
oo Hann. Münden 01.10.1667 Margarethe Rosenberg
1147. Rosenberg, Margarethe, * Hann. Münden 17.02.1644, + Hann. Münden 30.11.1680
oo Hann. Münden 01.10.1667 Hans Eccard
1148. Netz, Peter, * Bördel, + Hann. Münden 03.11.1726
oo Ilsabe Rosenthal
1149. Rosenthal, Ilsabe, * Bodenfelde, + Hann. Münden 12.06.1721
oo Peter Netz
1150. Fischer, Hans, Schiffsknecht, * Hann. Münden 12.07.1638, + Hann. Münden 12.06.1687
oo Hann. Münden 20.08.1667 Anna Rinken
1151. Rinken, Anna, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden 14.12.1711
oo Hann. Münden 20.08.1667 Hans Fischer
1160. Deust, Leopold, * Heyerode 1637, + Heyerode 22.01.1712
oo Heyerode 06.02.1664 Katharina Kerste
1161. Kerste, Katharina, * Heyerode 1643, + Heyerode 29.08.1711
oo Heyerode 06.02.1664 Leopold Deust
1162. Wagenrad, Johannes, * Heyerode 1632, +
Heyerode 02.10.1713
Kirchensenior " mit der einen Hand "
oo Heyerode 20.10.1667 Katharina Hopfe
1163. Hopfe, Katharina, * Heyerode 1646, + Heyerode 29.09.1709
oo Heyerode 20.10.1667 Johannes Wagenrad
1166. Möller, Johannes, * Sontra, + Sontra
1180. Schilling, Bernhard, * Eschwege 26.09.1659, + Eschwege
oo Eschwege 26.04.1688 Catharina Gebhardt
1181. Gebhardt, Catharina, * Eschwege 06.01.1665, + Eschwege 18.04.1743
oo Eschwege 26.04.1688 Bernhard Schilling
1182. Göbel, Johannes, * Eschwege 08.02.1659, + Eschwege 21.07.1724
oo Eschwege 18.10.1687 Margarete Simon
1183. Simon, Margarete, * Eschwege 1667, + Eschwege 14.09.1717
oo Eschwege 18.10.1687 Johannes Göbel
1184. Kühn, Valtin, * Eschwege 12.09.1639, + Eschwege 04.06.1689
oo Eschwege 13.09.1666 Anna Ulrich
1185. Ulrich, Anna Maria, * Eschwege 09.01.1649, + Eschwege
oo Eschwege 13.09.1666 Valtin Kühn
1186. Klercke, Burckhardt, * Eschwege 1634, + Eschwege 25.01.1710
oo Eschwege 28.05.1656 Anna Schuchardt
1187. Schuchardt, Anna Maria, * Eschwege 1636, + Eschwege 08.02.1718
oo Eschwege 28.05.1656 Burckhardt Klercke
1188. Gille, Johann Christian, Kauf- u. Handelsmann, * Allendorf/Werra 18.01.1683, + Allendorf/Werra 26.10.1741
oo Anna Storm
1189. Storm, Anna Gertrud, * Allendorf/Werra 17.01.1700, + Allendorf/Werra 11.09.1759
oo Johann Gille
1192. Holtzapfel, Conrad, Lohgerbermeister & Baumeister, * Eschwege 1635, + Eschwege 04.01.1701
Eschweger Einwohnerverzeichnis V 55
oo Eschwege 05.06.1661 Palmoney Tudenberg
1193. Tudenberg, Palmoney, * Eschwege 11.09.1642, Taufpaten: Palmoney Göbel, konfirmiert Eschwege 1655, + Eschwege 01.10.1701
oo Eschwege 05.06.1661 Conrad Holtzapfel
1194. Schmitt, Paul
oo Gertrutha Günther
1195. Günther, Gertrutha, * um 1651, + Eschwege 08.11.1708
oo I. Eschwege 14.05.1688 Jeremias Bräutigam, II. Paul Schmitt
1196. Hopffe, Johannes, * Eschwege 22.06.1641, + Eschwege
oo Eschwege 15.05.1671 Barbara Sachse
1197. Sachse, Barbara, * Eschwege 1649, + Eschwege
oo Eschwege 15.05.1671 Johannes Hopffe
1198. Fischer, George, * Eschwege 30.06.1656, + Eschwege 09.08.1715
oo Eschwege 24.04.1683 Anna Heuckeroth
1199. Heuckeroth, Anna, * Eschwege-A 06.04.1652, Taufpaten: Jacob Quentels Frau, + Eschwege-A
konfirmiert 1668
oo Eschwege 24.04.1683 George Fischer
1208. Röhrich, Johannes, * Treysa, + Sontra
oo vor 1695 Vor 1695 Agnetha N.N.
1209. N.N., Agnetha
oo vor 1695 Vor 1695 Johannes Röhrich
1210. Zülch, Sebastian, Löbermeister, * Sontra 21.12.1659, + Breitau 16.01.1732
oo Breitau 26.02.1690 Barbara Mench
1211. Mench, Barbara, * Breitau 18.12.1657, + Breitau 30.12.1729
oo Breitau 26.02.1690 Sebastian Zülch
1212. Stange, Johannes, Untermüller, * Berneburg 1653, + Berneburg 05.01.1738
1724 Senior und Beisaß, hat alles übergeben
oo Berneburg 13.01.1681 Katharina N.N.
1213. N.N., Katharina Elisabeth, * Berneburg 07.1662, + Berneburg 04.01.1723
oo Berneburg 13.01.1681 Johannes Stange
1214. Koch, Hans Georg, * Sontra 12.09.1675, + Berneburg 27.04.1724
konfirmiert 1689, gehänselt 1690 bei Heirat Andreas Koch mit Anna Martha geb. Zülch
oo Berneburg 29.06.1702 Elisabeth Wassermann
1215. Wassermann, Elisabeth, * Berneburg 30.12.1683, + Berneburg
konfirmirt 1695
oo Berneburg 29.06.1702 Hans Koch
1224. Beck, Hermann, Förster, * Eschwege, + Eschwege 05.06.1685
oo Eschwege ... NN.
1225. NN., ..., * Eschwege ?, + Eschwege 02.10.1676
oo Eschwege Hermann Beck
1226. Reifurth, Johannes, Tuchmachermeister, * Eschwege 1636, + Eschwege 22.01.1700
konfirmiert 1650 in Eschwege
oo Eschwege 27.09.1660 Anna Catharina Heuckenrodt
1227. Heuckenrodt, Anna Catharina, * Eschwege 1632, + Eschwege 18.12.1702
oo Eschwege 27.09.1660 Johannes Reifurth
1228. Völcke, Antonius, + Eschwege 30.04.1675
oo Palmonia
Hoffmeyer
1229. Hoffmeyer,
Palmonia, + Eschwege 16.02.1685
oo Antonius Völcke
1230. Seelheim, Jacob, * Eschwege 07.11.1630, + Eschwege 10.03.1698
oo Eschwege
31.10.1659 Ottilia Döhne
1231. Döhne,
Ottilia, * Eschwege 1636, + Eschwege 14.12.1699
oo Eschwege 31.10.1659 Jacob Seelheim
1232. Heinemann, Christoffel, Metzger, * Eschwege 1615, + Eschwege 30.12.1686
Kirchensenior, Pate 1639 bei Kind Ihringk, Nr. 544 aus AL Bundespräsident Heinemann, Nr. 276 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 30.11.1641 Elisabeth Reimann
1233. Reimann, Elisabeth, * Eschwege, + Eschwege 19.12.1688
Nr. 545 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Eschwege 30.11.1641 Christoffel Heinemann
1234. Holtzapfel, Johannes, Lohgerbermeister & Bürgermeister, * Eschwege 1628, konfirmiert Eschwege 1641, + Eschwege 06.02.1688
Eschweger Einwohnerverzeichnis 19 Lohgerbermeister und Bürgermeister, 1659 Baumeister, 1664 Obermeister
oo Eschwege 08.11.1653 Elisabeth Kompenhans
1235. Kompenhans, Elisabeth, * Eschwege 1635, konfirmiert Eschwege 1649, + Eschwege 11.08.1676
Als Pate 1652 bei Michael Batholomäus
oo Eschwege 08.11.1653 Johannes Holtzapfel
1236. Hillebrandt, Johann, * Grebendorf, + Eschwege
1238. Meyer, Christianus, Sattler, * Eschwege ?, + Eschwege 29.09.1681
oo Eschwege 06.05.1661 Orthey Meyninger
1239. Meyninger, Orthey Maria, * Eschwege 21.03.1641
oo Eschwege 06.05.1661 Christianus Meyer
1240. Humpff, Hanß, * Eschwege 23.03.1644, + Eschwege 20.04.1677
oo Eschwege 27.12.1671 Martha Becker
1241. Becker, Martha, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 27.12.1671 Hanß Humpff
1244. Heysing, Johannes, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Anna Heinemann
1245. Heinemann, Anna, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Johannes Heysing
1248. Liese, Balthasar, * Eschwege, + Eschwege 21.04.1671
oo Eschwege 28.12.1640 Elsa Heyse
1249. Heyse, Elsa, * Eschwege ?, + Eschwege 19.12.1668
oo Eschwege 28.12.1640 Balthasar Liese
1250. Wagner, Philipp, Tuchmachermeister, * Eschwege 1622, + Eschwege 16.02.1670
1643 Bürger in Cassel
oo Eschwege Martha Landtman
1251. Landtman, Martha, * Eschwege, + Eschwege 21.03.1653
Nr. 631 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege Philipp Wagner
1252. Scheelhase, Georg Hermann, * Eschwege 14.12.1647, + Eschwege 27.03.1717
oo Eschwege 18.11.1672 Susanna Kyrchner
1253. Kyrchner, Susanna, * Eschwege 23.05.1651, + Eschwege
oo Eschwege 18.11.1672 Georg Scheelhase
1254. Gröschel / Grosche, Johannes, * Eschwege 13.01.1630, + Eschwege 23.11.1713
1673 Grosche
oo Eschwege 21.08.1675 Margaretha Gebhardt
1255. Gebhardt, Margaretha, * Eschwege, + Eschwege 19.04.1704
oo Eschwege 21.08.1675 Johannes Gröschel / Grosche
1256. Hose, Johann Wilhelm, * Eschwege ? 1690
1258. = 1186. Klercke, Burckhardt
1259. = 1187. Schuchardt, Anna Maria
1260. Krug, Johannes, Zimmermann, * Albungen 1641, + Eschwege 20.01.1722
oo Albungen 23.01.1666 Catharina Schulbe
1261. Schulbe, Catharina, * Albungen, + Eschwege 28.02.1708
oo Albungen 23.01.1666 Johannes Krug
1262. = 1230. Seelheim, Jacob
1263. = 1231. Döhne, Ottilia
1264. Wagener, Johannes, Bäcker, * Eschwege 27.01.1620, + Eschwege 06.06.1682
oo Eschwege 07.11.1642 Otilia Andreas
1265. Andreas, Otilia, * Eschwege ?, + Eschwege 18.08.1674
oo Eschwege 07.11.1642 Johannes Wagener
1266. Ludwig, Johannes, Buchbinder, Schulmeister, * Eschwege 14.01.1610, + Eschwege 12.03.1694
1645 Bürger zu Cassel
oo Eschwege 08.03.1643 Elisabeth Peter
1267. Peter, Elisabeth, * Breitau, + Eschwege 29.10.1669
oo Eschwege 08.03.1643 Johannes Ludwig
1268. Klehrmundt, Balthasar, Tuchmachermeister, * Eschwege 1630, + Eschwege 22.12.1680
konfirmiert 1643
oo Eschwege 21.11.1650 Margaretha Cnieriem
1269. Cnieriem, Margaretha, * Eschwege 1627, + Eschwege 09.03.1692
oo Eschwege 21.11.1650 Balthasar Klehrmundt
1270. Reimann, Jacob, Tuchmachermeister, * Eschwege, + Eschwege 20.05.1682
1675 als Herr
oo Eschwege 25.01.1655 Gerdrut Gödigke
1271. Gödigke, Gerdrut, * Eschwege 27.10.1628, + Eschwege 15.04.1707
oo Eschwege 25.01.1655 Jacob Reimann
1272. Hüter, Cyriakus, * Eschwege 04.05.1603, + Eschwege 13.05.1669
oo Eschwege 13.07.1647 Catharina Schilling
1273. Schilling, Catharina, * Eschwege 13.11.1611, + Eschwege 05.1680
oo Eschwege 13.07.1647 Cyriakus Hüter
1274. Klercke, Henrich, * Eschwege 22.06.1627, + Eschwege 11.03.1661
oo Eschwege 18.05.1654 Maria Gliem
1275. Gliem, Maria, * Eschwege 07.03.1627, + Eschwege 19.09.1659
oo Eschwege 18.05.1654 Henrich Klercke
1276. Methe, Herman, * Eschwege 27.07.1624, + Eschwege 06.05.1673
oo Eschwege 26.06.1655 Judith Beysel
1277. Beysel, Judith, * Mühlhausen, + Eschwege 07.03.1670
oo Eschwege 26.06.1655 Herman Methe
1298. Isbrand, Rudolph, Schulmeister, * Kirchhosbach, + Kirchhosbach ?
oo Kirchhosbach 02.12.1663 Eulalia Schellhase
1299. Schellhase, Eulalia, * Kirchhosbach, + Kirchhosbach 29.10.1694
oo Kirchhosbach 02.12.1663 Rudolph Isbrand
1300. Schellhase, Christoffel, * Kirchhosbach 21.11.1652, + Kirchhosbach 1686
oo Kirchhosbach 02.12.1685 Veronica Schellhase
1301. Schellhase, Veronica, * Kirchhosbach 30.04.1654, + Kirchhosbach 16.12.1719
oo Kirchhosbach 02.12.1685 Christoffel Schellhase
1302. Schellhase, Hans Wilhelm, Jäger, * Kirchhosbach 03.03.1646, + Kirchhosbach 29.08.1713
oo Kirchhosbach 27.11.1678 Martha Grosscurt
1303. Grosscurt, Martha
oo Kirchhosbach 27.11.1678 Hans Schellhase
1324. Bornscheur, George
oo Rotenburg/Fulda 07.05.1643 Margarethe Müller
1325. Müller, Margarethe
oo Rotenburg/Fulda 07.05.1643 George Bornscheur
1326. Sachs, Wilhelm, * 1620
oo
Rotenburg/Fulda 19.08.1652 Augusta Engelhard
1327. Engelhard,
Augusta, * 1633, + Rotenburg/Fulda 09.10.1716
oo
Rotenburg/Fulda 19.08.1652 Wilhelm Sachs
1328. Kersten, Martin, Gesamtmeier, * Cornberg, + Cornberg
1330. Hoffmeister, Johannes, * Dens, + Dens
1332. Trill, Kaspar, Landwirt, * Berneburg 1646, + Berneburg 06.09.1712
am 15.09.1692 mit Hof Metzlar belehnt
oo Netra 19.02.1674 Katharina Feige
1333. Feige, Katharina, * Netra 1639, + Berneburg 22.10.1708
oo Netra 19.02.1674 Kaspar Trill
1334. Atterodt, Justus, Schneidermeister, * Sontra 16.05.1667, + Sontra 15.06.1717
oo Sontra
02.12.1691 Anna Eberhardt
1335. Eberhardt,
Anna Barbara, * Sontra 24.01.1668, + Sontra 30.04.1729
konfirmirt 1681
oo Sontra
02.12.1691 Justus Atterodt
1336. Rehm, Curt, * Hübenthal, + Hübenthal 1683
Bauer zu Hübenthal, Kriegsrechnung 1681, zahlt Monatsgelder, 1683-87 seine
Erben, 1688 Hans Rehm, 1689 seine Erben
oo Sontra 1640 Elisabeth NN.
1337. NN., Elisabeth, * Hübenthal ?, + Hübenthal ?
oo Sontra 1640 Curt Rehm
1338. Sippel, Christoph, Bürgermeister, * Sontra 24.08.1626, + Sontra 27.09.1711
Ratsverwandter, Bürgermeister, zahlt 1681 Monatsgeld und wegen Beate Sippel,
zahlt 1689 Grabenzins wegen Vitt Hoffmanns Erben
oo Sontra
01.12.1658 Ottilia NN.
1339. NN.,
Ottilia, * Sontra 1629, + Sontra 23.03.1683
oo Sontra
01.12.1658 Christoph Sippel
1340. Storch,
Hans Heinrich, * Sontra 30.06.1661, + Sontra 03.03.1696
oo Sontra
18.02.1686 Elisabeth Sangmeister
1341. Sangmeister,
Elisabeth, * Sontra 08.02.1661, + Sontra
oo Sontra
18.02.1686 Hans Storch
1360. Bachmann,
Georg
oo Weißenhasel vor 1666 Rosina ...
1361. Rosina, * Weißenhasel um 1642, + Weißenhasel 05.11.1681
oo Weißenhasel vor 1666 Georg Bachmann
1364. Wittich, Martin, * Weißenhasel, + Weißenhasel
1366. Kund, Martin, * Weißenhasel, + Weißenhasel
1376. Gleim, Johannes, * Weißenhasel, + Weißenhasel
1378. Bingmann, Henrich, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 20.01.1701 Anna Schwabe
1379. Schwabe, Anna Elisabeth, * Weißenhasel 26.02.1684, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 20.01.1701 Henrich Bingmann
1380. Weißgerber, Conrad, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 25.01.1677 Barbara Pippert
1381. Pippert, Barbara, * Ulfen 31.01.147, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 25.01.1677 Conrad Weißgerber
1382. Bingmann, Martin, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 03.01.1698 Catharina Schäfer
1383. Schäfer, Catharina, * Weißenhasel, + Weißenhasel
oo Weißenhasel 03.01.1698 Martin Bingmann
1408. Hilke, Stoffell, Schäfer, * Hofgeismar um 1611, + Hofgeismar 29.01.1697
oo Catharina Elisabeth Alandt
1409. Alandt, Catharina Elisabeth, Hugenottin, * um 1612, + Hofgeismar 19.04.1701
oo Stoffell Hilke
1412. Lox, Arnoldt, Ratsverwandter aus Trendelburg, * 12.1648, + Hofgeismar 26.01.1688
oo 15.05.1678 Margarete Runge
1413. Runge, Margarete, * Hofgeismar 23.08.1654
oo 15.05.1678 Arnoldt Lox
1416. Alandt gen. Kortmann, Christoffel Johannes, Hugenotte, * um 1650
oo Margarethe Schlürberg
1417. Schlürberg, Margarethe, * um 1654, + Hofgeismar 25.12.1742
oo Christoffel Johannes Alandt gen. Kortmann
1422. Runge, Conrad, Bäckermeister und Ratsherr, * um 1660, + Hofgeismar 29.11.1729
oo Hofgeismar 04.06.1683 Gertrud Fülhun
1423. Fülhun, Gertrud, * Hofgeismar 25.02.1666, + Hofgeismar 09.04.1731
oo Hofgeismar 04.06.1683 Conrad Runge
1432. = 760. Hyner, Johann Moritz
1433. = 761. Albrecht, Anna Elisabeth
1434. = 762. Guthberlet, Johann Georg
1435. = 763. Obermann, Anna Katharine
1436. = 764. Obermann, Johann Burkhardt
1437. = 765. Thöne, Anna Katharine
1438. = 766. Jakob, Jost Henrich
1439. = 767. Schade, Anna Catharina
1472. Range, Christoffel, * Heckershausen 1620, + Sandershausen 21.10.1695
oo Sandershausen 25.11.1652 Elisabeth Reinick
Quellen: Kirchenbuch Sandershausen
1473. Reinick, Elisabeth, * Sandershausen ? 1632, + Sandershausen ?
oo Sandershausen 25.11.1652 Christoffel Range
Quellen: Kirchenbuch Sandershausen
1474. Menckel, Henrich, * Sandershausen 15.03.1640, + Sandershausen 18.04.1692
oo Sandershausen 26.11.1663 Catharina Möller
1475. Möller, Catharina, * Sandershausen 11.07.1641, + Sandershausen 04.03.1698
oo Sandershausen 26.11.1663 Henrich Menckel
1476. Engelhart, Andreas, * Sandershausen 1653, + Sandershausen 06.05.1700
oo Sandershausen 06.11.1679 Elisabeth Möller
1477. Möller, Elisabeth, * Sandershausen 13.04.1656, + Sandershausen 05.01.1700
oo Sandershausen 06.11.1679 Andreas Engelhart
1484. Jakob, Burckhard, Schäfer, * Wolfsanger um 1623, + Wolfsanger 02.06.1693
1668 am 23.5. Pate bei Hans Burckhard, evtl. Sohn des Johs. Bergmann, 1671 Schäfer huldigt, 1679 Schäfer, 1693 zinst in Ihringshausen, 1705 hat Haus und Ködersitz
oo Elisabeth NN
1485. NN, Elisabeth, * um 1619, + Wolfsanger 26.01.1701
oo Burckhard Jakob
1486. Loth, Nicolaus, Ackermann, Grebe, * 1601, + Wolfsanger 24.07.1677
1626 in Kassel einquartiert
1638 Soldat unter Rittmeister Hans Wenderoth
1644 hat 20 Schafe
1671 huldigt
oo Wolfsanger 1645 Elisabeth Vollmar
1487. Vollmar, Elisabeth
oo Wolfsanger 1645 Nicolaus Loth
1498. Kleinschmidt, Johannes
1512. Keyser, George, * Sondheim 20.02.1648, + Sondheim 19.07.1713
Nr. 440 aus AL
Mali TL Sepp
oo Sondheim 20.04.1674 Martha Banse
1513. Banse, Martha, * Sondheim 22.03.1653, + Sondheim 25.02.1729
Nr. 441 aus AL
Mali TL Sepp
oo Sondheim 20.04.1674 George Keyser
1514. Schröder, Curt, * Lenderscheid 1640, + Lenderscheid 03.1716
Kirchenältester und Gerichtsschöffe, Nr. 442 aus AL Mali TL Sepp
oo Lenderscheid 19.11.1663 Margaretha Rabe
1515. Rabe, Margaretha, * Lenderscheid ? 1643
Nr. 443 aus AL
Mali TL Sepp
oo Lenderscheid 19.11.1663 Curt Schröder
1516. Glintzer, Johannes d.Ä., Landwirt, * Ransbach 10.08.1654, + Ransbach 29.04.1715
oo Ransbach Elisabeth Hooß
1517. Hooß, Elisabeth, * Ascherode/Treysa 26.03.1658, + Ransbach 18.03.1732
oo Ransbach Johannes Glintzer
1518. Dörrbecker, Adam, Bauer, * Loshausen ?, + Loshausen ?
Nr. 446 aus AL
Mali TL Sepp
oo
Catherina George
1519. George,
Catherina Elisabeth
Nr. 447 aus AL
Mali TL Sepp.
oo Adam
Dörrbecker
1524. Guthberlet,
Henrich
oo Barbara
Elisabeth Münscher
1525. Münscher, Barbara Elisabeth
oo Henrich Guthberlet
1526. Obermann, Johann, Pfarrer, * Ostheim/Liebenau um 1644, konfirmiert Ostheim/Liebenau 1658, + Pferdsdorf(Rhön) 20.04.1713
oo Obervellmar 16.12.1679 Anna Catharina Axt
1527. Axt, Anna Catharina, * Obervellmar 08.1654, konfirmiert
Obervellmar 1668, + Renda 16.11.1727
oo Obervellmar 16.12.1679 Johann Obermann
1528. Obermann, Georg, * Ostheim/Liebenau 07.02.1658, + Ostheim/Liebenau 11.02.1732
oo Ostheim/Liebenau 24.11.1684 Gertraud Kersting
1529. Kersting, Gertraud, * Ostheim/Liebenau 25.11.1667, + Ostheim/Liebenau 28.07.1746
oo Ostheim/Liebenau 24.11.1684 Georg Obermann
1530. Thöne, Barthold, * Ostheim/Liebenau 20.11.1665, + Ostheim/Liebenau 10.11.1690
oo Ostheim/Liebenau 10.11.1690 Margareta Fülling
1531. Fülling, Margareta, * Ostheim/Liebenau 09.09.1668, + Ostheim/Liebenau
oo Ostheim/Liebenau 10.11.1690 Barthold Thöne
1532. =
742. Jakob, Henrich
1533. =
743. Loth, Anna Martha
1534. Schade, Caspar, * Ihringshausen ?
1568. Treysse, Zacharias, * Remstädt 10.07.1638, + Remstädt 26.03.1704
oo Remstädt 16.06.1663 Anna Beutler
1569. Beutler, Anna, * Remstädt 30.08.1645, + Remstädt 14.04.1695
oo Remstädt 16.06.1663 Zacharias Treysse
1604. Herr, Georg, * Gamstädt 12.09.1668, + Pfullendorf 21.09.1730
oo Pfullendorf 21.06.1700 Regina Schneegass
1605. Schneegass, Regina, * Pfullendorf 25.03.1683, + Pfullendorf 26.10.1748
oo Pfullendorf 21.06.1700 Georg Herr
1606. Koethe, Hans Heinrich, * Pfullendorf 30.09.1677, + Pfullendorf 24.08.1739
oo Pfullendorf 13.11.1703 Martha Giehse
1607. Giehse, Martha Elisabeth, * Wangenheim 22.06.1676, + Pfullendorf 15.10.1742
oo Pfullendorf 13.11.1703 Hans Koethe
1654. Schiel, Caspar, * Friemar
11. Ahnenreihe
2048. Reiffurth, Johannes, Wolltuchmachermeister, * Eschwege 05.07.1602, + Eschwege 05.06.1686
Aus dem Kirchentagebuch in Eschwege:
Am 17.1.1651 habe ich den Schultheißen gebeten, die Tuchmacherzunft anzuhalten, wie die anderen Zünfte ihr Wachs in den Gotteskasten zu entrichten. Hierzu hat sich ein Brieflein von Antonius Reinmanns Hand gefunden, das ich (den Zunftmeistern) durch den Schulmeister Christoph Baum habe zeigen lassen. Hierauf sind die 2 Obermeister Hans Baum und Hans Reuffart erschienen und haben mir mitgeteilt, von diesem Wachs wüßte kein Mensch etwas. Da sie nicht annehmen, daß ich eine "Neuerung" machen wolle, wollten sie jetzt einen neuen Anfang machen, wenn sie wegen des Rückstandes ungeschoren blieben. Obwohl sie in den letzten 15 Jahren kein Wachs gegeben haben, haben wir uns auf die Lieferung von 15 Pfund für die rückliegenden Jahre und je 2 Pfund für die kommenden Jahre geeinigt
oo Eschwege 1633 Catharina Decker
2049. Decker, Catharina, * Eschwege 08.05.1609, + Eschwege 26.06.1677
oo Eschwege 1633 Johannes Reiffurth
2050. Spilner, Cyriakus, Lohgerbermeister, * Eschwege 1620, + Eschwege 05.09.1676
oo Eschwege Margarethe NN.
2051. NN., Margarethe, * Eschwege, + Eschwege 28.02.1650
oo Eschwege Cyriakus Spilner
2052. Eysenträger, Matthäus, * Röhrda
2054. Brill, Reinhart, Lohgerbermeister, * Eschwege 1627, + Eschwege
oo Eschwege 17.01.1653 Elisabeth Corrumpf
2055. Corrumpf, Elisabeth, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 17.01.1653 Reinhart Brill
2056. Heinemann, Baltzer, * Eschwege, + Eschwege
2060. Hützerodt, Gercke, Gastwirt, * Eschwege 1580, + Eschwege 08.09.1669
Nr. 268 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 13.05.1616 Katharina Emmerich
2061. Emmerich, Katharina, * Eschwege 31.03.1596, + Eschwege 01.06.1657
oo Eschwege 13.05.1616 Gercke Hützerodt
2062. Kersten, Christoffel, * Eschwege 1596, + Eschwege 19.03.1681
Nr. 271 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege Catharina Schmerfeld
2063. Schmerfeld, Catharina, * Eschwege 01.04.1610, + Eschwege 16.08.1658
Nr. 271 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege Christoffel Kersten
2064. Decker, Martin, Lohgerber, * Eschwege, + Eschwege 25.05.1689
versteuerte 1652 in der I. Gebaurschaft Haus und Ländereien, unterzeichnete 1655 die Erbhuldigung
oo Eschwege Elsa Kannenberg
2065. Kannenberg, Elsa, * Eschwege, + Eschwege 04.09.1675
oo Eschwege Martin Decker
2066. Tudenbergk, Hans, Lohgerbermeister / Kirchensenior, * Eschwege, + Eschwege 20.03.1686
oo Eschwege 03.11.1641 Margaretha Ludwigk
2067. Ludwigk, Margaretha, * Eschwege 09.01.1622, + Eschwege 05.04.1680
oo Eschwege 03.11.1641 Hans Tudenbergk
2068. Werner, Johann Georg, * Eschwege 1627, + Eschwege 05.03.1688
Nr. 628 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 05.11.1650 Anna Scheffer
2069. Scheffer, Anna Katharina, * Eschwege 24.02.1629, + Eschwege
Nr. 629 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 05.11.1650 Johann Werner
2070. = 1250. Wagner, Philipp
2071. = 1251. Landtman, Martha
2072. Brill, Berndt, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 04.02.1641 Margarethe Truttvetter
2073. Truttvetter, Margarethe, * Eschwege, + Eschwege 02.01.1657
oo Eschwege 04.02.1641 Berndt Brill
2074. Spilner, Dietrich, Lohgerbermeister, * Eschwege 10.07.1628, + Eschwege 27.08.1670
oo Eschwege 11.09.1649 Barbara Lobedantz
2075. Lobedantz, Barbara, * Eschwege 1627, + Eschwege 04.04.1689
oo Eschwege 11.09.1649 Dietrich Spilner
2076. Brill, Georg, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege 11.07.1690
oo Eschwege 02.06.1651 Dorothea Stude
2077. Stude, Dorothea, * Eschwege 1635, + Eschwege 28.10.1676
oo Eschwege 02.06.1651 Georg Brill
2078. Osius, Andreas Hermann, * Reichenbach/Waldkappel 19.10.1616, ~ Reichenbach/Waldkappel, + 26.10.1676
adeliger Boineburgischer Schultheiß; seine Vaterschaft ist nicht dringend erwiesen, der Vorname seiner Frau läßt aber darauf schließen
oo Waldkappel 1650 Catharina Breul
2079. Breul, Catharina, * Reichenbach/Waldkappel 10.06.1622, + Waldkappel 10.10.1676
oo Waldkappel 1650 Andreas Osius
2112. Mensing, Georg, Schwedischer Leutnant & Komma
oo Agneta
Blum
2113. Blum,
Agneta
oo Georg
Mensing
2114. Armbruster, Hans, + vor 1652 Eschwege
Nr. 418 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 11.11.1633 Elisabeth Manegolt
2115. Manegolt, Elisabeth, * Eschwege 18.02.1608, + Eschwege
oo Eschwege 11.11.1633 Hans Armbruster
2116. = 2062. Kersten, Christoffel
2117. = 2063. Schmerfeld, Catharina
2118. Horche, Georg, Bäckermeister, * Eschwege 22.01.1615, + Eschwege 18.04.1672
Eschweger Einwohnerverzeichnis Nr. 323
oo Eschwege 25.01.1641 Anna Baum
2119. Baum, Anna, * Eschwege 05.12.1622, Taufpaten: Anna Kirchner, T. von Lips K., + Eschwege 11.10.1697
oo Eschwege 25.01.1641 Georg Horche
2124. Göbel, David, Wollentuchmacher, * Eschwege, + Eschwege 30.06.1691
oo Eschwege 16.07.1630 Elsa Dommernicht
2125. Dommernicht, Elsa, * Eschwege 31.08.1610, + Eschwege 20.07.1657
Nr. 893 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 16.07.1630 David Göbel
2126. Klercke, Anton, * Eschwege, + Eschwege 19.02.1683
Nr. 894 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege Catharina Becker
2127. Becker, Catharina, * Eschwege, + Eschwege 24.07.1671
oo Eschwege Anton Klercke
2128. Grosse, Hans, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 04.09.1609 Anna Diedeloff
2129. Diedeloff, Anna, * Eschwege 21.07.1588, + Eschwege 11.06.1667
oo Eschwege 04.09.1609 Hans Grosse
2130. Heinemann, Simon, * Eschwege, + Eschwege 24.12.1642
Nr. 274 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 13.09.1627 Anna Lobedanz
2131. Lobedanz, Anna Catharina, * Eschwege, + Eschwege 1637
Nr. 175 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 13.09.1627 Simon Heinemann
2132. = 1232. Heinemann, Christoffel
2133. = 1233. Reimann, Elisabeth
2134. Senger, Simon, Weißgerber, * Eschwege 1620, + Eschwege 03.01.1676
Nr. 278 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 27.06.1644 Sabina Laubinger
2135. Laubinger, Sabina, * Eschwege, + Eschwege 04.03.1686
Nr. 279 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 27.06.1644 Simon Senger
2136. Bartholomäus, Balzer, * Eschwege ?, + Eschwege 17.10.1690
oo Anna Sachse
2137. Sachse, Anna Maria, * Eschwege ?, + Eschwege 28.04.1684
oo Balzer Bartholomäus
2138. Paul, Hans, * Eschwege 1626, konfirmiert Eschwege 1640, + Eschwege 11.12.1676
konfirmiert 1640, Nr. 130 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 16.02.1652 Anna Sack
2139. Sack, Anna Martha, * Eschwege 1630, ~ Eschwege 1643, + Eschwege 09.06.1692
Nr. 131 aus AL Bartholomäus, erhält als Margaretha Sack, nunmehr Hans Pauls Hausfrau, 1652 also zu ihrer Vermählung Pfännerteile von Allendorf-Sooden.
oo Eschwege 16.02.1652 Hans Paul
2140. = 1028. Heinemann, Johann Christoph
2142. = 1030. Hützerodt, Jakob
2143. = 1031. Kersten, Elisabeth
2144. Lieberknecht, Clauss, Wehrmeister an der Werra, * Eschwege, + Eschwege 29.01.1676
oo Eschwege 1630 ... NN.
2145. NN., ..., + Eschwege 25.03.1654
oo Eschwege 1630 Clauss Lieberknecht
2146. Holtzapfel, Hans, Lohgerber, * Eschwege, + Eschwege 17.04.1671
oo Anna Witzel
2147. Witzel, Anna
oo Hans Holtzapfel
2148. Heinemann, Ludwig, * Eschwege 1637, + Eschwege 07.04.1676
konfirmiert 1650
oo Eschwege Katharina Zimmermann
2149. Zimmermann, Katharina, * Niederhone, + Eschwege 11.02.1695
oo Eschwege Ludwig Heinemann
2150. Ihringk, Johann Conrad, * Eschwege 20.03.1645, + Eschwege 27.05.1690
konfirmiert 1659
oo Eschwege 18.04.1670 Maria Müller
2151. Müller, Maria, * Waldkappel 03.1645, + Eschwege 02.04.1723
oo Eschwege 18.04.1670 Johann Ihringk
2152. = 1234. Holtzapfel, Johannes
2153. = 1235. Kompenhans, Elisabeth
2154. Döhle, Cyriakus, Lohgerbermeister, * Eschwege 03.02.1648, + Eschwege 20.12.1698
oo Eschwege 08.04.1675 Margarethe Rose
2155. Rose, Margarethe, * Eschwege, + Eschwege 13.01.1699
oo Eschwege 08.04.1675 Cyriakus Döhle
2156. Roose, Johannes, * Eschwege, + Eschwege 17.12.1683
oo Eschwege 28.10.1657 Anna Rudeloff
2157. Rudeloff, Anna, * Eschwege 1628, + Eschwege 03.12.1683
konfirmiert 1642
oo Eschwege 28.10.1657 Johannes Roose
2158. Truppel, Michael, fürstlicher Koch, * Eschwege 1629, + Eschwege 23.07.1696
oo Eschwege 22.01.1650 Elisabeth Baum
2159. Baum, Elisabeth, * Eschwege, + Eschwege 14.10.1689
oo Eschwege 22.01.1650 Michael Truppel
2164. Horche, Jacob, Bäckermeister, * Eschwege um 1634, konfirmiert Eschwege 1649, + Eschwege 30.04.1717
1669 in Sontra gehänselt
oo I. Eschwege 20.10.1659 Elisabeth Reuffurth, II. Eschwege 09.11.1685 Anna Kühne
2165. Reuffurth, Elisabeth, * Eschwege 23.11.1628, konfirmiert Eschwege 1644, + Eschwege 28.01.1685
oo I. Eschwege 18.09.1649 Christoph Diedeloff, II. Eschwege 20.10.1659 Jacob Horche
2166. Scheibehen, Johann Melchior, Goldschmied, * Eschwege 1627, + Eschwege 17.04.1700
Die Familie wohnte Marktplatz 19
oo Eschwege 24.04.1656 Dorothea Hütterodt
2167. Hütterodt, Dorothea Maria, * Eschwege 1630, konfirmiert Eschwege 1644, + Eschwege 11.11.1711
oo Eschwege 24.04.1656 Johann Melchior Scheibehen
2168. Gebhardt, Wilhelm, Lohgerbermeister, * Eschwege 1626, + Eschwege 01.07.1682
oo Eschwege 30.09.1650 Katharina Schuchardt
2169. Schuchardt, Katharina, * Eschwege 1630, + Eschwege 13.11.1671
oo Eschwege 30.09.1650 Wilhelm Gebhardt
2180. Lieberknecht, Baltzer, * Eschwege 1616, + Eschwege 29.12.1674
wohnt 1658 bei Baltzer senior
oo Eschwege 08.06.1640 Barbara Baldewin
2181. Baldewin, Barbara, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 08.06.1640 Baltzer Lieberknecht
2184. Meininger, Hanss Wilhelm, * Eschwege, + Eschwege
oo 28.12.1647 Elisabeth Hugo
2185. Hugo, Elisabeth, * Eschwege, + Eschwege
oo 28.12.1647 Hanss Meininger
2188. Knierim, Johannes, Lehrer, Rektor, Kaplan, * Eschwege 03.03.1608, + Eschwege 03.11.1665
immatrikuliert 1625, 1630 - 1634 3. Lehrer in Eschwege, 1634 - 1639 Rektor, 1641 Kaplan 1639 - 1656 Diakonus in Eschwege - Altstadt, gleichzeitig (eingeführt 25.08.1639) auch Pfarrer in Schwebda, wo er anscheinend auch wohnte, 1649 vergeblich als reformierter Diakonus in Schmalkalden präsentiert, der Superintendent Johannes Hütterodt in Eschwege nannte ihn mehrfach "Gevatter", 1656 - 1665 Pfarrer in Eschwege - Neustadt,
oo Eschwege
Ottilia NN.
2189. NN.,
Ottilia, * Eschwege, + Eschwege 13.04.1669
oo Eschwege Johannes Knierim
2190. Wursteschmidt, Caspar, Tuchmachermeister, * Eschwege, + Eschwege 07.07.1703
oo Eschwege 06.09.1658 Martha Schille
2191. Schille, Martha, * Eschwege 1633, + Eschwege 07.02.1711
konfirmiert 1647
oo Eschwege 06.09.1658 Caspar Wursteschmidt
2196. Degenhardt, Hans, * Keberhausen/Dingelstädt, + Eschwege 17.01.1682
oo Eschwege 06.11.1649 Anna Scheffer
2197. Scheffer, Anna Orthey, * Eschwege, + Eschwege 27.06.1687
oo Eschwege 06.11.1649 Hans Degenhardt
2198. Schillingk, Conrad, Tuchmachermeister, * Eschwege 26.09.1630, + Eschwege 03.08.1692
konfirmiert 1646
oo Eschwege 29.01.1655 Maria Cnieriem
2199. Cnieriem, Maria, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 29.01.1655 Conrad Schillingk
2200. Scheffer, Helfrich, * Eschwege 1660, + Eschwege 03.01.1674
konfirmiert 1674
oo Eschwege Catharina Holtzapfel
2201. Holtzapfel, Catharina, * Eschwege, + Eschwege 04.03.1679
oo Eschwege Helfrich Scheffer
2202. Rode, Georg, Bäcker, * Eschwege, + Eschwege 29.12.1677
oo Eschwege Elisabeth Gebhard
2203. Gebhard, Elisabeth, * Eschwege, + Eschwege 22.11.1689
oo Eschwege Georg Rode
2204. Gruthe, Hans, * Eschwege 23.10.1604, + Eschwege 13.10.1688
oo Eschwege Elsa Jitte
2205. Jitte, Elsa, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Hans Gruthe
2206. = 2062. Kersten, Christoffel
2207. = 2063. Schmerfeld, Catharina
2264. Lotze, Conrad, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden 31.01.1673
oo Anna N.N.
2265. N.N.,
Anna
oo Conrad Lotze
2268. Kegel, Philipp, Töpfer, * Heidenheim, + Hann. Münden 12.12.1665
oo Hann. Münden 25.08.1646 Gertrud Bensen
2269. Bensen, Gertrud, * Hann. Münden, + Hann. Münden 08.02.1698
oo Hann. Münden 25.08.1646 Philipp Kegel
2270. Hildebrand, Jürgen, * Hann. Münden, + Hann. Münden
2290. Grosskopf, Jost, * Ferligshausen/Uslar, + Ferligshausen/Uslar
2294. Rosenberg, Ebert, Fuhrmann, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden 29.11.1663
oo Maria N.N.
2295. N.N., Maria, * Hann. Münden, + Hann. Münden
oo Ebert Rosenberg
2296. Netz, Gabriel, * Bördel, + Bördel vor 1648 1648
oo Bördel ... N.N.
2297. N.N., ..., Bademutter, * Bördel, + Bördel
oo Bördel Gabriel Netz
2300. Fischer, Ricus, * Hann. Münden ?, + Hann. Münden ?
2322. Kerste, Facius, * Heyerode, + Heyerode
2360. Schilling, Jacob, * Eschwege 01.10.1622, + Eschwege 18.04.1701
oo Eschwege 02.06.1645 Elsa Göbel
2361. Göbel, Elsa, * Eschwege, + Eschwege 06.04.1663
oo Eschwege 02.06.1645 Jacob Schilling
2362. Gebhardt, Hermann, * Eschwege ?, + Eschwege ?
2364. Göbel, Johannes, Schreiner, * Abterode 1628, + Eschwege 22.02.1695
oo Eschwege 02.01.1655 Gertrud Heinemann
2365. Heinemann, Gertrud, * Eschwege, + Eschwege 25.06.1696
oo Eschwege 02.01.1655 Johannes Göbel
2368. Kühne, Hans, * Eschwege, + Eschwege 28.07.1687
2370. Ulrich, Hans, Leineweber, * Eschwege 21.03.1611, + Eschwege 19.11.1656
oo Eschwege Martha NN.
2371. NN., Martha, * Eschwege ?, + Eschwege ?
Pate 1652
oo Eschwege Hans Ulrich
2372. Klercke, Antonius, * Eschwege ?, + Eschwege ?
2376. Gille, Georg Christian, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 25.04.1648, + Allendorf/Werra 07.04.1688
oo Allendorf/Werra 25.04.1677 Juliane Ihring
2377. Ihring, Juliane, * Allendorf/Werra 23.09.1660, + Allendorf/Werra 11.05.1688
oo Allendorf/Werra 25.04.1677 Georg Gille
2378. Storm, Johann Christoph, Apotheker, * Allendorf/Werra 24.09.1644, + Allendorf/Werra 17.01.1700
oo Anna Lappe
2379. Lappe,
Anna Maria, * Allendorf/Werra 23.01.1674, + Allendorf/Werra 03.02.1718
oo Johann Storm
2384. Holtzapfel, Jacob, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege 07.08.1641
erschlagen
oo vor 1628 Anna Kannenberg
2385. Kannenberg, Anna, * Eschwege, + Eschwege 22.09.1648
Die Ehefrau war Pate am 14.04.1618 Eschwege-Neustadt bei ~ von Reiffart, Anna, T. von Baltzar R. als Johann Kannenbergks T.
oo vor 1628 Jacob Holtzapfel
2386. = 2066. Tudenbergk, Hans
2387. = 2067. Ludwigk, Margaretha
2392. Hopffe, Hans, Soldat, * Eschwege ?, + Eschwege 04.01.1658
oo Elsa Holtzapfel
2393. Holtzapfel, Elsa, * Eschwege, + Eschwege 01.03.1683
oo Hans Hopffe
2394. Sachse, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege
2396. Fischer, Conrad, Lohgerbermeister, * Eschwege ?, + Eschwege 07.05.1680
oo Eschwege 23.10.1649 Martha Spilner
2397. Spilner, Martha, * Eschwege, + Eschwege 23.10.1693
oo Eschwege 23.10.1649 Conrad Fischer
2398. Heuckerodt, Conrad, Schneider, * Eschwege, + Eschwege 23.07.1680
oo Eschwege 1640 ? Otilia Baum
2399. Baum, Otilia, * Eschwege, + Eschwege 19.08.1676
oo Eschwege 1640 ? Conrad Heuckerodt
2420. Zülch, Martin, * Sontra 31.12.1626, + Sontra 11.02.1704
Pfarrerbzinsen um 1690, zinst für ein Darlehen über 15 Gulden modo Joh.Philipp Soldan modo Hr. Dr. Cotta, Kirchenbänke in Sontra. Bürgermeister Val. Zülch zahlt Bräugeld wegen einer Hochzeit, zahlt Erbzins wegen Walter Pforrs Haus und wegen Reitz Schreibers Lohhaus.
oo Sontra 03.11.1656
Catharina Koch
2421. Koch,
Catharina, * Sontra 1624, + Sontra 13.01.1689
oo Sontra
03.11.1656 Martin Zülch
2422. Mench,
Cyriakus, * Breitau, + Breitau
oo Breitau 1660 Elisabeth N.N.
2423. N.N., Elisabeth, * Breitau ?, + Breitau ?
oo Breitau 1660 Cyriakus Mench
2424. Stange, Heimbrod, Niedermüller, * Berneburg 1610, + Berneburg
wird in einem Verfahren gegen die von Biedenfeld am 03.10.1672 " über 60 Jahre alt " genannt
oo Berneburg 1635 Gela N.N.
2425. N.N., Gela, * Berneburg ?, + Berneburg 04.11.1688
begraben als die alte Untermüllersche Gela Stange
oo Berneburg 1635 Heimbrod Stange
2428. Koch, Baltzer, Leinewebermeister, * Sontra 1632, + Sontra 26.01.1683
gehänselt 1653 bei Heirat Johs. Hasel mit Catharina geb. Koch, zahlt 1689 Questelzins wegen Hans Koch und Marx Sippel
oo Sontra
18.02.1667 Elisabeth Jacob
2429. Jacob,
Elisabeth, * Berneburg 1643, + Sontra 06.12.1718
oo Sontra 18.02.1667 Baltzer Koch
2430. Wassermann, Heimbroth, * Berneburg, + Berneburg
2452. = 2048. Reiffurth, Johannes
2453. = 2049. Decker, Catharina
2454. Heuckerodt, M. Philipp, * Eschwege, + Eschwege 1640
oo
Catharina Gemeling
2455. Gemeling,
Catharina, * Eschwege 19.12.1611, + Eschwege 04.01.1665
oo M. Heuckerodt
2456. Völcke, Jacoff, Schmied, * Eschwege ?, + Eschwege ?
in Sontra gehänselt
oo Eschwege 05.11.1599 Martha Heimbrodt
2457. Heimbrodt, Martha, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 05.11.1599 Jacoff Völcke
2458. Hoffmeyer, Jacob, * Eschwege ?, + Eschwege ?
2460. Selheim, Sebastian, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 09.02.1630 Anna Hosbach
2461. Hosbach, Anna, * Eschwege 01.02.1607, + Eschwege
oo Eschwege 09.02.1630 Sebastian Selheim
2462. Döhne, Phillip, * Eschwege 1597, + Eschwege 11.05.1685
oo Gerdrut Heuckenrodt
2463. Heuckenrodt, Gerdrut, * Eschwege, + Eschwege 25.01.1682
oo Phillip Döhne
2464. Heinemann, Jakob, Metzgermeister, * Eschwege, + Eschwege 16.07.1655
oo Eschwege ... Ludwig
2465. Ludwig, ..., * Eschwege, + Eschwege 28.02.1657
oo Eschwege Jakob Heinemann
2466. Reimann, Jacob, Wollweber, Tuchmacher, * Eschwege 10.12.1583, + Eschwege 1630
Nr. 554/1282 aus AL Bartholomäus, Nr. 1090 aus AL Bundespräsident Heinemann
2467. Guntherodt, Barbara, * Eschwege 1585, + Eschwege 01.09.1664
2468. = 2384. Holtzapfel, Jacob
2469. = 2385. Kannenberg, Anna
2470. Kompenhans, Baltzer, Braumeister, * Eschwege 10.08.1612, + Eschwege 26.09.1670
Senior der Altstädter Kirche
oo Eschwege Ottilia Hütterodt
2471. Hütterodt, Ottilia, * Eschwege, + Eschwege 24.03.1684
oo Eschwege Baltzer Kompenhans
2478. = 2184. Meininger, Hanss Wilhelm
2479. = 2185. Hugo, Elisabeth
2480. Humpff, Hermann, * Eschwege, + Eschwege 07.11.1672
oo Eschwege Katharina Müller
2481. Müller, Katharina, * Eschwege, + Eschwege 06.06.1688
oo Eschwege Hermann Humpff
2482. Becker, Heinrich, * Eschwege 27.08.1627, + Eschwege 25.11.1707
oo Eschwege 22.11.1652 Margaretha Hochapffel
2483. Hochapffel, Margaretha, * Eschwege 29.07.1630, + Eschwege 01.09.1696
oo Eschwege 22.11.1652 Heinrich Becker
2500. Wagener, Baltzer, * Eschwege, + Eschwege
oo Orthey NN.
2501. NN., Orthey, * Eschwege, + Eschwege
erwähnt 1591,1600
oo Baltzer Wagener
2504. Scheelhase, Georg, Metzger, * Eschwege ?, + Eschwege 23.12.1674
oo Elisabeth Heinemann
2505. Heinemann, Elisabeth, * Eschwege 1611, + Eschwege 07.09.1693
oo Georg Scheelhase
2506. Kyrchner, Eobanus, * Eschwege, + Eschwege 17.11.1696
oo Eschwege 28.10.1645 Martha Lappe
2507. Lappe, Martha, * Bischhausen, + Eschwege 03.12.1666
oo Eschwege 28.10.1645 Eobanus Kyrchner
2508. Gröschel, Curdt, * Eschwege ?, + Eschwege 07.08.1641
oo Eschwege 16.10.1615 Martha Reiffartt
2509. Reiffartt, Martha, * Eschwege, + Eschwege 13.05.1672
oo Eschwege 16.10.1615 Curdt Gröschel
2510. Gebhard, Wilhelm, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Palmonia Fedeler
2511. Fedeler, Palmonia, * Eschwege, + Eschwege 15.07.1668
Nr. 613 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege Wilhelm Gebhard
2516. = 2372. Klercke, Antonius
2524. = 2460. Selheim, Sebastian
2525. = 2461. Hosbach, Anna
2526. = 2462. Döhne, Phillip
2527. = 2463. Heuckenrodt, Gerdrut
2528. Wagener, Heinrich, Bäcker, * Eschwege 29.12.1595, + Eschwege 1638
oo Eschwege 27.11.1617 Martha Grosse
2529. Grosse, Martha, * Eschwege 07.09.1600, + Eschwege 16.08.1671
oo Eschwege 27.11.1617 Heinrich Wagener
2532. Ludwig, Josias, * Eschwege, + Eschwege 17.02.1651
oo Eschwege 19.11.1606 Maria Bang
2533. Bang, Maria, * Eschwege ?, + Eschwege 16.11.1649
oo Eschwege 19.11.1606 Josias Ludwig
2536. Klehrmundt, Heinrich, Tuchmachermeister, * Eschwege 1591, + Eschwege 27.02.1641
oo Eschwege N.N. Reichwein
2537. Reichwein, N.N., * Eschwege, + Eschwege 26.03.1655
oo Eschwege Heinrich Klehrmundt
2538. Knieriem, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege ?
2540. = 2466. Reimann, Jacob
2541. = 2467. Guntherodt, Barbara
2542. Gödicke, Burckhard, * Spangenberg, + Eschwege 15.08.1673
konfirmiert 1641
oo Eschwege 12.02.1624 Anna Cnieriem
2543. Cnieriem, Anna, * Eschwege 21.03.1593, + Eschwege
oo Eschwege 12.02.1624 Burckhard Gödicke
2544. Hutter, Celiax, Lohgerbermeister, * Eschwege um 1555, + Eschwege nach 1608
oo Eschwege vor 1582 ... Freund
2545. Freund, ..., * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege vor 1582 Celiax Hutter
2546. Schilling, Hans, Wollenwebermeister, * Eschwege, + Eschwege vor 1626
oo Eschwege 25.11.1594 Gerdrutt Scheffer
2547. Scheffer, Gerdrutt, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 25.11.1594 Hans Schilling
2548. Klercke, Egidius, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 27.08.1621 Maria Seelheim
2549. Seelheim, Maria, * Eschwege 08.02.1601, + Eschwege
oo Eschwege 27.08.1621 Egidius Klercke
2550. Gliem, Hans, Lohgerber, * Eschwege, + Eschwege vor 1640
Er war Pate 1615 bei Hans Hohmann.
Hans Gliem wohnte in der Flemmingsgasse (heute nicht mehr vorhanden, war in der Nähe des heutigen „Brühldurchbruchs“)
oo Anna Spilner
Quellen: Horst Gleim, Mannheim
2551. Spilner, Anna, * Eschwege, + Eschwege
aus der Viehgasse. Teil der heutigen Marktstraße
oo Hans Gliem
Quellen: Horst Gleim, Mannheim
2552. Methe, Hans, Schweineschneider, * Eschwege, + Eschwege 28.09.1672
oo Eschwege 12.10.1622 Otilia Hüter
2553. Hüter, Otilia, * Eschwege 26.08.1597, + Eschwege
oo Eschwege 12.10.1622 Hans Methe
2598. Schellhase, Hans, * Kirchhosbach ?, + Kirchhosbach ?
2654. Engelhard, Hinrich
oo Rotenburg/Fulda 30.07.1632 Barbara Burgling
2655. Burgling, Barbara, * Rotenburg/Fulda
oo Rotenburg/Fulda 30.07.1632 Hinrich Engelhard
2668. Atterodt, Christoph, Schneider, * Sontra 28.08.1625, + Sontra 12.01.1706
konfirmiert 1638
oo Sontra 12.11.1649 Anna Hoffmann
2669. Hoffmann, Anna, * Sontra 02.09.1628, + Sontra
17.12.1696
oo Sontra
12.11.1649 Christoph Atterodt
2670. Eberhardt, Conrad, Mittelmüller, * Sontra
1638, + Sontra 06.05.1712
gehänselt 1653 bei Heirat Johs. Hoffmann mit Margarethe geb. Heckmann, Steuerregister 1689: Conr.Ebert(!) zahlt Monatsgeld
oo Sontra 1667 Gertrud NN.
2671. NN., Gertrud, * Sontra 1648, + Sontra 24.06.1712
oo Sontra 1667 Conrad Eberhardt
2672. Rehm, Lucas, * Hübenthal, + Hübenthal
wohnt außerhalb und hat Güter in Sontra, kann 1624 4alb. Zins für Schweitzers Güter nicht zahlen
oo Sontra 1620 Barbara NN.
2673. NN., Barbara
oo Sontra 1620 Lucas Rehm
2676. Sippel, Heinrich, Kornmeister, * Sontra, + Sontra 24.08.1657
hat 1617 von Christ Brombeer ein Haus für 500 fl. gekauft, zahlt 1617 Pf. für Haus und Hof am Markt an Melch. Richard gelegen, 1634 abgebrannt, Erben zahlen 1656 Grabenzins wegen Veit Walberg
oo Sontra 16.05.1614 Elisabeth Ludolph
2677. Ludolph, Elisabeth, * Sontra, + Sontra 09.12.1664
oo Sontra 16.05.1614 Heinrich Sippel
2680. Storch, Wiegand, Tischlermeister, * Sontra 12.01.1631, + Sontra 04.11.1703
Ratsverwandter, gehänselt 1650 bei Heirat Mathias
Sangmeister mit Cath. geb. Richard
oo Sontra
06.10.1656 Anna Corrumpf
2681. Corrumpf,
Anna, * Sontra 06.03.1632, + Sontra 09.10.1706
oo Sontra
06.10.1656 Wiegand Storch
2682. Sangmeister, Mathias, Kirchensenior, * Sontra 1620, + Sontra 07.10.1696
gehänselt 1649 bei Heirat Conrad Herich mit Anna geb.
Hartung, zahlt 1683 Monatsgeld wegen Richardin, M.S. und Johannes Weitzel
zinsen je 1/2 am Rodenberg
oo Sontra 25.02.1650 Catharina Richard
2683. Richard, Catharina, * Sontra 01.01.1632, +
Sontra 31.12.1682
oo Sontra 25.02.1650 Mathias Sangmeister
2762. Pipart, Andreas, * Ulfen um 1609, + Ulfen 12.04.1681
oo Ulfen 29.01.1645 Elisabeth Spörer
2763. Spörer, Elisabeth, * Wölfterode ?
2868. = 1524. Guthberlet, Henrich
2869. = 1525. Münscher, Barbara Elisabeth
2870. = 1526. Obermann, Johann
2871. = 1527. Axt, Anna Catharina
2872. = 1528. Obermann, Georg
2873. = 1529. Kersting, Gertraud
2874. =
1530. Thöne, Barthold
2875. =
1531. Fülling, Margareta
2876. =
742. Jakob, Henrich
2877. =
743. Loth, Anna Martha
2878. =
1534. Schade, Caspar
2944. Range,
Hans, * Heckershausen ? 1593, + Sandershausen 08.03.1667
2946. Reinick,
Johannes
oo
Catharina N.N.
2947. N.N., Catharina, * Sandershausen ? 1599, + Sandershausen 12.03.1661
oo Johannes Reinick
2948. Menckel, Caspar, * Sandershausen 1606, + Sandershausen 19.06.1676
oo
Sandershausen 05.1634 Catharina N.N.
2949. N.N., Catharina, * Sandershausen 1608, + Sandershausen 27.02.1672
oo Sandershausen 05.1634 Caspar Menckel
2950. Möller, Israel, * Sandershausen 1612, + Sandershausen 02.12.1663
oo Sandershausen 23.05.1639 Catharina Döll
2951. Döll, Catharina
oo Sandershausen 23.05.1639 Israel Möller
2954. = 2950. Möller, Israel
2955. = 2951. Döll, Catharina
2972. Lotze, Claus, Ackermann, * Wolfsanger ? um 1575
Grebe: 1605 verst. 80 Gulden, 1644 als Ackermann in Wolfsanger gnt.
2974. Vollmar, Christoph, Ackermann, Grebe
1639 60 Thaler Schulden, hat Vieh
1644 hat 20 Schafe
1661 hat den Hof unter den Eiche
1671 Grebe, huldigt
3024. Keyser, Johannes, * Sondheim 1606, + Sondheim 28.02.1682
Nr. 880 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 548 aus AL Noell, Nr. 434 aus AL
Seibert-Schröder
oo Sondheim 18.09.1645 Katharina Seibert
3025. Seibert, Katharina, * Rodemann/Wassmuthshausen 1623, + Sondheim 04.05.1699
Nr. 881 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 549 aus AL Noell, Nr. 435 aus AL Seibert-Schröder
oo Sondheim 18.09.1645 Johannes Keyser
3026. Banse, Salomon, * Sondheim ? 1609, + Sondheim 13.01.1658
Nr. 882 aus AL Mali TL Sepp
3028. Schröder, Johann, * Lenderscheid ? 1610, + Lenderscheid 30.10.1683
Nr. 884 aus AL Mali TL Sepp
oo Lenderscheid ? 1635 Barbara NN.
3029. NN., Barbara, * Lenderscheid ? 1615, + Lenderscheid 28.05.1691
Nr. 885 aus AL Mali TL Sepp
oo Lenderscheid ? 1635 Johann Schröder
3030. Rabe, Johann, Kirchensenior, * Lenderscheid ? 1610, + Lenderscheid 05.08.1690
Nr. 886 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 874 aus AL Rhode
oo Lenderscheid 1635 Katharina NN.
3031. NN., Katharina, * Lenderscheid ? 1610, + Lenderscheid 09.03.1701
Nr. 887 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 875 aus AL Rhode
oo Lenderscheid 1635 Johann Rabe
3032. Glüntzer, Jost, Landwirt & Schöffe, * Gungelshausen/Zella 31.08.1610, + Ransbach 23.10.1688
oo
Ransbach 06.12.1647 Catharina Thiel
3033. Thiel,
Catharina, * Wasenberg 1630, + Ransbach 01.03.1675
oo
Ransbach 06.12.1647 Jost Glüntzer
3034. Hooß,
Johannes, Hofbesitzer, * Ascherode/Treysa 1615, + Ascherode/Treysa 29.06.1670
Nr. 890 aus AL
Mali TL Sepp
oo
Ascherode/Treysa 09.06.1642 Elisabeth Lotz
3035. Lotz, Elisabeth, * Ascherode ?, + Ransbach 04.11.1688
2. Ehe mit Jost Glüntzer Nr. 3032 aus dieser AL, Nr. 891 aus AL Mali TL Sepp, DGB Bd. 176
oo
Ascherode/Treysa 09.06.1642 Johannes Hooß
3052. Obermann, Kurt, + Ostheim/Liebenau 10.03.1687
Curt Oberman ist Pate bei Kleinkind Conrad Keßler, Sohn von Fransz Keßler und Anna Oberman (23.11.1684)
oo Margarethe N.N.
3053. N.N., Margarethe, + Ostheim/Liebenau 17.12.1684
Pate bei Cathrina Trampedach (16.03.1660), Tochter von Joh: Trampedach
oo Kurt Obermann
3054. Axt, Johannes, * Obervellmar um 1613, + Pferdsdorf(Rhön) 21.05.1703
3056. = 3052. Obermann, Kurt
3057. = 3053. N.N., Margarethe
3058. Kersting, Georg, Schmiedemeister & Bürgermeist, * Ostheim/Liebenau, + Ostheim/Liebenau 18.05.1682
oo Elisabeth Höster
3059. Höster, Elisabeth, * Ostheim/Liebenau 1641, + Ostheim/Liebenau 20.10.1712
oo Georg Kersting
3062. Fülling, Conrad (Curt), Bauer, * Ostheim/Liebenau um 1637, + Ostheim/Liebenau 08.05.1716
oo Westuffeln 07.11.1667 Anna Catharina Zuschlag
Quellen: Alexander Fülling
3063. Zuschlag, Anna Catharina
oo Westuffeln 07.11.1667 Conrad (Curt) Fülling
Quellen: Alexander Fülling
3064. = 1484. Jakob, Burckhard
3065. = 1485. NN, Elisabeth
3066. = 1486. Loth, Nicolaus
3067. = 1487. Vollmar, Elisabeth
3136. Treysse, Balthasar, * Bollstedt 17.07.1604, + Bollstedt 03.05.1685
oo Martha Führ
3137. Führ, Martha, * Westhausen, + Remstädt 03.05.1683
oo Balthasar Treysse
3210. Schneegass, Hans, * Pfullendorf 01.03.1648, + Pfullendorf 23.03.1734
oo Pfullendorf 1682 Martha Mittelberg
3211. Mittelberg, Martha, * Siebleben 21.10.1659, + Pfullendorf 21.01.1718
oo Pfullendorf 1682 Hans Schneegass
3212. Köth, Hans Ernst, * Pfullendorf ? 1643, + Pfullendorf 06.03.1699
oo Angelica NN.
3213. NN., Angelica, * Pfullendorf 23.10.1647, + Pfullendorf 30.04.1727
oo Hans Köth
12. Ahnenreihe
4096. Reiffurth, Christoph jun., * Eschwege um 1580
oo Eschwege um 1601 Martha Knabenschuh
4097. Knabenschuh, Martha
oo Eschwege um 1601 Christoph jun. Reiffurth
4100. Spilner, Hans, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Katharina NN.
4101. NN., Katharina, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Hans Spilner
4108. Brill, Hans, Siechenhausvorsteher, * Eschwege, + Eschwege 10.06.1659
„Hanse Brill ...Garten aufm Stadtgraben vorm Dünzebacher Tor neben dem Pfarrhof von B. Hans Hohmann vererbt.“ 1661 rel. und 1673 George B. gen.
oo Eschwege 1610 Margarethe Hohmann
4109. Hohmann, Margarethe, * Eschwege 1590, + Eschwege 17.06.1667
oo Eschwege 1610 Hans Brill
4120. Hützerodt, Melchior, * Eschwege, + Abterode
Nr. 536 aus AL Bartholomäus, um 1652 nach Abterode verzogen
4122. Emmerich, Peter, * Eschwege vor 1606, + Eschwege ?
Nr. 538 aus AL Bartholomäus
4124. Kersten, Heinrich, * Eschwege ?, + Eschwege vor 1640
Er zahlte 1606 in der VI. Gebaurschaft Türkensteuer für 350 fl. Vermögen als Henrich Karstin.
Die Ehefrau wurde 1620 ? erwähnt. Sie war da 54 Jahre alt.
oo Anna Knieriem
4125. Knieriem, Anna, * um 1566
oo Heinrich Kersten
4126. Schmerfeld, Christoffel, Fuhrmann, * Eschwege, + Eschwege
Nr. 542 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 12.10.1607 Martha Zipprecht
4127. Zipprecht, Martha, * Eschwege, + Eschwege
Nr. 543 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 12.10.1607 Christoffel Schmerfeld
4128. Decker, Cyriakus, Tuchmachermeister, * Eschwege 14.02.1664, + Eschwege
oo Eschwege 23.02.1688 Catharina Scheffer
4129. Scheffer, Catharina, * Eschwege 02.01.1658, + Eschwege
oo Eschwege 23.02.1688 Cyriakus Decker
4130. Kannenberg, Johannes, Apotheker, * Eschwege 1620, + Eschwege 29.04.1670
Eschweger Einwohnerverzeichnis von 1657 Nr. 121
oo Eschwege 18.04.1653 Anna Diede
4131. Diede, Anna, * Eschwege 1635, konfirmiert Eschwege 1648, + Eschwege ?
oo Eschwege 18.04.1653 Johannes Kannenberg
4132. Tudenberg, Claus, * Eschwege, + Eschwege
Nr.1252 aus AL Bartholomäus, Bürger zu Eschwege
4134. Ludwigk, Christophorus, * Eschwege, + Eschwege vor 1627
oo Eschwege 24.10.1620 Catharina Faupel
4135. Faupel, Catharina, * Eschwege 11.05.1591, + Eschwege 05.03.1652
oo I. Eschwege 24.10.1620 Christophorus Ludwigk, II. Eschwege 11.10.1627 Sebastian Spilner
4136. Werner, Johannes, * Eschwege, + Eschwege
4138. Scheffer, Georg, * Eschwege 01.12.1597, + Eschwege
oo Eschwege 24.10.1614 Girdrutt Borngreber
4139. Borngreber, Girdrutt, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 24.10.1614 Georg Scheffer
4140. = 2500. Wagener, Baltzer
4141. = 2501. NN., Orthey
4144. Brill, Martin, * Eschwege ?, + Eschwege
oo Eschwege Martha Vogeley
4145. Vogeley, Martha, * Eschwege, + Eschwege 15.12.1642
oo Eschwege Martin Brill
4146. Trautvetter, Nicolaus, Lohgerber, * Eschwege
4148. Spilner, Sebastian, * Eschwege, + Eschwege 06.08.1666
oo Eschwege 11.10.1627 Catharina Faupel
4149. = 4135. Faupel,
Catharina
4152. =
4108. Brill, Hans
4153. =
4109. Hohmann, Margarethe
4154. Staude, Nicolaus, Seiler, * Eschwege, + Eschwege 08.08.1667
erwähnt 1642
oo ... NN
4155. NN, ..., + Eschwege 15.03.1655
oo Nicolaus Staude
4156. Osius, Andreas, Pfarrer, * 1580 oder 1586 in Reichenbach, + Cassel ? 16.06.1637
imatrikuliert Marburg, als Nachfolger seines Vaters Pfarrer in Reichenbach; floh infolge der Kriegswirren nach Cassel
oo um 1612/15 Waldkappel Elisabeth Rüdiger
4157. Rüdiger, Elisabeth, * Waldkappel ?, + Cassel 02.09.1636
gestorben " auf der Flucht im Kindbett "
oo um 1612/15 Waldkappel Andreas Osius
4228. Armbruster, Curt, * Eschwege ?, + Eschwege
Nr. 836 aus AL Bartholomäus, Bürger zu Eschwege
4230. Manegold, Christoph, * Eschwege ?, + Eschwege
Nr. 838 aus AL Bartholomäus, Bürger zu Eschwege
4232. = 4124. Kersten, Heinrich
4233. = 4125. Knieriem, Anna
4234. = 4126. Schmerfeld, Christoffel
4235. = 4127. Zipprecht, Martha
4236. Horche, Georg, * Eschwege, + Eschwege
Nr. 1772 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 26.10.1609 Barbara Hüther
4237. Hüther, Barbara, * Eschwege 09.06.1586, Taufpaten: Barbara Scheuwehens, Frau von Hans Sch. jun., + Eschwege
oo Eschwege 26.10.1609 Georg Horche
4238. Baum, Melchior, * Eschwege, + Eschwege 02.12.1665
oo Eschwege 12.11.1618 Ottilia Wagener
4239. Wagener, Ottilia, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 12.11.1618 Melchior Baum
4248. Göbel, Claus, * Eschwege ?, + Eschwege ?
Nr. 1784 aus AL Bartholomäus
4250. Dommernicht, Claus, * Eschwege ?, + Eschwege ?
4252. Klercke, Curt, Schuster, Löber, * Eschwege 1568, + Eschwege
oo Elisabeth Vilmander
4253. Vilmander, Elisabeth
oo Curt Klercke
4254. Becker, Jonas, * Eschwege, + Eschwege
4256. Grosse, Hans, * Eschwege, + Eschwege 13.10.1588
4258. Diedeloff, Martin, * Eschwege, + Eschwege
4260. Heinemann, Hans, Metzger, Ratsherr, * Eschwege 1590, + Eschwege 12.07.1669
oo Eschwege Catharina Brill
4261. Brill, Catharina, * Eschwege, + Eschwege 12.12.1662
oo Eschwege Hans Heinemann
4264. = 2464. Heinemann, Jakob
4265. = 2465. Ludwig, ...
4266. = 2466. Reimann, Jacob
4267. = 2467. Guntherodt, Barbara
4268. Senger, Hans, Weißgerber, * Eschwege, + Eschwege 18.06.1667
Nr. 556 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege ... N.N.
4269. N.N., ..., * Eschwege, + Eschwege 06.03.1648
oo Eschwege Hans Senger
4270. Laubinger, Georg, Mühlschreiber, * Hirschau/Oberpfalz 1577, + Eschwege 28.06.1650
Nr. 1624 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Eschwege 1603 Katharina Treffurt
4271. Treffurt, Katharina, * Eschwege, + Eschwege 08.06.1652
Nr. 1625 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Eschwege 1603 Georg Laubinger
4274. Sachse, Christoffel, * Eschwege ?, + Eschwege 1652
wohnte in der I. Gebaurschaft
oo Elisabeth N.N.
4275. N.N., Elisabeth, * Eschwege ?, + Eschwege 28.12.1657
versteuerte 1652 als Witwe Haus und Ländereien
oo Christoffel Sachse
4276. Pauell, Georg, * Eschwege ?, + Eschwege 21.08.1679
Nr. 260 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 14.08.1611 Orthey Senger
4277. Senger, Orthey, * Eschwege 15.11.1587, + Eschwege 26.07.1661
Nr. 261 aus AL Bartholomäus, zahlte 1606 in der III. Gebaurschaft zu Eschwege Türkensteuer von 75 fl Vermögen
oo Eschwege 14.08.1611 Georg Pauell
4278. Sack, Jakob, Landwirt, Ratsherr, * Eschwege ?, + Eschwege 1637
Nr. 262 aus AL Bartholomäus.
Er zahlte 1606 bei den Einspännern Türkensteuer für 300 fl. Vermögen.
1636 bestellte er Kirchenland
Er zahlte 1599 4 Heller Erbzins vom hofe vor der brucken jegen dem Siechenhause und zusammen mit Hans Scheibhenne 4 Heller für 7 acker landt vffen Heyberge.
1620 zahlte er 4 Heller Erbzins vom hofe vor der brucken jegen dem siechenhauß und zusammen mit den Erben von Hanß Scheibehanß für 7 ar „landt ufm hewberge“ 4 Heller Erbzins
„Einmane stendige Erbzinse des Closters Ciriaci zu Eschwege de oa. 1599“ „1620“
oo Eschwege Katharina Grau
4279. Grau, Katharina, * Eschwege 1582, + Cassel 09.08.1637
Nr. 263 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege Jakob Sack
4280. = 2056. Heinemann, Baltzer
4284. = 2060. Hützerodt, Gercke
4285. = 2061. Emmerich, Katharina
4286. = 2062. Kersten, Christoffel
4287. = 2063. Schmerfeld, Catharina
4288. Lieberknecht, Baltzer, Fischer, * Eschwege, + Eschwege 18.11.1667
1608 Fischer,wohnt Fischerhaus 1622, Eschweger Einwohnerverzeichnis Vorstadt 111
oo I. Eschwege 30.10.1645 Sophia ..., II. Eschwege ... Nickel oder Hopfe
4289. Nickel oder Hopfe, ...
oo Eschwege Baltzer Lieberknecht
4296. Heinemann, Ludwig, Metzger, Hospitalvorsteher, * Eschwege, + Eschwege 01.05.1649
mit Schiff untergegangen, Nr. 264 aus AL Bartholomäus
oo I. Eschwege Elisabeth Wiskemann, II. Eschwege Margritha Lobedantz, III. ... NN.
4297. Lobedantz, Margritha, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Ludwig Heinemann
4300. Ihring, Johannes, Metzgermeister, * Eschwege, + Eschwege 17.02.1669
oo Eschwege 19.11.1638 Barbara Heinemann
4301. Heinemann, Barbara, * Eschwege, + Eschwege
Patin 23.01.1626
oo Eschwege 19.11.1638 Johannes Ihring
4304. = 2384. Holtzapfel, Jacob
4305. = 2385. Kannenberg, Anna
4306. = 2470. Kompenhans, Baltzer
4307. = 2471. Hütterodt, Ottilia
4308. Döhle, Conrad, Lohgerbermeister, * Eschwege 13.01.1613, + Eschwege 29.08.1698
oo Eschwege 1641 Anna Gebhardt
4309. Gebhardt, Anna, * Eschwege 1613, + Eschwege 22.09.1696
oo Eschwege 1641 Conrad Döhle
4310. Rose, Hans, * Eschwege, + Eschwege 29.06.1680
oo Eschwege Elsa Lappe
4311. Lappe, Elsa, + Eschwege 18.08.1668
oo Eschwege Hans Rose
4312. = 4310. Rose, Hans
4313. = 4311. Lappe, Elsa
4314. Rudeloff, Jacob, * Eschwege, + Eschwege 19.03.1675
4316. Truppel, Caspar, * Steinen am Rhein/Schweiz, + Eschwege 22.08.1664
4328. Horche, Jacob, Bäckermeister, * Eschwege um 1610, + Eschwege 29.06.1671
kauft 1639 Jacob Hüters Hütte am Steinweg. 1652 Obermeister der Bäcker. Eschweger Einwohnerverzeichnis von 1657 Nr. 226
oo Catharina Gröschel
4329. Gröschel, Catharina, + Eschwege 29.07.1671
oo Jacob Horche
4330. Reifurth, Baltzer, * um 1590
Eschweger Einwohnerverzeichnis Nr. 14
oo Eschwege um 1620 Anna N.N.
4331. N.N., Anna
oo Eschwege um 1620 Baltzer Reifurth
4332. Scheibehen, Melchior, Goldschmied, * Eschwege 1601, + Eschwege 1672

4334. Hütterodt, Johannes, Superintendent, * Eschwege 09.07.1599, + Eschwege 20.09.1672
1617 immatrikuliert in Frankfurt/Oder
oo Eschwege-A 1623 Ottilia Schuchardt
4335. Schuchardt, Ottilia, * Eschwege 09.08.1601, + Eschwege 05.04.1661
oo Eschwege-A 1623 Johannes Hütterodt
4336. = 2510. Gebhard, Wilhelm
4337. = 2511. Fedeler, Palmonia
4338. Schuchardt, Phillip, * Eschwege, + Eschwege
4360. = 4288. Lieberknecht, Baltzer
4361. = 4289. Nickel oder Hopfe, ...
4376. Knieriem, Valentin, Mühlenmeister, Bäckermeister, * Eschwege 1585, + Eschwege
oo Eschwege 27.10.1616 Anna Grosse
4377. Grosse, Anna, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 27.10.1616 Valentin Knieriem
4382. Schille, Osswalt, Schreiner, * Eltmannshausen, + Eschwege 18.02.1675
oo Eschwege 26.04.1631 Orthey Gebhart
4383. Gebhart, Orthey, * Eschwege, + Eschwege 03.12.1681
oo Eschwege 26.04.1631 Osswalt Schille
4394. Scheffer, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege ?
4396. Schillingk, Heinrich, * Eschwege 28.06.1598, + Eschwege nach 1637
oo Eschwege 22.06.1619 Martha Schillingk
4397. Schillingk, Martha, * Eschwege, + Eschwege 01.04.1687
verst. laut Hospitalrechnung
oo Eschwege 22.06.1619 Heinrich Schillingk
4404. Rode, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege ?
4408. Grette, Egidius, * Eschwege, + Eschwege
4410. Jutte, Christoph, * Eschwege, + Eschwege
4412. = 4124. Kersten, Heinrich
4413. = 4125. Knieriem, Anna
4414. = 4126. Schmerfeld, Christoffel
4415. = 4127. Zipprecht, Martha
4538. Bensen, Dietrich, Schneidermeister, * Hann. Münden, + Hann. Münden
4720. = 4396. Schillingk, Heinrich
4721. = 4397. Schillingk, Martha
4722. Göbel, Peter, * Eschwege ?, + Eschwege ?
4728. = 4722. Göbel, Peter
4740. Ulrich, Jeremias, * Eschwege 1581, + Eschwege
konfirmiert 1595
oo Eschwege 19.09.1604 Thilge Möller
4741. Möller, Thilge, * Eschwege, + Eschwege 04.12.1646
oo Eschwege 19.09.1604 Jeremias Ulrich
4752. Gille, Christian, Metzgermeister, * Allendorf/Werra 1602, + Allendorf/Werra 06.01.1666
oo Allendorf/Werra 1643 Elisabeth Gundlach
4753. Gundlach, Elisabeth, * Allendorf/Werra 1625, + Allendorf/Werra 18.12.1705
oo Allendorf/Werra 1643 Christian Gille
4754. Ihring, Georg Christian, Salzinspektor, * Allendorf/Werra 16.09.1629, + Allendorf/Werra 27.12.1666
oo Allendorf/Werra 1659 Barbara Wagner
4755. Wagner, Barbara Catharina, * Allendorf/Werra 03.01.1637, + Allendorf/Werra 08.10.1676
oo Allendorf/Werra 1659 Georg Ihring
4756. Storm, Berthold, Kramer, * Allendorf/Werra 1600, + Allendorf/Werra 21.05.1663
1638 Bürgermeister
oo Allendorf/Werra 1635 Margarethe Gille
4757. Gille, Margarethe, * Allendorf/Werra 1604, + Allendorf/Werra 15.03.1669
oo Allendorf/Werra 1635 Berthold Storm
4758. Lappe, Tobias, Kaufmann, * Allendorf/Werra 1624, + Allendorf/Werra 21.03.1676
oo Allendorf/Werra 1670 Gertrud Dietzemann
4759. Dietzemann, Gertrud, * Allendorf/Werra 24.08.1646, + Allendorf/Werra 03.02.1708
oo Allendorf/Werra 1670 Tobias Lappe
4768. Holtzapfel, Jacob, Lohgerbermeister, * Eschwege 1573, + Eschwege 17.12.1637
oo Eschwege Martha Grau
4769. Grau, Martha, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Jacob Holtzapfel
4770. Kannenberg, Johannes, * Kassel ?, + Kassel ?
Immatrikuliert in Marburg 1593, Nr. 2500 aus AL Bartholomäus
oo Elisabeth ...
4771. Elisabeth
Die Ehefrau war Pate am 04.02.1606 Eschwege-Neustadt bei ~ von Elisabeth Gemeling, T. von Zeliax G.
oo Johannes Kannenberg
4772. = 4132. Tudenberg, Claus
4774. = 4134. Ludwigk, Christophorus
4775. = 4135. Faupel, Catharina
4792. Fischer, Antonius, * Eschwege ?, + Eschwege 04.12.1642
oo Eschwege ? Anna NN.
4793. NN., Anna, * Eschwege ?, + Eschwege 15.01.1677
oo Eschwege ? Antonius Fischer
4796. Heuckenrodt, Hans, * Eschwege, + Eschwege
4798. Baum, Christoph, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Catharina Kompenhans
4799. Kompenhans, Catharina, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Christoph Baum
4840. Zülch, Valentin, Bürgermeister, * Sontra 1590, + Sontra 21.11.1675
Bürgermeister und Kirchensenior, hat von Christ Stotzmann ein Haus für 500 fl. gekauft, zahlt R.,1634 nicht abgebrannt, Henrich Gude und V.Z. geben 6 Pfd. Unschlitt (tierisches Fett zur gewerblichen Verwendung) wegen ihrer Häuser, hat von Jacob Stotzmann ein Land am Sterzenbühl für 50 fl. gekauft, zahlt 18 1/2 alb., weil die Hilfe über ihn ergangen ist wegen dem tauben Hans über 18 ½ fl.
oo Sontra 26.10.1618 Catharina Brückmann
4841. Brückmann, Catharina, * Nentershausen, + Sontra 02.04.1638
oo Sontra 26.10.1618 Valentin Zülch
4856. Koch, Andreas, Ratsverwandter, * Sontra 1583, + Sontra 19.02.1643
Bürgermeister, Kirchensenior, 1656-80: die Witwe zahlt Grabenzins wegen Veit Walberg,1681- 88 die Erben, 1689 aber Paul Eschstruth
oo Sontra 26.10.1618 Gertrud Sippel
4857. Sippel, Gertrud, * Sontra 1602, + Sontra 01.07.1680
oo Sontra 26.10.1618 Andreas Koch
4858. Jacob, Hans, * Berneburg, + Berneburg
4904. = 4096. Reiffurth, Christoph jun.
4905. = 4097. Knabenschuh, Martha
4908. Heuckerodt, Hans, Ratsherr, * Eschwege um 1570, + Eschwege um 1640
oo Eschwege 16.10.1595 Orthey Knierim
4909. Knierim, Orthey, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 16.10.1595 Hans Heuckerodt
4910. Gemeling, Zeliax, Ackermann, * Eschwege 1572, + Eschwege 27.09.1640
boyneburgischer Meyer zu Eschwege
4922. Hosbach, Lorentz, * Eschwege ?, + Eschwege ?
oo Eschwege 23.06.1603 Thilge Vogeley
4923. Vogeley, Thilge, * Eschwege ?, + Eschwege ?
oo Eschwege 23.06.1603 Lorentz Hosbach
4926. Heuckenrodt, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege ?
4928. Heinemann, Curt, Metzger, * Eschwege, + Eschwege
Türkensteuer 1606 mit 150 fl., 5.Gebaurschaft (Stadtbezirk), Nr. 1096/656 aus AL Bartholomäus, Nr. 2176 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Eschwege 1560 Catharina Werner
4929. Werner, Catharina, * Eschwege, + Eschwege
Nr. 2177 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Eschwege 1560 Curt Heinemann
4930. Ludwig, (Jo)Hanss, + vor 1606 Eschwege
Bürger in Eschwege, Nr. 2178 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo XX N.N.
4931. N.N., XX
zahlt 246 fl. Türkensteuer, Nr. 2179 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Hanss Ludwig
4932. Reimann, Jacob, Wollweber, * Waldkappel 1558, + Eschwege
konfirmiert 1570, 1608 Wollweber in Eschwege, 1606 im Türkensteuerregister mit einem Vermögen von 651 Gulden, Nr. 2564 aus AL Bartholomäus, Nr. 2180 aus AL Bundespräsident Heinemann, war ein Stiefbruder des aus Waldkappel stammenden Superintendenten Georg Reimann in Eschwege, zusammen mit Joh. Bange gaben sie 1598 die Eschweger Ausgabe des reformierten Bekenntnistextes heraus.
oo Eschwege Catharina N.N.
4933. N.N., Catharina, * Eschwege ?, + Eschwege ?
Nr. 2181 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Eschwege Jacob Reimann
4936. = 4768. Holtzapfel, Jacob
4937. = 4769. Grau, Martha
4938. = 4770. Kannenberg, Johannes
4939. = 4771. Elisabeth
4940. Kompenhans, Claus, Lohgerber
Er zahlte 1606 in der IV. Gebaurschaft Türkensteuer für 100 fl Vermögen
4942. Hütterodt, Simon, Weißgerbermeister, * Eschwege 1578, + Eschwege 24.01.1651
Wollhändler, Landwirt und brauberechtigter Ratsherr
oo Eschwege 1614 Ottilia NN.
4943. NN., Ottilia, * Eschwege 1590, + Eschwege 23.08.1652
oo Eschwege 1614 Simon Hütterodt
4964. Becker, Hans, * Eschwege 01.08.1588, + Eschwege 08.11.1665
4966. Hochapffel, Jacob, Leineweber, * Eschwege 03.02.1601, + Eschwege 11.09.1669
oo Eschwege 28.03.1627 Martha Seelheim
4967. Seelheim, Martha, * Eschwege 23.12.1604, + Eschwege vor 1638
oo Eschwege 28.03.1627 Jacob Hochapffel
5012. Kyrchner, Georg, * Eschwege, + Eschwege vor 1628
1622 als Lohgerber in Sontra gehänselt
oo Eschwege 18.07.1615 Orthia Wagner
5013. Wagner, Orthia, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 18.07.1615 Georg Kyrchner
5014. Lappe, Henrich, * Waldkappel 1595, + Waldkappel 16.05.1673
Nr. 1264 aus AL Heller
oo Anna NN.
5015. NN.,
Anna Katharina
Nr. 1265 aus AL Heller
oo Henrich Lappe
5050. = 4922. Hosbach, Lorentz
5051. = 4923. Vogeley, Thilge
5054. = 4926. Heuckenrodt, Hans
5056. Wagener, Hieronimus, Bäcker, * Eschwege, + Eschwege
5058. Grosse, Caspar, * Eschwege ?, + Eschwege
oo 23.11.1598 Catharina Beck
5059. Beck, Catharina, * Eschwege, + Eschwege
oo 23.11.1598 Caspar Grosse
5066. Bang, Johannes, Magister, * Hallenberg 1550, + Eschwege ?
wahrscheinlich bei Jacob Reimann erwähnte Person. * 1550 in Hallenberg, + nach 8.3.1621, Magister, besuchte das Pädagogium in Marburg seit 1572; 1576-79 Schulmeister in Allendorf / Lumda, eigenhändiger lateinischer Brief vom 19.8.1577 noch vorhanden; 1579-90 Pfarrer in Allendorf/Lumda; 1590-98 Pfarrer in Rengershausen, hat hier Streit wegen Viehhüten am 3.9.1598; 1598 bis Juli 1606 Pfarrer in Vöhl, hier Juli 1606 abgesetzt wegen Nichtannahme der Verbesserungspunkte.
oo Allendorf/Lumda Um 1580 Elisabeth Kornmann
5067. Kornmann, Elisabeth, * Allendorf/Lumda
oo Allendorf/Lumda Um 1580 Johannes Bang
5080. =
4932. Reimann, Jacob
5081. =
4933. N.N., Catharina
5086. Cnieriem, Claus, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege
1643 erwähnt
oo Eschwege 25.10.1585 Elsa Landman
5087. Landman, Elsa, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 25.10.1585 Claus Cnieriem
5088. Hutter, Zacharias, * Eschwege um 1520, + Eschwege um 1607
oo ... Scheffer
5089. Scheffer, ...
oo Zacharias Hutter
5090. Freund, Johannes, Bürgermeister, + Eschwege 22.12.1588
oo Maria ...
5091. Maria
oo Johannes
Freund
5096. = 4252. Klercke,
Curt
5097. = 4253. Vilmander, Elisabeth
5098. Selheim, Hans III, Wollweber, * Eschwege 1570, + Eschwege
konfirmiert 1583, 1608 Wollweber
oo Eschwege 16.01.1598 Girdrutt Hober
5099. Hober, Girdrutt, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 16.01.1598 Hans Selheim
5100. Gliem, Kurt, Lohgerbermeister, * Eschwege, + Eschwege
oo Anna ...
Quellen: Horst Gleim, Mannheim
5101. Anna
oo Kurt Gliem
Quellen: Horst Gleim, Mannheim
5104. Methe, Peter, Schweineschneider, * Eschwege, + Eschwege
oo Dorothea Thölda
5105. Thölda, Dorothea, * Röhrda, + Eschwege
oo Peter Methe
5336. Atterodt, Hans, Schneider, * Sontra, + Sontra
zahlt R., 1634 abgebrannt, H.A. und Hans Dreydorf zinsen für ihren Haus und Hof zwischen Jacob Schalles Erben und Lorenz Schmalz Witwe gelegen, 1652: der Zins kann nicht erhoben werden, weil man nicht weiß, wer die Erben sind
oo Sontra
17.02.1609 Christina Rohrbach
5337. Rohrbach,
Christina, * Sontra, + Sontra 21.01.1644
oo Sontra 17.02.1609 Hans Atterodt
5338. Hoffmann, Martin, * Sontra, + Oberkaufungen 01.04.1633
1630-42: M.H. zahlt R., 1634 abgebrannt, 1637 die Erben, 1642 Hans Gg. Leinhose, 1638-39: M.H. zahlt Pf. von einem Land auf dem Rechtebach, 1639 Val. H., 1626: gibt Unschlitt (tierisches Fett zur gewerblichen Verwendung) für die Fleischhütte.
oo Sontra
01.10.1627 Anna Soldan
5339. Soldan,
Anna, * Sontra 1597, + Sontra 16.07.1637
1. Ehe mit Melchior Ewalt
oo Sontra 01.10.1627 Martin Hoffmann
5352. Sippel, Marcus, Schultheißs, * Heinebach 1541, + Sontra 11.05.1634
1582 Schultheiß in Heinebach, von Ratzebergischer Hofmann, 1590: der neue Hofmann in der Ratzenbergerin Hause erlegt das ganze Bürgergeld, zahlt 1594 Buße, weil er vor Sontra einige Acker gerodet hat. Folgende Urkunde im Familienbesitz der Familie Sippel.
Marx Seipell von Heinebach, ampt Hans Knueppell zue Merßhausen im Amp Spangenbergk, beclagt aich aber sond´s gedachter Marx Seippell uber etzliche nahmhffte auß Spangenbergk undt Heinebach, wegen Ihres an seinem zu Melsungen gekaufften biers, undt anders geübten frevels undt muttwillens, Bitt derowegen erstattung deßen undt nachlaß 5 Rth. bueß, so Ihme der Renthmeister zu Spangenberg abfordern thuett.
Caßel, den 17. July Ao 1582
Durchleuchtiger, Hochgeporner Furst, gnediger Herr, e.f.gn., kan ich in Unterthenigkeit Clagende nicht vorhalten, wie das ich kurtz verruhrten Tagen e.f.gn. zu Dienst, etzlich bauholtz alhier gen Cassel geführt, wie ich nun wieder Heimwertz gefahren und gen Milsungen kommen, Habe ich daselbst 4 Zöber bier kaufft, damit ich mein Arbeitsvolk dieße ernten uber mit drinken halten möcht, auch dieselbigen alsbaldt mitgeführt. Kurz hernach begibt sichs, das der burggraff zu Spangenbergk mihr entbeut, etzliche man in dienst uff e.f.gn. Schloß daselbst hinzubescheiden. Als aber derselben etzliche verbliben, hat gedachter Burggraff mich des andern Tage, ist heut 8 Tage, selbst hinein gefordert.
Wie ich nun ufm Weg gewesen, sindt etzliche burger aus Spangenbergk mihr ufm walde begegnet und zu mir der nechste angefangen, sie hetten bevelch vom Rhentschreiber daselbst, das sie mir das bier, so ich zu Melsungen kaufft, nemen und nach Spangenberg fhüren sollen.
Ob ich mich nun wohl in dem widersetzt und vor (gewalt gepetten?), weil ich mich nicht zu (berichten?) wußt, das mihr oder anderen verbotten, ob ich gleich im Ampt Spangenberg gesessen, kein Bier zu Milsungen vor mich und mein gesindt zu kauffen, hatt doch solches alles nit helfen wollen, sondern sie seindt in ihrem Vorhaben furt gefahren und nach Heinebach gangen, deswegen sovil an mihr vor gewalt zu (bitten?), ich Ihnen wieder zuruck gevolget.
Wie sie nun in mein Haus kommen, haben sie das bier stracks hinwegk den furmuendern im Dorff zu fhuren bevolen, als aber dieselbigen solchs nit thun wollen, sindt sie in Keller gangen, erstlich den han oder Zapfen aus dem (Standen?) gezogen und etzlich (dunn?)bier oder drinken, davon mein Hausgesinde gedrunken, in Dreck muttwillig gelassen. Danach sind sie zugefahren und sich an das bier, so ich zu Melsungen kaufft, gemacht, alle meine Krugke und eimer genommen, dieselbige mit bier gefullet, sich niedergestzt und gesoffen.
Wie ich nun solchen muttwillen und thedlichen frevel lenger mit ahnsehen mogen, bin ich nach Spangenberg zum burgkgraven des Tags noch gangen, anzuhoren, was mihr derselbige wegen der zum dienst verbottenen aber ungehorsamlich verbliebenen bauern halber anzeigen wurde.
Sindt under des etzliche meiner Nachbaren, sunderlich aber die, so aus dem dienst bliben waren, zu den Spangenbergischen frevelern gesessen, mit ihnen weidlich herumbgesoffen, etzliche haben das bier mit Krugin heimgetragen und dem (geleich?) kaes und broidt zu brechen, damit sie ihr dem Drunck stark genug sein und das faß ufm boden endlich setzen mochten, wie den auch (Beschehen?).
Bey solchem frevel haben sie es nicht (entwinden, ertrinden?) lauffen, sondern als mein fraw ein fewer ahngemacht, den arbeits leuten jegen Abendt essen zu bereiten, sindt die Spangenbergische freweler zu gefahren, ih das fewer ausgegossen, das also mein Hausfraw ein anders holen mussen, und wie sie nun dasselbige wider (ahngesteckt?), haben sie abermaln darein gegossen, damit sie ihr mit ihrem mutwillen das bier aussauffen mochten.
Darnach sindt sie herausgangen uf die Misten und wie sie wohl besoffen, ihre buchsen gespannt, dieselbigen loisgeschossen, ohnerecht umb viel Stroedecher, so niderig sindt weil es ohne derozeit ein groiße Hitze und durre gewesen, nicht ein geringer brandt zu befahren.
Haben auch endlich das faß, als noch ein etzlich darin von bier gewesen, uf die misten geweltzet, uberige und wenige heraus zu unrecht fliesen lassen und darnach den Kardener von Münden zwingen wollen, das leer faß nach Spangenberg zu Fhuren, Als aber derselbige solches nicht gemacht, ist der Rhendschreiber zu Spangenbergk hernach zugefharen und mihr 5 Rth. zur streiff abgefordert.
Itzt meißen(Weise?) haben die Spangenbergischen mit mihr armen man umbgangen, und ist solchs in warheit wohl und liderlich (im fal?) verneinens zu beweisen. Es ist aber solcher gewaltsamer frevel ihnen nicht new, den sie es bey Regierung e.f.gn. Herrn Vaters(Vetters?) christ sel. gedechtnus, wie ich berichtet, auch gethan und derwegen hart gestrafft worden, aber dem zuwider und vor ungefer zweien Jharen zu Merßhausen in mein Hansen Knuppels Haus auch (geubt?) das sie gleicher gestaldt das bier ausgesoffen, mein weib, so noch in Sechs Wochen, und mit ihrem Kind vorm faß gestanden und vor gewaldt gepetten, mit gewaldt davon gestoissen, das sie aus dem Hause gangen, darnach das faß nach Spangenberg, da es den noch gefhuret. Ingleichen zu Connefeldt in Jorg Ackerhans Haus, deme sie ebener maßen etzlich bier, so er uf sein ehren zum Kindtbet kauft, mit gewalt nemen wollen und sein weib dermeisen geschrocken, das sie noch heutigen Tagks und nicht recht voriger gesundheit worden. Ebenmesigs ist alhier zu Heinebach vor 2 Jahren Ludwig Webern, welchir auch zue sein Kindtauf dem Dechen(Dekan?) zu Rodenbergk etzlich bier abkaufft bescheen.Sindt also dieß unbilliche und hochstrefliche frewenliche Thadhandlungen, darin e.f.gn. billich als ein handhaber der gerechttigkeit und gemeinen friedens unsers einsehens zu thuen.
Derowegen dan ich armer man in underthenigkeit nicht wil hoiffen, e.f.gn. solchen frevel billichen werden. Den da gleich ihrem vorgeben nach, sie ein Indult von e.f.gn. haben sollten, das das Ampt Spangenbergk das bier aus der stadt sol kauffen, (fuiren?) und (versellen?).
Ist doch das bier, so mehrentheile brawn, so ein jemerlicher Sodt, das sie es selbst nit sauffen mögen, wie denn einer vor ein Jhar einer sein bier das maß erstlich für 2 pfennig, darnach vor 1 pfennig, darvor man es doch im gantzen Niderfurstenthumb nit bekomen kan, verkauffen wollen. Und als es Niemander haben wollen, hat er es endlich hingießen mussen. So ist einer uf den heutigen Tagk noch zu Spangenbergk. So an ein bier seidt ostern geschenkt hatt und kan es noch nit loiß werden. Und das noch mehr, das ihrer etzliche in der stadt, bier zu Milsungen kauffen.
Darum ich nit wil hoffen, e.f.gn., mich oder andere zwingen werden, bier, so nichts werdt ist, zu kauffen. Sondern vilmehr in dißem Fall frey stellen, anders wohl in e.f.gn. Furstenthump, da guit bier ist, solchs zu kaufen, in sunderheit, weil ich in meinem Haus vir mich und mein viles gesindt, die Ernten uber habe verbrauchen wollen, den ich e.f.gn. Jharlich ohne den Zehenden in die 30 Viertel und mehr frucht zu Zins endrichte.
So gelange nun an e.f.gn. mein ganz underthenige bitt, die wollen nicht in gnediger betrachtung vor (erzhelten?) (rethen?) geschieht, so gnedig erscheinen.
Nachbeschrieben Personen aus Spangenberg und Heinebach, so mihr mein bier ausgesoffen und heimgetragen. Solchs auch an unserem pfarherrn, ohne...sein weib in Kindtsnoten gelegen, zu uben und dahin anhalten, das sie es mihr wider bezhalen mussen, und darbeneben gnedige bevelch ahn den Rhendschreiber zu Spangenberg mittheilen, das er mich mit der zur ungepuir abgeforderten bues der 5Rth. unbeschwert loiße. In dem halten e.f.gn. Mihr armen underthanen gnedige Handt bey, damit ich nit von sothanen mutwilligen frevlern zu ungepuer beschwerdt werden möge und bin jegen e.f.gn. In aller Underthenigkeit zu beschulden willig.
E.f. Gnaden undertheniger und gehorsamer Marx Seipel von Heinebach und beneben Hans Knuppel zu Mershausen
oo Heinebach 1570 Els NN.
5353. NN., Els
oo Heinebach 1570 Marcus Sippel
5354. Ludolph, Martin
5360. Storch, Henrich, Weinschenk, * Sontra, + Sontra 10.11.1637
hat 1630 von Phil. Soldan die Behausung am Markt für 100 fl. gekauft, gibt 24
pfd. Unschlitt (tierisches Fett zur gewerblichen Verwendung) zum Haus, so vormals Junghans Rodes gewesen, 1636 die Witwe, 1639 aber Ditr.Schreiber.
oo Sontra 29.01.1627 Elisabeth Möller
5361. Möller, Elisabeth, * Sontra, + Sontra 10.10.1670
oo Sontra 29.01.1627 Henrich Storch
5362. Corrumpf, Martin, Schuhmacher- Löbermeister, * Sontra 1598, + Sontra 27.12.1688
M.C. und Andreas Koch zahlen Pf. für ihren Haus und Hof zwischen der Braugasse und David Corrumpf gelegen, 1639 Claus Schaumbergs Witwe und Andreas Koch, M.C. und Ditr. Schmidts Witwe zahlen Pf. für ihre Häuser zwischen Christ Schreibers Witwe und Claus Schaumbergs Witwe gelegen.
oo Sontra
10.05.1627 Maria Formicarius
5363. Formicarius,
Maria, * Sontra, + Sontra 02.03.1669
oo Sontra
10.05.1627 Martin Corrumpf
5366. Richard,
Engelhard, * Sontra, + Sontra 26.06.1666
oo Sontra
Elisabeth NN.
5367. NN.,
Elisabeth, * Sontra, + Sontra 16.04.1669
oo Sontra
Engelhard Richard
5526. Spörer, Henrich, * Wölfterode
5740. = 3052. Obermann, Kurt
5741. = 3053. N.N., Margarethe
5742. = 3054. Axt, Johannes
5744. = 3052. Obermann, Kurt
5745. = 3053. N.N., Margarethe
5746. = 3058. Kersting, Georg
5747. = 3059. Höster, Elisabeth
5750. = 3062. Fülling, Conrad (Curt)
5751. = 3063. Zuschlag, Anna Catharina
5752. = 1484. Jakob, Burckhard
5753. = 1485. NN, Elisabeth
5754. = 1486. Loth, Nicolaus
5755. = 1487. Vollmar, Elisabeth
6048. Kaiser, Hermann, Gutsbesitzer, * Sondheim ?, + Sondheim 1639
1619/23 mit 300 fl Steuerkapital veranlagt, 1625 im Besitz des 1. Hufengutes des Klosters St. Georg (Homberg), 1639 seine Erben erwähnt. Nr. 1760 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 1096 aus AL Noell, Nr. 868 aus AL Seibert-Schröder
6050. Seibert, Adam, * Rodemann ?, + Rodemann 09.01.1636
an der Pest gestorben in Rodemann, Nr. 1762 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 1098 aus
AL Noell, Nr. 870 aus AL Seibert-Schröder
oo Rodemann
1615 Gela NN.
6051. NN.,
Gela, + Rodemann 30.12.1635
oo Rodemann 1615 Adam Seibert
6064. Gluntzer, Curt, * Gungelshausen 1570, + Gungelshausen 01.03.1624
oo Gungelshausen 14.05.1601 Anna Kaufmann
6065. Kaufmann, Anna, * Gungelshausen 1575, + Gungelshausen 02.02.1623
Nr. 1777 aus AL Mali TL Sepp, DGB Bd. 159
oo Gungelshausen 14.05.1601 Curt Gluntzer
6066. Thiel, Johannes, + Wasenberg 1630
6068. Hooß, Georg, Bauer, * Leimbach/Zella 1589, + Ascherode 02.05.1673
Bauer und Hofbesitzer, 169 mit 800 Gulden Besitz veranlagt, 1638 Kastenmeister,
Nr. 1780 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 122 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea
Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm
oo Leimbach 06.06.1610 Elisabeth Corell
6069. Corell, Elisabeth, * Leimbach 1590, + Leimbach 1620
Nr. 1781 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 123 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm
oo Leimbach 06.06.1610 Georg Hooß
6116. Kersting, Johann, Schmied & Bürgermeister, * Niedermeiser 1590, + Ostheim/Liebenau 09.03.1662
oo Ostheim/Liebenau 1620 ... Fredicken
6117. Fredicken, ..., * Grebenstein 1602, + Ostheim/Liebenau 18.04.1673
oo Ostheim/Liebenau 1620 Johann Kersting
6118. Höster, Georg, Bürgermeister, * Ostheim/Liebenau, + Ostheim/Liebenau
oo Ostheim/Liebenau 17.08.1662 Barbara N.N.
6119. N.N., Barbara, * Ostheim/Liebenau, + Ostheim/Liebenau
oo Ostheim/Liebenau 17.08.1662 Georg Höster
6124. Fülling, Johannes (Hans), Bauer u. Richter in Ostheim, * Ostheim/Liebenau um 1600, + Ostheim/Liebenau 1668
wird 1639 im "Hessischen Mannschaftsregister" als der wohlhabendste Mann im Ort genannt
oo Margaretha
(Grete) ...
Quellen:
Alexander Fülling
6125. Margaretha
(Grete)
oo
Johannes (Hans) Fülling
Quellen: Alexander Fülling
6132. = 2972. Lotze, Claus
6134. = 2974. Vollmar, Christoph
6272. Treysse, Georg, * Bollstedt, + Bollstedt ?
6420. Schneegass, Christian, * Pfullendorf ?, + Pfullendorf ?
oo Maria NN.
6421. NN., Maria
oo Christian Schneegass
13. Ahnenreihe
8192. Reiffurth, Christophel, * Eschwege um 1550, + Eschwege
oo 1575 NN Freund
8193. Freund, NN, * Eschwege, + Eschwege
oo 1575 Christophel Reiffurth
8200. Spilner, Caspar, Brauer, * Eschwege, + Eschwege
8218. Hohmann, Hans, * Eschwege, + Eschwege
8240. Hützrodt, Jacob, * Eschwege, + Eschwege
Nr. 1072 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege Lena N.N.
8241. N.N., Lena, * Eschwege ?, + Eschwege ?
Nr. 1073 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege Jacob Hützrodt
8254. Zipprecht, Hans, * Röhrda ?, + Eschwege
8256. Decker, Martin, Tuchmachermeister, * Eschwege 1631, + Eschwege
oo Eschwege 10.09.1660 Gertrud Wursteschmidt
8257. Wursteschmidt, Gertrud, * Eschwege, + Eschwege 23.12.1689
oo Eschwege 10.09.1660 Martin Decker
8258. Scheffer, Valtin, * Weidenhausen, + Eschwege 08.04.1687
oo Eschwege 04.01.1653 Dorothea Lobedantz
8259. Lobedantz, Dorothea, * Eschwege, + Eschwege 11.06.1677
oo Eschwege 04.01.1653 Valtin Scheffer
8262. Diede, Philipp, Hausgrebe, * Eschwege, + Eschwege 24.09.1667
bis 1630 Hausgrebe, Ratsherr und Handelsmann zu Eschwege, Nr. 1628 aus ALWeber- Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Catharina Heinemann
8263. Heinemann, Catharina, * Eschwege, + Eschwege 20.05.1676
oo Philipp Diede
8264. Tudenberg, Andreas, * Eschwege ?, + Eschwege
8268. Ludwigk, Cyriakus, * Eschwege ?, + Eschwege ?
8270. Faubel, Wolff
oo
Eschwege 19.03.1584 Orthey Gemeling
8271. Gemeling,
Orthey
oo Eschwege 19.03.1584 Wolff Faubel
8276. Scheffer, Jost, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Ottilia Schnabel
8277. Schnabel, Ottilia, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Jost Scheffer
8288. Brill, Reichwein
Reichwein Brills Frau zahlte 1606 in der II.. Gebaurschaft Türkensteuer für 270 fl Besitz.
oo ... Eckhard
8289. Eckhard, ...
oo Reichwein Brill
8292. Trautvetter, Hans, * Eschwege
8308. Staude, Balthasar, * Eschwege, + Eschwege
8312. Osius, Joachim, Pfarrer, * Reichenbach/Waldkappel 1555, + Reichenbach/Waldkappel 25.01.1617
Pfarrer in Reichenbach; imtr. 3.6.1573 als "Hassus"; imtr. 1575 Frankfurt a.d.Oder ebenfalls als "Hassus", hatte die Pfarrei Reichenbach vom Deutschen Orden zu Lehen, bei der Bestallung wird er als aus Datterode bezeichnet; war schon vor 1580-ab 1578 als Adjunkt in R.; er war wahrscheinlich nicht nur bis 1612, sondern bis zu seinem Tode Pfarrer in R., weil sein Sohn und Nachfolger erst am 25.1.1617 vom Deutschen Orden als Pfarrer in R. präsentiert wird, ein eigenhändiges Schreiben von ihm.
oo Elisabeth Reinmann
8313. Reinmann, Elisabeth, * Reichenbach/Waldkappel, ~ Reichenbach/Waldkappel, + Reichenbach/Waldkappel
oo Joachim Osius
8472. Horche, Cyriax, Bürger zu Eschwege, * Eschwege ?, + Eschwege
Nr. 3544 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege 22.04.1585 Catharina Möller
8473. Möller, Catharina
oo Eschwege 22.04.1585 Cyriax Horche
8474. Hüther, Urban, Bäcker, * Eschwege, + Eschwege
Er zahlte 1606 in der V. Gebaurschaft Türkensteuer für 210 fl. Vermögen.
Die Ehefrau sagte als Witwe zu den Verbeserungspunkten vor einer Kommission aus.
oo Barbara ...
8475. Barbara, + nach 1616
oo Urban Hüther
8478. Wagener, Antonius
oo Elisabeth Gebhardt
8479. Gebhardt, Elisabeth
oo Antonius Wagener
8504. Klercke, Caspar, * Eschwege, + Eschwege
Nr. 3096 aus AL Bartholomäus
oo NNNN NNNN
8505. NNNN, NNNN
Die Frau von Caspar Klehrkam (bzw. Klehrkenn) zahlte 1606 in der III. Gebaurschaft Türkensteuer für 451 fl Besitz.
Die Ehefrau war Pate am 19.01.1589 Eschwege-Neustadt bei ~ der Tochter von Adolarius Heuckenroth ohne Angabe von Vornamen.
oo Caspar Klercke
8540. Laubinger, Hans, Müller, * Hirschau/Oberpfalz 1538, + 1587-1598 in Hirschau
oo Nürnberg 02.08.1563 Anna Schober
8541. Schober, Anna, * Nürnberg, + 1576-1580 in Hirschau
Nr. 3249 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Nürnberg 02.08.1563 Hans Laubinger
8542. Treffurt, Gotthard
oo N.N. Hüther
8543. Hüther, N.N.
oo Gotthard Treffurt
8548. Sachse, Conrad, * Grebendorf, + Eschwege
zahlte 1606 Türkensteuer von 360 fl Vermögen in der I. Gebaurschaft
8554. Senger, Heinrich, * Eschwege ?, + Eschwege
Bürger zu Eschwege
8556. Sack, Jakob, Ratsverwandter, * Eschwege, + Eschwege vor 1606
Die Ehefrau von Jacob Sack zahlte 1606 in der I. Gebaurschaft Türkensteuer für 4452 fl. Besitz und war damit die am höchsten besteuerte Person in Eschwege.
8558. Grau, Christoph, Pfarrer, * Allendorf/Werra 1560, + Allendorf/Werra
immatrikuliert in Marburg 14.12.1576, seit 1584 Pfarrer, ab 1595 Magister Metropolitan zu Allendorf an der Werra, Nr. 526 aus AL Bartholomäus
oo Allendorf/Werra 03.09.1581 Maria Gercke
8559. Gercke, Maria, * Allendorf/Werra 1560, + Allendorf/Werra 04.11.1617, [] in der Kirche Allendorf/Werra
Nr. 527 aus AL Bartholomäus
oo Allendorf/Werra 03.09.1581 Christoph Grau
8576. Lieberknecht, Hans, Stadtknecht, * Eschwege 1560, + Melsungen 09.01.1641
oo Eschwege 11.01.1585 Elsa Schornstein
8577. Schornstein, Elsa, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 11.01.1585 Hans Lieberknecht
8592. Heinemann, Caspar, * Eschwege, + Eschwege
1606 Bürger zu Eschwege, Nr. 528 aus AL Bartholomäus
8600. Ihringk, Christoph, Metzgermeister, * Allendorf/Werra, + Eschwege
1595 Bürger und Metzger zu Allendorf, 1606 Bürger und Metzgermeister zu Eschwege, wo er mit einem Vermögen von 300 fl. zur Türkensteuer veranlagt wurde, siehe Nr. 15048 aus AL Salzmann
oo Martha Goedicke
8601. Goedicke, Martha, * Spangenberg, + Eschwege
oo Christoph Ihringk
8602. = 4296. Heinemann, Ludwig
8603. NN., ..., + Eschwege 15.08.1674
oo Ludwig Heinemann
8616. Döhle, Hans, * Eschwege, + Eschwege
8618. Gebhard, Richwin, Lohgerbermeister, + Eschwege 22.12.1668
oo vor 1615 in Eschwege ... NN.
8619. NN., ..., + Eschwege 02.03.1657
oo vor 1615 in Eschwege Richwin Gebhard
8620. Rose, Georg, * Eschwege 10.02.1614, + Eschwege
8668. Hütterodt, Hans, Weissgerbermeister, * Eschwege um 1565, + Cassel 13.06.1637
4. Bauerschaft, 260 Gulden Vermögen, floh 1637 von Eschwege nach Cassel, als die Kroaten die Stadt in Brand steckten. Er war zweimal verheiratet 1598 mit Beata Gebhard alias Wagner, 1619 mit Martha Becker alias Throm.
oo I. Eschwege 1598 Beata Gebhard alias Wagner, II. Eschwege 1619 Martha Becker alias Throm
8669. Gebhard alias Wagner, Beata
oo Eschwege 1598 Hans Hütterodt
8670. Schuchardt, Christoph, Lohgerber
2. Bauerschaft, 1606 Türkensteuer mit 160 Gulden
oo Eschwege Magdalena Spilner
8671. Spilner, Magdalena
1634 Am Stad Nr. 29
oo Eschwege Christoph Schuchardt
8752. Knierim, Christoffel, Bäcker, * Eschwege, + Eschwege
1584 minor
oo Eschwege Martha NN.
8753. NN., Martha, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege Christoffel Knierim
8754. Grosse, Hans, Fuhrmann, * Eschwege, + Eschwege
8792. Schillingk, Sebastian, * Eschwege ?, + Eschwege
1621 in Sontra gehänselt
oo Eschwege 31.10.1594 Orthey Becker
8793. Becker, Orthey, * Eschwege ?, + Eschwege ?
oo Eschwege 31.10.1594 Sebastian Schillingk
8816. Grette, Hans, * Eschwege ?, + Eschwege ?
8820. Jütte, Adolarius, * Eschwege ?, + Eschwege ?
9480. Ulrich, Claus, * Eschwege ?, + Eschwege?
9504. Gille, Wedekind, Metzger, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 1563, + Allendorf/Werra 23.07.1637
oo Allendorf/Werra 1595 Walpurg Rotfux(Rotfuchs)
9505. Rotfux(Rotfuchs), Walpurg, * Allendorf/Werra 1572, + Allendorf/Werra 23.06.1654
oo Allendorf/Werra 1595 Wedekind Gille
9506. Gundlach, Werner, Pfännersalzgrebe, * Allendorf/Werra 1591, + Allendorf/Werra 29.11.1646
1641 Bürgermeister, Nr. 802 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Allendorf/Werra 1620 Margarethe Grau
9507. Grau, Margarethe, * Allendorf/Werra 1596, + Allendorf/Werra 09.08.1684
Nr. 803 aus AL Weber- Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Allendorf/Werra 1620 Werner Gundlach
9508. Ihring, Henrich, Ratschöffe, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 1596, + Allendorf/Werra 16.02.1637
oo Allendorf/Werra 1625 Elisabeth Gercke
9509. Gercke, Elisabeth, * Allendorf/Werra 1594, + Allendorf/Werra 09.03.1646
Nr. 805 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Allendorf/Werra 1625 Henrich Ihring
9510. Wagner, Johannes, Stadtschreiber, * Allendorf/Werra 16.05.1607, + Allendorf/Werra 16.03.1653
1624 immatrikuliert in Helmstedt, seit 1639 Stadtschreiber in Allendorf, Nr. 806 aus AL Weber- Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Allendorf/Werra 1632 Maria Münscher
9511. Münscher, Maria, * Rotenburg/Fulda 1610, + Allendorf/Werra 11.02.1671
Nr. 807 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Allendorf/Werra 1632 Johannes Wagner
9512. Storm, Henrich, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1605
9516. Lappe, Hans, Leineweber, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1641
oo
Margarethe NN.
9517. NN.,
Margarethe
oo Hans
Lappe
9518. Dietzemann, Jacob, Schwarzfärber, * Eschwege 1610, + Allendorf/Werra 01.01.1677
oo Allendorf/Werra 1640 Magdalena Laubinger
9519. Laubinger, Magdalena, + Allendorf/Werra 23.05.1659
oo Allendorf/Werra 1640 Jacob Dietzemann
9536. Holtzapfel, Hanß, * Eschwege, + Eschwege nach 1626
Er zahlte 1606 in der I. Gebaurschaft Türkensteuer für 700 fl Vermögen
oo um 1570 ... Reyer
9537. Reyer, ..., + vor 1630
oo um 1570 Hanß Holtzapfel
9540. Kannenberg, Jost, * Cassel 1553, konfirmiert Cassel ? 1566, + Cassel ? 1594
konfirmiert 1566, Nr. 5000 aus AL Bartholomäus
oo N.N. Mentzerich
9541. Mentzerich, N.N., * Eschwege, + Eschwege
oo Jost Kannenberg
9680. Zülch, Martin, * Sontra 1545, + Sontra 09.08.1618
oo Sontra 1570
Catharina N.N.
9681. N.N.,
Catharina, * Sontra ?, + Sontra 18.04.1624
oo Sontra 1570 Martin Zülch
9682. Brückmann, Hans, * Nentershausen, + Nentershausen
kauft lt. Amtsregister von 1602 von Heinrich Homeister in Dens die Hälfte des
Mühlhansgütleins für 400 fl
oo Nentershausen 1590 Ottilia N.N.
9683. N.N., Ottilia, * Nentershausen ?, + Nentershausen ?
oo Nentershausen 1590 Hans Brückmann
9712. Koch, Andreas, * Sontra, + Sontra 13.08.1626
oo Sontra 1580
... NN.
9713. NN.,
..., + Sontra 18.03.1625
oo Sontra 1580 Andreas Koch
9846. Vogeley, Jacoff, Bäcker, Weißgerber
Pate bei Jacob Rudeloff ist am 19.7.1584 "Jacob Vogeley (? Tillgen (Ottilie) Sohn. Lt Türken steuer Register von 1606 von Eschwege leben zu dieser Zeit 2 verschiedene Jacob Vogeley - im 16. Jahrhundert auch Fauley geschrieben in Eschwege. Wer der Vater der Thilge war, ist nicht auszumachen. Dipl.Ing. Holzapfel, der beste Kenner der Eschweger Familen, schreibt dazu: Es leben damals in Eschwege 2 Jacob V.: a) Jacob V., Bäcker und Weißgerber zu E., oo Eschwege 22.4.1588 mit Catharina Schreiber
oo Eschwege 22.04.1588 Catharina Schreiber
9847. Schreiber, Catharina, + Eschwege 02.12.1640
oo Eschwege 22.04.1588 Jacoff Vogeley
9856. Heinemann, Claus, * Eschwege, + Eschwege
9858. Werner, Henrich, * Eschwege, + Eschwege 1606
Bürger zu Eschwege, seine Erben zahlen 50 fl. als Enspennige, Nr. 1314 aus AL Bartholomäus, Nr. 4354 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Catharina Dietzemann
9859. Dietzemann, Catharina, * Allendorf, + Eschwege
oo Henrich Werner
9864. Reinmann, Nicolaus, Bürgermeister, * Waldkappel 1515, + Waldkappel
Nr. 4360 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Waldkappel 1558 N.N. Riebel
9865. Riebel, N.N., * Waldkappel 1530, + Waldkappel
Nr. 4361 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Waldkappel 1558 Nicolaus Reinmann
9880. Kompenhans, Melchior
9884. Hütterodt, Valentin, Lohgerber
Türkensteuer mit 850 Gulden
oo Catharina ...
9885. Catharina, + Eschwege 22.12.1658
oo Valentin Hütterodt
9928. Becker, Hans, + Eschwege 01.12.1592
oo Orthey
N.N.
9929. N.N.,
Orthey
oo Hans Becker
9932. Hochapffel, Caspar, Töpfer, * Eschwege 1569, + Eschwege
Er zahlte 1606 bei den Einspännern Türkensteuer für 415 fl Vermögen
oo Eschwege 17.02.1591 Anna Reyger
9933. Reyger, Anna, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 17.02.1591 Caspar Hochapffel
10 024. Kirchner, Phillip, * Eschwege ?, + Eschwege ?
10 026. Wagner, Antonius, * Eschwege ?, + Eschwege ?
10 028. Lappe, Conrad, Pfarrer, * Harmuthssachsen ? 1560, + Harmuthssachsen 1623
Nr. 2528 aus AL Heller
10 112. Wagener, Simon, * Eschwege ?, + Eschwege ?
oo Anna NN.
10 113. NN., Anna, * Eschwege, + Eschwege
oo Simon Wagener
10 132. Bang, Hans, * Hallenberg ?
Bürger in Hallenberg, zahlt 1553 als Schoß 14 Albus und schwört 24.1.1564 dem Grafen Walrabe von Waldeck Urfehde, nachdem er mit seinem Bruder Johann am 22.1.1564 einen waldeckschen Jäger auf der Landstraße zwischen Korbach und Lengefeld zu Boden geschlagen und mit Spießen gestochen hatte und dafür 2 Nächte auf Schloß Eisenberg in Haft gehalten war
10 134. Kornemann, Georg, * Allendorf/Lumda, + Allendorf/Lumda Vor 24.09.1599
Gerichtsschreiber in Allendorf/Lumda; seit 1554 Student in Marburg; 1595 versteuerte er 469 fl.
oo Catharina N.N.
10 135. N.N., Catharina
die 1599 die 469 fl. versteuert II. oo 24.9.1599 mit Adam Weigel, Magister, 1588 Pädagogium Marburg, 1599-1604 Pfarrer in Bottendorf, 1604-1606 Diakonus inWetter, 1607-1614 Diakonus in Lauterbach, 1614-24 Pfarrer in Engelrod, 1624-25 Pfarrer in Praunheim, dort + 28.1.1625
oo Georg Kornemann
10 176. Hüter, Cyriakus
Bürger zu Eschwege 1540
10 178. Scheffer, Jacob
Bürger zu Eschwege
10 180. Freund, Jorge, Rentmeister, * Eschwege, + Eschwege 1550
Rentmeister in Eschwege, 1433-48 Ratsmeister, 1518-24 Bürgermeister, Pfänner in Allendorf an der Werra 1533-37
oo Eschwege 1520 Margarethe Ihring
10 181. Ihring, Margarethe, * Allendorf/Werra um 1502, + Eschwege 1555
oo Eschwege 1520 Jorge Freund
10 200. Glime, Jacob, Lohgerbermeister, * Eschwege um 1530
oo Anna ...
Quellen: Horst Gleim, Mannheim
10 201. Anna
oo Jacob Glime
Quellen: Horst Gleim, Mannheim
10 672. Atterodt, Christian, * Sontra, + Sontra 1595
1584-1608: Chr. A. zahlt R., 1595 die Witwe, 1608 Hans A., 1544: Conr.Stotzmann
hat von Chr. und Milcher A. Äcker auf dem Dingstuhl gekauft
10 674. Rohrbach, Christian, Schmied, * Sontra, + Sontra 1591
1576 Ratsverwandter, 1579 Bürgermeister, lehnt dem Landgrafen und dem B. Scharf für das Fischbachsgut, gibt 1 Mich.hahn von 1/2 Acker an der Giershütte, lehnt dem H. Herold für 1 Garten beim Siechenhaus, hat am 23.12.1572 das älteste Hänselbuch mit unterschrieben, wurde bei einer Schlägerei im Weinhaus, die er als Bürgermeister Schlichten wollte auf den Tod verwundet.
oo Sontra 1570
Catharina NN.
10 675. NN.,
Catharina, * Sontra, + Sontra 13.09.1625
oo Sontra 1570 Christian Rohrbach
10 676. Hoffmann, Valtin, Metzgermeister, * Sontra, + Sontra 1634
hat für 125 fl. ein Haus in der Herrengasse gekauft, zahlt 5 alb. Pf. für sein Haus, zahlt 4 alb. Pf. von einem Land an dem Rechtebach, liegt 1652 wüst, 1634 abgebrannt, 1618-34: zahlt Unschlitt (tierisches Fett zur gewerblichen Verwendung) von der Fleischhütte
oo Sontra 1600
Catharina NN.
10 677. NN.,
Catharina, * Sontra, + Sontra
oo Sontra 1600 Valtin Hoffmann
10 678. Soldan, Ditrich, Krämer, Bürgermeister, * Sontra, + Sontra 09.1626
zahlt 1598-1630 Pf. für Haus und Hof am Markt, zwischen Hans Brombeer und Marx Sippel gelegen, Bürgermeister Andr.Bornhausen zahlt 5 fl. Lehngeld, weil er D.S. Sohn seines Pflegebedürftigen Haus am Markt für 600 fl. an einen Krämer aus Süß (Gg. Sch) verkauft hat, hat 1610 seines Bruders Haus für 400 fl. in Besitz genommen, J.H. und M.R. haben Ditrich Sodans Anteil von Rittershain gekauft
oo Sontra 1595 Kunigunde NN.
10 679. NN., Kunigunde, + Sontra 08.09.1626
oo Sontra 1595 Ditrich Soldan
10 720. Storch, Melchior, Bäckermeister, * Sontra, + Sontra 09.1626
1588 in Bäckerzunft als Meister Storch, vielleicht Weiterführung des Mutternamens, P.Rüppel aus Rockensüß hat M.Rs Tochter geheiratet, Kirchenbuch aber M. Storchs Tochter, Pfarrgefälle 1634: zinst von der Breitwiese, 1634 abgebrannt, zahlt mit R. Brombeers Witwe Pf. für ihre Häuser und Höfe zwischen H. Landefeld und B. Siel gelegen.
oo Sontra 1587
Gertrud NN.
10 721. NN.,
Gertrud, * Sontra, + Sontra 15.09.1626
oo Sontra 1587
Melchior Storch
10 722. Möller, Hans, Bader, * Sontra, + Sontra
1601-: H.Möller zahlt R. (zwischen Hans Spilner jun. und Hans Atterodt), 1634 nicht abgebrannt
oo Sontra 1606 Ursula NN.
10 723. NN., Ursula, * Sontra, + Sontra
oo Sontra 1606 Hans Möller
10 724. Corrumpf, David, * Sontra 1564, + Sontra
11.10.1633
oo Sontra 1580
Catharina NN.
10 725. NN.,
Catharina
oo Sontra 1580
David Corrumpf
10 726. Formicarius,
Michael, Metropolitan, * Schmalkalden 1554, + Sontra 29.10.1621
von geringen Eltern in Schmalkalden geboren, ein Bruder Christoph ist bekannt, der 1605 als Pfarrer in Rotenburg/F starb. M.F. hat wahrscheinlich die Schule in Vacha, wie sein Bruder besucht und war 1592-1602 Pfarrer in Hundsbach in der Pfalz und 1602-03 als Pfarrer in Mitteldexbach in der Pfalz, 1603-05 vertrieben. Als sein Bruder 1605 starb, kam er als Pfarrer nach Rotenburg/F, da ihm das Klima aber nicht zuträglich war, tauschte er die Stelle mit dem Pfarrer Johs. Steinius von Sontra.
oo Lahr 1580 Sara Theisbeck
10 727. Theisbeck, Sara, * Lahr, + Sontra
01.06.1626
oo Lahr 1580 Michael Formicarius
10 732. Richard, Joachim, Fruchtstürzer, * Sontra, + Sontra 07.08.1623
Zollpächter, Ratsherr, Bürgermeister, 1588: Elias Hasels Haus "an schulch" angenommen und 150 fl. gezahlt, zahlt Zinsen 1620 für Darlehen über 20 fl., 25 fl., 1672: Erben zinsen wegen J.Rs. Graben
oo Sontra 1585
Dorothea NN.
10 733. NN.,
Dorothea, * Sontra, + Sontra 01.11.1626
oo Sontra 1585 Joachim Richard
12 128. Gluntzer, Heintz, Landwirt, * Gungelshausen 1538, + Gungelshausen 17.12.1610
12 130. Kauffman, Clas, + Gungelshausen 1601
12 136. Hooß, Johannes, Bauer, * Leimbach um 1565, + Leimbach 15.07.1616
Inhaber des väterlichen Hofes (ein Viertel des Unterhofs, heute Nr. 4), Inhaber des Mittelleimbachschen Zehnten lt. Revers vom 26.10.1635, 1584 Zeuge, klagt 1608 wegen Beleidi gung seiner Frau gegen Curt Corells Knecht, erscheint 1685-92 im Forstregister, war der reichste Bauer in Leimbach, dessen Gut auf 2000 Gulden geschätzt wird. Nr. 3560 aus AL Mali TL Sepp, Nr 244 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm.
oo Leimbach 1584 Elisabeth (Leisa) Dickhaut
12 137. Dickhaut, Elisabeth (Leisa), * Ransbach 1565, + Leimbach 18.10.1616
Nr. 3561 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 245 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea
Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm, AL Grimmell 2628/29, AL Weber 620/21, AL Mardorf 3936/37
oo Leimbach 1584 Johannes Hooß
12 138. Corell, Menges, Bauer, * Leimbach, + Leimbach 07.08.1626
Nr. 3562 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 246 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm
oo ... NN.
12 139. NN., ..., + Leimbach 22.05.1616
Nr. 3563 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 247 aus AL Pierson, der Märchenfrau Dorothea Viehmann geb. Pierson, der Gebrüder Grimm, AL Grimmell 2630/31, AL Weber 622/23
oo Menges Corell
12 232. Kersting, Barthold, Pfarrer, * Grebenstein 1552, + Westuffeln 12.06.1618
Pfarreradjunkt zu Westuffeln 1611-1618, Pfarrer in Niedermeiser 1573-1611, Student in Rostock 1571 [1600 als "Anwöhner" [nicht ansässig] Grundbesitzer in Grebenstein, ererbt von Johann Kersting Grundstücke
oo Gertrud N.N.
12 233. N.N., Gertrud, + Grebenstein 26.03.1638
oo Barthold Kersting
12 234. Fredicken, Steffan, * Grebenstein, + Grebenstein
12 840. Schneegass, David(Veit), * Pfullendorf 1605, + Pfullendorf 28.10.1672
oo
Catharina NN.
12 841. NN.,
Catharina
oo
David(Veit) Schneegass
14.
Ahnenreihe
16 384. Reiffurth, Hans, Bierschenk, * Eschwege, + Eschwege
16 386. Freund, Wigand, * Eschwege, + Eschwege
16 400. Spilner, Lorentz, * Eschwege, + Eschwege
16 524. Diede, Friedrich, * Niederhone, + Eschwege 24.04.1612
Bürger zu Eschwege, Nr. 5004 aus AL Bartholomäus, Nr. 3256 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
16 542. Gemeling, Ciliax
16 624. Osius, Hans, Bauer, + 1676-81 Datterode
im Mannschaftsregister Datterode von 1575 genannt; besitzt das "Schneiderhenngut" und andere Ländereien und zinst daraus der Kirche; er zahlt 1576 Zinsen
oo Orthia
N.N.
16 625. N.N.,
Orthia
1581 zahlt sie Zinsen, anstelle ihres + Ehemannes
oo Hans Osius
16 626. Reinmann, Johannes, Kapitän
oo Elisabeth Trommenschläger
16 627. Trommenschläger, Elisabeth
Die althessischen Pfarrer der Reformationszeit, von O. Hütteroth, 2. Teil, S.255
oo Johannes Reinmann
17 008. Klercke, Wilhelm, * Eschwege ?, + Eschwege
17 080. Laubinger, Jürgen, * Vilseck/Oberpfalz 1506, + Hirschau/Oberpfalz
immatrikuliert in Leipzig 1524, Nr. 2336 aus AL Bartholomäus, Nr. 5240 aus AL Grimmell
oo Hirschau/Oberpfalz 1530 Anna Rott
17 081. Rott, Anna, * Hirschau/Oberpfalz 1508, + Hirschau vor 1548
oo Hirschau/Oberpfalz 1530 Jürgen Laubinger
17 084. Treffurt, Valentin, * Eschwege, + Eschwege
17 112. Sag, Claus
Claus Sag ist 1553 als Brauer notiert
17 116. Grau, Christian, Pfarrer, * Spangenberg 1523, + Allendorf/Werra 15.03.1600
1546 Pfarrer in Spangenberg, seit 1560 in Allendorf an der Wera, Superintendent im Bezirk Werra, Nr. 1052 aus AL Bartholomäus, Nr. 3213 aus AL Weber -Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo
Allendorf/Werra 1551 Barbara Corper
17 117. Corper, Barbara, * Allendorf/Werra 1530, + Allendorf/Werra 1568
Nr. 1053 aus AL Bartholomäus, Nr. 3213 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo I. Allendorf/Werra 1551 Christian Grau, II. Henrich Ihringk
17 118. Gercke, Georg, Rentmeister, Mühlenbesitzer, Holzgrebe, * Kassel, + Allendorf/Werra 31.05.1588
Nr. 1054 aus AL Bartholomäus, Nr. 3220 aus AL Weber -Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Engelrod bei Ullrichstein 1550 Elisabeth Müller
17 119. Müller, Elisabeth, * Engelrod bei Ullrichstein, + Allendorf/Werra 30.05.1588
oo Engelrod bei Ullrichstein 1550 Georg Gercke
17 152. Lieberknecht, Hans, Stadtknecht, * Eschwege 1538, + Eschwege
17 200. Ihring, Berthold, Bürgermeister, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 04.01.1593
1576 Bürgermeister, siehe Nr. 15048 aus AL Salzmann.
Nach F.W. Strieder gibt im Mellander in der "Jacosa" Teil 2, S. 311, erschienen Frankfurt am Main 1626 das Lob eines kluge, leutseligen und verdienten Mannes. Dagegen wird er in Urkunden über eine Erbauseinandersetzung 1580 ein "unruhiger mutwilliger Zanker" genannt.
Schwerlich war seine Gattin eine Corper, wie Strieder angibt, zumal sie dann namens- wenn nicht gar personengleich mit der Frau seines Bruders Heinrich wäre.
Dagegen ist urkundlich belegt, dass er eine leibliche Schwester der Gattin Superintendenten Christian Grau zur Frau hatte. Sie muss also eine geborene Goedecke (Goddecke) gewesen sein; vgl Band 54 S. 294
oo Barbara Goedecke

17 201. Goedecke, Barbara
oo Berthold Ihring
17 232. Döhle, Berlt
17 504. Knierim, Hans, Brauer, * Eschwege, + Eschwege vor 1606
wohnte am Stad in Eschwege, erw. im Malzregister 1558/9
19 008. Gille, Christoph, Schulmeister, Pfarrer, + Allendorf/Werra 09.10.1578
19 010. Rotfux, Martin, Metzger, + Allendorf/Werra 03.04.1593
Obervogt der Metzgerzunft um 1580, Nr. 1602 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Martha NN.
19 011. NN., Martha
noch 1603 als Witwe erwähnt, Nr. 1603 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Martin Rotfux
19 012. Gundlach, Hans, Bürgermeister, * Allendorf/W ?, + Allendorf/Werra 01.11.1607
1597 Ratsschöffe, 1601 Bürgermeister, Nr. 1604 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Elisabeth Dietz
19 013. Dietz, Elisabeth, + Allendorf/Werra 04.1619
Nr. 1605 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Hans Gundlach
19 014. Grau, Adam, Pfarrer, * Allendorf/Werra 1565, + Allendorf/Werra 06.04.1637
1583 immatrikuliert in Marburg, 09.03.1584 in Helmstedt, 13.02.1587 in Wittenberg, Mag. Rektor zu Allendorf 1593, Pfarrer zu Kleinvach 1596-1637, Nr. 1606 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Allendorf/Werra 1592 Ottilie Strecker
19 015. Strecker, Ottilie, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 20.03.1637
Nr. 1607 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo
Allendorf/Werra 1592 Adam Grau
19 016. Ihring(k), Cornelius, Pfännersalzgrebe, + Allendorf/Werra 16.01.1620
mit seinen Brüdern Christian und Bertold genannt; auch 1596 mit seinen Brüdern in einem Verzeichnis zu einem Bericht der "gemeinen Pfänner" verzeichnet; ebenso in den Lehensreversen von 1593 und 1607 "über das Gehölze in der Tolßbach zwischen der Heyligen Holtze zu Hützerode und dem Gehöltz, so der Gauler ist, gelegen, mit aaler seyner Zubehörungen, zu rechtem Lehen, auf Söhne und ob sie deren nicht hatten, alsdann auf die Töchter;" auch mit Curt, Hans, Hermann und Christoph Iring, + Bertholds
oo N.N. Gille
19 017. Gille, N.N., * Allendorf, + Allendorf
oo Cornelius Ihring(k)
19 018. Gercke, Christian, Holzvogt, * Allendorf/Werra 1564, + Allendorf/Werra 07.08.1623
immatrikuliert in Marburg 1582, in Helmstedt 1583/84, seit 20.01.1608 Rentmeister zu Sooden, Holzvogt zu Sooden, stiftete, um die tillyschen Truppen vom Plündern abzuhalten, eine Goldkette und 14 vergoldete Trinkbecher, Nr. 1610 aus AL Weber - Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Allendorf/Werra 1590 Elisabeth Heinemann
19 019. Heinemann, Elisabeth, * Fritzlar, + Allendorf/Werra 03.07.1608
Nr. 1611 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Allendorf/Werra 1590 Christian Gercke
19 020. Wagner, Gabriel, Pfarrer, * Allendorf/Werra 1582, + Jestädt 12.11.1639
1599 immatrikuliert in Leipzig, seit 22.08.1607 Pfarrer zu Albungen bis 1635,
dann Jestädt.
oo Allendorf/Werra 1606 Ottilia Zahn
19 021. Zahn,
Ottilia, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
oo Allendorf/Werra 1606 Gabriel Wagner
19 022. Münscher, Hans, * Rotenburg/F, + Allendorf/Werra
oo Katharina NN.
19 023. NN., Katharina, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 29.09.1639
oo Hans Münscher
19 024. Storm, Heinrich, Land- u. Gespannbesitzer, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
19 036. Tietzemann, Assmann, * Eschwege, + Eschwege
19 072. Holtzapfel, Ties, * um 1525, + nach 1595
19 080. Kannenberg, Johannes, Bürgermeister, * Lauterbach, + Kassel 24.03.1573
Hansegrebe ,Hansegrebe, Bürger zu Kassel seit 1532 ( ist vielleicht ein Enkel des Vogts Conrad Kannenberg aus Lauterbach), Nr. 10000 aus AL Bartholomäus
oo Kassel ... N.N.
19 081. N.N., ..., * Kassel, + Kassel 31.07.1572
oo Kassel Johannes Kannenberg
19 082. Mentzerich, Lazarus, * Eschwege, + Eschwege vor 1585
Nr. 10002 aus AL Bartholomäus
19 360. Zülch, Peter, * Sontra 1500, + Sontra 1582
oo Sontra 1530 NN Stutzmann
19 361. Stutzmann, NN, * Hersfeld
oo Sontra 1530 Peter Zülch
19 692. Vogeley, N.N.
alte Eschweger Familie, seit 1485 im Rat
19 694. Schreiber, Hans, + vor 1586 in Eschwege
oo N.N. Werner
19 695. Werner, N.N., * Eschwege, + Eschwege
oo Hans Schreiber
19 712. Heinemann, Conrad
Lt. Stammtafel von Kurt Holzapfel war Conrad Heinemann „1514 am Markt“
19 716. Werner, Otto, Rentmeister, * Eschwege, + Eschwege ?
als Vater wahrscheinlich, da das 4. Kind Heinrich war, 1533 immatrikuliert in Marburg,28.02.1549 Rentmeister in Eschwege, 1553 Bürgermeister in Eschwege, Siegel im StA.M. von 1553 ist Unterschrift vorhanden, Nr. 14566 aus AL Salzmann
oo Margarethe Rückersfeld


19 717. Rückersfeld, Margarethe, * Homberg/Efze
1581-93 genannt, Nr. 14567 aus AL Salzmann
oo Otto Werner
19 728. Reinmann, Hans, Hauptmann, * Waldkappel 1515, + Waldkappel
Bürger in Waldkappel, hat Anteil am Sansenschen Beneficium, Hauptmann Reinmann gründete am 08.03.1553 in Paris eine Familienstiftung. Noch heute besteht diese Stiftung, Nr. 10256 aus AL Bartholomäus, Nr. 8720 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Waldkappel 1515 Elsbeth Müller
19 729. Müller, Elsbeth, * Waldkappel 1490, + Waldkappel
Nr. 8721 Aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Waldkappel 1515 Hans Reinmann
19 730. Riebel, Claus, * Waldkappel, + Waldkappel
Nr. 8722 aus AL Bundespräsident Heinemann
19 768. Hutteroth, Hans, Lohgerber, * Eschwege 1500, + Eschwege 31.03.1579
oo Eschwege 1530 Anna NN.
19 769. NN., Anna, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 1530 Hans Hutteroth
19 856. Becker, Hans, Brauer
1553 erwähnt
20 056. Lappe, Caspar, * Waldkappel ?, + Waldkappel ?
20 264. Bang, Gerlach
wird belehnt 1543 gleich seinem Bruder Guntram mit der Hälfte des Gutes Hilbringhausen, dessen andere Hälfte beider Vater Guntram inne hatte
20 268. Kornmann, Severin, Ratsherr in Kirchhain, + vor 1555
Goethe Ahn Nr. 484
oo Catharina Langwasser
20 269. Langwasser, Catharina
oo Severin Kornmann
20 352. Hüther, Jacob
1506 Student in Erfurt
1527 urkundlich in Eschwege erwähnt
20 356. Scheffer, Jacob
20 360. Freund, Wiegand, Ratsmeister, * Eschwege, + Eschwege
1492 Schöffe in Eschwege, 1500 Ratsmeister
20 362. Ihring, Berthold, Schöffe, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 1467, + Allendorf/Werra 1532
immatrikuliert in Erfurt 1487, 1502 Schöffe, 1521 ff Bürgermeister in Allendorf, Ehevertrag vom 30.01.1508, am 20.01.1516 wurde von ihm der Rode`sche Anteil des Gehölzes am Dolzbach erworben, welches bis heute Iringsberg heißt.
oo I. Allendorf/Werra 1500 Catharina Hüter, II. Allendorf/Werra 30.01.1508 Anna Fischer

20 363. Hüter, Catharina, * Eschwege, + Allendorf/Werra 1508
oo Allendorf/Werra 1500 Berthold Ihring
20 400. Glim, Jacob
Milton Rubincam 1953 in „The familily of Balthasar Gleim,
of Eschwege“ in Nachlaß Kurt Holzapfel, Stadtarchiv Eschwege
Quellen: Horst Gleim, Mannheim
21 348. Rohrbach, Heinz, * Sontra, + Sontra 1564
lehnt dem Hans Herold für 1 Garten an der Weidengasse und für 1Garten am Siechenhaus, der E. Bach für 1 Acker am Rodenberg, dem Dr. Georg und H. Fleischhauer für 1 Acker vor der Burg Welda, dem E. Hasel für 1 Acker bei der Wichtelgrube, dem Landgrafen und denen von Diede für das Fischbachsgut, 1 Acker beim Klingenberg, 1 Wiese hinter der Stadt, 2 Äcker beim alten Schacht, usw.
oo Sontra 1520 ... NN.
21 349. NN., ...
oo Sontra 1520 Heinz Rohrbach
21 356. Soldan, Paul, Krämer, * Sontra, + Sontra 1604
1576 Hänselmeister, 1564-95 zahlt er Pf. für Haus und Hof am Markt über Jörge Schüßler gelegen, hat von Hans Storch 1 Haus für 120 fl. gekauft, Martin Rohrbach hat 1588 von P.S. ein Haus für 150 fl. gekauft, usw.
oo Sontra 1560
... NN.
21 357. NN.,
...
oo Sontra 1560
Paul Soldan
24 256. Glüntzer, Heintz, Lanwirt, * Gungelshausen 1510, + Gungelshausen 1574
24 272. Hoße, Henn, Bauer, * Leimbach 1520, + Leimbach 1583
Inhaber eines Viertels vom Unterhof (Vätteshof) der noch 1557 in nur 2 Teile geteilt ist, aber im Dorfbuch von 1570 schon 3 Haushaltungen zählt, erw. 1552-82, 1576 Zeuge, Nr. 7120 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 5256 aus AL Grimmell
24 274. Dickhaut, Heinz
24 276. Korel, Heintze, Bauer, * Leimbach 1520, + Leimbach 1556
Bauer auf Hof Nr. 1, erw. 1542-56, Sommer-Kurts Stiefsohn, Nr. 7124 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 5660 aus AL Grimmell
24 464. Kersting, Johann, Bürger zu Grebenstein 1569, * Grebenstein 1525, + Grebenstein 1595
in den Salbüchern von 1554 und 1571 gen., 1543 in der hess. Musterungsliste gen. mit seinem Bruder Jurgen Kersting eine Pike, 1569 als Einwohner erwähnt
oo Ilsa ...
24 465. Ilsa, + Grebenstein nach 1600
1600 als Witwe genannt
oo Johann Kersting
15. Ahnenreihe
32 768. Reyffart, Lodewicus, * Eschwege, + Eschwege
wird 1503 und 1516 in den Abrechnungen der Eschweger Schultheißen 1449 -1520 erwähnt, 1507 urkundlich erwähnt.
Eschwege 1507 Sept. 24.
Elyzabeth de Holtdorff, Aebtissin, Lysa de Blomensat, Priorin (priorissa), Scholastica Dergoloe, >>sacristana<<, Margarita Luningen, >>cantrix<<, und der ganze Konvent des Klosters St. Cyriaxberg (monasteriimontis s.Ciriaci) zu Eschwege, vom Orden s. Benedicti, Mainzer Diözese, erklären, daß vor ihnen erschienen sind der Prior Pater Petrus de Grunberg, P. Johannes de Wolffhagen, >>sacre theologielector<< und Subprior, P. Henricus de Hombergk, >>sacristanus<<, P. Adam de Dreffort, >>procurator<< der Augustiner zu Eschwege, und zwei Briefe mit dem anhängenden großen Siegel des Cyriaxstiftes vorgelegt haben, von denen der eine handelt über 32 ß, welche die Augustiner jährlich dem Stift zu geben pflegten, der andere über 2 Aecker bei Swebeda, beides hatten die Augustiner einst von dem Cyriaxstift gekauft. Diese Briefe haben die Augustiner jetzt zurückgegeben mit der Bitte, ihnen ihre Auslagen und die dafür gezahlten 30 rhein. Fl. nach ihrer oder redlicher Leute Schätzung zurückzugeben. Bei den darauf von dem ganzen Konvent des Stifts mit seinen Familiaren und Freunden gepflogenen Beratungen ist man mit Rücksicht auf die Mühen, Kosten und Beschwerden, welche die Augustiner zur Zeit der Reformation des Cyriaxstifts und auch nachher freiwillig und gefälligerweise (favorabiliter) getragen haben, dahin übereingekommen, daß das Cyriaxstift auf alle Rechte aus den beiden Urkunden verzichtet, so daß die darin genannten Güter für immer an die Augustiner übergehen. Diese haben dagegen 32 ß Erbzinsen an das Cyriaxstift übertragen, nämlich: 2 ß von dem Hause des Claus Schincz, gelegen an der Straße (platea) >>An dem Stade<<, zwischer der >>Setlersgassen<< (vicus sellatorum) und dem Hause der Margrethe Groß; 2 ß von dem Hause des Curd Grunczenbach am Kohlenmarkt (in foro carbonum) zwischen den Häusern von Johannes Bebendorff und Henricus Meler;3 ß von dem Hause des Heincze Thomesbruck am Steinweg (in strata lapidea) zwischen den Häusern von Tolde Rosdorff und der Judengasse (vicus iudaicus); 2 ß von dem Haus des Langenhans Glyme >>in dem brule<< zwischen den Häusern des Curd Grunczenbach und Herman Teysting;3 ß von dem Haus des Henckel Herwyg in der >>Netergasse<< zwischen den Häusern von Rebeß und Dickehut; 3 ß von dem Hause des Claus Kobolt in der Brüderstraße (platea fratrum) zwischen Curdt Scheybehenne und Hans Ostertagk; 10 ß von dem Hause der Anna Konemund in der Töpfergasse (in vico erariorum, der toppergassen) zwischen Hanso Manegolt und Lodewicus Reyffart; 10 ß von dem Hause des Herman Roubeß in der Neustadt (nova civita) zwischen Curdt Hobeman und Hanß Lup.Zeugen bei der Abmachung (pactum): Die >>domina reformatrix<< von St. Cyriaxberg Benedicta de Glane, Aebtissin des Klosters Osen, Henricus Gruben, Beichtvater (confessor) und >>reformator<< in Osen, Gotfridus Gruben, >>prefectus<< daselbst.
Zeugen bei diesem schriftlichen Vertrage (tractatus< <: Ciriacus Huter, Ratsherr und Bürgermeister von Eschwege, als landgräflicher >>procurator<<, >>provisor<< und >>conservator<< des Stifts >>in secularibus negociis<< eingesetzt von Conradus Waldensteyn, hessischem Obersthofmeister (magister curie principalis).
Siegler: Die Aussteller mit dem Aebtissinnen- und dem Kapitelsiegel und Benedicta de Glane, die der ganzen Verhandlung von Anfang bis zu Ende beiwohnte, mit dem Offiziatssiegel.
Datum: In Eschwegen aput nostrum monasterium montis s.Ciric feria sexta post Mathei apostoli.
Ausgefert. auf Pergament mit 3 anh. Siegeln (1 teilweise, 2 und 3 wenig beschädigt). Rückw. gleichzeitiges Regest und die Signatur D 18.
Die Familie Reuffurth, auch Reffert, Reyffert, Ryfforth, Reyffart, Reyford, Reyfert, Reyfirt, Reynfart kommen nach Hochhuth, "Alte Eschweger Familien" in "das Werratal" 1929 S. 21 ff und Schminke-Stenell, "Geschichte der Stadt Eschwege" schon 1472-1500 in Eschwege vor, Henne 1491-1507, Hans 1490-1510, Niederhone 1502, Curt 1502, Kirstan (Niederhone) 1502. Hieraus kann geschlossen werden, daß diese Familie schon lange vorher in Eschwege ansässig war. Eine weitere Verfolgung ist aufgrund fehlender Daten nicht mehr möglich.
Herkunft:
Die Vorfahren sollen aus Hessen stammen und zum Teil auch mit dem Namen Reiffurth auftauchen. Das ist ein Hinweis auf eine sogenannte entrundete Sprechweise, die vor allem in Hessen in ostmitteldeutschen Dialekten vorkommt. Aus dem "eu" wird durch einen "spitzen Mund" "ei".
Bedeutung: Zoder hat eine Erklärung zu dem Namen, den er unter Reiffart oder Reufert behandelt. Demnach ist Reiffard oder Raiferd die Grundform des Namens. Sie geht zurück auf den alten Vornamen Riegfried. Das Rieg in dem Namen wird zu Reich. Alles zusammen ist im Laufe der Zeit zu Reichfried und daraus später dann Reifard geworden. Der Name stammt also von einem alten Vornamen aus dem germanischen Rieg, das später zu "reich-" und "-fried" wird.
Aus Riegfried wird im hochdeutschen Raum also Reichfried, im hessischen Dialekt aber wird daraus Riechfried. Das ist die Vorlage zu Riffarth, Reifferd, Reufferd und Reuffurth als Weiterentwicklungen des Namens.
Nach Hans Balow, "Deutsches Namenslexikon" sind mehrere Namensdeutungen möglich: Reifert, ein Ortsname im Rheinland Reifert (alt Riferode), oder Reinefarth, bzw. Renfert oder Refardt von dem altem Vornamen Reinfried (Reginfrid).
So läßt die Namensdeutung doch noch einige Rätsel offen.
Noch heute existiert der Name in folgenden Schreibweisen weiter:
Reuffurth, Reuforth, Reufarth, Reifart, Reifarth, Reifert, Reiferth, Reiffarth, Reiffert, Reiffurth, Raifarth, Rayford, Riffart, Riffarth, Riffort etc.
oo Horche NN.
32 769. NN., Horche, * Eschwege, + Eschwege
oo Lodewicus Reyffart
33 048. Diede, Quirin, * Niederhone 1500, + vor 15.12.1587 Kassel
+ vor 15.12.1587 in Cassel, 1520 in Niederhone mit 2 Hufen belehnt, die zuvor sein Vater zu Lehen hatte, seit 1535 Diener an der landgräflichen Kellerei in Cassel, Schreiber des Hermann Sinolt, Nr. 6512 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Kassel ? Katharina Sinolt
33 049. Sinolt, Katharina, * Kassel ?, + nach 1.11.1596 Kassel
nach 01.11.1596 in Cassel, Nr. 10009 aus AL Bartholomäus, Nr. 6513 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke inLich
oo Kassel ? Quirin Diede
34 160. Laubinger, Christoph, * Vilseck/Oberpfalz 1466, + Vilseck/Oberpfalz 1524
belehnt vom Bischof von Bamberg 1506-24, Nr. 4672 aus AL Bartholomäus, Nr. 10480 aus AL Grimmell
34 162. Rott, Hans, Richter, Pflegeamtsverwalter, * Hirschau/Oberpfalz 1480, + Hirschau/Oberpfalz 1552
34 168. Treffurt, N.N., * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 1490 Engel Heukeroth
34 169. Heukeroth, Engel, * Eschwege, + Eschwege
oo Eschwege 1490 N.N. Treffurt
34 232. Grau, Johannes, Rentmeister, * Braach/Rotenburg/F 1488, + Spangenberg 09.08.1560
Nr. 5144 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Spangenberg 1522 ... N.N.
34 233. N.N., ..., * Spangenberg, + Spangenberg 1524
Nr. 2105 aus AL Bartholomäus
oo Spangenberg 1522 Johannes Grau
34 234. Corper, Martin, Ratsherr, * Allendorf/Werra, + Allendorf vor 1585
berechnet 1572-77 die Hospitalrechnungen in Allendorf, Nr. 2106 aus AL Bartholomäus, Nr. 5146 aus AL Grimmell, Ahnenliste Ritter, Az. 10042
34 236. Gercke, Vollmer, Fuhrunternehmer, * Alsfeld, + Cassel
Besitzer der Schützmühle in Alsfeld, Nr. 2108 aus AL Bartholomäus, Nr. 6160 aus AL Grimmell
oo Kassel 1520 Katharina Fürstenwalde
34 237. Fürstenwalde, Katharina, * Kassel, + Kassel
oo Kassel 1520 Vollmer Gercke
34 238. Möller, Johannes, * Orb, + Engelrod bei Ullrichstein 01.08.1563
Riedeselscher Schreiber zu Eisenach, seit 1531 Frühmesser zu Engelrod, zuletzt
Schultheiß, Nr. 2120 aus AL Bartholomäus, Nr. 5162 aus AL Grimmell, wird 1531 mit dem Frühmeßgut zu Engelrod (Kr. Lauterbach) belehnt, zuletzt Riedeselscher Amtsschultheiß ebd
oo Orb 1520 Margarete N.N.
34 239. N.N., Margarete, + Engelrod bei Ullrichstein
erwähnt 1531
oo Orb 1520 Johannes Möller
34 304. Liberknecht, Hans
35 008. Knierim, Ernst, * Eschwege, + Eschwege
38 016. Gille, Hermann, Gemeindevormundt, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
im Pfännerausschuss 1539
38 020. Rotfux, Barthold, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
besitzt 1527 am Rotenstein 3 Gärten in Allendorf, schon 1477 ist der Name
Rotfux in Sooden Allendorf belegt
38 024. Gundlach, Christian, Ratsschöffe, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
1574 als Ratsschöffe erwähnt
oo Anna Waldis
38 025. Waldis, Anna, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
oo Christian Gundlach
38 026. Dietz, Christian, Pfänner, * Allendorf/W ?, + Allendorf/Werra
38 030. Strecker, Henrich, Pfänner, * Heiligenstadt, + Allendorf/Werra 1604
Bürger 1586 in Heiligenstadt, später Pfänner in Allendorf an der Werra
oo Margaretha Waldis
38 031. Waldis, Margaretha, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
Schwester des Pfarrers Ädidius Waldis in Gronau
oo Henrich Strecker
38 032. Ihringk, Henrich, Schöffe, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 1520, + Allendorf/Werra 1575
immatrikuliert in Erfurt 1537, 1579 Bürgermeister in Allendorf, 1553 Schöffe in Allendorf, am 10.04.1561 geht das Lehen seines Vaters auf ihn und seinen Bruder Bertold über, Siegel in Samthofgerichtsakte am 01.09.1563 im Marburger Staatsarchiv, Nr. 7524 aus AL Salzmann
oo Barbara Corper


38 033. = 17 117. Corper, Barbara
38 036. Gercke, Georg, Salzgrebe
oo Elisabeth Möller
38 037. Möller, Elisabeth, + 31.05.1588
oo Georg Gercke
38 038. Heinemann, Hermann, Wollhändler, * Willingen um 1560, + Allendorf/Werra 1616
verfügte über ein für die damalige Zeit beträchtliches Vermögen.
1616 Bürgermeister in Fritzlar, erklärt vor dem Mainzer Bischöflichen Gericht, daß er bei der Augsburger Konfession bleiben wolle und bekam Ausweisungsbefehl, Nr. 3734 aus AL Salzmann
oo Elisabeth Reinemann
38 039. Reinemann, Elisabeth, * Wildungen um 1565, + Wildungen 08.10.1627
zieht als Witwe wieder nach Wildungen zurück.
ihre noch gut erhaltene Grabplatte liegt auf dem alten Friedhof in Wildungen.
"ANNO 1627 DEN 8. OCTOBR. IST ELISABETH WEIL: DES EHRENVEST:: WOLVORNEHMEN HERMANN HEINEMANN BURGERMEISTER ZU FRITZLAR WITTIB GOTT ...H... VERSCHIEDEN ALTERS IM 63 ..."
1627 Sie vermachte der Stadt ein Kapital, aus dessen Zinsen studierende Wildunger unterstützt werden sollten.
oo Hermann Heinemann

38 040. Wagner, N.N., * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
wohl ein Bruder des Holzvogts Johann Wagner in Allendorf an der Werra
38 042. Zahn, Paul, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1607
Bürger zu Allendorf
oo Katharina NN.
38 043. NN., Katharina, + Allendorf/Werra 1620
oo Paul Zahn
38 044. Muntscher, Hen der Alte, * Hersfeld, + Hersfeld
1578 Bürger in Hersfeld
38 144. Holzapfel, Hans, * um 1500, + nach 1569
Er war Besitzer von Wald im Schlierbach
„Stammtafel der Familien Holzapfel aus Eschwege“ im Nachlaß Holzapfel im Stadtarchiv Eschwege
38 164. Mentzerich, Hans, Brauer, * Eschwege, + Eschwege
1553 brauberechtigt zu Eschwege, Nr. 20004 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege N.N. Freund
38 165. Freund, N.N., * Eschwege, + Eschwege
Nr. 20005 aus AL Bartholomäus
oo Eschwege Hans Mentzerich
38 720. Zülch, Johannes, * Sontra 1470, + Sontra 1564
oo Sontra 1500 NN. Heygenrodt
38 721. Heygenrodt, NN., * Sontra, + Sontra
oo Sontra 1500 Johannes Zülch
39 390. Werner, Simon
1562 Bürger zu Eschwege
oo Catharina Ihring
39 391. Ihring,
Catharina, + vor 1567
oo Simon
Werner
39 424. Heinemann, Claus
Eine Verbindung von Claus H. zu Conrad ist nicht dokumentiert.
Lt. Stammtafel von Kurt Holzapfel war Claus Heinemann „1503 ‚Diedemann’ und Besitzer von Land bei Jestädt“.
39 434. Rückersfeld, Baltzer, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze
genannt 1516-68, 1529 ff, 1534 ebda. Bürgermeister, wohl noch 1571 im Leben, 1533 wurde ihm als Bürgermeister und Bürgermeister Johann Fischbach "Herr Wendel sein Bürger Gerechtigkeit ausgericht"; 1534 desgl. Johannes Kortrock Bürgerson bei ihm und Johann Lantzen, Nr. 29134 aus AL Salzmann
oo
Catharina Meyer
39 435. Meyer,
Catharina, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze
1568 genannt, 02.01.1571 Patin von Catharina Thaurer, Nr. 29135 aus AL Salzmann
oo Baltzer Rückersfeld
39 456. Reinmann, Martin, * Waldkappel 1460, + Waldkappel
Bürger zu Waldkappel um 1460, Nr. 17440 aus AL Bundespräsident Heinemann
39 458. Müller, Kurt, * Waldkappel, + Waldkappel
Bürger zu Waldkappel bei Eschwege, er und seine Frau wohnen im 14. Jahrhundert in der Obermühle zu Waldkappel, Sohn Dr. Hartung (Müller) war Domherr zu Erfurt. Stifter der Hartungschen Stipendien, Nr. 20514 aus AL Bartholomäus, Nr. 17442 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Waldkappel 1480 Katharine Sansen
39 459. Sansen, Katharine, * Waldkappel 1460, + Waldkappel
Nr. 17443 aus AL Bundespräsident Heinemann
oo Waldkappel 1480 Kurt Müller
39 536. Heydenrod, ..., * Eisenach, + Eschwege
40 528. Bang, Guntram
ist 1527 Schöffe in Hallenberg, wird belehnt 29.8.1543 durch Jost Gaugrebe den Älteren zu Goddelsheim mjit dem halben Gut in Hilbringhausen, das vordem Dippel BANG besaß
40 536. Kornmann, Reitz Heinritze, Bürgermeister, * Amöneburg vor 1472, + Kirchhain 28.12.1542
ist 1526 Schöffe und 1511- 20 Bürgermeister in Kirchhain, er ist GOETHE -Ahn Nr. 968
oo 1500 Gela Menchen
40 537. Menchen, Gela, * Amöneburg um 1478
Goethe Ahn Nr. 969
oo 1500 Reitz Heinritze Kornmann
40 704. Hüther, Cyriakus, Bürgermeister
1473 – 1517 Sachverwalter der St. Zyriacus-Kirche.
Eschwege 1507 Sept. 24.
Elyzabeth de Holtdorff, Aebtissin, Lysa de Blomensat, Priorin (priorissa), Scholastica Dergoloe, >>sacristana<<, Margarita Luningen, >>cantrix<<, und der ganze Konvent des Klosters St. Cyriaxberg (monasteriimontis s.Ciriaci) zu Eschwege, vom Orden s. Benedicti, Mainzer Diözese, erklären, daß vor ihnen erschienen sind der Prior Pater Petrus de Grunberg, P. Johannes de Wolffhagen, >>sacre theologielector<< und Subprior, P. Henricus de Hombergk, >>sacristanus<<, P. Adam de Dreffort, >>procurator<< der Augustiner zu Eschwege, und zwei Briefe mit dem anhängenden großen Siegel des Cyriaxstiftes vorgelegt haben, von denen der eine handelt über 32 ß, welche die Augustiner jährlich dem Stift zu geben pflegten, der andere über 2 Aecker bei Swebeda, beides hatten die Augustiner einst von dem Cyriaxstift gekauft. Diese Briefe haben die Augustiner jetzt zurückgegeben mit der Bitte, ihnen ihre Auslagen und die dafür gezahlten 30 rhein. Fl. nach ihrer oder redlicher Leute Schätzung zurückzugeben. Bei den darauf von dem ganzen Konvent des Stifts mit seinen Familiaren und Freunden gepflogenen Beratungen ist man mit Rücksicht auf die Mühen, Kosten und Beschwerden, welche die Augustiner zur Zeit der Reformation des Cyriaxstifts und auch nachher freiwillig und gefälligerweise (favorabiliter) getragen haben, dahin übereingekommen, daß das Cyriaxstift auf alle Rechte aus den beiden Urkunden verzichtet, so daß die darin genannten Güter für immer an die Augustiner übergehen. Diese haben dagegen 32 ß Erbzinsen an das Cyriaxstift übertragen, nämlich: 2 ß von dem Hause des Claus Schincz, gelegen an der Straße (platea) >>An dem Stade<<, zwischer der >>Setlersgassen<< (vicus sellatorum) und dem Hause der Margrethe Groß; 2 ß von dem Hause des Curd Grunczenbach am Kohlenmarkt (in foro carbonum) zwischen den Häusern von Johannes Bebendorff und Henricus Meler;3 ß von dem Hause des Heincze Thomesbruck am Steinweg (in strata lapidea) zwischen den Häusern von Tolde Rosdorff und der Judengasse (vicus iudaicus); 2 ß von dem Haus des Langenhans Glyme >>in dem brule<< zwischen den Häusern des Curd Grunczenbach und Herman Teysting;3 ß von dem Haus des Henckel Herwyg in der >>Netergasse<< zwischen den Häusern von Rebeß und Dickehut; 3 ß von dem Hause des Claus Kobolt in der Brüderstraße (platea fratrum) zwischen Curdt Scheybehenne und Hans Ostertagk; 10 ß von dem Hause der Anna Konemund in der Töpfergasse (in vico erariorum, der toppergassen) zwischen Hanso Manegolt und Lodewicus Reyffart; 10 ß von dem Hause des Herman Roubeß in der Neustadt (nova civita) zwischen Curdt Hobeman und Hanß Lup.Zeugen bei der Abmachung (pactum): Die >>domina reformatrix<< von St. Cyriaxberg Benedicta de Glane, Aebtissin des Klosters Osen, Henricus Gruben, Beichtvater (confessor) und >>reformator<< in Osen, Gotfridus Gruben, >>prefectus<< daselbst.
Zeugen bei diesem schriftlichen Vertrage (tractatus< <: Ciriacus Huter, Ratsherr und Bürgermeister von Eschwege, als landgräflicher >>procurator<<, >>provisor<< und >>conservator<< des Stifts >>in secularibus negociis<< eingesetzt von Conradus Waldensteyn, hessischem Obersthofmeister (magister curie principalis).
Siegler: Die Aussteller mit dem Aebtissinnen- und dem Kapitelsiegel und Benedicta de Glane, die der ganzen Verhandlung von Anfang bis zu Ende beiwohnte, mit dem Offiziatssiegel.
Datum: In Eschwegen aput nostrum monasterium montis s.Ciric feria sexta post Mathei apostoli.
Ausgefert. auf Pergament mit 3 anh. Siegeln (1 teilweise, 2 und 3 wenig beschädigt). Rückw. gleichzeitiges Regest und die Signatur D 18.
oo Konne Ruland

40 705. Ruland, Konne
aus Homberg an der Efze
oo Cyriakus Hüther
40 724. Ihring, Hans, Pfännersalzgrebe, * Allendorf/Werra 1425, + Allendorf/Werra 1493
40 726. Hüter, Kurt, Ratsmeister, * Eschwege, + Eschwege
erwähnt 1465-1485
oo Eyle NN.
40 727. NN., Eyle, * Eschwege, + Eschwege
lebt noch am 09.06.1508 als Witwe in Eschwege
oo Kurt Hüter
40 800. Glyme, Hans, * Eschwege, + Eschwege vor 1529
erwähnt 1507
„Nach einer weiteren Urkunde des Augustinerklosters ruhen auf dem Haus des Langenhans Glym „ in dem brule“ 2 Pfg. Erbzinsen, die 1529 von `der Glimschen`, vermutlich der Witwe des langen Hans, gezahlt werden. Sie begegnet uns noch als `die Gliemen` in einem Verzeichnis der Eschweger, die Gehölz im Schlierbach besitzen, und vererbt diesen Besitz vermutlich ihrem Sohn Jacob, der 1536 an der gleichen Stelle erscheint.“
# Kurt Holzapfel, in „ Die Eschweger Vorfahren des Dichters Johann Wilhelm Ludwig Gleim.” in „Werraland“
Eschwege 1507 Sept. 24.
Elyzabeth de Holtdorff, Aebtissin, Lysa de Blomensat, Priorin (priorissa), Scholastica Dergoloe, >>sacristana<<, Margarita Luningen, >>cantrix<<, und der ganze Konvent des Klosters St. Cyriaxberg (monasteriimontis s.Ciriaci) zu Eschwege, vom Orden s. Benedicti, Mainzer Diözese, erklären, daß vor ihnen erschienen sind der Prior Pater Petrus de Grunberg, P. Johannes de Wolffhagen, >>sacre theologielector<< und Subprior, P. Henricus de Hombergk, >>sacristanus<<, P. Adam de Dreffort, >>procurator<< der Augustiner zu Eschwege, und zwei Briefe mit dem anhängenden großen Siegel des Cyriaxstiftes vorgelegt haben, von denen der eine handelt über 32 ß, welche die Augustiner jährlich dem Stift zu geben pflegten, der andere über 2 Aecker bei Swebeda, beides hatten die Augustiner einst von dem Cyriaxstift gekauft. Diese Briefe haben die Augustiner jetzt zurückgegeben mit der Bitte, ihnen ihre Auslagen und die dafür gezahlten 30 rhein. Fl. nach ihrer oder redlicher Leute Schätzung zurückzugeben. Bei den darauf von dem ganzen Konvent des Stifts mit seinen Familiaren und Freunden gepflogenen Beratungen ist man mit Rücksicht auf die Mühen, Kosten und Beschwerden, welche die Augustiner zur Zeit der Reformation des Cyriaxstifts und auch nachher freiwillig und gefälligerweise (favorabiliter) getragen haben, dahin übereingekommen, daß das Cyriaxstift auf alle Rechte aus den beiden Urkunden verzichtet, so daß die darin genannten Güter für immer an die Augustiner übergehen. Diese haben dagegen 32 ß Erbzinsen an das Cyriaxstift übertragen, nämlich: 2 ß von dem Hause des Claus Schincz, gelegen an der Straße (platea) >>An dem Stade<<, zwischer der >>Setlersgassen<< (vicus sellatorum) und dem Hause der Margrethe Groß; 2 ß von dem Hause des Curd Grunczenbach am Kohlenmarkt (in foro carbonum) zwischen den Häusern von Johannes Bebendorff und Henricus Meler;3 ß von dem Hause des Heincze Thomesbruck am Steinweg (in strata lapidea) zwischen den Häusern von Tolde Rosdorff und der Judengasse (vicus iudaicus); 2 ß von dem Haus des Langenhans Glyme >>in dem brule<< zwischen den Häusern des Curd Grunczenbach und Herman Teysting;3 ß von dem Haus des Henckel Herwyg in der >>Netergasse<< zwischen den Häusern von Rebeß und Dickehut; 3 ß von dem Hause des Claus Kobolt in der Brüderstraße (platea fratrum) zwischen Curdt Scheybehenne und Hans Ostertagk; 10 ß von dem Hause der Anna Konemund in der Töpfergasse (in vico erariorum, der toppergassen) zwischen Hanso Manegolt und Lodewicus Reyffart; 10 ß von dem Hause des Herman Roubeß in der Neustadt (nova civita) zwischen Curdt Hobeman und Hanß Lup.Zeugen bei der Abmachung (pactum): Die >>domina reformatrix<< von St. Cyriaxberg Benedicta de Glane, Aebtissin des Klosters Osen, Henricus Gruben, Beichtvater (confessor) und >>reformator<< in Osen, Gotfridus Gruben, >>prefectus<< daselbst.
Zeugen bei diesem schriftlichen Vertrage (tractatus< <: Ciriacus Huter, Ratsherr und Bürgermeister von Eschwege, als landgräflicher >>procurator<<, >>provisor<< und >>conservator<< des Stifts >>in secularibus negociis<< eingesetzt von Conradus Waldensteyn, hessischem Obersthofmeister (magister curie principalis).
Siegler: Die Aussteller mit dem Aebtissinnen- und dem Kapitelsiegel und Benedicta de Glane, die der ganzen Verhandlung von Anfang bis zu Ende beiwohnte, mit dem Offiziatssiegel.
Datum: In Eschwegen aput nostrum monasterium montis s.Ciric feria sexta post Mathei apostoli.
Ausgefert. auf Pergament mit 3 anh. Siegeln (1 teilweise, 2 und 3 wenig beschädigt). Rückw. gleichzeitiges Regest und die Signatur D 18.
Quellen: Horst Gleim, Mannheim mit Urkunde von Heinz Reuffurth
42 712. Soldan, Conrad, + Sontra 1564
H.O. und C.S. zahlen Zins für einen Garten an der Lohmühle, 1544 lehnt der Obermüller dem C.S. für 1 Hof bei St. Hülfen, Johs. Zülch und C.S. zahlen Kornzins om Steubergut, H. Kuhn lehnt dem C.S. für 1 1/2 Acker am Röhrichsweg, Orthia Trümper lehnt dem C.S. für 2 Äcker auf der Langhelde, Henne Weber lehnt dem C.S. für 1 Acker am Holnbach usw.
oo Sontra 1530
... NN.
42 713. NN.,
...
oo Sontra 1530
Conrad Soldan
48 512. Gluntzer, Henne, Landwirt, * Willingshausen 1484, + Gungelshausen 1555
zur Türkensteuer 1542 veranlagt als Besitzer eines halben Gutes ebd., 1555 genannt im Salbuch Ziegenhain, 1554 Zeuge als Hen glenntzer zu gondelshußen, ein Mann von 70 Jahren ungefehr, (im Ziegenhainer Gerichtsprotokoll, alles im Staatsarchiv Marburg); zinst 1548 in Willingshausen 15 Heller von einem Acker vff dem Eichholtz als " gluntzer Zue Gungeltzhaussen" (Kirchenrechnung Willingshausen), 1554 Bruder des Wigant Gl. (Ziegenhainer Gerichtsprotokoll).
oo Gungelshausen 1510 ... NN
48 513. NN, ...
oo Gungelshausen 1510 Henne Gluntzer
48 544. Hoeß, Althenn, Bauer, * Leimbach 1485, + Leimbach 1555
Inhaber des halben Unterhofes, Nutznießer des Mittel- und Niederleimbachschen Zehnten, 1535 Zeuge als " Ald Henn von Leymbach ein Mann von 50 Jahren", 1542 im Türkensteuerregister (Viehbestand 12 Kühe und 8 Pferde) zusammen mit dem Bruder Syfridt erwähnt, Nr. 14240 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 10512 aus AL Grimmell
oo Leimbach 1520 YY N.N.
48 545. N.N., YY
oo Leimbach 1520 Althenn Hoeß
48 552. Korell, Kunz d.Ä., Bauer, * Leimbach 1470, + Leimbach 1542
Nr. 14248 aus AL Mali TL Sepp, Nr. 10520 aus AL Grimmell
oo ... NN.
48 553. NN., ..., * 1500
oo Kunz Korell
48 928. Kerstian, ..., * Grebenstein, + Grebenstein
16. Ahnenreihe
65 538. Horche, Hermann, * Eschwege, + Eschwege
66 096. Diede zum Fürstenstein, Ernst, Amtmann, * Friedewald ?, + vor 12.6.1526
+ vor 12.06.1526 in Eschwege, Junker Diede zum Fürstenstein war 1515 Amtmann
des Abtes zu Hersfeld, erwähnt ab 1464, von der hessischen Landgräfin Anna mit
2 Hufen vor Niederhone belehnt
oo Gela Wonberger
66 097. Wonberger, Gela, * Hersfeld ?, + Hersfeld ?
weiters siehe Festschrift Eckhardt Perst. 1960, sie hatte 7 uneheliche, aber später anerkannte Kinder mit Ernst Diede, Ahnenliste in DGB Bd. 124, Nr. 20017 aus AL Bartholomäus, Nr. 13025 aus AL Weber - Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Ernst Diede zum Fürstenstein
66 098. Sinolt, Hermann, * Biedenkopf ?, + vor 1551
urkdl. 1509-44, " geringen Vermögens und ein beschreiter Straßenräuber", 1509 von den Grafen von Waldeck genannt und mit diesen 1509 -11 in erbitterter Fehde, 1514 Fehde mit Itel von Löwenstein, seit 1517 als Hauptmann der Einspännigen in Hessischen Kriegsdiensten, 1518 in der Sickingþ schen Fehde, 1525 am Bauernkrieg beteiligt, 1521-28 Rentmeister zum Ullrichstein, 1528-44
desgleichen in Grünberg, 1537 als hessischer Gesandter in Dänemark, Nr. 13026 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke
oo Else von Lüder
66 099. von Lüder, Else, * Grossen-Lüder ?, + Grünberg ?
oo Hermann Sinolt
68 324. Rott, Kaspar, Bürgermeister, * Hirschau/Oberpfalz 1450, + Hirschau/Oberpfalz 1522
68 464. Grau, Barthold, Mundschenk, * Braach/Rotenburg/F 1459, + Kassel
1459 landgräflich hessischer Mundschenk bei Landgraf Wilhelm von Hessen in Cassel, Nr. 10288 aus AL Grimmell, Nr. 12716 aus AL Ritter, Deutsches Geschlechterbuch Bd. 124
oo Catharina Klein

68 465. Klein, Catharina
Nr. 4209 aus AL Bartholomäus, Nr. 10289 aus AL Grimmell
oo Barthold Grau
68 468. Corper, Hans, * Allendorf/Werra um 1490, + Allendorf/Werra 14.01.1555
1509 immatrikuliert in Erfurt, am 01.05.1515 verkaufte er mit seiner Frau aus dem Achtel im 16 Kot für 50 Gulden ein ganzes Werk, Nr. 4212 aus AL Bartholomäus, Nr. 10292 aus AL Grimmell, Nr. 20084 aus AL Ritter DGB Bd.124, Nr. 30100 aus AL Salzmann
oo Allendorf/Werra 01.05.1515 Ursula Koch
68 469. Koch, Ursula, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
erw. 14.01.1555 als Witwe
oo Allendorf/Werra 01.05.1515 Hans Corper
68 474. Fürstenwalde, Jacob, Fuhrunternehmer, * Cassel
erwähnt 1490 ff, 1543 in Cassel, Fuhrunternehmer, Nr. 4218 aus AL Bartholomäus, Nr. 10322 aus AL Grimmell, Nr. 7722 aus AL Ritter DGB Bd. 124
76 050. Waldis, Hans, Landbesitzer, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
Bürgermeister von Allendorf 1554-59, 1548 Landbesitzer, 1539 Mitglied der Pfännerschaft, wohl identisch mit Hans Wallis dem Alten, Nr. 3475 aus AL Brede, Nr. 13532 aus AL Majer-Leonhard
oo Allendorf/Werra 1530 NN. Walter
76 051. Walter, NN., * Allendorf/W ?, + Allendorf/W ?
Nr. 3475 aus AL Brede
oo Allendorf/Werra 1530 Hans Waldis
76 060. Strecker, Marcus, Bürgermeister, * Heiligenstadt, + Heiligenstadt 1580
immatrikuliert in Marburg 1545, Bürger meister in Heiligenstadt
76 065. Fischer, Anna, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1553
eine Nichte des Dr. Heinrich Ruland, Nr. 15049 aus AL Salzmann
oo Allendorf/Werra 30.01.1508 Berthold Ihring
76 076. Heinemann, Siegfried, Ratsverwandter, * Fritzlar um 1536, + Fritzlar 09.01.1609
Grabstein befindet sich bei der Stadtkirche in Fritzlar
oo Fritzlar Anna Lindemann


76 077. Lindemann, Anna
das Wappen Lindemann befindet sich auf der Grabplatte von
oo Fritzlar Siegfried Heinemann
76 078. Reinemann, Martin, Brauer zu Wildungen, * Wildungen um 1517, + Wildungen um 1595
sein Vermögen wurde 1582 auf 2.400 Gulden geschätzt
oo Fritzlar um 1563 Eyla Goesel
76 079. Goesel, Eyla, * Bergfreiheit um 1535, + Fritzlar 05.05.1585
oo Fritzlar um 1563 Martin Reinemann
76 088. Müncer, Heinz, * Hersfeld, + Hersfeld
76 288. Holzapfel, Baltzer
Er war Besitzer von Wald im Schlierbach
„Stammtafel der Familien Holzapfel aus Eschwege“ im Nachlaß Holzapfel im Stadtarchiv Eschwege
78 848. Heinemann, Heinrich
„1444 Besitzer von Land bei Jestädt“
78 868. Rückersfeld, Johannes, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze
1474 Homberger Bürger, Nr. 58268 aus AL Salzmann
oo Barbara Hartleib
78 869. Hartleib, Barbara, * Alsfeld ?, + Homberg/Efze
vielleicht Enkelin des Henne Hartleib, 1422 Bürger zu Alsfeld, Nr. 58269 aus AL Salzmann
oo Johannes Rückersfeld
78 870. Meyer, Gottfried(Gotthard), * Homberg/Efze, + Homberg/Efze Vor 1537
Bürger und Schöffe zu Homberg an der Efze, ebda. urkundlich 1487-1531, 1516 Schultheiß, 1524-1531 Altschultheiß ebda., Nr. 58270 aus AL Salzmann
oo
Adelheid Ruland
78 871. Ruland,
Adelheid, * Homberg/Efze 1477, + Homberg/Efze
oo Gottfried(Gotthard) Meyer
81 056. Bang, Ditmar, + Hallenberg ? 1543
Bürger in Hallenberg und Lehnsmann der adligen GAUGREBEN auf dem Gut Hilbringhausen
81 072. Kornmann (Hobemeister), Conrad (Contze), Bürgermeister, * vor 1440, + Amöneburg 1484
seit 1466 Bürger, auch Bürgermeister in Amöneburg. Goethe-Ahn Nr. 1936
oo Catharina Elbracht
81 073. Elbracht, Catharina, + nach 1504
erwähnt 1466 bis 1504 in Amöneburg, Goethe-Ahn Nr. 1937
oo Conrad (Contze) Kornmann (Hobemeister)
81 074. Menchen, Claus, Kaufmann, * Kirchhain 1445, + Kirchhain Vor 21.04.1497
Ratsherr, Bedeherr, Ungelter, Schöffe und 1480-97 Bürgermeister in Kirchhain, urkundlich seit 1477
oo Kirchhain Um 1470 Hedwig Kiddel
81 075. Kiddel, Hedwig, * Kirchhain um 1450, + Kirchhain Nach 1519
urkundlich seit 1466
oo Kirchhain Um 1470 Claus Menchen
81 448. Ihring, Hans, Ratsherr, * Allendorf/Werra 1400, + Allendorf/Werra 1457
immatrikuliert in Erfurt 1418, in Leipzig Ostern 1419, 1428 und 1431 Ratsherr zu Allendorf, wurde Montag vor Martinstag mit Hermann Rode Lehensträger betr. Gehölze in der Tolßbach, gegeben vom Landgrafen Ludwig von Hessen; damit kam das von ihren Eltern erstorbene Lehen an ihn, Nr. 60192 aus AL Salzmann.
81 452. Hüter, Hermann
Bürger in Eschwege, erwähnt 1425-35
oo Jutta NN
81 453. NN, Jutta
oo Hermann Hüter
97 024. Glüntzer, Claus, Landwirt, * Willingshausen 1460
97 088. Hose, Henne, Bauer, * Leimbach 1460, + Leimbach 1535
* um 1460 in Leimbach, + vor 1535 in Leimbach, oo vor 1485 in Leimbach, Inhaber des halben Unterhofes, 1502 als Hofmann der Jungfrauen zum Hein (Kloster Immichenhain) genannt, Nr. 28480 aus AL Mali TL Sepp
97 856. Kerstian, Hanns, * Grebenstein, + Grebenstein
17. Ahnenreihe
132 192. Diede zum Fürstenstein, Hans, Beamter
erwähnt 1423 -1471
1436 Juli 16
Landgraf Ludwig von Hessen weist die Beamten zu Bilstein an, es mit der Erhebung von Dienstgeld zu Niddawitzhausen künftig so zu halten wie seither unter seinem Vater
132 196. Sinold (gen. Schütz), Hermann, + vor 1498
1472 landgräflich hessischer Schultheiß in Biedenkopf und Deckenbach noch 1497, erwähnt 1472-97, nahm 1474 -76 mit seinem Bruder Heinrich an der Neußer Fehde teil, aus AL Ritter DGB Bd. 124, Nr. 26552 aus AL Majer-Leonhard, Nr. 26936 aus AL Müller AK Schmidt, Nr. 30648 aus AL Habicht. Goethe Ahn Nr. 3562
132 198. von Lüder, Wigand, fuldischer Zentgraf, * Grossen-Lüder
urkdl. 1498 -1506 in Großen-Lüder, seit 1509 in hessischen Diensten, Nr. 13630 aus AL Weber -Krausser aus der Hofapotheke in Lich, Nr. 4646 aus AL Ritter DGB Bd. 124, Nr. 26554 aus AL Majer-Leonhard, Nr. 26938 aus AL Müller AK Schmidt, Nr. 30650 aus AL Habicht
oo
Margarethe NN.
132 199. NN.,
Margarethe, + Nach 1498
oo Wigand von Lüder
136 648. Rott, Hans, * Hirschau 1425, + Hirschau 1506
136 928. Grau, Werner, Fuhr- und Ackermann, * Braach/Rotenburg/F
136 936. Korper, Eckhard, * Allendorf/Werra 1460, + Allendorf/Werra 1515
immatrikuliert in Erfurt 1480, Salzwart der Pfännerschaft
in Allendorf 1489,lebte noch um 1510, Nr. 40168 aus AL Ritter DGB Bd. 124, Nr.
60200 aus AL Salzmann
oo Lucia Lober
136 937. Lober,
Lucia, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
Nr. 8425 aus AL Bartholomäus, Nr. 40169 aus AL Ritter DGB Bd. 124, Nr. 60201 aus AL Salzmann
oo Eckhard Korper
136 938. Koch, Hermann, Schultheiß, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
Nr. 25706 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich, Nr. 60202 aus ALSalzmann, Nr. 40170 aus AL Ritter, gen. 1482 – 1513 Allendorf
oo Allendorf/Werra Else N.N.
136 939. N.N., Else, * Allendorf/W ?, + Allendorf/W ?
oo Allendorf/Werra Hermann Koch
136 948. Fürstenwalde, Henrich, * Cassel, + Cassel
1472 erwähnt in Cassel, Nr. 8436 aus AL Bartholomäus, Nr. 15444 aus AL Ritter DGB Bd. 124
152 100. Waldis, Hermann, * Allendorf/Werra 1440, + Allendorf/Werra 1480
152 102. Walther, Andreas, Pfänner, * Allendorf/Werra 1470
Nr. 6950 aus AL Brede
152 120. Strecker, Heinrich, Bürgermeister, + Allendorf/Werra 1564
152 130. Fischer, Kurt, Pfänner, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
Bürger zu Allendorf, Pfänner 1489, aus alter Allendorfer Ratsfamilie, am 30.01.1508 noch am Leben, Nr. 30098 aus AL Salzmann
oo Eschwege 1490 Anna Ruland
152 131. Ruland, Anna
Nr. 30099 aus AL Salzmann
oo Eschwege 1490 Kurt Fischer
152 152. Heinemann, Henrich, * Fritzlar um 1480
oo NN Bilstein

152 153. Bilstein, NN
oo Henrich Heinemann

152 156. Reinemann, Siebert, Bader in Niederwildungen 1530, * Niederwildungen um 1466/76, + Niederwildungen um 1558
oo Niederwildungen um 1504 NN NN
152 157. NN, NN
oo Niederwildungen um 1504 Siebert Reinemann
152 158. Goesel, ...
lebte vermutlich in Fritzlar

152 576. Holzapfel, Thies, Stadtvormund, * um 1450, + nach 1512
„Stammtafel der Familien Holzapfel aus Eschwege“ im Nachlaß Holzapfel im Stadtarchiv Eschwege
157 736. Rückersfeld, Johannes, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze
Bürger zu Homberg an der Efze, urkundlich ebda. 1463-93, Nr. 116536 aus AL Salzmann
oo Gertrud Walther
157 737. Walther, Gertrud
Nr. 116537 aus AL Salzmann
oo Johannes Rückersfeld
157 740. Meyer, Hermann, Schultheiß, + Vor 1486
urkundlich 1422-25, Waldeckscher Schultheiß zu Niederwildungen, 1469, 1472 und 1475
Bürgermeister zu Wetter bei Marburg
oo Else Vachmann
157 741. Vachmann, Else, * Um 1438, + Vor 1487
+ als Witwe vor 1487, oo um 1457-1461 genannt, Nr. 116541 aus AL Salzmann
oo Hermann Meyer
157 742. Ruland, Burghard, * Allendorf/Werra, + Homberg/Efze
1454-77 Schöffe zu Homberg an der Efze, 1450 fiel an ihn als Bürger von Allendorf an der Werra das Fuldaische Lehen, das 1423-50 sein Vater besessen, Nr. 116542/ 114986 aus AL Salzmann, Nr 60162 aus AL Mühlhausen
oo Allendorf/Werra 1476 Else Rotzmul

157 743. Rotzmul, Else, * Treysa 1430, + Allendorf/Werra 1516
urkundlich seit 1452, hatte schon vor ihrer Verheiratung Besitz in Allendorf an der Werra, zuletzt Bürgerin ebda., 1457 dort genannt, Nr. 116543 aus AL Salzmann
oo Allendorf/Werra 1476 Burghard Ruland
162 112. Bang, N.N.
erwähnt um 1500, wohl Bürger in Hallenberg
162 144. Hobemeister, Johann, Hofbesitzer, Bürger in Kirchhain, * Rauschenberg ? vor 1383, + Kirchhain ? vor 1440
er verkauft 1383 mit Zustimmung seiner Mutter den von seinem Vater ererbten Hof in Niederwald bei Kirchhain an Hermann HOLZSPEER, die Stadt Rauschenberg siegelt. Goethe-Ahn Nr. 3872
162 145. Kornmann, ...
vermutlich tragen Nachkommen nach ihr den Familiennamen KORNMANN zuerst als
Beinamen
162 146. Elbracht, Hermann, Bürger in Amöneburg, * vor 1420, + Amöneburg 1463
seit 1446 in Amöneburg, GOETHE Ahn Nr. 3874
oo NN NN
162 147. NN, NN, + Amöneburg nach 1464
oo Hermann Elbracht
162 148. Menchen, Conrad, * Kirchhain Um 1420, + Kirchhain Um 1482
Bürger in Kirchhain und erw. 1442-1480.
oo Kirchhain 1443 Gele Lynte
162 149. Lynte, Gele, * Kirchhain Um 1423, + Kirchhain nach 1464
oo Kirchhain 1443 Conrad Menchen
162 150. Kiddel, Menges, * Kirchhain Um 1415, + Um 1470
oo ... NN
162 151. NN, ...
lebt als Witwe 1475 in Kirchhain
oo Menges Kiddel
162 896. Ihring, Kurt, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
am 21.03.1365 genannt als Zeuge in einer Germeröder Urkunde, Nr. 240768 aus AL Salzmann
oo Allendorf/Werra 1379 Hanne von Wychardessa
162 897. von Wychardessa, Hanne, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1440
lebte 1379, 1412 in Allendorf, 1414 mit ihrer Schwester Lutze mit dem Dolsbach-Gehölz vom Landgrafen belehnt, Nr. 120385 aus AL Salzmann
oo Allendorf/Werra 1379 Kurt Ihring
162 904. Hüter, Conrad
Ratsmann zu Eschwege, erw. 1336 - 44
194 048. Glüntzer, Heintze, Landwirt, * Willingshausen 1430, + Willingshausen 1480
erwähnt in der Landsteuerrechnung von 1467 (im Staatsarchiv Marburg): "Ausgabe:
Item Heintze Glüntzel zu Willingshusen vff 4 Albus"; und unter den Einwohnern:
" Willingehhusen (3.) Heintze Grüntzer, (7.) Henne grüntzer", vielleicht 1480
Pate zum Enkel.
Prof. Dr. Ernst Glinzer aus Hamburg hat zu Anfang dieses Jahrhunderts zusammen mit seiner Tochter Hanna (+ 1961), Oberstudienrätin in Hamburg, die Forschung nach dem Ursprung ihrer Familien begonnen und die Ergebnisse in einigen großen Tafeln vorgelegt. Sie fanden als Heimat aller heutigen Glintzer zwei große Bauernhöfe in Ransbach bei Ziegenhain, auf denen der Name bis in die Gegenwart erhalten blieb. Ursprünglich kamen die Glintzer, oder Glüntzer, wie sie früher hießen, aus Gungelshausen, wo sie aber schon 1667 ausgestorben sind. In Ransbach, Loshausen, Ascherode, Florshain, Niedergrenzebach, Zella, Röllshausen saßen die Glintzer auf großen Höfen und gehörten dort zu den echten Schwälmer Großbauern. In Loshausen erwarben sie später die Klinkenmühle und ergriffen in der Folgezeit immer mehr den Müllerberuf. Einer der Enkel des ersten Klinkenmüllers Glintzer, der die Obermühle in Röllshausen übernahm, hatte sogar 7 Söhne, alle mit Nachkommenschaft gesegnet. In Loshausen, wo heute die aus Ransbach kommenden Glintzer alle ausgestorben sind, zog 1831 ein Gastwirt Justus Glintzer aus Schönborn zu, dessen Nachkommen sich zum Unterschied zu den anderen " Glänzer" nannten und heute noch dort und an manchen anderen Orten blühen. Auch ein Konrad Gläntzer aus Wincherode hat 1816 hierher geheiratet.
Mit einigen neuen Quellen konnte die Stammfolge der Glintzer auch über Gungelshausen noch weiter zurück verfolgt werden, nach Willingshausen. Kirchenrechnungen im dortigen Pfarrarchiv zeigen den Zusammenhang der Glintzer an beiden Orten und lassen die Abstammung von dem ältesten Namensträger aus der "Landsteuerrechnung" von 1467 erkennen. Dieser wird einmal Heintze "grüntzer", und dann in einer Ausgabenotiz Heintze "Glüntzel" geschrieben. Ein "Register und Receß des Castenguts zu Willingshausen" von 1548 schreibt den Namen aber schon "Glüntzer". Der Henne Glüntzer zu Gungelshausen, 1484 geboren, zinst neben Heintz Gl. damals an den Kirchenkasten in Willingshausen, dazu noch Claus Glüntzers Erben. Dieser Claus könnte der Vater jener beiden und der Sohn des Heintze von 1467 gewesen sein. Ein genauerer Abstammungsnachweis ist nicht mehr möglich.
Der Name Glintzer scheint älter als der mehrfach anderwärts auftretende Name Glänzer zu sein. Denn in Schönborn, Nausis und Gebersdorf heißen die Glänzer im ältesten Kirchenbuch Glintzer. Der "Sprachbrockhaus" (1940 Seite 230) nennt als gleichbedeutende Worte: glinstern, glinzern, glistern, glänzen. In Merians Topographie Hessens von 1655 (Kassel 1959, S.92) heißt es, daß man in einem Brunnen im Homberger Schloß das Wasser "glintzern" sehen kann. Kluge-Götze (Etymologisches Wörterbuch, 1951) kennt eine Sprachwurzel "glent", aus der folgende verwandte Worte stammen sollen: Glanz, Glast, Glatze, gleißen, gleiten, gimmern, glitzern. Von da aus wird in den genannten Werken der Name Glintzer als der eines Schmieds oder anderen Mannes erklärt, der mit glimmendem Feuer und Funken zu tun hat, oder als der eines glänzend berühmten Mannes.
Da die älteste Schreibweise aber nicht gerade Glintzer, sondern Gluntzer und Glüntzer und sogar Grüntzer und Glüntzel gewesen ist, erscheint die Namendeutung doch noch schwieriger. Vielleicht ist sie im Zusammenhang mit dem Namen des Dorfes Grenzebach zu suchen, das natürlich nach einem alten Bachlauf heißt, aber nichts mit einer Grenze zu tun hat. Das Dorf hat auch in alter Zeit oft den Namen "Grintzebach". Der bekannte Germanist und Grimmforscher Oberstudiendirektor Dr. Wilhelm Schoof in Willingshausen leitet den Namen Glinzer von alten Flurnamen, von weit ausgedehnter Weidefläche ab. Vom Namen Inge ist auszugehen, der in Ingelheim und Ingolstadt wiederkehrt. Die Vorsilbe "G" bedeutet den weiten Raum. So entwickelte sich aus Gelinge, Gelinde, Gelinne der Name schließlich zu Glinzer, ähnlich wie mit dem vorgesetzten "r" aus Gerenge, Grende, Grenze und Grinze wird. Jedenfalls gibt der Name Glintzer noch immer viele Rätsel auf.
oo Willingshausen 1460 ... NN

194 049. NN, ...
oo Willingshausen 1460 Heintze Glüntzer
194 176. Hose, Hennichen, * Leimbach 1430, + Leimbach 1502
Inhaber des halben Unterhofes (Landsteuerrechnung im Staatsarchiv in Marburg), empfängt 1462 Geld für Butter (Geldregister des Amtes Ziegenhain) vielleicht Nachkomme von Konrad Hose zu Niedergrenzebach, der 1356 und 1371 Rodegeld zahlt (Ziegenhainer Urbar), und Verwandter von Johan genannt Hose, Probst des Klosters Immichenhain und Pfarrer in Niedergrenzebach (5.10.1360, ebda.), der einen Neffen nach Leimbach gebracht haben könnte, da es bis zur Reformation zum Kloster Immichenhain gehörte.
195 712. Kerstian, Luttike, * Grebenstein um 1400, + Grebenstein nach 1430
18. Ahnenreihe
264 384. Diede zum Fürstenstein, Hermann, Burgmann
Burgmann zu Fürstenstein und Witzenhausen, erwähnt 1355-1387 (Vertrag vom
05.11.1355), Nr. 37120 aus AL Ritter DGB Bd. 124
1361 März 5.
Die Gebrüder Herman, Johan und Deynhard, des + Ritters Lodewig Dythe Söhne, verkaufen der Aebtissin und dem Konvent von St. Cyriaxberg (sente Cyriacibergis) zu Esschinwege auf Wiederkauf für 5 M. Eschw. W. eine jährlich halb an Walpurgis und halb an Michaelis fällige Rente aus ihren 5 Aeckern Ackerlandes im Felde von Gestede, die dem + Heinrich von Ubeche gehörten. --
Siegler: Die beiden erstgenannten Aussteller, zugleich für den dritten. --
Datum: Sexta
seria ante dominicam, qua cantatur:
Letare Jerusalem
Ausfertigung Pergament 2 abh. gut erh. Siegel
Allendorf 1387 Juli 28
Wernher von Hansteyn,> amptman an der Werra <, bekundet, daß vor ihm > her Tileman <, Probst zu Germerode, im Namen seines Konventes einerseits und Heymbrat zu Reynde anderseits ihre schon lange dauernden Streitigkeiten um das Gut zu Bruerstorf, von dem Heymbrat behauptet, daß er es von > hern Johan Sodin < rechtlich erworben habe, während der Probst und sein Konvent auf ihre auf das Gut lautenden Briefe pochten, vor ihn zu rechtlicher Entscheidung gebracht haben, die er, wie folgt, trifft: Sollte Heymbrat urkundlich (mit linder orkunde) oder mündlich (mit lebendiger kuntschaff) vor dem Lehn- oder dem Erbherrn beweisen, daß er das Gut rechtmäßig erworben habe, dann soll er das Gut besitzen, tut er das aber nicht, dann sollen Probst und Konvent auf Grund ihrer Briefe des Gutes genießen. -
Zeugen des Spruchs: Die gestrengen Reynhart von Netir, Henrich von Crutzeborg, Herman Dythe, Burgmann zu Forstinsteyn und Wiczenhusen, und die ´weisen Leute` Borghart Rolandez und Curt Funke, Bürgermeister, und Berlt Helle, Schöffe zu Aldindorf, und andere. -
Datum der Handlung und Besiegelung:
An dem suntage nach sente Jacobiz allir neest, im Hause Spanginbergs, es Schultheißen zu Aldindorf. - Siegler: Der Aussteller
oo Jutta von Hornsberg
264 385. von Hornsberg, Jutta
erwähnt 1355
oo Hermann Diede zum Fürstenstein
264 396. von Lüder, Wigand der Jüngere, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder
erwähnt 1454 -58 in Müß und Großen-Lüder bei Fulda, Nr. 27260 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich, Nr. 9292 aus AL Ritter DGB Bd.124
oo Lisa Döring von Lüder
264 397. Döring von Lüder, Lisa, * Grossen-Lüder
Nr. 27261 aus AL Weber-Krausser aus der Hofapotheke in Lich
oo Wigand von Lüder
273 872. Korper, Hans
aus Allendorf immatr. 1458 Erfurt
AL Kroeschell
273 874. Lober, Heinrich, * Allendorf, + Allendorf
gen. 1434 – 1489 Allendorf
273 896. von Fürstenwald, Tiele, * Grebenstein ?, + Grebenstein ?
Bürger in Grebenstein, 1416 als Sohn von Albrecht genannt, vor 1460 Träger des
sog. Eckemannschen Lehens
304 240. Strecker, Nicolaus, * Heiligenstadt, + Heiligenstadt
304 262. Ruland, Dr. Heinrich, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 03.03.1485
immatrikuliert 1417 in Erfurt, 18.10.1449 Lehensmann der Wagmühle, Nr. 60198 aus AL Salzmann
oo Eyla Geylfuß
304 263. Geylfuß, Eyla, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
Nr. 60199 aus AL Salzmann
oo Dr. Heinrich Ruland
304 312. Reinemann, Berthold, Bader und Bürger zu Niederwildungen, * Niederwildungen um 1430, + Niederwildungen um 1503/1505
erster bekannter Betreuer der städtischen Badestube in Wildungen geworden am 25. April 1463.
Auf Anordnung des Landesherrn mußte die Stadt Wildungen einen Arzt oder heilkundigen Bader einstellen, der für mehrere Jahre Steuerfreiheit erhielt. Der erste Betreuer der städtischen Badestube war Berthold Reinemann (etwa 1430 – 1505), der 1463 Bürger wurde. Ihm folgten seine Söhne Hans und Sibert (etwa 1476 –1558). Sibert hatte drei Söhne: Henrich I, Kurt und Martin. Martin (1517 – etwa 1595) wurde 1541 Bürger, heiratete in diesem Jahr Anna Krämer und nach deren Tod Eyla Goesel aus Bergfreiheit. Er war einer der reichsten Bürger Wildungens, der 1582 ein Vermögen von 2400 Gulden versteuerte und ist der Vater der Elisabeth (*1564), die den Fritzlarer Bürgermeister Hermann Heinemann heiratete. Der Neffe Henrich (1531 – 1608/09) war seit 1555 mehrmals im Rat und 1567 bis 1606 zehnmal regierender Bürgermeister. Er benutzte 1605 das Wappen als Siegel. Die Familie lebte bis Ende des 18. Jh. In Wildungen und hat noch Nachkommen.
Wappen: In (Silber) auf (blauem) Grund zum Knoten verschlungene Badetücher.

315 472. Rückersfeld, Henrich, Schöffe, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze
1398-1437 urkundlich, Ahnengemeinschaft mit dem Theologen Fr. Schleiermacher siehe auch H.b.D.1. S. 24, Nr. 233072/114984 aus AL Salzmann, Nr. 61160 aus AL Mühlhausen
oo Metze Bischoff
315 473. Bischoff, Metze
erw. 1423, Ahnengemeinschaft mit dem Theologen Fr. Schleiermacher, Nr. 233073/
114985 aus AL Salzmann, Nr. 61161 aus AL Mühlhausen
oo Henrich Rückersfeld
315 480. Meiger, Henne, Kaufmann, * Niederwildungen Um 1375, + Niederwildungen Um 1441 Ratsherr, sowie 1431 und 1433 Bürgermeister zu Niederwildungen, zahlt 1424-1441 Geschoß im 1. Viertel, Nr. 233080 aus AL Salzmann
oo Niederwildungen Um 1410 Catharina N.N.
315 481. N.N., Catharina, * Niederwildungen Um 1390, + Niederwildungen Nach 1461
1422 genannt, 1. Ehe mit Volpert Schaumber (Schonenberg), Nr. 233081 aus AL Salzmann
oo Niederwildungen Um 1410 Henne Meiger
315 482. Vachmann, Johann, * Niederwildungen ?, + Niederwildungen ?
315 486. Rotzmul, Claus, * Treysa ?, + Treysa ?
am 08.04.1400 als noch lediger Sohn erstmals erwähnt zu Treysa, 1402 und 1423 als Schöffe, + vor 28.12.1452, verheiratet wohl mit einer Allendorferin, da seine Tochter Elsa schon vor ihrer Verheiratung dort Güter hatte., Nr. 233086 aus AL Salzmann
324 224. Bang, Johannes
324 288. Hobemeister, Konz, Hofbesitzer, * Rauschenberg vor 1355, + Rauschenberg ? 1383
Besitzer eines Hofes in Niederwald bei Kirchhain. Goethe-Ahn Nr. 7744
oo Metze (Mechthild) N.N.
324 289. N.N., Metze (Mechthild), + Rauschenberg nach 1383
lebt als Witwe "Hobemeisterin" 1383 in Rauschenberg. Goethe-Ahn Nr. 7745
oo Konz Hobemeister
324 290. Kornmann, Heinrich, + Kirchhain ? Vor 1400
vermutlich Bürger in Kirchhain
324 296. Menchin, Hermann, * Kirchhain ?, + Kirchhain 1443
Bürger in Kirchhain und erw. 1431-42, seine Witwe erw. 1443
324 298. Lynte, Claus, + Kirchhain 1442
Bürger in Kirchhain und erw. 1431-42.
325 792. Ihring, Hans, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra vor 1457
Schon 1365 wird in Urkunden des Klosters Germerode am Meißner ein Hans Iring als Zeuge erwähnt. 1398 erscheint in Allendorf an der Werra ein Curt Iring als Pfänner, d.h. als Besitzer eines Salzpfannenanteils am Soodener Salzwerk. Das Geschlecht Ihring muß also schon damals in Allendorf eine angesehene Stellung gehabt haben, denn nur die vornehmsten Geschlechter der Stadt waren Pfannenbesitzer. So ist es verständlich, daß im 15. Jahrhundert mehrfach Verschwägerungen mit dem hessischen Landadel festzustellen sind. Möglicherweise handelt es sich bei den obengenannten Hans und Curt Iring um Vater und Sohn. Jedenfalls begegnen uns die Vornamen Hans und Curt im 15. Jahrhundert immer wieder. Sicheres ließ sich allerdings bisher nicht ermitteln. Dagegen war eine klare Abstammung ab etwa 1400 festzustellen, da aus dem 15. Jahrhundert Lehnsbriefe erhalten geblieben sind. Es handelt sich vor allem 1379 beginnende Lehnsbriefe über das Dolsbachgehölz (Staatsarchiv Marburg, Hofgerichtsakten J 23).
Der älteste Lehnsbrief meldet, daß Henrich von Wychardessa, Bürger zu Allendorf, und die Töchter seines verstorbenen Bruders Konrad, Lutze und Hane von Wychardessa, vom Landgrafen von Hessen mit dem Dolsbachgehölz belehnt werden. 1414 waren nur noch die beiden Schwestern Lutze und Hane von Wychardessa belehnt. 1440 war das Lehen "erstorben" und ging von ihren Eltern an Hermann Rode und Hans Iring, beide Bürger zu Allendorf über, anscheinend ihre Söhne. Daraus wäre zu folgern, daß die eine Schwester mit einem Allendorfer Bürger namens Rode, die andere mit einem Allendorfer Bürger namens Iring verheiratet gewesen wäre. Leider sind die Vornamen der bei den Männer nicht überliefert. Der Zeit nach könnte aber sehr wohl der oben erwähnte Curt Iring von 1398 der Mann der einen von Wychardessa sein, zumal einer seiner Söhne ebenfalls den Vornamen Curt trug. Die Frage, ob Hane oder Lutze von Wychardessa die Mutter der Brüder Curt und Hans Iring war, ließ sich bisher nicht sicher beantworten. Wahrscheinlich war es Hane, denn im alten Iringschen Stammbaum von 1575 wird ein Hans Iring genannt, der mit Anne von Wickersee verheiratet gewesen sein soll. Da diese Anne von Wickersee sonst nicht urkundlich belegt ist, handelt es sich vermutlich um eine Verwechslung mit der Stammmutter Hane von Wychardessa. Jedenfalls läßt sich von den Besitzern des Dolsbachgehölzes ab auf Grund der Akten die Stammfolge ununterbrochen bis zur Gegenwart durchführen.
Die meisten Zweige des Geschlechts starben um 1800 aus, so die Kasseler Zweige, die eine Anzahl bedeutender Pfarrer und Verwaltungsbeamter hervorgebracht haben. In Allendorf selbst erlosch das Geschlecht schon um 1700, erhielt sich aber in Kassel und Wickenrode bis um 1800, in Eschwege und Schmalkalden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.
Allein der Licher Zweig blüht bis zur Gegenwart. Sein Begründer war der aus Waldau bei Kassel stammende Andreas Christoph Ihring 1669-1716, der sich in Lich als Bäckermeister niederließ. Dem Bäckerhandwerk ist ein Teil seiner Nachkommen bis heute treu geblieben. Johann Heinrich Ihring 1832-1911 gründete in Lich im Jahre 1854 die bekannte Großbrauerei.
Fraglos hat so ein altes und angesehenes Geschlecht wie das der Ihring schon vor 1515 ein Wappen geführt. Es findet sich zuerst 1515 auf dem Grabstein des Fritzlarer Kanonikus Hans Ihring. Siegelabdrucke sind aus dem Jahre 1553 erhalten geblieben. Sie zeigen einen springenden Hund.

325 794. von Wichardessa, Konrad, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra 1379
Bürger zu Allendorf; das Schöffengeschlecht, bereits 1301 im Rat von Allendorf genannt, ist vermutlich eine Nebenlinie des in der Nachbarschaft ansässigen, ursprünglich bilsteinschen Ministerialengeschlechts; in ihrem Hause fanden 1363 während der Mainzer Fehde die Dörnbergs Aufnahme, sie besaßen mit H. von Wichardessa den Altenstein.
325 808. Hüter, Henrich
19. Ahnenreihe
528 768. Dythe, Lodewig, Ritter, + 1361
erwähnt 1335 - 1356
1355 Nov. 15
Herman von Boymmenneborg der alde verschreibt der Aebtissin und dem Frauenkonvente von St. Cyriaxberg (sente Cyriacygerges) zu Esschinwege auf Wiederkauf für 20 M. - > vier phund gudir hellere vor di marg odder achczin hellere vor eyn tornoz < einen jählich auf Michaelis fälligen Zins von 2 M. aus all seinem Gut zu Wychmanshusen, das von der Aebtissin zu Lehen geht. Als Bürgen für Zins und Hauptgeld setzt er den Ritter Lodewyg Dythe, seinen Bruder Heymbrad von Boymmenburg, Heinrich von Valken und seinen Vetter Hermann von Boymmenburg den jungen und ver pflichtet sich, wenn einer vor diesen stürbe, ihn in Monatsfrist durch einen anderen ebenso guten Bürgen zu ersetzen. Die Bürgen hingegen sollen auf Mahnung einen Monat lang in einer Herberge zu Eschwege Einlager halten und dann, falls noch nicht bezahlt ist, entweder Zins und Hauptgeld zahlen oder Bürgen stellen.
Siegler. Der gen. sachwalde (Herm. V. Boymmenneborg d.alde) und die Bürgen. - Datum: An deme suntage allernest noch sente Martinis tage des heilgin bischoffes
Ausf. auf Pergament, durch Feuchtigkeit stark beschädigt, unterklebt, 5 anh. runde Siegel.
1349 März 1
Das Stift Petersberg vor Hersfeld verkauft den Dieden Gefälle zu Niddawitzhausen. Nach einer durch Bürgermeister und Rat zu Allendorf beglaubigten Abschrift, 1431 Juli 24
oo Else
N.N.
528 769. N.N.,
Else
erwähnt 1378
oo Lodewig Dythe
528 770. von Hornsberg, Volke
528 792. von Lüder, Wiegand, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder
1430 als Ritter erwähnt, Nr. 18684 aus AL Ritter DGB Bd. 124
547 744. Korber, Hans
Hat in Allendorf 1436 und 1468 vom Deutschen Orden Land # AL Kroeschell
547 792. von Fürstenwald, Albrecht, + Nach 1424
Bürger in Grebenstein, wird 1416 zusammen mit seinem Sohn Tiele belehnt mit 1 Hof vor Immenhausen und 3 Huben Land Schönberger Herkunft in Burguffeln, dem späteren Eckemannschen Lehen
608 480. Strecker, Hans, Bürgermeister, * Heiligenstadt 1450, + Heiligenstadt
608 524. Ruland, Heinrich, Bürgermeister, * Allendorf/Werra 1377, + Allendorf/Werra 1450
studierte 1398 in Erfurt, 1423, 1436, 1450 in Allendorf erw., 1431 Bürgermeister ebda.; am 14.10.1423 fiel mit dem Tode seines anscheinend kinderlosen Bruders Ruland Rulant das fuldisch Lehen, das seit 1396 in dessen Besitz gewesen ist, an ihn, besaß es bis 1450; 1436 erhielt er Land vom Deutschen Orden, war mit seinem Bruder gleich- oder wechselseitig Schöffe, Nr.120324 aus AL Mühlhausen
oo Katharina N.N.
608 525. N.N., Katharina
oo Heinrich Ruland
630 944. Rückersfeld, Sifrid, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze 1371
urkundlich zu Homberg an der Efze 1371, 1398, 1412, Nr. 229968 aus AL Salz mann, Nr.
122320 aus AL Mühlhausen
oo Else N.N.
630 945. N.N., Else
1398 genannt, NR. 229969 aus AL Salzmann, Nr. 122321 aus AL Mühlhausen
oo Sifrid Rückersfeld
630 946. Bischoff, Hermann, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze Vor 21.09.1413
urkundlich 1379-1403 in Homberg an der Efze, Schöffe zu Homberg an der Efze, Nr. 229970 aus AL Salzmann Nr. 122322 aus AL Mühlhausen
630 960. Meiger, Henrich, Ratsherr, * Niederwildungen 1350, + Niederwildungen Vor 1422
1402 Bürger und Ratsherr zu Nieder-Wildungen, Nr. 466160 aus AL Salzmann
oo Kunigunde N.N.
630 961. N.N., Kunigunde, * Niederwildungen 1355, + Niederwildungen vor 1422
oo Henrich Meiger
630 972. Rotzmul, Claus, * Alsfeld ?, + Treysa ?
1366 Bürger zu Alsfeld, 1397 Bürger zu Treysa, Schöffe zu Treysa am 08.11.1400,
1. Ehe mit Metze.... 1366 zu Alsfeld, 2. Ehe mit Benedikte NN. 1400 zu Treysa
oo Metze ...
630 973. Metze
oo Claus Rotzmul
648 576. von Rauschenberg (Hobemeister), Heinrich, Hofbesitzer, * um 1299, + Rauschenberg ? nach 1369
"ehrbarer Knecht", Bruder des Grafen Johannes I. VON ZIEGENHAIN, kauft am 21.6.1330 ein Gut "auf dem Graben" zu Willingshausen. Er ist Bürge am 13.7.1337 als dessen "hobemeister" für den Grafen, augenscheinlich als Meier auf dem Fronhof in Rauschenberg, wird genannt an letzter Stelle hinter mehreren Adeligen und dem Schultheiß zu Treysa; hat kein eigenes Siegel. Er ist vielleicht als Konverse des Klosters Haina Leiter des Haupthofes Ransbach und vielleicht Heinrich VON RAUSCHENBERG, der am 24.2.1369 im Alter von 70 Jahren von Agnes, Gräfin von Ziegenhain, bestellt wird. Goethe-Ahn Nr. 15488
648 580. Kornmann, N.N.
um 1360
20. Ahnenreihe
1 057 536. Dedonis, Hermann, Ritter
erwähnt 1291 - 1342, Ratmann Landgraf Heinrichs d.E.
Didi planities
quatuor sub
casside ponunt
Pileolum et
christas
splendida cassis habet.
Mit diesen Worten beschrieb 1697 Johann Just Winkelmann das von silber und schwarz geviertete Wappen der Diede zum Fürstenstein, die er gewiß mit Recht - als ein sehr altes Geschlecht der Werralandschaft bezeichnet. Wir wissen recht wenig über die Anfänge der Familie. Sie begegnet uns zuerst gegen Ende des 13. Jahrhunderts; gegenüber der von Kneschke wegen der Wappengleichheit behaupteten Stammverwandtschaft mit den von Boyneburg haben schon Stendell und - ihm folgend - Bruchmann - auf den Zusammenhang mit den von Ubach hingewiesen. In der Tat sind die Diede mit ihnen nicht nur durch das gleiche Wappen verbunden, sondern die Diede haben auch in + Ubach Besitz gehabt, und zwar bis ins ausgehende 18. Jahrhundert; 1361 bereits verkauften sie Güter, die vordem Heinrich von Ubach besessen hatte. Schließlich erscheinen bei ihnen auch die gleichen Vornamen Ludwig und Hermann; der eigenartige Name Diede scheint sogar geradezu vom Vornamen eines von Ubach zum Stammnamen eines ganzen Geschlechtes geworden zu sein, ist 1291 von Hermann und anderen Söhnen Didonis de Ubeche die Rede, so begegnet künftig dieser Hermann als Hermann Dedonis oder Dythonis, sein Sohn Ludwig als Lodewicus Dythonis beziehungsweise dann deutsch als Hermann Dyete und Ludwig Dythe, und fortan liegt der Name Diede fest. Die Bezeichnung "zum Fürstenstein" setzt sich noch später durch; ganz selbstverständlich wird sie erst in der Zeit, in der das Geschlecht die Burg Fürstenstein, über der Werra bei Albungen gelegen, ganz in seine Hand gebracht hat. Von ihr hören wir zum ersten Mal 1307; es erscheint ziemlich sicher, dass Johann Rothe irrt, wenn er - um 1420 - meint, Fürstenstein habe sich unter den festen Plätzen befunden, die Braunschweig 1264 an Thüringen abtrat und die dann an Hessen kamen. Man wird mit K.G.Bruchmann anzunehmen haben, dass die Burg zur Sicherung einer bilsteinischen Zollstätte an der Werra angelegt worden ist - ob noch von den Bilsteinern selbst, mag die Benennung zweifelhaft erscheinen lassen; er zeigt auch, wie die Diede sich durch das Gestrüpp zahlreicher Verpflichdungen des Fürstensteins seitens der hessischen Landgrafen allmählich den Weg zum Alleinbesitz der Burg zu bahnen vermochten und wie sie darauf ausgingen, sich ein kleines Herrschaftsgebiet aufzubauen, freilich wohl weniger mit dem Ziel, ein Terri torium zu schaffen,als um die ihnen lästigen und ihre Nutzung beeinträchtigenden Befugnisse der Beamten des Gerichts Bilstein auszuschalten. Es mag bezeichnend sein, daß ihre Anstrengungen stets in der Gestalt eines Streites mit den bilsteinschen Beamten erscheinen, den der Landgraf entscheiden soll. Dem entspricht es, daß die Familie beständig zur landsässigen Ritterschaft gezählt und diese Rechtstellung nie in Zweifel gezogen hat; wir finden denn auch später Diedes in Stellungen, die dem landständigen Adel zukamen: Obervorsteher, Hofrichter, ritterschaftlicher Oberein nehmer.
Älter als die Rechte der Diede am Fürstenstein ist ihr Besitz zu Niddawitzhausen; dort haben sie offen sichtlich die Vogtei über eine Villikation des Klosters Petersberg vor Hersfeld erwerben und ausbauen können. Der Ort erscheint bereits 1073. Sein heutiger Name ist kaum anders denn als kuriose Verschönerung des alten Nidiwizzeshusun zu bezeichnen; er hatte sich über Nadewitzhausen zu Nautzhausen entwickelt, so dass man den Grund nicht recht sieht, aus dem die heutige Form zustande gekommen ist.
Die Diede bezeichneten selbst ihren Besthauptanspruch im ganzen Dorf Niddawitzhausen als Lehen von Kloster Petersberg, trugen aber die Niedergerichtsbarkeit und die Vogttümer von Hessen zu Lehen: vielleicht sind es zunächst, wie die 1301 erwähnten, nicht näher erläuterten bona, bilsteinische Lehen gewesen und die Gerichsrechte der Diede wurzeln in einer Funktion als bilsteinische Untervögte über hersfeldisches Gut.
1444 erscheint der Pfarrer Konrad Steinmetz zu Niddawitzhausen als formunde in dem gebyde daselbis des Klosters Petersberg, und dem entspricht es, daß er - wenn audi ohne diese Bezeichnung - 1436 das Weistum über das Besthauptrecht der Diede zu Niddawitzhausen siegelt . Die genannten Gericbtsrechte haben später zu langwierigen Rechtsstreitigkeiten mit den Beamten des Gerichts Bilstein geführt, die in ganzer Ausführlichkeit in dem hier in Rede stehenden Kopialbuch ihren Niederschlag gefunden haben; sie waren durch einen Bescheid am 28. Januar 1688 zwar endschieden, doch war damit noch nicht unmittelbar eine Befriedung des Verhältnisses zwischen den Dieden und den Beamten zu Abterode erreicht. Auch das Diedesche Fischrecht in der Wehre bei Niddawitzhausen, die Merian als sehr fischreich bezeichnete, ist zeitweilig streitig gewesen, konnte aber gehalten werden.
Um den Fürstenstein und um Niddawitzhausen lag erheblicher weiterer Besitz der Diede, teilweise Allod, überwiegend aber wohl Lehengut verschiedener Herren: außer den Landgrafen von Hessen und dem Kloster Peterberg vor Hersfeld erscheinen, soweit ersichtlich, noch das Kloster Fulda, das Cyriacusstift zu Eschwege und die Grafen von Ziegenhain als Lehenherren. Die Diede scheinen im ganzen eine recht glückliche Hand in wirtschaftlichen Dingen bewiesen zu haben; wie sie ihre Position auf dem Fürsenstein zielbewußt ausbauten, so waren sie offenbar auch sonst um die Wertsteigerung ihres Besitzes bemüht, sei es \durch Zukäufe, sei es durch Tilgung von Belastungen; freilich sind auch Verkäufe festzustellen. Hinzu kommen Neubelehnungen, die sie im 15.Jahrhundert erwerben konnten; die Tätigkeit Hermann Diedes d.Ä als Rat und Amtmann Landgraf Ludwigs I. dürfte dem förderlich gewesen sein.
Über den so gezogenen Bereich ging erst Kurt Diede hinaus, dem die Familie wohl den bemerkenswertesten Besitzzuwachs verdankte: er brachte ihr die beträchtlichen Güterkomplexe Immichenhain und Ziegenberg zu. Kurt Diede, der vom Edelknaben bei Hofe zum landgräflichen Rat und Kämmerer aufstieg und zeitweilig auch Beisitzer am Hofgericht war, ist zwar nicht der erste seines Geschlechtes gewesen, der seinem Landesherrn in dessen unmittelbarer Umgebung diente; aber er tat es wohl als erster sein ganzes Leben lang und vollzog damit für seine Familie endgültig den Übertritt in den Hofadel. Landgraf Philipp d. Gr. verlieh ihm 1538 das Klostergut Immichenhain das zwar um 4000 fl. zu lösen stehen sollte, tatsächlich aber der Familie bis zu ihrem Erlöschen erhalten blieb; zeitweilig scheint es der Mittelpunkt der Diedeschen Verwaltung gewesen zu sein. Die mittelalterliche Burg Ziegenberg war aus dem falkensteinischen Erbe gemäß dem Butzbacher Vertrag vom 24. Mai 1419 an die Herren von Eppstein gefallen und hatte von 1433 an den Sitz einer besonderen Linie dieses Geschlechtes gebildet; die Brüder Gottfried und Johann von Eppstein-Münzenberg hatten sie zusammen mit einigen umliegenden Orten und einem Viertel an Butzbach 1478 dem Grafen Philipp von Katzenelnbogen verkauft, von dem sie im Jahr darauf an Hessen kam. Nachdem Ziegenberg zunächst amtsweise vergeben worden war, gab Landgraf Wilhelm d.M.1506 seinem Amtmann zu Eppstein Jost von Drachsdorf Schloß und Tal Ziegenberg mit dem Mühlenbann und sonstigen Zubehörungen, ferner Gefälle zu Wernborn, Pfaffenwiesbach, Langenhain und Fauerbach zu Lehen, und zwar in männlicher, eventualiter auch weiblicher Erbfolge; der Landgraf, dem Jost von Drachsdorf dafür Vecker hagen und die Zusage über ein Manngeld zurückgegeben hatte, behielt sich bestimmte Rechte vor, ferner das Recht, das Lehen mit 2500 fl. zu lösen. Auch hier ist von dem Lösungsrecht niemals Gebrauch gemacht worden.
Jost von Drachsdorf entstammte einem alten meißnischen Geschlecht, das sich nach Dragsdorf bei Zeitz nannte, mit Seitenlinien in Bayern und im Elsaß ansässig war und 1678 in den Reichsfreiherrenstand erhoben wurde. Er erscheint 1502 im hessischen Hofgesinde, wurde Amtmann zu Eppstein, dann Oberamtmann der Niedergrafschaft Katzenelnbogen 1514-19, schließlich hessischer Hofmeister und Rat unter Landgraf Philipp d.Gr.Durch seine Ehe mit Margarethe, Tochter des Johann Mohr von Leun, hatte er allerlei Lehengüter und wohl auch Allodialbesilz erworben, darunter Anteile am Zehnten zu Krofdorf und den gleichfalls von den Herren von Runkel zu Lehen rühren den Kirchsatz zu Rodheim-Bieber noch bis in unser Jahrhundert stand der Patronat der Pfarrkirche zu Rodheim dem Besitzer von Ziegenberg zu. Mit Ziegenberg hatte Jost von Drachsdorf einen Platz erworben, der sich als Sitz eines adligen Herren wohl sehen lassen konnte: der Stich in Merians Topographia Hassiae zeigt eine stattliche Burg. Wir hören auch, daß Jost von Drachsdorf noch Grundbesitz dazu erworben hat.Sein Schwiegersohn Kurt Diede setzte den Ausbau des Ziegenberger Besitzes zielstrebig fort. Er hatte 1540 Ottilia, die Tochter des bereits 1529 verstorbenen Jost von Drachsdorf, geheiratet und sich mit seinen Schwägern Philipp und Marsilius von Reifenberg nach dem Tode der Söhne des Jost von Drachs dorf in der Weise geeinigt, daß Ziegenberg ihm künftig allein gehörte.
Da wenige Jahre nach seinem Tode die ältere Linie der Diede mit Balthasar Diede zu Wellingerode erlosch und da aus der Ehe seines Bruders Philipp mit Balthasar Diedes Tochter Margarethe keine Kinder hervorgegangen waren, wurde Kurt Diede zum Stammvater aller späteren Diede zum Fürstenstein. Mit großer Sorgfalt haben Balthasar Diede und seine Vettern Vorkehrungen zum Übergang der Lehengüter der älteren Linie auf die jüngere Linie getroffen; diese Vorkehrungen beginnen bereits 1557 und finden mit dem Vertrag zwischen Maria von Herda und den Erben des Kurt Diede 1577 und seiner Ausführung 1579 erst ihren Abschluß. Landgraf Wilhelm IV. vollzog freilich den Übergang der Lehen nicht, ohne seinen Vorteil dabei zu wahren - was ja sein gutes Recht war. Bei dieser Gelegenheit erfahren wir zugleich auch zum ersten Mal etwas über das Diedesche Archiv: eine Liste der Archivalien, die damals Maria von Herda an die Vettern von der jüngeren Linie abgab, gewährt uns eine unge fähre Kenntnis von dem, was Balthasar Diede in Wellingerode verwahrt hatte. Die abgegebenen Archivalien sind offenbar damals nach Immichenhain gebracht worden. Denn als 1711 auf Begehren des hessischen Obristen Karl Meisenbug und seiner Ehefrau Magdalene Sophie geb. Diede der Notar Karl Christian Götz ein Inventar der in dem Diedischen sogenannten sambtkasten zu Immichen hain befindlichen briefschafften auf nahm, verzeichnete er einiges mit, was schon in der Liste der Maria von Herda gestanden hatte. Nach Immichenhain sind nach diesem Inventar auch die auf Ziegenberg bezüglichen Stücke gekommen, also nicht bloß Ehepakten, sondern auch Kaufbriefe und anderes mehr; vielleicht hat man in der Tat nur das notwendigste in Ziegenberg gelassen, das als Außenbesitzung betrachtet worden zu sein scheint. Immerhin hatte allerdings der Besitz der Diede in der Wetterau die Basis dafür geboten, daß sie in die Friedberger Reichsburgmannschaft eintreten und zweimal den Burggrafen stellen konnten. Und obwohl die Familie inzwischen durch die Ehe des Jost Diede mit der Erbtochter Anna Katharina des Hofmarschalls und Kammerrates Kraft Melchior von Madelungen dessen recht wertvolles Gut Madelungen bei Eisenach und ein Geldlehen von 2000 fl, erworben hatte, so scheint doch der Burggraf Hans Eitel Diede d.J. damit begonnen zu haben, Ziegenberg zum Mittelpunkt zu machen. Nach seinem frühen Tode hat sein Sohn Wilhelm Christoph Diede diese Absicht verwirklicht: in Ziegenberg entstand anstelle der mittelalterlichen Burg ein Schloß im Stile des frühen Klassizismus, Im Zuge dessen scheinen auch erhebliche Teile des Immichenhainer Archivs nach Ziegenberg überführt worden zu sein; wir finden - durch die Sorgfalt Heinrich Reimers aufgezeichnet - in Ziegenberg etliche Stücke wieder, die 1711 in Immichenhain gelegen hatten. Aber was sich speziell auf die Immichenhainer Güter bezog, scheint nebst wenigem anderen dort geblieben zu sein. Bescheidene Reste davon bewahrt heute das Staatsarchiv in Marburg.
Wilhelm Christoph Diede zum Fürstenstein, Erb- und Gerichtsherr zu Fürstenstein, Ziegenberg, Madelungen, Wellingerode, Niddawitzhausen und Immichenhain - so nennt er sich am 1. Januar 1800 - der letzte seines Geschlechtes und im Besitz der reichen Lehengüter, war nach Studien in Göttingen und Marburg und einer Praktikantenzeit am Reichskammergericht in Wetzlar in dänische Dienste getreten; er war Gesandter in Berlin und London und vertrat schließlich das Herzogtum Holstein-Glückstadt als Reichstagsgesandter in Regensburg. Seine Ehe mit Margaretha Konstantine Louise Gräfin von Callenberg scheint ihm allerlei Besitz in Schlesien zugebracht zu haben; außerdem hatte sein Vater noch die Spete´schen Lehengüter zu Frielingen erworben, mit denen Wilhelm Christoph Diede 1787 belehnt wurde. Aber der Lebensstil eines Herrn von Welt, große Reisen und wohl auch der Ausbau Ziegenbergs scheinen mehr Geld erfordert zu haben, als zu Gebote stand, so daß schließlich Wilhelm Christoph Diede anscheinend recht erheblich verschuldet war.
Auf die Ausgestaltung Ziegenbergs hat er offenbar große Sorgfalt verwandt: man weiß, daß er über die Entwürfe für den Park mit Goethe korrespondiert hat und daß Goethe in den Januartagen des Jahres 1780 zusammen mit Herzog Karl August Gast in Ziegenberg gewesen ist; der Herzog hat sich 1785 noch einmal ohne Goethe in Ziegenberg aufgehalten - wir dürfen wohl annehmen, daß Diedes recht häufig bemerkenswerte Gäste bei sich sahen. Die Verbindung mit Goethe ist auch in der folgenden Zeit nie ganz abgerissen; nodi 1829 besuchte Wilhelm Christoph Diedes Enkel Frhr. Löw von und zu Steinfurth den Dichter in Weimar. Mit Wilhelm Christoph Diede ist die Familie am 1.Dezember 1807 erloschen. Ein nichtadliger Zweig, der aus der Verbindung des Ernst Diede zum Fürstenstein mit Gela Wonberges hervorgegangen ist, erlosch wenig später am 16, Mai 1840 mit Dr. Philipp Wilhelm Diede in Kassel; dieser Zweig war selbstverständlich nicht erbberechtigt. Fürstenstein kam am 24. Dezember 1807 an den königlich westfälischen Staatsrat Peter Alexander le Camus, der mit dem Titel eines Grafen von Fürstenstein geehrt wurde; Napoleon I. hat am 17.April 1812 seine Bestätigung dazu erteilt. Sobald der Kurfürst von Hessen zurückgekehrt war, zog er allerdings Fürstenstein als erledigtes Lehen ein; es wurde Domäne, Ziegenberg fiel als Fideikommiß an die Töchter des letzten Diede und ihre Erben, von denen es schließich 1897 Richard v. Passavant erwarb, der dort wohnte und es pfleglich wiederherstellte.
Unter dem nationalsozialistischen Regime wurde das Schloß enteignet; die Bibliothek wurde verschleppt, die Archivalien sind in Frankfurt zerstört worden. Das Schloß fiel ebenfalls dem Bombenkrieg zum Opfer; allein der mittelalterliche Bergfried ist noch gut erhalten. Eines der kärglichen Bruchstücke des Diedeschen Archivs ist daher ein Band. der, -offenbar aus Ziegenberg, doch auf unbekannten Wegen - in die Bibliothek des alten Wetzlarer Geschichtsvereins (1834-1852) gelangt ist und mit dieser Bibliothek heute im Stadtarchiv Wetzlar verwahrt wird. Auf dem Deckel nennt er sich COPIALBuch aller zu dem Rittergute Nadewitzhaußen, denen (Güte)ren vor Eschwege und Grebendorff befindlichen Original Nachrichten und waß für Strittigkeiten ... Demselbigen vorgefallen von Anno 1349 bis 1706; der Innentitel lautet ein wenig anders: COPIALBuch aller zue dem Ritterguth Nadewitzhaußen, denen Gütthern vor Eschweg und Grebendorf befindlichen Originalien, Nachrichten undt briefflichen Uhrkunden. Ahngefangen den 22.ten Februarii anno 1684. Ein freundlicher Zufall hat uns die Kenntnis des Schreibers bewahrt, der den größten Teil des Bandes (bis S.452) geschrieben hat; es ist Philip Korngibel, der zeith diedischer diener, der wenige Tage, nachdem er mit dem Kopialbuch begonnen hatte, am 25. Februar 1684 ein Mühleninventar auf der Berffmühle bei Immichenhain aufnahm.Wir dürfen annehmen, daß er den Band in Immichenhain geschrieben hat, denn zumindest einige der darin enthaltenen Stücke befanden sich bei der notariellen Inventarisierung 1711 in Immichen.
Der Band, dessen
Deckel mit einem beschädigten Schweinslederüberzug ohne allen Zierat versehen
sind, besteht aus 518 Blättern, die bis S, 684 von alter Hand paginiert sind
(S. 628 ist überzählt). Bis S. 568 ist das Wasserzeichen ein Doppeladler, belegt mit dem Schild der von Schlitz gen.
Görtz, der zwei zinnenbesetzte
Schrägbalken zeigt; ab S.569 zeigt das Papier auf einer Seite des Bogens
einen Kopf mit einer Schellenkappe, auf der anderen den Schild mit zwei
zinnenbesetzten Schrägbalken. Der Band
ist bis S. 704 (die eigentlich S. 705 ist) beschrieben, wobei die Seiten
318-325 leer geblieben sind. Nur unscharf zeichnen sich dabei Sachkom plexe ab; auch eine chronologische Ordnung
ist nicht streng beobachtet. Die Auswahl der Stücke nach dem Betreff
"Niddawitzhausen und Güter vor Eschwege und Grebendorf" ist dabei
recht großzügig geschehen; zwar erscheinen
die Akten des jahrhundertealten
Streites um die Rechte der Diede in
Niddawitzhausen dementsprechend sehr ausführlich, aber wir finden unter den abgeschriebenen Stücken auch
eine große Zahl von
Auseinandersetzungsverträgen, die nicht speziell mit dem Dorf Niddawitzhausen etwas zu tun haben. Doch
das ist um so willkomme ner, als - wie bereits
bemerkt - vom Archiv der Diede zum Fürstenstein nur
mehr geringe Bruchstücke erhalten sind. In diesem Sinne soll mit den wenigen Betrachtungen, die einer gründlichen
Bearbeitung der Diedeschen Familiengeschichte nicht voll greifen können
und wollen, auf das Kopialbuch als -
heute - abgelegene
Quelle aufmerksam gemacht
werden; die Erforschung der Diede zum
Fürstenstein - denen
Landau gewiß zu Unrecht
nachgesagt hat, sie seien "zu unbedeutend" gewesen - dürfte noch
immer recht bemerkenswerte Aufschlüsse über den geschichtlichen Weg einer
landsässigen Adelsfamilie versprechen. Die hier zusammengetragene Stammtafel
kann daher auch nur als eine Zusammenstellung von Ergebnissen verstanden werden, die bei
der Beschäftigung mit dem Kopialbuch und seiner Bedeutung
gesammelt wurden.

Burg Fürstenstein
1 057 584. von Lutere, Witzel, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder
erwähnt 1345-1394, Nr. 37168 aus AL Ritter DGB Bd. 124
oo Grossen-Lüder 1345 Jutta N.N.
1 057 585. N.N., Jutta, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder
Nr. 37169 aus AL Ritter DGB Bd.124
oo Grossen-Lüder 1345 Witzel von Lutere
1 095 584. von Fürstenwald, Albert
1 216 960. Strecker, Hans, Lehnsträger, * Heiligenstadt, + Heiligenstadt
1 217 048. Ru(h)lant, Burch(gh)hart, * Allendorf/Werra 1340, + Allend.vor 16.10.1396
Schöffe zu Allendorf, Bürgermeister 1379, 1370 hatte er Herboldshausen dem Landgrafen aufgelassen und dafür ein Vorwerk erhalten (vorher von Welden) gegen 100 lötige Mark, 1370 erhielt er Karmannshausen (Wüstung bei Witzenhausen) und Elkenrode (Wüstung bei Hilgershausen) vom Landgrafen zum Lehen, daher auch Junker genannt, von von Wichersa (Schwäger) kaufte er 1380 fuldisches Gut in den Sooden gelegen, 1382 gab er Osberngut (Schwebda) auf, Nr. 240648 aus AL Mühlhausen
oo Allendorf/Werra 1375 Catharina von Bischoffshausen
1 217 049. von Bischoffshausen, Catharina, * Allendorf/Werra um 1340, + Allendorf/Werra 1396
urkundete 1375, Nr. 459945 aus AL Salzmann, Nr. 240649 aus AL Mühlhausen
oo Allendorf/Werra 1375 Burch(gh)hart Ru(h)lant
1 261 888. Rückersfeld, Albert, Bürgermeister, + Homberg/Efze 1371
Schöffe zu Homberg an der Efze 01.12.1322, Bürgermeister ebda. 1342 und 43, das Geschlecht trägt seinen Namen von der Wüstung, jetzt Hof Rückersfeld, Nr. 459936 aus AL Salzmann, Nr. 244640 aus AL Mühlhausen
oo Metze Bischoff
1 261 889. Bischoff, Metze
oo Albert Rückersfeld
1 261 892. Bischoff, Johannes, * Homberg/Efze, + Homberg/Efze
Bürger zu Homberg an der Efze, + nach 1356, urkundlich 1343-56, Nr. 459940 aus AL Salzmann, Nr. 244644 aus AL Mühlhausen
oo Trude N.N.
1 261 893. N.N., Trude
urkundlich 1330-56, Nr. 459941 aus AL Salzmann, Nr. 244645 aus AL Mühlhausen
oo Johannes Bischoff
1 261 944. Rotzmul, Conrad
erw. 1356-72, Schöffe in Alsfeld 1360, + nach 15.6.1372
Goethe Ahn Nr. 16056
oo Emelude im Hobe (gen. Rode)
1 261 945. im Hobe (gen. Rode), Emelude, * um 1340, + Alsfeld nach 1370
erw. 1359- 70, + nach 8.1.1370. Goethe Ahn Nr 16057
oo Conrad Rotzmul
1 297 152. von Ziegenhain, Gottfried VI., Graf, * um 1259, + 30.11.1304
1271 bis 1304, Vogt von Fulda, er hatte eine politische Vernunftehe mit Mechthild, Tochter Landgraf Heinrichs I. VON HESSEN geschlossen. Aus unebenbürtigem Liebesverhältnis stammt der Sohn Heinrich Hofmeister von Rauschenberg. Goethe-Ahn Nr. 30976
oo I. ... von Rauschenberg, II. Mechthild von Hessen
1 297 153. von Rauschenberg, ...
Goethe-Ahn Nr. 30977
oo Gottfried VI. von Ziegenhain
1 297 160. Kornmann, Conrad, Ratsherr, * Rauschenberg ?, + Rauschenberg ? 1346
vielleicht geb. in Rauschenberg, ist als Ratsherr in Schwarzenborn Zeuge am 22.7.1329 bei einem Güterverkauf an das Kloster Immichenhain
oo Gertrud N.N.
1 297 161. N.N., Gertrud
"opidana" in Schwarzenborn; sie ver kauft als "KORNMANNEN" am 23.10.1346, anscheinend als Witwe, mit Willen ihrer Erben ihre Güter in Demersbach an die Nonne N. VON ESCHWEGE im Kloster Immichenhain
oo Conrad Kornmann
21. Ahnenreihe
2 115 072. von Ubach, Dido
erwähnt 1291, wohl Dietrich VON UBACH, Vogt von Sontra, erwähnt 1260, 1269, 1272
2 115 168. von Luder, Eckard, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder
2 433 920. Strecker, Hans, * Heiligenstadt, + Heiligenstadt 1433
2 434 096. Rulant(Roland), N.N., * Allendorf/Werra, + Allend.vor 29.5.1370
1368 verkaufte er seinem Bruder Kurt die Rulandswiese in Tiemelsbach (wüst) bei der Stubenmühle zwischen Dietzenrode und Fretterode, mit dem Kloster zu Allendorf traf er Abkommen bezüglich seines Kote (Saline), der er alljährlich am Margarethentag 3 Ofen Salz entrichten solle, also 3 von 100, die alljährlich gemacht wurden Nr. 919888 aus AL Salzmann, Nr. 481296 aus AL Mühlhausen
2 434 098. von Bischoffshausen, Wilkin IV., Knappe, * Bischoffshausen um 1320, + Bischoffshausen 1373
urkundlich 1363-72 Knappe, 1363 Bürge von Thile von Rusteberg, 1372 Zeuge und Siegler, Nr. 919890 aus AL Salzmann, Nr. 481298 aus AL Mühlhausen
oo Hille von Adensen

2 434 099. von Adensen, Hille, * um 1300, + nach 1350
Nr. 481299 aus AL Mühlhausen. urkundlich1350; Nach L420 Nr.319 lebt sie um 1350, ist aber nicht eine Angehörige des Edelherr von Adenoys, da sie dazu zu jung ist (?). Außerdem hätte sie als letzte Angehörige dieser Edelherrenfamilie erben müssen. Weitere Vorfahren also zweifelhaft. Nach L508 um 1353-1372. Heirat vor 1330 Note: AL Staudinger.
oo Wilkin IV. von Bischoffshausen
2 523 784. Bischoff, Hermann
urkundlich 1337, 48 zu Homberg an der Efze, Nr. 919880 aus AL Salzmann, Nr. 489288 aus AL Mühlhausen
oo Jutta N.N.
2 523 785. N.N., Jutta
oo Hermann Bischoff
2 523 888. Rotzmul, Konrad
Schöffe in Fulda 1320, 1330, vor 1326 vertrieben, 5.6.1326 wieder zum Bürger genommen, 1339 wieder flüchtig "von krieges und misselung wegen", Schöffe in Alsfeld 1335 ff., 1356, + vor 19.11.1358 Goethe Ahn Nr. 32112
oo Vor 1344 Hildegund Schaufuss
2 523 889. Schaufuss, Hildegund, * Alsfeld vor 1320, + Alsfeld nach 1356
Goethe Ahn Nr. 32113
oo Vor 1344 Konrad Rotzmul
2 523 890. im Hobe (gen. Rode), Ludwig, Bürgermeister, * vor 1305, + Marburg vor 24.07.1369
Schöffe in Marburg 1327 ff., 1352, Bürgermeister 1332, 1334,37-39 Goethe Ahn Nr. 31810
oo I. Catharina
Bruning, II. ... Musser
2 523 891. Musser,
..., + um 1356
oo Ludwig im Hobe (gen. Rode)
2 594 304. von Ziegenhain, Gottfried V., Graf, * um 1240, + Ziegenhain ? 25.05.1270
sein Grabstein im Kloster Haina erhalten, erw. 1246 bis 1270, Vogt von Fulda, wird 1262 Blutsverwandter des Landgrafen Heinrich I. VON HESSEN
oo Hedwig von Castell
2 594 305. von Castell, Hedwig, + 1291
genannt "von Rauschenberg" 12.02.1270 nach ihrem Witwensitz
oo Gottfried V. von Ziegenhain
2 594 320. Kurmann, Heinrich
22. Ahnenreihe
4 230 336. von Lutere, Wigand, * Grossen-Lüder, + Grossen-Lüder
oo Jutta von Eberstein
4 230 337. von Eberstein, Jutta, * Schloss Eberstein/Rhön, + Grossen-Lüder/Fulda
Altbuchisches, urkundlich bis 1116 zurückreichendes, zur vormaligen fränkischen reichsunmittelbaren Ritterschaft der Cantone Rhön Werra und Baunach gehöriges Adelsgeschlecht, dessen Stammhaus, die auf der Rhön liegende Burg Eberstein, im Jahre 1282 vom Bischof Berthold von Würzburg und dem Abte Berthold II. von Fulda zerstört wurde (vergl. Vertragsbrief des Bischofs und des Abts die die Fuchstadt 1282 an dem Dinstage nach Seute Petristage ime lentzen, Schannat, hist. Fuld. Prob. 97 pag. 209)
oo Wigand von Lutere

4 867 840. Strecker, Claus, * Heiligenstadt, + Heiligenstadt
1508 Aug. 24.
Clawes Strecker, Bürger zu Heiligenstadt, und Katherina, seine Frau, verkaufen dem Augustinerkloster zu Esschweyge um 24 fl. >>kurfursten muncze<< ihre von aller Pflicht freien 3 Acker Ackerlandes im Felde zu Swebede (Swede) zwischen dem Lande der Augustiner und wilhelm Clerike, Bürger zu Esschewege.
Siegler: Der Rat zu Heiligenstadt und der Aussteller.
Datum: In die s.Bartholomei apostoli.
Ausfertigung auf Pergament mit 3 anhängenden Siegeln, 1 wenig beschädigt, 2 gut erhalten.
Rückwärtig gleichzeitig Rubrum: Littera uber drie agker landes in deme Swebisschen felde bi deme Jonsgraben.
Streckers Signatur F 20
oo Katherina ...
4 867 841. Katherina
oo Claus Strecker
4 868 192. Ruland, N.N., Pfänner, * Allendorf/Werra, + Allendorf/Werra
1295 Bürger und Pfannenbesitzer zu Allendorf an der Werra, 1304 Pfänner und Bürger zu Heiligenstadt, Kurt Rulands Bruder, Nr. 1839776 aus AL Salzmann, Nr. 962592 aus AL Mühlhausen
4 868 196. von Biscopeshusen, Hermannus I., * um 1295, + vor 1350
von Schloß Bischoffshausen bei Witzenhausen an der Werra, urkundlich 1300, 1312, zu Woldendorp (Wohlendorf an der Aller), ab 1300 genannt Hermanus de Biscopeshusen, 1334 Zeuge, Er verkauft 1312 seine Güter an der Aller, Weser und Leine an das Kloster Loccum. Er empfing Lehen vom Grafen von Hoya in Metel und Schermel und vom Grafen von Schaumburg solche in Thieselune.Nr. 962596 aus AL Mühlhausen, Nr. 1839780 aus AL Salzmann
oo Sophie von Lülfshausen
4 868 197. von Lülfshausen, Sophie, * um 1270, + nach 1320
Nr. 18839781 aus AL Salzmann, Nr. 962597 aus AL Mühlhausen
oo Hermannus I. von Biscopeshusen
4 868 198. von Adensen, Johann IV., + nach 1320
5 047 776. Rotzmul, Berthold
Schöffe in Fulda 1296 ff., 1310. Goethe Ahn Nr. 64224
oo Elisabeth N.N.
5 047 777. N.N., Elisabeth
erwähnt 1302. Goethe Ahn Nr. 64225
oo Berthold Rotzmul
5 047 778. Schaufuss, Nikolaus, * Alsfeld vor 1270, + Alsfeld Vor 17.03.1351
Schöffe in Alsfeld 1291 ff., 1349 Goethe Ahn Nr. 63618
oo N.N.
Castellan
5 047 779. Castellan,
N.N.
oo Nikolaus Schaufuss
5 047 780. im Hobe, Elbracht, * vor 1265, + Marburg nach 1329
(ex oder in curia) Schöffe in Marburg 1312 ff. bis 12.7. 1352, Bürgermeister 1321, 24, 25, 28, 29, 38,40,41
oo Rode
5 047 781. Rode, ..., * um 1265, + vor 1310
oo Elbracht im Hobe
5 188 608. von Ziegenhain, Bertold I., * vor 1222, + um 1258
genannt 1222-57
oo Eilika von Tecklenburg
5 188 609. von Tecklenburg, Eilika, * um 1220, + 1286
oo Bertold I. von Ziegenhain
5 188 610. von Castell, Friedrich I., + um 1251
oo Berta von Henneberg
5 188 611. von Henneberg, Berta, + um 1257
oo Friedrich I. von Castell
23. Ahnenreihe
9 736 384. Roland, N.N., + Vor 12.10.1295
9 736 392. von Wohlendorf, Segeband I., * vor 1271, + 1303
auch de Woldendorpe, commorans in Bischopshusen, urkundlich erw. 1291-97, sein Bruder von Wohlendorf Hans 1297, Segebandus de Woldendorpe (Wohlendorf a.d.Aller); commorans (Mitbewohner) in Bischopshusen, 1291-1297; empfing 1297 von Hermann Edelherrn von Treffurt die Kirche von Bischoffshausen bei Witzenhausen. Um 1330 belehnt vom Grafen von Hoya. Nr. 3679560 aus AL Salzmann, Nr. 1925192 aus AL Mühlhausen
oo N.N. von Uslar
9 736 393. von Uslar, N.N., + nach 1314
* 1250/60 wahrscheinlich auf Burg Gleichen bei Göttingen, Schwester des Hermann VI von Uslar (urkundlich1295-1314, + vor 1318) und des Knappen Ernst VI von Uslar (urkundlich1295), Nr. 3679561 aus AL Salzmann, Nr. 1925193 aus AL Mühlhausen.
Als Mutter von Hermann v.B. urkundlich bezeugt; erw. 1295, Schwester des Ritters Hermann VI von Uslar und von Ernst von Uslar, urkundlich1312-1314.
urkl.1312, 1314 als Schwester des Ritters Hermann und des Knappen Ernst v.Uslar erschließbar (v.Uslar-Gleichen Reg.Nr.170/173, S.388ff). Nach Edmund Frh.v.Uslar-Gleichen, Hannover 1888, Seiten 124 u.389 zu ersetzen durch NN v.Bodenstein, deren Schwester die Mutter der oben genannten Brüder Hermann und Ernst v.Uslar war(Sept.1996)
oo Segeband I. von Wohlendorf
9 736 394. von Ludolfshausen, Johann, * um 1235, + nach 1306
9 736 396. von Adensen, Johann III., * um 1245, + um 1324
erwähnt 1266-1322
oo Mechthild ...
9 736 397. Mechthild
oo Johann von Adensen
10 095 552. Rotzmul, Sibold
Bürger in Fulda 1263. Goethe Ahn Nr. 128448
10 095 556. Schaufuss, Sifrid, Schöffe, * Alsfeld vor 1235, + Alsfeld nach 1279
zu Alsfeld 1239. Goethe Ahn Nr. 254468
10 095 560. in Curia, Henricus, Bürgermeister, * Marburg ? vor 1230, + Marburg ? nach 1313
1268-1313, Schöffe und Bürgermeister in Marburg, Patronatsherr in Goßfelden Goethe Ahn Nr. 127240
oo Hildeburgis Süsskirsche
10 095 561. Süsskirsche, Hildeburgis, * Marburg ? vor 1250, + Marburg ? nach 1313
1286-1313, sie ist die Nichte der Hilla Süßkirsche d.Ä.,
erw. 1271, Ehefrau des Schöffen Hermann Zahn d.Ä. in Marburg Goethe Ahn Nr.
127241
oo Henricus in Curia
10 095 562. Rode, Ludwig, Burgmann, + Marburg ? vor 11.10.1304
10 377 216. von Ziegenhain, Ludwig I., * um 1165, + nach 17.01.1229
genannt 1194/1226
oo nach 1222 Gertrud ...
10 377 217. Gertrud
genannt 1222
oo nach 1222 Ludwig I. von Ziegenhain
10 377 218. von Tecklenburg, Otto I., Graf, * um 1185, + 11.09.1263
Gf. v. Tecklenburg 1202-1263, 1202 unmündig
oo Mechtilde von Holstein-Schauenburg
10 377 219. von Holstein-Schauenburg, Mechtilde, * um 1190, + um 1264
oo Otto I. von Tecklenburg
10 377 220. von Castell, Rupert VI., Graf, + 1236
oo Hedwig von Andechs
10 377 221. von Andechs, Hedwig, + nach 1240
oo Rupert VI. von Castell
10 377 222. von Henneberg, Poppo VII., Graf, + Kl. Vessra 21.08.1245
Graf von Henneberg 1191/1245; Burggraf von Würzburg 1212/40; Vogt von Kl.Bildhausen
oo 1223 Jutta von Thüringen
10 377 223. von Thüringen, Jutta, * 1183, + Schleusingen 06.08.1235
Sie wurde vor 1197 mit dem Markgrafen Dietrich dem Bedrängten von Meißen verheiratet. Nach dem Tod ihres Gemahls 1221 bemühte sie sich gemeinsam mit ihrem Bruder Landgraf Ludwig IV. von Thüringen eifrig um die vormundschaftliche Verwaltung Meißens für ihren erst dreijährigen Sohn Heinrich den Erlauchten. 1223 heiratete sie den Grafen Poppo VII. von Henneberg.
oo 1223 Poppo VII. von Henneberg

24. Ahnenreihe
19 472 784. von Alhusen, Willekin II., * um 1235, + 1303
Aus dem Geschlecht von Alhusen b. Hoya a.d.Weser. 1248 erstm.urkundlicherw., Sieger über den Erzbischof Gerhard I von Mainz bei Bollstedt 16 Jan 1256. 16 Feb 1285 urkundlich noch als lebend erwähnt, Braunschw. Vogt und Rat;; hess. Schultheiß; 1273 scultetus des Landgrafen von Hessen in Weissensee. Verkauft 1265 seinen Besitz in Ahlhusen und Hassel bei Hoya.16 Feb 1285 urkundlich noch als lebend erwähnt. Siegelt 1262 u. 1263 mit Adlerkopf im Schild. Vielleicht identisch mit Willekinus advocatus de Aldenhusen, der 1279 als Zeuge bei der Bestätigung der Rechte der Stadt Göttingen durch die Herzöge Heinrich, Albrecht u. Wilhelm v. Braunschweig anwesend ist (UB Stadt Göttingen I Nr. 22).Nr. 7700769 aus AL Mühlhausen
oo ... von Wohlendorf
19 472 785. von Wohlendorf, ..., * um 1190
aus dem Hause Nienburg
oo Willekin II. von Alhusen
19 472 786. von Uslar, Hermann IV., Ritter, * um 1240, + nach 1281
Ritter auf Burg Gleichen bei Göttingen, urkundlich 1257- 1281, urkundlicherw. 1257, 1281.
Ludolf v.Plesse nennt ihn 1258 seinen cognatus (Uslar-Gleichen S.114, Reg.93 S.373) Nr. 7359122 aus AL Salzmann, Nr. 3850386 aus AL Mühlhausen
oo Benedicta (Gisela) von Plesse
19 472 787. von Plesse, Benedicta (Gisela), * um 1255
urkundlich 1269, Nr. 7359123 aus AL Salzmann, Nr. 3850387 aus AL Mühlhausen
Ursprünglich edelfreies Geschlecht mit gleichnamigem Stammhause bei Göttingen. Erstes urkundliches auftreten mit Helmhold von Höckelheim 1144; seine Söhne Bernhard 1150-90 und Gottschalk 1167-90 nennen sich seit 1170 bzw. 1167 von Plesse Bernhard Sohn Helmoldus de Plesse, nobilis vir 1191-1231, praefectus militaris Heinrichs des Löwen und Kaiser Ottos IV., Befehlshaber des Kreuzheeres in Livland 1211, Standbild in der Kirche zu Hoehenviecheln, Mecklenburg und wird als Begründer des Mecklenb.-Holstein. Zweiges angesehen; mit seinem Sohne Helmoldus de Plesse, miles 1244-83, Regentschaftsrat für die Söhne Fürst Heinrichs des Pilgers von Mecklenburg beginnt die urkundlich nachweisbare Stammfolge.
urkl.1269,. Ursprünglich Mechthild. Nach v.Damm Bd.6 (1999) zu ersetzen durch Benedicta oder Gisela v.Plesse. Benedicta hatte ich anfangs als Tochter eines Ludolf v.Plesse notiert. Den gibt es aber nicht. Vielleicht Verwechslung mit Ludolf v.Dassel.
Benedicta ist Tochter von Gottschalk d.J. v.Plesse
oo Hermann von Uslar

19 472 788. von Ludolfshausen, Henricus, Ritter, * um 1210, + nach 1266
genannt 1245-1266
19 472 792. von Adensen, Johann II., * Adensen um 1220, + nach 1303
erwähnt 1243-1304; verkauft 1266 einen von Friedrich von Grimmenberg geerbten Lehnszehnten.
oo um 1244 Gertrud von Grimmenberg
19 472 793. von Grimmenberg, Gertrud, * um 1222, + nach 1264
Erbtochter, 1266-1282
oo um 1244 Johann von Adensen
20 191 120. von Alsfeld, Ludwig, * Alsfeld vor 1205, + nach 1233
Schöffe zu Marburg 1233. Goethe Ahn Nr. 254480
20 191 122. Süsskirsche, Rüdiger, Schöffe, * vor 1230, + nach 1291
20 754 432. von Ziegenhain, Rudolf II., Graf, * vor 1140, + um 1188
1188 tot, 1165-1178 Graf von Ziegenhain, Domvogt von Fulda 1165-1188
oo Mechtild von Nidda
20 754 433. von Nidda, Mechtild, * um 1145
Schwester des Bertold II Graf v.Nidda, wohl identisch mit Mechthild v.Ziegenhain, die 1190/1200 Güter verkauft. Sie ist Erbin der Grafschaft Nidda, Tochter von Gf Bertold I v.Nidda
oo Rudolf II. von Ziegenhain
20 754 436. von Tecklenburg, Simon I., Graf, * um 1140, + 08.08.1202
Domvogt von Münster bis 1173, 1182 Vogt von Osnabrück, 1196 Erbschenk des Erzbistums Mainz, 1158 Graf von Tecklenburg, gefallen
Simon wurde als Sohn von Heinrich I. von Tecklenburg und Eilike (Heilwig) von Oldenburg (* 1126; † nach 1189) geboren. Er folgte seinem Vater als Graf von Tecklenburg, erwarb unter anderem Ibbenbüren und war ein berühmter Kriegsheld seiner Zeit.
1173 verzichtete er auf die bedeutende Stiftsvogtei Münster. Er war jahrelang eine treue Stütze der Staufer, war 1174 mit Barbarossa in Italien. Er kämpfte als kurkölnischer Hauptmann in Sachsen, Holstein, Italien und beim 3. Kreuzzug in Palästina mit und markierte den Höhepunkt seines Hauses. Er stand gegen Heinrich den Löwen von Sachsen-Bayern wegen dessen brutalen Herrschaftsbestrebungen und stützte treu Erzbischof Philipp von Köln, dessen Vasall er wurde.
Er wurde am 1. August 1179 in der Schlacht bei Halerfeld gefangen und musste sich Heinrich dem Löwen unterwerfen. 1182 bekam er die Stiftsvogtei Osnabrück. Er gründete das Hauskloster Essen, wurde dort Vogt und auch Vogt von Metelen und Malgarten. Er musste zeitweise Tecklenburg dem Erzbischof von Köln verpfänden und wurde 1196 Erbschenk des Erzbischofs von Mainz. Es war eine Zeit verheerender Fehden gegen die Bischöfe von Osnabrück und Münster und die Grafen von Ravensburg. Er verzichtete unter anderem auf Iburg an Osnabrück und schuf schon die Grundlagen einer ordentlichen Verwaltung, erste tecklenburgische Notarii tauchten unter ihm auf. Er stand gegen Kaiser Heinrichs VI. Erbreichpläne, unterstützte 1198 Otto IV. im Thronkrieg und wurde 1201 dessen Hofkanzler. Daran entzündete sich eine große Fehde gegen die staufischen Grafen von Ravensberg, gegen die er siegreich fiel. Er gewann die Ravensburger Lehen der Erzbischöfe von Köln und Bremen und die der Bischöfe von Paderborn.
oo Oda von Altena
20 754 437. von Altena, Oda, * vor 1180, + nach 1209
oo Simon I. von Tecklenburg
20 754 438. von Holstein, Adolf III., Graf, * um 1160, + 03.01.1225
Graf Adolf III. war zunächst eine Stütze Heinrichs des Löwen. Er begleitete Heinrich auf dessen Feldzug gegen Philipp I. von Heinsberg, den Erzbischof von Köln, machte die Schlacht bei Halerfeld am 1. August 1180 (nordwestlich von Osnabrück) an der Seite von Graf Bernhard I. von Ratzeburg mit, und bekam damals die entscheidenden Rechte im Mittelwesergebiet von Heinrich dem Löwen, die zur Basis der Grafschaft Schauenburg wurden.
1180 fiel Adolf von Heinrich dem Löwen ab, woraufhin ihn dieser aus Holstein vertrieb. Adolf schlug sich auf die Seite Friedrichs I. Barbarossa, mit dessen Hilfe er nach dem Sturz des Löwen seine Herrschaft 1181 wiederherstellte. Mit dem Barbarossa-Privileg 1188 beschnitt Friedrich I. jedoch den Anspruch Adolfs auf die Stadt Lübeck. Adolf begleitete Barbarossa beim Dritten Kreuzzug. Im August 1190 erreichte er so Tyrus, von wo er das Kreuzzugsheer verließ und auf dem Seeweg nach Holstein zurückkehrte, um seine Lande erneut gegen den aus dem Exil zurückgekehrten Heinrich den Löwen zu verteidigen.
In die Regierungszeit Adolfs III. fällt der Versuch der Expansion Dänemarks unter König Knut VI. und dessen Bruder und Nachfolger Waldemar II.. Diese Expansion war, nachdem Adolf III. 1201 die Schlacht bei Stellau verloren hatte und später in Hamburg von Waldemar II. gefangen genommen worden war, für einige Jahrzehnte erfolgreich. Nach seiner Gefangennahme verzichtete Adolf III. 1203 auf die Grafschaft Holstein und zog sich in die Grafschaft Schauenburg zurück, um die Befreiung aus seiner Gefangenschaft zu erlangen. Erst seinem Sohn Adolf IV. gelang die Rückeroberung Holsteins.
Ca. im Jahr 1224 verzichtet Graf Adolf III. auf Ansuchen des Bischofs von Minden Konrad I. von Rüdenberg auf seine vogteilichen Rechte an den Kirchengütern des Klosters Wennigsen. Diese Urkunde ist gleichzeitig die erste schriftliche Urkunde dieses Klosters sowie eine der ersten schriftlichen Urkunden des Ortes Wennigsen (Deister).
Er ist ein Cousin von Adolf I. von Dassel. Graf Adolf III. war seit 1182 mit Adelheid von Assel († 25. Dezember 1185) und danach mit Adelheid von Querfurt verheiratet.
1164 Graf, verzichtete 1203, dann wieder Graf 1224-1232, Ehe1 1183 Adelheid v.Assel, Ehe2 s.oben, Ehe3 vor 1224 Sophie (v.Oldenburg?). Nach Thiele ist er Stütze Heinrichs des Löwen, begleitet ihn auf dessen Feldzug gegen den Ezbf.v.Köln in der Schlacht bei Halerfeld. Damals bekommt er wohl die entscheidenden Rechte im Mittelwesergebiet von Heinrich, die zur Basis des Territorialstaates Schauenburg werden. 1180 fällt er von Heinrich ab, wird von diesem aus Holstein usw. vertrieben, kommt aber durch den erfolgreichen Reichskrieg Barbarossas 1181 zurück und schlägt den hzgl.Parteigänger Graf Konrad v.Rhoden zurück. 1188 gründet er Neu-Hamburg. Er führt ständig Krieg gege die Slawen und die Hzge.v.Schleswig, gegen Dänemark und die Erzbfe.v. Bremen. In Dithmarschen gewinnt er Grafenrechte dazu. 1189-91 wird er vom widerrechtlich zurückgekehrten Heinrich dem Löwen erneut verdrängt, zumal sich Adolf auf dem 3.Kreuzzug befand. 1191 bekommt er Lübeck als Lehen dazu ist 1196/98 erneut in Palästina. 1199 verhindert er die Eroberungsversuche KönigKnuts VI in Hamburg, verliert Dithmarschen und Rendsburg. 1201 gewinnt er Ratzeburg nach Erlöschen des hauses Badwide, dazu auch Lauenburg. Er unterstützt jahrelang den dänisch.Prinzen Waldemar und erhält von ihm Dithmarschen zugesprochen. Durch sein prunksüchtiges Wesen macht er sich den einfachen Bauernadel zum Gegner,der sich an Dänemark wendet, worauf es zur Schlacht bei Stellau kommt (1201) und wo er gefangen wird. 1203 verzichtet er, um frei zu kommen, auf Holstein und Wagrien zugunsten von Graf Albrecht v.Weimar-Orlamünde und zieht sich nach Schauenburg zurück. Hier baut er die Territorialherrschaft konsequent aus, gewinnt u.a.Stadthagen und Rhoden. Besonders steht er gegen die Bfe.v.Paderborn und Minden wegen deren Lehensrechten in Schauenburg. Welzliche Gegner sind Schwalenberg, Ravensberg und besonders Lippe. Zeitweise ist er am ksl.Hof um Hilfe gegen Dänemark. Dort wird er 1223 wieder gefangen, was erneut zum Verzicht führt.
oo vor 05.1189 Adelheid von Querfurt

20 754 439. von Querfurt, Adelheid, * um 1170, + 1224
oo vor 05.1189 Adolf III. von Holstein
20 754 440. von Castell, Rupert V., Graf, + um 1223

20 754 442. von Andechs, Berthold V., Graf, * um 1122, + 14.12.1188
MGraf von Istrien
oo I. um 1150 Hedwig von Dachau, II. Hedwig von Bayern
20 754 443. von Dachau, Hedwig, * um 1135, + 16.07.1174
oo um 1150 Berthold V. von Andechs
20 754 444. von Henneberg, Poppo VI., Graf, + 1190
oo Sophie von Andechs
20 754 445. von Andechs, Sophie, + 02.01.1218
oo Poppo VI. von Henneberg
20 754 446. von Thüringen, Hermann I., Landgraf, * 1155, + Gotha 25.04.1217
Hermann I., LGraf von Thüringen (1190-1217) und PfGraf von Sachsen (ab 1181)
Hermann I. war LGraf von Thüringen und Kunstmäzen zu Zeiten des "Sängerkrieges" auf der Wartburg um 1206.
1190 wird Hermann I. nach dem Tod seines Bruders Ludwig III. zum LGrafen von Thüringen, nachdem er schon 1181 PfGraf von Sachsen geworden war. Er verlegte den Hauptsitz der Ludowinger auf die Wartburg, die er zur landgräflichen Pfalzburg ausbauen ließ. Hermann I. förderte als Mäzen der Minnesänger und Dichter die Kunst des Adels und der Ritter, was in der Überlieferung vom Sängerkrieg auf der Wartburg erhalten ist. Am Hofe Hermanns hielten sich berühmte Dichter der Zeit wie Walther von der Vogelweide, Wolfram von Eschenbach und Heinrich von Veldeke auf. In den Auseinandersetzungen zwischen dem Staufer Philipp von Schwaben, dem jüngsten Sohn Friedrich Barbarossas, und dem Welfen Otto IV. von Braunschweig, dem Sohn Heinrich des Löwen, nahm Hermann ständig wechselnde Positionen ein. Zwischen Staufern und Welfen wechselte er in zwölf Jahren siebenmal die Partei. Hermann I. war zweimal verheiratet: seit 1182 mit Sophia, der Tochter des Pfalzgrafen von Sommereschenburg und Witwe des Grafen Heinrich von Wettin; ab 1196 mit Sophie, Tochter des Herzogs Otto I. von Bayern. Aus der ersten Ehe gingen die Töchter Jutta und Hedwig hervor, aus der zweiten Ludwig, Hermann, Heinrich Raspe IV., Konrad sowie Irmgard und Agnes.
Sein Sohn und Nachfolger als LGraf von Thüringen, Ludwig IV., war der Mann der Heiligen Elisabeth. Die Tochter des Königs von Ungarn kam schon 1211 als Kind an den thüringischen Hof. Der Sohn Hermanns und Schwager der Heiligen Elisabeth, Heinrich Raspe IV., wiederum war der einzige Ludowinger, dem es gelang, ernsthaft in das Ringen um die deutsche Königskrone einzugreifen - wenn auch nur zwischen Mai 1246 und seinem Tod im Februar 1247 als Gegenkönig zu den Staufern Kaiser Friedrich II. und dessen Sohn Konrad. Jutta, die älteste Tochter Hermanns, war mit dem Wettiner Dietrich dem Bedrängten, MGraf von Meißen, verheiratet. Hermann I. unterstützte Dietrich bei der Verteidigung der Mark Meißen gegen Angriffe auf den wettinischen Besitz. Der Sohn Juttas und Dietrichs, Heinrich der Erlauchte, vereinte später das ludowingische Erbe in Thüringen mit der Mark Meißen, dem Land der Wettiner. LGraf Hermann I. starb am 25. April 1217 in Gotha, seine Beisetzung erfolgte im Eisenacher Katharinenkloster.
Quelle: http://www.ritterbund-thr.de/
oo Sophia von Sommerschenburg
20 754 447. von Sommerschenburg, Sophia, + um 1190
Im Brandenburg nicht erwähnt.
oo Hermann I. von Thüringen
25. Ahnenreihe
38 945 568. von Alhusen, Wilhelm, Ritter, * um 1235
Nr. 7359120 aus AL Salzmann, Nr. 3850384 aus AL Mühlhausen auch von Bischoffshusen, Willekinus miles de Aldehusen, Ritter, Vogt Herzog Albrechts von Braunschweig zu Göttingen, 1248- 1288, Vogt in Hannover im 1. Amtsjahr 1266 und 1267, wieder Vogt in Göttingen als Zeuge in Duderstadt 05.04.1267, Vogt Landgraf Heinrichs I. von Hessen in Weißensee in Thüringen um 12.12.1271, desgleichen Vogt in Gudensberg bei Wolfhagen in Hessen 01.02. und 14.08.1279, wieder braunschweigischer Vogt in Göttingen 25.05. und 02.07.1281, ehemaliger Vogt 05.06.1284, nochmals schlechthin Vogt genannt als Zeuge in Duderstadt 1288, in Bischhausen seit 1258, siegelt 1262 und 1263 mit Adlerkopf im Schild, nimmt im Hof Bollstädt (östlich von Mühlhausen in Thüringen) den Wildgrafen Gerhard von Kirburg (Erzbischof Gerhard I. von Mainz (16.01,1256) und dessen Neffen, den Grafen Konrad von Everstein, mainzischen Burggrafen zu Rusteberg (von Herzog Albrecht am eigenen Schwertgurt bei den Füßen aufgehängt), mit unterlegener Mannschaft durch Überfall gefangen und wird darauf im Lied besungen, angesessen zu Alhausen bei Cassel (bei Hoya an der Weser)
oo ... von dem Berge
38 945 569. von dem Berge, ...
oo Wilhelm von Alhusen
38 945 572. von Uslar, Hermann III., herzoglicher Burgmann, * um 1210, + 1265
urkundlich 1232-1265, Herzoglicher Burgmann auf den Gleichen (Gelighen), Vogt des Abtes von Corvey in Bodenfelde an der Weser und Hemeln bei Hann.Münden,
Inhaber der corveyischen Vogtei in Bodenfelde und Hemeln (mit seinem Bruder Ernst), (Uslar-Gleichen S.105ff). 1240 Ritter, 1243 Senior. Seit 1129 sind die v.Uslar im Besitz Uslar im Solling, seit Mitte des 13. Jhdts. im Besitz der von Gleichen bei Göttingen (Alten-Gleichen und Neuen-Gleichen). Nr. 7700772 aus AL Mühlhausen
38 945 574. von Plesse, Gottschalk III., * um 1215
gen.1238-1301
oo Gisela von Ziegenberg
38 945 575. von Ziegenberg, Gisela, + 1299
gen.1266 u. 1290
oo Gottschalk III. von Plesse
38 945 576. von Ludolfshausen, Friedrich, * um 1185, + um 1236
1236 genannt
38 945 584. von Adensen, Johann I., * um 1195, + 1253
erwähnt 1220-1253
oo Margarethe von Holstein-Schauenburg
38 945 585. von Holstein-Schauenburg, Margarethe, * um 1200
oo Johann von Adensen
38 945 586. von Grimmenberg, Friedrich, * um 1200, + um 1260
1220-1259, 22.8.1266 tot, auf Grimmenberg bei Neuenkirchen, unweit Bruchausen, Zeuge 1253,1259, siegelt mit dem Bruchhausener Kreuz, stiftet die Kirche zu Schmalförden und dann zu Neuenkirchen.
41 508 864. von Ziegenhain, Gottfried I., Graf, * um 1118, + um 1168
Graf v.Reichenbach, Wegebach u. Ziegenhain, bei WW-Person sind keine weiteren Vorfahren angegeben.
aus dem Geschlecht der Grafen von Reichenbach war 1141-1168 Graf von Wegebach-Ziegenhain und der erste seines Hauses, der sich Graf von Ziegenhain nannte. Er war wohl ein Sohn des Grafen Gozmar II. von Reichenbach; allerdings ist dies nicht eindeutig geklärt, und er mag auch ein Sohn von dessen Bruder Rudolf I. von Reichenbach gewesen sein.
Gottfrieds Vorfahren, die Grafen von Reichenbach (bei Hessisch Lichtenau in Nordhessen), waren zumindest seit Mitte des 11. Jahrhunderts Vögte der Abtei Fulda und hatten in dieser Funktion ausgedehnten Vogtei- und Allodialbesitz im Raum Ziegenhain und Wegebach erworben, den sie zielstrebig auszubauen verstanden. Während Rudolf I. von Reichenbach (* um 1070; † nach 1123) nach dem Tode von Gozmar I. die Stammlande der Familie an Werra und Meißner erbte und in Reichenbach residierte, erhielt Gozmar II. († 1141) den väterlichen Besitz im Raum Ziegenhain und verlegte seine Residenz daher von der Burg Reichenberg nach Wegebach bei Ziegenhain.
Nach dem Tod Gozmars II. im Jahre 1141 beerbte ihn Gottfried I. Er residierte zunächst in Wegebach, baute sich jedoch 1144 zwischen einem bereits seit 950 bestehenden Bergfried und einer alten Rundburg im nur einen Kilometer entfernten Ziegenhain eine neue Residenz. Er und seine Nachfahren nannten sich seitdem Grafen von Ziegenhain („Cigenhagen“), gelegentlich bis 1220 auch „Grafen von Wegebach“ oder „Grafen von Ziegenhain und Wegebach“. Von 1141 bis zumindest 1158, wahrscheinlich jedoch bis 1162 (als sein Vetter Heinrich I. "Albus" von Reichenbach als Domvogt von Fulda beurkundet wird), hatte er auch die einflussreiche und einträgliche Stellung des Domvogts von Fulda inne.
Gottfrieds Bruder Poppo II. beerbte beider Onkel Poppo I. († 1156), der als Nachfolger des ältesten Bruders, des 1123 verstorbenen Rudolf I., den Reichenbacher Teil des Familienbesitzes geerbt und dazu die Burg Hollende bei Wetter nördlich von Marburg als Mainzer Lehen erhalten hatte. Poppo II. residierte, wie schon sein Onkel, als Lehnsmann des Erzbistums Mainz auf der Hollende, der ehemaligen Stammburg der Gisonen, und nannte sich von 1166 bis 1170 auch Graf von Hollende. Gleichzeitig war er, wie schon Poppo I., Burggraf der Mainzer Burg Amöneburg.
Gottfrieds Nachfolger als Graf von Ziegenhain wurde sein Sohn Gozmar III. (* um 1130; † 1184), der am 26. Juli 1184 beim Erfurter Latrinensturz ums Leben kam.

41 508 866. von Nidda, Bertold I., Graf, * um 1110, + nach 1162
1130-1162 Graf von Nidda, 1146 und 1150 Gf. v.Nidda, 1155 auf der Malsburg, vor 1127 adoleszent, 1144-1162
41 508 872. von Tecklenburg, Heinrich I., Graf, * um 1115, + 22.11.1156
Graf von Tecklenburg 1147, Domvogt von Münster
Heinrich I. von Tecklenburg wurde um 1115 als ältester Sohn von Ekbert I. von Tecklenburg und seiner zweiten Ehefrau Adelheid von Zutphen-Geldern geboren. Er heiratete Eilika von Oldenburg (* um 1120), Tochter des Grafen Egilmar II. im Lerigau.
Um 1150 folgte er seinem Vater als Graf von Tecklenburg und wurde Vasall der Bischöfe von Münster und Osnabrück, woraus auch die vielen Streitigkeiten entstanden. Er hatte viel Streubesitz in ganz Westfalen/Friesland, baute die Hausmacht konsequent aus und war 1154/55 mit Kaiser Friedrich I. (Barbarossa) in Italien. Er starb am 22. November 1156.
oo Eilika von Oldenburg
41 508 873. von Oldenburg, Eilika, * um 1126, + nach 1189
urk. 1175-1189 Wwe
oo Heinrich I. von Tecklenburg
41 508 874. von Berg, Eberhard IV., Graf, * um 1144, + 23.01.1180
oo Adelheid von Arnsberg
41 508 875. von Arnsberg, Adelheid, * um 1131, + nach 1200
urk. 1175-1200 Äbtissin von Meschede und Oedingen
oo Eberhard IV. von Berg
41 508 876. von Holstein, Adolf II., Graf, * 1128, + Demmin 06.07.1164
Nach dem Tod von Kaiser Lothar III. im Jahre 1137 verlieh der neue König Konrad III. das Herzogtum Sachsen 1138 an den Askanier Albrecht den Bären. Damit verlor Adolf II., als Lehnsmann des von Kaiser Konrad geächteten Welfen-Herzogs Heinrich des Stolzen, die Grafschaften Holstein und Stormarn, die Albrecht der Bär an Heinrich von Badewide gab. Adolf erhielt sie erst 1142 zurück, nachdem König Konrad das Herzogtum Sachsen an Heinrich den Löwen, den Sohn Heinrichs des Stolzen, gegeben hatte und letzterer ihn wieder mit Holstein und Stormarn sowie Wagrien belehnte. Heinrich von Badewide erhielt als Ersatz die neugeschaffene Grafschaft Ratzeburg im Gau Polabien. Begraben in Minden.
Danach war Adolf II. bemüht, in seinem Herrschaftsbereich die christliche Missionierung zu fördern, worin er durch den Missionar Vizelin unterstützt wurde. Zudem siedelte Adolf Kolonisten aus seinem Herrschaftsbereich sowie aus Westfalen und den Niederlanden in den Slawengebieten an.
1143 oder 1144 gründete er Lübeck, wo er eine erste Wallburg, eine Holz-Erde-Konstruktion, anlegen ließ, die 1147 von dem Chronisten Helmold von Bosau erwähnt wurde. Diese musste er 1158 an Heinrich den Löwen abtreten, als er durch seine Einmischung in die dänischen Thronstreitigkeiten dessen Unzufriedenheit erregt hatte.
Im Jahre 1159 begleitete er Kaiser Friedrich Barbarossa nach Italien. 1164 beteiligte er sich am Feldzug Heinrichs des Löwen gegen die Abodriten, wobei er am 6. Juli 1164 in der Schlacht bei Verchen in der Nähe von Demmin fiel. Er wurde in Minden beigesetzt.
Adolf II. war verheiratet mit Mechthild von Schwarzburg-Käfernburg, einer Tochter des Grafen Sizzo III. von Schwarzburg-Käfernburg. Die beiden hatten nur einen Sohn, Adolf III., der seinem Vater als Graf von Holstein und Wagrien folgte.
gefallen bei Verchem 6.7.1164, Graf von Schauenburg und Holstein um 1130, gründete 1143 Lübeck. Nach Thiele folgt er dem Vater in Schauenburg und Holstein-Wagrien usw. Er vernachlässigt die Stammgebiete zugunsten von Holstein. Er verliert jahrelang Wagrien an Pribislaw v.Mecklenburg. Im Thronkrieg steht er auf welfischer Seite, wird 1138-1142 v. Hzg.Albrecht d.Bären (Sachsen-Brandenburg) zugunsten d.Graf Heinrich v.Badwide-Ratzeburg verjagt. Er fördert die deutsche Kolonisation entscheidend, gründet u.a.1143 Alt-Lübeck mit Westfalen und fördert auch die Slawenmissionierung mit Hilfe von Bf. Vincelin v.Oldenburg (1125 Gründer von Kloster Neumünster). Er greift bis 1157 immer wieder in die verheerenden dän.Thronkriege ein. 1132 unterliegt er in der Schlacht bei Jagel dem König Magnus, unterstützt später dessen Sohn König Knut gegen Swen III, der Holstein mehrmals plündert. 1147 zerstört Fürst Niklot v. Mecklenburg Alt-Lübeck. Er überläßt diesen Raum nach jahrelangen Querelen letztlich Hzg.Heinrich d. Löwen, wo dieser 1158 das neue Lübeck gründet. Er deutscht Wagrien mehr und mehr ein, gründet 1134 Segeberg. Jahrelang streitet er sich mit Heinrich d. Löwen auch wegen d. Salzbergbaues in Bad Oldesloe, wo Heinrich 1153 aus Konkurrenzneid die Saline zerstören läßt. Er gewinnt Hoheitsrechte in Dithmarschen und ist 1159-1162 mit Kaiser Friedrich Barbarossa in Italien. Er nahm schon 1147 am Wendenkreuzzug Heinrichs d. Löwen teil. Er fällt in der Schlacht bei Demmin gegen MecklenburgPommern.
oo vor 1158 Mechthild von Schwarzburg-Käfernburg
41 508 877. von Schwarzburg-Käfernburg, Mechthild, * um 1130, + 1193
ab 1164 ist sie Regentin und streitet jahrelang mit den Grafen v.Badwide Ratzeburg um die Nachfolge in Hilstein-Wagrien und um Rechte bei den Slawen kann sich aber behaupten, bestattet in Minden. Dom
oo vor 1158 Adolf II. von Holstein
41 508 878. von Mansfeld-Querfurt, Burchard II. (III.), * um 1130, + 04.10.1177
1155-1178 Burggraf von Magdeburg, 1161-1179, +1179. Seine Schwester ist NN v.Querfurt, die Otto v.Lobdeburg geheiratet hat (1166-84).
oo um 1165 Mathilde von Gleichen-Tonna
41 508 879. von Gleichen-Tonna, Mathilde, * um 1148, + 1200
oo um 1165 Burchard II. (III.) von Mansfeld-Querfurt
41 508 884. von Andechs, Berthold IV., Graf, * um 1075, + 27.06.1151
Berthold II. (Berthold IV., Berchtold, Bertholf) (* um 1105; † 27. Juni 1151) aus dem Hause der Grafen von Andechs war Graf von Dießen-Andechs-Plassenburg-Kulmbach in Bayern und Vogt von Benediktbeuern.
Er war wohl ein Sohn des Grafen Arnold von Dießen († 1098) und der Gisela von Schweinfurt, Tochter Herzog Ottos III.
Berthold erbte von seinem Vater die um den Ammersee und den Starnberger See gelegenen Güter und offenbar auch den oberfränkischen Besitz. Er konnte, spätestens 1120, die Nachfolge der gräflichen Sigimare, Vögte von Benediktbeuern, antreten und dadurch seinen Einfluss wesentlich verstärken. Er kümmerte sich auch um sein Hauskloster Dießen, das er mitbegründet hatte (Vogtei 1130 belegt), und hatte Beziehungen zu Admont, wohin er anlässlich des Eintritts seiner Tochter Kunigunde 15 Hufen in Moosburg/Kärnten übergab.
Graf Berthold dürfte auch gleich nach 1100 auf dem Andechser Berg den neuen Stammsitz der Familie geschaffen haben. Die Plassenburg (nördlich von Bayreuth) wiederum dürfte spätestens zu Beginn der 1130er Jahre errichtet worden sein („Grafen von Plassenburg“ ab 1137). In diese Zeit dürfte auch die Gründung von Kulmbach gefallen sein, das am Fuße des Berges liegt und ab 1174 in den Quellen auftaucht.
Die Heirat mit Sophie († 1132), Tochter des Markgrafen Poppo II. von Istrien († 1103) aus dem Hause Weimar-Orlamünde, brachte erstmals Besitz südöstlich der Alpen und weiteres Ansehen ein. Sophie war königlichen Geblüts: Ihre Großmutter väterlicherseits war Sophia, Tochter König Belas von Ungarn aus dem Hause der Arpaden. Der Tod von Sophies Bruder, Markgraf Poppos III. von Istrien, nach 1141, erlaubte Berthold, sich neben den Spanheimern und Bogenern den Großteil seines Erbes zu sichern; damit wurde die Basis für die Besitzungen in Krain, der Untersteiermark und Kärnten gelegt (1143/47 Graf von Stein/Kamnik).
Ab 1140 hielt sich Berthold quasi als Stammgast am Hofe König Konrads III. auf; vermutlich ging es um die Konflikte der Andechser mit den Bamberger Bischöfen, die sich in ihrer weltlichen Herrschaft in Oberfranken bedroht sahen.
oo um 1110 Sophia von Krain-Istrien
41 508 885. von Krain-Istrien, Sophia, Gräfin, + 06.09.1132
Sophie war die Tochter Markgraf Poppos II. von Istrien-Krain aus dem Hause Weimar-Orlamünde († 1095/1103/1107) und der Richgardis/Richardis von Spanheim († 1112/1130). Ihre Großeltern väterlicherseits waren Ulrich I. von Weimar-Orlamünde († 1070), Markgraf von Istrien, und die Arpadin Sophia von Ungarn († 1095); die Großeltern mütterlicherseits waren Engelbert I. von Spanheim († 1096), Markgraf von Istrien, und Hedwig von Sachsen (oder Hedwig von Eppenstein?).
In ihre Ehe mit Graf Berthold II. von Andechs brachte sie als Mitgift Güter südöstlich der Alpen ein. Und nach dem Tod ihres Bruders, Markgraf Poppos III. von Istrien, nach 1141, konnte Berthold für sein Haus den Großteil dessen Erbes in Krain, Kärnten und der Untersteiermark sichern.
Sophie starb 1132 und ist in Dießen begraben.
oo um 1110 Berthold IV. von Andechs
41 508 886. von Dachau, Konrad II., Herzog von Meranien, * um 1110, + 18.02.1159
Die Zerstückelung Bayerns wurde auch zur Geburtsstunde des Herzogtums Meranien. Im Zusammenhang mit der Verkleinerung des bayerischen Ducatus wurde ein Wittelsbacher, Graf Konrad II. von Scheyern-Dachau, um 1153 von Friedrich Barbarossa zum ersten Herzog von Meranien erhoben. Er war somit dem welfischen Löwen in Bayern ebenfalls nicht mehr zum Vasallendienst verpflichtet. Ein innerer Zusammenhang zwischen jenem privilegium minus für Österreich von 1156 und dem Barbarossa-Privileg für Würzburg von 1168 scheint hierbei bereits hervor.
Gleichzeitig mit der Erhebung Konrads II. († 1159) zum Herzog von Meranien wurde er als Dux für Dalmatien und Kroatien genannt. Dieser Wittelsbacher Konrad, aus der Grafschaft Scheyern-Dachau, war somit der erste dieser Dynastie, der vom Grafen in den höchsten Reichsadelsstand aufstieg.
Der Ducat Meranien aber war nun ebenfalls nicht mehr Baiern und nicht mehr Teil dieses Ducats. Das (Rest-)Herzogtum Baiern, welches der Welfe Heinrich der Löwe im Jahr 1156 (zurück) erhielt, war wesentlich kleiner als jenes, das seinem „stolzen“ Vater Heinrich 1139 entzogen worden war.
Die Herkunft des Namens Meranien aber ist noch immer ein Objekt der Spekulation. Eine terra Marani in Friaul benennt E. Herrmann als Namengeber, doch meist wird dabei ein Badeplatz an der dalmatinischen Adriaküste (Gebiet „am Meer“) favorisiert. Auch die Frage, ob das Herzogtum Meranien bei seiner Gründung lediglich ein ideelles Titularfürstentum oder ein Fahnenlehen repräsentierte, welches mit realen und dinglichen Rechten, Gütern und Lehen ausgestattet war, wird von der Historik unterschiedlich bewertet.
Nun war bereits Konrad I. (+ nach 1135) als Graf von Scheyern-Dachau ein begüterter und einflussreicher Regionalfürst im Westen Bayerns gewesen. Nachdem die Welfen durch ihre Ächtung auch alle Lehen und Vogteien am Lechrain verloren hatten, zogen dort die Grafen von Dießen und Andechs als auch die Scheyern-Wittelsbacher und ihre „Dachauer“ Linie den größten Nutzen aus dem Niedergang der Welfen. So ist Graf Konrad von Dachau u. a. als Vogt des rechtslechischen Reichsklosters St. Ulrich und Afra in Augsburg sowie von St. Andrä in Freising dokumentiert. Die Einfluss- und damit Machtzone der Wittelsbacher aus Dachau hatte somit den Lech erreicht - der Lechrain insgesamt und die dort liegenden Güter, Lehen und Rechte der Augsburger waren dabei jedoch zum Rivalitätsobjekt zwischen Dießen-Andechs und Scheyern-Dachau wie auch Scheyern-Wittelsbach geworden. Mit seiner Erhebung zum Herzog und damit in den Hohen Adel des Reiches hatte Konrad II. von Dachau-„Meranien“ nun einen Platzvorteil erreicht.
Der erste Herzog von Meranien, Konrad II. von Dachau, war durch Besitz, Vogteirechte und Lehen zwischen Lech und Isar ein durchaus potenter Territorialfürst, dessen neuer Ducat mit realer Macht und Besitz ausgestattet war, zumal wenn man in Betracht zieht, dass sein Vetter Otto von Scheyern bereits Pfalzgraf des Königs für Bayern war. Somit war das Haus Wittelsbach nun insgesamt der (Vor-)Herrschaft des Bayernherzogs entzogen.
Nach dem Tod des ersten Meraniers, 1159, wird sein Sohn Konrad III. Erbe und Nachfolger. Dabei fällt auf, dass er nur noch als Herzog von Meranien genannt wird, Kroatien und Dalmatien sind ihm offensichtlich abhanden gekommen. Im Buch der Geschichte wird dieser letzte Herzog von Dachau-Meranien jedoch kaum noch beachtet, seine Tage verbrachte er meist in Dachau, nannte sich selbst nur mehr Herzog von Dachau. Er starb im Jahr 1182 ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen. Seinen Familienbesitz erwarb Vetter Otto von Wittelsbach, der im Jahr 1180 zum Herzog des nun sehr geschrumpften Baiern geworden war. Die Grafschaft Dachau zog der neue bayerische Dux Otto ebenfalls ein.
Die Schwester des verstorbenen Dachau-Meraniers Konrad III., Hedwig, aber war zuvor Ehefrau jenes dritten Berthold von Andechs geworden – der seinerseits über seine markgräfliche Mutter Sophie aus Istrien von König Rotbart 1173 die istrische Markgrafen-Würde erhalten hatte. Nun brachte Hedwig von Dachau-Meranien als einzige Erbtochter den geblütsrechtlichen Anspruch auf das noch junge Herzogtum Meranien an die Andechser. Eine neue Epoche Meraniens begann.
oo um 1130 Adelheid von Limburg
41 508 887. von Limburg, Adelheid, * um 1095, + 08.02.1143
oo I. um 1130 Konrad II. von Dachau, II. Friedrich I. von Arnsberg
41 508 888. von Henneberg, Berthold I., Graf
oo Bertha von Putelendorf
41 508 889. von Putelendorf, Bertha, * 1100, + 1190
oo Berthold I. von Henneberg
41 508 890. = 20 754 442. von Andechs, Berthold V.
41 508 891. von Bayern, Hedwig, * um 1135, + 16.07.1174
oo Berthold V. von Andechs
41 508 892. von Thüringen, Ludwig II. der Eiserne, Landgraf, * 1128, + Naumburg 14.10.1172
Ludwig II. ,LGraf von Thüringen (1128-1172)
Ludwig II. kam als Sohn des ersten ludowingischen Landgrafen Ludwig I. 1128 auf die Welt. Vier Wochen nach dem Tod des Vaters im Januar 1140 belehnte König Konrad III. den erst zwölfjährigen Ludwig in Worms mit der Landgrafschaft Thüringen. Zwischen dem Stauferkönig und den Ludowingern bestanden gute Verbindungen seit der Vater des jungen Ludwig den Staufer bei seiner Wahl zum König 1138 unterstützt hatte. Weitere Festigung erfuhren die Beziehungen durch die Verlobung Ludwigs II. mit Jutta, einer Nichte König Konrads. Die jugendliche Unerfahrenheit und die häufige Abwesenheit des Landgrafen von Thüringen führten offenbar dazu, dass die thüringischen Adligen und Ritter die Bevolkerung übermäßig bedrückten, drangsalierten und den Landfrieden damit gefährdeten. Als Ludwig das erkannt hatte, griff er energisch durch, um seine landgräfliche Autorität und geordnete Zustände wiederherzustellen. Diese Ereignisse sind in den Sagen vom Ruhlaer Schmied und vom Edelacker - die später Ludwig Bechstein in sein Thüringer Sagenbuch aufnahm - überliefert. Dem Ruhlaer Schmied begegnet der junge LGraf in der Sage eines Abends als er auf einem Jagdritt von der Dunkelheit überrascht wird und ein Nachtlager sucht. Ludwig gibt sich nicht als LGraf zu erkennen und übernachtet in der Schmiede. Der Schmied flucht auf seinen Landesherrn und verlangt von diesem Härte und Strenge, um dem Treiben der kleinen Adligen Einhalt zu gebieten: "Werde hart, Landgraf, werde eisern!" Ludwig nahm sich die Flüche des Schmiedes zu Herzen und wurde der Eiserne LGraf: Er verfolgte die Missetäter, setzte sie gefangen und ließ sie, vor einen Pflug gespannt, einen Acker umpflügen. So berichtet es jedenfalls die Sage vom Edelacker. 1150 heiratete Ludwig II. seine Verlobte, die Stauferin Jutta von Schwaben, Nichte König Konrads und Halbschwester des späteren Kaisers Friedrich I. Barbarossa. Um 1151 kam der Sohn und Nachfolger als LGraf, der spätere Ludwig III., der Fromme, zur Welt. Ludwig II. war nach dem Tod König Konrads III., dem Friedrich I. Barbarossa auf dem Thron folgte, Schwager des deutschen Königs und ab 1155 des Kaisers. Mit diesem verbanden den jungen Landgrafen nicht nur familiäre Bindungen, sondern auch gleiche machtpolitische und militärische Interessen und ein enges Vertrauensverhältnis bis zum Tod. Die gemeinsame Gegnerschaft zu den papsttreuen, stauferfeindlichen Erzbischöfen von Mainz, die als Erfurter Herren Konkurrenten der Ludowinger in Thüringen waren und den Welfen, die durch Heinrich den Löwen die ludowingischen Besitzungen in Hessen und Thüringen bedrohten, machten den ludowingischen Landgrafen und den Stauferkaiser auch zu politischen Verbündeten. Bei vielen militärischen und diplomatischen Unternehmungen sowie auf Reichstagen stand Ludwig II. seinem königlichen Schwager zur Seite. Durch die ererbten Besitzungen der Ludowinger in Hessen und den erzbischöflich-mainzischen Besitz von Erfurt und Umland in Thüringen war das Verhältnis zwischen Ludowingern und Mainzer Erzbischöfen immer gespannt. Auch mit dem Welfen-Fürsten Heinrich dem Löwen, der seine Besitzungen als Hzg. von Bayern und Sachsen auch nach Thüringen in den ludowingischen Herrschaftsbereich hinein ausdehnen wollte, kam es zu Konflikten, die militärisch ausgetragen werden mussten. Durch den zielgerichteten Ausbau des thüringischen Burgennetzes sicherten die Ludowinger ihren Herrschaftsbereich systematisch ab. Um 1160 begann auf der Wartburg der Bau des Palas in seiner bis heute erhaltenen Grundform: Untersuchungen haben ergeben, dass etwa zu dieser Zeit die Eichen für die Deckenbalken des Baus gefällt wurden. Auch die Begründung der Runneburg in Weißensee durch die Ludowinger fand in diesen Jahren statt. Sie wird in den Reinhardsbrunner Jahrbüchern auf das Jahr 1168 datiert und Ludwigs Gemahlin Jutta zugeschrieben. Zwei Jahre darauf erwarb der LGraf die Creuzburg und begann dort mit dem Bau einer nördlichen Schwesterburg der Wartburg. Von einem gemeinsamen Polenfeldzug mit dem Kaiser zurückgekehrt, erkrankte Ludwig der Eiserne 1170 schwer. Am 14. Oktober 1172 ist LGraf Ludwig II. 44jährig auf der Neuenburg gestorben. Im Kloster Reinhardsbrunn, der ludowingischen Familiengrablege, setzte man ihn bei.
Allerdings wurde das Kloster in der Reformationszeit zerstört und verfiel in den folgenden Jahrhunderten.
Quelle: http://www.ritterbund-thr.de/
oo um 1150 Jutta von Schwaben

41 508 893. von Schwaben, Jutta, * 1133, + 07.07.1191
war eine Tochter von Friedrich II., Herzog von Schwaben und Halbschwester von Kaiser Friedrich Barbarossa. Der Taufname Judith wurde später zu Jutta, teilweise auch zu Guta oder der lateinischen Form Clementia. Von manchen wurde sie auch Claritia oder Claricia genannt.
Jutta wurde 1150 mit Ludwig II., dem Eisernen, Landgraf von Thüringen vermählt. Dadurch wurden die Ludowinger politisch enger an die Staufer gebunden, was diesen unter Kaiser Barbarossa eine Stärkung in der Auseinandersetzung mit den Welfen unter Herzog Heinrich dem Löwen eintrug.
Jutta begann 1168 mit dem Bau der Runneburg zu Weißensee. Die Beschwerde des benachbarten Grafen von Beichlingen darüber wurde von Barbarossa zu Gunsten seiner Schwester abgewiesen. Auf halbem Weg zwischen den Grenzfesten Wartburg und Neuenburg gelegen, wurde die Runneburg zur Residenz der Thüringer Landgrafen und später wegen ihrer strategisch günstigen Lage zeitweise zu einer der bedeutendsten Burgen Deutschlands bei den kriegerischen Auseinandersetzungen mächtiger Herrscherhäuser.
Landgräfin Jutta überlebte ihren Gatten und auch ihren ältesten Sohn Ludwig III. Sie starb am 7. Juli 1191 und ist neben ihrem Mann im Kloster Reinhardsbrunn beigesetzt.
Ihr Name ist noch heute allgegenwärtig in Weißensee, was das hohe Ansehen dokumentiert, das sie zu Lebzeiten genoss.
oo um 1150 Ludwig II. der Eiserne von Thüringen
41 508 894. von Sommerschenburg, Friedrich II., Pfalzgraf von Sachsen, * um 1100, + 19.02.1162
begraben in Klosterkirche Mariental) folgte seinem Ende 1120 verstorbenen Vater, dem Pfalzgrafen Friedrich I. von Sachsen, und übernahm dessen politische Ausrichtung auf Seiten der sächsischen Fürstenopposition gegen die Salierkaiser.
Die Familie, die sich nach der Bergfeste Sommerschenburg oberhalb Sommersdorfs (südöstlich von Helmstedt) nannte, war den älteren Pfalzgrafen von Sachsen aus dem Hause Goseck und Bottendorf (Putelendorf) nahe verwandt (Oda, Großmutter Friedrichs, war die Tochter Friedrichs von Goseck). Ob die Sommerschenburger Agnaten der Supplinburger oder der Walbecker Grafen waren, ist strittig.
Friedrichs Ehe mit Liutgard von Stade wurde 1144 geschieden. Aus ihr stammten Friedrichs Sohn und Nachfolger Adalbert und seine Tochter Adelheid, die 1184 gestorbene Äbtissin von Quedlinburg, Gandersheim (und vielleicht Bassum).
Unter Kaiser Lothar III. galt Friedrich als einer der „Getreuen am Kaiserhof“ und hielt sich später auf Seiten Heinrichs des Löwen. Friedrich war einer der bedeutendsten sächsischen Reichsfürsten seiner Zeit. Er bekleidete das Vogtsamt der Stifte und Klöster Quedlinburg, Gandersheim, Schöningen, Walbeck, Helmstedt, Huysburg, Hamersleben und Ringelheim und nahm bis 1152 wahrscheinlich die Hochvogtei des Erzstifts Hamburg-Bremen wahr. Als Vogteiliche Münzen ließ Friedrich in Quedlinburg, Gandersheim und Helmstedt schlagen, die z.T. zu den frühesten niedersächsischen Brakteaten gehören. Am Hofe Konrads III. dürfte Friedrich wie andere Reichsfürsten unter dem Eindruck der Predigt Bernhards von Clairvaux gestanden haben. Dennoch nahm er nicht am Zweiten Kreuzzug, sondern am Wendenkreuzzug von 1147 teil.
Während Friedrich als Territorialherr (u.a. als Graf im Hassegau) keine Rücksicht auf die Rechte der benachbarten Stifte und Klöster nahm, hatte er ein besonders enges Verhältnis zu den Zisterziensern: Bereits 1127/29 gründete Adelheid, die Frau des Edelherren Volkmar de Thuringia, die Abtei Walkenried. Es ist vermutet worden, daß die Stifterin entweder eine Pfalzgräfin von Sachsen aus dem Hause Bottendorf oder eine Landgräfin von Thüringen gewesen sei. Friedrich folgte 1136/38 mit der Gründung der Zisterzienserabtei Mariental am Lappwald, deren Kirche er als seine Grablege vorsah. Außerdem war er nach Rückkunft vom Kreuzzug 1148 an der Gründung der Zisterze Michaelstein am Harz durch die Quedlinburger Äbtissin Beatrix II. von Winzenburg beteiligt.
Friedrichs nicht mehr erhaltenes Grabmal im Marientaler Klosterchor beschrieb der Helmstedter Professor Heinrich Meibom: „Dem Grabstein ist sein Bildnis eingemeißelt, bartlos und gepanzert“ – außerdem teilte Meibom die Inschrift, nicht aber das Wappen mit. Dieses bestand nach jüngerer Überlieferung (Hermen Bote) aus einem neunmal von Silber und rot geteilten Schild bzw. als Amtswappen für die Pfalz Sachsen einem goldenen Adler auf Blau.
oo um 1130 Liutgard von Stade
41 508 895. von Stade, Liutgard, * um 1112, + Winzenburg, ermordet 30.01.1152
wegen Verwandschaft geschieden 1142
oo um 1130 Friedrich II. von Sommerschenburg
26. Ahnenreihe
77 891 136. von Alhusen, Wilhelm, Marschall, * um 1180
1206-1239 braunschweigischer Marschall bei Herzog Otto (seit 1208 König Otto IV. ,+ 1218) 1206-1217, bei Pfalzgraf Heinrich 1225- 1226, bei Herzog Otto dem Kind 1231- 1238, zuletzt Zeuge in Heiligenstadt 16.06.1239, nimmt vermutlich als Diener König Ottos, obwohl kein eigentlicher Reichsmarschall den schwarzen Adlerkopf in Gold als Wappen an, Nr. 7700768 aus AL Mühlhausen
oo N.N von Wohlendorf
77 891 137. von Wohlendorf, N.N, * um 1190
oo Wilhelm von Alhusen
77 891 138. N.N., Segebandus
Braunschweigischer Vogt in Lüneburg, Nr. 7359121 aus AL Salzmann, Nr. 3850385 aus AL Mühlhausen.
77 891 144. von Uslar, Ernst III., * 1180, + Burg Gleichen bei Göttingen ? Vor 02.06.1240
urkundlich 1220 -1239 als dominus, nobilis vir und als miles(Ritter) 1234, lebte in Uslar, nach 1234 wohl in Hildesheim, stirbt vor 2.6.1240 (Uslar-Gleichen S.102ff). Nach v.Uslar-Gleichen erster beglaubigter Stammvater des Geschlechts. Nach E.M.Schwarzmaier eine Lutthridis (von Scharzfeld-Lauterberg ?), "matrona nobilis in Huslare nomine Lutthridis", genannt in undatierter Urkunde um1210-1230, +um1231. Nr. 15401544 aus AL Mühlhausen
oo ... Lutthridis
77 891 145. Lutthridis, ...
matrona nobilis in Huslare nomine Lutthridis, erw. in undatierten Urkunden um 1210 -1230
oo Ernst von Uslar
77 891 148. von Plesse, Gottschalk II., * um 1185
gen.1200-1247, Herr v. Plesse
oo Benedicte von Everstein
77 891 149. von Everstein, Benedicte, + nach 1244
gen.1235-1283
oo Gottschalk II. von Plesse
77 891 150. von Ziegenberg, Hermann III., * vor 1263
genannt der "Schwarze", auch der "Ältere". Vogt von Ziegenberg 1262. Burgmann zu Gieselwerder, 13.12.1262 tot. Im Gefolge Herzogs Otto v.Braunschweig, besitzt ja die Hälfte von Vogtei Bursfelde und Braunwald, die er 1245 an Mainz verkauft; heiratet Hildegund v.Lutterberg (v.Scharzfeld)
oo Hildegard von Lutterberg
77 891 151. von Lutterberg, Hildegard, + nach 1266
oo Hermann III. von Ziegenberg
77 891 152. von Ludolfshausen, Adrian, * um 1160, + nach 1195
1195 genannt
77 891 168. von Adensen, Dietrich II., * um 1175, + nach 1236
1204-1236 Herr von Adensen, 1242 tot, begr.Kloster Loccum
oo Hedwig ...
77 891 169. Hedwig
oo Dietrich von Adensen
77 891 172. von Grimmenberg, Hermann, * um 1170, + nach 1248
1229, Bruder von Meynricus und Ludolfus 1198, Vater Friedrichs, 1229 und 1242, 1213 erwähnt in einer Bassumer Urkunde als Hermannus Grimme
oo Hildegund von Buxtehude
77 891 173. von Buxtehude, Hildegund
oo Hermann von Grimmenberg
83 017 728. von Reichenbach, Rudolf I., * um 1094
1101, 1107,1123 Graf von Reichenbach, Vogt von Fulda, Bruder des Gosmar II v.Reichenbach und des Poppo I, Graf von Reichenbach
83 017 732. von Nidda, Volkold II., Graf, * um 1080, + um 1127
1097-1124 Graf von Nidda, 1092, Gf. v. d. Malsburg, 1104-1120, +1127
oo Luitgard von Nüringen
83 017 733. von Nüringen, Luitgard, * um 1090
oo Volkold II. von Nidda
83 017 744. von Tecklenburg, Ekbert, Graf, * um 1100, + 04.02.1150
Ekbert I. von Tecklenburg wurde als Sohn eines Grafen aus dem Hause Saarbrücken und Gisela von Lothringen, Tochter des Dietrich II., genannt. Eine andere Quelle [1] nennt Ekberts I. Vater als Heinrich I. von Tecklenburg (* 1065), der 1118 als Graf mit Gütern in Oesede auftritt. Der Quelle nach ist Gisela später mit Friedrich I. von Saarbrücken verheiratet und hat mit ihm drei weitere Kinder.
Ekbert war sächsischer Vasall und ab 1127 Graf. 1139 fiel ihm ein Teil des Erbes Graf Heinrichs von Zutphen († um 1122, vor 1127) zu und nannte sich seither nach der Burg Tecklenburg. Er rückte an die Position der alten Grafen von Zutphen.
Der Streit, zum einen um dieses Erbe mit den Grafen von Ravensberg und Oldenburg, und zum anderen mit den Bischöfen von Osnabrück und Münster war bestimmend für sein Haus. Neben den wichtigsten Rechtstiteln für die Errichtung der Territorialherrschaft, Vogt von Münster, Vizevogt im Osnabrücker Nordland und in Corvey besaß er auch etliche Freistühle, wie Friesoythe, Addrup (Ortsteil von Essen (Oldenburg)) und auf dem Hümmling.
oo Adelheid von Limburg
83 017 745. von Limburg, Adelheid, + nach 1150
Der Brandenburg ist sich bei dem Vornamen nicht sicher.
oo Ekbert von Tecklenburg
83 017 746. von Oldenburg, Egilmar II., Graf, * um 1090, + 1143
Aus einer Stiftungsurkunde für das Kloster Iburg bei Osnabrück von 1108 sind wir über die Familienangehörigen Egilmars II. gut unterrichtet. Sein gleichnamiger Vater war mit Richenza, einer Tochter der Ida von Elsdorf, verheiratet. Ida von Elsdorf wird von Albert von Stade als Verwandte eines Kaisers und eines Papstes vornehmster Herkunft und großen Reichtums gerühmt. Ihre genaue Zuordnung ist seit über 100 Jahren ein ungelöstes Rätsel. Da Ida von Elsdorf dreimal verheiratet war, ist auch der Vater der Richenza nicht gesichert. Vermutlich war es der sächsische Pfalzgraf Dedo von Goseck, welcher 1056 ermordet wurde. Sein Bruder und damit der mutmaßliche Onkel von Richenza war Erzbischof Adalbert von Hamburg-Bremen. Aus der Urkunde von 1108 ergibt sich, daß Graf Egilmar I. einen Bruder Giselbert hatte, welcher Kleriker war - vielleicht Domherr in Osnabrück. Der weltliche Spitzenzeuge, der Edelherr Giselbert, dürfte ein älterer Verwandter der beiden Brüder Graf Egilmar I. und Giselbert gewesen sein. 1108 hatte Egilmar II. einen wohl älteren Bruder Christian sowie eine Schwester Gertrud.
Egilmar II. war verheiratet mit Eilika von Werl-Rietberg, Tochter des Grafen Heinrich von Rietberg und der Gräfin Beatrix von Schweinfurt.Literatur:
Nach Albert von Stade verlangte Egilmar II. 1112 das Erbe seiner Großmutter Ida von Elsdorf von dem Verwalter der Grafschaft Stade, dem aus der Ministerialität der Udonen stammenden Vizegrafen Friedrich von Stade, und erhielt eine reiche Abfindung. Vermutlich versuchte Friedrich von Stade damit Egilmars Stimme im sächsischen Fürstengericht für sich zu gewinnen, da er zu dieser Zeit versuchte, dort seine freie Herkunft und damit Lehnsfähigkeit durch Zeugen zu erweisen.
Nach Albert von Stade verlangte Egilmar II. 1112 das Erbe seiner Großmutter Ida von Elsdorf von dem Verwalter der Grafschaft Stade, dem aus der Ministerialität der Udonen stammenden Vizegrafen Friedrich von Stade, und erhielt eine reiche Abfindung. Vermutlich versuchte Friedrich von Stade damit Egilmars Stimme im sächsischen Fürstengericht für sich zu gewinnen, da er zu dieser Zeit versuchte, dort seine freie Herkunft und damit Lehnsfähigkeit durch Zeugen zu erweisen.
Ob Graf Egilmar II. schon in Oldenburg residierte, ist unbekannt.
Eventuell war sein Vater Graf der Burg Jadele(he) (heutzutage nur noch eine Sandbank im Jadebusen)gewesen, um von dort aus die friesischen Grafschaften des Erzstifts Hamburg-Bremen zu kontrollieren.
Nach der Chronik des Oldenburger Hausklosters Rastede wurden mehrere Edelleute von den Friesen vertrieben, die sich auf zwei Burgen in Zwischenahn und Elmendorf am Zwischenahner Meer zurückziehen mussten. Die St.-Johannes-Kirche zu Bad Zwischenahn, die zweitälteste Kirche im Landkreis Ammerland, wurde nach dem Wortlaut eines sich im Archiv der Kirchengemeinde befindlichen Schriftstückes („Inventarium der Kirche“) aus dem Jahr 1774 vom Grafen Egilmar I. („Elimaro dem ersten“) Anno 1124 erbaut. Da Egilmar I. vermutlich vor 1112 gestorben ist, müßte es sich um Egilmar II. gehandelt haben. Literatur:3,4 Auch der Chronist des Klosters Rastede verwechselte Vater und Sohn. Nach der Eintragung der Stifter im Buch des Lebens scheint man nicht einmal mehr gewußt zu haben, daß es zwei Grafen Egilmar gab. Aus der Klosterchronik ergibt sich, daß Egilmars II. Tochter Beatrix und deren Mann, der Edelherr Friedrich von Ampfurt, sich oft in der Burg Elmendorf aufhielten.
Als Vormund seiner Frau besaß Egilmar II. auch die Burg Rietberg, nach der er zu 1141 auch in der Kölner Königschronik benannt wird.
Die Burg Jadele(he) könnte von Egilmar II. in das dort bezeugte St. Vitus-Kloster umgewandelt worden zu sein, als sie gegen die Friesen nicht mehr gehalten werden konnte. Dies war die übliche Methode, sich über die Klostervogtei die Pertinenzen der ehemaligen Burg zu sichern. Die Vogtei für Jadele kann aber nur erschlossen werden.
Egilmar II. ist hingegen als Vogt des Alexanderstifts in Wildeshausen belegt. Diese Stellung verdankte er vermutlich seine Stellung als Nachfahre der Stifterfamilie Herzogs Widukinds - die sogenannten Immedinger - über seine Mutter Richenza. Deren mutmaßlicher Vater Pfalzgraf Dedo von Goseck gehörte mit Sicherheit zu den Immedingern, da sein Bruder Erzbischof Adalbert als ranghöchster geistlicher Würdenträger der Sippe das Rektorat über Wildeshausen ausüben konnte. Auch Egilmars Frau Eilika hatte immedingische Vorfahren, so daß eine doppelte Anwartschaft bestand.
Schließlich war Egilmar II. Vogt des 1091 geweihten Klosters Rastede, welches auf eine 1059 von Graf Huno und seiner Frau Willa gestiften Kirche zurückging. Nach der Überlieferung folgte er in diesem Amt einem Grafen Friedrich, der als einziger Sohn von Huno und Willa überliefert war. Vermutlich war sein Vorgänger in der Klostervogtei aber der 1124 gestorbene Graf Friedrich der Streitbare von Werl-Arnsberg, der Onkel väterlicherseits seiner Frau Eilika von Werl-Rietberg.
oo Eilika von Rietberg
83 017 747. von Rietberg, Eilika, * um 1107
bestattet in Jadele, St. Veit
oo Egilmar II. von Oldenburg
83 017 748. von Berg, Adolf IV., Graf, * um 1100, + 12.10.1161
oo Irmgard von Schwarzenburg-Sponheim
83 017 749. von Schwarzenburg-Sponheim, Irmgard, * um 1103
oo Adolf IV. von Berg
83 017 750. von Arnsberg, Heinrich I., Graf, * 1110, + Arnsberg 04.06.1200
Heinrich war der Sohn des Grafen Gottfried I. von Cuyk und der Ida von Werl-Arnsberg, der Erbtochter von Graf Friedrich I. Mit dieser hatte er vier Kinder. Die Tochter Adelheid war Äbtissin des Damenstifts Meschede. Eine zweite Tochter mit unbekanntem Namen heiratete Thiemo II. Graf von Soest-Hoenrode (anderswo wird ein Otto von Bentheim genannt). Hinzu kam der erstgeborene Sohn Heinrich II. genannt. Dieser wurde auch verschiedentlich als Graf von Arnsberg bezeichnet. Das eigentliche Erbe als regierender Graf trat allerdings der zweite Sohn der spätere Gottfried II. an.
Noch zu Lebzeiten seines Vaters führte Heinrich 1145 eine Fehde mit dem Grafen Volkwin von Schwalenberg-Waldeck. Der Hintergrund war, dass sich die Ansässigen um das Kloster Obermarsberg gegen den dortigen Abt aufgelehnt hatten. Während dieser mit dem Waldecker ein Bündnis abschloss, wurden die Einwohner von Heinrich unterstützt, den sie mit seinen Truppen die Tore öffneten. Das Ziel Heinrichs war es, die strategisch wichtige Siedlung an der Stelle der alten Eresburg in seinen Besitz zu bringen. Die Pläne zerschlugen sich, nachdem die Gegner die Befestigungen gestürmt hatten und Heinrich zum Abzug zwangen.
In den nächsten Jahren weilte Heinrich wie schon sein Vater an der Seite der Kaiser. Als im April 1152 Friedrich Barbarossa in Soest war, befand sich in seiner Umgebung Henricus comes de Arnesberg, im selben Jahr war sein Bruder Friedrich im kaiserlichen Hoflager in Köln. Daneben war der Graf auch in der Umgebung von Erzbischof Rainald von Dassel und seines Verwandten Heinrich des Löwen anzutreffen.
Bei den Fürsten fiel er jedoch durch den Mord an seinem Bruder in Ungnade. Der Bruder, ebenfalls mit Namen Heinrich, hatte möglicherweise Erbansprüche auf die Grafschaft Rietberg als einer selbstständigen Herrschaft erhoben. Sein Bruder ließ ihn gefangen nehmen und bis zu dessen Tod im Jahr 1165 einkerkern.
Der Erzbischof von Köln und Heinrich der Löwe (in seiner Eigenschaft als Herzog von Sachsen) traten als Rächer auf. Ihnen schlossen sich weitere Bischöfe Westfalens an. Zusammen belagerten sie 1166 die Burg Arnsberg. Diese wurde erobert und zerstört.
Der Graf konnte entkommen und schaffte es seine Herrschaft durch Selbstdemütigung vor dem Kölner Erzbischof zu behaupten. Graf Heinrich musste dem Erzbischof erhebliche Zugeständnisse machen und war, wenn auch nicht de jure, so doch de facto ein Vasall des Kirchenfürsten. Eine für die Region positive Folge des Mordes war um 1170 das zur Sühne gegründete Prämonstratenserstift Wedinghausen .
An der gewalttätigen Politik Heinrichs änderte dies zunächst wenig. Im Jahr 1172 ließ er seinen Schwiegersohn gefangen nehmen, der ebenfalls gewisse Ansprüche stellte. Erst nachdem dieser versprochen hatte, außer der Mitgift nichts mehr zu fordern, wurde er freigelassen. Für den übersteigerten Machtanspruch spricht auch, dass sich Heinrich in einer Urkunde von 1175 als „von Gottes Gnaden Graf zu Arnsberg“ bezeichnete.
Allerdings fielen in die Zeit Heinrichs für die zukünftige Entwicklung der Grafschaft nachteilige Entwicklungen. Als Folge des Konflikts mit Friedrich I. verlor Heinrich der Löwe das Herzogtum Sachsen. Als Herzogtum Westfalen fielen Teile davon an den Kurfürsten von Köln. Anders als die Sachsenherzöge, die sich in die Herrschaft der Grafen und anderen Adeligen kaum eingemischt hatten, begannen die Erzbischöfe in Westfalen eine eigene Territorialherrschaft zu etablieren. Damit nahm mittelfristig der Druck des Erzbistums auf die Grafschaft Arnsberg weiter zu, zumal die Bischöfe an den Grenzen befestigte Burgen und Städte errichten ließen. Auch wenn die Grafschaft Arnsberg sich behaupten konnte, gab der Herzogstitel den Kölner Bischöfen doch erhebliche Rechte auch innerhalb des Arnsberger Territoriums. So konnten sie zur Wahrung des Landfriedens die Neuanlage von Burgen und Stadtgründungen untersagen. Den Vertrag von Gelnhausen, in dem Heinrich der Löwe auf seine herzoglichen Rechte verzichtete, wurde auch von Graf Heinrich besiegelt. Er hat sogar in der Folgezeit den Kölner Erzbischof unterstützt, als sich Heinrich der Löwe weigerte, die Bedingungen anzuerkennen.
Im Jahr 1185 schenkte Graf Heinrich dem Stift Wedinghausen beträchtlichen Besitz wie das Eichholz, das unmittelbar an Kloster angrenzte, den Hof Evenho, den Hof Rumbeck und andere Ländereien. Gleichzeitig übertrug er die Herrschaft an seinen Sohn Gottfried. Im Jahr 1187 war Heinrich bei dem Reichstag in Worms anwesend und diente Kaiser Friedrich I. als Zeuge bei der Ausstellung von Urkunden. In seinem 88. Lebensjahr trat Heinrich als Laienbruder in das von ihm gestiftete Kloster ein und starb dort am 4. Juni 1200.
oo Ermengarde von Frensburg

83 017 751. von Frensburg, Ermengarde, + nach 1203
oo Heinrich I. von Arnsberg
83 017 752. von Schauenburg, Adolf I., * um 1080, + 13.11.1130
wurde wahrscheinlich 1106 Graf von Schauenburg (heute Schaumburg (Burg) bei Rinteln an der Weser) und erhielt etwa 1111 vom sächsischen Herzog Lothar von Süpplingenburg die Grafschaften Holstein und Stormarn, zu denen auch Hamburg gehörte, als Lehen. Die erste Burg, die in Bad Segeberg durch Knud Lavard erbaut worden war, ließ er 1130 niederreißen.
Mit ihm kamen die Schauenburger (heute Schaumburg) nach Holstein, wo sie einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Kolonisation des Gebietes nördlich der Elbe leisteten.
Mit Hildewa hatte er mindestens zwei Söhne
* Hartung († ca. 1126, evtl. getötet bei der Schlacht bei Chlumec)
* Adolf II. († 1164), Graf von Schauenburg und Holstein (* 1128)
* Mechthild (* 1126) ∞ Ludolf I. von Dassel (ca. 1115 - 1166) Graf von Dassel
* Adelheid (* 1130)
Die Herrschaft Adolfs I. stand während seiner gesamten Regierungszeit auf äußerst schwachen Füßen, da ihm einerseits keine umfangreiche Lehnsmannschaft zur Verfügung stand und ihm andererseits der mächtige und selbstbewusste Volksadel der Gaue Holstein und Stormarn, aus dem die Overboden beider Gaue herausragten, als autochthoner Konkurrent gegenüberstand.
oo Hildewa ...
83 017 753. Hildewa, + nach 1131
oo Adolf I. von Schauenburg
83 017 754. von Schwarzburg, Sizzo III., Graf, * um 1093, + 19.06.1160
nach v.Damm Graf von Schwarzburg 1137 und von Kefernburg 1141. Nach Thiele ist er wohl der Erbauer beider namengebender Burgen. Er ist treue Stauferstütze, zieht 1157 mit gegen Polen. Erwirbt u.a. Blankenburg als weiteren wichtigen Machtstützpunkt hinzu. Stiftet 1143 Kloster Georgenthal und wird dessen Vogt. Er wird teils Graf v.Thüringen, teils Graf v.Kevernburg und teils Graf v.Schwarzburg genannt.
oo um 1120 Gisela von Berg
83 017 755. von Berg, Gisela, * um 1105, + nach 1142
Schwester von Adolf V v.Berg, Stifter von Kloster Altenberg (Altenberger Dom im Bergischen Land)
oo um 1120 Sizzo III. von Schwarzburg
83 017 756. von Querfurt, Burchard I. (II.), Graf, * um 1100, + 20.11.1161
war der älteste Sohn des Grafen Gebhard II. von Querfurt und dessen Frau Oda von Ammensleben, ein Mitglied der fünften Generation der Edelherren bzw. Grafen von Querfurt. Er beerbte seinen Vater, der am 18. Februar 1126 in der Schlacht bei Kulm in Nordböhmen fiel, als Herzog Soběslav I. das Heer Kaiser Lothars III. und des Herzogs Otto II. von Mähren-Olmütz besiegte. Sein jüngster Bruder Gebhard III. von Querfurt fiel in der selben Schlacht.
Sein Bruder Konrad wurde 1134 von Magdeburger Domkapitel zum Erzbischof gewählt. Nachdem am 31. Dezember 1135 der Burggraf von Magdeburg, Heinrich von Groitzsch, gestorben war, ernannte Erzbischof Konrad 1136 seinen Bruder Burchard zum Burggrafen von Magdeburg und Hochvogt des Erzbistums. Burchard ist daher auch als Burggraf „Burchard I.“ von Magdeburg bekannt.
Burchard war zunächst ein Parteigänger der Welfen (Heinrich des Stolzen und Heinrich des Löwen), wechselte aber 1142/43, nachdem Heinrich der Löwe das Herzogtum Sachsen zurückerhalten hatte, die Seite und unterstützte fortan Kaiser Konrad III. und dessen Nachfolger Friedrich Barbarossa. Jedoch ist über seine Tätigkeiten im Dienste von Kaiser und Reich nicht viel bekannt.
1146 kaufte Burchard die Vogtei über das Kloster Lutisburg (Ludesburg) bei Querfurt, das sich nicht recht entwickelt hatte, und verlegte es an einen günstigeren Ort im nahen Ilversdorf (Eilwardesdorf) in unmittelbarer Nähe der Burg Querfurt, wo er es als Kloster Marienzell neu begründete und mit Gütern aus dem Besitz der Querfurter Burgkirche ausstattete. Die Vogtei über das Kloster verband er erblich mit dem Besitz der Burg Querfurt.
Sein Sohn Burchard II. folgte ihm als Burggraf von Magdeburg. Ein zweiter Sohn, Udo, war von 1161 bis zu seinem Tode 1186 Bischof von Naumburg.
oo ... von Thüringen
83 017 757. von Thüringen, ..., * um 1110
oo Burchard I. (II.) von Querfurt
83 017 758. von Gleichen, Lambert I., * um 1100, + Erfurt 03.10.1149
Graf von Tonna 1132, Kreuzfahrer 1147
oo Mathilde von der Aare
83 017 759. von der Aare, Mathilde, * um 1115
oo Lambert I. von Gleichen
83 017 768. von Andechs, Berchtold III., Graf von Andechs, * um 1035, + Benediktbeuren 08.12.1098
Vogt v. Benediktbeuren, urkundlich 1095
oo Gisela von Schweinfurt
83 017 769. von Schweinfurt, Gisela, * um 1047, + um 1100
oo Berchtold III. von Andechs
83 017 770. von Krain-Istrien, Poppo II. Starkhand, Markgraf, * um 1065, + 03.01.1100
Poppos Vater war Ulrich I. von Weimar-Orlamünde († 1070), seine Mutter Sophia von Ungarn, die Tochter König Bélas I. Er heiratete Richgard († um 1130), Tochter von Engelbert I. von Spanheim († 1096). Er war Salier-Stütze und starb 1098 ohne männliche Nachkommen.
oo Richardis (Richgard) von Spanheim
83 017 771. von Spanheim, Richardis (Richgard), * um 1063, + 10.04.1130
oo Poppo II. Starkhand von Krain-Istrien
83 017 772. von Dachau, Konrad I., Graf, + 1135
oo Willibirg von Grögling
83 017 773. von Grögling, Willibirg
oo Konrad I. von Dachau
83 017 774. von Limburg, Heinrich I., Graf, + 1119
ca. 1070 Graf von Limburg, 1095 PfGraf von Lothringen, 1101 Hzg. von Niederlothringen, 1106 abgesetzt
Heinrich von Limburg wurde von 1101 von Kaiser Heinrich IV. zum Herzog von Niederlothringen ernannt. Im Machtkampf zwischen dem Kaiser und dessen Sohn (Heinrich V.) blieb er dem alten Kaiser treu, wodurch er 1106 die Herzogswürde an Graf Gottfried I., Graf von Löwen, verlor. In der Folgezeit kam es zwischen den Häusern Limburg-Arlon und Löwen-Brabant zu fortwährenden Kämpfen um den Titel und das Amt des Herzogs von Niederlothringen. 1128 erhielt Heinrichs I. Sohn, Walram III. von Limburg (1119–1139), den Titel von Kaiser Lothar III., im Jahr 1139 verlieh Konrad III. ihn wieder den Brabantern. Die Situation wurde dann dadurch geklärt, dass Walrams Sohn Heinrich II. im Jahr darauf (1140) zum Herzog von Limburg ernannt wurde.
oo Adelheid von Pottenstein
83 017 775. von Pottenstein, Adelheid, * 1061, + 1106
oo Heinrich I. von Limburg
83 017 776. von Henneberg, Godebold II., Graf, * um 1065, + 06.02.1144
Graf v. Hennberg u. Burggf v. Würzburg 1094 in Stellvertretung seines kinderlosen Onkels Godebold I., den er nach 1104 beerbt, erbt 1115 vom Stiefbruder Gebhard Nordeck, gründet das Hauskloster Veßra
oo Liutgart von Hohenberg
83 017 777. von Hohenberg, Liutgart, + 31.03.1144
oo Godebold II. von Henneberg
83 017 778. von Putelendorf, Friedrich III., * 1085, + 26.06.1125
war Graf von Putelendorf (Bottendorf (Roßleben)) (und Pfalzgraf von Sachsen ?).
Er war der einzige Sohn des kurz vor seiner Geburt ermordeten sächsischen Pfalzgrafen Friedrich III. und der Adelheid von Stade.
Er verlor den Großteil seiner Allodien in Thüringen mit Fryburg, Lauchstädt, Bad Sulza bei Erfurt (an Ludwig II. von Thüringen ?).
Als er sich um sein Erbe betrogen sah, beschuldigte er seinen Stiefvater Ludwig der Springer des Mordes an seinem Vater. Das Verfahren wurde aber von Heinrich V. niedergeschlagen.
Er zählte im Erbkrieg Weimar-Orlamünde zu den Gegnern Kaiser Heinrichs V., dessen Feldherr Hoyer von Mansfeld ihn zusammen mit seinem Stiefbruder Hermann am 6. Juni 1112 in Teuchern bei Weißenfels zur Aufgabe zwang. Beide kamen auf Burg Hammerstein am Rhein in kaiserliche Haft. Friedrich kam 1114 durch Lösegeld wieder frei, während sein Stiefbruder Hermann in der Haft gestorben war.
1117/18 verteidigte er den Kyffhäuser gegen Pfalzgraf Friedrich I. von Sommerschenburg, musste jedoch nach längerer Belagerung kapitulieren.
oo 1116 Agnes von Limburg
83 017 779. von Limburg, Agnes, * 1100, + um 1129
oo 1116 Friedrich III. von Putelendorf
83 017 782. von Wittelsbach, Otto IV., * um 1095, + 04.08.1155
Ältester Sohn des Grafen Otto II. von Scheyern und der Richgard von Weimar-Istrien, Tochter von MGraf Ulrich II. Nach Prinz Isenburg Sohn des Pfalzgrafen Otto I. von Bayern (+ 4.3.1123) und einer namentlich unbekannten Tochter Eberhards von Ratzenhofen; er setzt Otto I. als Otto II. an.
1116 Graf von Wittelsbach, begraben in dem von ihm und seinem Schwieg.vater gegründeten Kloster Ensdorf im bayrischen Nordgau, 1120 als Otto I Pfalzgraf in Bayern, Gründer des Klosters Indersdorf, Hauptvogt von Freising, Stöber nennt als Vater Ekkehard I v.Scheyern (ooRichardis v.Weimar-Istrien) (was nach Damm schon bei Winkhaus falsch ist - nach Damm hat Richardis den Otto I v.Scheyern geheiratet) und geht weiter über Otto II v.Scheyern (oo Haziga v.Sulzbach) zu Otto I v.Scheyern, den er ohne Ehefrau nennt, um dann über Otto v.Scheyern zu Rapoto III (v.Scheyern) und zu Rapoto II v.Scheyern zu kommen, womit die Reihe abbricht
oo Heilica von Lengenfeld
83 017 783. von Lengenfeld, Heilica, * um 1100, + 14.09.1170
Ältere Tochter und Erbin des Herrn Friedrich III. von Hopfenhohe-Pettendorf-Lengenfeld und der Heilika von Staufen, Tochter von Hzg. Friedrich I. von Schwaben; Urenkelin des Kaisers Heinrich IV.
war eine der beiden Töchter des Edelfreien (oder Grafen) Friedrich III. von Pettendorf-Lengenfeld-Hopfenohe, der 1112/1119 ohne männlichen Erben starb. Heilika heirate den Grafen Otto IV. von Scheyern († 1156), der Pfalzgraf von Bayern war und 1124 die Residenz der Pfalzgrafen von der Burg Scheyern auf die Burg Wittelsbach bei Aichach verlegte.
Ihr gemeinsamer Sohn Otto „der Rotkopf“ (* um 1117 wohl in Kelheim; † 11. Juli 1183 in Pfullendorf) folgte seinem Vater als Graf Otto VIII. von Scheyern, als Graf Otto V. von Wittelsbach, und als Otto VI. Pfalzgraf von Bayern. Nach dem Sturz Heinrich des Löwen 1180 erhielt er von Kaiser Friedrich I. Barbarossa das Herzogtum Bayern zu Lehen und nannte such daraufhin Herzog Otto I. von Bayern. Mit ihm begann die Herrschaft der Wittelsbacher in Bayern, die bis zum Jahre 1918 dauerte. Ihre Tochter Hedwig (* um 1117; + 16. Juli 1174) ehelichte um 1135 den späteren Herzog von Meranien und Markgrafen von Istrien-Krain, Berthold V. von Meran (* um 1112, + 14. Dezember 1188); seit 1151 Graf von Andechs, seit 1157 auch Graf von Diessen-Wolfratshausen. Dessen Sohn, Berthold VI. folgte ihm als Graf von Andechs.
Heilikas Schwester Heilwig war mit dem Grafen Gebhard I. von Leuchtenberg († 1146) vermählt, der durch diese Heirat die Herrschaft Waldeck erbte.
oo Otto IV. von Wittelsbach
83 017 784. von Thüringen, Ludwig I., Landgraf, * um 1090, + 12.01.1140
Ludwig I. regierte von 1130/31 - 1140. Er war der Sohn Ludwig des Springers und dessen Gemahlin Adelheid. Nach der Familienfolge wäre er eigentlich Ludwig III. gewesen, doch gewann er für sein Geschlecht die Landgrafschaft Thüringen und bei solchen territorialen Zugewinnen ist es allgemein üblich, wieder von vorn zu zählen. Ludwig heiratete in das Grafengeschlecht der Gisonen ein, die umfangreiche Güter in Hessen besaßen. Der Einfluss der Ludowinger in Hessen war damit begründet, und bis zu seinem Lebensende konnte Ludwig den gisonischen Besitz in seiner Hand vereinigen. Die Nähe zum König, Lothar III. (von Supplinburg) förderte Ludwigs Erhebung zum Landgrafen und damit den Aufstieg in den Fürstenstand. Nachdem Lothar 1137 das zeitliche segnete, trat Ludwig auf die Seite der staufischen Partei. Die Zeit des Machtkampfes zwischen den Staufern und den Welfen um die Vormachtsstellung im Reich war ausgebrochenr erste ludowingische LGraf und wurde im Hauskloster Reinhardsbrunn bestattet.
Quelle: http://www.ritterbund-thr.de/
oo um 1121 Hedwig von Gudensberg
83 017 785. von Gudensberg, Hedwig, * 1098, + Reinhardsbrunn 1148
aus dem Geschlecht der Gisonen war die Erbtochter von Giso IV. (* um 1070; † 12. März 1122), Graf in Hessen bzw. Graf von Gudensberg, und seiner Frau Kunigunde von Bilstein, Gräfin von Gudensberg († 1138/40).
Hedwig war seit 1110 mit dem späteren Landgrafen Ludwig I. von Thüringen, dem Sohn des Grafen Ludwig des Springers, verheiratet, und nach dem Tode ihres Bruders Giso V. 1137 kamen die Gaugrafschaft Hessen und die anderen weitläufigen Besitzungen der Gisonen durch diese Heirat an die thüringischen Ludowinger. (Hedwigs Mutter, Kunigunde von Bilstein, heiratete nach dem Tod Gisos IV. noch 1122 den Bruder Ludwigs, Heinrich Raspe I., und wurde damit zur Schwägerin ihrer Tochter.)
Durch die Heirat Hedwigs, den frühen Tod ihres Bruders Giso V., und die zweite Ehe ihrer Mutter Kunigunde erwarben die Thüringer Grafen somit ein dreifaches und ausgedehntes Erbe: den gisonischen Besitz nördlich von Marburg mit der Stiftsvogtei Wetter, den bilsteinischen Erbteil Kunigundes südlich von Marburg und die Vogtei über Hersfeld, und den gesamten hessischen Besitz der 1121 ausgestorbenen und von Giso IV. und Kunigunde beerbten Grafen Werner, insbesondere die Grafschaft Maden-Gudensberg mit den Vogteien Fritzlar, Hasungen und Breitenau.
1128 gebar Hedwig ihren Sohn Ludwig II., der nach dem Tod seines Vaters im Jahre 1140 im Alter von zwölf Jahren von Konrad III. das Lehen über Thüringen erhielt. Hedwig war bis zu seiner Volljährigkeit Regentin.
Hedwig stiftete 1148, während ihr zweiter Sohn Heinrich Raspe II. als Graf von Gudensberg die hessischen Landesteile der Landgrafschaft Thüringen verwaltete, das Chorfrauenstift Ahnaberg. Aus der Ansiedlung, die sich zwischen diesem Stift und dem ehemals fränkischen Königshof "Chasalla" (von lat. Castellum = Burg) am Fuldaufer, entwickelte, entstand sehr bald die befestigte Stadt Cassel, die schon im nächsten Jahrhundert Residenz der Landgrafen von Hessen wurde.
oo um 1121 Ludwig I. von Thüringen
83 017 786. von Schwaben, Friedrich II. der Einäugige, Herzog, * 1090, + Alzey 06.04.1147
1105 Hzg. von Schwaben
Nach dem Tod des Vaters 1105 folgte ihm Friedrich als Herzog von Schwaben nach. Gemeinsam mit Konrad baute Friedrich II. das Territorium der Staufer weiter aus. Damit setzten sie die Politik ihres Vaters fort. Während Konrad vor allem Gebiete im ehemaligen Herzogtum Franken erwarb, konzentrierte Friedrich sich auf den Mittelrhein und das Elsass, wo er zahlreiche Burgen bauen ließ.
1108 nahm Friedrich am Feldzug gegen Koloman von Ungarn teil. 1110/1111 begleitete er Kaiser Heinrich V. nach Rom zu einer Audienz bei Papst Paschalis II. Nachdem Friedrich dem Kaiser während der oppositionellen Bewegung in Deutschland die Treue gehalten hat, erklärte dieser ihn und Konrad im Jahr 1116 für die Dauer seiner Italienfahrt zu seinen Stellvertretern (Reichsverwesern). Diese Machtposition nutzten die Brüder, um den staufischen Besitz vor allem in Rheinfranken weiter auszudehnen.
1120 heiratete Friedrich Judith, die Tochter des Welfen Heinrich des Schwarzen. 1122 wurde ihr Sohn Friedrich geboren.
Nach dem Tod Heinrichs V. und dem damit verbundenen Aussterben der Salier versammelten sich am 24. August 1125 die Großen des Reiches in Mainz zur Wahl des Nachfolgers, wobei Friedrich II. einer der Kandidaten war. Die frühere Annahme, dass Heinrich Friedrich vor seinem Tod zum Erben der Königskrone bestimmt hatte, wird in der heutigen Forschung meist bestritten. Vielmehr geht man davon aus, dass Friedrich lediglich die Ordnung im Reich aufrecht erhalten sollte, bis ein Nachfolger gefunden worden sei. Andererseits waren Friedrich und sein Bruder Konrad über ihre Mutter Agnes die Erben der salischen Territorien. Der Ablauf der Königswahl in Mainz lässt sich heute nicht mehr genau rekonstruieren. Es kam jedenfalls zu Tumulten, in deren Verlauf Herzog Lothar von Sachsen als Lothar III. zum neuen König gewählt wurde. Friedrich II. akzeptierte diese Wahl zunächst und huldigte Lothar, verweigerte aber den Lehnseid. Bald schon kam es zu Auseinandersetzungen um die Unterscheidung zwischen Königsgut und dem salischen Hausgut. Friedrich und Konrad hatten das Hausgut von Heinrich V. geerbt und entlang des Rheins aufgeteilt: linksrheinisch an Friedrich, rechtsrheinisch an Konrad. Die Abgrenzung zum Königsgut, das sie an Lothar hätten zurückgeben müssen, war jedoch umstritten.
Auf einem Hoftag in Regensburg forderte Lothar im November 1125 die Staufer auf, das Königsgut vom salischen Hausgut zu trennen und an ihn zu übergeben. Als Friedrich und Konrad nicht reagierten, verhängte Lothar im Dezember die Reichsacht über sie. Im Januar 1126 beschlossen mehrere Fürsten in Goslar, die Acht gegen die Staufer militärisch durchzusetzen. Der König und seine Verbündeten besetzten weitgehend ohne Kämpfe Gebiete in Oberlothringen, im Elsass und in Rheinfranken; einen Angriff auf Schwaben, wohin die Staufer sich zurückgezogen hatten, wagte er aber nicht. Ein Angriff der Welfen auf das staufische Kernland scheiterte. 1127 musste Lothar die Belagerung des staufischen Nürnberg abbrechen. Diese Niederlagen Lothars und seiner Verbündeten führten dazu, dass ihm mehrere Machthaber Niederlothringens und Frankens ihre Unterstützung entzogen. Während eines Kampfes im Rahmen dieser Feldzüge verlor Friedrich ein Auge und kam damit als Königskandidat nicht mehr in Frage, fehlte ihm doch nun die körperliche Unversehrtheit als eine Grundvoraussetzung. Allerdings ist nicht geklärt, wann genau sich dies ereignete.
1127 kehrte sein Bruder Konrad von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land zurück und wurde damit zur treibenden Kraft auf staufischer Seite. Im Dezember ließ er sich zum König ausrufen und nahm Friedrich damit die Führung ab. Friedrich betätigte sich allerdings weiter als Heerführer und nahm 1128 Speyer ein, während Konrad weitgehend erfolglos in Italien Einfluss zu gewinnen versuchte. 1130 wendete sich das Kriegsglück: Lothar eroberte Speyer zurück, kurz darauf starb Friedrichs Gattin Judith. Im gleichen Jahr fiel auch Nürnberg mit seinem Umland an Lothar. 1131 verloren die Staufer das gesamte Elsass und waren damit auf Schwaben und Ostfranken zurückgedrängt. Lothar verzichtete darauf, die Staufer weiter anzugreifen, und konzentrierte sich auf den Ausbau der inneren Reichsstruktur und auf die Italienpolitik.
Um 1132 heiratete Friedrich II. in zweiter Ehe Agnes von Saarbrücken und stellte so eine Verbindung zu einem weiteren in Opposition zu Lothar stehenden Haus her. Nach seiner Rückkehr aus Italien nahm Lothar 1134 die Offensive gegen die Staufer jedoch wieder auf. Gegen den gleichzeitigen Angriff Lothars von Norden und Heinrichs des Stolzen von Süden konnte sich Friedrich nicht halten. Im Frühjahr 1135 unterwarf er sich Lothar in Bamberg im Büßergewand, Konrad wiederholte diese Geste im Herbst. Gegen ein Treueversprechen und die Zusage der Unterstützung einer Italienfahrt wurden die Staufer wieder in die königliche Huld aufgenommen. Konrad heiratete Gertrud, eine Schwägerin Heinrichs des Schwarzen.
1147 starb Herzog Friedrich II. in Alzey. Seine letzte Ruhestätte fand er im Kloster Walburg im Unterelsass. Sein Sohn Friedrich folgte ihm als Herzog von Schwaben nach und bestieg 1152 als König Friedrich I., genannt Barbarossa, den deutschen Thron.
oo 1132 Agnes von Saarbrücken
83 017 787. von Saarbrücken, Agnes, * um 1110, + nach 1147
bestattet in Abtei Walburg
oo 1132 Friedrich II. der Einäugige von Schwaben
83 017 788. von Sommerschenburg, Friedrich I., Graf von Sommerschenburg, * um 1055, + 1120
Pfgf. v. Sachsen 1088
oo Adelheid von Lauffen
83 017 789. von Lauffen, Adelheid, * um 1060, + nach 1092
Erbin von Hoevel
oo I. Friedrich I. von Sommerschenburg, II. um 1077 Adolf II. von Berg
83 017 790. von Stade, Rudolf I., Graf, * um 1060, + 06.12.1124
oo Richardis von Sponheim
83 017 791. von Sponheim, Richardis, + 1152
oo Rudolf I. von Stade
27. Ahnenreihe
155 782 272. von Volkmarode, Friedrich, * Alhusen ca. 1155, + nach 1215
1196-1215 erwähnt. Herzoglich sächsischer Marschall. 1199 "von Volkmarode"
155 782 274. von Wohlendorf, Ulrich, * ca. 1170
1226 vermittelt er für den Vogt Willekin de Aldenhusen den Verkauf eines Hauses in Hassel.
155 782 288. von Uslar, Hermann I., * um 1155
urkl. 1202-1219 als homo ecclesiae (Lehnsmann) des Klosters Corvey (mit den Plessern u. Schönebergern nach den Ministerialen), in der Urkunde von 1219 (Uslar-Gl. Reg.17) steht er vor den sonst als nobilis und gelegentlich als comites erwähnten Herren v.Ziegenberg (Uslar-Gl. S.97), nach Dr.Bindewald gibt es noch einen Vater Ernst I v.Uslar. Nach E.M.Schwarzmaier ist er ein Bruder Hildebrands II und Blutsverwandter von Ernst II, höchstwahrscheinlich Vater von Hermann II und Ernst III (und Ludwig, oo Adelheid v.Höxter)
155 782 296. von Plesse, Gottschalk I., * vor 1150, + nach 1190
lebte ungefähr um 1167 - 1190, nennt sich seit 1167 von Plesse.
1162-1190, 1181 genannt v.Höckelheim. Zuerst genannt als jüngerer Bruder Bernhards v.Höckelheim (urkundlichHeinrich des Löwen Nr.83), der sich aber 1170 und 1183 Bernhardus de Plesse nennt, 1183 Bernhardus de Plesse, Gotscalcus frater suus, als Zeugen in einer urkundlich Ludwigs v.Thüringen und des Klosters Lippoldsberg (Dobenecker II/656), zu seiner Zeit wird 1192 die Burg Plesse vom Hochstift Paderborn an Kaiser Heinrich VI vertauscht, der Tausch wird aber 1195 rückgängig gemacht (Scherwatzky S.311), vermutlich war dies ein letzter Versuch Paderborns, seine Herrschaft zu behaupten, vielleicht hängt der Namenswechsel der Höckelheimer mit einer welfischen Belehnung mit der Plesse(burg?) zusammen, der dann 1180 die auf die Verwandtschaft mit den Immendingern gestützte Usurpation der Burg folgte (Scherwatzky S.313)
oo ... von Dassel
155 782 297. von Dassel, ..., * um 1160
oo Gottschalk I. von Plesse
155 782 298. von Everstein, Albrecht III., * 1170, + 1214
gen.1197-1215
aus Ehe1; geboren um1160-1165, 1217 tot, 1197 - 1214 Graf von Everstein, heiratet um 1199 Agnes v.Wittelsbach. Nachfolgende Information stammt von Matthias "zimmermann-keune@arcor.de".
Albrecht Graf v. EVERSTEIN (c.1160-19.9.(v.1217)); Graf v. Everstein (1197-1214); urkundlich 1197-1214; seit 1210 fast ständiger Begleiter seines Neffen, König Friedrich II von Hohenstaufen; Prof. Meyer : Nachdem dieser Stammvater aller späteren Grafen 1197 (Sp. 22.23) neben seinem Vater Albert II. bezeugt ist, kommt er zuletzt 1214 (Dahlmann, Gesch. Dänemarks I 362) als Siegelzeuge Kaiser Friedrichs II. vor und war tot 1217 (Sp. 33), wo Graf Konrad III. mit Zustimmung seiner Mutter und seiner Brüder eine Schenkung machte. War er um 1170 geboren, so ist er etwa 45 Jahre alt geworden. Alberich gibt von ihm an: Albertus duxit neptem archiepiscopi (nämlich Konrads von Mainz) quae erat comitissa sylvestris, sororem scilicet illius comitis Ottonis de Wittelsbach, qui interfecit Philippum de Suevia, de qua ipse Albertus septem genuit filios, quorum maior natu Otto ipse estb praepositus Aquensis.
Nehmen wir hinzu, dass 1202 (Sp. 23a) uxor eius A. comitissa bezeugt ist und er 1207 (Sp.29) presente dilectissima contectali nostra domina Agna comitissa (wobei Agna Ablativform sein wird) urkundet, so ergibt sich (s. auch Trotter in v. Dungerns Geneal. Handb. 31.36), daß Agnes v. WITTELSBACH, Tochter des Pfalzgrafen Otto IX. (+ 1189) und der Benedikta
v. Wörth, nacheinander den Wildgraf Gerhard 1172 - 98 und unsern Albert III. heiratete. Die Richtigkeit dieser beiden Ehen wird dadurch bestätigt, daß Wildgraf Gerhards I. Enkel, der Mainzer Erzbischof Gerhard, 1252 (Sp. 94) der Gründer des Klosters Wormeln als patruorum nostrorum comitum de Everstein gedenkt - das waren nach der Gründungsurkunde dieses Klosters von 1246 (Sp. 79) die Grafen Konrad III., Otto II., Ludwig I. und Hermann I. -, dass ausserdem 1252 (Sp. 93) Graf Ludwig I. und 1253 (WU IV 538) Graf Otto II. von ihm als sein patruus genannt wird; ebenso, dass des Wildgrafen Gerhards I. Tochtersohn Erzbischof Engelbert v. Köln 1264 (WU VII 1152) die Grafen Ludwig I,. und Hermann I. als avunculi bezeichnet. Endlich muss der 1202 (Sp. 23a) in einer Urkunde Alberts III. neben dessen uxor A. genannte "filius eius comes C" der Sohn aus der ersten Ehe der Agnes, Wildgraf Konrad I., gewesen sein. Aus der zweiten Ehe der Agnes konnte er teils aus Zeitgründen, teils wegen seines damaligen Titels comes, nicht stammen. Kinder aus ihrer zweiten Ehe sind zuerst 1206 (WU IV 23) noch ohne Benennung erwähnt. Agnes v. Wittelsbach, die noch 1217 (Sp. 34) ein Abkommen ihrer Söhne vermittelte ("mediante matre nostra"), ist also 1202 - 17 als Gräfin von Everstein bezeugt. Die stattliche Anzahl von Kindern Alberts III. und die im Verhältnis dazu kurze Dauer seiner
Ehe mit Agnes von Wittelsbach lässt die Frage aufkommen, ob alle seine Kinder aus dieser Ehe stammen, oder ob sie teilweise von einer unbekannten früheren Gemahlin geboren sind. Dazu seien zunächst die Daten seiner Kinder kurz zusammengestellt: 1206 (WU IV 23) erwähnt er Frau und Söhne, ohne der letzteren Zahl und Namen anzugeben. Mit Namen
sind seine Kinder erst nach seinem Tode beurkundet. Eine auf 1225 (Sp. 41) datierte Urkunde, in welcher Alberts III. jüngerer Sohn Otto II. seine Gemahlin Ermengard und seinen Sohn Albert (V.) nennt, scheint entweder falsch datiert zu sein (statt 1235?) oder diese Erwähnung erst in einem späterern Nachtrage enthalten zu haben. Die wahrscheinliche Reihenfolge von Alberts III. Söhnen ist: ...
Schwieriger ist die Zusammenstellung von Alberts III. Töchtern:
Dass Benedikta, oo Gottschalk II. zur PLESSE, eine Eversteinerin war, belegt Schüßler durch folgendes: Ihr Gemahl 1234-55 gehörte 1235 (Asseb. UB I) mit seinen Söhnen zu den Bürgen der Grafen Konrads III. und Ottos II. in deren Freundschaftsvertrag mit dem Herzog zu Braunschweig. Ferner beschenkt 1283 (Sp. 107) Graf Konrad IV. v. Everstein, Sohn Konrads III., nebst seinem Sohne Engelbert seine cognata Benedikta, die Gemahlin Gottschalkks zur Plesse. Endlich trug Benedikta den Namen von Graf Alberts III. Schwiegermutter Benedikta von Wörth. Die Bezeichnung als cognata 1283 statt amita darf nicht auffallen; man war nicht immer genau in den Verwandtschaftsbezeichnungen. Sie muss recht alt geworden sein, wenn sie 1235 schon als Bürgen mit eingesetzte Söhne hatte, die dann doch mindestens 12jährig sein mussten. Sie kann daher nicht, wie Schüßler erwägt, eine Enkelin Alberts III. und der Agnes v. Wittelsbach gewesen sein, sondern nur deren Tochter, die den Namen ihrer mütterlichen Großmutter trug. Spätestens 1220 wird sie geheiratet haben. Man kann sich gegenüber dieser Ansetzung der Frau zur Plesse nicht auf v. Hodenberg berufen, der des Grafen Ludolfs III. von Dassel Gemahlin Benedikta als Tochter Alberts III. und der Agnes v. Wittelsbach vermutet. Denn er scheint sich nur auf Albrecht Graf v. Everstein (c.1160-19.9.(v.1217)) den Namen Benedikta zu stützen. Bedenkt man jedoch, dass diese Benedikta 1220 schon tot war und Graf Ludolf III. von Dassel 1210-20 bezeugt ist, so liegt die Annahme näher, dass diese Benedikta aus der ersten Ehe der Agnes von Wittelsbach mit dem Wildgrafen Gerhard I. stammte, mit ihrer Mutter zum Everstein kam und von da aus den Grafen Ludolf III. von Dassel heiratete. Dann hätte Agnes von Wittelsbach aus jeder ihrer beiden Ehen eine Tochter nach ihrer Mutter Benedikta benannt. ... Sicher war Agnes v. Wittelsbach die Mutter Ottos I., Ottos II., Friedrichs I., Ludwigs I., Hermanns I. und der Benedikta, sowie der Sophie, falls diese zu Alberts III. Kindern gehört ...
oo um 1195 Agnes von Wittelsbach
155 782 299. von Wittelsbach, Agnes, * 1172, + 1219
"soror...illius comitis Ottonis de Witthelzbach qui interfecit Philippum de Suevia" (Spilcker,Everstein S.228), Ehe1 Gerhard v.Kirburg, Ehe2 um1199 Albert III v.Everstein
oo I. um 1195 Albrecht III. von Everstein, II. Gerhard I. von Kyrburg
155 782 300. von Ziegenberg, Hermann II. Albus
1236-1245 Vogt von Ziegenberg, 1228-1245. Er heiratet in Ehe1 Margareta NN und in Ehe2 Alheidis NN.
155 782 302. von Lutterberg, Burchard der Weiße, Graf, + nach 1268
genannt "der Weiße", seit 1230 Graf von Lutterberg, genannt 1228-1257, stirbt nach 1268, heiratet Oda von Hadmersleben
oo Oda von Hadmersleben
155 782 303. von Hadmersleben, Oda, + nach 1268
oo Burchard der Weiße von Lutterberg
155 782 304. von Ludolfshausen, Hans, * um 1130, + 1160
urkundlicherw. 1155 bei Heinrich dem Löwen
1155 Hofjunker bei Heinrich dem Löwen. Es gibt nach Schwarzmaier einen Curdt v.Lülfshausen (Ludolfshausen), der 1107 erstochen worden sein soll, der aber wohl als Vater des Hans nicht in Frage kommen kann. Doch nach Curdt wird noch ein Magnus (1082 zu Radolfs-/Rudolfshausen) und danach noch ein Curdt und noch ein Rudolf (urkl.1009) genannt.
155 782 336. von Adensen, Dietrich I., * um 1110
Herr von Adenoys 1120-1163
oo ... von Hallermund
155 782 337. von Hallermund, ..., * um 1150
oo Dietrich von Adensen
155 782 344. von Bruchusen, Heinricus, Ritter, * um 1220, + nach 1270
155 782 346. von Buxtehude, Gerlach, + nach 1160
166 035 456. von Reichenbach, Gozmar I., Graf, * vor 1062, + 1117
Domvogt von Fulda
oo ... von Henneberg
166 035 457. von Henneberg, ...
oo Gozmar I. von Reichenbach
166 035 464. von der Malsburg, Volkold I.
oo Friederuna von Bilstein
166 035 465. von Bilstein, Friederuna
oo Volkold I. von der Malsburg
166 035 466. von Nüringen, Berthold II., Graf, * um 1055, + nach 1112
Gf. v. Nüringen, Gf. im Niddagau, urk. 1081-1112
oo Luitgart von Friaul
166 035 467. von Friaul, Luitgart, + nach 1094
oo Berthold II. von Nüringen
166 035 488. von Tecklenburg, Heinrich, + nach 1118
oo um 1100 Gisela von Lothringen
166 035 489. von Lothringen, Gisela, * um 1082, + nach 1152
oo I. Friedrich I. von Saarbrücken, II. um 1100 Heinrich von Tecklenburg
166 035 490. von Limburg, Walram III. Paganus, Graf, * um 1085, + 16.07.1139
"der Heide", 1119 Graf von Limburg, 1128 Hzg. von Niederlothringen
Walram Paganus war dauerhaft mit dem Herzog von Brabant und dem Bischof von Lüttich im Kriegszustand. 1128 wurde er durch Kaiser Lothar III. zum Herzog von Niederlothringen ernannt. Dieses machte die Zersplitterung Niederlothringens endgültig. Selbst sein Sieg über den Konkurrenten Brabant in der „Grimbergh'schen Fehde“ (1130) vermochte die Machtverhältnisse nicht zu ändern.
Sein Sohn Heinrich II. wurde sein Nachfolger als [[Graf von Limburg}}, nicht aber als Herzog von Niederlothringen, dieser Titel ging 1139 an den Herzog von Brabant. Heinrich II. wurde 1140 mit dem Titel eines Herzogs von Limburg entschädigt.
Er war verheiratet mit Jutta von Wassenberg, Tochter des Gerhard III. von Wassenberg, Graf von Geldern aus dem Hause Wassenberg, die auch Erbin von Wassenberg war. Ihre Kinder waren:
oo Jutta von Geldern
166 035 491. von Geldern, Jutta, * 1087, + 24.06.1151
oo Walram III. Paganus von Limburg
166 035 492. von Oldenburg, Egilmar I, * um 1040, + 1108
Erstmalig wird Graf Egilmar I. als Zeuge in einer Urkunde des Erzbischofs Liemar von Hamburg-Bremen erwähnt, welche auf 1091 datiert ist. Da Erzbischof Liemar 1091 sich vermutlich in Italien aufhielt, ein anderen Zeuge als "damals noch heranwachsend" bezeichnet wird und die Urkunde mehrere Vorgänge zusammenfasst, wird die Gerichtsverhandlung, an der Graf Egilmar I. teilnahm, einige Jahre früher stattgefunden haben.
1108 ließ Graf Egilmar I. sich gegen eine Rente in die Gebetsbrüderschaft des Klosters Iburg aufnehmen. Abzuholen war diese Rente (90 Bund Aale) "apud Aldenburch". Dies ist die erste Erwähnung von Oldenburg, dem späteren Stammsitz des Geschlechts. Egilmar I. wird in dieser Urkunde, die vermutlich seiner eigener Bruder verfaßte, als "comes in confinio Saxonie et Frisie potens et manens" tituliert, also als an der Grenze zwischen Sachsen und Friesland wohnender mächtiger Graf. Es ist nicht belegt, dass Egilmar I. schon eine Burg in Oldenburg besaß
Aus der Urkunde von 1108 ergeben sich zahlreiche Familienangehörige des Grafen Egilmars I. Zugegen waren seine Ehefrau Riche(n)za, seine Söhne Christian und Egilmar, seine Tochter Gertrud sowie sein Bruder, der Kleriker Giselbert.
Als weltlicher Zeuge ist der Edelherr Giselbert genannt. Wegen der Namensgleichheit ist zu vermuten, dass es sich bei ihm ebenfalls um einen Verwandten handelt. Da - soweit bekannt - der Name Giselbert bei den möglichen Verwandten der Richenza nicht vorkommt, müßte er zur Sippe Egilmars gehören. Vielleicht war er ein Onkel des Grafen.
Bei seiner Frau Richenza ist gesichert, daß deren Mutter Ida von Elsdorf war. Nach Albert von Stade war Ida von Elsdorf die Nichte eines Kaisers und eines Papstes. Die genaue Zuordnung stellt jedoch ein Rätsel dar, welches seit mehr als 100 Jahren die Genealogen beschäftigt. Gleiches gilt für den Vater des Richenza, da ihre Mutter dreimal verheiratet war. Wahrscheinlich war ihr Vater Dedi oder Dedo nicht Graf von Dithmarschen, sondern der sächsische Pfalzgraf Dedi von Goseck, welcher 1056 ermordet wurde. Richenza wäre dann eine Nichte seines Bruders Erzb. Adalbert von Bremen (1043-1072) gewesen, was den Aufstieg ihres Mannes und ihren Nachkommen begünstigte.
Die weiteren Nachrichten der Rasteder Chronik sprechen dafür, daß nach dem Tode Egilmars I. seine beiden Söhne Egilmar II. und Christian von den Friesen aus Jadelehe vergedrängt wurden und sich auf zwei Burgen am Zwischenahner Meer in Zwischenahn und Elmendorf zurückziehen mussten. Um 1134 erschlug ein Bruder den anderen, nach derzeitigem Forschungsstand Christian den Egilmar II. Falls es nicht ein gleichnamiger Sohn oder Neffe war, fiel Graf Christian 1153 in Östringsfelde gegen die Friesen.
oo Richeza von Goseck
166 035 493. von Goseck, Richeza, * um 1055, + nach 1108
als Vater wird entweder Pfgf. Dedo v. Sachsen vermutet, oder ein um 1056 verstorbener Gf. "Dedo v. Dithmarschen", Bruder von Etheler v. Dithmarschen, dem dritten Mann ihrer Mutter
oo Egilmar I von Oldenburg
166 035 494. von Rietberg, Heinrich I., Graf, * um 1074, + Welfesholz, gefallen 11.02.1115
1110 Gf. v. Rietberg, 1100-1102 Vogt des Hochstiftes Paderborn, urk. 1100-1115
oo Beatrix von Hildrizhausen
166 035 495. von Hildrizhausen, Beatrix, * um 1073, + um 1120
oo Heinrich I. von Rietberg
166 035 496. von Berg, Adolf III., Graf, * um 1080, + Altenberg 12.10.1152
nach v.Damm stirbt er als Mönch im Kloster Altenberg, welches er 1133 gestiftet hatte, 1093 Knabe, 1098-1150 Graf von Berg, Vogt von Siegburg. Nach Thiele folgt er als Kind seinem Vater, unterstützt später Kaiser Heinrich IV im Thronkrieg. Nach Thiele stirbt er 1106 und erst sein Sohn ist der Gründer von Altenberg und er heiratet Irmgard (v.Wasserburg), wohl T.d.Grafen Engelbert v.Attel und Reichenhall
oo vor 1100 Adelheid von Kleve
166 035 497. von Kleve, Adelheid, * um 1080
Schwester des Arnold II v.Cleve (oo Ida v.Brabant)
oo vor 1100 Adolf III. von Berg
166 035 498. von Schwarzenburg-Sponheim, Engelbert, Hallgraf, * um 1080, + nach 1125
Gf. v. Schwartzenwöhrberg, urk. 1108-1125
oo Hedwig von Formbach
166 035 499. von Formbach, Hedwig, + 04.02.1170
oo Engelbert von Schwarzenburg-Sponheim
166 035 500. von Cuyk, Gottfried I., Graf, + um 1154
Gottfried war Sohn des Grafen Heinrich I. von Cuyk und dessen Frau Alveradis von Hostaden. Er selbst heiratete Ida von Werl-Arnsberg, diese war die Tochter Graf Friedrichs I.
Als Nachfolger seines Vaters stiftete er zusammen mit seiner Mutter 1129 das Kloster Marienweerd. Er wurde Burggraf von Utrecht und war in diesem Amt Feldherr des Bischofs von Utrecht im Kampf gegen die Dietrich IV. Graf von Holland. Außerdem kämpfte er gegen den friesischen Rebellen Florenz der Schwarze. Für diese Tat wurde Gottfried zeitweise gebannt. Im Jahr 1133 war er wahrscheinlich der eigentliche Stifter von Stift Clarholz.[1] Nach dem Tod von Graf Friedrich von Werl-Arnsberg, der ohne männlichen Nachkommen war, ging die Grafschaft Werl-Arnsberg an Graf Gottfried als Ehemann der Erbin Ida über. In Arnsberg hat Gottfried wegen seiner holländischen Aufgaben und Besitzungen nur selten residiert. Für die für ihn geringe Bedeutung der Grafschaft Werl-Arnsberg spricht, dass Gottfried sich erst 1142 in Urkunden als Graf von Arnsberg titulierte. In seiner Amtszeit verlor die Grafschaft Rietberg, die Stiftvogtei über das Bistum Paderborn und den Alme- und Diemelgau.
In der Reichspolitik spielte Gottfried als Gefolgsmann der Staufer eine nicht unbedeutende Rolle und wird in kaiserlichen Urkunden mehrfach als Zeuge genannt. Gottfried nahm teilweise zusammen mit seinem Bruder Heinrich an kaiserlichen Hoflagern 1141 in Köln, 1145 in Aachen und Utrecht, 1147 in Aachen und Nimwegen teil. Konrad III. hat ihn als „geliebten und getreuen Gottfried, Graf von Arnsberg und Cuyk“ die Erlaubnis erteilt, auf seinen Gütern eine feste Burg zu bauen. Möglicherweise war damit eine erste Anlage der Burg Altena gemeint. Friedrich I. veranlasste den Bischof von Paderborn dem Grafen ehemaligen Besitz zurück zu erstatten.
Das Todesjahr Gottfrieds ist unbekannt. Zuletzt urkundlich erwähnt wurde er 1154. Sein Sohn Heinrich wurde sein Nachfolger nachdem er bereits zu Lebzeiten Gottfrieds Mitregent gewesen war.
Weiter Nachkommen waren Adelheid die Erbin von Altena, verheiratet mit Eberhard I. Graf von Berg, Jutta Äbtissin des Stift Herford. Eine namentlich nicht bekannte Tochter war mit Hermann II. Graf von Virneburg verheiratet. Die Tochter Alverada war die Erbin des holländischen Besitzes Malsen und war mit Otto I. Graf von Bentheim-Holland verheiratet. Hinzu kam ein weiterer Sohn mit Namen Friedrich.
oo Ida (Sophie) von Arnsberg
166 035 501. von Arnsberg, Ida (Sophie), * um 1110
oo Gottfried I. von Cuyk
166 035 504. von Santersleben, Adolf, Graf, * um 1060, + nach 1100
wohl aus alter sächsischer Edelingsfamilie, Billunger Vasall. Er hat evtl. eine Schwester Adelheid (unsicher), die Graf Siegfried III v. Northeim heiratet und 1107 stirbt.
166 035 508. von Schwarzburg, Günther III. (I.), Graf, * um 1065, + um 1114
um 1100 Graf in Thüringen. Thiele bezeichnet ihn als wohl Sohn des Grafen Sizzo II und verwandt (evtl.Großvater oder Großonkel) mit dem berühmten Eremiten Günther v.Schwarzburg, "dem Seligen" in Böhmen und Ungarn (+1045 und als Neffe des Königs Stephan I v.Ungarn bezeichnet). Wohl Nachkomme eines uralten hier ansässigen Grafenhauses, das schon zur Zeit Karls des Großen mit einem Grafen Günther auftaucht. Günther I ist Graf im Langwitzgau unter den salischen Kaisern. Er baut die Herrschaft aus und ist Vogt d. Familienabtei Paulinzella. Prof.Dr.Joh.Bühring in "Geschichte der Stadt Arnstadt 704 bis 1904" (Arnstadt 1904) nennt als Vater des Sizzo (oo Gisela v.Berg) einen Sizzo III anstelle dieses Günther I, allerdings als urkundlich nicht belegt, doch gibt er in einer Zusatzinformation im Stammbaum nach der Käfernburger Familientradition auch diesen Günther an.
oo nach 1087 Mechthild Jaropolkowna von Wladimir
166 035 509. von Wladimir, Mechthild Jaropolkowna, * um 1076
Erbin der Herrschaft Beichlingen, Enkelin von Isjäslaw I v.Turow, Großfürst von Kiew
oo nach 1087 Günther III. (I.) von Schwarzburg
166 035 512. von Querfurt, Gebhard II., * um 1050, + Kulm 18.02.1126
Er fiel als Gefolgsmann Kaiser Lothars III. am 18. Februar 1126 in der Schlacht bei Kulm in Nordböhmen. Im Erbfolgekrieg um Böhmen besiegte dort Herzog Soběslav I. von Böhmen das vereinte Heer des Herzogs Otto II., den Schwarzen von Mähren-Olmütz und des von Otto zu Hilfe gerufenen Lothar III.
Gebhards Ehe mit Oda von Ammensleben entstammten drei Söhne. Burchard II. beerbte seinen Vater als Herr von Querfurt und Burggraf von Magdeburg. Der zweite Sohn, Konrad, war 1134 bis 1142 Erzbischof von Magdeburg. Der jüngste, Gebhard III., fiel wie der Vater in der Schlacht bei Kulm.
1070-1120 Herr von Querfurt und Süpplinburg
oo 1076 Oda von Ammensleben
166 035 513. von Ammensleben, Oda
oo 1076 Gebhard II. von Querfurt
166 035 516. von Gleichen, Erwin I., Graf, * 1040, + 1116
Alten Schriften ist zu entnehmen, dass die Grafen Gleichen ursprünglich in Sachsen beheimatet waren, von dort jedoch nach Thüringen vertrieben wurden. In Thüringen sollen sie um 720 in Mühlberg und Wachsenburg Bergschlösser gebaut haben und benannten beide Gleichen. Später wird von einem Gleichen mit Beinamen "der Schwarze" gesprochen, der in sächsischem Dienst bei einer Schlacht in Buchholz 779 gegen die Franken gefangen genommen wurde. Er soll später in gutem Ansehen bei Karl dem Großen gestanden haben und ließ sich fünf Jahre nach der Schlacht auf mehrmalige Bitten Karls des Großen zum Christentum bekehren. Verheiratet mit Agnete von Winsenburg zeugte er seine zwei Söhne Witikindus und Walprechtum. Auch die beiden Brüder standen hoch in der kaiserlichen Gunst und sie erhielten in Thüringen einen Landstrich von zehn Meilen Breite und 20 Meilen Länge zum Geschenk, den sie sich teilten. Der Enkel von Walprechtum (oder Walperti) soll der Stammvater der Grafen von Gleichen sein, sein Bruder Witikintus der Stammvater der hochgräflichen Familie von Schwarzenberg.
Nach ihrem Stammsitz Tonna bei Gotha nannten sie sich zunächst Grafen von Tonna (1099 erstmals erwähnt-Graf Erwin I., † 1116). Im Dienste der Erzbischöfe von Mainz erwarben sie im Jahre 1120 die Vogtei über die Stadt Erfurt. Sie verfügten über umfangreichen Grund- und Lehnsbesitz vor allem in der Umgebung von Erfurt und im Eichsfeld, darunter mehrere Burgen.
1130 belehnte das Erzbistum Mainz Graf Erwin II. († um 1193) mit der Burg Gleichen bei Gotha, an welches sie von den Askaniern gelangte, nach der sich das Geschlecht seit 1162 im Anschluss nunmehr Grafen von Gleichen nannte. Die Burg selbst wurde bis 1455 ihr neuer Stammsitz, bevor dieser wieder nach Tonna zurückverlegt wurde. Unter Lambert von Gleichen erreichten sie im 13. Jahrhundert einen Höhepunkt ihrer Machtentfaltung, gerieten aber wegen ihrer Lehnsbindung an Mainz in zunehmende Gegnerschaft zum Thüringer Landgrafenhaus.
1290 verkauften die Grafen ihre Vogteirechte in Erfurt an die Stadt und mussten 1294 ihre eichsfeldischen Besitzungen samt Burgen an das Erzstift Mainz verkaufen. Zum Ausgleich begannen die Gleichengrafen Mitte des 14. Jahrhunderts sich ein kleines, in sich geschlossenes Territorium zwischen Ohrdruf (1342 erworben, Vogtei seit 1170) und Wandersleben zu schaffen und erwarben dazu die hersfeldische Vogtei Ohrdruf. Zur selben Zeit wurden die Grafen Lehnsleute der Markgrafen von Meißen, doch erschienen sie bis 1521 in der Reichsmatrikel. Eine Nebenlinie besaß die Herrschaften Blankenhain, Niederkranichfeld und Remda.
1550 begann der Bau des Renaissanceschlosses Ehrenstein in Ohrdruf, so dass 1590 die Hofhaltung von Tonna nach Ohrdruf verlegt werden konnte. Burg Gleichen wurde unterdessen als Wohnsitz aufgegeben. Durch Erbschaft gingen 1583 die Grafschaften Pyrmont und Spiegelberg an das Haus Gleichen über, bevor 1631 die gräfliche Linie mit Hans Ludwig von Gleichen erlosch.
Von den verbliebenen Gütern gelangte die Obergrafschaft (Ohrdruf, Emleben, Schwabhausen, Petriroda, Wechmar, Pferdingsleben, Werningshausen) an die Grafen von Hohenlohe-Langenburg, die 2,5 Quadratmeilen umfassende Untergrafschaft (Gleichen, Wandersleben, Günthersleben, Sülzenbrücken, Ingersleben, Stedten) an die Grafen von Schwarzburg-Sondershausen (Schwarzburg-Arnstadt), die Herrschaft Tonna an die Schenken von Tautenburg (eine Nebenlinie der Schenken von Vargula).
Nach blühte aber noch ein niederadliger Ast der Familie von Gleichen im Gothaischen Fürstenthum, welche die Güter Tannrode und Ingersleben besaßen. Diese Stamm wurde gegen Ende des 15. Jahrhunderts begonnen mit Curten von Gleichen zu Tannrode und Ingersleben. Dieser niederadlige Zweig der von Gleichen verschwägerte sich später mit den von Rußwurm und nannte sich von Gleichen gen. von Rußwurm. Auch führten sie Allianzwappen mit Wappenelementen beider Familien. Die Familie von Gleichen gen. von Rußwurm blüht bis heute.
Auch die Grafen von Schwarzenburg sollen mit den Grafen von Gleichen in sehr früher Zeit gemeinsame Vorfahren gehabt haben. Eine Verbindung zu der noch blühenden Familie von Uslar-Gleichen scheint nicht zu bestehen.
oo Helinburg von Lohra

166 035 517. von Lohra, Helinburg, * um 1080, + nach 1133
Gründerin des Klosters Volkenrode, begraben ebenda, Vorname Helinburg oder Helmburg
oo Erwin I. von Gleichen
166 035 518. von Are, Theoderich (Dietrich) I., Graf, * um 1085, + nach 01.08.1126
1132 tot, 1105-1126 Graf von Are, Vogt von Münstereifel und von Steinfeld, heiratet um 1094 Hedwig NN, nach Stöber soll es Heilwig, Witwe eines Grafen v.Sponheim sein. Nach v.Damm/neu geht es in Ehe1 um NN und in Ehe2 um NN von Sponheim
oo ... von Sponheim
166 035 519. von Sponheim, ..., * um 1089, + nach 1120
oo Theoderich (Dietrich) I. von Are
166 035 536. von Diessen, Berchtold II., Graf von Diessen, * um 1000, + nach 1060
oo ... von Hohenwart
166 035 537. von Hohenwart, ..., * um 1010
oo Berchtold II. von Diessen
166 035 538. von Schweinfurt, Otto III. der Weisse, Markgraf, * um 1000, + Schweinfurt 28.09.1057
Graf v.Schweinfurt, MGraf im bayrischen Nordgau, 1048 Hzg. v.Schwaben
Aufgrund des von seinem Vater hinterlassenen Erbes, vor allem im Radenzgau und im Raum Schweinfurt, war Otto einer der mächtigsten Feudalherren in Ostfranken. Er war 1014 Graf an der unteren Altmühl (Kelsgau), 1024-1031 Markgraf im Nordgau, 1034 Graf an der unteren Naab. Er nahm an den Feldzügen gegen Böhmen (1040 Niederlage bei Cham), Ungarn und Polen teil und wurde 1048, nach dem Tod Herzog Ottos II. von Schwaben 1047, von König Heinrich III. zu dessen Nachfolger gemacht. Allerdings setzte er – als loyaler Gefolgsmann seines Königs – in den neun Jahren seiner Tätigkeit keine spürbaren Akzente.
Otto verlobte sich im Auftrag Heinrichs 1035 mit Mathilde, einer Tochter des polnischen Königs Boleslaw Chrobry. Die Ehe kam aber nicht zustande, da die Verlobung im Jahr darauf wieder gelöst wurde. Statt dessen heiratete er – wieder aus reichspolitischen Gründen – Irmingard, † 1078 vor 29. April, eine Tochter des Markgrafen Ulrich Manfred von Turin (Manfred von Susa) aus der Familie der Arduine und der Berta degli Obertenghi, womit die Verbindungen der nördlichen und südlichen Reichsteile gestärkt werden sollte.
Otto von Schweinfurt wurde in Schweinfurt beerdigt. Irmingard heiratete in zweiter Ehe 1058 Graf Ekbert I. von Braunschweig, Markgraf von Meißen († 11. Januar 1068) (Brunonen). Mit dem Tod Ottos begann der politische Aufstieg des Rudolf von Rheinfelden als nachfolgendem Herzog von Schwaben, dem späteren Gegenkönig zu Heinrich IV.
oo 1036 Irmgard von Turin
166 035 539. von Turin, Irmgard, * um 1020, + um 1078
oo 1036 Otto III. der Weisse von Schweinfurt
166 035 540. von Weimar, Ulrich I., Graf, * um 1020, + 06.03.1070
aus dem Hause Weimar-Orlamünde war Markgraf von Krain (1050/58–1070), Markgraf von Istrien (1045/60–1070) und Graf von Weimar (1067–1070). Manche Quellen bezeichnen ihn auch als „Markgrafen von (Unter-)Kärnten“.
Ulrichs Vater war Poppo I. von Weimar, seine Mutter Hadamut von Istrien († nach 1040), die Tochter des Grafen Werigand von Istrien-Friaul und der Willibirg, Tochter des Sieghardinger Grafen Ulrich von Ebersberg († 1029).
Im Kampf um das Erbe der Grafen von Ebersberg, die 1045 mit Adalbero II. von Ebersberg ausgestorben waren, konnte Ulrich sich nicht gravierend durchsetzen (12. Juli 1045 Erbverhandlungen unter Anwesenheit von König Heinrich III. auf der Burg Persenbeug, mit Einsturzunglück). Auch in Thüringen sollte sich erst sein Sohn Ulrich II. nach 1090 wieder etablieren können.
Sein Vatersbruder Wilhelm IV. war mit Sophia von Ungarn († 1095) verlobt, der Tochter des Ungarnkönigs Béla I., starb aber 1062, als er seine Braut heimholen wollte; Ulrich trat an seine Stelle und heiratete die Arpadentochter (Sophia ... cuidam de Carinthia copulata).
Ulrich, der Salier-Stütze war und ein gutes Verhältnis zu Ungarn hatte, vergrößerte sein istrisches Herrschaftsgebiet 1063 bis Fiume/Rijeka („Meranien“); seine Gegner waren Aquileia und Venedig.
1064 verlieh König Heinrich IV. Ulrich zusätzlich 20 Königshufen in Istrien (Štih).
1067 starb sein Onkel Otto I. und Ulrich beerbte ihn nominell als Graf von Weimar.
Nach Ulrichs Tod 1070 dürfte Graf Markwart IV. von Eppenstein - als mit den Ebersbergern verwandt - die Vormundschaft über Ulrichs Kinder geführt und auch die Markgrafschaften geleitet haben.
oo 1062 Sophia von Ungarn
166 035 541. von Ungarn, Sophia, * um 1049, + 18.06.1095
Sophia war die Tochter des ungarischen Königs Béla I. aus dem Hause der Arpaden und der Ryksa von Polen, Tochter von Herzog Mieszko II..
Markgraf Wilhelm IV. von Meißen war mit Sophia verlobt; als er sie heimholen wollte, starb er 1062. Sein Neffe Markgraf Ulrich I. von Weimar-Istrien-Krain sprang für ihn ein und ehelichte die Königstochter.
Nach Ulrichs Tod 1070 heiratete sie den Billunger Herzog Magnus von Sachsen († 1106).
oo 1062 Ulrich I. von Weimar
166 035 542. von Spanheim, Engelbert I., Markgraf, + Sankt Paul im Lavanttal 01.04.1096
Graf von Spanheim, Graf in Kärnten und im Pustertal.
aus dem Geschlecht der Spanheimer war Markgraf von Istrien (1090-1096), Graf von Spanheim und im Kraichgau sowie Vogt von Salzburg.
Er war der älteste Sohn des Grafen Siegfried I. von Spanheim und der Richardis von Lavant, Erbtochter des Sieghardinger Grafen Engelbert IV. Er gehörte im Investiturstreit mit seinen Brüdern zur Partei der süddeutschen Gregorianer und bekämpfte als Anhänger des Salzburger Erzbischofs Gebhard in den Jahren 1085 und 1086 den von König Heinrich IV. eingesetzten Gegenbischof Berthold. 1086 gelang es ihm, Erzbischof Gebhard aus der Verbannung nach Salzburg zurückzuführen. Als Folge seiner Einstellung im Investiturstreit wurde Engelbert durch Kaiser Heinrich IV. der Gaugrafschaft Pustertal im Jahre 1091 enthoben, welche der Kaiser anschließend dem Bischof Burkhard von Brixen überantwortete.
Als Anhänger Papst Gregors VII. entschied sich Engelbert I. dessen Reformbestrebungen weiter zu verstärken und in der Kirche St. Paul auf der mütterlichen Burg im Lavanttal, wo seine Eltern beerdigt sind, das Stift St. Paul zu gründen. Aus diesem Grund sandte Engelbert im Jahre 1085 seinen ältesten Sohn, Engelbert II., zu Abt Wilhelm nach Hirsau in Schwaben. Engelbert II. sollte dort mit Wilhelm verhandeln und ihn für diese Idee gewinnen. Dieser sandte zwölf Mönche mit dem Ostfranken Wezilo an der Spitze ins Lavanttal. Am 1. Mai 1091 übergab Engelbert I. den Mönchen die Kirche und das Kloster St. Paul. Des Weiteren beschenkte er das neue Kloster mit reichen Gütern. Wezilo wurde erster Abt des Stiftes. Dieses Kloster sollte das Hauskloster der Spanheimer werden, welche es auch weiterhin reich beschenkten. Ebenso bemerkenswert ist, dass sich dort die ältesten Begräbnisstätten des Hauses Spanheim und ihrer Seitenzweige finden.
Im April 1095 trat Engelbert selbst in seine Stiftung als Mönch ein. Dort verstarb er am 1. April 1096.
oo Hedwig von Kärnten
166 035 543. von Kärnten, Hedwig
oo Engelbert I. von Spanheim
166 035 548. von Arlon, Walram II. (Udo), Graf, * um 1030, + 1081
Grote bezeichnet ihn als Erbauer der Burg Limburg (in Limbourg, um 1064)
oo um 1060 Jutta von Luxemburg
166 035 549. von Luxemburg, Jutta, Gräfin, * um 1040
Goethe-Ahn Nr. 7929981
oo um 1060 Walram II. (Udo) von Arlon
166 035 550. von Pottenstein, Botho, Graf, * um 1026, + 01.03.1104
1074 Graf von Pottenstein, Mitbegründer von Millstatt
oo Judith von Schweinfurt
166 035 551. von Schweinfurt, Judith, * 1037, + um 1100
oo Botho von Pottenstein
166 035 552. von Henneberg, Poppo I., Graf, + Mellrichstädt, gefallen 07.08.1078
Poppo I. war ein Nachkomme der alten BABENBERGER, ohne dass bis zu ihm eine genaue Filiation möglich wäre. Er ist seit der Mitte des 11. Jahrhunderts zusammen mit seinem Bruder Graf Godebold I. (+ um 1100) im alten Machtbereich der BABENBERGER (Grab- und Tullefeld) zu greifen. Er war mit Godebold engster Parteigänger der salischen Kaiser und wurde dafür Burggraf von Würzburg, womit der jahrhundertelange Gegensatz zu den Bischöfen von Würzburg begründet wurde. Er begründete den Wiederaufstieg der Familie.
oo Hildegard von Thüringen

166 035 553. von Thüringen, Hildegard, * um 1040, + 1104
bestattet in Goseck
oo Poppo I. von Henneberg
166 035 554. von Hohenberg, Berthold I., + 1112
oo Liutgart von Zähringen
166 035 555. von Zähringen, Liutgart, * um 1060
Luitgard von Breisgau war Markgräfin von Baden.
Luitgard ist die Tochter des seligen Markgrafen Hermann I. von Verona († 1074) und Judit von Backnang-Sulichgau († 1091).
Ihr Bruder ist der später regierende Markgraf Hermann II. von Baden († 1130), er nannte sich als erster Zähringer Markgraf von Baden.
oo Berthold I. von Hohenberg
166 035 556. von Putelendorf, Friedrich II., * um 1065, + ermordet bei Scheiplitz, Ortsteil von Görschen 05.02.1087
Friedrich I. v.Putelendorf, Friedrich III. Graf v.Putelendorf, v.Goseck
Er war der einzige Sohn des Pfalzgrafen Friedrich II. von Sachsen aus dem Hause Goseck und der Hedwig aus Bayern.
Etwa 1081 heiratete er Adelheid, die Tochter des Grafen Lothar Udo II. von Stade (Markgraf der Nordmark).
Die Hintergründe seiner Ermordung im Jahre 1085 liegen im Dunkeln. Möglicherweise gab es nachbarliche Streitigkeiten mit "Theoddericus et Udalricus de Deidenlibe" sowie "Reinhardus de Rynenstide" aus dem dem nördlichen Harzvorland, wo die Gosecker ebenfalls Besitz hatten.
Im gleichen Jahr wurde sein Sohn Friedrich IV. nachgeboren. Dieser bezichtigte später seinen Stiefvater Ludwig der Springer, den Adelheid nach Friedrichs Tod geheiratet hatte, der Mörder zu sein.
oo Adelheid von Stade
166 035 557. von Stade, Adelheid, * um 1060, + 17.11.1110
oo I. Friedrich II. von Putelendorf, II. Ludwig II. der Springer von Thüringen
166 035 564. von Scheyern, Otto II., Graf von Wittelsbach, * um 1060, + um 1110
1110-20 Pfalzgraf von Bayern.
1078-1107, nach seines Halbbruders Bernhard Tod um 1102 dessen Nachfolger als Vogt des Bistums Freising, Graf an der Paar und im Kelsgau, aus Ehe2. Nach Winkhaus ist Ekkehard v.Scheyern (oo die gleiche Richardis v.Krain) Vater des Otto V v.Wittelsbach, Damm:"wohl Fehler bei Winkhaus, muß sicherlich heißen:Otto II v.Scheyern", dadurch fährt auch Stöber nach der Reihe Winkhaus fort, Damm führt als Quellen zu den Wittelsbachern an: Stromeyer "Merian-Ahnen", H.C.Stuhlmann, H.J.Mannhardt, G.A.Mülverstedt "Codex Diplomaticus Alvenslebianus" 1879, AL Rübel-Blass, Winkhaus, Isenburg "Europäische Stammtafeln, J.P.J.Gewin, F.Tyroller "Genealogie des altbayerischen Adels im Hochmittelalter".
oo Richkart von Krain
166 035 565. von Krain, Richkart, * um 1070, + 16.05.1120
oo Otto II. von Scheyern
166 035 566. von Hopfenoe-Pettendorf-Lengenfeld, Friedrich III., * Burglengenfeld b. Schwandorf um 1075, + 02.04.1119, [] Kloster Ensdorf
Herr von Hopfenoe, Pettendorf und Lengenfeld
oo 1101 Heilica von Staufen
166 035 567. von Staufen, Heilica, * um 1087, + nach 1110
oo 1101 Friedrich III. von Hopfenoe-Pettendorf-Lengenfeld
166 035 568. von Thüringen, Ludwig II. der Springer, Graf, * 1046, + Reinhardsbrunn 07.05.1123
Ludwig war ein Angehöriger des aus Franken stammenden Adelsgeschlechts der Ludowinger. Er wurde in der Pfarrkirche von Altenbergen getauft. Um 1080 gründete er zusammen mit seinem Bruder Beringer das Kloster Schönrain am Main. In einer Urkunde von 1100 nennen sich beide Brüder nach der von ihrem Vater Ludwig dem Bärtigen errichteten (heute verfallenen) Schauenburg bei Friedrichroda. Ludwig der Springer gilt auch als Erbauer der Wartburg, die zur Keimzelle der Landgrafschaft Thüringen wurde. Seine Nachkommen, beginnend mit seinem Sohn Ludwig I., stellten von 1130 bis 1247 die Landgrafen von Thüringen.
Seinen Beinamen erhielt Ludwig der Sage nach durch einen kühnen Sprung in die Saale. Er soll versucht haben, die Pfalzgrafschaft Sachsen (das Gebiet um Sangerhausen) zu erlangen, und erstach daher den Pfalzgrafen Friedrich III.. Daraufhin wurde er auf der Burg Giebichenstein bei Halle eingekerkert. Im dritten Jahr seiner Gefangenschaft drohte die Hinrichtung, daraufhin nutzte er einen Aufenthalt auf dem Burgturm zu seinem Sprung in die darunter fließende Saale. Dort erwartete ihn bereits ein Diener mit einem Boot und seinem schneeweißen Lieblingspferd "Schwan". Als Sühne für diese Tat ließ er in Sangerhausen die Ulrichkirche erbauen und später gründete er das Kloster Reinhardsbrunn, das sich zum Familienkloster der Ludowinger entwickelte.
Eine Sage rankt sich auch um die Gründung der Wartburg. Im Jahre 1067 soll Ludwig auf einer Jagd ihren späteren Standort entdeckt und ausgerufen haben: "Wart', Berg, du sollst mir eine Burg tragen!" Da der Burgberg nicht zu seinem Territorium gehörte, ließ er von dort Erde auf den Berg schaffen, auf der dann die Wartburg erbaut wurde. Um vor dem Kaiser seine Rechte auf die Wartburg zu bekräftigen, musste er mit 12 seiner getreuesten Ritter "Schwurschwerter" in die Erde stecken und bei seiner Ehre schwören, dass dies sein rechtmäßiger Grund und Boden sei.
Ludwig der Springer zählte in der Epoche des Investiturstreites zu den herausragenden Gegnern der salischen Kaiser Heinrich IV. und Heinrichs V.. Auf der ausgeprägt kaiserfeindlichen Haltung des Ludowingers, seiner herausragenden politischen Stellung und auf weiteren Fakten basiert die neuerdings von Wolfgang Hartmann (siehe unter Literatur) vertretene These, dass sich unter den berühmten Stifterfiguren im Naumburger Dom auch die Statuen des Wartburg-Erbauers Ludwig und seiner Gattin Adelheid befinden. (Quelle: wikipetia.de)
oo Adelheid von Stade

166 035 569. = 166 035 557. von Stade, Adelheid
166 035 570. von Gudensberg, Giso IV., Graf, * um 1070, + 12.03.1122
* um 1070; † 12. März 1122) war Graf im Oberlahngau und ab 1122 Graf von Gudensberg in Niederhessen und Reichsbannerträger. Mit ihm erreichte das Grafengeschlecht der Gisonen den Höhepunkt seiner Territorialbesitzungen und Vogteirechte.
Giso IV. ist erstmals 1099 urkundlich bezeugt, als Sohn der Gräfin Mathilde, die in erster Ehe entweder mit Giso II. oder mit Giso III. verheiratet war. (Sie war in zweiter Ehe mit Graf Adalbert von Saffenberg an der Ahr verheiratet, lebte nach dessen Tod 1109 auf der Gisonenburg Hollende bei Wetter nördlich von Marburg und starb 1110.
Durch seine Heirat mit Kunigunde von Bilstein, Tochter des Grafen Rugger II. von Bilstein und (vermutlich, aber nicht bewiesen) einer namentlich unbekannten Tochter des Grafen Werner III. von Gudensberg, erwarb Giso zusätzlich zu seinen vom Vater ererbten Rechten und Besitzungen erheblichen Besitz sowie Vogteirechte im Werragebiet, im Oberlahngau und am Rhein – so u.A. die Vogteien über die Abtei Hersfeld und das Stift St. Florin in Koblenz.
Wie auch Werner IV. „von Grüningen“, Graf von Gudensberg, mit dem er häufig in Urkunden gemeinsam erwähnt wird, gehörte Giso IV. zu den engeren Gefolgsleuten und Vertrauten von Kaiser Heinrich IV. Auch nach dessen durch seinen Sohn Heinrich V. erzwungener Abdankung Ende 1105 blieb Giso zunächst kaisertreu. So zog er 1114 gegen Erzbischof Friedrich I. von Köln, der im Investiturstreit auf der päpstlichen Seite stand, und fügte dabei dem Kloster Grafschaft im Sauerland beträchtlichen Schaden zu. Danach wechselte er, wie auch Werner IV. von Grüningen, die Seite. Zwischen 1115 und 1118 trugen die beiden Grafen nach und nach alle in ihrem Besitz befindlichen Reichsgüter in Ober- und Niederhessen, einschließlich der Gisonenstammburg Hollende, dem Erzbischof Adalbert von Mainz, einem erklärten Kaisergegner im Investiturstreit, als Lehen an. Damit kam Mainz dem Ziel, in Hessen ein großes und möglichst geschlossenes Territorium zu beherrschen, erheblich näher.
Als Werner IV. von Grüningen am 22. Februar 1121 ohne Erben starb, trat Giso IV., vermutlich auf Grund seiner Ehe mit Kunigunde von Bilstein, sein Erbe an: schon im gleichen Jahre wurde er als Giso IV. „comes de Udenesberc“ (Graf von Gudensberg) urkundlich erwähnt.
Gisos Ehe mit Kunigunde von Bilstein entstammten zwei Kinder: Hedwig, die im Jahre 1110 mit Graf (später Landgraf) Ludwig I. von Thüringen vermählt wurde, und Giso V., der seinen Vater beerbte. Giso IV., Graf von Gudensberg, starb am 12. März 1122.
Ungeklärt ist, ob seine Frau Kunigunde durch die Bilsteiner Ansprüche die Grafen Werner beerbte und dadurch die Grafschaft Maden-Gudensberg sowie das Amt des Reichsbannerträgers an Giso IV. brachte. Dies ist jedoch zu vermuten, denn nach dem Tode Gisos IV. und bis zur Volljährigkeit seines Sohnes Giso V. hatte dessen Stiefvater Heinrich Raspe I., der Kunigunde 1223 geheiratet hatte, das Amt des Reichsbannerträgers inne.
oo Kunigunde von Bilstein
166 035 571. von Bilstein, Kunigunde, * um 1080, + um 1139
Kunigunde war eine Tochter des Grafen Rugger (oder Rucker) II. von Bilstein und (vermutlich, aber nicht bewiesen) einer namentlich unbekannten Tochter des Grafen Werner III. von Gudensberg. Sie heiratete zunächst den Grafen Giso IV. von Gudensberg, mit dem sie zwei überlebende Kinder hatte: Hedwig (* 1098/1000, † 1148) und Giso V. (* um 1110, † 1137). Nach dem Tod Gisos IV. (12. März 1123) heiratete sie 1123 den Grafen Heinrich Raspe I., den jüngeren Bruder des Grafen und späteren Landgrafen Ludwig I. von Thüringen. Da Ludwig zuvor, im Jahre 1110, ihre Tochter Hedwig geheiratet hatte, wurde sie nunmehr zur Schwägerin ihrer Tochter.
Heinrich Raspe I., Bannerträger Kaiser Lothars III. (von Supplinburg), der 1130 erstmals dokumentarisch als Graf von Gudensberg genannt wird, wurde 1130 ermordet. Da Kunigundes Ehe mit ihm kinderlos geblieben war und ihr Sohn Giso V. schon vor ihr starb, gingen das gesamte gisonische und ein erheblicher Teil des bilsteinischen Erbes mit der Heirat Hedwigs und dem Tod Kunigundes an Ludwig I. von Thüringen, der 1131 zum Landgrafen erhoben worden war.
oo Giso IV. von Gudensberg
166 035 572. von Schwaben, Friedrich I., Herzog, * 1050, + 06.04.1105
Graf v. Hohenstaufen, 1079 Hzg. v. Schwaben und Franken
Vermutlich hatte Friedrich vor der Herzogserhebung die Grafenwürde inne. Bereits als Graf begann Friedrich I. mit dem Ausbau der staufischen Macht. Er ließ auf der Kuppe des Berges Hohenstaufen eine Burg errichten, die zum Stammsitz und zur Namensgeberin für die Familie wurde. Eine bei Lorch (Württemberg) anzunehmende Burg wurde um 1100 in ein Benediktinerkloster (Kloster Lorch) umgewandelt, das ab diesem Zeitpunkt als Hauskloster der Staufer diente.
Allerdings scheint das Hausgut der Familie zu diesem Zeitpunkt noch gering gewesen zu sein. Vermutlich beschränkte es sich auf das Stauferland um den Hohenstaufen sowie auf die von Hildegard erlangten Besitzungen im Elsass: in und um Sélestat mit der Hohkönigsburg) sowie bei Hagenau.
Das entscheidende Ereignis in Friedrichs Lebenszeit war aber die Übertragung der Herzogswürde in Schwaben in Regensburg Ostern 1079. Während eines Adelsaufstands des gegen Heinrich IV. abtrünnigen Rudolf von Rheinfelden gehörten die Staufer zur königstreuen Minderheit. Anfang 1079 war Rudolfs Sohn Berthold von Rheinfelden von der Adelsopposition zum Herzog von Schwaben gewählt worden. Im Gegenzug vergab Heinrich den Titel zu Ostern an Friedrich I. und verlobte am 24. März ebenfalls in Regensburg seine noch nicht siebenjährige Tochter Agnes (* zwischen Sommer 1072 und Anfang 1073, † 24. September 1143) mit ihm (die Ehe wurde 1086 oder 1087 geschlossen). In den folgenden Jahren konnte sich keiner von beiden Herzögen durchsetzen. Nachdem sich Heinrich 1097 mit Berthold von Zähringen, dem Nachfolger Rudolfs von Rheinfelden, ausgesöhnt hatten, bestand die Spaltung Schwabens fort. Friedrich konnte sein Amt nur im Norden Schwabens tatsächlich ausüben.
Die Ausweitung der staufischen Hausmacht betrieb er vor allem in Richtung Norden. In der Pfalz wurde er in seinen letzten Herrschaftsjahren durch die Obervogtei des Klosters Weißenburg und des Hochstifts Speyer zu einem wichtigen regionalen Machtfaktor. Damit näherte sich das staufische Territorium den salischen Gütern in Rheinfranken an. Im Süden brachte Friedrich nur um Ulm nennenswerten Besitz unter seine Kontrolle, jenseits der Donau lediglich vereinzelten Streubesitz.
oo 1089 Agnes von Franken

Umbettung Friedrichs
166 035 573. von Franken, Agnes, * um 1074, + Klosterneuburg 24.09.1143
Sie war in erster Ehe mit dem Staufer Friedrich I. verheiratet. Dieser Ehe entstammten zwei Söhne: Hzg. Friedrich von Schwaben und der spätere König Konrad III. Nach dem Tod ihres Mannes heiratete sie 1106 den Babenbergerherzog Leopold III. Der Legende nach hat MGraf Leopold das Stift Klosterneuburg an der Stelle errichtet, an der er den während eines Jagdausflugs verlorenen Schleier seiner Gattin wiedergefunden hatte. Nach dem Tod ihres Mannes griff Agnes tatkräftig in die Regierungsgeschäfte ein.
oo I. 1089 Friedrich I. von Schwaben, II. 1106 Leopold III. der Heilige von Österreich

166 035 574. von Saarbrücken, Friedrich I., Graf, * um 1070, + 1135
Friedrich war der erste nominelle Graf von Saarbrücken. Er erbte die Herrschaft im Jahr 1105 von seinem Vater Siegbert dem örtlichen Gaugrafen. Verheiratet war er mit Gisela, die ihre Besitztümer rund um das Kloster Hornbach mit einbrachte. Friedrich wird 1118 erstmals als Graf von Saarbrücken genannt. Die Grafen von Saarbrücken waren Vasallen der Bischöfe von Metz.
oo Gisela von Lothringen
166 035 575. = 166 035 489. von Lothringen, Gisela
166 035 576. von Sommerschenburg, Adalbert, Graf, * um 1020, + vor 1088
Gf. i. Nordthüringgau u. Derlingau
oo Oda von Goseck
166 035 577. von Goseck, Oda, + Zorbau 1088
oo Adalbert von Sommerschenburg
166 035 578. von Lauffen, Heinrich II., Graf, * um 1030, + nach 1070
oo Ida von Werl-Hoevel
166 035 579. von Werl-Hoevel, Ida, * um 1030, + um 1065
oo Heinrich II. von Lauffen
166 035 580. von Stade, Lothar Udo II., Graf, * um 1025, + 04.05.1082
Graf v.Stade, 1057 MGraf der Nordmark, schlägt Rudolf v.Rh ins Gesicht, erschlägt cognatus Ekbert in Wistedt.
Lothar Udo war der vermutlich einzige Sohn des Grafen Lothar Udo I. von Stade, Markgraf der Nordmark aus dem Hause der Udonen und der Adelheid von Rheinfelden, Schwester des Grafen Kuno. Der ursprüngliche Herrschaftsbereich der Grafen von Stade lag an der unteren Elbe um Harsefeld und Stade. Sie besaßen aber infolge einer Eheverbindung, die im 1. Drittel des 11. Jahrhunderts geschlossen wurde, auch im östlichen Sachsen Güter und Rechte. Im Jahr 1044 wurde Wilhelm, Sohn des Grafen Bernhard II. von Haldensleben, neuer Markgraf der Nordmark. 1056, in der Schlacht bei Pritzlawa (bei Werben (Elbe)), wurde das sächsische Heer von den slawischen Liutizen vernichtend geschlagen. Dabei starb auch Wilhelm und Kaiser Heinrich III. belehnte Lothar Udo I., Sohn des Grafen Siegfried II. von Stade, mit der Nordmark. Dieses Reichslehen in der sächsischen Nordmark stärkte die Stellung der Udonen in diesem Raum. Nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1057 wurde Lothar Udo II. neuer Markgraf der Nordmark.
Er stellte sich gegen die mit ihm verwandten Billunger und gegen den Erzbischof Adalbert von Bremen. Adalbert hatte großen Einfluss auf den noch unmündigen König Heinrich IV. gewonnen und wollte das Territorium des Erzbistums Bremen zu Lasten kleinerer Grafschaften erweitern. 1063 erwirkte er die Übertragung der Grafschaft Stade im Gebiet zwischen Unterelbe und Unterweser an das Erzbistum Bremen, so dass Udo II. in diesem wichtigen Bestandteil des stadischen Besitzes erzbischöflicher Lehnsträger wurde. Zunächst hatte Erzbischof Adalbert die Grafen von Stade als Gegengewicht zur starken Stellung der Billunger gefördert. Das Verhältnis der Grafen von Stade zu dieser herzoglichen Familie verschlechterte sich bald danach und es brachen kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den Udonen und den Billungern aus. Im Jahr 1065 wurde Heinrich IV. volljährig.
Lothar Udo II. war 1066 deshalb mit den Billungern am Sturz Adalberts beteiligt und gewann alle verlorenen Rechte und Gebiete zurück. Auch Udo nutzte Adalberts Schwäche zu Besitzerweiterungen aus. Im Jahr 1068 bekam Udo II. die Mark Zeitz dazu. Im gleichen Jahr marschiert er mit König Heinrich IV. gegen die slawischen Liutizen an der Elbe. 1069 wird der Kriegszug erfolglos beendet. Im Jahr 1071 beteiligt er sich an einer Verschwörung der Fürsten in Bardowiek. Zum aufständischen Adel zählten 1073 auch die Grafen von Stade. Von der königstreuen Politik ihrer erzbischöflichen Lehnsherren, Adalbert und Liemar, dürften sie sich schon vorher abgewandt haben. Der Herzog von Bayern, Otto II. von Northeim, war 1075 der Anführer der aufständischen Sachsen im Sachsenkrieg gegen Heinrich IV. Udo kämpfte in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut auf sächsischer Seite. Sie wurden jedoch geschlagen.
Während sich die Mehrzahl der sächsischen Fürsten erst nach langen Verhandlungen zur Unterwerfung bereit fand, verständigte sich Udo bald nach der Niederlage mit dem König, der gegen Auslieferung eines seiner Söhne als Geisel darauf verzichtete, ihn in Haft zu nehmen. Gemeinsam mit Erzbischof Liemar ist Udo wenig später als Vermittler zwischen Heinrich IV. und den aufständischen Fürsten tätig geworden. Nach seinem Tod 1082 folgte ihm in der Markgrafschaft sein Sohn Heinrich I. der Lange.
oo um 1065 Oda von Werl
166 035 581. von Werl, Oda, * um 1050, + 13.01.1110
Ihre Mutter ist Richenza von Schwaben. Ihr Vater war Graf Hermann III. von Werl. Ihr Stiefvater war Otto II. von Northeim. Sie heiratete Lothar Udo II., Graf von Stade († 4. Mai 1082) und Markgraf der Nordmark. Ihre Söhne Heinrich, Udo III. und Rudolf wurden nacheinander Markgrafen der Nordmark. Ihre Tochter Adelheid von Stade (* um 1060; † 1110) wurde Gräfin von Goseck und Gräfin in Thüringen. Zusammen mit ihrem Mann und Söhnen gründete sie Kloster Harsefeld.
oo um 1065
Lothar Udo II. von Stade
166 035 582. von Magdeburg, Hermann, Burggraf, + 1118
28. Ahnenreihe
311 564 544. von Volkmarode, Heinrich, * ca. 1125, + vor 1196
1154-1181 erwähnt. 1154 als Sohn des Anno erwähnt, herzogl. Marschall, 1181 als
Wohltäter erwähnt.
oo ca. 1150 Gertrud von Blankenburg
311 564 545. von Blankenburg, Gertrud, * ca. 1130, + nach 1196
oo ca. 1150 Heinrich von Volkmarode
311 564 576. von Uslar, Ernst I., * um 1125
1141 Ministeriale Siegfrieds IV v.Boyneburg und Northeim, vermutlich zwischen 1155-1170, heiratet um 1130-1345.
311 564 592. von Höckelheim, Helmold II., * 1087, + 1144
lebte 1144.
1097-1144, Edelherr der Brug Höckelheim bei Northeim. Die Burg Höckelheim wird später Plesseburg genannt.
oo Agneta von
Plesse
311 564 593. von
Plesse, Agneta
oo Helmold II. von Höckelheim
311 564 594. von Dassel, Ludolf I., * um 1115, + nach 1166
Er war mindestens zweimal bei Kaiser Friedrich Barbarossa in Goslar. Vermutlich starb auch er, wie sein Bruder Rainald, auf dem Feldzug von Friedrich Barbarossa 1167 in Italien an Malaria (Sumpffieber) oder an Ruhr.
oo Mechtild von Schauenburg und Holstein
311 564 595. von Schauenburg und Holstein, Mechtild
diese Ehe Holstein/Dassel kommt von Stöber. Stöber ist aber ziemlich unzuverlässig. Nach v.Damm hat eine NN v.Schauenburg Rainald I v.Dassel, den Vater des Ludolf, geheiratet, eine Schwester von Adolf II oder Adolf I v.Schauenburg. WENN sie Schwester des Adolf II ist, dann ist die NN auch Schwester von Mechthild, denn Stöber gibt Adolf I (ooHildewa) als Vater an. Dann hätte Ludolf v.Dassel d.Schwester seiner Mutter geheiratet, was nicht geht. Wenn die NN v.Schauenburg aber Schwester von Adolf I v.Schauenburg ist, hätte Ludolf v.Dassel seine Cousine 1.Grades geheiratet, was eher möglich ist, als die Schwester der Mutter zu heiraten. Nach Thiele ist Mechthild nicht Tochter, sond.Schwester von Adolf I (+wohl 1130), auch heiratet sie Rainald v.Dassel d.Ä und nicht (nach Stöber) Ludolf v.Dassel. Beide (Mechthild ind Rainals I) sind damit Eltern des Erzbischofs und Kanzlers Rainald v.Dassel. Damit wird v.Damm bestätigt. Vater könnte nach Thiele ein NN (Adolf?) wohl aus sächsischer Edelingsfamilie sein, der Vasall der Billunger ist. Großvater dann evtl. ein Edler in Westfalen. Die Version von Thiele wird hier übernommen, womit Mechthild Schwester des Adolf I v.Schauenburg ist (+wohl 1130). Konsequenz : Mechthild ist an dieser Stelle als Ehefrau des Ludolf v.Dassel ersatzlos zu streichen.
oo Ludolf I. von Dassel
311 564 596. von Everstein, Albrecht II., * 1135, + 1202
Albrecht war ein Parteigänger Barbarossas im Streit mit den Welfen. Er war der Sohn von Albrecht I. von Everstein und Judith von Schwalenberg sowie der Enkel von Konrad Everstein). Sie hatten einen Sohn Albert (oder Albrecht) III. (* 1170).
oo 1167 Richza von Schlesien
311 564 597. von Schlesien, Richza, * Breslau um 1135, + 16.06.1185
war die Tochter von Wladyslaw II. von Polen und Agnes, Tochter von Markgraf Leopold III von Österreich; Cousine von Kaiser Friedrich Barbarossa.
Richeza heiratete:
* 1152 Alfons VII. von Kastilien († 21. August 1157). Ihr Sohn Ferdinand starb vor 1157, ihre Tochter Sancha von Kastilien heiratete Alfons II. von Aragonien.
Nach dem Tod ihres Mannes verließ Richeza um 1159 Kastilien und ging an den Hof von Raimund Berengar IV., dem Vater von Alfons II. von Aragonien.
* 1161 Raimund Berengar III., Graf der Provence († 1166). Sie hatten eine Tochter Dulcia II. (* 1165; † 1172).
* _??_ Raimund V., Graf von Toulouse (* 1134; † 1194)?
* 1167 Albrecht II. von Everstein (1135-1197/1202). Albrecht war ein Parteigänger Barbarossas im Streit mit den Welfen. Er war der Sohn von Albrecht I. von Everstein und Judith von Schwalenberg sowie der Enkel von Konrad Everstein). Sie hatten einen Sohn Albert (oder Albrecht) III. (* 1170).
oo 1167 Albrecht II. von Everstein
311 564 598. von Wittelsbach, Otto VI., * Indersdorf 1147, + 18.08.1189
stirbt als Otto III Pfalzgraf von Bayern, 1158 neben seinem Bruder Otto II (Otto VIII, Otto I Herzog von Bayern), heiratet nach Damm Benedicta v.Wörth nach Isenburg/Europ.Stammtafeln und nach G.Heinrich/Die Grafen v.Arnstein heiratet er Benedicta v.Moosburg (siehe dort)
oo Benedikte von Wörth (von Moosburg)
311 564 599. von Wörth (von Moosburg), Benedikte, * um 1150
oo Otto VI. von Wittelsbach
311 564 600. von Ziegenberg, Sigebodo II.
? Sigebodo v.Ziegenberg, 1163
311 564 604. von Lutterberg-Scharzfeld, Burchard II., * um 1150, + nach 26.02.1226
1194 - 1226, Graf v.Scharzfeld, heiratet Adelheid v.Ziegenhain
oo Adelheid von Ziegenhain
311 564 605. von Ziegenhain, Adelheid, * um 1167, + nach 26.02.1226
stirbt nach 26.2.1226, Ehe1 Burchard I v.Lutterberg (Gf v.Scharzfeld), 1194-1222, 1224 tot, Bruder ist Ludwig I v.Ziegenhain. Nach HFK 28/81-98 heiratet sie vor 19.10.1224 in Ehe2 Ulrich v.Münzenberg.
oo Burchard II. von Lutterberg-Scharzfeld
311 564 606. von Hadmersleben, Baldorf der Jüngere
Herr von Hadmersleben, 1222 der Ältere, 1194 - 1222
oo Adelheid ...
311 564 607. Adelheid
genannt 1222
oo Baldorf der Jüngere von Hadmersleben
311 564 608. von Ludolfshausen, ...
311 564 674. von Loccum, Burchard I., Graf, * um 1097, + ermordet 1130
war Graf von Loccum, Graf im südlichen Ambergau, Vogt von Gandersheim und Clus.
Seine Mutter war Akarina (auch: Aliarina), deren Mutter war Oda von Elsdorf, die Großmutter war Ida von Elsdorf.
Burchard war enger Freund von Lothar III. von Süpplingenburg und mit ihm verschwägert.
Burchard, ein Lehnsmann von Hermann II. von Winzenburg, war durch kaiserliche Gunst hoch emporgestiegen und zu einer Grafschaft in Friesland gelangt. Wegen eines Burgbaus war er darauf mit Hermann in einen erbitterten Streit geraten, und dieser ließ endlich 1130 seinen widerspenstigen Vasallen auf einem Kirchhofe überfallen und erschlagen. Aus Sühne für diese Tat übertrug er 1143 seinen Hof in Derneburg dem Bischof Bernward von Hildesheim.
Burchards Sohn ist Wilbrand I. von Loccum-Hallermund .
332 070 912. von Reichenbach, Gozmar, Graf, * um 1040, + nach 1062
1062 Zeuge als Fuldaischer Vogt
332 070 930. von Bilstein, Theodger, Graf
332 070 932. von Nüringen, Siegfried, Graf, * um 1030, + nach 1081
Gf. im Niddagau, urk. 1071-1081.
332 070 934. von Friaul, Werigand, Graf, * um 970, + um 1035
Werigand war wahrscheinlich ein Sohn von Azzo (Adalbert), der 965 Vogt des Patriarchen Rodoald von Aquileia in Istrien war. Er verwaltete wichtige Kirchenlehen Aquileias.
1001 schenkte König Otto III. dem Grafen die Hälfte des Schlosses Silikano und des Hofes Gorizia sowie des dazu gehörigen Landes zwischen Isonzo und Wippach samt Gebirgen. Der Empfänger der anderen Hälfte, Patriarch Johann, bekämpfte die Schenkung, wurde aber beim Gerichtstag zu Verona im selben Jahr abgewiesen; die Urkunde bezeichnet Werigand als "Graf der Grafschaft Friaul".
Beim Gerichtstag am 19. Mai 1027 zu Verona, welchen König Konrad II. zur Entscheidung des Streites zwischen Patriarch Poppo von Aquileia und Herzog Adalbero von Kärnten abhielt, erscheint Graf Werigand unter dem Namen Wezzelin als Vogt des Herzogs und als Gewaltbote.[1]
In einer Urkunde einer Wildbann-Verleihung an Patriarch Poppo 1028 scheint Werigand als Graf Warientus im Gau Friaul auf.[2]
Um 1051 sind mehrere Schenkungen Gräfin Willibirgs, seiner Witwe, zu Gunsten Geisenfelds zum Gedächtnis ihres Gatten Werigand beurkundet.
Ein Ludwig, den man 1056 und 1060 als Grafen von Friaul findet, könnte Werigands Sohn oder Enkel gewesen sein.
oo Willibirg von Ebersberg
332 070 935. von Ebersberg, Willibirg, + nach 1056
oo Werigand von Friaul
332 070 978. von Oberlothringen, Dietrich II., Herzog, * 1065, + 30.12.1115
folgt 1070 dem Vater als 3. Hzg. seines Hauses in Ober-Lothringen, Graf im Elsaßgau, Vogt von Remiremont usw.; er ist vom Besitz nur ein "Primus inter pares" in Lothringen; streitet ständig mit den anderen weltlichen Großen und den Bischöfen des Landes, muß sogar das Prinzip einer Nachwahl durch diese akzeptieren, obwohl Lothringen ein Reichslehen ist; wehrt jahrelang die Ansprüche des Ludwig von Mömpelgard-Pfirt und Bar ab, der über seine Frau Lothringen fordert; wird dabei von Kaiser Heinrich IV. gestützt; muß bedeutende Privilegien zugestehen, u.a. bei der Rechtssprechung, treue Stütze der salischen Kaiser, setzt sich im dt.-frz. Grenzraum entschieden für die Reichsidee ein; während seiner Zeit bürgert sich für Ober-Lothringen die Bezeichnung Lothringen ein, da eine Unterscheidung zu Nieder-Lothringen, das völlig auseinander gebrochen war (u.a. Limburg, Flandern, Brabant), nicht weiter nötig
aus dem Haus Châtenois war seit 1070 Herzog von Oberlothringen, Graf im Elsassgau und Vogt von Remiremont. Er war der älteste Sohn des Herzogs Gerhard von Oberlothringen und der Hedwig von Namur.
Dietrichs Bruder Gerhard erhob ebenfalls Anspruch auf den Herzogstitel. Die Auseinandersetzungen zwischen den Brüdern endeten 1073 durch einen Friedensschluss, in dem Gerhard bereits den Titel eines Grafen von Vaudémont trägt.
Dietrich stand auf Seiten König Heinrichs IV., für den er gegen die Sachsen kämpfte, vor allem 1075 in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut.
1078 eroberte er mit Heinrich gemeinsam die Festung Metz, deren Bischof Hermann sich auf die Seite des Papstes Gregor VII. gestellt hatte. In der Folgezeit griff Dietrich mehrmals in Belange des vertriebenen Bischofs ein, der ihn daraufhin exkommunizierte, was der Papst Anfang 1079 dann auch bestätigte. Als der Bischof 1082 nach Metz zurückkehrte, konnte Dietrich dies nicht verhindern; erst zwei Jahre später, 1084, gelang Heinrich IV. selbst die erneute Unterwerfung der Stadt, die aber auch nicht von Dauer war.
Er heiratete in erster Ehe Hedwig von Formbach, Tochter des Friedrich von Formbach und der Gertrud von Hadmersleben, wohl Witwe eines Grafen Heinrich, Witwe des Gebhard von Süpplingenburg († 1075 in der Schlacht bei Homburg an der Unstrut), Graf im Harzgau.
oo 1079 Hedwig von Formbach
332 070 979. von Formbach, Hedwig, * 1050, + um 1090
oo 1079 Dietrich II. von Oberlothringen
332 070 982. von Wassenberg und Geldern, Gerhard III. Flaminus, Graf, * 1063, + um 1125
Graf von Wassenberg 1085, 1096 Graf von Geldern
Gerhard wurde 1085 als Graf von Wassenberg, 1096 erstmals als „Graf von Geldern“ erwähnt. Der Titel „Landgraf“ erscheint ebenfalls 1096. Er gilt als Stammvater der Grafen von Geldern aus dem Hause Wassenberg, (der Flamenses,) das 1371 im Mannesstamm erlosch.
Gerhard benannte sich abwechselnd nach Wassenberg (Gerhard III. von Wassenberg) und nach Geldern (Gerhard I. von Geldern), bis sich 1118 Geldern bei der Benennung durchsetzte. Als Inhaber der kaiserlichen Vogtei, als Kirchenvogt und als allodialer Grundeigentümer hat sich Gerhard veranlasst gesehen, den Schwerpunkt seines Machtbereiches zu verlagern und sich Graf von Geldern (1096) zu nennen. Infolge dieser Schwerpunktverlagerung ist vermutlich in dieser Zeit die erst 1237 nachweisbare Burg Geldern erbaut worden.
Gerhard I. von Geldern war neben dem Herzog von Brabant und dem Grafen von Luxemburg-Namur größter weltlicher Territorialherr in Niederlothringen. Er blieb als einziger Landesherr dieser Region strikt kaiserlich.
Der Zeitpunkt des Todes Gerhards I. ist unbekannt (nach 1129), und es ist nicht geklärt, ab wann ihm ein mündiger Nachfolger zur Verfügung stand. Nach Euler und Renn ist er 1117/1118 verstorben. Von Raumer findet 1129 nur noch den Grafen Gerhard von Geldern, Regesta Imperii (25. Dezember 1128) kennt ebenfalls nur den Grafen von Geldern, sodass ein früherer Tod des Gerhard I. von Geldern vorauszusetzen ist.
* Seine erste Ehefrau ist unbekannt. Dass Gerhard zweimal verheiratet gewesen sei, geht auf die lange Diskussion darüber zurück, ob es sowohl eine Clementia von Gleiberg wie auch eine Clementia von Poitou gegeben habe. Da aber diese mittlerweile als eine einzige Person gesichert sind, gibt es keinen Grund mehr zur Annahme, dass Gerhard von Geldern zweimal geheiratet hätte.
* Jolante (* um 1090); heiratete 1.) circa 1107 den Grafen Balduin III. (Hennegau); und 2.) etwa 1122 Gottfried de Bouchain, Burggraf von Valenciennes (vgl. Ostervant, Gottfried II.). Da Jolante (* um 1090) und die Ehe mit Clementia von Poitou bereits um 1086, ist auch Jolantes Tochter aus dieser, wohl einzigen Ehe Gerhards von Gelderns.
* Nach 1086 heiratete er Clementia von Poitou gt. von Gleiberg (* 1046/59, † nach 1129), Tochter des Grafen Wilhelm Aigret von Poitou (1023-1058), Herzog von Aquitanien, und der Ermesinde von Longwy († nach 1058). Witwe des Grafen Konrad von Luxemburg (* 1086)
o Jutta/Judith (* um 1090, † 24. Juni 1151), Erbin von Wassenberg; ∞ 1110 Walram III. (Limburg)
* Er hatte ferner einen Sohn, den Grafen Gerhard II. (Geldern), der Lange.
* (Adelheid?
∞ Ekbert Graf von Tecklenburg; vgl. Tochter von Walram III. (Limburg))
oo Clémence von
Poitou
332 070 983. von
Poitou, Clémence, * um 1058, + nach 1129
oo I. Gerhard III. Flaminus von Wassenberg und Geldern, II. Konrad I. von Luxemburg
332 070 984. Giselbert, Edelherr, * um 1020, + vor 1108
urk. (1037-52) Zeuge eines Lehnsauftrages des Freien Werinbrecht und dessen Neffe Herigisus in Rüsfort bei Bersenbrück an Osnabrück
oo Rixa von Rüstringen
332 070 985. von Rüstringen, Rixa, * um 1020
oo Giselbert ...
332 070 986. von Goseck, Dedo, Pfalzgraf, * um 1000, + Pöhlde, ermordet 05.05.1056
bestattet in Goslar. Gf. v. Goseck u. im Hassegau, Pfgf. v. Sachsen 1043
oo Ida von Elsdorf
332 070 987. von Elsdorf, Ida, * um 1020, + nach 1085
reist nach dem gewaltsamen Tode ihres Sohnes Ekbert zu ihrem Verwandten Papst Leo IX. der ihr rät, dem Mörder Udo von Stade zu verzeihen und ihn als Erben einzusetzten. 1071 Mitschenkerin des Schluchseegebietes an das Kloster St. Blasien, schenkt 1085 dem Allerheiligenkloster in Schaffhausen Besitz in Grafenhausen und der Birkendorfer Kirche selbst Land in Mettingen/Wurach
oo Dedo von Goseck
332 070 988. von Werl-Arnsberg, Konrad II., Graf, * um 1040, + gefallen Nordfriesland 19.07.1092
Konrad war der Sohn des Grafen Bernhard II. Er selbst heiratete Mechthild (verschiedentlich auch Mathilde genannt), eine Tochter des Bayernherzogs Otto von Northeim. Trotz dieser engen Verwandtschaft stand Konrad auch während der von Otto von Nordheim angeführten sächsischen Adelserhebung auf Seiten Kaiser Heinrich IV. Er hat möglicherweise 1075 auch an der Schlacht an der Unstrut teilgenommen. Auch während des Investiturstreits blieb auf Seiten des Kaisers. Konrad nahm dann auch 1081-1084 an Heinrichs IV. Italienzug teil.
In seinem eigenen Machtbereich begann unter ihm der Bau der Grafenburg in Arnsberg. Von seinem Bruder Heinrich von Werl kaufte Konrad dessen Erbteil, damit der Bruder mit dem Geld vom Kaiser das Bischofsamt von Paderborn erwerben konnte. Konrad selbst hat sich für den Bruder während der Belagerung von Rom beim Kaiser für Heinrich eingesetzt. Von Heinrich IV. als Bischof schließlich anerkannt, unterstützte Konrad seinen Bruder bei der gewaltsamen Vertreibung eines konkurrierenden Bischofsanwärters. Außerdem stand Konrad in Auseinandersetzungen mit den Erzbischöfen von Bremen um von diesen die ehemals gräflichen Besitzungen in Friesland wieder zu erhalten.
Auf einem Feldzug nach Friesland zur Behauptung von Resten des norddeutschen Besitzes wurde Konrad nach Angaben der Annalista Saxo: „mit seinem Sohne Hermann und vielen anderen Edlen von den Friesen, welche Morseten genannt werden, erschlagen.“
oo Mechthild von Northeim
332 070 989. von Northeim, Mechthild, * um 1053
oo Konrad II. von Werl-Arnsberg
332 070 990. von Hildrizhausen, Heinrich II., Graf, * um 1040, + um 1085
MarkGraf v. Hildrizhausen 1078
oo Beatrix von Schweinfurt
332 070 991. von Schweinfurt, Beatrix, * um 1040, + 1104
oo Heinrich II. von Hildrizhausen
332 070 992. von Berg, Adolf II., * um 1057, + nach 1090
um 1077 Vogt der Abteien Werden und Deutz, Graf von Hoevel=Huvili, Graf im Auelgau(Avalgau=Siegburg), hat großen Besitz im Wuppergebiet und am Hellweg
oo um 1077 Adelheid von Lauffen
332 070 993. = 83 017 789. von Lauffen, Adelheid
332 070 994. von Kleve, Dietrich II., Graf, * um 1052, + nach 1118
urk. 1085-1114, Gf. v. Kleve
oo Berta von Montjoie
332 070 995. von Montjoie, Berta, * um 1052
dieser Dietrich II v.Cleve ist bei Damm der Sohn des Rütger II v.Cleve, Thiele führt in der Rütger-Linie bis Arnold II keinen Dietrich, Schwennicke führt Rütger I - Rütger II - Dietrich (1092-1118), der mit diesem Dietrich identisch zu sein scheint, Stöber führt dagegen Rütger I - Dietrich I Dietrich II, er kennt keinen Rütger II v.Cleve und schon gar nicht als Vater des Gerhard I v.Hostaden, dem Bruder von Dietrich II, bei ihm beginnt diese Linie mit Adelheid v.Cleve (oo Adolf III v.Berg), T.d.Dietrich II. Siehe Schema in AL Elisabeth (v)Grafschaft.
oo Dietrich II. von Kleve
332 070 996. von Schwarzenburg, Berthold I.
oo ... von Schwarzenburg
332 070 997. von Schwarzenburg, ...
oo Berthold I. von Schwarzenburg
332 070 998. von Formbach, Dietrich II., Graf, + 29.11.1145
oo Adelheid von Österreich
332 070 999. von Österreich, Adelheid
oo Dietrich II. von Formbach
332 071 000. von Cuyk, Heinrich I., Graf, * um 1077, + um 1108
Graf v. Cuyk, BurgGraf v. Ütrecht, urkundlich 1096-1108
oo Alveradis von Hostaden
332 071 001. von Hostaden, Alveradis, * um 1075, + 1131
oo Heinrich I. von Cuyk
332 071 002. von Arnsberg, Friedrich I., * um 1075, + 11.02.1124
Friedrich war der Sohn des Grafen Konrad II. von Werl-Arnsberg und Mathilde von Northeim, einer Tochter des Grafen Otto von Northeim, Herzog von Bayern. Er selbst war verheiratet mit Adelheid von Limburg, einer Tochter des Herzogs Heinrich I. Aus der Ehe ging die Tochter Ida (teilweise auch als Jutta bezeichnet) als Erbin der Grafschaft Werl-Arnsberg hervor. Diese war in erster Ehe mit Gottfried II. Graf von Cappenberg und in zweiter Ehe mit Gottfried I. Graf von Cuyk verheiratet.
Nachdem Graf Konrad II. zusammen mit seinem Sohn Hermann 1092 gegen die Friesen gefallen war, beerbten ihn seine Söhne Friedrich und Heinrich. Friedrich war höchstwahrscheinlich der Ältere von beiden und wurde mit der Grafschaft seines Vaters belehnt. Vermutlich wegen der Erbteilung der Allode mit seinem Bruder verlegte Friedrich den Schwerpunkt seiner Herrschaft nach Arnsberg, während sein Bruder Heinrich sich nach der Burg Rietberg benannte.
Friedrichs Beiname gibt den Charakter seiner Herrschaft wieder. Der sächsische Annalist berichtete, dass Friedrich durch seine Gewalt, fast das ganze „Land Westfalen in Knechtschaft gebracht worden war. (...) Eben jener war ein zweiter Cäsar; seine Hand war gegen alle und aller Hand war gegen ihn. (...)“ Daher erhielt er den Namen der "Streitbare." Harm Klueting urteilt, dass Friedrich in seiner Regentschaftszeit zum „mächtigsten Mann Westfalens aufstieg.“ Nach dem Tode seines Bruders Heinrich setzte er einige Jahre seine Nichte gefangen, um sicherzustellen, dass nicht durch eine Heirat ihr Erbgut seiner Verwaltung entzogen werden konnte.
Über den engeren Bereich seiner Grafschaft hinaus war Friedrich von Bedeutung, weil er in der Politik des Reiches eine beachtliche Rolle spielte und Einfluss auf die zeitgenössischen Kaiser ausübte. Wie sein Vater stand er im anhaltenden Streit mit dem Reformpapsttum auf Seiten der Kaiser (was zu seiner negativen Beurteilung durch geistliche Chronisten beigetragen haben mag.) Seine anfangs kaisertreue Position stand dabei im auffälligen Gegensatz zu den meisten anderen sächsischen Adeligen, die den Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden unterstützten. Als Anhänger Kaiser Heinrich IV. fiel Friedrich 1102 in das Gebiet des Erzbischofs von Köln Friedrich I. von Schwarzenburg ein. Daraufhin griff der Erzbischof die Grafschaft an und zerstörte die Arnsberger Burg. Die Truppen des Bischofs wurden anschließend allerdings von Friedrich besiegt und teilweise gefangen genommen. Allerdings erfolgte die Einigung zwischen den streitenden Parteien zu Lasten Friedrichs. Dieser musste die Hälfte der seinem Haus noch verbliebenen Grafenrechte an das Erzbistum Köln abtreten. Diese Gebiete wurden von den Kölnern an Gefolgsleute wie die Herren von Ardey und die Herren von Volmarstein als Lehen weitergegeben. Im Konflikt zwischen dem späteren Kaiser Heinrich V. und dessen Vater Heinrich IV. stand Friedrich im Gegensatz zu großen Teilen des Adels auf Seiten des Vaters. In diesem Zusammenhang griff er den auf Seiten des Sohnes stehenden Bischofs Burchard von Münster an, nahm diesen 1106 gefangen und lieferte ihn an den Kaiser aus.
Aus diesem Grund war nach dem Tod Heinrichs IV. das Verhältnis zum neuen Herrscher nicht ungetrübt. Daher begleitete nicht der Graf, sondern dessen Bruder Heinrich Kaiser Heinrich V. auf seinem Kaiserzug nach Italien. Heinrich gehörte 1111 während der Verhandlungen mit Papst Paschalis II. zu den von den Deutschen gestellten Geiseln.
Im Jahr 1112 besuchte Friedrich das Hoflager des Kaisers in Münster und hat diesem seine Gefolgschaft geschworen. Freilich dauerte dieses Einvernehmen nicht lange. Friedrich und sein Bruder Heinrich gehörten 1114 zu den sächsischen Adeligen, die sich unter Führung des neuen Sachsenherzogs Lothar von Supplinburg gegen den Kaiser empörten. Zu den Unterstützern gehörten auch die Erzbischöfe von Köln und Mainz. Als er während der Schlacht bei Jülich mit seinen Truppen den kaiserlichen Einheiten in den Rücken fiel, trug er entscheidend zu dessen Niederlage bei. Die kaiserlichen Truppen fielen daraufhin plündernd in die Grafschaft ein. Sie konnten Friedrich aber nicht entscheidend schwächen, der weiterhin eine wichtige Rolle in der Empörung des Adels spielte. Im Frühjahr 1115 begann Heinrich V. einen Feldzug. Er eroberte Braunschweig und verwüstete Halberstadt. Unter Führung von Friedrich, seinem Bruder Heinrich, den Grafen von Ravensberg und Heinrich von Limburg kamen westfälische Adelige den Antikaiserlichen zur Hilfe. Diese gingen daraufhin ebenfalls in die Offensive und griffen den kaiserlichen Feldherrn Hoyer von Mansfeld an. Daraufhin vereinigten sich auch Mansfeld und Heinrich V. und beide Seiten trafen am 11. Februar 1115 in der Schlacht am Welfesholz aufeinander. Lothar von Supplinburg und seine Verbündeten haben diesen Kampf gewonnen. Der Kaiser zog sich nach Mainz zurück und die Aufständischen zerstörten in Dortmund die kaiserliche Pfalz und wandten sich anschließend nach Münster, das auf der Gegenseite stand und aus Furcht vor den Grafen von Arnsberg und Tecklenburg befestigt worden war. Die Verbündeten eroberten die Stadt und ersetzten Bischof Burchardt durch Theoderich von Weizenburg. Friedrich war anschließend auch an der Zerstörung der Burgen Falkenhagen und Waldshausen beteiligt. Im Kloster Corvey erreichten Abgesandte des Kaisers unter ihnen Herzog Welf von Bayern, dass die Aufständischen auf einer Reichsversammlung in Mainz am 1. November 1115 mit dem Kaiser in Verhandlungen eintreten würden.
Während des Aufenthalts in Corvey schloss Friedrich Freundschaft mit Abt Erckenbert und ließ sich sogar in die dortige Gebetsbruderschaft aufnehmen. Diese Freundschaft nutzte der Abt um Friedrich zu einem Angriff auf Obermarsberg zu veranlassen. Seit Ludwig dem Frommen gehörte die dortige ehemalige Reichsfeste Eresburg dem Kloster Corvey, das dort ein Konvent unterhielt. Die Einwohner der dazugehörigen Siedlung hatten sich gegen die Herrschaft des Klosters erhoben. Friedrich führte den Wunsch des Abtes aus und zerstörte die Befestigungen in Obermarsberg. Dies war nicht nur eine Freundschaftsgeste gegenüber dem Abt, sondern auch eine willkommene Gelegenheit eine befestigte Stelle an der Grenze des eigenen Gebietes auszuschalten.
m Gegensatz zu den hochadeligen Führern der Adelsempörung war Friedrich offenbar tatsächlich nach Mainz gereist, hatte die Fronten gewechselt und sich dort mit dem Kaiser Heinrich V. ausgesöhnt. Die Ursache dafür sieht Klueting in der wachsenden Macht Lothar von Supplinburg. Der Aufbau einer starken Herzogsgewalt hätte die relativ unabhängige Stellung der westfälischen Grafen bedroht. In der Folge tauchte er dann als Zeuge bei kaiserlichen Amtshandlungen auf. Von nun an war Friedrich in kaiserlichen Diensten tätig. Im Jahr 1120 führte der Wechsel der Fronten, zum Angriff von Lothar von Supplinburg auf das Territorium des Grafen Friedrich und zur Zerstörung der Rüdenburg bei Arnsberg. Im selben Jahr war Friedrich dann einer der Vermittler zwischen dem Kaiser und den aufständischen Fürsten sowie dem Erzbischof von Köln.
War Friedrich in den vorangegangen Jahren vor allem in die Konflikte des Reiches verwickelt, musste er sich nunmehr um den Bereich seiner Herrschaft selbst kümmern. So hat er vergeblich versucht, die Gründung der Burg Altena durch den Grafen von Berg zu verhindern.
Auch in der eigenen Familie hatte Friedrich Probleme. Da er ohne männlichen Erben blieb, war seine Tochter Ida Erbin der Grafschaft. Eine Vereinigung mit dem Besitz von deren Ehemann Gottfried von Cappenberg hätte die Basis für eine neue starke Grafenlinie geboten. Dieser wie auch sein Bruder Otto entschlossen sich allerdings 1121 zur Buße für die Gewalttaten während des Aufstands des Lothar von Supplinburg, ihren Besitz aufzugeben, und gründeten mit dem Kloster Cappenberg das erste westfälische Prämonstratenserkloster. Nachdem ihr Mann in das von ihm gegründete Kloster eingetreten war, heiratete Ida in zweiter Ehe den holländischen Grafen Gottfried von Cuyk.
Mit dem Tod Friedrichs erlosch das Haus der Grafen von Werl-Arnsberg. Das Erbe trat der zweite Ehemann der Tochter Ida, Gottfried von Cuyk, an, der zum Stammvater der jüngeren Linie der Grafen von Arnsberg wurde
oo Adelheid von Limburg
332 071 003. = 41 508 887. von Limburg, Adelheid
332 071 008. von Santersleben, ..., * um 1040
Vater des NN (Adolf ? ) könnte nach Thiele NN sein, ein Edler aus Westfalen
332 071 016. von Schwarzburg, Sizzo IV. (II.), Graf, * um 1035, + um 1075
v.Damm nennt als Vater von Günther I diesen "Sizzo IV" mit den Jahreszahlen 1095-1123 (sehr unwahrscheinlich). Thiele gibt nur indirekt als Vater des Günther I einen Sizzo II an. Prof.Dr.Bühring nennt als Vater des im Stammbaum der Käfernburger Familientradition geführten Günther den Siczo = Sygahart mit dem Zusatz "Beschenker des Naumburger Doms, wo er begraben liegt". Damit stimmt er überein mit seinem von ihm selbst aufgestellten Stammbaum, wo er ihn - wie Thiele - Sizzo II nennt *). Da bei v.Damm erst der Vater des an dieser Stelle von ihm so genannten Sizzo IV als Sizzo III und als Gründer des Domes zu Naumburg bezeichnet wird, sollte hier der durch v.Damm genannte Sizzo IV eher gestrichen werden, da auch die Jahreszahlen 1095-1123 sehr unwahrscheinlich sind. *)Der von Bühring aufgestellte Stammbaum beruht auf den Urkunden, die Dobenecker in seinen "Regesta historiae Thuringiae" Bd.I u.II nennt. Apfelstedt nennt als Vater des Günther I (oo Mechthild v.Turow) einen Sizzo II, der sich 1075 bei Spiraha dem Kaiser Heinrich IV unterwirft. Er sagt aber dazu, daß auch dessen Bruder Günther der Vater sein könnte, der 1036-1042 als Freund von Ludwig dem Bärtigen genannt wird.
332 071 018. von Wladimir, Jaropolk Pjotr Isjaslawitsch, Grossfürst, * vor 1050, + ermordet 22.11.1086
(* vor 1050; † 22. November 1087 oder 1086) aus der Familie der Rurikiden war der älteste Sohn des Großfürsten Isjaslaw I. von Kiew und der Gertrud von Polen, Tochter von König Mieszko II. Lambert.
Während der Herrschaft seines Vaters als Großfürst war Jaropolk zeitweise Mitregent. In dieser Funktion verhandelte er um 1073, nachdem die Kiewer sowie seine Onkel seinen Vater aus dem Fürstentum vertrieben hatten, auch mit Papst Gregor VII., übergab ihm Kiew und erhielt es als apostolisches Lehen zurück. Diesen Rechtsanspruch konnte er jedoch nie durchsetzen.
Als Jaropolks Vater 1078 fiel, ging der Titel des Großfürsten von Kiew an dessen Bruder Wsewolod I.. Jaropolk bekam die Teilfürstentümer Wolhynien (Wladimir) und Turow. Als er 1087 ermordet wurde, lebte sein Onkel noch, so dass dessen Nachfolge an Jaropolks jüngeren Halbbruder Swjatopolk ging, den späteren Großfürsten von Kiew.
Jaropolk Pjotr Isjaslawitsch heiratete um 1073 Kunigunde von Weimar, † 8. Juni 1140, eine Tochter des Grafen Otto I.; mit ihr hatte er (mindestens) fünf Kinder:
* Anastasija Jaropolkowna, * 1074, † 8. Januar 1159; ∞ Gleb Wseslawitsch, Fürst von Minsk, † November 1119, wohl am 19., ebenfalls aus der Familie der Rurikiden
* Tochter, * wohl 1076 ∞ nach 1087 Günther von Schwarzburg, † 1109
* Jaroslaw Jaropolkowitsch, † 11. August 1103
* Wjatscheslaw Jaropolkowitsch, † 13. Dezember 1104
* Wasilko Jaropolkowitsch
Nach Jaropolks Tod heiratete Kunigunde in zweiter Ehe den Grafen Kuno von Beichlingen († 1103), mit dessen Tod sie Beichlingen erbte, in dritter Ehe Wiprecht von Groitzsch († 1124)
oo Kunigunde von Weimar-Orlamünde

332 071 019. von Weimar-Orlamünde, Kunigunde, * um 1055, + 20.03.1117
oo Jaropolk Pjotr Isjaslawitsch von Wladimir
332 071 024. von Querfurt, Burchard I. der Fromme, * um 1005
um 1040 Herr von Querfurt
332 071 026. von Ammensleben, Dietrich II., Graf, * um 1050, + 1120
Er stammte aus Thüringen und war ab 1108 Graf von Ammensleben; 1120 gründeten sie das Kloster Ammensleben. Herr v. Ammensleben durch Heirat, 1096 Graf
oo um 1070 Amulrada von Ammensleben
332 071 027. von Ammensleben, Amulrada, + nach 1120
oo um 1070 Dietrich II. von Ammensleben
332 071 034. von Lohra, Beringer I., Graf, * um 1060, + nach 1120
urkl.1107-1120, vor 1100 Graf von Lohra
oo ... von Lohra
332 071 035. von Lohra, ...
Erbin v. Lohra
oo Beringer I. von Lohra
332 071 036. von Hostaden, Gerhard I., * um 1050
1074-1096, Bruder des Kölner Erzbischofs Hermann v.Hostaden (1089-1099), nach v.Damm ist Rütger II v.Cleve d.Vater, Stöber führt Gerhard v.Hostaden zweimal, einmal als "Bruder des Erzbischofs von Köln" in Vatereigenschaft und dann in Sohneigenschaft als "oo (Adelheid) v.Wickerode", jedoch ohne jegliche Anbindung. Nach v.Damm ist Gerhard I auch Bruder des Dietrich II v.Cleve, wodurch die v.Hostaden in den Stamm v.Cleve einmünden; in der AL Schleußner (DFA Bd.14) wird der Stamm v.Grafschaft direkt über Gerhard I v.Hostaden (Bruder von Hermann dem Reichen v.Hostaden, 1089-1099 Erzbischof v.Köln) bis Rütger II v.Cleve geführt mit Verweis Fortsetzung siehe v.Cleve
oo um 1074 Adelheid von Wickerode
332 071 037. von Wickerode, Adelheid, * um 1055
oo um 1074 Gerhard I. von Hostaden
332 071 038. von Spanheim, Stephan II., Graf, * um 1050, + um 1095
Gf. v. Spanheim nach 1075
oo Sophie von Formbach
332 071 039. von Formbach, Sophie, * um 1053, + nach 1094
oo Stephan II. von Spanheim
332 071 072. von Andechs, Friedrich I., Graf, * um 980, + um 1030
Graf von Andechs und an der oberen Isar; Graf von Wasserburg; mächtiger Dynast in Bayern, die weitere Abstammung ist bei WW-Person nicht erwähnt
oo Hemma von Schwaben

332 071 073. von Schwaben, Hemma, * um 983, + 1030
oo Friedrich I. von Andechs
332 071 074. von Hohenwart, Konrad, Graf von Ambras, * um 975, + um 1005
332 071 076. von Schweinfurt, Heinrich I., Markgraf, * 950, + 18.09.1017
Heinrich, auch genannt Hezilo, war der Sohn des Markgrafen Berthold, Graf des östlichen Franken, und der Eilika, eine geborene von Walbeck und Gründerin des Benediktinerklosters Schweinfurt. Er wurde 981 Graf an der unteren Naab, 983 Graf an der unteren Altmühl, 994 Markgraf auf dem bayerischen Nordgau und 1002 Graf im Radenzgau.
Im Jahr 1002 unterstützte Heinrich Herzog Heinrich IV. von Bayern bei der Königswahl gegen den Markgrafen Ekkehard I. von Meißen und Herzog Hermann II. von Schwaben unter der Zusage, die Nachfolge Heinrichs in Bayern antreten zu können.
Als der neue König seine Zusage jedoch nicht einlöste, verbündete sich Heinrich von Schweinfurt neben einigen Verwandten in der Schweinfurter Fehde mit Boleslaw Chrobry, dem Herzog von Polen, der sich mit Heinrich II. überworfen hatte, und Brun, dem Bruder des Königs.
Die Grafschaft Schweinfurt gründete sich auf Besitzungen im Nordgau, im Radenzgau und im Volkfeldgau, die durch eine Kette von Burgen gesichert waren. Damit nahm der Markgraf eine wichtige Position im zentralen Reichsgebiet ein.
Die Kampfhandlungen, u. a. überliefert durch den zeitgenössischen Berichterstatter Thietmar von Merseburg, betrafen auch die Burg Creußen. Der Markgraf versuchte vergeblich, sie zu entsetzen. Angesichts des gescheiterten Versuches ergab sich die Burgbesatzung und verhinderte so die völlige Zerstörung der Burg. Im weiteren Verlauf ließ der Markgraf seine eigene Burg Kronach niederbrennen, um deren Einnahme durch die gegnerischen Truppen zu verhindern. Diese nahmen allerdings in Kronach viele Gefangene, darunter auch etliche Polen und auch den Sohn des Grafen Siegfried von Nordheim. Der Markgraf flüchtete zu seinem Verbündeten, dem polnischen Herzog. Zusammen mit Erkanbald, dem Abt von Fulda, sollte der Würzburger Bischof Heinrich den Hauptsitz des Fürsten auf der Burg Schweinfurt in Brand setzen und zerstören. Tatsächlich wurden mit Rücksicht auf die markgräfliche Mutter Eila nur die wehrhaften Bauten der Burg geschleift.
Die verbündeten Adligen wurden im Sommer 1003 geschlagen. Die Herzogswürde in Bayern gab der König an Heinrich von Luxemburg, seinen Schwager, um die Königsmacht in Ostfranken zu stärken. Heinrich von Schweinfurt verlor seine Grafschaften und Reichslehen, wurde nach seiner Gefangenschaft auf Burg Giebichenstein 1004 begnadigt, erhielt aber nur seinen Eigenbesitz zurück. Damit war die Grafschaft Schweinfurt jedoch zerschlagen, und in der Folgezeit entstand in der Region ein Machtvakuum.
1009 und 1011 trat Heinrich von Schweinfurt als Graf an der Pegnitz auf, 1015 als Graf an der oberen Naab. Heinrich starb am 18. September 1017. Er wurde vom Würzburger Bischof Heinrich, dem ersten Bamberger Bischof Eberhard und dem Triester Bischof Richulf (auch Rikulf) an der Nordseite der Kirche der Burg Schweinfurt bestattet.
oo Gerberga von Gleiberg
332 071 077. von Gleiberg, Gerberga, * um 970
oo Heinrich I. von Schweinfurt
332 071 078. von Turin-Albenza, Odalrico Manfredo II., Marchese, * um 982, + Turin 29.10.1035
Odalrich-Maginfred (Odelricus dictus Mainfredus), wohl 1001 Markgraf von Turin, Herr von einem Drittel Valle di Susa, 31. Juli 1001 von Kaiser Otto III. einschließlich Immunität bestätigt, gründet 1028 das Kloster Santa Maria di Caramagna, und 1029 San Gusto di Susa, begraben im Duomo di San Giovanni in Turin; ∞ vor 1014 Gräfin Berta, † nach 4. November 1037, Tochter von Markgraf Oberto (Obertenghi)
oo Bertha von Ivrea
332 071 079. von Ivrea, Bertha, * um 970, + nach 1037
oo Odalrico
Manfredo II. von Turin-Albenza
332 071 080. von Weimar, Poppo I., Markgraf, * um 985, + 13.07.1044
aus dem Hause Weimar war Markgraf in Istrien (1012–1044). Von verschiedenen Quellen wird er auch als Markgraf von Krain, ja auch als Markgraf von (Unter-)Kärnten, benannt.
Poppos Vater war Wilhelm III. von Weimar, seine Mutter Oda (vermutlich Tochter des Markgrafen Thietmar II. von der Lausitz). Er heiratete Hadamut (Hadamuot, auch Azzika genannt), die Tochter des Grafen Werigant (Weriant, Wezzelin, † um 1051?) von Istrien-Friaul und der Willibirg, Tochter des Sieghardinger Grafen Ulrich von Ebersberg († 1029), der schon Graf in der Mark Krain war. Hadamut († nach 1040) brachte ihm die Halbinsel Istrien als Mitgift zu.
oo Hadamuth von Istrien
332 071 081. von Istrien, Hadamuth, Gräfin, * um 995, + nach 1044
Erbin v. Istrien
oo Poppo I. von Weimar
332 071 082. von Ungarn, Bela I., König, * 1015, + 1063
Béla I. (* um 1015/20; † 1063) aus dem Geschlecht der Arpaden war ab 1060/61 König von Ungarn. Bela war ein Bruder König Andreas I. Um 1045 herum lebte Béla in Polen, wo er eine Schwester des Fürsten Kasimir heiratete und an der Festigung der innerpolnischen Herrschaft Kasimirs mitarbeitete. 1050 erhielt er als potenzieller Nachfolger Andreas' das Fürstentum Neutra. 1057 ließ Andreas I. seinen Sohn und Bélas Neffen Salomon zum König krönen. Béla sah darin einen Bruch der Erbfolge nach dem Senioratsprinzip und beanspruchte den Thron für sich. Mit Hilfe polnischer Truppen schlug er in zwei Schlachten das ungarische Heer, das durch deutsche Kontingente verstärkt worden war. Da Andreas auf der Flucht starb, übernahm Béla 1060 oder 1061 die ungarische Krone. Salomon blieb aber Gegenkönig und fand Zuflucht im Heiligen Römischen Reich. Béla versuchte nun, seine Herrschaft zu festigen. Dazu berief er einen Landtag ein, dem aus jedem Dorf die beiden Ältesten angehörten. Allerdings blieb diese Versammlung weitgehend einflusslos, weil die Ältesten von Béla die Rückkehr zum Heidentum forderten, was dieser nicht zuerkennen wollte. Dieser Konflikt führte zu Tumulten, so dass Béla den Landtag gewaltsam auflösen ließ. Dieser Vorfall deutet darauf hin, dass die Christianisierung in der ungarischen Adelsschicht bereits weit, im einfachen Volk aber kaum vorangeschritten war. Zudem kam es gleichzeitig zu einem heidnischen Aufstand in der Theiß-Region. Béla starb 1063. Die dynastischen Kämpfe gingen aber weiter, da seine Söhne den Thron Géza und Ladislaus ebenso beanspruchten wie der vertriebene Salomon, der 1063 mit deutscher Hilfe nach Ungarn zurückkehrte und die Krone übernahm. (Quelle: Wikipedia.de)
oo Richeza von Polen

332 071 083. von Polen, Richeza, * 1018, + nach 1059
oo Bela I. von Ungarn
332 071 084. von Spanheim, Siegfried, Gaugraf, * um 1010, + 07.02.1065
gilt als Ahnherr des Adelsgeschlechtes der Spanheimer und all ihrer Seitenzweige, der Grafen von Lebenau und der Grafen von Ortenburg. Ursprünglich kam er aus Rheinfranken, wo er auf der Burg Sponheim geboren wurde. Über seine Eltern ist wenig bekannt. Es wird aber angenommen, dass sein Vater Eberhard I. von Spanheim († 1044) war und er somit Brüder namens Friedrich von Spanheim (1022-1058) und Eberhard II. von Spanheim hatte. Ebenso hatte Siegfried wohl ein Vettern-Verwandtschaftsverhältnis ungeklärten Grades mit dem Mitte des 11. Jahrhunderts nachweisbaren Grafen Stefan von Spanheim, welcher als Ahnherr der in der rheinischen Heimat gebliebenen Spanheimer gilt, welche in den heutigen Fürsten von Sayn und Wittgenstein weiterleben.
Im Jahre 1035 zog Kaiser Konrad II. gegen Herzog Adalbero von Eppenstein nach Kärnten. In Konrads Gefolge war Siegfried I. als dessen Vertrauter. So gelangte er aus dem Rheinland in den Südosten des damaligen Reiches. Durch Heirat von Richgard, der Erbtochter des Grafen Engelbert IV. im Pustertal aus dem Geschlecht der Sieghardinger und der Liutgard, erlangte er große Besitzungen in Tirol und Kärnten.
Im Jahre 1044 trat er als regierender Graf zu Sponheim auf. 1045 wurde Siegfried von Kaiser Heinrich III. mit der Markgrafschaft Ungarnmark im östlichen Niederösterreich belehnt. Diese behielt und verwaltete er bis zu seinem Lebensende. Danach fiel diese an die Babenberger.
1048 tritt er als Gaugraf im Pustertal und Graf im Lavanttal auf, Siegfried musste also bereits zuvor seinem verstorbenen Schwiegervater Engelbert IV. als Erbe dieser Besitzungen gefolgt sein. Ebenso übernahm er die Besitzungen seines Schwiegervaters in Oberbayern. Des Weiteren wurde er bald Vogt der Hochstifte Brixen und Salzburg. Siegfried erwarb ebenso Besitzungen in Unterkärnten und im östlichen Oberbayern.
Im Jahre 1064 nahm Siegfried I. an der Pilgerfahrt des Erzbischofs Siegfried von Mainz nach Jerusalem teil. Auf der Rückreise, ein Jahr später, verstarb er in Bulgarien. Dort wurde er auch begraben, ehe seine Witwe Richgard den Leichnam auslöste und ihn in der von ihm geplanten und errichteten Kirche St. Paul im Lavanttal beerdigen ließ.
oo Richardis ...

332 071 085. Richardis, + 1064
oo Siegfried von Spanheim
332 071 086. von Eppenstein, Markwart IV., Graf, * um 1020, + 1076
Er war der älteste Sohn des Herzogs Adalbero von Kärnten († 1039) aus dem Hause der Eppensteiner und der Beatrix von Schwaben, Tochter von Herzog Hermann II.
1039, nach dem Tode Kaiser Konrads II., bekamen die Eppensteiner von König Heinrich III. alle 1035 konfiszierten Eigengüter zurück und Markwart IV. war als Graf in Kärnten der eigentliche Kärntner Herrscher. Er wurde 1070 Markgraf von Istrien-Krain, zog 1072 mit König Heinrich IV. gegen Ungarn und wurde nach Absetzung des Zähringer Herzogs Berthold Ende 1072 Herzog von Kärnten. 1074 wurde er Vogt von Aquileia, zwischendurch war er auch Vogt von Brixen (1067). Er gründete das Stift St. Lambrecht, übernahm dessen Vogtei und starb 1076.
Markwart und seine Gemahlin Liutbirg sind laut einer im Stifte St. Lambrecht fortbestehenden Überlieferung in der Kirche zu St. Martin im Greut (Greith), östlich von Neumarkt, begraben. Dort hätte Liutbirg ein Frauenkloster gestiftet.
oo Liutberge ...
332 071 087. Liutberge, + vor 1103
oo Markwart IV. von Eppenstein
332 071 096. von Arlon, Walram I., Graf, * um 1010, + nach 1052
Walram war Graf von Arlon. Er wurde im Jahr 1052 genannt und gilt als der Stammvater der späteren Herzöge von Limburg. Sein Sohn Walram II. war vermutlich der erste Graf von Limburg.
1052 schloß er einen Prekarievertrag mit dem Trierer Erzbischof Eberhard von Trier über Besitz in der Eifel und an der unteren Mosel.
oo Adele von Oberlothringen
332 071 097. von Oberlothringen, Adele, * vor 1020
oo Walram I. von Arlon
332 071 098. von Luxemburg, Friedrich II., Herzog von Niederlothringen, * um 1005, + 31.08.1065
1035 Graf und Vogt von Malmedy, Mai 1046 Hzg. von Niederlothringen.
Er war ein Sohn von Friedrich I. von Luxemburg und vom Moselgau und von Irmtrud (od. Irmintrud), Tochter des Grafen Heribert von der Wetterau. Sein Großvater war Siegfried I. Graf von Luxemburg, aber als jüngerer Sohn Friedrichs I. hatte er zunächst wenig Aussichten auf eine herausragende Stellung im Reich. Er und sein jüngerer Bruder Hermann sind als Besitzer und Bewohner der Burg Gleiberg in der 2. Hälfte des 11. Jahrhunderts urkundlich erwähnt.
Über Friedrich ist in zeitgenössischen Quellen wenig überliefert.
Um 1020 baute er die Burg Limburg auf der alten königlichen Grundherrschaft Baelen, die er von seiner Mutter geerbt hatte. Diese war Ursprung der Stadt Limbourg und der Grafschaft bzw. des späteren Herzogtums Limburg.
Als im Jahr 1044 Herzog Gotzelo I. von Ober- und Niederlothringen starb, verlieh Kaiser Heinrich III. das Herzogtum Niederlothringen an dessen jüngeren Sohn Gotzelo II., während Oberlothringen an den älteren Bruder Gottfried III., „den Bärtigen“, ging.
Nach dem frühen Tod Gozelos beanspruchte 1046 Gottfried III. auch Niederlothringen. Doch Kaiser Heinrich verlieh es an Friedrich, der ein Neffe der Kaisermutter Kunigunde war. Die damit verbundenen Herrschaftsrechte waren allerdings gering.
Mit Hilfe des Abtes von Stablo und seines Bruders Adalbero III. von Luxemburg, der 1047 Bischof von Metz wurde, konnte Friedrich sich die Vogteien über Stablo und Malmedy sowie über das Metzer Eigenkloster St. Truiden sichern.
Inzwischen war Heinrich IV. deutscher König geworden. Als Friedrich im Jahr 1065 starb, erhielt Gottfried III. „der Bärtige“ das Herzogtum Niederlothringen.
Friedrich war zweimal verheiratet.
* Seine erste Gemahlin war Gerberga († um 1049), eine Tochter des Grafen Eustach I. von Boulogne (Haus Boulogne). Mit ihr hatte er eine Tochter namens Judith oder Jutta. Sie war die Erbin von Limburg und brachte es ihrem Gatten, Walram II. (Arlon), Graf von Arlon, mit in die Ehe.
* Seine zweite Gemahlin war Ida († 31. Juli 1101), eine Tochter des Herzogs Bernhard II. von Sachsen aus der Familie der Billunger. Kinder aus dieser Ehe sind nicht bekannt.
Friedrich starb am 28. August 1065 und wurde in der Abtei Stablo neben seiner ersten Frau bestattet.
Ida ging nach Friedrichs Tod eine neue Ehe mit Graf Albert III. von Namur ein.
Goethe-Ahn Nr. 15859962
oo Gerberga von Boulogne
332 071 099. von Boulogne, Gerberga, + vor 09.1049
Goethe-Ahn Nr. 15859963
oo Friedrich II. von Luxemburg
332 071 100. von Pottenstein, Hartwig II., Pfalzgraf, * um 985, + 24.12.1027
Er war der älteste Sohn von Pfalzgraf Aribo I. und der Adala von Bayern.
Um 1020 erlangte er laut Fritz Posch[1] durch königliche Schenkung weite Teile der Oststeiermark. Diese war bis zur Lafnitz den Ungarn abgerungen worden, ging 1030 wieder verloren und wurde erst 1043 endgültig durch Heinrich III. für das Reich wiedergewonnen.
In einem Tauschvertrag zwischen Erzbischof Dietmar II. von Salzburg und Pfalzgraf Hartwig aus der Zeit um 1025 gibt letzterer ein Eigengut an der Laßnitz gegen den Zehnten auf seinen Eigengütern in Straßgang.
Hartwig war ein Gönner des Klosters Seeon und ist dort begraben.
Pfalzgraf Hartwig war verheiratet mit Friderun, der Tochter Graf Retings und der Immedingerin Glismod. Seine Frau war mütterlicherseits eine Nichte des Bischofs Meinwerk von Paderborn. Nach Frutolf-Ekkehard wurde sie nach dem Tod ihres Mannes anscheinend aus erbrechtlichen Gründen in ein Kloster geschickt, als ihr Sohn Aribo noch ein kleines Kind und sie mit ihrem Sohn Boto noch schwanger war.
oo Friederuna ...
332 071 101. Friederuna
oo Hartwig II. von Pottenstein
332 071 104. von Henneberg, Heinrich, + 1049
332 071 106. von Thüringen, Ludwig I. der Bärtige, Graf, * um 1010, + 13.06.1056
ist der Stammvater der Ludowinger, der Landgrafen-Dynastie im mittelalterlichen Thüringen und Hessen.
Ludwig, der einen Bruder Hugo hatte, entstammt einem nicht näher zu bestimmenden Adelsgeschlecht, das in enger Beziehung zum Erzbistum Mainz stand und (auch) am mittleren Main (wo Ludwigs Söhne das Kloster Schönrain gründeten) begütert war. Um 1040 erhielt Ludwig ein Lehen nördlich des Thüringer Waldes und legte die heute verfallene Schauenburg bei Friedrichroda an, aus der heraus er die Straße von Gotha nach Schmalkalden beherrschte.
Ludwig heiratete Cäcilie von Sangershausen, die Erbin unter anderem von Sangerhausen, die zudem eine Enkelin der Kaiserin Gisela, der Ehefrau Kaiser Konrads II., gewesen sein soll.
Ludwig wurde in St. Alban vor Mainz begraben.
Stammvater der Ludowinger, des Stammhauses der Landgrafen v.Thür. Aus einer Seitenlinie des Hauses der Grafen v.Rieneck (am Spessart) stammend und als "ingenuus" bezeichnet, erwarb Ludwig, der ein "consanguineus" der Kaiserin Gisela und d.Erzbischofs Bardo von Mainz genannt wird, in Thüringen den Wald Loiba und erbaute dort die Schauenburg, in ihrer Nähe gründete er mehrere Rodungsdörfer, dort wurde 1085 von seinem Sohn, Ludwig dem Springer, das Kloster Reinhardsbrunn gegründet, in dessen Chronik-Überlieferung Ludwig der Bärtige als Abkömmling "de elegantissima stirpe regum Francorum Karoli et Ludowici" bezeichwird. Vgl.Cramer,die Anfänge der Ludowinger. Heiratet nach v.Damm u. Thiele Caecilia v.Sangerhausen. Stöber kennt keine Ehefrau. Sein Vater soll nach v.Damm ein Verwandter der Gisela v.Schwaben sein, der Gemahlin Kaiser Konrads II. Nach Thiele deuten Name und Traditionen auf Abstammung von den Karolingern hin, evtl. über die welf.Könige v.Burgund. Siehe zu der Filiation auch Genealogisches Jahrbuch Bd.33/34 S.261ff, den Beitrag von Josef Heinzelmann über die frühen Ludowinger.
oo Cäcilie von Sangerhausen
332 071 107. von Sangerhausen, Cäcilie, * um 1022, + 13.06.1080
Erbin am Südharz
oo Ludwig I. der Bärtige von Thüringen
332 071 108. von Stauffenberg, Burkhard, Graf, * um 1020, + nach 1066
1066 Gf. v. Stauffenberg u. Forchheim, Vogt zu Lorsch
332 071 110. von Zähringen, Hermann I., Markgraf, * um 1040, + Cluny 25.04.1074
Begründer der Linie der Markgrafen von Baden. Hermann war der älteste Sohn von Berthold I. von Zähringen. Er erbte den Titel des Markgrafen von Verona und übertrug die Würde auf die zähringischen Grafschaften in der Ortenau und im Breisgau. Von seiner Frau, Judit von Backnang-Sulichgau, Gräfin von Eberstein-Calw, der Gründerin des neuen Klosters Hirsau, erhielt er zahlreiche Rechte um Baden-Baden, die den Kern des späteren badischen Herrschaftsgebiets bilden sollten. Darunter waren das fränkische Albgau und der Ufgau. Markgraf Hermann I. und seine Frau Judith gründeten das Augustiner-Chorherrenstift in Backnang, das jedoch schnell baufällig wurde und von seinem Sohn 1123 erneut errichtet werden musste. Anschließend wurde das Stift für fünf Generationen zum Grabgelege der Markgrafen von Baden. 1073 trennte sich Hermann I. von seiner Frau, legte die Mönchsgelübde ab und wurde Laienbruder in der Abtei Cluny. Die Katholiken gedenken des seligen Markgraf Hermann I. von Baden am 25. April. (Quelle: Wikipedia.de
oo Judith von Backnang
332 071 111. von Backnang, Judith, * um 1040, + Salerno 27.09.1091
Nachdem sich ihr Mann angesichts der Erfahrungen im Bürgerkriegs während des Investiturstreits, der die schwäbischen Stammlande der Zähringer verwüstet hatte, 1073 ins Kloster Cluny zurückgezogen hatte, entsagte sich sie dem weltlichen Leben, schenkte einen großen Teil ihres Erbes dem Kloster Hirsau, führte ein heiligmäßiges Leben und begab sich später nach Salerno zu dem vor der kaiserlichen Partei in Rom zu den Normannen ausgewichenen Papst Urban II., wo sie 1091 starb.
Judith wird in der älteren Literatur mit Judith "von Backnang" gleichgesetzt, was jedoch nach neueren Forschungen nicht stichhaltig ist.
Luitgard von Breisgau war Markgräfin von Baden.
oo Hermann I. von Zähringen
332 071 112. von Goseck, Friedrich II., Graf, + Barby 25.05.1088
Er war der jüngere Sohn des Pfalzgrafen Friedrich I. von Sachsen aus dem Hause Goseck und der Agnes von Weimar. 1056 folgte er seinem ermordeten Bruder Dedi als Pfalzgraf von Sachsen. Die Schwäche der Zentralgewalt nutzte er rigoros aus. 1063 zog er mit nach Ungarn. Seit 1066 geriet er mit Kaiser Heinrich IV. wegen dessen Rekuperationspolitik in Streit, blieb jedoch kaiserlich bis zum Tod seines Bruders Adalbert I. von Goseck, dem Erzbischof von Hamburg-Bremen, im Jahre 1072. Er erhielt unter anderem das Salzregal und Münzregal für Sulza und nahm 1070 an der Absetzung Herzog Ottos von Northeim teil. Auch stritt er mit den Bischöfen von Halberstadt und deren Vasallen, den Grafen von Supplinburg. Er war Mitführer der sächsischen Opposition. Nach der Schlacht bei Homburg an der Unstrut musste er sich unterwerfen und wurde 1075 vom König nach Pavia verbannt, wo er anderthalb Jahre festgehalten wurde. Bei dem ersten größeren bewaffneten Aufeinandertreffen der beiden Könige Heinrich und Rudolf in der Schlacht bei Mellrichstadt am 7. August 1078 war Friedrich ein Befehlshaber der sächsischen Truppen. 1085 unterwarf er sich endgültig und zog sich danach zurück.
oo Hedwig von Bayern
332 071 113. von Bayern, Hedwig
oo Friedrich II. von Goseck
332 071 128. von Scheyern, Otto I., Graf, * vor 1044, + 04.12.1078
1045 Graf an der mittleren Paar, 1047 Hauptvogt des Bistums Freising, um 1070 Graf von Scheyern an der Ilm, gestorben auf der Pilgerfahrt zum Heiligen Grabe, Söhne: Ekkehard und Bernhard aus Ehe1, Otto und Arnold aus Ehe2 (s.oben).
Die Wittelsbacher leiten sich von den Grafen von Scheyern her. Der kometengleiche Aufstieg des Hauses Wittelsbach beginnt mit der Ernennung des Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach 1180 zum bayerischen Herzog. Die Geschichte der Pfalzgrafen von Bayern hatte aber im Hause Wittelsbach bereits Tradition, denn schon Ottos Vater trug den Titel eines Pfalzgrafen. Es gibt auch nicht von der Hand zu weisende Annahmen, wonach die Namen Ekkehard und Bernhard sich von Hartwig herleiten, einem Pfalzgrafen aus dem Hause der Aribonen. Wenn man im Zeitraum von 1110-1156 jedoch nur einen Inhaber dieses Titels zulassen wollte, so hätte Otto IV. von Scheyern 46 Jahre als Pfalzgraf residiert und ein Alter von mindestens 66 Jahren erreicht, was für die damalige Zeit aber gänzlich unwahrscheinlich ist. Dagegen spricht auch, daß das Jahr 1123 als Todesjahr eines Grafen von Scheyern verzeichnet ist, ebenso wie auch das Jahr 1110. Niemand kann heute mit Sicherheit sagen, welches Datum, wenn überhaupt, fehlerhaft ist. Die Überlegung ist aber dennoch zulässig, daß Otto IV. das Pfalzgrafenamt bereits zwei Jahre vor dem Tod seines Vaters übernommen hat, nämlich 1121, und dann wäre derselbe Otto, der von Papst Calixtus II. 1120 dazu aufgefordert wurde, als Sühneleistung für seine Teilnahme am Romzug 1110 ein Augustinerkloster zu Indersdorf zu errichten, nicht Otto IV., sondern noch dessen Vater Otto II. gewesen. Letzterer wurde nach dem Tod seines Bruders Bernhard 1104 Domvogt zu Freising und blieb es bis 1122. Die Gemahlin Ottos war Richardis von Weimar-Istrien, die fälschlicherweise auch als Gemahlin Ekkehards I. gehandelt wird. Die Ursache für diesen Fehler liegt in einer irrigen Überlieferung der Chronica welforum, wobei aber letztlich nicht bewiesen werden kann, wessen Gemahlin Richardis nun wirklich war. Dagegen spricht, daß Richardis Vater Udalrich hieß, ebenso wie ihr Sohn, Ottos Bruder.
oo Hadegunde von Diessen
332 071 129. von Diessen, Hadegunde, Gräfin von Scheyern, * um 1040, + 01.08.1104
Haziga war in erster Ehe mit Graf Hermann von Kastl († 27. Januar 1056) verheiratet. In zweiter Ehe heiratete sie Graf Otto I. von Scheyern († 4. Dezember 1078), der vorher auch schon verheiratet war.
Die Abstammung von Haziga ist nicht eindeutig geklärt. Sie wird meistens als Tochter des Grafen Friedrich II. von Diessen, Domvogt von Regensburg angenommen.
oo Otto I. von Scheyern
332 071 132. von Feldheim, Ruotger, * um 1040
Edler von Feldheim, Herr von Hopfenoe und durch Heirat Herr von Lengenfeld, seine Frau Namensgeberin der Nachkommen, Eltern von Friedrich v.Hopfenoe (*1070 und Ruotger (gnt.1119-1126, Erzbischof von Magdeburg)
oo Heilica von Lengenfeld
332 071 133. von Lengenfeld, Heilica, * um 1050
oo Ruotger von Feldheim
332 071 140. von Hollenden, Giso II., Graf, * um 1025, + 1073
war ein Graf aus dem Geschlecht der Gisonen im Raum Marburg in Hessen. Er ist erstmals 1049 bezeugt und wurde 1073 im Zuge einer Fehde auf seiner Burg Hollende bei Wetter erschlagen. Er war wohl nicht der Sohn, wohl aber ein Nachkomme von Giso I., dem mutmaßlichen Stammvater seines Geschlechts.
Giso II. gehörte zum engeren Kreis der Gefolgsleute um Kaiser Heinrich IV., der als Folge der Lehenspolitik seiner Mutter, der Kaiserin Agnes, während ihrer Regentschaft für ihren minderjährigen Sohn im Streit mit dem sächsischen Grafen und Bayernherzog Otto von Northeim lag. Nachdem Heinrich 1065 die Amtsgeschäfte selbst übernommen hatte, versuchte er, seinen persönlichen Besitz durch Zugriff auf Besitzungen und Lehen Ottos am Harz zu erweitern. Otto widersetzte sich.
Daraufhin kam es im Jahre 1070 zu einem aufsehenerregenden Vorfall, in dem Giso II. eine unrühmliche Rolle spielte, für die er wenige Jahre später mit seinem Leben zahlen würde. Heinrich IV. verbrachte die Pfingstfeiertage des Jahres 1070 in Fritzlar. Dort erschien Egeno I. von Konradsburg, ein Edelfreier zweifelhaften Rufs vom Nordhang des Harzes. Er behauptete, Otto von Northeim habe ihn angeworben, den König zu ermorden, und präsentierte ein Schwert, das man ihm angeblich dazu übergeben habe. Otto beteuerte seine Unschuld, wurde aber dennoch zum Zweikampf mit Egeno aufgefordert, um sich durch dieses Gottesurteil von dem Vorwurf reinzuwaschen. Dies erregte bei den Reichsfürsten erheblichen Unwillen, da Otto hohes Ansehen genoss und die Aufforderung zu einem Duell mit einem „Strauchdieb“ als unzumutbarer Affront angesehen wurde.
Otto weigerte sich wegen mangelnder Sicherheitsgarantien, zum Duell in Goslar zu erscheinen, und wurde daraufhin von Heinrich in die Reichsacht getan, als Herzog abgesetzt und seiner sächsischen Hausgüter enteignet. Daraufhin verbündete er sich mit Magnus Billung, dem Sohn des Herzogs von Sachsen, und griff zu den Waffen, wurde jedoch schon Anfang 1071 besiegt und von Pfingsten 1071 bis Juli 1072 in Reichshaft genommen. Dann erhielt er seine Eigengüter zurück, nicht aber seine umfangreichen Reichslehen.
Anstifter und Urheber des Komplotts gegen Otto waren Graf Giso II. und Graf Adalbert von Schauenburg. Vermutlich mit Wissen oder gar auf Befehl Heinrichs sollen sie den Plan geschmiedet, die Anklage formuliert, und Egeno bestochen haben, mit der Anklage am Königshof zu erscheinen. Ziel der Verschwörung war die Entmachtung des Bayernherzogs und die Enteignung seines gesamten Besitzes, der damit Heinrich zur persönlichen Besitznahme oder zur Belehnung an treue Gefolgsleute zur Verfügung gestanden hätte.
Giso und Adalbert zahlten einen hohen Preis für ihre Intrige. Im Sommer 1073 stellte sich Otto von Northeim an die Spitze des sächsischen Aufstands gegen das salische Königtum und dessen Königslandpolitik. Ottos Gefolgsleute drangen nach Hessen ein und, wie der Chronist Lampert von Hersfeld berichtet, eroberten die Gisonen-Burg Hollende und töteten Giso, Adalbert und Adalberts vier Söhne.
oo um 1060 Mechthild ...
332 071 141. Mechthild, * um 1040, + Hollenden 04.11.1110
sie ist die Witwe des 1073 erschlagenen Grafen Giso II v.Hollenden, sie soll nach Stöber evtl. eine v.Stade/Katlenburg sein
oo um 1060 Giso II. von Hollenden
332 071 142. von Bilstein, Rugger II., Graf, * um 1037, + vor 1096
Graf v. Bilstein in Hessen, urkundlich 1073-1075, 1095 tot
oo ... von Grüningen
332 071 143. von Grüningen, ..., * um 1060
oo Rugger II. von Bilstein
332 071 144. von Büren, Friedrich, * 1024, + 1094
oo Hildegard von Schwaben
332 071 145. von Schwaben, Hildegard, + 1095
oo Friedrich von Büren
332 071 146. von Franken, Heinrich IV., König, * Goslar 11.11.1050, + Lüttich 07.08.1106
1053 Wahl zum König, 17.7.1054 Königskrönung H.s. in Aachen von Erzbischof Herrmann von Köln. Ksn. Agnes übernahm Regentschaft. Ihr wichtigster Ratgeber war Papst Viktor II. Weltl. und geistl. Fürsten versuchten, ihre Macht auf Kosten des Königtums zu verstärken. Beschluss der Fürsten unter Führung des EB Anno v. Köln, Regentschaft der Ksn. zu beseitigen -> Staatsstreich. Rückzug von Agnes in ein Kloster nach Italien. Erziehung H.s. durch EB Anno v. Köln. EB Anno v. Köln und EB Adalbert v. Bremen übernahmen gemeinsam Regentschaft. Später Verdrängung Annos. Am 29.3.1065 wurde Heinrich für mündig erklärt, doch Adalbert blieb Regent. Auf Reichstag 1066 in Tribur wurde H. gezwungen, Adalbert zu vertreiben und Regierung den Fürsten zu überlassen. 1071 Geburt seines ersten Sohnes Konrad durch Frau Bertha von Susa. H. gelang Befreiung aus Bevormundung durch Fürsten -> Beweis seines politischen Geschickes und seines Machtwillens. Unterstützung durch niederen Adel, Beamtenadel und Bürger der aufstrebenden Städte. Ausschaltung seines mächtigsten Feindes Bayernherzog Otto von Northeim durch Aufdeckung
eines Mordanschlages gegen den König. 1073 Aufstand in Sachsen, Zerstörung der Burgen H.s.
Frieden von Gerstungen'. 09.7.1075 Unterwerfung der Sachsen bei Homburg an der Unstrut.
In Rom Wahl Gregor VII. zum Papst. Dieser war vom Vorrang der geistlichen gegenüber der weltlichen Macht überzeugt. H. erklärte während des Sachsenkrieges dem Papst seine Ergebenheit. Nach Sieg über Sachsen setzte sich H. über sein Versprechen hinweg. Aufforderung zum Gehorsam durch Gregor VII. Weigerung H.s. -> Bannfluch. Propaganda gegen König durch Reformpartei des Papstes. Beschluss eines Reichstages für 1077 durch Fürsten -> Entscheidung über Schicksal H.s. König kam Reichstag zuvor und zog im Winter 1076/1077 über die Alpen. Rückzug des Papstes auf Burg Canossa. H. ging barfuss im Büssergewand nach vor die Burg. 28.1.1077 Beichte H.s. und Versprechen künftigen Gehorsams gegen Papst -> Lösung vom Bannfluch. 15.3.1077 Wahl Rudolfs v. Schwaben zum Gegenkönig. Rückkehr Heinrichs aus Italien und Zusammenzug eines Heeres gegen Rudolf. Sabotage einer Nationalsynode durch H. -> H. verhinderte damit den Beschluss des Verbotes der Laieninvestitur. Anerkennung Rudolfs durch Grgor VII. und Erneuerung des Bannes gegern H.. 1080 erklärte H. Papst für abgesetzt. EB Willibert v. Ravenna wurde als Clemens III. Gegenpapst. 1081 Tod Rufolfs. Feldzug H.s. gegen Italien. 1084 Sieg über Rom. 31.März 1084 Kaiserkrönung Heinrichs und seiner Frau Bertha. Mai 1084 Rückzug des Kaisers nach Norden. Mai 1087 Krönung des Sohnes Konrad von H. zum König. 1090 Neuer Feldzug gegen Italien. 1092 schwere Niederlage H.s. bei Canossa. Heinrich IV. sass 4 Jahre in Nordostitalien fest. 1098 Wahl Heinrich, des 2. Sohn des Kaisers zum König. H. musste schwören, sich nicht in Regierung des Vaters einzumischen, solange dieser lebte. 1100 Tod von Papst Clemens III. Nachfolger Paschalis II. erneuerte 1102 Bannfluch gegen Heinrich IV. 1104 Aufstanmd der Sachsen. Flucht des Sohnes H. nach Bayern. 1105 Lösung des jungen H. vom Bann. Streit zwischen Kaiser und Sohn H.. 31.Dezember 1105 förmliche Abdankung des Kaisers in Ingelheim. Flucht aus Ingelheim und Organisation des Widerstandes. Vor Entscheidungsschlacht plötzlicher Tod am 7.8.1106 in Lüttich. Beisetzung 1111 im Dom zu Speyer.
oo I. Tribor 1066 Bertha von Maurienne, II. Köln 17.08.1089 Eupraxia (Adelheid) von Kiew

332 071 147. von Maurienne, Bertha, * 21.09.1051, + Mainz 27.12.1087
bestattet in Speyer, Dom
oo Tribor 1066 Heinrich IV. von Franken

Grab im Dom zu Speyer
332 071 148. von Saarbrücken, Siegbert II., Graf vom Saargau, * um 1035, + um 1105
Gf. im Saargau, Gf. v. Frankenberg, urk. 1085-1105, 1118 tot
oo ... von Eppenstein
332 071 149. von Eppenstein, ...
oo Siegbert II. von Saarbrücken
332 071 152. von Walbeck, Lothar IV., Graf, * um 995, + 1033
gefallen gegen die Lutizen bei Werben 1033, Gf. v. Walbeck u. i. d. Nordmark, 1021 Gf. im Harzgau, Derlinggau und Nordthüringgau
oo ... von Haldensleben
332 071 153. von Haldensleben, ..., * um 997
oo Lothar IV. von Walbeck
332 071 154. von Goseck, Friedrich I., Graf, + 1042
Er war der jüngerer Sohn des Pfalzgrafen Burchard I. von Sachsen aus dem Hause Goseck und der Oda von Merseburg, Tochter von Pfalzgraf Siegfried II.
Im Jahre 1041 gründete die Familie das Hauskloster Goseck. Hier beginnt die Gosecker Chronik.
oo I. Adelheid von Lothringen, II. Agnes von Weimar
332 071 155. von Lothringen, Adelheid, + vor 1011
oo Friedrich I. von Goseck
332 071 156. von Lauffen, Arnold, Graf, * um 1010, + nach 1050
Graf v. Lauffen u. Bretten
oo Adelheid von Nellenburg
332 071 157. von Nellenburg, Adelheid, * um 1013
oo Arnold von Lauffen
332 071 158. von Werl, Bernhard II., Graf, * um 1010, + um 1080
Bernhard war der jüngere Sohn des Grafen Hermann II. von Werl aus dessen zweiter Ehe mit Godila von Rothenburg. Er war weitläufig mit dem salischen Kaiserhaus als Stiefneffe der Kaiserin Gisela und Cousin von Kaiser Heinrich III. verwandt. Er selbst war möglicherweise zweimal verheiratet. Die Namen der Frauen sind nicht bekannt.
Als Graf folgte Bernhard seinem Bruder Heinrich I. nach. Zwar hatte das Grafenhaus bereits an Bedeutung eingebüßt, gleichwohl war Bernhard noch mächtig und durch seine Nähe zum Kaiserhaus angesehen. Bernhard konnte die Vogteirechte über Soest, Paderborn, Werden und Liesborn bewahren. Allerdings verlor er die Grafenrechte im Emsland an den Erzbischof Adalbert von Bremen. Territoriale Veränderungen gab es auch im Sauerland. Um die Mitte des 11. Jahrhunderts gaben die Grafen von Werl ihre Rechte im oberen Sauerland an die späteren Herren von Bilstein ab. Dafür bekamen die Werler Herrschaftsrechte im Raum Arnsberg-Hüsten-Menden. Um den neuen Besitz zu sichern ließ Bernhard die alte Burg in Arnsberg erbauen.
Unklar ist ob Bernhard sich nach der weitgehenden Entmachtung Adalberts an einer Adelsfronde gegen den Bischof von Bremen beteiligte, um diesem zum Verzicht auf Rechte und Territorien zu zwingen. Es wird zwar ein Graf Bernhard in einem Brief erwähnt, aber ansonsten ist er nur bis 1066 sicher belegt.
Bernhard hatte drei Söhne. Sein Sohn Hermann wurde wohl fälschlicherweise als Stammvater des Hauses Lippe angesehen. Sein Sohn Heinrich wurde Bischof von Paderborn. Das Grafenamt und die Vogteirechte fielen an Konrad II.
oo Beatrix ...
332 071 159. Beatrix
oo Bernhard II. von Werl
332 071 160. von Stade, Lothar Udo I., Graf, * nach 994, + 07.11.1057
1037 Graf von Stade, 1056 MGraf der Nordmark
Lothar Udo war der einzige Sohn des Grafen Siegfried II. von Stade, aus dem Hause der Udonen und der Adela von Alsleben, Tochter von Graf Gero von Alsleben. Er folgte dem Vater 1037 und wurde Graf von Stade und im Largau, Steiringgau, Schwabengau und Hochseegau und Vogt von Heeslingen und Alsleben. Der ursprüngliche Herrschaftsbereich der Grafen von Stade lag an der unteren Elbe um Harsefeld und Stade. Sie besaßen aber infolge einer Eheverbindung, die im 1. Drittel des 11. Jahrhunderts geschlossen wurde, auch im östlichen Sachsen Güter und Rechte.
Udo stand im Konflikt mit den Bremer Erzbischöfen Adalbrand und Adalbert wegen Vogtei- und Grafenrechten. Er erschlug 1052/53 seinen entfernten Vetter Ekbert von Elsdorf-Stade und beerbte ihn. Im Jahr 1044 wurde Wilhelm, Sohn des Grafen Bernhard II. von Haldensleben, neuer Markgraf der Nordmark. 1056, in der Schlacht bei Pritzlawa (Havelberg), wurde das sächsische Heer von den slawischen Lutizen vernichtend geschlagen. Dabei fiel Wilhelm, und Kaiser Heinrich III. belehnte Lothar Udo I. mit der Nordmark. Zusätzlich erbte er auch die Komitate und Vogteien des Hauses Haldensleben. Dieses Reichslehen in der sächsischen Nordmark stärkte die Stellung der Udonen in diesem Raum. Der sich gegen diese Entscheidung auflehnende Otto, Sohn Bernhards II., wurde von den Brunonen am 26. Juni 1057 bei Haus-Neindorf an der Selke erschlagen. Lothar Udo führte 1057 noch einen Rachefeldzug gegen die Liutizen.
oo Adelheid von Oehningen
332 071 161. von Oehningen, Adelheid
Adelheid v.Rheinfelden
oo Lothar Udo I. von Stade
332 071 162. von Werl, Hermann III., Graf, * um 1005, + um 1052
oo Richeza von Lothringen
332 071 163. von Lothringen, Richeza, * um 1025, + vor 1083
1933 stellte Kimpen die These auf, dass Richenza und Ida von Elsdorf Töchter des Ezzonen Otto, zunächst Pfalzgraf und dann Herzog von Schwaben, gewesen seien. Obwohl Kimpen seine Hypothese später selbst verwarf, wurde sie von den Kommilitonen Lange und Hucke in ihren Dissertationen über die Northeimer und Udonen übernommen. Während die umfangreichen genealogischen Überlegungen zu Ida von Elsdorf diese These nicht bestätigten, wurde die Abstammung ihrer angeblichen Schwester Richenza von Herzog Otto von Schwaben wenig in Frage gestellt. Im Gegenteil diente sie mehrfach als Begründung für den Aufstieg ihres zweiten Ehemanns Otto von Northeim zum Herzog von Bayern. Insbesondere Lewald wies 1979 bei ihrer Untersuchung über die Ezzonen darauf hin, dass Herzog Otto von Schwaben nicht von seiner Schwester beerbt worden sein könnte, wenn er Töchter gehabt hätte. Borchert kam 2005 aufgrund der im Elbe-Weser-Raum liegenden Erbgüter der Richenza zum Ergebnis, dass sie aus einer dortigen Familie stammen müsse. Da Richenza ihren Söhnen drei Haupthöfe entlang des linkens Ufer der Unterelbe mit ca. 150 Hufen hinterließ, die im Gemengelage mit dem Erbgut des Billungers Wichmann II. liegen, dürfte sie eine Nachfahrin seines Bruders Ekberts des Einäugigen gewesen sein.
oo I. Hermann III. von Werl, II. Otto I. von Northeim
29. Ahnenreihe
623 129 088. von Volkmarode, Anno, Kämmerer, * ca. 1100, + nach 1170
1130-1170 erwähnt. Herzogl. sächsischer Kämmerer
623 129 152. von Uslar, Hildebrand oder Hermann, * um 1100
nach Keil jr. als Vater von Ernst I v.Uslar geführt, die beide als "ministeriales" des Bischofs Udo von Hildesheim, Graf von Rainhausen, fungieren. Hermann erwähnt 1103-1110, Hildebrand erwähnt 1129-1134, +nach1134.
623 129 184. von Höckelheim, Helmold I.
lebte 1097
623 129 188. von Dassel, Reinald I., * um 1095, + nach 1124
1113-24, Graf im Suilber-Gau, 1127 Vogt von Corvey, nicht sicher, ob Dietrich's Sohn, Geschwister sind: Helenburg v.Dassel (oo Dedo v.Ziegenberg), Adolf v.Dassel (oo NN v.Saffenberg). Nach Thiele heiratet Rainald I die Mechthild v.Schauenburg (Holstein), die nach Stöber mit dem Sohn Ludolf verehiratet sein soll. v.Damm/neu führt als Ehefrau weiterhin nur NN v.Schauenburg (Holstein). Hier besteht noch Klärungsbedarf.
oo Mechthild von Holstein-Schaumburg
623 129 189. von Holstein-Schaumburg, Mechthild, * um 1115
oo Reinald I. von Dassel
623 129 192. von Everstein, Albrecht (Adalbert) I., * um 1105, + 1147
Kurz vor 1122 stiftete Adalbert von Eberstein im vogtländischen Dobnagau in der Nähe seines Schlosses die Johanniskirche in Plauen.
Als Anhänger und Verwandte der Staufer erlebten sie nach der Entmachtung Heinrichs des Löwen im Jahre 1180 zunächst einen glanzvollen Aufstieg. Im Grenzgebiet zwischen den vier Diözesen Mainz, Paderborn, Hildesheim und Minden baute die Familie ihren Eigenbesitz im Weserbergland zwischen Höxter, Holzminden und Hameln zu einer kleinen Landesherrschaft aus. Hinzu kamen noch Güter an der Diemel bis Marsberg, bei Warburg und Scherfede, im Eichsfeld, Vogtland sowie Pommern. Sie waren verwandt mit den im Vogtland, im Dobnagau bei Plauen, begüterten Ebersteinern oder Eversteinern, deren Besitz später von ihnen zu Lehen ging.
Nach dem Sturz Heinrichs des Löwen im Jahre 1180 wurde Albrecht III. von Everstein Lehnsmann des Kölner Erzbischofs Philipp I. von Heinsberg, der von Kaiser Friedrich Barbarossa zum Herzog von Westfalen und Engern ernannt worden war. Bereits 20 Jahre später unterstanden ihm um Volkmarsen herum die Orte Wettesingen, Breuna, Rhöda, Ehringen und Wormeln.
1283 suchte Konrad von Everstein beim Erzbischof Siegfried von Köln Schutz und übertrug ihm Aerzen. Doch auch der Erzbischof konnte die Einnahme der Burg Everstein, zwischen Bevern und Negenborn, durch die Welfen nicht verhindern. Nach dem Untergang der Staufer erzwangen die Welfen 1284 den Verkauf der Burg Everstein. 1285 übertrug Otto von Everstein dem Kloster Loccum Güter bei Gestorf.
oo Jutta von Schwalenberg
623 129 193. von Schwalenberg, Jutta, * um 1120
1162 genannt. Nicht deutlich, ob Lutrudis v.Itter die Mutter der Judith ist.
oo Albrecht (Adalbert) I. von Everstein
623 129 194. von Schlesien, Wladislaw II. der Vertriebene, König, * Krakau 1105, + Altenburg in Thüringen 30.05.1159
war 1138–1146 Herzog von Schlesien sowie, als Władysław II., Seniorherzog von Polen. Er war der Begründer der schlesischen Linie der Piasten.
Władysław entstammte der polnischen Dynastie der Piasten. Seine Eltern waren Bolesław III. Schiefmund und die ruthenische Prinzessin Sbysława Swjatopolkowna, Tochter des Großfürsten Swjatopolk von Kiew. Nach deren Tod vermählte sich Bolesław mit Salome, Tochter des Grafen Heinrich von Berg-Schelklingen. Aus dieser Ehe entstammten vier Töchter sowie die Söhne:
* Bolesław IV. „Kraushaar“
* Mieszko III. „der Alte“
* Heinrich von Sandomir (starb im Kindesalter)
* Kasimir II. „der Gerechte“
Um 1126 vermählte sich Władysław mit Agnes (~1110–1157), einer Tochter von Markgraf Leopold von Österreich. Der Ehe entstammten die Tochter
* Richeza, seit 1152 in erster Ehe verheiratet mit König Alfons von Spanien
sowie die Söhne:
* Bolesław I. von Schlesien „der Lange“, ab 1163 Herzog von Schlesien
* Mieszko I. von Oppeln „Kreuzbein“, ab 1163 Herzog von Schlesien, ab 1173 Herzog von Ratibor-Teschen, ab 1202 Herzog von Oppeln, 1210–1211 Seniorherzog von Polen
* Konrad, ab 1178 Herzog von Schlesien in Glogau
Nach dem Tod von Władysławs Vater Bolesław, 1138, wurde Polen an dessen vier Söhne verteilt. Um die Einheit zu wahren, bestimmte Bolesław im Testament außerdem, dass dem jeweils Ältesten seiner Nachkommen das Krakauer Gebiet mit dem Seniorat zufallen soll. Władysław erhielt Schlesien und, da er der Älteste war, auch das Krakauer Seniorat, damit das Supremat über das übrige Polen sowie die Oberherrschaft über die anderen Herzöge, seine jüngeren Brüder, zu. Obwohl sich Władysław bemühte, die Einheit Polens zu wahren, kämpften bald die anderen Herzöge sowie Teile des Adels gegen ihn. Auf dem Hoftag zu Kaina in Sachsen hatte Władysław im April 1146 ganz Polen vom Reich als Lehen angenommen. Daraufhin wurde er vom Gnesener Erzbischof exkommuniziert und bald danach, zusammen mit seiner Familie, von seinen Halbbrüdern vertrieben. Władysław fand Aufnahme beim deutschen Kaiser Konrad III., einem Halbbruder von Władysławs Ehefrau. Dieser wies ihm die Burg Altenburg als Wohnsitz zu. Sein Nachfolger als Herzog von Schlesien und das Krakauer Seniorat wurde sein nächstälterer Bruder Bolesław IV. Kraushaar.
Nachdem sich die Kurie ohne Erfolg für Władysław eingesetzt hatte, gelang es durch die Vermittlung des brandenburgischen Herzogs Albrecht I. „der Bär“ und Konrad von Wettin, die Kämpfe beizulegen. Bolesław verpflichtete sich, auf dem Merseburger Hoftag 1152 zu erscheinen und das Lehensverhältnis anzuerkennen, hielt das Versprechen jedoch nicht ein. Nachdem er auch nicht bereit war, sich am bevorstehenden Feldzugs Kaiser Friedrichs I. Barbarossa zu beteiligen, unternahm dieser 1157 einen Feldzug gegen Polen. Er drang bis vor Posen, in dessen Nähe sich Bolesław im Lager Krzyszkowo aufhielt. Dort verpflichtete er sich gegenüber dem Kaiser zu einer Beteiligung am Italienzug und leistete den Lehnseid. Gleichzeitig versprach er, zum nächsten Hoftag zu kommen und seinen Bruder Kasimir als Geisel zu stellen.
Nachdem Władysław 1159 in Altenburger Exil verstarb, hielt sich Bolesław nicht an das gegebene Versprechen. Nach einer abermaligen Aufforderung am Hoftag zu erscheinen, gab er 1163 Władysławs Söhnen dessen Land zurück, so dass diese nach Schlesien zurückkehren konnten.
oo Agnes von Österreich
623 129 195. von Österreich, Agnes, * um 1111, + 25.01.1157
oo Wladislaw II. der Vertriebene von Schlesien
623 129 198. von Wörth, Mangold, Graf
623 129 200. von Ziegenberg, Hermann I.
? Hermann I v.Ziegenberg, um 1101 bis 1.3.1151.
623 129 208. von Lutterberg, Sigibodo II., + ca. 1190
1155 - 1190, 1170 Vogt von Hilwartshausen, seit 1157 welfischer Ministeriale, Graf von Scharzfeld
623 129 212. von Hadmersleben, Bardolf der Ältere
1133 - 1174 Herr von Hadmersleben
623 129 216. von Ludolfshausen, Cord, * um 1070, + erstochen 1107
623 129 348. von Loccum, N.N., Graf, + vor 1127
oo Akarina in Sachsen
623 129 349. in Sachsen, Akarina, * um 1079, + 1130
urkundlich 1127-1130
oo N.N. von Loccum
664 141 864. von Nüringen, Berthold I.
664 141 868. von Friaul, Azzo
664 141 870. von Ebersberg, Ulrich, + 03.11.1029
oo Richgardis von Eppenstein
664 141 871. von Eppenstein, Richgardis, + 23.04.1013
oo Ulrich von Ebersberg
664 141 956. von Metz, Gerhard III., Graf, * um 1030, + Remiremont 14.04.1070
Graf von Metz, im Elsaßgau und Vogt von Remiremont usw.; 1048 Hzg. von Ober-Lothringen; setzt sich gegen Exherzog Gottfried II. durch, der den Bruder ermordet hatte; Stütze seines kaiserlichen Cousins Heinrich III., später des Neffen; auch Vogt zu Metz, wo er ständig mit den Bischöfen aneinander gerät; steht auch gegen die Bischöfe von Toul und Verdun und die weltlichen Großen in Lothringen; baut die herzoglichen Positionen aus.
war Herr von Châtenois und ab 1048 Herzog von Lothringen. In zeitgenössischen Quellen wird er Gerhard von Elsass und Gerhard von Châtenois (nach seinem Besitz in der Nähe von Neufchâteau) genannt. Seine Eltern sind Graf Gerhard und Gisela, die manchmal – allerdings ohne Beleg – als Tochter des Herzogs Dietrich I. von Lothringen († 1026/27) bezeichnet wird.
Sein Bruder Adalbert wurde 1047 von Kaiser Heinrich III. zum Herzog von Lothringen ernannt, nachdem dieser das Herzogtum Gottfried III. abgenommen hatte. Gottfried akzeptierte die Entscheidung nicht, rebellierte und tötete Adalbert. Heinrich III. gab das Herzogtum an Adalberts Bruder Gerhard weiter. Gottfried setzte seinen Kampf und Unterstützung des lothringischen Adels fort, und es gelang ihm bald, Gerhard gefangen zu nehmen. Gerhard hatte jedoch die Unterstützung von Papst Leo IX. (Bruno von Egisheim-Dagsburg und ehemaliger Bischof von Toul), der – auf der Durchreise in Lothringen – 1049 die Freilassung Gerhards erreichte. Je mehr der Kaiser ihn nun mit Soldaten unterstützte, um so stärker wurde Gerhard, bis es ihm gelang, seinen Gegner zu überwinden. Der lothringische Adel jedoch setzte seinen Widerstand fort.
Gerhards Herrschaft wurde somit durch seine Treue zu Heinrich III. und später Heinrich IV. geprägt. Durch seine Zusammenarbeit mit der Kirche wurde er Vogt von Moyenmoutier (Mittelmünster), Saint-Mihiel und Remiremont. Er ließ das Château de Prény bauen sowie eine Stadt im Zentrum des Herzogtums an einer Stelle, die Nancy genannt wurde, und die sich bald zur Metropole Lothringens entwickelte.
Er starb in Remiremont während er eine weitere Revolte des lothringischen Adels bekämpfte, eine Vergiftung ist nicht ausgeschlossen. Er wurde in der Abtei Remiremont bestattet.
oo Hedwig von Namur
664 141 957. von Namur, Hedwig, * vor 1011, + nach 1067
oo Gerhard III. von Metz
664 141 958. von Formbach, Friedrich I., Graf, * 1024, + erschlagen 1059
oo Gertrud von Haldensleben
664 141 959. von Haldensleben, Gertrud, + 21.02.1116
oo Friedrich I. von Formbach
664 141 964. von Wassenberg, Heinrich, Graf, * um 1035, + vor 1085
Graf v. Wassenberg, urkundlich 1085 tot
664 141 966. von Aquitaine et Poitou, Guillaume V. (VII.) d'Aigret, Duc, * um 1023, + 1058
1040 Graf von Poitou
Wilhelm VII. (getauft als Peter) genannt der Adler (Guillaume l’Aigret) oder der Kühne (le Hardi) (* 1023, † Herbst 1058) aus der Familie der Ramnulfiden war Herzog von Aquitanien und (als Wilhelm V.) Graf von Poitou von 1039 bis zu seinem Tod. Er war der Nachfolger seines Halbbruders Odo.
Wilhelm war der dritte Sohn des Herzogs Wilhelm V., der älteste aus seiner dritten Ehe, der mit Agnes von Burgund. Er war der Schwager des Kaisers Heinrich III., der mit seine Schwester Agnes von Poitou verheiratet war. Während seiner Regierungszeit heiratete seine Mutter in zweiter Ehe Gottfried II. Martel, Graf von Anjou.
Da Gottfried von Anjou sich weigerte, ihm nach seiner Scheidung von Agnes vor Burgund (1049/52) die Gebiete zurückzugeben, die ihr als Morgengabe zugestanden waren, griff Wilhelm VII. zu den Waffen. Er belagerte Saumur, wo er an Dysenterie (Ruhr) starb.
Er war mit Ermesinde verheiratet, einer Frau, deren Herkunft in der Forschung umstritten ist (siehe hierzu: Adalbert (Lothringen)). Wilhelm und Ermesinde hatten wohl zwei Töchter: Clementia, die Konrad I., Graf von Luxemburg, heiratete, und vermutlich Agnes, die erst Ramiro I. König von Aragón, später Graf Peter I. von Savoyen heiratete.
oo Ermesinde von Longwy
664 141 967. von Longwy, Ermesinde, * um 1028, + Rom nach 1065
als Nonne. Erbin v. Longwy, Vater umstritten, geht 1065 mit ihrer Schwägerin Kaiserin Agnes nach Rom und wird Nonne
oo Guillaume V.
(VII.) d'Aigret von Aquitaine et Poitou
664 141 968. Giselbert, Edelherr, * um 995, + nach 1037
Vorname vermutet.
664 141 970. von Ammensleben, Milo I., Graf, * um 975, + nach 1011
1014 als Mörder des Bruno v. Braunschweig (+1010/11) genannt.
664 141 972. = 332 071 154. von Goseck, Friedrich I.
664 141 973. von Weimar, Agnes, * um 983
oo Friedrich I. von Goseck
664 141 974. von Braunschweig, Liudolf, Graf, * um 1002, + 23.04.1038
um 1030 Gf. im Derlingau, Markgf. in Friesland
oo Gertrud von Egisheim
664 141 975. von Egisheim, Gertrud, + 21.07.1077
oo Liudolf von Braunschweig
664 141 978. von Northeim, Otto I., Herzog von Bayern, * um 1020, + 11.01.1083
Otto wurde um 1020 als einziger Sohn des sächsischen Grafen Bernhard von Northeim und der Gräfin Eilika geboren. Er folgte als Otto I. um 1049 seinem Vater als Graf von Northeim und gehörte damit neben den Billungern und den Grafen von Stade (Udonen) zu den einflussreichsten Persönlichkeiten im östlichen Sachsen.
Im Jahre 1061 wurde er von Kaiserin Agnes als Otto II. zum Herzog von Bayern ernannt, stand im Jahr darauf aber in Opposition zu ihr als einer der führenden Köpfe des „Staatsstreiches von Kaiserswerth“. Im gleichen Jahr unternahm er im Auftrag der Reichsregierung einen Ungarnfeldzug, um den dort verjagten König Salomon wieder einzusetzen. Außerdem nahm er 1064/1068 an Gesandtschaften nach Italien und 1069 am Wendenfeldzug teil.
oo Richeza von Lothringen
664 141 978. =.332 071 163. von Lothringen, Richeza
664 141 980. von Hildrizhausen, Heinrich I., Markgraf, * um 1020, + Mellrichstadt, gefallen 07.08.1078
Herr v. Hildrizhausen i. Schwarzwald, MarkGraf v. Schweinfurt 1057, abgesetzt 1077
664 141 984. von Berg, Adolf I., * um 1030, + um 1082
1090 tot, 1056-1082, Vogt der Abtei Deutz 1063-1065, 1059 Herr von Berg, 1072-1082 Graf von Huvili, 1059-1064 Vogt der Abtei Werden/Ruhr, Vogt von Gerresheim
oo NN von Cleve
664 141 985. von Cleve, NN, * um 1040
oo Adolf I. von Berg
664 141 988. von Kleve, Rütger II., Graf, * um 1030, + vor 1092
oo Heilwig ...
664 141 989. Heilwig
oo Rütger II. von Kleve
664 141 992. an der Sempt, Friedrich II., Graf, * 1030, + St. Blasien um 1075
Graf v.Diessen?, Domvogt v.Regensburg. Er ist identisch mit Graf Friedrich II. von Dießen und gilt als einer der ältesten nachweisbaren Vertreter seiner Linie. Sein Vater war Graf Friedrich I. († um 1030), der das Gebiet um Dießen und Haching verwaltete, seine Mutter war Hemma, Tochter von Kuno von Öhningen.
Friedrich war dreimal verheiratet; zunächst mit Hadamut (1060), Tochter von Eberhard von Eppenstein, dann in zweiter Ehe mit Irmgard von Gilching und zuletzt mit Tuta, Erbtochter des Domvogtes Hartwig I. von Regensburg.
Im Jahr 1035 wurde er Domvogt von Regensburg und 1055 Graf an der Sempt. Er starb 1075 als Laienmönch in St. Blasien.
oo I. Hadamut von Eppenstein, II. Tuta von Regensburg
664 141 993. von Regensburg, Tuta
oo Friedrich II. an der Sempt
664 141 994. von Schwarzenburg, Heinrich
664 141 996. von Formbach, Heinrich II., Graf
oo Adelheid von Sulzbach
664 141 997. von Sulzbach, Adelheid, * um 1054, + um 1118
oo Heinrich II. von Formbach
664 141 998. von Österreich, Leopold II., Markgraf, * 1050, + 12.10.1095
war Markgraf von Österreich aus dem Geschlecht der Babenberger. Er wurde als Sohn des Markgrafen Ernst des Tapferen und Adelheid († 1071), Tochter von Markgraf Dedo II. (auch Dedo) von Meißen, geboren und sicherte sich 1075 dessen Nachfolge. Im Streit zwischen dem Papsttum und dem Königtum (Investiturstreit) wandte er sich dem gregorianischen Lager zu und wurde daraufhin vom König abgesetzt. Herzog Vratislav II. von Böhmen wurde mit der Markgrafschaft belehnt und besiegte Leopold in der Schlacht bei Mailberg am 12. Mai 1082. Trotzdem konnte sich Leopold als Landesherr halten. 1084 unterwarf er sich König Heinrich IV. und wurde von diesem in seinem Markgrafenamt bestätigt.
Leopold starb vermutlich in Gars am Kamp.
Mit seiner Frau Ida von Cham, die bei einem Kreuzzug umkam, hatte er den Sohn Leopold III. sowie sieben Töchter, die Herzöge und Grafen aus Kärnten, Böhmen und Deutschland heirateten.
oo Ita von Ratelnberg

664 141 999. von Ratelnberg, Ita, + nach 1101
oo Leopold II. von Österreich
664 142 000. von Malsen-Cuyk, Hermann, Graf, * um 1045, + um 1080
Graf v. Cuyk, Graf v. Malsen, BurgGraf v. Ütrecht, urkundlich 1057-1080
oo Ida von Boulogne
664 142 001. von Boulogne, Ida, * um 1050, + nach 1090
oo Hermann von Malsen-Cuzk
664 142 032. von Schwarzburg, Sizzo III., * um 1005
v.Damm nennt ihn Sizzo III und Gründer des Domes von Naumburg. Damit identisch mit dem von Thiele und von Bühring so genannten Sizzo II, zu dem Bühring angibt "Beschenker des Naumburger Domes, wo er begraben liegt" (siehe bei Sizzo IV/nächste Generation). Apfelstedt nennt ihn Sizzo I (=Sigehard), der zu den 11 Gründern des Domes von Naumburg zählt (Figur und Grab), * vor 1006-1012. Dieser Sizzo soll nach Apfelstedt aber auch zu ersetzen sein durch dessen Bruder Günther, den Eremiten, um970-1045, begraben im Kloster Braunau. Beide, Sizzo und Günther hatten mehrere Söhne, von denen aber nur ein Sizzo und ein Günther bekannt sind, wobei wieder nicht bekannt ist, wer wessen Sohn ist.
664 142 036. von Kiew, Isjaslaw I. Jaroslawitsch, Großfürst von Kiew, * 1024, + 03.10.1078
Er entstammt dem Geschlecht der Rurikiden und war Sohn Jaroslaws des Weisen und dessen Frau Ingigerd Olafsdottir von Schweden.
Aufgrund einer Übereinkunft seines Vaters mit dem Polenherzog Kasimir I. heiratete er 1043 dessen Schwester Gertrud, während Kasimir mit Jaroslaws Schwester Dobroniega Maria vermählt wurde.
Beim Tod seines Vaters erhielt Isjaslaw als ältester Sohn entsprechend dem Senioratsprinzip das wichtigste Teilfürstentum der Kiewer Rus: die Hauptstadt Kiew und die Handelsstadt Nowgorod. Zunächst regierte er anscheinend einvernehmlich zusammen mit seinen Brüdern Swjatoslaw (Fürst von Tschernigow) und Wsewolod (u.a. Fürst von Perejaslaw). Gemeinsam erwehrten sie sich Wseslaws von Polozk, eines entfernter verwandten Rurikiden, der mehrfach versuchte, Nowgorod unter seine Kontrolle zu bringen. Am 3. März 1067 schlugen sie ihn an der Nemiga vorerst.
1068 wurden die drei Brüder an der Alta von den Polowzern (Kumanen) vernichtend geschlagen. Im gleichen Jahr rief die Kiewer Bevölkerung nach dem Vorbild Nowgorods eine Volksversammlung (Wetsche) ein, die Wseslaw von Polozk zum neuen Großfürsten erhob. Isjaslaw floh nach Polen, wo Herzog Boleslaw II., der Neffe seiner Gemahlin Gertrud, herrschte. Gemeinsam zogen sie 1069 in die Rus, worauf Wseslaw schon vor Beginn der Kämpfe floh. In Kiew ließ Isjaslaw zahlreiche Mitglieder des Patriziats hinrichten oder blenden.
1073 vertrieben die Kiewer, diesmal mit Unterstützung von Swjatoslaw und Wsewolod, ihren Großfürsten erneut und Swjatoslaw übernahm den Thron. Wieder floh Isjaslaw zu Boleslaw II. von Polen, dann zu Kaiser Heinrich IV. Sein Sohn Jaropolk verhandelte gleichzeitig mit Papst Gregor VII., übergab ihm Kiew und erhielt es als apostolisches Lehen zurück. Der Papst beauftragte wiederum Boleslaw II., das nun kirchliche Land für Isjaslaw und seinen Sohn zurückzuerobern. Boleslaw hatte sich aber bereits mit Isjaslaws Brüdern verbündet und zögerte damit, den Auftrag des Papstes auszuführen. Erst als ein päpstlicher Legat die Erhebung Boleslaws vom Herzog zum König Polens veranlasst hatte, brach er zu einem Feldzug nach Kiew auf.
Swjatoslaw war inzwischen (1076) gestorben und Wsewolod ihm als Großfürst nachgefolgt. Wsewolod zog dem Heer entgegen und erreichte eine Verhandlungslösung, die Isjaslaw die Rückkehr auf den Großfürstenstuhl ermöglichte, während Wsewolod Fürst von Tschernigow wurde, das nach Swjatoslaws Tod ursprünglich dessen Sohn Oleg erhalten hatte. Oleg verband sich daraufhin mit seinem Vetter Boris Vyatscheslawitsch von Tmutorokan und kehrte zusammen mit kumanischen Verbündeten zurück, um Tschernigow für sich zu erobern. Isjaslaw und Wsewolod stellten sich am 3. Oktober 1078 Olegs Heer bei Nezhatyna Nyva (heutiges Nischyn). In dieser Schlacht wurde Oleg geschlagen und Isjaslaw und Boris wurden getötet. Den Nutzen aus der Situation zogen Wsewolod, dem dadurch der Großfürstentitel von Kiew zufiel, und sein Sohn Wladimir Monomach, der neuer Fürst von Tschernigow wurde. Durch Isjaslaws Tod scheiterten auch Papst Gregors Pläne, Kiew für die römische Kirche zu gewinnen. In seinem letzten Regierungsjahr schickte Isjaslaw I. erneut einen Feldzug gegen den alten Feind Polozk aus.
aus Ehe2, ältester überlebender Sohn, erhält Nowgorod 1052 zur Verwaltung, 1054 Großfürst von Kiew nach dem vom Vater festgelegten Senioratsprinzip. Wird 1068 von seinem Neffen Wseslaw I verjagt, kehrt 1069 mit polnischer Hilfe zurück, wird 1073-1076 vom Bruder erneut verjagt, kommt wieder zurück suchte vergeblich Hilfe bei Kaiser Heinrich IV und Gregor VII, fällt im Kampf gegen seinen Neffen
oo um 1043 Gertrud von Polen
664 142 037. von Polen, Gertrud, * um 1020, + 04.11.1108
oo um 1043 Isjaslaw I. Jaroslawitsch von Kiew
664 142 038. von Weimar-Orlamünde, Otto I., Graf, * um 1028, + 1067
war Graf von Weimar-Orlamünde und von 1062 bis 1067 Markgraf von Meißen.
Er war der jüngere Sohn des Grafen Wilhelm III. von Weimar († 1039) und der Oda von der Lausitz, Tochter von Markgraf Thietmar II.
Er heiratete in zweiter Ehe Adela von Brabant († 1083), wahrscheinlich eine Tochter von Reginar von Löwen, Sohn Lamberts I. von Löwen. Sie war eine Enkelin Baldwins IV. von Flandern, wahrscheinlich aus seiner zweiten Ehe mit Eleonora von Normandien. Adela heiratete 1070 in zweiter Ehe Dedo I. von Lausitz.
oo Adele von Löwen
664 142 039. von Löwen, Adele, * um 1035, + 1083
oo Otto I. von Weimar-Orlamünde
664 142 048. von Querfurt, Gebhard I., * nach 970, + nach 1017
oo Oda von Goseck

664 142 049. von Goseck, Oda, * um 985
oo Gebhard I. von Querfurt
664 142 052. von Hillesleben, Eike, * um 1025
begütert um Merseburg.
oo Hedwig von Luxemburg
664 142 053. von Luxemburg, Hedwig, * um 1036
oo Eike von Hillesleben
664 142 054. von Ammensleben, Dietrich I., Graf, * um 1010
Herr v. Ammensleben, Graf v. Grieben
oo Dignamenta (Margareta) von Morsleben und Horneburg
664 142 055. von Morsleben und Horneburg, Dignamenta (Margareta), * um 1007
Erbin der Herrschaft Moorsleben
oo Dietrich I. von Ammensleben
664 142 068. von Linderbach, Dietrich, Graf, * um 1040
oo Uta von Thüringen
664 142 069. von Thüringen, Uta, * um 1045
oo Dietrich von Linderbach
664 142 070. von Lohra, Ludwig
664 142 076. von Spanheim, Stephan I., Graf, * um 1010, + nach 1075
1075 Gf. v. Spanheim
664 142 078. von Formbach, Meginhard V., Graf, * um 1015, + ermordet 27.02.1066
f. v. Formbach und Windberg, Gf. an Vils u. Isar, Vogt v. Niederaltaich und Formbach um 1060
oo Mathilde von Reinhausen
664 142 079. von Reinhausen, Mathilde, * um 1032, + vor 1122
stiftet mit ihren drei Brüdern vor 1079 das Chorherreenstift Reinhausen
oo Meginhard V. von Formbach
664 142 144. von Reisensburg, Berchtold I., Graf, * um 930, + 28.03.1002
macht 953 ff die Rebellion mit, kämpft 955 auf ungarischer Seite in der Schlacht auf dem Lechfeld; später Graf von Geisenfeld und von Wasserburg und im Raum Andechs, zeitweise PfGraf von Bayern; rebelliert 973 ff. erneut und wird auf geringe Herrschaftsreste beschränkt.
war der einzige bekannte Sohn des bayrischen Pfalzgrafen Arnulf II., der im Juli 954 vor Regensburg im Kampf gegen die Belagerungstruppen des Königs Otto I. fiel. Bertholds Mutter, deren Name nicht überliefert ist, stammte wahrscheinlich aus Schwaben und brachte wohl die Reisensburg bei Günzburg als Mitgift in ihre Ehe mit Arnulf.
Berthold beteiligte sich 953/955 am Aufstand seines Vaters und des Schwabenherzogs Liudolf gegen Otto I. und wurde nach dessen Niederschlagung 955 vom König auf den Allodialbesitz seiner Mutter, die Reisensburg, verbannt. Von dort aus soll er, laut der „Vita Sancti Oudalrici“,[1] die Augsburg belagernden Ungarn vor dem Anmarsch des königlichen Heers gewarnt haben, das dann am 10. August 955 die Schlacht auf dem Lechfeld gewann.
Nach dem Tod Ottos I. unterstützte Berthold seinen Vetter Heinrich den Zänker in dessen Verschwörung gegen Otto II.
oo ... von Oberlothringen
664 142 145. von Oberlothringen, ..., * um 960
nicht im Brandenburg
oo Berchtold I. von Reisensburg
664 142 146. von Schwaben, Konrad (Kuno), Graf, * um 960, + ermordet 24.11.994
Konrad I., der auch als Kuno von Öhningen auftrat, († 20. August 997) aus dem Haus der Konradiner war Herzog von Schwaben von 983 bis 997.
Konrad war vermutlich (zu den Unsicherheiten bei Konrads Genealogie siehe den Abschnitt „Offene Punkte“ weiter unten) mit Reginlint verheiratet, die nach einer vereinzelten Auffassung eine Tochter des Schwabenherzogs Liudolf aus der Familie der Liudolfinger und damit eine Enkelin Kaiser Ottos I. war.
Nachdem der schwäbische Herzog Otto I. 982 auf einem Italienfeldzug unverheiratet, kinderlos und unerwartet starb, besetzte Kaiser Otto II. das Herzogtum Schwaben mit Konrad I., wohl dessen Schwager, und damit erneut mit einem Franken und vermutlich einem entfernten Verwandten des früheren Herzogs Hermann I..
Die Einsetzung des kaisertreuen Konrad wurde 983 auf dem Hoftag in Verona dokumentiert; er und seine Nachfolger wurden „dux Alemannorum et Alsatiorum“ (oder „Herzog der Schwaben und Elsässer“ wie in einer königlichen Urkunde von 988) genannt, Straßburg galt als ihre Hauptstadt („caput ducatus“), der Schwerpunkt des Herrschaftsgebietes verlagerte sich deutlich nach Norden.
Konrad war der erste Schwabenherzog, dem es gelang, den Titel in der Familie zu halten: Hermann II. war sein Sohn, Hermann III. dessen Sohn, Ernst I. der Schwiegersohn Hermanns II., sowie Ernst II. und Hermann IV., den Söhnen von Ernst I., so dass sich nun für mehr als fünfzig Jahre erstmals so etwas wie dynastische Kontinuität ergab – wenn auch nicht vom Amtsinhaber geplant.
oo I. Richilde von Schwaben, II. Liutgard von Bregenz
664 142 147. von Bregenz, Liutgard, * um 949, + nach 994
oo Konrad (Kuno) von Schwaben
664 142 148. von Hohenwart, Rapoto III., * um 945, + nach 1017
664 142 152. von Schweinfurt, Berchtold I., Markgraf, * 915, + 14.01.980
nach 954 Markgraf des bayrischen Nordgaus, des Radensgaus und des Volkfeldes nach Gewin ist Berthold Sohn des Berthold, Herzog in Kärnten, Bruder des Arnulf I ("Der Böse"), nach Stöber ist er Sohn des Arnulf (oo Judith NN), der dann Sohn des Arnulf d.Bösen ist, nach Damm und anderen ist er direkt Sohn von Arnulf d.Bösen (s.unten). Berthold ist kaiserliche Stütze in Bayern, gerät damit gegen den Ottonen Heinrich II, den Zänker, hilft dessen Rebellion niederzuschlagen, kämpft auch gegen Ungarn und Böhmen, wird dafür 976 offiziell Markgraf im bayerischen Nordgau (Cham-Leuchtenberg-Eger).
oo Eilike von Walbeck
664 142 153. von Walbeck, Eilike, * um 933, + 19.08.1015
oo Berchtold I. von Schweinfurt
664 142 154. von Gleiberg, Heribert I., Graf vom Kinziggau, * um 925, + 992
Graf von Gleiberg, das er gründet und Graf im Kinziggau; erscheint als treue Stütze der Ottonen, zieht 982/83 mit nach Süditalien und macht die Schlacht bei Cotrone mit, wo der Bruder fällt; war mächtig in Hessen.
oo Ermentrud Imiza vom Avalgau
664 142 155. vom Avalgau, Ermentrud Imiza, * um 952
oo Heribert I. von Gleiberg
664 142 156. von Turin, Manfredo I., Markgraf, * um 935, + vor 1001
Gf. v. Auriate,
Markgf. v. Turin u. von Susa-Piemont 977
oo Pragarda von
Canossa
664 142 157. von
Canossa, Pragarda, * um 950
oo Manfredo I.
von Turin
664 142 158. von
Ivrea, Adalbert II., König, * um 936, + Autun 30.04.971
aus dem Haus Burgund-Ivrea war der älteste Sohn des Königs Berengar II. von Italien und der Willa von Tuszien. Er wird zu den Nationalkönigen gezählt.
Er wurde Markgraf von Ivrea und war ab 950 bis zum Sturz seines Vaters 961 Mitkönig in Italien. In dieser Zeit, vor 956, heiratete er Gerberga von Mâcon, † 11. Dezember 986/991, Tochter des Otto (Othon) und Erbin von Mâcon.
oo Gerberga von Mâcon
664 142 159. von Mâcon, Gerberga, * Maçon vor 935, + Château de Pouilly 11.12.992
oo Adalbert II. von Ivrea
664 142 160. von Weimar, Wilhelm III., Graf, + 16.04.1039
war ab 1003 Graf von Weimar und ab 1022 Graf im Eichsfeld.
Er war jüngster Sohn des Weimarer Grafen Wilhelm II.
Nach dessen Tod folgte er in Weimar und gewann noch die Grafenrechte im Eichsfeld hinzu. Damit geriet er in Konflikt mit den Erzbischöfen von Mainz. Mit dem König stand er in bestem Einvernehmen. Von Zeit zu Zeit übernahm er die Wachaufsicht über die Burg Meißen. 1017 lag er mit Gebhard von Querfurt in Streit, den der König zu Allstedt schlichtete. Unter Wilhelm erreichte die Machtstellung des Hauses Weimar innerhalb des thüringischen Raumes ihren Höhepunkt, was auch teilweise durch das Eindringen der Ekkehardiner in das Markgrafengebiet begünstigt wurde.
oo Oda von der Ostmark
664 142 161. von der Ostmark, Oda, * um 1005, + vor 1068
oo I. Dedo II. von Wettin, II. Wilhelm III. von Weimar
664 142 162. von Istrien, Wezzelin, Graf, * um 967, + vor 1040
oo Wilibirg von Ebersberg
664 142 163. von Ebersberg, Wilibirg, * um 970, + 25.11.1064
oo Wezzelin von Istrien
664 142 164. von Ungarn, Vazul, Fürst, * um 976, + 1037
war im 11. Jahrhundert ein ungarischer Fürst, Sohn von Fürsten Mihail, Enkelsohn des Großfürstens Taksony.
Über sein Leben weiß man sehr wenig.
Sein Sohn, Wancel, oder Wancil war Stephans I. Vetter; Als solcher, hatte er Anspruch auf dem ungarischen Thron nach Prinzen Emmerichs Tode. Davor fürchtend, dass der wüstes Leben führende, heidnischer Vazul tatsächlich König von Ungarn wird, ließ ihn Stephan festnehmen, und blenden. Jedoch beschuldigte man später die bayrische Königin, Stephans I. Ehefrau, Gisela mit dieser Tat. Vazuls Söhne vertrieb man vom Lande.
Vazul hatte drei Söhne; Andreas, Béla und Levente, zwei von denen später Könige von Ungarn wurden.
oo Katun von Bulgarien
664 142 165. von Bulgarien, Katun, * um 985
oo Vazul von Ungarn
664 142 166. von Polen, Mieszko II. Lambert, König, * 990, + Posen 25.03.1034
Mieszko II., genannt Lambert bzw. der Faule, (* 990; † 10. Mai 1034) 1025-1033 König von Polen, 1033-1034 Herzog von Polen, aus dem Geschlecht der Piasten. Er wurde im Jahre 990 als der zweite Sohn von König Boleslaw dem Tapferen in dessen dritter Ehe mit Emnilda, der Tochter des Herzogs der Sorben, Dobromir geboren. Mieszko wurde nach der Enterbung des älteren Halbbruders Bezprym als Thronfolger ausersehen. Er nahm an den Kriegen Boleslaws gegen Kaiser Heinrich II. teil und wurde im Jahre 1013 als Vertreter der polnischen Krone zu den Friedensverhandlungen in Merseburg entsandt. Um den Frieden zu festigen, heiratete er Richeza, Tochter des rheinischen Pfalzgrafen Ehrenfried (Ezzo). 1014, nach erneuten Spannungen zwischen dem Kaiser und seinem Vater, wurde Mieszko zunächst gefangengenommen, trat dann als Vermittler auf, konnte aber den Ausbruch neuer Kämpfe 1015 nicht verhindern. An diesem Abschnitt des Krieges beteiligte er sich vor allem mit Plünderungen in Böhmen. 1025, nach dem Tode des Vaters, wurde Mieszko II. zum König von Polen gekrönt. Die ältere polnische Geschichtsschreibung gab ihm den Beinamen „der Faule", da unter seiner Regierung der rapide Zerfallsprozess des polnischen Großreiches einsetzte, das sein Vater aufgebaut hatte. Schon am Anfang von Mieszkos Herrschaft forderte der deutsche König Konrad II. die Herausgabe der polnischen Krönungsinsignien, da seine Krönung ohne die Zustimmung des Kaisers erfolgt sei. Als Mieszko sich weigerte, schlossen sein älterer Halbbruder Bezprym, sein Bruder Otto und die Familie der Stiefmutter seines Vaters, Oda von Haldensleben, sich dem Kaiser an. Konrad führte 1029 einen ersten (erfolglosen) Feldzug gegen Polen, der ihn in die Lausitz führte. Mieszko versuchte dem Zusammenschluss seiner Gegner 1028 und 1030 mit präventiven Schlägen gegen die östliche Teile des Reiches, Sachsen und Thüringen, zuvorzukommen, erzielte jedoch kaum Erfolge. Ein zweiter Angriff Konrads beendete dagegen im September 1031 die polnische Herrschaft in der Lausitz. Den Zusammenbruch der Herrschaft Mieszkos löste aber erst der gleichzeitige Angriff des Kiewer Großfürsten Jaroslaw des Weisen aus, in dessen Gefolge Bezprym zurück ins Land kam. Polen war in die Zange genommen, Mieszko floh zu Herzog Udalrich von Böhmen, der mit dem Kaiserhaus verfeindet war. Im gleichen Jahr konnte der spätere böhmische Thronfolger Bretislav I. die polnische Besatzung aus seinem Herzogtum in Mähren vertreiben, und diese Provinz endgültig mit der Krone Böhmens verbinden. Bezprym wurde indessen im November 1031 zum neuen Herrscher Polens und übergab die Krönungsinsignien an den Kaiser. Nach wenigen Monaten wurde Bezprym im Frühjahr 1032 ermordet und Mieszko II. konnte in die Heimat zurückkehren. Die Rückkehr des geschassten Königs beunruhigte das kaiserliche Umfeld, daraufhin zog Kaiser Konrad erneut im September 1032 (ergebnislos) gegen Polen. Um die Situation im Westen zu entspannen, suchte Mieszko einen Ausgleich mit dem Kaiser. Konrad erkannte ihn als Herrscher in Polen an, verweigerte ihm jedoch im Vertrag von Merseburg (Hoftag zu Merseburg) vom 7. Juli 1033, jegliche königliche Ehren und setzte Mitregenten ein: Dietrich, aus der Familie der Haldenslebener, ein Verwandter der Stiefmutter seines Vaters, und Otto, Mieszkos jüngsten Bruder. Als beide kurz darauf starben (entweder von der Macht entfernt oder ermordet), konnte Mieszko vorübergehend wieder alleine herrschen, bis er am 10. Mai 1034 starb. Richeza und ihr Sohn und Nachfolger des Vaters, Kasimir I., später „der Erneuerer" genannt, konnten sich in der ihnen feindlich gesinnten Umgebung nicht behaupten und mussten 1037 (eventuell bereits 1034) aus dem von religiösen und sozialen Unruhen geschüttelten Land fliehen. Mieszko II. hinterließ nach seinem Tod ein von Aufständen zerrüttetes Land. Mit dem Verzicht auf die Königswürde stand Polen ab 1033 für Jahrzehnte wieder in formeller Abhängigkeit zu römisch-deutschen Kaisern. (Quelle: Wikipedia.de)
oo 1013 Richeza von Lothringen

664 142 167. von Lothringen, Richeza, * um 995, + Saalfeld (Thüringen) 21.03.1063
war ab 1025 als Ehefrau Mieszkos II. Königin von Polen, lebte aber nach dem Tode ihres Mannes ab 1036 auf Gütern ihrer väterlichen Familie, der Ezzonen, im Heiligen Römischen Reich. Durch ihre Hochzeit mit Mieszko II. gewann das junge polnische Königtum Anschluss an die Tradition der älteren fränkischen Königreiche. Über ihre Nachkommen wurde Richeza zur Stammmutter der osteuropäischen Dynastien der Piasten, Rurikiden und der Arpaden. Richeza, von der kein zeitgenössisches Bild existiert, betätigte sich nach ihrer Rückkehr aus Polen als fromme Stifterin, sodass sie bis heute als Selige verehrt wird.
Richeza heiratete im Jahr 1013 den polnischen Prinzen Mieszko. Diese Eheverbindung war wohl schon im Jahr 1000 in Gnesen zwischen Mieszkos Vater Bolesław Chrobry und Kaiser Otto III. verabredet worden, um das polnische Herrschergeschlecht, das sich gerade lehnsmännisch an das Reich gebunden hatte, durch verwandtschaftliche Bindungen enger an das Reich zu binden. Aufgrund der Kinderlosigkeit Ottos III. waren die Töchter seiner Schwester Mathilde die am engsten mit dem Kaiser verwandten potentiellen Bräute für Mieszko. Nach dem frühen Tod Ottos III. 1002 und der Umorientierung der Polenpolitik des Reiches durch Heinrich II. zögerte sich die Hochzeit hinaus, bis Boleslaw 1012 die Hochzeit einforderte und Mieszko mit Brautgeschenken in das Reich schickte, wo sich Richezas Familie mit Heinrich II. um die ottonischen Erbgüter stritt. Heinrich nutzte die Gelegenheit, um einen Ausgleich mit den Ezzonen zu erzielen und in Merseburg einen zeitweiligen Frieden mit Polen auszuhandeln. Die Hochzeit zwischen Richeza und Mieszko fand Pfingsten 1013 ebenfalls in Merseburg statt. Anw